Beiträge von Woran

    Wir wohnen in der Innenstadt einer Kleinstadt. Mit winzigem Hinterhof (5x2 m) und Durchfahrtsstraße vor der Haustür. Alleine gehen die Kinder selten raus. Manchmal ein bisschen auf dem Bürgersteig spielen, eher aber um Besorgungen zu machen, oder zu den Nachbarn zu gehen. Das ging natürlich erst mit entsprechendem Alter. Und wird langsam auch immer mehr. Heute zB alleine Taschengeld verprassen und dann wollten sie noch auf dem Marktplatz spielen gehen.


    Rausgehen um des Rausgehens Willen tun wir ziemlich selten. Trotzdem sind wir täglich unterwegs: zum Einkaufen, Bäcker, Bahnhof, Bücherei, Sport - alles in Laufnähe. (Und klar macht man diese Wege genauso bei schlechtem Wetter, wo man „nur so“ eher nicht rausgehen würde) Richtig Natur eher in Radnähe.


    Und ja, die Kinder sind jetzt 5 und 7, haben seit Krabbelalter gelernt, dass an der Bordsteinkannte die Welt zu Ende ist und sind da echt zuverlässig unterwegs. Und ich bekomm regelmäßig Herzrasen, wenn hier gleichaltrige vom Dorf zu Besuch sind, die zT einfach mit dem Rad auf die Straße fahren!

    Wir waren vor ein paar Jahren hier im Spreecamp: Link

    Unsere Kinder waren aber noch jünger (zwischen 1-3). Was uns gut gefallen hat: die Bungalows sind günstige, einfache Unterkünfte, es gibt eine kleine Einkaufsmöglichkeit vor Ort und verschiedene Einkehrmöglichkeizen von ner Pommesbude bis zum Restaurant, die Hütten stehen im Kiefernwald, also komplett schattig und der See ist gerade so weit weg, dass man auch mit 1-Jährigen gut an den Strand laufen kann, man aber bei den Hütten nicht ständig die Kinder im Blick behalten muss.

    Woran

    Die Ausgleichszahlung ist zur Förderung des ÖPNV, nicht dafür, dass die Stadt die Stellplätze errichtet, die der Bauherr nicht errichten will oder kann. Sonst wäre das ja ein richtig guter Deal für Bauherren.

    Doch, zumindest die Musterbauordnung sieht beide Möglichkeiten vor. Es soll halt gewährleistet werden, dass durch Baumaßnahmen die Parkprobleme in der Umgebung nicht verschärft werden. Die öffentlichen Parkflächen bleiben dabei natürlich öffentlich. Es kann also nicht gefordert werden, kostenlose Parkmöglichkeiten für konkrete Personen bereitzustellen. Wohl aber eine Entlastung der allgemeinen Parksituation im Interesse der Öffentlichkeit herbeizuführen. Ist ja eigentlich auch naheliegend: wenn irgendwo eine riesengroße Fabrik errichtet wird, kann es ja nicht sein, dass plötzlich die komplette Umgebung von der Belegschaft zugeparkt wird, weil es keine andere Möglichkeit gibt. Das ist halt so eine Vorschrifft, wie ausreichend Toiletten, oder eben im Wohnbereich ausreichend Spielplätze. Persönlich finde ich natürlich auch, dass Bewegungsfläche für Kinder einen höheren Stellenwert hat, als Parkplätze für Drecksschleudern! Aber formal hat halt der Bauherr dafür zu sorgen, dass seine Baumaßnahmen die Allgemeinheit nicht übermäßig belastet. Kostenlos für den Nutzer muss dabei gar nichts sein, dass sind dann individuelle Entscheidungen der Arbeitgeber zur Mitarbeiterbindung.

    Zum Teil ist das in den Bauordnungen verankert. Also, dass bei Neubauten und Umbauten dafür zu sorgen ist, dass für die vorgesehene Nutzung ausreichend Stellplätze für PKWs und Fahrräder (und z.T. auch Spielplätze!) zur Verfügung stehen. Ist das nicht möglich kann eine Ausgleichszahlung an die Gemeinde vereinbart werden. Und damit wäre es dann tatsächlich Aufgabe der öffentlichen Hand.


    So zumindes mein Kenntnisstand dazu. Da die Bauordnung aber Ländersache ist und für die Einhaltung die jeweilige örtliche Baubehörde zuständig ist, kann die Handhabung sehr sehr unterschiedlich sein!

