Beiträge von Woran

    Ich kann dein Problem nachvollziehen.

    Für mich wäre vor allem das 1-jährige ein Problem (in dem Alter haben meine noch keine Süßigkeiten bekommen - dann ist das echt doof!) und die Trödelei.

    Von daher würde ich versuchen erst den Großen beim umziehen zu helfen. Wenn die fertig sind, dürfen sie draußen warten und futtern (sehr es als Energiereserven auffüllen für den Heimweg...), Wärend du dich und das Baby fertig machst. So kannst du den Großen evtl. das "erst nach dem Umziehen" auch gut vermitteln? Dass du halt nicht möchtest, dass das Baby was abhaben möchte?


    Und bei passender Gelegenheit halt immer mal anbringen, dass du das unnötig findest...!

    Also, damit mich niemand falsch versteht: das Nichtschwimmerkind bleibt definitiv im Bereich, wo es stehen kann! Auch mit Schwimmhilfe. Allerhöchsten im Schwimmbad (wo man es auch sieht wenn es taucht) und mit direkter 1zu1-Betreuung darf es mal durchs Kinderbecken paddeln. Dieses Kind hat nämlich so gar keine Scheu vorm Wasser und wirft auch mal ihre Schwimmnudel weit von sich um zu sehen, ob sie die paar Meter bis zum Rand nicht auch so schafft...Find ich eigentlich total toll und unterstützenswert und so lernt sie ja auch gerade von alleine sich über Wasser zu halten - aber eben - die kann man nicht aus den Augen lassen!


    Aber allgemein finde ich hier bei uns Schwimmbad so viel unübersichtlicher und damit kritischer als See. Das ist aber auch ein extra Badesee, mit abgezäuntem Nichtschwimmerbereich. Und den wollte bis jetzt noch kein Kind verlassen. Man hat alle übersichtlich im Blick, weil es eh nur die eine Stelle zum Wasser gibt und nicht an jeder Ecke ne andere spannende "Attraktion"...


    Na ja, wie auch immer, ihr habt mich zumindest von dem Gedanken abgebracht, das das Kind nun auf-Teufel-komm-raus Schwimmpraxis haben muss und wir werden wohl eher noch ein paar Jährchen mit unserem gewohntem geplansche weitermachen und immer mal ein paar Schwimmzüge einbauen. Ob es dann im Winter weitergeht mit Schwimmkursen, werden wir dann halt mal sehen.

    Danke schon mal für eure Antworten!


    Klar, weiter unter proffesioneller Aufsicht zu trainieren wäre natürlich ideal. Nur pausieren hier den gesammten Sommer über alle Angebote. Daher dachte ich halt, es wäre gut, dem Kind Schwimmanreize zu geben, damit es in der Übung bleibt. Konkret haben wir hier zB einen See, in dem so Holzplattformen schwimmen. Ca. 10-15 m vom Nichtschwimmerbereich entfernt. Sollte also eigentlich gut zu machen sein. Aber ja, ich bin bei dem Thema halt auch eher ein Schisser! Ich weiß nicht, bis wohin ich stehen kann. Vermutlich geht es da real um 5 Meter, in denen ich den Grund nicht erreiche...Und ich hatte auch eher daran gedacht, mal ne schwimmende Freundin mitzunehmen, als die kleine Schwester (die darf natürlich nur mit direkter Bekleitung und Schwimmhilfe in Bereiche, wo sie nicht stehen kann - aber ich!) Das betreffende Kind ist zudem auch noch eher Wasserscheu - übt also nicht unbedingt aus lauter Freude im brusttiefen Wasser. Da dachte ich halt wären diese Inseln ne super Motivation. Sie schwimmt auch eigentlich sehr sauber und damit ausdauernd (in der Woche nach dem bestandenen Seepferdchen direkt 50m) - aber wer weiß was ist, wenn ihr plötzlich 3 Tropfen ins Gesicht spritzen#haare


    Aber ihr habt nätürlich Recht! Lieber übern Sommer wieder alles verlernen als einmal zuviel Riskiert!!


