Beiträge von Woran

    Hm, ich hatte hier auch den Eindruck beobachten zu können, dass die Kinder bei der Druckschrift irgendwie mehr Zeit hatten die Wörter zu bilden. Also beim freien Schreiben zu überlegen, welcher Buchstabe als nächstes kommt, beim Abschreiben um auf die Vorlage zu schauen. Gerade am Anfang und bei langen Wörtern muss man da ja schon auch nochmal schauen, was man bis jetzt geschrieben hat zB und da sind bei der Druckschrift ja eh genügend Pausen vorhanden. In der Schreibschrift hatte ich da manchmal den Eindruck, dass erstmal irgendwas geschrieben wurde um im Fluß zu bleiben und hinterher (in der Pause nach dem Wort) geguckt wurde, was nun dabei raus kam... Also, dass man bei der Druckschrift das Überlegen und das Machen abwechseln kann, während bei Schreibschrift beides gleichzeitig passieren muss. Hab ich so noch nie als Argument gehört, ist nur mein ganz persönlicher Eindruck;)


    Wie funktioniert das denn, wenn man gleich Schreibschrift lernt? Oder geht es da nur um das Aussehen und es wird trotzdem nach jedem Buchstaben abgesetzt?


    Aber das Argument der Lehrerin versteh ich so nicht. Das ist ja eh ne andere Schrift, da werden doch einige Buchstaben anders geschrieben.#weissnicht

    Die meisten Kinder lernen doch sogar quasi 3 Schriften, weil der Erstkontakt ja oft nur mit Großbuchstaben ist (Namen schreiben im KiGa zB).

    Ich finde auch, ihr habt es toll gemacht! Hört da bitte auf euer Gefühl und lasst euch nicht verunsichern. Auch nicht von den eigenen „aber es muss doch...“-Gedanken.


    Und wenn es im Tragetuch ziemlich sicher klappen würde, dann seh ich erst recht keine Notwendigkeit jetzt (3 Monate bevor es akut ist!) irgendwen unnötig leiden zu lassen. Das Baby nicht, aber auch euch Erwachsene nicht! Und ein schreiendes Baby zu begleiten, wenn man genau weiß, was es möchte und es keinen akut wichtigen Grund (also „Mama brauch mal Pause“ kann auch ein wichtiger Grund sein!) gibt, das Bedürfnis nicht zu erfüllen ist doch wirklich ein doofes Gefühl. Und hilft mMn auch nicht unbedingt, das nächste Mal positiv und entspannt in die Situation zu gehen...


    Vielleicht kann es auch sinnvoll sein, die beiden eine ganz eigene Einschlafroutine entwickeln zu lassen. ZB mit Tragetuch. Oder ne Fahrradtour mit Kind im Hänger. So war es zumindest bei uns immer. Ich denke, dass kann ruhig auch erstmal etwas aufwendiger und vielleicht nicht „altagstauglich“ sein. Weiterentwickeln kann man immer noch!

    Oh, ich glaube der Tip mit dem Pfannkuchenrestaurante kam damals sogar von mir... Der Kompessor? Und die Pfannkuchen unbedingt mit Küüslaugujuust probieren#freu

    Einen Kreuzberg (=Ristimägi) gibt es auch in Estland auf Hiiuma. Den fand ich auch sehr beeindruckend! Und viel viel viel weniger touristisch (und kleiner und schöner, weil viel unorganisierter gewachsen) als der große gekannte in Lettland!


    Ach, ich beneide euch auch sehr um diese Reise!

    Oh weh, eumelkäfer und daccarot, ich wünsche euch und der Familie alles Gute!!


    Zum Muttertag: mein Kind hat mich da auf eine ganz neue Sichtweise gebracht, an der ich schon den ganzen Tag herum denke. Eigentlich ging es schon letztes Jahr los. Da haben sie in der 1.Klasse kein Geschenk gebastelt, sondern „nur“ eine Karte mit Text. Irgendwas mit „mach die Arme auf, hier kommt dein größtes Geschenk: das bin ich!“ oder so ähnlich. Heute morgen hat das Kind mir auch noch schnell was geschrieben: „Ales gute zum mutertag ich hab dich ganz dole lieb wen es dich nicht gäbe gäbe es auch mich nicht“.


