Beiträge von Pfirsich

    Mei Tai hattest Du auch gefragt, sorry. Ich habe 2 selbst genähte MT aus TT-Stoff. Die finde ich bequem, aber nicht so bequem wie TT, und nicht so leicht anzulegen wie Full buckle (in meinem Fall Ergo). Es kommt glaube ich bei Full buckle wie auch beim MT sehr darauf an dass Dir und dem Kind diese 'passen'. In meinem Fall passt der Ergo super (Gr 38, Durchschnittsfigur, breite Schultern), für das Baby ist es so für 8-18 Monate ideal. Davor/danach lieber Tragetuch. Wenn Du zart oder kräftig bist, kann es gut sein dass der Ergo nie richtig sitzt.
    Die MTs hatte ich in Babygröße und Toddlergröße angefertigt, Toddler-MT geht dann nochmal wesentlich länger als der Ergo. Mit einem schlecht sitzenden MT oder Ergo ist man glaub ich sehr unglücklich...größter Vorteil des TT für mich. Also, falls MT, würde ich den probieren wollen.

    Ich trage eigtl Tragetuch, find für das Alter aber einen Ergo super und nutze ihn z Zt viel, fast ausschließlich auf dem Rücken. Ist sicherer auf den Rücken zu kriegen mit Zappelkind (wobei ich sagen muss,TT ist schneller angelegt, aber meine Kinder zappeln nicht!). Ich setze Baby im Ergo auf die Hüfte und dreh dann nach hinten.


    Onbu hängt halt quasi das Gewicht nur an den Schultern, oder? Das fände ich nicht so toll. Beim Ergo (oder double hammock im TT verteilt das Gewicht sich besser).

    Die gehen alle. Speziell von Didymos gibt es sehr unterschiedlich dicke/schwere Tücher - das siehst auf der Internetseite vom Didymos an der Angabe g/m2.


    Für ein Minibaby sind ganz dicke schwere Tücher nicht sooo gut geeignet. Andersrum ist ein Kleinkind im dünnsten Tuch zu tragen nicht jedermanns Sache.
    Ich persönlich bin Didymos Fan, finde aber das Storchenwiege Leo ein tolles Anfänger-Tuch. :)

    @belleamie, das mit dem im Regen ausrutschen wurde mir so von einer Lehrerin gesagt, dass man Angst vor Prozessen hätte und deshalb die Kinder drinnen bleiben müssen, was die Lehrerin selbst gar nicht so toll fand.


    Insgesamt ist es find ich schon so, dass das Wetter hier sehr schnell als Grund genommen wird, mit den Kindern nicht rauszugehen (auch wenns grad mal 13 Grad mit Sonne hat oder so...der Spielplatz ist leergefegt! Wenn Leute da sind, sind es unter Garantie Europäer). In CA ist das egal weil das Wetter ja wirklich selten so 'schlecht' ist. Aber in Michigan hat es mich zB erstaunt, dass ich den gesamten Herbst und Frühling am Spielplatz alleine war. Man hat halt Handschuhe und Mütze gebraucht...
    Insgesamt gibt es sehr viel weniger Toleranz für...alle 'Unbequemlichkeiten' des Lebens:
    - Haus ohne Wasserflasche verlassen ist undenkbar, man muss immer 'hydraten', auch wenn man nur kurz spazieren geht oder so
    - 3 Std ohne Snack: undenkbar. Auch beim Schul Arbeitseinsatz der Erwachsenen oder jedem denkbaren Anlass MUSS was zu Essen auf den Tisch bzw auch in den Mund
    - mehr als 100 Meter vom Parkplatz irgendwo hin laufen...


    Das ist aber auch so eine zweischneidige Sache: hier mach ich mich über sowas lustig. In D jedoch fand ich es total bescheuert, dass meine Eltern in der Stadt nie was zu Essen oder Trinken gekauft haben, Nach dem Motto 'stell dich nicht so an'. Dann muss man halt hungern/dürsten, bis man zuhause ist. Um Geld ging es dabei nicht, sondern ums Prinzip. Eigentlich doch total bescheuert. #flop


    Also, das sind einfach so Kleinigkeiten, die einem 'von außen' stark auffallen...mein Verständnis ist mittlerweile so, dass nicht die eine oder andere Art besser ist, sondern beides seine Berechtigung hat. Als bikultureller Mensch würde man sonst schlicht wahnsinnig werden.