    Ich denke solche Rettungstechniken wie aus dem Link werde ich trotzdem mal versuchen. Auch einfach als Übung für mich (schätze mich selber übrigens so auf Freischwimmerniveau ein).

    Oh, da kann ich auch was berichten: wir haben gerade eine 4-Tagestour zum Rudolstadtfestival gemacht. Also mitten durch den Thüringer Wald...


    Geplant war eigentlich, dass die 6-Jährige die 30-40km am Tag selber fährt und das Follow-Me nur für Notfälle da ist. Wär bestimmt auch gegangen irgendwie. Aber mit der gemütlichen Alternative direkt vor der Nase war die Motivation zum alleine Fahren nicht sehr groß (wir haben das Ding nur ausgeliehen, sonst ist das daher kein Thema)... So hat sie am ersten Tag die ersten 20 km alleine gemacht, ab da war sie angehängt. Sollte ja allen Spaß machen! Und ordentlich mittreten musste sie eh - die Berge waren zum Teil nicht ohne.


    Ich habe vorher die Tagesrouten erstellt (als Tip: "Radroutenplaner Thüringen" fand ich sehr gut - auch über die Ländergrenzen hinaus) und Unterkünnfte gesucht. Heuhotel und einmal ne Hütte aufm Reiterhof und so was. War sehr nett, durch die Anhängmöglichkeit natürlich absolut unkritisch und wird bestimmt auch wiederholt!:)

    So, mein Kind hat jetzt also das Seepferdchen. Und das kleinere übt auch fleißig am Schwimmen. Da sollte man ihnen wohl viel Gelegenheit zum Üben geben, oder?


    Mein Problem ist, dass ich selber nicht allzu gut schwimmen kann...

    Was mach ich denn, wenn ein Kind zwischendurch plötzlich nicht mehr kann? Und was, wenn man mit zwei Kindern im Wasser ist? Ist ja gut möglich, dass das zweite just in dem Moment vor Aufregung auch schlapp macht, wenn eines Hilfe braucht.


    Könnt ihr mir Links zu guten Griffen oder Techniken empfehlen, die speziel für Kinder sind? Und auch mit mittelmäßigen Schwimmkönnen umsetzbar sind? Habt ihr sowas direkt an euren Kindern geübt in dem Stadium? Gibt es da evtl. sogar spezielle Kurse, ähnlich der "ersten Hilfe am Kind". Also normale Rettungsschwimmer-Kurse gibt es ja, aber die richten sich wohl eher an Schwimmprofis, oder?


    Hach, wie ihr merkt, kann ich mir gerade schlecht vorstellen, wie das praktisch umsetzbar ist mit dem Schwimmen gehen. Dabei ist das Wetter ja jetzt perfekt!


    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Na, und den Weg zum Wasserspielplatz kann dein Mann doch sicher mit Kreidepfeilen versehen: schon hast du auch eine Schatzsuche. Das reicht doch völlig in dem Alter!


    Vielleicht noch Zielschiessen mit Wasserspritzen als Programmpunkt?


    Bei uns ist das "Geschichte erzählen" ein wichtiger Bestandteil des Kindergeburtstages - das ist ja auch mit Minimalaufwand möglich (ich nehme meist noch irgendwelche Spielfiguren und einen improvisierten Bühnenaufbau mit dazu, ist aber bestimmt nicht nötig).

    Stilleinlagen sind schon mal gut. Nimm doch nen kleines Schraubglas mit und zieh dich für 10 Minuten auf die Toilette zurück. Du musst ja keinen Betrag erwirtschaften, sondern nur Druck ablassen. Das geht doch eigentlich recht fix. Sehr problematisch Tell ich mir das eigentlich nicht vor. So habe ich das Damals mit Vollstill-Kindern auf der Arbeit gemacht. Und dann ab damit in den Mitarbeiterkühlschrank:)

    Du kannst die Milch ja auch einfach entsorgen, das Glas wieder einpacken und gut ist.


    Viel Spaß!!

    Intensiv versunkenes Spiel gab es natürlich auch - aber leider NIE dann, wenn ich es "brauchte" sondern in der Regel dann, wenn wir weg mussten oder das Kind ins Bett sollte oder ich eigentlich mal Zeit hatte, aber dann das Kind doch nicht stören wollte so. Die hatten einen Instinkt dafür.

