Beiträge von NatureBear

    Huhu,


    danke für Eure vielen Antworten!


    Tja, bei meinen Schwiegereltern stehen leider zwei Einzelbetten im Gästezimmer, was ich ohnehin schon immer wenig gastfreundlich finde für Paarbesuch.
    Mein Mann und ich haben jetzt beschlossen, wenn wir nächste Woche hinfahren, dass wir entweder die beiden Betten zusammenschieben zu einem Doppelbett und das Hasenkind dann in unserer Mitte schläft, oder aber dass wir, wie zu Hause, vom Kinderett eine Seite abmontieren, so dass wir auch einen Babybalkon haben.


    Bei meiner Mama haben wir vorgestern übernachtet und haben im Wohnzimmer Matratzenlager gemacht, das war super!


    Die Idee mit dem Zweisitzer find ich ja auch klasse! Man muss sich zu helfen wissen als Familienbettler!#super

    Hallo liebe Raben,


    meine Frage steht ja schon im Titel. Zu Hause haben wir ein Familienbett mit Babybalkon und sind mit dieser Mischung aus Nähe und Platz total zufrieden.
    Aber wenn wir bei den Großeltern übernachten, haben wir noch nicht die richtige Lösung gefunden.


    Sowohl bei meiner Mama als auch bei meinen Schwiegis schläft das Hasenkind bei mir im Bett. Bei meiner Mama find ich das ok, da sie sehr nah wohnt und wir höchstens mal eine Nacht dort übernachten.
    Meine Schwiegereltern wohnen jedoch weiter weg. Wenn wir längere Zeit da sind, finde ich das Schlafarrangement schon eher unbequem.
    Sie haben sogar ein Kinderbett, aber wenn das Hasenkind darin schläft, muss ich ja zum Stillen richtig wach werden, das passt mir gar nicht... :D
    Wie ist das bei Euch?

    Beim Hasenkind war es auch so mit ca. 6 Monaten, jetzt immer mal wieder, wenn sie zahnt. Inzwischen kann sie äußern, dass ihr dann beim Stillen das Saugen wehtut, und verlangt nach Osanit-Kügelchen.


    Ansonsten haben wir uns angewöhnt, wieder aufzustehen, wenn sie nicht schlafen kann. Mache ich selber auch so, wenn ich nicht einschlafen kann. Krampfhaft im Bett liegen und auf den Schlaf warten, das kann es ja auch nicht sein. Also lieber wieder aufstehen und noch ein bisschen spielen. Oder aber, so haben wir es heute Abend gemacht, alle zusammen ins Bett und noch kuscheln und Buch gucken.

    Hallo Elanee,


    kann Dich verstehen, möchte mich aber andererseits den anderen hier anschließen - wenn sie damit zufrieden ist, ist es doch super so! Aber ich hab das Hasenkind schon auch gerne neben mir und freue mich, dass sie das auch so mag... #herzen Nächstes Jahr ziehen wir in ein eigenes Haus, dann bekommt sie ihr eigenes Zimmer, das FB behalten wir aber trotzdem bei, d.h., sie kann sich aussuchen, wo sie schlafen möchte. Ich muss sagen, ich hoffe, sie will noch bei uns schlafen... #schäm #freu
    Allerdings brauche ich nachts meinen Platz, deshalb hat sie erst im Babybay geschlafen und jetzt haben wir ein normales Kinderbett zu einem Babybalkon umfunktioniert...


    Aber jedes Kind ist anders, das Hasenkind schläft gern bei uns und ist Stillfreak, mochte aber von Anfang an das Tragen nicht. Erst seit ihrem ersten Geburtstag dürfen wir sie ab und zu tragen... So ist das eben... #kuss

    Silbermöwe, so kann es also auch gehen...


    Nicht-anbieten-nicht-ablehnen mach ich eigentlich eh, ich biete dem Hasenkind eigentlich sehr selten die Brust an (nur, wenn sie sich wehgetan hat und sich gar nicht beruhigen lässt, oder wenn ich das Gefühl habe, sie ist eigentlich müde, aber gerade dabei, wieder aufzudrehen). Ansonsten fragt sie einfach sehr oft danach.


    Es sind meistens Situationen, in denen sie müde ist, Zahnschmerzen hat, Neues auf sie einströmt, aber auch, wenn um sie herum zu viel Trubel ist. Dann klinkt sie sich durch das Stillen einfach aus.


