Beiträge von Woran

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    Auf den Weg zum Bahnhof kommen wir an einem Schornstein mit einem Storchennest vorbei. Heute früh habe ich den Kindern erzählt, dass ich da gestern "die Störche vögeln gesehen" habe... Daraufhin gab es eine längere Unterhaltung, dass die jetzt bestimmt schauen, ob alles bereit und das Nest auch wirklich gut ist usw. und dass ja die Züge immer so laut sind.

    Ich "Ach, ich glaub, die Züge stören die gar nicht so sehr"

    Kind (7): "Nee, weil das sind ja eh Zugvögel!"

    Isofix#super


    Hier saß das Kind (1.Klasse) ewig mit den Schulsachen auf dem Boden und hat sich um die wirklich sehr sehr überschaubaren Hausaufgaben rumgedrückt.

    Ich irgendwann genervt: „Ach komm, jetzt bring es doch einfach schnell hinter dich!“

    Keine 3 Sekunden später grinst mich das Kind breit an „Okay, ich hab’s hinter mich gebracht“.


    Dass es dann wirklich gar so schnell ging hat mich auch nur so lange erstaunt, bis ich registriert habe, dass die Hefte jetzt hinter dem Kind lagen#hammer

    Unaussprechlich für meine Bulgarin war allerdings die Schlange, die hartnäckig eine Schlang-ge bleibt. Also trotz Nasal ein hörbares G enthält.

    Oh ja, das habe ich auch mal versucht mit einer Kollegin aus Polen zu üben. Nachdem ich mal mitbekam, wie sie (Dr.-Ing.) in sonst ziemlich einwandfreiem Deutsch mit dem Prüfingenieur diskutierte: "Nun seien Sie da doch nicht so pinkelig!"


    Gleiche Kollegin, anderes Lautverbindungsproblem:

    Im Winter. "...und dann muss ich ja gerade immer erst noch mein Auto enteisen. Wie sagt man dazu?"

    "Scheiben kratzen?"

    "Ah, ja. Nur habe ich halt keinen Katzer, sondern ich nehm dafür immer die Brüste!"#super

    Auch nach mehrmaligen langsamen und deutlichem Vorsagen, war da für sie der Unterschied kaum rauszuhören. Das finde ich immer total spannend, wie unterschiedlich sich das Gehör ausbildet!

    Das Kätzchen hat das noch nicht so raus. Trotz aller Bemühungen spielt sie manchmal Arzt und ihr kleiner Bruder ist ihre beste Freundin... *hachz

    Na, im Spiel ist halt alles möglich!


    Hier hat das Kind heute was wichtiges gelernt :

    Im Halbschlaf "ich lass die Augen zu, Mama, dann schlaf ich besser ein..."

    Gerade Mal 9 Jahre hat es gedauert bis zu der Erkenntnis#yoga

    E. war sehr zufrieden mit dem Müsli: "Das ist schon okay, ich würde eh sehr gerne morgens, mittags und abends Müsli essen."

    Müsliessen scheint echt was tolles zu sein#freu


    Hier verkündete meine damals 5-jährige mal sehr theatralisch:

    „Mama, wenn ich Müsli esse fühle ich mich immer so frei!“

    - kurze Denkpause -

    „Ja! Beim Müsliessen und beim Kacken“

    Das 1.KlassKind hatte als (mündliche) Aufgabe sich ein Tier zu überlegen, was mit L anfängt. Da ihr erstmal nichts einfiel, habe ich sie überlegen lassen, während ich kurz in der Küche war. Als ich wiederkomme hällt sie mir freudestrahlend einen Zettel hin:




    LIBE ERTMÄNSCHEN

    Ich hätte jetzt auf Masha und Bär (heißt as so?) getippt

    Woran ist es das?


    Ich wär auch nicht drauf gekommen. Erdt jetzt wo ich das hier les

    #super

    Ja genau (ist mir nur bei den lustigen Pow-Patroll-Interpretationen eingefallen - hatte aber eigentlich nichts damit zu tun).