    Das kann ich dick unterschreiben!!


    Ansonnsten klingt das beschriebene für mich auch ganz normal. Ich weiß nicht mehr detailliert, wie es genau mit 2 1/2 war, aber mehr alleine Spielen als bei euch gab es glaube nicht. Da gibt es heute bei der 6 1/2 Jährigen selten längere Phasen, wo sie sich alleine beschäftigt. Bei der 4 1/2 Jährigen schon eher, aber da bin ich auch tendenziell immer überrascht drüber, wie toll die sich alleine beschäftigt. Aber auch da sind es dann eher so 15 Min und nicht Stundenweise. Zu zweit geht das aber gut! Aber auch dann bevorzugt im gleichen Raum wie ich bin.


    Allerdings Sorge ich irgendwie auch nicht für Unterhaltung großartig. Irgendwie ist die Zeit so mit Alltag ziemlich ausgefüllt. Keine Ahnung...kommt mir aber ganz normal vor!

    Immer dabei habe ich einen kleinen Geldbeutel, so groß wie die Karten, da sind im Geldfach auch meine 2 Schlüssel drin. Und ein kleines Handy. Das Format ist für mich einer der Gründe, warum ich kein Smartphone hab. Nach Bedarf Taschentücher. Das passt gut in die Hosentaschen auch ohne auszubeulen.


    Im Sommer bei ganz dünnen Hosen (oder - selten - bei Röcken) hab ich mir so eine Hüfttasche zugelegt.


    Für größere Ausflüge nehm ich halt nen Rucksack in entsprechender Größe. Dann gerne auch mit Unterteilungen für den Kleinkram.

    Meine ist erst 6, aber ja, hier gilt auch die Regel, dass an jeder Straße auf mich gewartet wird. Auch wenn sie zT auch alleine unterwegs ist und dann auch selbstständig Straßen überquert. Ich denke, so bleibt auch die Verknüpfung Straße=Stopp eher bestehen bleibt. Also würde ich dass in eurem Fall auch (wieder) konsequent einführen. Roller und Fahrrad weg, sorgt halt dafür, dass diese Situation gerade nicht geübt werden kann. Also vielleicht nur kurz weg, und wenn das Warten zu Fuß klappt, wieder mit Fahrzeug üben, wenn ihr gemeinsam unterwegs seid. Wenn du dann das Gefühl hast, dass die Verknüpfung wieder da ist, darf er auch wieder alleine?

    Hihi, meine Kinder haben da viel Spaß daran, sowas dann völlig übertrieben zu formulieren. Also, zumindest auf Rückfrage können Sie seeehr höflich sein, und ich find die Wirkung auf familienfremde Augenbrauenhochzieher und Stirnrunzler klasse:

    Kind:"Mama!!! Durst!!!"

    Ich:"Aha, und kannst du das bitte auch freundlich sagen?"

    Kind:"Liebste Mutter, könntest du bitte so freundlich sein, mir etwas zu trinken zu geben?"

    Mein Trick, um mir bei so was nicht wie ein Dienstbote vorzukommen, ist, dass ich, wenn ich merke, das wird nichts, einfach nett Frage "ah, soll ich dir heute mal deine Jacke aufhängen?". Ich bilde mir ein, dadurch brennt sich trotzdem unbewusst ein, dass es eigentlich ihr Job wäre#zwinker


    Probier mal mit Baby im Tuch, nur ihre Schuhe zwischen deinen Füßen einzuklemmen, damit sie sie rausziehen kann, aber du dich nicht bücken musst. Und vielleicht gibt sie dir ihre Jacke sogar hoch, wenn du sie dafür aufhängst?

    Vielleicht Landschaftspark Duisburg-Nord? Das sind riesige, stillgelegte Hochöfen und es gibt auch einen netten Spielplatz da.

    oh ja, und die Jugendherberge ist direkt mittendrin - wenn ich mich jetzt nicht föllig falsch erinner. Das ist echt cool da!