    Toll, dass es bei Euch nochmal geklappt hat, alles Gute! #kuss


    Kiddo, das Hasenkind versteht und redet jetzt schon sehr viel, und in einem Jahr müsste ich auf jeden Fall etwas erklären. Vom erneuten Kinderwunsch würde ich auch auf keinen Fall was sagen, denn ich will ja nicht, dass sie denkt, ihr Geschwisterchen wäre "schuld" daran, dass sie nicht mehr stillen darf.
    "Mama mag nicht mehr" geht ja nur, wenn es ehrlich ist. Mir schwebt das so vor, dass ich ihr sage, ich muss Medizin nehmen, die die Milch schlecht macht. So in etwa...


    Ach, ich weiß es einfach nicht. Ich versuche gerade, mir dahingehend weniger Gedanken zu machen, leider klappt das nur mäßig...


    Du hast schon Recht, bei mir muss der Gedanke noch etwas reifen, aber auch der Kinderwunsch. Der ist im Moment einfach noch nicht sehr groß. Ich bin auch dieser Tage in mich gegangen und habe mich ehrlich gefragt, ob ich überhaupt wirklich ein zweites Kind möchte, denn eigentlich fühle ich mich im Moment sehr erfüllt so, wie es ist.
    Ich bin zu dem Schluss gelangt: Ja, der Wunsch nach einem zweiten Kind ist auf jeden Fall da, aber er ist noch ganz leise und für mich noch eher weit weg.


    Elanee, kann verstehen, dass Du über das Abstillen Deiner Tochter traurig bist, andererseits hat sie es von sich aus gemacht und Du musstest ihr nichts versagen. #kuss

    Das Hasenkind hat ca. 9 Monate lang immer erst bei uns im Wohnzimmer geschlafen (de facto auf meinem Schoß, so dass ich mich nicht rühren konnte #freu ). Dann hatten wir das Gefühl, dass sie dort nicht mehr zur Ruhe kommt, und haben angefangen, sie im Schlafzimmer ins Bett zu bringen
    Das klappt gut, sie schläft beim Stillen meistens recht schnell ein, und nach ca. 10 Minuten lege ich sie in ihr Bettchen (wir haben einen Babybalkon, also ein Gitterbett, wo eine Seite abmontiert ist). Manchmal wacht sie auf und meldet sich kurz, dann reicht aber meist ein kurzes Anlegen, manchmal auch nur streicheln, und sie schläft wieder ein.
    Inzwischen schläft sie meist, bis wir ins Bett kommen, und wacht dann ganz kurz auf, manchmal auch gar nicht.


    Ach ja, und da sie einen tiefen Schlaf hat, liege ich auch oft abends (wenn mein Mann nochmal an den Schreibtisch muss) neben ihr und lese oder bin im Netz, mit gedimmtem Licht geht das gut.


    Ich genieße das auch, da ich eh finde, die Kinder werden so schnell groß... #herzen Ich war am Anfang richtig traurig und auch unruhig, als das Hasenkind abends nicht mehr auf meinem Schoß schlief... :P

    Mein Mann findet es gut, dass ich das Hasenkind noch stille. Er fand es aber auch gut, dass ich am Anfang pumpen musste und er dann auch schon mal ein Fläschchen geben konnte.


    Wie lange er normal findet? Keine Ahnung, ich glaube, darüber hat er sich noch nie Gedanken gemacht - wie ich früher auch nicht. Man wächst in das lange Stillen so rein (LZS sind wir ja eigentlich noch nicht, in meinem Umfeld aber schon, außer mir hat nur eine gute Freundin von mir ihre Kinder ungefähr zwei Jahre gestillt).


    Im Moment genießen das Hasenkind und ich das Stillen noch, wie lange, das wird die Zeit zeigen.

    Ich finde im Grunde auch, dass ein Kind sich am besten selbst abstillen sollte. Allerdings gibt es sicher auch Situationen, wo man als Mutter - warum auch immer - wirklich nicht mehr mag, und dann finde ich es ehrlicher und richtiger, das Kind abzustillen, als das Ganze halbherzig zu machen - denn das kann für die Beziehung sicher auch nicht gut sein.