    Mir gefällt das irgendwie total gut! Das gar nicht ich als Person (und in erster Linie Dienstleister...) im Mittelpunkt stehe, sondern eher der Archetyp der Mutter. Das Lebensspendende, gebärende vielleicht. Kein „Danke, dass du mir den Arsch abwischst“ 1x im Jahr, sondern eine Feier des Lebens an sich!


    Ich überlege, ob ich uns daraus eine eigene Tradition Stricke. Klar kann man „die Mutter“ gerne ehren, indem man mir etwas Gutes tut! Aber vielleicht auch der „Mutter Erde“?


    Da fällt mir ein, dass ich es mir schon die letzten Jahre angewöhnt habe, am Muttertag mit den Fahrrad durch den Wald zu fahren und Frühlingskräuter für Tee zu sammeln - das passt ja auch schon gut dazu.


    Als Nebeneffekt kommt man so etwas aus der Passivität und kann evtl aktiver-mit oder ohne Kinder- einen schönen Tag gestalten und sich ruhig auch gebührend selber feiern!!

    Für ordentlich Bewegung zwischendurch sorgt das gute alte Springseil. Das machen meine echt gerne. Besonders wenn ich zwischendurch für sie schwinge. Wisst ihr noch? „Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden. Wie viele...“


    Oder wie beim Schwingen auf einer Seite festknoten und das Seil immer höher halten für Hochsprung.


    Oder das Seil im Kreis schwingen zum drüberhüpfen.

    Ich muss mal blöd fragen, weil ich da immer wieder Beschwerden höre mit den wenigen Frauen in Baustellen- und Feuerwehrbüchern: woran erkennt ihr das denn immer so genau? Wir hatten hier auch einige Feuwerwehrbücher &-Puzzle und viele Baustellenbücher, aber mir sind immer nur wenige Personen untergekommen, die wirklich Geschlechtsspeziefisch dargestellt waren. Also gerade bei den Feuerwehranzügeb, vielleicht noch mit Helm, oder bei der Arbeitskleidung auf dem Bau finde ich es -auch real- eher schwer zu erkennen, was für ein Körper darin steckt.


    Klar, öft gibt es 1, 2 Leute mit Vollbad, aber woran macht ihr es sonst fest, dass da keine Frauen abgebildet sind?

    Mein Kind kommt aus dem KiGa mit ganz viel Babybell-Wachs in den Haaren. Die wollten die Haare damit rot färben. Ich bin also mit dem Kind zur Nachbarin, die ein Glätteisen besitzt und wir haben die Haare geduldig mit Küchenpapier entwachst. Dabei erzähle ich, dass mir wohl mal was Ähnliches passiert ist, weil ich mich daran erinnere, dass meine Mutter mich mal gebügelt hat. Die Nachbarstochter schaut fasziniert zu und meint darauf hin "Ach darum bist du jetzt so dünn!?"


    Das Kind schlägt morgens die Augen auf und verkündet "Morgen hab ich Geburtstag! Dann bin ich sechs!!!"

    Papa: "Uuund? Schreist du dann nicht mehr so viel rum?"

    Kind überlegt und murmelt verschlafen "Hm...vielleicht ein biiiisschen weniger...."

    Sehr realistische Einschätzung#super

    Auch ich lese hier sehr interessiert mit. Sehr spannendes Thema!


    Zu der „Geburtenkontrolle“ kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass sich das auch ohne explizites Wissen um die Funktionsweise des Zykluses (so ala NFP mit Tagen zählen usw) allein durch den zyklusabhängigen Libido der Frau einstellen kann. Also quasi, dass der Körper ja merkt, ob die Kräfte wieder zur Fortpflanzung reichen und die entsprechende Hormone oder so zum richtigen Zeitpunkt ausschüttet.


    Dass in Gesellschften, in denen die Frauen wenig Rechte haben die meisten Kinder geboren werden wurde hier ja auch schon erwähnt und passt mMn gut dazu:(

    Vielen Dank, euch schon mal für eure Ideen! #blume#blumeIch denk daran herum und recherchiere und versuche mir mögliche Umsetzungen vorzustellen.