    Ich finde es nur traurig, wie schnell in der deutschen Kultur (oder deutschsprachigen, der Autor ist ja Schweizer glaub ich) die Deutungshoheit eingenommen wird. Wie fix man mit einem Urteil zur Hand ist, weshalb 'die Amerikaner' das jetzt so machen (aufgrund psychischer Gestörtheit, Doofheit....). Und jedenfalls schon mal weiß, dass es falsch ist, wie sie's machen. DAS, diese Haltung, ist auch Kultur (und finde ich wesentlich relevanter als die Frage, ob die Kinder raus dürfen). Mir stößt dieses über andere Kulturen (ob es nun Subkulturen im Eignen Land sind oder fremde Länder) urteilen immer negativ auf...

    Bei uns (nahe belleamie) ist es auch überhaupt nicht so. Naja es gibt einige kleine kulturelle Unterschiede. Zu Fuß gehen ist halt allgemein nicht so populär (bei Erwachsenen wie Kindern). In den Suburbs ist das den Leuten einfach fremd. Hier in der Stadt wird es gemacht, ist aber schon was 'bemerkenswertes', dh es ist klar dass man damit von der Norm Amerikas abweicht. Wenn man zB mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Einkaufen oder zur Schule geht.


    Und es gibt einige Sicherheitsvorschriften, die idiotisch scheinen zB bei Regen gibt es in der Schule Indoor Recess, die Kinder schaun sich dann in der Turnhalle ein Video an. Draußen könnten sie auf dem nassen Boden ja ausrutschen 8o (Wobei ich mir auch denke, nicht bei allen Kindern hier wird Regenausrüstung vorhanden sein. Viele können sich das in den public schools einfach nicht leisten...es regnet auch nur ein paar Wochen im Jahr.)


    Einige Sachen finde ich gut - zB keine Erdnüsse in Schulen, für Allergikerkinder sicher eine große Erleichterung. Und auch dass Kinder nicht einfach allein gelassen werden, um es untereinander auszumachen. Wie belleamie kann ich mich erinnern, dass ich das (als eher schüchternes/'liebes' Mädchen) immer Sch.... fand in Deutschland. Bullying wird ernst genommen, zumindest wo ich wohne.


    Insgesamt sind die Regionen und Menschen sehr unterschiedlich und von solchen Artikeln aus der Perspektive 'ooooh schaut mal wie komisch die Amis sind' halte ich nicht viel. Dafür bin ich nun wohl schon zu lange hier ;) Wenn ich nach D komme, fallen mir dort auch immer seltsame Dinge auf, das sind halt einfach kulturelle Unterschiede, die man nicht allzu ernst nehmen muss...

    Das hab ich jetzt schon öfters gehört mit der Entspannung durch Baden, ich find das so witzig, wie unterschiedlich die Kinder sind! Hier ist Baden immer der totale Aufreger - entweder 'iiiih kreisch kein Bock!' (phasenweise) oder Riesengaudi mit Rumgeplansche (bei der Großen - die Kleine schaut quietschend und keckernd zu). Bei dem Geräschpegel mache ich mir teilweise sorgen um mein Gehör #angst
    Hat so gar nix entspannendes, kratzt die Kinder eher auf. Aber ich selbst kann mit in-der-Wanne-Dümpeln auch nicht viel anfangen, vielleicht isses genetisch...
    Wasser mögen wir schon, aber eher in der Form Pfütze, Wasserspielplatz, Schwimmbad als in der Wanne


    (Auch Babymassage ist so ne Sache #lol ...alle Babies liegen herrlich entspannt auf der Decke und lassen sich massieren. Nur meine kreischen und winden sich!)

    Bin ich jetzt wirklich die einzige, die das Kind fast nie badet? #gruebel


    Als Minibaby ein, zwei Mal im Waschbecken. Jetzt mit 10 Monaten stelle ich sie in die Badewanne (halte sie an der Schulter fest) und dusche sie ganz kurz lauwarm ab, oder im Garten nach dem Schlammbad mit dem Gartenschlauch. Ansonsten halt Popo unter dem Wasserhahn (das allerdings oft!); Hände, Gesicht und Hals mit nem Waschlappen. Also eigentlich gibts fast nur Katzenwäsche. Badewanne, 'einweichen' und dann womöglich noch Seife fänd ich übertrieben...trocknet da nicht die Haut aus?


    Bei der großen Schwester war es als Baby genauso, baden tut sie mittlerweile 1 mal die Woche (außer wenn total verschwitzt). Vielleicht ist das auch das Wetter hier, wir schwitzen selten richtig...

    Ich erzähle, dass es bei mir beide Male etwas anstrengend, aber kaum schmerzhaft war ('es hat gezwickt', war glaub ich der Ausdruck den ich verwendet habe, der auch in irgendeinem Buch vorkam). Ich erzähle aber auch, dass es bei vielen Frauen sehr weh tut, und dass man dafür Schmerzmittel bekommen kann. Ich finde es wichtig, zu vermitteln, dass das sehr unterschiedlich erlebt wird und man es vorher nicht weiß und auch nicht wirklich beeinflussen kann.


