Beiträge von Meteor

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Rabeneltern.org-Team

    Bei Masern gibt es keinen Bosster. Entweder die Impfung hat angeschlagen oder halt nicht. Die zweite Impfung soll die Durchimpfungsrate erhöhen.

    Die SIKO (sächsische Impfkommision) empfiehlt die zweite MMR-Impfung anders als die STIKO, die sie mit 15 bis 23 Monaten empfiehlt), zur U8, also mit ca 4 Jahren. Begründung ist u.a., dass bei längerem Abstand zur Erstimpfung ein Booster-Effekt eintrete. Hier:
    "Die zweite MMR-Impfung hat neben dem Erreichen primärer Impfversager auch die Boosterung (Auffrischung des Impfschutzes) im Auge. Der Boostereffekt tritt nur bei längerem Abstand (Monate bis Jahre) ein." ... "Durch die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut erfolgte eine Vorverlegung der 2. Masernimpfung in das 2. Lebensjahr im Jahr 2001 ohne wissenschaftliche Begründung nur mit dem Argument, dass sich damit die Impfraten erhöhen würden ..."

    Saft gibt es nur abends und dann auch verdünnt.

    Statt Saft verdünnt: Erst Saft pur und dann direkt danach Wasser pur.



    Zahnpasta mit Fluorid?

    Wenn ein Kind die Zahnpasta zuverlässig ausspuckt, was wahrscheinlich auch der Vierjährige kann, dann spricht m.E. nichts gegen eine fluoridhaltige Zahpasta (auch nichts gegen eine mit "Erwachsenen-Fluoridgehalt" 1400-1500 ppm F). Unsere Vierjährige benutzt Zahnpasta mit Erwachsenen-Fluoridgehalt, wir achten darauf, dass es nicht mehr als die empfohlene höchstens erbsengroße Menge ist.



    Und die Kids essen auch nicht ständig zwischendurch.

    Vielleicht kann aus "nicht ständig" "normalerweise nicht" werden.

    5.600 ist ja eine komische Zahl, die gibt es als einzelne Tablette? Das sind ja nicht mal 1.000 IE pro Tag. Finde ich auch sehr wenig.

    Die 5600 IE kommen daher, dass in Deutschland 800 IE die maximal zulässige Tagesdosis in Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmitteln sind (siehe hier) und 5600 IE dann zum Verzehr 1 x wöchentlich empfohlen werden. Es gibt inzwischen zahlreiche Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel, die pro Einzeldosis 5600 IE enthalten (und die entsprechend zur Einnahme einmal pro Woche empfohlen werden).

    Ich fände Süßigkeiten zur Belohnung in der Grundschule ebenfalls nicht gut und würde zB über den Elternbeirat dagegen vorzugehen versuchen (sofern es häufiger als ein paar wenige Male pro Jahr vorkommt).

    Wenn man weiß, was man will, kann Medizinfuchs einem zeigen, wo man das am billigsten bestellen kann. Das nutze ich öfters mal. Dann sind Apothekenartikel auch nicht unbedingt teurer als Drogerie- oder Supermarktware.

    Ich würde, solange das Kind nicht stark konzentrierten Urin produziert oder sonst irgendwie dehydriert wirkt, nicht zum Trinken drängen (und auch nicht den Versuch machen, durch Säfte oder sonst irgenwas anderes als Wasser als Hauptgetränk die Trinkmenege zu erhöhen). Wasser im Sichtbereich aufstellen ist natürlich ok.

    Ich würde mir eine Liste in Frage kommender Ärzte (evtl auch Allgemeinärzte; es gibt durchaus welche, die gerne und kompetent auch Kinder behandeln) machen und beim nächsten akuten Anlass versuchen, bei einem von diesen komen zu dürfen. Damit wäre dann ein anderer Arzt mal getestet und du könntest überlegen, ob du dort auch die nächste U machen lässt oder den nächsten testest oder beim jetzigen bleibst.

    Mein elfjährige Sohn hat nun zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten Würmer. Meint ihr ich muss zum Arzt oder gibt es rezeptfreie Medikamente?