    Und Stillen bzw. langes Stillen ist sicherlich nicht das einzige Indiz dafür, ob eine Mutter liebevoll und zugewandt mit ihrem Kind umgeht. Eine sehr gute Freundin von mir hat nach 8 Wochen abgestillt, sie hatte Probleme mit den Brustwarzen, Schmerzen und das Stillen war sowohl für sie als auch fürs Kind nur noch Quälerei. Beiden ging es nach dem Abstillen besser.
    Dennoch ist meine Freundin eine der liebevollsten Mütter, die ich kenne, sie hatte ihre Tochter lange im Familienbett (bis sie selbst ausziehen wollte), begleitet sie mit vier Jahren immer noch in den Schlaf...


    In meiner Krabbelgruppe ist dagegen eine Mutter, die 16 Monate gestillt hat, aber mit 6 Monaten das ach so tolle JKKSL-Buch gelesen und erfolgreich angewandt hat. :S


    Es kommt für mich immer auf das Ganze an.

    Hallo liebe Raben!


    Ich habe mal eine Frage - sollte man eigentlich die ganze Stillzeit über Folsäure nehmen? Ich nehm sie weiterhin, frage mich aber immer, ob das noch unbedingt notwendig ist...

    Kiddo, mich würde mal interessieren, wie Du das Abstillen genau angegangen bist. Was hast Du Deiner Tochter erklärt? Darüber mach ich mir nämlich auch schon Gedanken. Ich möchte das Abstillen auf keinen Fall mit dem potentiellen Geschwisterchen verknüpfen, aber zu sagen, dass ich nicht mehr mag (wenn es nicht stimmt), finde ich auch nicht richtig...


    Ach ja, ich mal wieder und meine - im wahrsten Sinne des Wortes - ungelegten Eier... :D

    Beim Hasenkind war das genau in dieser Zeit auch ganz normal, ich glaube, es hat sich so mit ca. 8 Monaten wieder eingependelt. Ich bin mir sicher, dass es die Zähne waren, denn aktuell kommen gerade Backen- und Eckzähne, und das Hasenkind wird wieder recht oft wach und nuckelt besonders in den frühen Morgenstunden ununterbrochen...


    Marjatta, da würde mich mal interessieren, was Du da an homöopathischen Mitteln nimmst, denn das Dauernuckeln nervt mich auch langsam. Ich schlafe dabei zwar auch wieder ein, aber eben nicht so tief, und ich finde es kalt, immer so halbnackt dazuliegen... #augen


    Ansonsten seh ich es genauso wie Du, solche Phasen gibt es. Mittagsschlaf machen das Hasenkind und ich übrigens grundsätzlich zusammen, der Haushalt kann IMMER warten. #super

    Kiddo, Dir auch lieben Dank! #kuss


    Nun ist es bei mir so, dass mein Kinderwunsch zur Zeit noch nicht riesengroß ist. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich da so viel drüber nachdenke. Ich möchte gern ein zweites Kind, aber ich habe es nicht so eilig damit, für mich wäre es z.B. auch ok, wenn die Kinder vier Jahre auseinander wären. Aber ich glaube nicht, dass mein Mann so lange warten möchte, zumal man ja auch nicht weiß, wie schnell es klappt.


    Aber Dein Beitrag zeigt ja auch, dass sich in der eigenen Einstellung vieles ändern kann, vor allem innerhalb eines Jahres.

    Ich würde erstmal schauen, was für Dich am besten passt. Wenn Dich das Stillen in der Nacht zermürbt, dann wäre es sicher besser, Deine Kleine nachts abzustillen und nicht am Tag.
    Ob sie dann mehr isst, lässt sich natürlich nicht voraussehen.


    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass sich solche Dinge sehr schnell ändern können. Bis vor ca. einem Monat war das Hasenkind eine ganz schlechte Esserin.Sie aß kaum nennenswerte Mengen, im Grunde stillte ich voll.
    Und dann, ganz plötzlich, ohne, dass wir am Stillverhalten etwas geändert hätten, fing sie mit 15 Monaten plötzlich an zu essen. Inzwischen isst sie alles und auch richtig mit Appetit. Sie isst keine riesigen Mengen, aber man merkt einfach, dass es ihr schmeckt, sie sagt sogar manchmal, dass sie mehr möchte, was vor kurzem noch undenkbar war.


    Ich habe echt keine Ahnung, woran es liegt, ich denke aber, es hat damit zu tun, dass ihre Backenzähne durch sind und sie besser kauen kann.


    Stillen tut sie trotzdem noch recht viel, aber manchmal auch nur kurz.