    Ich selbst kannte nur die Erzählung 'schlimmste Schmerzen meines Lebens' oder gleich Schweigen, weil traumatische Geburt (letzteres fast noch stärker Angst einflößend). Von weniger schlimmen Geburten habe ich erst in Büchern gelesen, als ich selbst schwanger war. Die erschienen mir aber nicht glaubhaft (ich dachte, das wäre halt so Hippie-Propaganda ;) )

    Das mit den Patenkindern ist ja süß, Miamaria. Gibt es hier dann auch ab der 1. Klasse (die Anfangs-Klasse davor mit den 5-jährigen heißt verwirrenderweise 'Kindergarten'). 1. und 2., 3. und 4. und 5. und 6. werden jeweils zusammen unterrichtet, oft gibt es auch Unterrichtseinheiten mit noch größerem Altersabstand. Wobei meine Tochter am Liebsten noooch ältere Kinder dabei hätte. Sie findet Teenie-Mädchen sooo toll #love #lol

    Wenn sie so klein und zierlich ist, würde ein Ergobaby Carrier noch für sie gehen, wenn Du einen solchen ergattern kannst. Meine Tochter hatte diese Maße mit 12 Monaten (sie war ein Brocken...) und der Ergo hat ihr bis mindestens 2.5 'gepasst'. Die Knie sind dann vielleicht nicht optimal abgestützt aber das sind sie auf dem Arm ja auch nicht ;) Ich würd jedenfalls eher einen gebrauchten Ergobaby (oder anderes gebrauchtes Markenprodukt) kaufen als so einen billig Mei Tai.

    Was ich ganz schön finde: unsere Schulvorbereitung fängt an mit einem kleinen Fragebogen der Klassenlehrerin zum Kind (Vorlieben, Interessen, Ängste, Stärken und Schwächen). Dazu sollen wir auch noch 3 Fotos zurückschicken - ein Familienfoto, ein Babyfoto und ein Foto mit dem Lieblingsbuch. Die Klassenlehrerin sieht sich das alles an um die Kinder etwas näher kennenzulernen und stellt dann im Eingangsbereich eine Willkommens-Pinnwand für die Kinder auf. Das finde ich echt süß #herzen Und kann mir zumindest bei meiner Tochter vorstellen, dass es den Einstieg erleichtern wird. Gibt es bei Euch auch solche personalisierten Willkommensaktionen?

    Die Leitlinie bei medizinischen Behandlungen ist informed consent (informierte Einwilligung). Wenn das übergangen wird, handelt es sich ethisch (und teilweise auch rechtlich) um einen Missbrauch ärztlicher Macht. Ratteldattel hat alles Recht der Welt, das akribisch zu hinterfragen. Den Mitentscheidungsprozess der Eltern als 'Mitpalavern' (Alexy) abzutun, finde ich...mittelalterlich.


    Ja, Ratteldattel ist mitunter aggressiv im Ton. Aber das finde ich angemessen. Ein Trauma wird nicht dadurch aufgearbeitet, dass man so tut, als wäre alles gut. Zumindest nicht von allen Menschen, und nicht als Schritt 1. Diese 'stell dich nicht so an'-Sprüche sind echt nicht hilfreich.

    Ja, Phase, total normal, einfach weiter so. Oder nach Bedarf Windelphase einlegen. Wir verwenden quasi immer Prefolds oder sogar WWW und es macht für die Häufigkeit des geklappten Abhaltens keinen Unterschied, für meine Nerven jedoch schon.
    Mich hat das Streiken auch immer gestresst. Ich finde - neben dem Ablenkungseffekt durch Laufenlernen oä, - den Gedanken ganz hilfreich, dass die Entwicklung auch hier in Schüben verläuft. Um länger/gezielter Einhalten zu lernen, muss man genau das üben - einhalten. Manchmal überschätzen sie sich dann selbst - 'Ne, ne, ich muss noch nicht, muss noch nicht!' - und 2 min später das Unglück. Genauso ist es ja zB beim Stehen, Laufen etc auch. Es braucht einige/viele Male 'Selbstüberschätzung' und Umfallen, um das zu lernen #top So kann man an Unfällen auch was positives sehen.


    (Ich finde ja übrigens beim 2. Kind das ganze Thema weeeesentlich entspannter. Weil halt eines schon trocken geworden ist und mir klar ist, irgendwann passiert das, und wie oft sie vorher in die Windel (oder in die Büsche 8-) ) pieselt, ist eigentlich vollkommen schnurz.)


    Momentan läuft es super und ich bin froh drum, denn die Windeln sind grad knapp. Aus den 'baby' prefolds ist sie grad rausgewachsen und von den toddler size hab ich nicht genug...