Beiträge von Woran

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    Ach ja, das hatte ich vor kurzem auch noch. Und jetzt zusammen mit Baby.
    Würd auch sagen, ganz normal! Lesen und Co kannst du knicken!! Während des Mittagsschlafes würd ich niemals nicht abspülen oder so! DAS ist meine Auszeit. Da opfere ich sogar die Möglichkeit selber schlafen zu können und genieße lieber die sagenhafte Ruhe mit einer Tasse Tee auf dem Sofa. Abspülen (oder Wäsche, putzen...) kann man auch mit Kind. Nicht gewohnt effektiv, aber die Zeit geht dabei rum und oft machen die doch tatsächlich auch weniger Unfug, wenn man was "nützliches" macht. Und draußen doch eh. Sieh Einkaufen als "Gassi-gehen". Man muss halt wirklich sich von Zeitplänen und ähnlichem verabschieden und den Rhythmus dem Kind überlassen, dann kann es tatsächlich ganz nett sein. Finde ich!

    Ja, so geht es mir ja auch. Ich habe nichts dagegen, wenn sie in die Hose macht. Aber wenigstens sehe ich es dann sofort und kann sie sauber machen. Vielleicht ist es ja für deinen Sohn sogar verständlicher, wenn wirklich sieht, die Hose ist nass, da muss was gemacht werden. Statt, dass alles gut aufgehoben in der Windel hängt.
    Unterwegs mach ich übrigens meine restlichen Wochenbettvorlagen in die Unterhose und werde die bestimmt auch nachkaufen.

    Wir erzählen dem Wurzelkind bei jeder Mahlzeit ungefähr 52 mal, dass doch bitte jeder von seinem eigenen Teller essen soll.
    Heute beim Mittag ging es mir zu langsam und ich wollte sie füttern "Ehey Mama, jeder seine Teller!!"
    Naa gut.
    Paar Minuten später, wir sitzen immer noch am Tisch, finger ich ihr in die Hose rein, um zu sehen, ob's nass ist (ja, ich weiß,nicht sehr respektvoll beim Essen). Da werd ich gleich wieder zurecht gewiesen:
    "Ehey Mama, jeder seine - Denkpause - Mumu!"

    Das Wurzelkind hat auch schon immer und gerade verstärkt Probleme mit dem Rotwerden. Sie hatte allerdings auch schon öfters Phasen, wo sie kaum noch in die Windel gekackt hat. In letzter Zeit allerdings nur noch. Und ich hab dann gemerkt, wie schwer mir es da teilweise fiehl, gelassen zu bleiben: sie leidet unter den wunden Stellen und ich weiß, das sie es könnte aber trotzdem macht sie immer wieder rein und alles ist vollgeschmirt!
    Nach Weihnachten habe ich dann auch beschlossen, dass es einfach keine Windel mehr gibt (tagsüber)! Und zwar gar nicht, um das Trockenwerden voran zu treiben, sondern nur, damit ich sofort sehe, wenn sie gemacht hat. Nur mit Unterhose klebt das ja auch viel weniger am Popo. Ich bin dadurch auch gleich viel entspannter geworden. Erstens, weil es ja für ihre Haut nicht mehr so schlimm war, aber irgendwie auch, weil es letztendlich meine Entscheidung war, die Windel weg zu lassen und ich mich daher nicht über dreckige Hosen ärgern kann. Oder so ähnlich...
    Gut, eure sind schon älter und fordern vielleicht mehr Mitsprache, aber vielleicht ist das ja trotzdem ein Ansatz: also quasie das "Therapeutische" in den Vordergrund stellen und gar nicht so sehr das Klo-Gehen? Und dann mit dem Argument aber auch wirklich die Windel weglassen. Ich finde das hat dann ja nichts mit Druck zu tun. Ich kommentiere das aber auch gar nicht groß, weder wenn sie in die Hose macht, noch wenn es im Topf landet.

    So, heute hab ich gesungen "dann suchen wir ein Schaf".


    Na ja, nicht wörtlich nehmen ist ja klar, ich schüttel ja auch kein Bäumelein. Nur bei diesem direkten Versprechen hab ich irgendwie Schwierigkeiten. Ganz nebenbei fand ich die Strophe als Kind aus einem ganz anderen Grund befremdlich: wir hatten selber Schafe und ich habe mich immer gefragt was ich mit so einem "Vieh" als Spielgeselle anfangen soll...