    Also, Geduld, manche Dinge ergeben sich von ganz alleine (sagt eine, die sich immer einen Kopp macht... ;) )

    Danke an alle für Eure lieben Antworten! #kuss


    Ich habe nochmal nachgedacht und muss sagen, dass ich ja auch bei mir nur von der augenblicklichen Situation ausgehen kann. Und augenblicklich ist es bei mir auch noch so, dass ich das Stillen sehr genieße, noch nicht erfüllt bin davon. Von daher liegt mir der Gedanke ans Abstillen gerade auch noch sehr fern. Das kann sich sicherlich ändern, wie Ihr geschrieben habt.
    Genauso kann sich beim Hasenkind etwas ändern.


    Marjatta, Deinen Vorschlag, jetzt erstmal 6-8 Monate abzuwarten und dann nochmal neu zu schauen, zu überlegen, finde ich gut. Es muss ja auch nicht sein, dass wir unbedingt im September mit der Behandlung beginnen, auch wenn das jetzt der Plan ist. Aber wenn es November wird, ist es auch o.k.


    Johannemama, ich fand die erste Behandlung nicht so schlimm und belastend, was aber sicher auch daran lag, dass wir schnell Erfolg hatten (das Hasenkind war der zweite Versuch, 1. Kryo). Als sehr viel belastender habe ich die Zeit davor empfunden, als wir es immer und immer wieder versucht haben und jeden Monat wieder enttäuscht wurden. Mit einer handfesten Diagnose konnte ich besser leben, ich hatte das Gefühl, es wird etwas getan, und ich hatte auch das Glück, körperlich gut mit den Hormonen klarzukommen.


    Klar kenn ich die Statistiken und weiß auch, dass es keine Garantie gibt, dass es nochmal klappt. Aber trotzdem habe ich für mich ganz bewusst entschieden, mich nicht unter Zeitdruck zu setzen. Ich könnte mir grundsätzlich - unabhängig vom Stillen - keinen viel kleineren Abstand als etwa drei Jahre vorstellen, das ist einfach intuitiv für mich so. Und weil wir das Hasenkind haben und so unendlich glücklich sind, weiß ich auch, dass es für uns ok wäre, wenn wir zu dritt blieben. Das haben wir schon ausführlich besprochen. Die zweite Behandlung soll sich auch nicht ewig hinziehen. Entweder klappt es in einem bestimmten Zeitrahmen, oder wir wenden uns wieder anderen Dingen zu und genießen das wunderbare Kind, das wir haben.
    Vielleicht ist es da von Vorteil, dass ich selber auch Einzelkind bin. Ich hätte zwar einerseits immer gerne Geschwister gehabt, andererseits hatte ich aber trotzdem eine sehr glückliche Kindheit, in der mir nichts gefehlt hat.


    Das war jetzt ein bisschen OT, fiel mir aber zu Deinem Posting ein.


    Euch allen nochmal ganz lieben Dank!!! #herzen

    Hallo Ihr Lieben,


    vielen Dank für Eure Antworten!


    Ja, Sinsiria, Du hast natürlich vollkommen recht, ich sollte das einfach auf mich zukommen lassen. Es ist nur - das Hasenkind stillt wirklich noch sehr, sehr viel, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sich das in absehbarer Zeit mal ändern wird... ;)
    Aber so ist es ja mit vielen Dingen, man denkt, wie wird sich das entwickeln, und von heute auf morgen wird plötzlich alles anders. Ich muss da nur ein paar Wochen zurückdenken, da hat das Hasenkind noch kaum was gegessen (hatte hier im Forum auch was dazu geschrieben), und nun - ganz ohne ersichtlichen Grund - oder doch, sie hat jetzt Backenzähne - isst sie plötzlich mengenmäßig mehr und auch mit Appetit.


    Echt, Dein Sohn hat sich mit 1,5 abgestillt? Hat er denn vorher noch viel gestillt? Das wär mir dann auch zu früh, sind ja nur noch 3 Monate... ;) Nein, natürlich ist es ok, wenn das Hasenkind den Zeitpunkt wählen würde, aber traurig wär ich doch...


    Dass auch ich die Stillbeziehung beenden darf, ist mir klar, und ich würde das auch tun, wenn ich wirklich sicher bin und sich das Stillen für mich nicht mehr stimmig anfühlen würde. Was ich meinte, ist, dass ich vielleicht lieber weiterstillen möchte, meine Tochter auch, wir dann aber wegen einer potentiellen neuen Schwangerschaft abstillen. Dann hätte ich ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen.


