Beiträge von Woran

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    Ha, jetzt musste ich doch direkt auch mal Inventur machen. Hier das Ergebnis:
    40 (!) Bindewindeln
    23 Moltoneinlagen
    10 ganze Mulltücher
    Ca 5 kaputte und daher halbierte bis geviertelte Mulltücher
    Ne Hand voll no-Name Höschenwindel, die ich ganz ganz selten mal nehm
    2 HokusPopokus, die ich sehr liebe


    Das ist sehr reichlich und hat in der ersten Zeit nach der Geburt vom Baby auch für zwei Wickelkinder problemlos gereicht (trocknen geht fix auf der Leine)
    ABER: da mein bevorzugtes Wickelsystem sehr stark situations- und tagesformabhängig ist, kommt es dennoch recht oft vor, dass die gerade präferierte Variante nicht verfügbar ist. Mulltücher zB könnt ich durchaus mehr gebrauchen...
    Na ja, macht ja im Prinziep nix, nehm ich halt was anderes.

    Oha, MissT, was sind denn da deine Kriterien für eine Nachtwindel zum abhalten? Suchst du was, dass man einfach öffnen / runterziehen kann und auch wieder anlegen, selbst wenn schon was drin gelandet ist? Also ohne Nachts zu wickeln (bei Plastikwindeln mach ich das nämlich, bei nasser Stoff nie)?
    Wenn das so wäre, würden mich deine Testergebnisse auch brennend interessieren!
    Mag ja Kunstfaser eigentlich nicht so, aber um damit die Plastigdinger zu ersetzen, geht das doch schon.

    Ich denke auch nicht, das es dringend eine Plastigpuppe sein muss, wenn die Stoffpuppe geliebt wird. Ich hatte auch "nur" eine selbstgenähte und sie begleitet mich immer noch! Ich fand es sogar immer gut, dass sie nicht so realistisch und damit als Baby festgelegt war. Bei mir hatte sie einen festen Namen und wurde mit mir älter - war also eine richtige eigene Persöhnlichkeit. Die Babypuppen meiner Freundinnen mit diversen Funktionen hab ich dagegen immer eher als Spielzeug erlebt.

    Wegen Wollüberhose: jetzt bei der Hitze nehme ich da gerne so eine normale Wollstrumpfhose, bei der ich die Beine abgeschnitten (waren durchgekrabbelt) und umgenäht hab. Dazu, je nach Bedarf, möglichst "wenig" Windel. Hält dann halt nicht lange dicht und muss bald gewechselt werden, aber ich stell es mir doch angenehmer vor. Zumindest meine macht auch viel weniger bei dem Wetter, da geht das echt gut so.

    Danke für eure Antworten!


    Das mit den Briefen finde ich ja eine schöne Idee.
    Ich bin mit der Form bei mir noch nicht ganz zufrieden (ein Buch für beide Kinder zB), vielleicht bekomm ich ja noch andere Ideen.
    Danke auch für den Link, Lalena! Muss mich mal durchlesen (kam noch nich dazu), vielleicht ist da ja noch ne schöne Anregung dabei.

    Oh ja, das ist auch ein Thema mit dem ich mich immer wieder beschäftige. Vor allem mit der Grossen.
    Beim Mittagsschlaf klappt das total gut: ich geh da irgendwann mit der Kleinen ins Bett, die Große spielt noch ein bisschen, kommt dann irgendwann dazu, kuschelt sich ein und schläft innerhalb von max 5 min ein. So schön und entspannt.
    Abends geht das leider nicht so. Aber nicht, weil sie da etwa nicht ins Bett will. Nein, sie WILL ins Bett! Und liegt dann regelmäßig eine Stunde wach rum! Und ich natürlich auch. Es wär mir sehr lieb, wenn sie einfach länger aufbleiben würde und ich noch irgendwas tun könnte, aber anscheinend braucht sie diese eine Stunde für was auch immer. Als Folter empfindet sie das Wach im Bett liegen jedenfalls nicht (und mich fragt ja keiner...).


    Wie löst ihr das denn ganz praktisch? Bei so kleinen kann man ja schlecht sagen: ich Brauch abends Zeit für mein Zeug, beschäftige dich halt noch selber. Und mit mehreren Kindern, die noch Begleitung beim Einschlafen brauchen?
    Bei uns ist es aktuell so, dass ich mich mit beiden hinlege und sie dann noch rumturnen und sich zT gegenseitig wach halten (jeder für sich darf gerne Turnen. Zusammen Quatsch machen Versuch ich zu unterbinden), bis sie dann, die Kleine gerne irgendwo auf meinen Füssen, doch mal einschlafen. Richtig glücklich bin ich mit der Situation aber noch nicht.