    Bei meiner Tochter hat es sich hartnäckig festgesetzt, dass sie zur Steigerung "mäßig" verwendet:

    Sie ist dann mäßig hungrig oder irgendetwas ist mäßig schwer. Komisch, dass gerade da die Sau so einen Unterschied macht. Ist ja bei z.B. kalt-saukalt auch nicht so?


    Aber bei uns ging es letztens eh zu, wie beim Krösus unterm Sofa!

    "Mama?? I kann nis!!!"

    Ich gehe nach oben.

    "Warum kannst Du denn nicht nach unten kommen?"

    "Weil... hm... I will nis!"

    Hihi, sowas hatten wir auch letztens:

    Die 5 Jährige ist etwas kompliziert beim Essen, da ihre Vorstellungen, was genießbar ist oft minütlichen Schwankungen unterworfen sind. Einmal, als die Große öffters wegen Wackelzahn in Endphase manches nicht ohne weiteres Essen kann, meine sie beim Essen mit echtem Bedauern "iss kann das nisst essen, weil, da muß iss immer Bäh! sagen..."


    Gerande ist sie in einer totalen Erklär-Phase und möchte alles mögliche bis ins Detail verstehen. Unterweg betrachtet sie den Abendhimmel und sinniert:

    "Immer, wenn die Sonne aufgheht oder untergeht, ist der Himmel so rot. Warum, Mama?"

    Ich hohle tief Luft, sammel mich kurz und will gerade zu einer kindgerechten Erklärung über Licht, Einfallswinkel und Atmosphäre ansetzen, als sie mir zuvorkommt

    "Damit es schön aussieht, ja?"


    Und die 7 Jährige wollte letztens wissen was Treibholz ist. Ich erkläre und sage noch "Eure Gaderobe wo ihr immer eure Jacken aufhängt, die ist auch aus Treibholz"

    Sie korrigiert: "Äh, du meinst, wo wir unsere Jacken immer NICHT auhängen?"

    Das universelle Tröste-Bekuschel-Lied meiner Großen ist seit der Geburt dieses wunderbare Lied aus Estland:

    Majakene mere ääres #love

    Auch einige andere Lieder auf diese schönen Sprache (;)  mänty ) singe ich gerne - allein um sie nicht zu vergessen!


    Und, zwar nicht zum schlafen, weil zu energiegeladen, Lieder, die wir im Capoeira-Training lernen. Alles totale Ohrwürmer und gut für endlosschleifen! Im Vorschuljahr der Großen hat man die Lieder plötzlich aus jeder Ecke des Kindergartens gehört:D

    Beispiel:
    A E I O U

    Die Diskussion ist zwar schon etwas her, aber ich hab immer mal wieder drüber nachgedacht und wollte gerne meine Erfahrung teilen:


    Ich habe hier im Herbst ein Kind an einer Waldorfschule eingeschult, was schon lesen und schreiben konnte. Wir haben uns recht schwer getan mit der Entscheidung der Schulwahl. Aber bis jetzt bereue ich es überhaupt nicht und habe nicht den Eindruck, dass das Kind sich übermäßig langweilt. Ja, sie "malen" noch mit Wachsmalblöckchen, sind aber vom "typischen Schulstoff" eigentlich der Regelschule (noch?) nicht hinterher. Und was halt komplett wegfällt, sind diese stupiden Ausmalaufgaben, oder 2 Seiten lang einen Buchstaben schreiben zu müssen (gestern erst Hausaufgabe in der Regelschule hier. Ich weiß aber natürlich auch, dass es an guten Regelschulen anders laufen könnte) Ich denke, das würde sie wesentlich mehr langweilen. So hört sie halt zu jedem Buchstaben ne nette Geschichte und malt ein Bild dazu. Da freut sie sich über jeden neuen Buchstaben. Im Rechnen sind sie schon mal raus und zählen Schafe. Ihr Kopffutter höhlt sie sich in den Bereichen halt nach wie vor aus dem Alltag. Gefordert ist sie neben den vielen eher motorischen Aufgaben (Handarbeiten, Flöten,...) auch durch die zwei Fremdsprachen.


    Vom Konzept her habe ich es so verstanden, dass der Unterrichtsinhalt tatsächlich gar nicht groß differenziert wird, aber die Aufgabenstellungen so offen gehalten sein sollten, dass alle ihrem Niveau entsprechend arbeiten können.


    Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht - vielleicht ändere ich (und das bis jetzt zufriedene Kind) ja meine Meinung noch in den nächsten Monaten/Jahren;)

    Ich habe eigentlich gute Erfahrungen mit einem "seichtem" Programm gemacht. Auch in dem Alter. Und eben, die Vorbereitung ist zwar etwas aufwendiger, aber das Chaos hinterher verringert sich beachtlich. Und man kann ja immer spontan anpassen.und mit Kleinigkeiten viel Zeit rumbringen. Allein, bis alle zum rausgehen angezogen sind. Das Highlight bei uns ist immer eine Geschichte am Schluss, die ich mit vorhandenen Figuren auf einem Spielfeld aus Tüchern oder so vorspiele. Da erinnern sich die jetzt 7-Jährigen auch noch an die Geschichte zum 3. (!) Geburtstag...


    Kritisch würde ich bei euch wirklich die Menge an Gästen sehen. Bist du sicher, dass so viele Erwachsene dableiben? Das ist hier überhaupt nicht üblich. Und damit natürlich auch Geschwisterkinder nicht. Das vereinfacht es doch enorm. Auch Erwachsene ziehen ja Aufmerksamkeit.


    Die verbreitete Regel Alter=Gäste habe ich übrigens ganz bewust nicht eingeführt. Wir hatten aber auch nie das Problem, dass zu viele Gäste gewünscht wurden.

    Zum Essen finde ich Ofengemüse zu so was immer gut - da kann sich jeder bissel rauspicken, was er mag, man kann es gut vorbereiten und dann stressfrei backen, während man zB das Geschenke auspacken begleitet. Und man kann wunderbar mit den Fingern essen! Wir hatten hier bei den letzten beiden Geburtstagen draußen (Ende Oktober mit Nieselregen) so Einweggeschier aus gepressten Palmblettern. Würde ja gut zum Thema passen - lässt sich aber halt wirklich nur begrenzt weiterverwenden, wenn feuchte Lebensmittel im Spiel sind. Gurkenschlangen würden mir noch einfallen.


    Und zum rausgehen natürlich ne Schatzsuche. Das geht in jedem Alter und bei jedem Wetter! Ich mal gerne einfach nur Pfeile auf und bringe Aufgaben oder so eher spontan und je nach Stimmung halt mündlich ein. Vielleicht kann man bei euch so was wie "Lianenschwingen" mit nem Seil an einem Ast mit einbauen? Oder "wie Tiere laufen"? Oder Zielschießen mit einem Blaßrohr und Papierkügelchen?


    Es Kommen bestimmt noch jede Menge gute Ideen. Viel Spaß auf jeden Fall!

    Unsre Kleine war bis vor kurzem überhaupt kein Spiele-Kind. Aber Drecksau und Karkerlakak haben Sie hier zum Spielen verführt. Hm, aber Karkerlakack findet die Große (und ich eigentlich auch) mal ganz witzig, aber nicht soo den Dauerbrüller. Dafür ist es irgendwie zu eintönig? Das holen Sie sich aber trotzdem oft raus, wenn sie ohne Erwachsenen spielen. Jetzt ist die kleine mitlerweile 5 und wir haben Weihnachten Ligretto für uns entdeckt. Die 7-Jährige liebt es, uns Eltern macht es echt Spaß (also wirklich kein "man beschäftigt halt die Kinder" mehr) und die Kleine hat plötzlich, von einem Tag auf den anderen gezeigt, dass sie die Ziffern 1-10 kann...Das haben sie allerdings noch nicht alleine gespielt.



    ...Und ich hab mir vorgenommen als nächstes ein gaaanz ruhiges, bedächtiges Spiel anzuschaffen...

    Ah, wir hatten das Thema hier letztens auch - zum Glück aber nur in der Theorie.


    Nur zum Verständnis: 2 Magneten oder Magnet und Metallteilen ist doch nur dann kritisch, wenn sie mit zeitlichem Abstand verschluckt werden, oder? Wenn gleichzeitig (oder genaugenommen auch kurz hintereinander?) dürfte es ja eigentlich nicht gefährlicher sein, als einer alleine, dachte ich so. Also zumindest nicht, wenn sie so stark sind, dass es zu Problemen im Gedärm führen kann#gruebel#gruebel

    Huhu,


    wir hatten uns mit der Frage im letzten Jahr auch eingehender beschäftigt. Sowohl auf unser Kind bezogen, als auch auf das Kind einer guten Freundin.