    Morgenmuffel, auch Du hast natürlich recht, ein Jahr ist lang, gerade für ein Kind in dem Alter.


    Mir geht es auch schon wieder besser, ich weiß, dass ich einfach diese Gedanken loslassen muss und versuche das nun auch. Lieber genieße ich die Stillzeit jetzt noch, und was kommt, werden wir sehen.


    Vielen Dank, ich werde Euch auf dem Laufenden halten!


    LG Nature Bear #blume

    Hallo liebe Rabinnen,


    ich brauche mal einen Rat bzw. möchte hier einfach mal mein Herz ausschütten, da ich mir gerade sehr viele Gedanken mache.


    Mein Mann und ich können auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen, mein Mann hat OAT III. Unsere Tochter kam im Juni 2011 nach einer ICSI-Behandlung auf die Welt.


    Wir möchten auf jeden Fall ein zweites Kind. Mein Mann würde am liebsten jetzt schon mit einer Behandlung anfangen, aber das ist mir definitiv zu früh, der Altersabstand wäre mir zu klein. Geeinigt haben wir uns darauf, dass wir in etwa einem Jahr wieder mit einer Behandlung beginnen.


    Jetzt mache ich mir - obwohl das ja noch ewig hin ist - riesige Gedanken wegen des Abstillens. Man muss vor der Behandlung auf jeden Fall abstillen, da habe ich mich bereits gründlich informiert, da die Hormone für das Kind schädlich sind. Sind auch ziemliche Hammer, die ich meiner Tochter nicht zumuten wollen würde.


    Nun ist es so, dass sowohl das Hasenkind als auch ich das Stillen noch sehr genießen. Das Hasenkind braucht ihr "Mam" noch sehr, ich habe kürzlich versucht, das Stillen auf dreimal am Tag zu reduzieren, da ich nicht mehr sooo gerne in der Öffentlichkeit stille, aber das geht noch gar nicht. Gerade wenn sie irgendwo fremd ist und dann auch noch viele Menschen da sind, habe ich das Gefühl, dass sie durch das Stillen Sicherheit tankt. Wenn sie kurz getrunken hat, taut sie auf und scheint sich pudelwohl zu fühlen, auch in fremder Umgebung. Auch ansonsten ist sie sehr selbstständig, kann sich schon toll alleine beschäftigen.


    Jetzt stelle ich mir die ganze Zeit die Frage, was mache ich, wenn das mit dem Abstillen nächstes Jahr nicht geht? Glaubt Ihr, dass es, obwohl sie jetzt noch so viel trinkt, eine Chance gibt, dass sie sich mit etwa 2 von alleine abstillt (was mir am liebsten wäre) oder zumindest das Abstillen akzeptieren kann? Da ich sanft abstillen möchte, müsste ich ja auch langsam anfangen, zu reduzieren, was ich ihr aber vom Gefühl her gerade noch nicht zumuten kann....


    Mein Mann sagt, dass es ja noch ewig hin ist und dass sich noch so viel ändern kann. Ich weiß, dass das stimmt. Und trotzdem gehen diese Gedanken in meinem Kopf herum. Ich werde im Januar 37, trotzdem würde ich auch noch ein wenig länger mit dem zweiten Kind warten, wenn ich das Gefühl hätte, dem Hasenkind zu viel zuzumuten. Aber ich habe meinen Mann ja nun schon vertröstet, von daher hätte ich ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen...


    Und noch was kommt hinzu (und ich ahne, dass da auch ein großes Problem begraben liegt): Es macht mich selber auch traurig, dieses Kind abzustillen, um ein anderes Kind zu bekommen... Irgendwie hab ich meiner Tochter gegenüber da ein schlechtes Gewissen...


    Sorry, ist vielleicht alles blöd und verworren, aber vielleicht habt Ihr ja einen Rat für mich...

    Hallo Marjatta,


    ich habe gerade nochmal aufmerksam Dein Posting gelesen und muss sagen - das trifft es ziemlich gut. Irgendwie würde ich hinter einer Entschuldigung nicht wirklich stehen, denn ich habe sie nicht beleidigt, sondern lediglich meine Meinung gesagt. Und mir fällt es, wie Dir, bei diesem Thema schwer, über meinen Schatten zu springen.


    Muss wohl nochmal in mich gehen.