    Ich hab das "Glück", mit dem Zug zur Arbeit zu pendeln. Da hat sich das schnell eingespielt gehabt, jeden Morgen die Zeit zu nutzen. Dass ich das aber auch durchgezogen hab, als ich jetzt ein halbes Jahr Zuhause war, macht mich schon ein bissel Stolz...
    Dafür ist das Fotobuch von Wurzelkindes erstem Jahr noch nicht fertig und Rumpelwichts Geburtsbericht ist auch nur bei einer Freundin in Briefform vorhanden.

    Hallo,


    Würde mich einfach mal interessieren, wie ihr das so macht.
    Schreibt ihr regelmäßig, ab-und-zu oder gar nicht? Eher für euch selber, oder um es später mal den Kindern zu geben? In welcher Form?
    Und die mit älteren Kindern: finden die das nur gut, oder kommt da auch manchmal "schreib das aber ja nicht auf!"?
    Haben vielleicht eure Eltern auch sowas gemacht? Und wie findet ihr dann das Geschriebene?


    Zu mir:
    Ich schreib seit gut 2 Jahren täglich was wir so gemacht haben und natürlich ob die Kinder was tolles neues können. Manchmal frag ich mich allerdings, ob in ein paar Jahren überhaupt noch jemand (ich oder die Kinder selber) wissen will, wie gut oder schlecht wer geschlafen hat, oder ob irgendwer fett in die Windel gekackt hat...
    Selber hab ich aber einen Geburtsbericht inkl. Zusammenfassung der ersten Wochen von meiner Mutter (also über mich) und der ist mir total wichtig!


    Also erzählt doch mal!

    Meine Große hat eine Freundin, die sie seit 1 1/2 Jahren fast täglich sieht - DAS find ich am idealsten (für mein Kind)! In größeren Kindergruppen wie beim Turnen oder jetzt im KiGa ist es tatsächlich so, dass sie eher vor sich hin spielt oder beobachtet. Mit der einen, Vertrauten und beständigen Freundin, da reibt sie sich, führt Sozialstudien durch, hekt mit ihr zusammen die tollsten Ideen aus usw.
    Ich glaube die Interaktion mit diesem einen Kind bringt ihr mehr, als die tollsten Kleinkind-Bespassungs-Gruppen ihr je geben könnten! Von daher denke ich, ist es schon toll für ein Kind, jemanden auf Augenhöhe zu haben, eine Gruppe muss aber gar nicht sein.

    Meine Große hat Angst vor Zugtoiletten. Ich hab daher immer einen aufgeschnittenen (H-Milch) Tetrapack als Reise-Klapp-Topf dabei: lässt sich Super zusammenfalten und nimmt dann kaum Platz weg, steht stabil, ist dank Beschichtung gut zu reinigen und falls ich den Inhalt anderweitig nicht los werde (normal kipp ich flüssiges aus der Tür und bei Festem Leg ich vorher eine Schicht Klopapier ein und entsorge es ins Klo), kann auch das ganze Ding mit entsorgt werden.

    Ich find auch das von HansNatur gut. Es hält wirklich einige Wäschen aus und hat vor allem ein gutes Format, finde ich. Wir hatten auch schon welches mit so großen Blätern, da haben wir immer zwischen drin abgerissen. Das war doof.
    (Allerdings hab ich auch schon von Leuten gehört, dass sie genau das bemängelt haben. Denen waren sie zu klein)

    Ich muss wohl lernen besser zwischen Arbeit und Zuhause umzuschalten.
    Habe heute Vorschriften durchsucht und mich lange nicht mal gewundert, was Stahlkonstruktionen mit Windelfrei zu tun hat.
    Irgendwann viel mir doch auf, das da was nicht passt und ich hab genau nachgelesen: ach so, Winkelfrei!

    Ich glaube ja, dass kommt sehr darauf an, wie das Kind zum stillen steht. Bei meiner Grossen hat sich das Stillen so in dem Alter ausgeschlichen und irgendwann hat sie nicht mehr daran gedacht. Etwa 1-2 Wochen später hab ich ihr in der Wanne erzählt, dass sie aus den Brüsten doch immer getrunken hat, da hat sie mich ganz ungläubig angeguckt und kurz probiert, aber wie an nem Strohhalm gesaugt. Da war wirklich schon alles weg!!
    Bei anderen, wo das Abstillen (gleiches Alter) klar von der Mutter aus ging, hab ich es schon mitbekommen, dass nach nem halben Jahr immer noch gebettelt wurde.