    Ich war selber an einer Waldorfschule und hab daher etwas Erfahrung mit dem System.


    Ich denke, bei den beiden Kindern passt die Schule für das eine sehr sehr gut: das Kind beobachtet alles sehr genau, liebt es, Dinge vorgegeben zu bekommen und nach zu machen. Es ist sehr Aufmerksam und an seiner Umgebung orientiert. Geht total in der herrschenden Stimmung auf. Es mag so Sprüch, Gedichte und Geschichten total gerne und freut sich, wenn es diese fehlerfrei wiedergeben kann.


    Bei dem anderen Kind hätte ich meine Zweifel, ob es an einer Waldorfschule glücklich geworden wäre: dieses Kind ist viel mehr auf sich bezogen, weiß ganz genau, was es will und was nicht. Wenn irgendwas es nicht interessiert, hat man keine Chance, es ihm schmackhaft zu machen. Dieses Kind lässt sich von seiner Umgebung wenig bis kaum beeinflussen. Es greift sich genau das raus, was bei ihm gerade dran ist, der Rest perlt quasie vom Kind ab. Ich könnte mir vorstellen, dass es damit z.B. mit dem Epochenunterricht nicht gut harmoniert hätte und evtl. in der Klasse eher zum "Störrfaktor" hätte werden können. Wenn es sich auf die jeweilige "Stimmung", die gerade "für die Klasse dran ist", nicht hätte einlassen können, meine ich - irgendwie.

    Mit einer Lehrperson, die es geschaft hätte dieses Kind voll und ganz zu begeistern, wäre es bestimmt auch für dieses Kind toll gewesen. Aber auf so einen Glücksfall zu hoffen?


    Das waren so ungefähr meine Gedanken dazu. Also, speziel zu diesen beiden Kindern. Daher denke ich schon, so ganz real gibt es Kinder, zu denen die realen Waldorfschulen besser oder schlechter passen.

    Ich kann dein Problem nachvollziehen.

    Für mich wäre vor allem das 1-jährige ein Problem (in dem Alter haben meine noch keine Süßigkeiten bekommen - dann ist das echt doof!) und die Trödelei.

    Von daher würde ich versuchen erst den Großen beim umziehen zu helfen. Wenn die fertig sind, dürfen sie draußen warten und futtern (sehr es als Energiereserven auffüllen für den Heimweg...), Wärend du dich und das Baby fertig machst. So kannst du den Großen evtl. das "erst nach dem Umziehen" auch gut vermitteln? Dass du halt nicht möchtest, dass das Baby was abhaben möchte?


    Und bei passender Gelegenheit halt immer mal anbringen, dass du das unnötig findest...!

    Also, damit mich niemand falsch versteht: das Nichtschwimmerkind bleibt definitiv im Bereich, wo es stehen kann! Auch mit Schwimmhilfe. Allerhöchsten im Schwimmbad (wo man es auch sieht wenn es taucht) und mit direkter 1zu1-Betreuung darf es mal durchs Kinderbecken paddeln. Dieses Kind hat nämlich so gar keine Scheu vorm Wasser und wirft auch mal ihre Schwimmnudel weit von sich um zu sehen, ob sie die paar Meter bis zum Rand nicht auch so schafft...Find ich eigentlich total toll und unterstützenswert und so lernt sie ja auch gerade von alleine sich über Wasser zu halten - aber eben - die kann man nicht aus den Augen lassen!


    Aber allgemein finde ich hier bei uns Schwimmbad so viel unübersichtlicher und damit kritischer als See. Das ist aber auch ein extra Badesee, mit abgezäuntem Nichtschwimmerbereich. Und den wollte bis jetzt noch kein Kind verlassen. Man hat alle übersichtlich im Blick, weil es eh nur die eine Stelle zum Wasser gibt und nicht an jeder Ecke ne andere spannende "Attraktion"...


    Na ja, wie auch immer, ihr habt mich zumindest von dem Gedanken abgebracht, das das Kind nun auf-Teufel-komm-raus Schwimmpraxis haben muss und wir werden wohl eher noch ein paar Jährchen mit unserem gewohntem geplansche weitermachen und immer mal ein paar Schwimmzüge einbauen. Ob es dann im Winter weitergeht mit Schwimmkursen, werden wir dann halt mal sehen.