    Undermined neueren Datum vom gleichen Kind:

    Wir haben für den Geburtstag der Schwester 9er aus Hefeteig für die Schule gebacken. Das war langwieriger als erwartet, die Würste zu formen und so. Da meinte ich, wenn wir genug haben, backen wir aus dem restlichen Teig aber was einfacheres. Das Kind schaut mich verschmitzt an und meint „Hm, wir könnten ja z.B. 6en machen“ #hammer


    Die benannten Vierecke gefallen mir auch total gut!#top

    Meiner Schwester gings auch nciht viel besser. Sie hat auf Netflix sämtliche Bauernhof-Filme durchgeschaut und alle waren falsch "Mama, dasist AUCH nicht Bauer Toll!"

    Hier standen mal wir Eltern mitsamt den Großeltern vor dem verzweifelten Kleinkind und konnten uns nicht erklären, warum es so vehement nach „Wasser und ein Bier“ verlangt. 8o
    Zum Glück konnte uns irgendwann die große Schwester retten#applaus

    Supereinen#super


    Gestern haben die Kinder (7&9!), nachdem sie etwas knautschig waren, dass sie keine Süssigkeiten sammeln konnten, in ihrem Zimmer gespielt. Irgendwann kamen sie runter: mit Taschenlampe und verkleideten Kuscheltieren. Mit gruseliger Stimme wurde dann gefordert:

    „Äpfel oder Möhren! Oder was gesundes...!“

    Öh, ja...zusätzlich hab ich sogar ne Runde Mandeln ausgeben#freu da waren sie happy#applaus


    Hat mich an einen Kindermund von früher erinnert:

    Da waren sie ca 2&4, echt müde und wir mussten nochmal raus. Ich habe sie gelockt, damit, dass sie sich in den Bollerwaden setzen dürfen. Und meinetwegen noch was süßes haben können. Sofort war gute Stummung:

    „Au ja, Apfel! Oder...darf ich ne Birne?“


    Dazu muss ich sagen, dass hier auch „echte“ Süßigkeiten überhaupt nicht verpönt sind und die Kinder das schon auch kennen#rolleyes

    Wir sind mit dem Zug unterwegs. Aus dem Lautsprecher kommt die obligatorische Ansage, die ich nur noch so halb wahrnehme:

    „...bitte bedecken Sie Mund und Nase mit einer Maske, einem Schal oder einem Tuch!...“

    „...oder einem Pfannkuchen...“ kommt trocken der Kommentar von links unten neben mir#hammer

    Hm, ich hatte hier auch den Eindruck beobachten zu können, dass die Kinder bei der Druckschrift irgendwie mehr Zeit hatten die Wörter zu bilden. Also beim freien Schreiben zu überlegen, welcher Buchstabe als nächstes kommt, beim Abschreiben um auf die Vorlage zu schauen. Gerade am Anfang und bei langen Wörtern muss man da ja schon auch nochmal schauen, was man bis jetzt geschrieben hat zB und da sind bei der Druckschrift ja eh genügend Pausen vorhanden. In der Schreibschrift hatte ich da manchmal den Eindruck, dass erstmal irgendwas geschrieben wurde um im Fluß zu bleiben und hinterher (in der Pause nach dem Wort) geguckt wurde, was nun dabei raus kam... Also, dass man bei der Druckschrift das Überlegen und das Machen abwechseln kann, während bei Schreibschrift beides gleichzeitig passieren muss. Hab ich so noch nie als Argument gehört, ist nur mein ganz persönlicher Eindruck;)


    Wie funktioniert das denn, wenn man gleich Schreibschrift lernt? Oder geht es da nur um das Aussehen und es wird trotzdem nach jedem Buchstaben abgesetzt?


    Aber das Argument der Lehrerin versteh ich so nicht. Das ist ja eh ne andere Schrift, da werden doch einige Buchstaben anders geschrieben.#weissnicht

    Die meisten Kinder lernen doch sogar quasi 3 Schriften, weil der Erstkontakt ja oft nur mit Großbuchstaben ist (Namen schreiben im KiGa zB).

    Ich finde auch, ihr habt es toll gemacht! Hört da bitte auf euer Gefühl und lasst euch nicht verunsichern. Auch nicht von den eigenen „aber es muss doch...“-Gedanken.


    Und wenn es im Tragetuch ziemlich sicher klappen würde, dann seh ich erst recht keine Notwendigkeit jetzt (3 Monate bevor es akut ist!) irgendwen unnötig leiden zu lassen. Das Baby nicht, aber auch euch Erwachsene nicht! Und ein schreiendes Baby zu begleiten, wenn man genau weiß, was es möchte und es keinen akut wichtigen Grund (also „Mama brauch mal Pause“ kann auch ein wichtiger Grund sein!) gibt, das Bedürfnis nicht zu erfüllen ist doch wirklich ein doofes Gefühl. Und hilft mMn auch nicht unbedingt, das nächste Mal positiv und entspannt in die Situation zu gehen...


