Beiträge von NatureBear

    Ich kenne das auch. Das Hasenkind akzeptiert, dass ich in den Chor gehe, der Termin ist gesetzt, seit sie 2 ist. Da gibt es auch nie Diskussionen, das ist Zeit mit Papa.


    Schwieriger wird es, wenn was anderes ansteht. Dann weint sie, dass ich da bleiben soll. Berufliche Termine werden problemlos akzeptiert, da sieht sie wohl die Notwendigkeit ein. Private Sachen sind ganz, ganz schwierig. Ich hab auch schon mal behauptet, ich hätte eine Veranstaltung in der Schule und bin stattdessen ins Kino gegangen.#angst


    Hier ist es gar nicht so, dass mein Mann sich das nicht zutraut, er unterstützt mich sehr darin, dass ich was eigenes machen kann. Aber ich bin für das Hasenmädchen einfach die Hauptbezugsperson. Ich mache mit ihr oft ihre geliebten Rollenspiele (mein Mann eher nicht so, der macht dafür andere tolle Sachen). Wenn ich zurückkomme, hatten die beiden immer eine gute Zeit. Aber trotzdem ist es jedes Mal wieder schwierig.


    Ich versuche auch, mir meine Auszeiten trotzdem zu nehmen, aber das schlechte Gewissen kenne ich zu Genüge.


    Ich finde auch, du solltest deinem Mann genau so deutlich wie uns sagen, wie du dich fühlst. Dann wird er es vielleicht eher verstehen.

    Ich bin eigentlich sehr für korrekte Sprache, aber "Kann ich ein Eis?"/"Kann ich einen Kaffee?" sage ich seit meiner Kindheit. Und ja, mich haben lustige Verbesserungen auch genervt.


    "Paul ist in Lena " haben wir vor 30 Jahren auch schon gesagt, auch gerne als Frage. "In wen bist du?/Bist du in den?"


    Fehlende Präpositionen finde ich hingegen grauenvoll, zumindest bei deutschen Muttersprachlern.


    Und fürs Protokoll, ich wusste als Teenie sehr wohl, dass es "wegen des..." heißt und habe das auch geschrieben. Aber gesagt hab ich es nicht, weil es mir peinlich war, ich wollte nicht als Klugscheißer gelten. Das hab ich erst im Studium angefangen.

    Hasenkind sagt tatsächlich meistens "wegen des..."

    Sehr guter Artikel! Ich selber bin auch nie blöd angemacht worden. Auch nicht, wenn ich meine damals Zweijährige öffentlich gestillt habe. Da kamen mal erstaunte Nachfragen (eher von anderen Müttern mit kleineren Kindern), aner ich glaube, viele dachten einfach, das Kind kuschelt...

    Das Thema ist ja schon älter, bin aber eben erst zufällig drauf gestoßen.


    Ich bin selber schon ziemlich rabig aufgewachsen, meine Eltern sind auch von der 68er-Bewegung geprägt und wollten es anders machen als ihre Eltern (obwohl mein Papa z.B. auch schon nicht geschlagen wurde).

    Zwar gab es kein Tragen und Stillen (letzteres nur 6 Wochen, dann war - wie bei vielen Frauen in den 70ern - die Milch "alle"#rolleyes), aber ins Elternbett durfte ich kommen, wann immer ich wollte und ich habe das bis ins Grundschulalter ausgiebig genutzt).

    Übers Schreien lassen hat meine Mama sich mit meiner Oma gestritten, sie hat mir immer erzählt, dass das in der Generation meiner Oma so üblich war, umso geschockter war ich, als ich Mama wurde und erfuhr, wie viele in meiner Generation Ferbern ganz normal finden.#crying


    Geschlagen wurde ich auch nicht (bis auf eine Ohrfeige im Affekt, die meiner Mutter bis heute leid tut). Es wurde geredet, meine Meinung wurde wertgeschätzt, an Strafen kann ich mich nicht erinnern, ich habe mich immer geliebt, geborgen und ernst genommen gefühlt.

    Das heißt nicht, dass es keine blöden Sachen gab, aber die Grundlagen stimmten.


    So wurde ich schwanger und diese Basics waren mir schon vorher klar. In der Schwangerschaft habe ich dann Jean Liedloff gelesen und fühlte mich bestätigt.


    Als meine Tochter da war, machte ich das alles aus dem Bauch, ich wusste gar nicht, dass es AP gibt. Erst als einige in den Krabbelgruppen mein Verhalten komisch fanden und über JKKSL redeten, begann ich, mich mehr für den theoretischen Überbau zu interessieren und bin durch Googeln (glaub ich?) auf das Rabenforum gestoßen.


    Zu den Evangelikalen: Ich habe eine Freundin, die freikirchlich ist, sie schlägt ihre Kinder nicht und ist allgemein sehr liebevoll. Homophob ist sie auch nicht.