    Neben dem bereits genannten "Molevac" gibt es rezeptfrei mit dem gleichen Wirkstoff noch "Pyrcon", siehe hier.
    Allerdings steht hier: "Pyrvinium wird gegen Madenwurminfektionen verwendet. Wegen der guten Wirksamkeit der Benzimidazole, einer anderen Gruppe von Mitteln gegen Wurmbefall, kommt der Wirkstoff heute aber nur noch selten zum Einsatz." Also wohl bessere Wirksamkeit der rezeptpflichtigen Medikamente.

    Neulich wollte die Rezeptionsdame nämlich eine Unterschrift von mir, weil ich nicht nach Stiko impfen möchte.
    Wisst ihr mit welcher Rechtsgrundlage sie das macht? Ich hab so im Gefühl, dass ich ihr gar nix unterschreiben muss.

    Vermutlich möchte die Arztpraxis, dass schriftlich dokumentiert ist, dass du über die STIKO-Empfehlungen aufgeklärt wurdest und dass du dich bewusst dafür entschieden hast, dein Kind anders als von der STIKO empfohlen impfen zu lassen.
    Hier wird z.B. Ärzten empfohlen, sich die Impfaufklärung schriftlich dokumentieren zu lassen: "Wenn er über die STIKO-Empfehlung nicht aufklärt, halten wir eine Haftung für gegeben, wenn das Kind erkrankt." ... "Unbedingt empfehlen wir, die Aufklärung schriftlich niederzulegen und von den Eltern unterschreiben zu lassen, da entsprechend der Rechtsprechung des BGH die Aufklärung vom Arzt bewiesen werden muss."

    Hallo liebe Raben,


    So, wie mach ich das denn? Soll ich sie jetzt schon langsam umgewöhnen? Oder ihnen noch einen entspannten Sommer gönnen, ohne Zeitvorgaben? Die Große muss dann halt echt 2 Stunden früher in den KiGa, das ist schon heftig... Oder gewöhnen sie sich da dann doch schnell dran? Irgendwer ähnliche Erfahrungen gemacht? #weissnicht

    Ich würde nicht schon jetzt (oder im Sommer) den Rhythmus umstellen, sondern erst, wenn es soweit ist, oder ein paar Tage vorher. Ein paar Tage (oder vielleicht auch eine Woche) Umstellungsschwierigkeiten mit Wecken und Morgenmüdigkeit würde ich eher in Kauf nehmen, als sich schon monatelang vorher immer wieder Stress zu machen.
    Vor dem Kitastart schlief unser Kind auch häufig länger und wir haben keinen Stress mit Wecken gemacht. Geklappt hat es trotzdem, den Tagesablauf mit dem Krippenstart vorzuverlegen.
    Die jährliche Umstellung von Winter- auf Sommerzeit klappt (zumindest bei uns) auch innerhalb einiger Tage.

    Die einzige Sonnencreme, die mein Sohn gut verträgt ist die Daylong Kids. Auch wir haben letztes Jahr eine Menge Geld in diverse Cremes investiert und leider war es nur diese ziemlich teure, die ging...

    Die haben wir auch. Sie wird gut vertragen (unser Kind hat eine leichte Neigung zu trockener neurodermitisartiger Haut) und sie lässt sich auch gut anwenden.


    Außerdem möchte ich den Vorschlag, den Gebrauch von Sonnenschutzmittel auf das wirklich Nötige zu beschränken, unterstützen. Alternativen sind ja Meiden zu langer des Aufenthalte in der Sonne, textiler Sonnenschutz und einfach ein gewisses Zulassen von UV-Exposition und damit Gewöhnung der Haut an die Sonne.

    Bei meiner Tochter fehlt auch noch eine 5fach Impfung, bei Schema 3+1. 3 mal wurde sie aber schon geimpft, Impfbeginn mit ca. 18 Monaten, falls das von Bedeutung ist.
    Wenn mein KiA die 5 Fach auch nicht mehr haben sollte, ist es denn eigentlich sehr schlimm, diese letzte Impfung einfach sein zu lassen? Beim 2+1 Schema gibt's ja auch nur 3 Impfungen. Oder ist der Impfschutz hinfällig von den 3 schon erfolgten Impfungen, wenn die letzte nicht gegeben wurde, wohl kaum. Oder?