    Gehört hab ich aber auch oft so klassische Abstillgeschichten wie "zwei Tage wollte er immer mal, danach war es ok".


    Also wahrscheinlich ist alles möglich. Wenn es sich nerft, versuch es doch einfach. Wenn du merkst, dass sie arg traurig ist deswegen (und du es willst), kannst du ja immer noch einlenken

    Hallo Trüffel,


    Wir sind ja in der gleichen Situation gerade. Ich muss aber sagen, klar, etwas fällt runter, aber soo viel ist es dann doch nicht und ich überlege gerade warum.
    Die Kleene sitzt noch bei mir auf dem Schoß, das macht wohl einiges aus. Da kann ich halt viel noch auffangen und - wenn ich es so selber nicht mehr essen möchte, schmeiß ich es oft auf meinen Teller und rühr es unter. Dann macht es mir nichts mehr aus (ich verdräng einfach ganz schnell, wie es aussah...).
    Auch nehm ich Stücke, die sie nicht mehr gut halten kann lieber weg und geb ihr ein neues.
    Bei all zu matschigen Sachen führt sie meine Hand, aber ich halte.
    Heute hab ich überlegt, an unseren Platz eine kleine Leiste an die Tischkante anzubringen. Ich denke, das verhindert auch einiges, da es ihr oft bei den Greifversuchen entwischt. Und ja, es wird doch recht schnell besser!
    (Da fällt mir ein, dass wir bei der Grossen lange am Wohnzimmertisch gegessen haben, da konnte sie die Sachen selber aufheben - etwas später noch, als sie gut stehen konnte).


    Den Gedanken kann ich aber sehr gut nachvollziehen!
    Am besten war es hier, wenn zwar kein Hund da war, aber der Opa: der hat wirklich alles noch gegessen (bei gut durchgespeicheltem Brot ist es auch bei mir vorbei!!)...


    Daher: n'Guten!

    Wir hatten auch schon so eine Phase, wo nach zuverlässigen Bescheid geben auf einmal wieder öfter was in die Hose ging. Sie hat dann einfach viel zu lange gewartet. Eine Weile habe ich versucht, sie rechtzeitig dazu zu bewegen auf den Topf zu gehen, dabei aber auch oft unwillige Reaktionen bekommen. Dann bin ich dazu über gegangen, sie, zumindest zu Hause, mit dem Thema wieder ganz in Ruhe zu lassen und Kommentarlos die Sachen zu wechseln. Sie hat sich dann schliesslich ein paar Tage eingepullert, dann war es wieder gut.
    Ich glaube, sie hat sich da irgendwie neu "tariert". So nach dem Motto: "gut, ich weiß, wann ich aufs Klo muss und kann rechtzeitig Bescheid geben, aber wie viel Zeit hab ich denn noch? Wie lange kann ich denn anhalten?".


    Daher Schließ ich mich den anderen an: Spannung raus nehmen und drei Schritte zurück (zB mit Trainer-Hosen), auch wenn es schwer fällt weil es natürlich schade ist.

    Hm, also diese ganz Anfangszeit? Ich würd sagen, die muss man aussitzen.
    Also hier hatte da das Baby eh meistens Körperkontakt in dieser Zeit, da konnte ich es immer ganz gut abschirmen oder zumindest die größte Wucht rausnehmen. Wenn sie gar so klein sind, lassen sie sich ja nichtmal so leicht ablenken beim Stillen. War hier jedenfalls so. Und jeden Tag werden sie ja stabiler, die Würmchen!
    Und weil du vom "ankommen" schreibst: mir hat es auch immer geholfen, wenn die Große wieder ohrenbetäubend laut und zappelig war, mir zu sagen, dass das ja nun nichts Unbekanntes ist, für das Baby. Es kannt die Geräusche der Großen wohl besser aus dem Bauch als meine Stimme und im Zusammenhang mit Tobegeräuschen hat auch mein Bauch wohl den ein oder anderen Rempler abbekommen.


    Was es natürlich so nicht gab, und was ich durchaus auch vermisst hab, war dieses versonnen mit dem Baby auf dem Sofa sitzen...


    Aber schwubbsdiewubbs hat man gar kein Neugeborenes mehr, sondern ein robustes Drei-Monats-Baby.


    Ach, weil ich nochmal deine Ausgangsfrage lese, ich denke auf das wirkliche Verständnis, dass er vorsichtig sein muss, würd ich auch nicht warten. Das ist wohl unser Job, darauf zu achten, dass die Annäherungsversuche mit all ihrer Energie in die richtigen Bahnen gelenkt wird.