    Ich denke, da gibt es große Unterschiede, und die amerikanischen Gemeinden sind nochmal krasser. Da habe ich mal eine Doku gesehen ,da wurde mir schlecht ob der Erziehungsmethoden. Das ist wirklich meilenweit weg von AP. Ich denke eher, Sears war AP-Begründer, obwohl er diesem Milieu angehört, nicht, weil es da so üblich ist.

    Meine Tochter ist auch erst mit 22 Monaten frei gelaufen, und das, obwohl die vorherige motorische Entwicklung normal verlief.

    Bis 18 Monate war ich tiefenentspannt, da sowohl mein Mann als auch ich erst in diesem Alter laufen gelernt haben. Dann hab ich mir Beratung vom KiA geholt und das Hasenkind hat Physio bekommen. Es hat dann aber noch 3 Monate gedauert, bis sie lief, dann aber so sicher wie andere Kinder.

    Letztendlich glaube ich, dass es für das späte Laufen verschiedene Ursachen gab. Sie hat sich mit 14 Monaten mal hochgezogen und ist aus dem Stand hin gefallen. Zwar nur auf den Windelpo, aber sie hat sich sehr erschreckt. Danach wollte sie nicht mehr stehen.

    Dann ist sie eh ein ängstlicher, vorsichtiger Typ. Und zu guter Letzt haben wir bei der Physio herausgefunden, dass sie mit diesen Lederschläppchen nicht klar kommt. Die waren ihr nämlich allesamt zu weit. Der Vorschlag des Physiotherapeuten, die mal wegzulassen, hat enorme Fortschritte gebracht.


    Ich würde vielleicht aber auch mal nach Ergo schauen. Daran hab ich damals gar nicht gedacht, aber das ist ja nochmal ein anderer Ansatz.


    LG und alles Gute,


    NatureBear

    Ich finde es auch nicht zu lang. Okay, Betreuungsproblem habe ich als Lehrerin nicht. Aber auch sonst, die Leute, die um mich herum jammern, haben dieses Problem gelöst. Da ist es auch eher die Einstellung.

    So nach dem Motto: Oh, Kinder den ganzen Tag zu Hause, Hiiiilfe, was machen wir da bloß?

    Ich weiß nicht, ob es an uns liegt, aber uns ist weder langweilig noch streiten wir uns in den Ferien besonders viel (wird auch immer gern als Argument angeführt). Aber ist vielleicht auch Typsache.

    Danke, ihr Lieben, für all eure Antworten!


    PMDS war mir in der Tat kein Begriff. Aber da passt einiges. Weinen hab ich auch, wahlweise statt oder nach einem Wutausbruch.#flop

    Mann und Kind wissen Bescheid und tragen ws tapfer mit, aber sie tun mir echt leid. Meine Mutter hat viel Verständnis, sie hatte das in meinem Alter auch (bin 42).

    Es könnten schon die beginnenden Wechseljahre sein, ich habe nur noch einen Eierstock und somit eine begrenzte Eizellreserve. Ich habe aber noch regelmäßige Eisprünge (merke ich immer und die FÄ sagt auch, es ist noch deutliche Aktivität des Eierstocks zu sehen).

    Wenn ich es recht bedenke, hat es nach der letzten ICSI fürs 2. Kind angefangen. Die war erfolgreich, endete aber leider in einer frühen Fehlgeburt.


    Bei mir hilft Wein^^^^ und heiße Bäder. Zumindest ersteres ist nicht immer ratsam;);) und letzteres im Sommer nicht immer angenehm.


    Irgendwie tut es mir gerade schon gut, nicht allein zu sein. Und mein Mann und ich gönnen uns gerade ein schönes Glas Weißwein.


    Edit sagt noch, dass ich mir vorgenommen habe, regelmäßig zu walken. Vielleicht tut das ja schon mal gut.

    Liebe Raben,


    Problem steht ja schon im Betreff. Mich macht meine 2. Zyklushälfte ganz kirre. Zehn Tage mindestens habe ich Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Kälteschauer, und das Schlimmste - Wutausbrüche. Ich könnte wirklich schreien und zu das auch, ich habe das Gefühl, ich bin dieser Wut total ausgeliefert. Probleme erscheinen mir in diesen 10 Tagen grundsätzlich unlösbar.

    Ich hatte immer Probleme vor den Tagen, aber so schlimm wie jetzt ist es erst seit einigen Monaten.

    Ich habe Mönchspfeffer genommen, aber der verlängert meinen Zyklus extrem, was mich irritiert. Ich hatte immer kurze Zyklen und kenne meinen Körper gut, mit dem Mönchspfeffer hatte ich gar kein Gefühl mehr für meinen Körper.


    Meine FÄ würde Hormone verschreiben, will ich aber nicht. Ich habe mehrere ICSIs durch und habe da genug Hormone genommen.


    Habt ihr einen Rat? Das ist nämlich echt gruselig, auch für meine Umwelt.