    Hm, meine Gedanken: von Lionni haben wir einen Sammelband nur mit Mausegeschichten - das wäre mir zu nah an „Alexander“. Die anderen Geschichten kenne ich leider nicht. Zu dem Fisch habe ich Filmchen gefunden. Da muss ich mal gut überlegen, wie man das schön umsetzen kann. Es kommt mir auch relativ kurz vor. Wesentlich kürzer als „Alexander“, kann das sein? Werde ich aber mal im Hinterkopf behalten!


    Zauberlehrling: stell ich mir auch schwierig vor umzusetzen. Das Zerschlagen, und wie es immer mehr Besen werden. Aber es gibt das sogar extra Material für, für Schattentheater - scheint also gut zu gehen!? ABER: dabei bin ich auch auf den Herrn Ribbeck gestoßen! Das könnte ich mir auch gut vorstellen, eigentlich. Das habe ich sogar noch als Pixi gefunden, da hätte ich gleich noch ein Mitgebsel... da muss ich noch in mich gehen, ob mir da der Umfang, also die Dauer gefällt. Oder, ob man das noch ausschmücken könnte.


    Hach, und die Meerjungfrau... Ne, selber kürzen Trau ich mir nicht zu - ich bin kein so Sprachtalent;)

    Da habe ich Vorführungen gefunden, die dauern fast ne Stunde. Das ist definitiv zu lang! Ich weiß gar nicht, wie lange ich sonst gebraucht hab. 5 - 15 Min würde ich wohl etwa ansetzen. Zusammenfassungen in schöner Sprache finde ich dann wohl eher als verkürzte Bilderbücher oder so, als bei Inhaltsbeschreibungen, oder?


    Also, ihr habt schon gute Denkanstöße geliefert! Ich sinne mal weiter, trage in Gedanken mit mir und freu mich auch noch über neue Ideen. Hab auch noch über einen Monat Zeit...

    Hallo,


    bei uns gehört zur Kindergeburtstagstradition eine Geschichte am Schluss. Am Anfang, als die Kinder kleiner waren, habe ich die mit vorhandenen Puppen und Kuscheltieren beim erzählen nachgespielt. Einmal auch mit Kastanienmännchen. Die letzten 2 Jahre bin ich auf Schattentheater umgestiegen: ließ sich gut vorbereiten und transportieren. Wir haben das in einem Park mit Feuerstelle (Ziel der Schatzsuche und Abendessensplatz) unter den Zweigen einer Trauerweide aufgebaut. Das kam sehr gut an im Dämmerlicht, kurz bevor die Kinder abgeholt wurden. Das erste Mal habe ich „Alexander und die Aufziehmaus“ gespielt. Das war aber schon recht aufwändig wegen unterschiedlichen Kulissen. Letztes Jahr dann ein Märchen. Da könnten ich das ganze Stück mit einem Hintergrund spielen.


    Und nun überlege ich, was sich dieses Jahr eignen könnte. Die Kinder werden/sind 8, es sollte schon etwas im Thema und Spannung dem Alter angepasst sein. Die kleine Meerjungfrau wäre toll - ist aber natürlich viel zu lang. Oder gibt es da eine schöne verkürzte Version? Eine schöne Kinderballade evtl? Ein Bilderbuch in schöner Sprache mit geeigneter Geschichte? Hat jemand da eine gute Idee? Ansonsten mag ich mich thematisch gar nicht festlegen. Das Kriterium ist eher die Umsetzbarkeit. Theoretisch ginge auch was ganz anderes, beispielsweise mit Marionetten. Nur habe ich keinen Elan ewig aufwendige Spielpuppen zu basteln. Ein Drache aus Klopapierrollen oder so würde aber vielleicht gerade noch gehen...


    Ich wäre also sehr sehr dankbar über gute Ideen von euch!!


    Ach so, ich habe auch schon vorsichtig angefragt, ob das überhaupt noch gewünscht wird: Sehr eindeutig JA #ja


    Vielen Dank schon mal!