    Vielleicht kann es auch sinnvoll sein, die beiden eine ganz eigene Einschlafroutine entwickeln zu lassen. ZB mit Tragetuch. Oder ne Fahrradtour mit Kind im Hänger. So war es zumindest bei uns immer. Ich denke, dass kann ruhig auch erstmal etwas aufwendiger und vielleicht nicht „altagstauglich“ sein. Weiterentwickeln kann man immer noch!

    Oh, ich glaube der Tip mit dem Pfannkuchenrestaurante kam damals sogar von mir... Der Kompessor? Und die Pfannkuchen unbedingt mit Küüslaugujuust probieren#freu

    Einen Kreuzberg (=Ristimägi) gibt es auch in Estland auf Hiiuma. Den fand ich auch sehr beeindruckend! Und viel viel viel weniger touristisch (und kleiner und schöner, weil viel unorganisierter gewachsen) als der große gekannte in Lettland!


    Ach, ich beneide euch auch sehr um diese Reise!

    Oh weh, eumelkäfer und daccarot, ich wünsche euch und der Familie alles Gute!!


    Zum Muttertag: mein Kind hat mich da auf eine ganz neue Sichtweise gebracht, an der ich schon den ganzen Tag herum denke. Eigentlich ging es schon letztes Jahr los. Da haben sie in der 1.Klasse kein Geschenk gebastelt, sondern „nur“ eine Karte mit Text. Irgendwas mit „mach die Arme auf, hier kommt dein größtes Geschenk: das bin ich!“ oder so ähnlich. Heute morgen hat das Kind mir auch noch schnell was geschrieben: „Ales gute zum mutertag ich hab dich ganz dole lieb wen es dich nicht gäbe gäbe es auch mich nicht“.


    Mir gefällt das irgendwie total gut! Das gar nicht ich als Person (und in erster Linie Dienstleister...) im Mittelpunkt stehe, sondern eher der Archetyp der Mutter. Das Lebensspendende, gebärende vielleicht. Kein „Danke, dass du mir den Arsch abwischst“ 1x im Jahr, sondern eine Feier des Lebens an sich!


    Ich überlege, ob ich uns daraus eine eigene Tradition Stricke. Klar kann man „die Mutter“ gerne ehren, indem man mir etwas Gutes tut! Aber vielleicht auch der „Mutter Erde“?


    Da fällt mir ein, dass ich es mir schon die letzten Jahre angewöhnt habe, am Muttertag mit den Fahrrad durch den Wald zu fahren und Frühlingskräuter für Tee zu sammeln - das passt ja auch schon gut dazu.


    Als Nebeneffekt kommt man so etwas aus der Passivität und kann evtl aktiver-mit oder ohne Kinder- einen schönen Tag gestalten und sich ruhig auch gebührend selber feiern!!

    Für ordentlich Bewegung zwischendurch sorgt das gute alte Springseil. Das machen meine echt gerne. Besonders wenn ich zwischendurch für sie schwinge. Wisst ihr noch? „Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden. Wie viele...“


    Oder wie beim Schwingen auf einer Seite festknoten und das Seil immer höher halten für Hochsprung.


    Oder das Seil im Kreis schwingen zum drüberhüpfen.

    Ich muss mal blöd fragen, weil ich da immer wieder Beschwerden höre mit den wenigen Frauen in Baustellen- und Feuerwehrbüchern: woran erkennt ihr das denn immer so genau? Wir hatten hier auch einige Feuwerwehrbücher &-Puzzle und viele Baustellenbücher, aber mir sind immer nur wenige Personen untergekommen, die wirklich Geschlechtsspeziefisch dargestellt waren. Also gerade bei den Feuerwehranzügeb, vielleicht noch mit Helm, oder bei der Arbeitskleidung auf dem Bau finde ich es -auch real- eher schwer zu erkennen, was für ein Körper darin steckt.


    Klar, öft gibt es 1, 2 Leute mit Vollbad, aber woran macht ihr es sonst fest, dass da keine Frauen abgebildet sind?