    Danke schon mal für eure Antworten!


    Klar, weiter unter proffesioneller Aufsicht zu trainieren wäre natürlich ideal. Nur pausieren hier den gesammten Sommer über alle Angebote. Daher dachte ich halt, es wäre gut, dem Kind Schwimmanreize zu geben, damit es in der Übung bleibt. Konkret haben wir hier zB einen See, in dem so Holzplattformen schwimmen. Ca. 10-15 m vom Nichtschwimmerbereich entfernt. Sollte also eigentlich gut zu machen sein. Aber ja, ich bin bei dem Thema halt auch eher ein Schisser! Ich weiß nicht, bis wohin ich stehen kann. Vermutlich geht es da real um 5 Meter, in denen ich den Grund nicht erreiche...Und ich hatte auch eher daran gedacht, mal ne schwimmende Freundin mitzunehmen, als die kleine Schwester (die darf natürlich nur mit direkter Bekleitung und Schwimmhilfe in Bereiche, wo sie nicht stehen kann - aber ich!) Das betreffende Kind ist zudem auch noch eher Wasserscheu - übt also nicht unbedingt aus lauter Freude im brusttiefen Wasser. Da dachte ich halt wären diese Inseln ne super Motivation. Sie schwimmt auch eigentlich sehr sauber und damit ausdauernd (in der Woche nach dem bestandenen Seepferdchen direkt 50m) - aber wer weiß was ist, wenn ihr plötzlich 3 Tropfen ins Gesicht spritzen#haare


    Aber ihr habt nätürlich Recht! Lieber übern Sommer wieder alles verlernen als einmal zuviel Riskiert!!


    Ich denke solche Rettungstechniken wie aus dem Link werde ich trotzdem mal versuchen. Auch einfach als Übung für mich (schätze mich selber übrigens so auf Freischwimmerniveau ein).

    Oh, da kann ich auch was berichten: wir haben gerade eine 4-Tagestour zum Rudolstadtfestival gemacht. Also mitten durch den Thüringer Wald...


    Geplant war eigentlich, dass die 6-Jährige die 30-40km am Tag selber fährt und das Follow-Me nur für Notfälle da ist. Wär bestimmt auch gegangen irgendwie. Aber mit der gemütlichen Alternative direkt vor der Nase war die Motivation zum alleine Fahren nicht sehr groß (wir haben das Ding nur ausgeliehen, sonst ist das daher kein Thema)... So hat sie am ersten Tag die ersten 20 km alleine gemacht, ab da war sie angehängt. Sollte ja allen Spaß machen! Und ordentlich mittreten musste sie eh - die Berge waren zum Teil nicht ohne.


    Ich habe vorher die Tagesrouten erstellt (als Tip: "Radroutenplaner Thüringen" fand ich sehr gut - auch über die Ländergrenzen hinaus) und Unterkünnfte gesucht. Heuhotel und einmal ne Hütte aufm Reiterhof und so was. War sehr nett, durch die Anhängmöglichkeit natürlich absolut unkritisch und wird bestimmt auch wiederholt!:)

    So, mein Kind hat jetzt also das Seepferdchen. Und das kleinere übt auch fleißig am Schwimmen. Da sollte man ihnen wohl viel Gelegenheit zum Üben geben, oder?


    Mein Problem ist, dass ich selber nicht allzu gut schwimmen kann...

    Was mach ich denn, wenn ein Kind zwischendurch plötzlich nicht mehr kann? Und was, wenn man mit zwei Kindern im Wasser ist? Ist ja gut möglich, dass das zweite just in dem Moment vor Aufregung auch schlapp macht, wenn eines Hilfe braucht.


    Könnt ihr mir Links zu guten Griffen oder Techniken empfehlen, die speziel für Kinder sind? Und auch mit mittelmäßigen Schwimmkönnen umsetzbar sind? Habt ihr sowas direkt an euren Kindern geübt in dem Stadium? Gibt es da evtl. sogar spezielle Kurse, ähnlich der "ersten Hilfe am Kind". Also normale Rettungsschwimmer-Kurse gibt es ja, aber die richten sich wohl eher an Schwimmprofis, oder?


    Hach, wie ihr merkt, kann ich mir gerade schlecht vorstellen, wie das praktisch umsetzbar ist mit dem Schwimmen gehen. Dabei ist das Wetter ja jetzt perfekt!


    Vielen Dank für eure Hilfe!