    (und falls ich es irgendwie und -wann schaffe, Versuch ich mal Bilder der bisherigen Projekte zu zeigen...)

    Was schlägt er denn für Lösungen vor? Wenn er, wie du schreibst, das Problem grundsätzlich versteht und tendenziell ein „Prinzipienmensch“ ist (wenn er ja sagt, dann meint er es auch so), sollte es doch vielversprechend sein, mit ihm zusammen eine Lösung auszuhandeln. Das Problem ist halt, dass das Kind ein „ich bin versprochen ganz ruhig und lass dich schlafen“ gar nicht umsetzen KANN. Da geht es ja um unbewusstes Verhalten, welches das Kind im Schlaf gar nicht steuern kann. Das war mir sehr wichtig, dass das Kind das verstanden hat: dass es sich nicht nur zu wenig Mühe gegeben hat, wenn es mich wieder nicht schlafen lässt. Und das ich das genau weiß, das es nichts dafür kann! Und das genau darum diese naheliegende Lösung nicht funktioniert.


    Ich finde aber dein Plan vorerst klingt sehr gut! Und dann weiter schauen und anpassen. Und, wenn möglich, wirklich ergebnisoffen an die Suche nach einem für alle annehmbaren Kompromiss rangehen (wir waren zB mal kurz davor, zum schlafen ins Kinderzimmer zu ziehen und den Kindern unser Bett zu überlassen).

    Ich habe hier auch eine sehr anhängliche Schläferin, die auf Körperkotakt steht und auch im Schlaf selten mal still hällt. Ich kann nur mal erzählen, wie es bei uns lief:


    Als ersten Schritt habe ich irgendwann angefangen, die Kinder an ihr Bett/Zimmer zu gewöhnen, indem ich einige Nächte mit ihnen dort geschlafen habe. Dann haben wir sie dort ins Bett gebracht, aber bei uns geschlafen und die Kinder sind idR irgendwann nachts rüber gewandert. So ging es lange gut für uns alle - die Kleine schlief auch immer öfters im eigenen Bett durch. Der Körperkotaktjunkie nie! Irgendwann wollten wir das auch so nicht mehr, der Papa hat oft mitten in der Nacht mit ihr rumdiskutiert und es gab auchTränen. Daraufhin haben wir uns alle 4 an den Tisch gesetzt und eine Regelung überlegt. Ich hätte mir sowas wie „erst rüber kommen wenn es hell wird“ vorstellen können. Geworden ist es „nur am Wochenende rüberkommen“. Das haben wir (bzw. wollte es die große mit Hilfe selber machen) aufgeschrieben, Unterschriften drunter und seit dem war das kein Thema mehr#laola

    Also, ich weiß nicht, ob dir das akut hilft, aber für uns war ein kleinschrittiges vorgehen und die vertragliche Regelung für alle gut.

    Hallo,

    ich habe dieses Wochenende ab Donnerstag frei und möchte mit den Kindern nochmal raus. Hatte erst an eine Fahrradtour auf einen Campingplatz gedacht - nun ist aber Nieselregen bis Gewitter angesagt...da fällt das aus.


    Und jetzt? Ich denke für ein Fastival oder Camp ist das Wetter trotzdem ok. Da hab ich mal geschaut, was erreichbar wäre - und jetzt kommt ihr ins Spiel!


    Kennt jemand zufällig das „Beats&Bohne“Wir haben es satt - von der Straße auf den Bauernhof in der Nähe von Frankfurt? Lohnt sich das? Auch mit Kindern (5&7 Jahre)? Oder hat wer Erfahrung mit dem Umsonst&draußen in WÜ? Das wäre super zu erreichen, aber wie Kinderfreundlich ist es da?


    ODER hat jemand einen tollen anderen Tip, irgendwie grob in dieser Richtung?


    Vielen lieben Dank schonmal, an die, die ihre Erfahrungen teilen mögen!!


    Gespannte Grüße,

    woran

    Wir wohnen in der Innenstadt einer Kleinstadt. Mit winzigem Hinterhof (5x2 m) und Durchfahrtsstraße vor der Haustür. Alleine gehen die Kinder selten raus. Manchmal ein bisschen auf dem Bürgersteig spielen, eher aber um Besorgungen zu machen, oder zu den Nachbarn zu gehen. Das ging natürlich erst mit entsprechendem Alter. Und wird langsam auch immer mehr. Heute zB alleine Taschengeld verprassen und dann wollten sie noch auf dem Marktplatz spielen gehen.