    Danke auch an alle die Tips für mich viertelnden haben! Muss ich mal durchschauen. Am besten schon im Vorraus um dann spontan nen Plan für so ein Nix-wie-raus-Wochenende aus der Schublade ziehen zu können.

    Ich bin auch in jedem Alter der Kinder gerne mit Ihnen Zug gefahren. War eigentlich immer ok - irgendeine Lösung fand sich für jedes Problem...

    Konkrete Reisetips habe ich nicht, außer Dresden vielleicht - da gibt es so viel, was man mit Kindern machen kann. Ich würde aber immer eher 2 Übernachtungen empfehlen. Damit man auch in Ruhe das Früstück genießen kann ohne gleich wieder ans Zusammenpacken denken zu müssen. Und auch, weil sich die Kinder dann schon ein bissel besser orientieren können und so.


    Ach Mensch, ich hab auch so oft Lust, einfach mal ein Wochenende irgendwo hin zu fahren, aber meistens so spontan, dass mir dann der Recherche-Aufwand zu stressig ist. Vielleicht kann ich mir hier ja auch ein paar Tips mitnehmen (ich war auch mit den Kindern schon hier im Ort auf dem Campingplatz: kurze Anfahrt und schön gelegen - was will man mehr?).

    Jugendherberge hätte ich jetzt auch empfohlen. Der Komfort ist aber auch heute noch oft nicht überragend - aber ich finde gerade mit kleinen Kindern gerade dieses einfache Rustikale herrlich entspannt: Wenn die darauf ausgelegt sind, ne Horde Halbstarker zu überstehen, können auch die lieben Kleinen nicht viel verkehrt machen...

    Nur das Essen fand ich meist doch eher so naja. Aber da gibt es sicherlich auch unterschiedliche Abstufungen.

    Bei uns ist es mit den 4 und 6 Jahre alten Kindern eher ungeregelt. Ich mag da bei uns keine festen Zusagen oder Verbote aussprechen. Das geht eher so nach Bedarf (der Kinder und von uns...).

    Wenn es zeitlich gerade passt, dürfen sie oft Sandmann gucken. Und - relativ neu und für uns soo herlich entspannt: am Wochenende kuscheln sie sich Morgends öfters zusammen aufs Sofa und gucken Astrid-Lindgren während wir noch ne Runde alleine im Bett kuscheln können#super

    Hörspiele gibt's meist bei längeren Autofahrten und eher selten kriegen sie auch mal ein Handy oder so in die Hand. Da haben wir allerdings keine extra Kindersachen installiert.


    Allgemein auch beim Papa mehr, als wenn ich da bin. Er Nutz Medien aber auch selber wesentlich mehr als ich.

    Bei uns war (und ist) es genau so, wie Braten schon schrieb. Diese ganzen super Ideen, wie Kneten, malen oder Schüttspiele, haben, wenn ICH sie vorgeschlagen habe, eigentlich nie irgendwen interessiert. Also waren sie damit wirklich nur Sekunden zu beschäftigen. Wenn, dann muss sich so was irgendwann von selber und von den Kindern initiiert entwickeln. Das ist nur leider selten dann, wenn man es am dringendsten braucht...


    Was hier in jedem Alter am besten funktioniert hat und immernoch tut:. Ich leg mich ins Kinderzimmer und die Kinder klettern, klettern, turnen, klettern. Wir haben da die Regale an der Wand verankert, oben drauf einen Ausguck, hatten teilweise Matrazen davor, zum draufspringen, ein Brett, was man als Rutsche in die Regalböden einhängen kann. Auch vom Wickeltisch sind sie früher gerne auf die Matraze gesprungen. Seit die Kleine 2 ist, haben wir noch so ein Indoor-Klettergerüst. Das war für uns eine der besten Anschaffungen! Aber eben, schon durch die ganz normalen Ikea-Regale konnten die Kinder sich da gut austoben.


    Und klar, Hörspiel ging bei der großen gut, bei der kleinen erst später. Tiptoi geht hier auch übrigends bei beide kaum. Zu viele Möglichkeiten, glaube ich. Da haben sie nicht die Geduld, sich auf eins einzulassen (irgendwas zu Ende zu hören z.B.).