    Wir machen keinen Wocheneinkauf, daher besteht unser tägliches Programm aus einkaufen gehen. Nicht sehr aufregend, ich weiß, ist aber für die Zweijährige schon ne ordentliche Strecke, das Baby kommt an die Luft und für mich bedeutet es mitunter Einkäufenplus zwei Kinder heimschleppen... Sehr schön individuell angepasst also.

    Mir ist noch ein Beispiel aus meiner Kindheit eingefallen: bei "das ist der Daumen" bzw "Der ist in' Brunn gefallen" fand ich es doof, das da immer der kleine Finger der "Böse" war. Das musste meine Mutter auf meine Anweisung hin umdichten. Da backt der Kleine nun Pflaumenkuchen bzw. deckt er den Daumen schön warm zu, statt die Decke weg zu nehmen.
    Ich denke daher man kann nie so genau wissen, welche Textstellen ein Kind blöd findet. Aber dann darauf einzugehen ist doch gut.
    (Nur diese generelle Verharmlosung find ich immer etwas seltsam)

    Ach so, im Ausgangspost war ja auch die Frage, warum viele Lieder so grausam sind. Ich denke doch, dass der Tod und alles drumherum für die Kinder früher viel preisender war und in vielen Liedern irgendwie versucht wurde damit umzugehen. Oft halt auch durch "darüber lachen". In anderen Bereichen finde ich es schon manchmal seltsam wie "weichgespült" heute vieles sein muss (gutes Beispiel ist der Film "die rote Zora"). Als müssten alle ernsten Themen von den Kindern fern gehalten werden?

    Mein Neffe (3) ruft aus dem Wohlzimmer in die Küche, wo die versammelte Verwandschaft sitzt :
    "Kann mir mal Jemand einen Knoten bringen?"

    Zwei mal die Kategorie "Mama steht auf dem Schlauch" (und beide schon ne Weile her):


    Ich: Kind erzähl mal, wo wir waren!
    Kind: zwei, fünf, siebe, agt, neun
    Ich: ???...hä?...ah!



    ErZÄHL mal...



    Kind hat mit dem Papa eine Höhle gebaut. Als ich heimkomme sagt Papa:
    Zeig doch mal der Mama deine Höhle
    Kind, ganz aufgeregt, euphorisch: ja! Mama, Schau ma, Da! Höhle - und hebt den Arm
    Ich: ???
    Kind, immer noch ganz aufgeregt und in froher Erwartung meiner Begeisterung zeigt Stolz auf seine Achsel.
    Aha

    Oh, da kann ich leider gar nichts zu sagen, da kenn ich mich nicht aus. Ich antworte trotzdem, damit deine Frage hier nicht ganz untergeht, vielleicht liest es so ja noch wer, der dazu was sagen kann.


    Hast du denn den Eindruck, dass sie akut Schmerzen hat?

    Och nö, ihr Armen!
    Hab schon gedacht, dass ich lang nichts mehr gelesen habe, wie es euch so geht, aber dass es schon wieder solche Nachrichten vorbeugt gibt...
    Über Weihnachten im KH wär ja echt doof, vorallem für deine Große (und dich natürlich). Ich hatte auch gar nicht mitbekommen, dass ihr schon ne OP hattet. Ich dachte, das Gipsen wäre ausreichend?
    Aber Elsa geht es gut? Sie würde aber im Falle des Falles schon noch mit ins KH kommen, oder?


    Ich wünsch euch ganz solle gute Besserung und das ihr nicht schon wieder ins KH müsst! Da habt ihr doch wirklich schon mehr als genug Zeit verbracht die letzten Monate.


    Gruß

    Hm, schwierig. Ich DACHTE (früher) immer ich bräuchte mind. 8 Std. Jetzt mit Kind hab ich langfristig immer deutlich weniger und fühle mich nach einer guten Nacht total erholt und ausgeschlafen. Gute Nacht heißt bei mir ca. 6 Std Schlafen - welch ein Luxus! Hab aber mal 6,5-7 geklickt.
    Ausgeschlafen sein heißt ja nicht, dass man nicht auch gerne länger schläft, oder zumindest die Zeit im Bett verbringt, oder??