    Rausgehen um des Rausgehens Willen tun wir ziemlich selten. Trotzdem sind wir täglich unterwegs: zum Einkaufen, Bäcker, Bahnhof, Bücherei, Sport - alles in Laufnähe. (Und klar macht man diese Wege genauso bei schlechtem Wetter, wo man „nur so“ eher nicht rausgehen würde) Richtig Natur eher in Radnähe.


    Und ja, die Kinder sind jetzt 5 und 7, haben seit Krabbelalter gelernt, dass an der Bordsteinkannte die Welt zu Ende ist und sind da echt zuverlässig unterwegs. Und ich bekomm regelmäßig Herzrasen, wenn hier gleichaltrige vom Dorf zu Besuch sind, die zT einfach mit dem Rad auf die Straße fahren!

    Wir waren vor ein paar Jahren hier im Spreecamp: Link

    Unsere Kinder waren aber noch jünger (zwischen 1-3). Was uns gut gefallen hat: die Bungalows sind günstige, einfache Unterkünfte, es gibt eine kleine Einkaufsmöglichkeit vor Ort und verschiedene Einkehrmöglichkeizen von ner Pommesbude bis zum Restaurant, die Hütten stehen im Kiefernwald, also komplett schattig und der See ist gerade so weit weg, dass man auch mit 1-Jährigen gut an den Strand laufen kann, man aber bei den Hütten nicht ständig die Kinder im Blick behalten muss.

    Woran

    Die Ausgleichszahlung ist zur Förderung des ÖPNV, nicht dafür, dass die Stadt die Stellplätze errichtet, die der Bauherr nicht errichten will oder kann. Sonst wäre das ja ein richtig guter Deal für Bauherren.

    Doch, zumindest die Musterbauordnung sieht beide Möglichkeiten vor. Es soll halt gewährleistet werden, dass durch Baumaßnahmen die Parkprobleme in der Umgebung nicht verschärft werden. Die öffentlichen Parkflächen bleiben dabei natürlich öffentlich. Es kann also nicht gefordert werden, kostenlose Parkmöglichkeiten für konkrete Personen bereitzustellen. Wohl aber eine Entlastung der allgemeinen Parksituation im Interesse der Öffentlichkeit herbeizuführen. Ist ja eigentlich auch naheliegend: wenn irgendwo eine riesengroße Fabrik errichtet wird, kann es ja nicht sein, dass plötzlich die komplette Umgebung von der Belegschaft zugeparkt wird, weil es keine andere Möglichkeit gibt. Das ist halt so eine Vorschrifft, wie ausreichend Toiletten, oder eben im Wohnbereich ausreichend Spielplätze. Persönlich finde ich natürlich auch, dass Bewegungsfläche für Kinder einen höheren Stellenwert hat, als Parkplätze für Drecksschleudern! Aber formal hat halt der Bauherr dafür zu sorgen, dass seine Baumaßnahmen die Allgemeinheit nicht übermäßig belastet. Kostenlos für den Nutzer muss dabei gar nichts sein, dass sind dann individuelle Entscheidungen der Arbeitgeber zur Mitarbeiterbindung.

    Zum Teil ist das in den Bauordnungen verankert. Also, dass bei Neubauten und Umbauten dafür zu sorgen ist, dass für die vorgesehene Nutzung ausreichend Stellplätze für PKWs und Fahrräder (und z.T. auch Spielplätze!) zur Verfügung stehen. Ist das nicht möglich kann eine Ausgleichszahlung an die Gemeinde vereinbart werden. Und damit wäre es dann tatsächlich Aufgabe der öffentlichen Hand.


    So zumindes mein Kenntnisstand dazu. Da die Bauordnung aber Ländersache ist und für die Einhaltung die jeweilige örtliche Baubehörde zuständig ist, kann die Handhabung sehr sehr unterschiedlich sein!