    Wie belleamie schon schrieb, ist eine weitere Impfung mit Hib-Komponente nicht erforderlich, da bei Impfbeginn mit 18 Monaten (auch nach STIKO-Empfehlungen) eine einzige Impfung ausreichend ist.
    Bei Impfbeginn nach dem ersten Geburtstag wäre (für die restlichen Komponenten) nach STIKO 2+1 empfohlen, für euch also (da die dritte für 2+1 zu früh war) noch eine weitere Fünffach (oder -ohne Hib- Vierfach = Tetravac) mit Mindestabstand 6 Monate nach der letzten Fünffach.
    Die letzte Impfung bei 2+1 und 3+1 ist jeweils für den Langzeitschutz erforderlich; für den Langzeitschutz ist insbesondere wichtig, dass der Mindestabstand von der letzten zur vorherigen nicht unterschritten wird.
    Schaut man sich die empfohlenen Impfschemata anderer Länder, die 3+1 für die Grundimmunisierung empfehlen, an, so sieht man, dass dabei bei einigen die letzte Impfung erst ca 1 Jahr nach der vorletzten empfohlen ist. Im UK ist sogar nach 3+0-Grundimmunisierung die erste Auffrischung erst drei Jahre nach der letzten Impfung der GI vorgesehen (siehe hier, S.114. 2. Abs.). Daher würde ich davon ausgehen, dass in eurem Fall der Impfschutz noch mindestens drei Jahre nach der letzten Impfung anhält.
    In D ist für die Tetanus-Diphterie-Pertussis-Komponente die höhere Dosierung (für Säuglinge und Kleinkinder) bis zum fünften Geburtstag empfohlen (in anderen Ländern zT noch länger). Das wäre dann Tetravac, welches aber zur Zeit nicht verfügbar ist. Wenn ihr vor dem 5. Geburtstag auffrischen wollt, könntet ihr, falls Tetravac nicht verfügbar ist, auch Repevax (Tetanus-Diphterie-Pertussis-Komponente niedriger dosiert, zur Auffrischung für Schulkinder und Erwachsene) verwenden. Repevax ist in D ab dem dritten Geburtstag zugelassen, im UK wird es oder ein ähnlicher Impfstoff auch für die erste Auffrischung dort im vierten Lebensjahr verwendet.
    Die empfohlenen Impfschemata anderer EU-Länder kann man sich hier ansehen.

    Wenn man erwägt, nicht vollständig den STIKO-Empfehlungen zu folgen, kommt m.E. als erstes in Frage, die Fünffach-/Sechsfach-Impfung nicht nach dem "3+1"-, sondern nach dem "2+1"-Schema durchführen zu lassen. D.h. nicht dreimal mit Mindestabstand 1 Mo und dann (mit Mindestabstand 6 Mo) nochmal mit 11-14 Mo, sondern zweimal mit Mindestabstand 2 Mo und dann mit Mindestabstand 6 Mo noch einmal ab dem ersten Geburtstag. Das ist in etlichen anderen Ländern (u.a. skandinavische Länder, Österreich; auch in D, falls nach dem ersten Geburtstag begonnen wird) das offiziell empfohlenen Schema; offensichtlich sehen Impfexperten, die Behörden anderer Länder beraten, das "2+1"-Schema als geeignet an.
    Wir haben unser Kind (mit der Fünffach-Impfung) nach dem "2+1"-Schema (mit 3, 5 und 12 Monaten) impfen lassen.

    Da ja viele Arzte zurückhaltend sind mit der Vitamin Blutwertmessung überlege ich mir, ob ich da so ein Selbsttest machen soll. Kennt das jemand? Wird da der richtige (Speicherwert) damit gemessen? Verfälscht es die Resultate nicht, wenn es kein frisches Blut ist?

    Ich habe den genannten Test dreimal gemacht. Werte immer in ng/ml.


    11.03.2015: 28,6 (nachdem ich seit Okt 2014 1000IE tgl genommen hatte.)
    14.10.2015: 73,6 (keine Supplementierung mehr ab ca Mitte April 2015, aber regelmäßig Sonne)
    04.01.2016: 7,2 (keine Supplementierung, da Wert im Oktober anscheinend ziemlich hoch).


    Die zweite und dritte Messung scheinen mir nicht gut zusammenzupassen, und das hat mein Vetrauen in diesen Test schwinden lassen; der Rückgang erscheint mir unrealistisch stark, da die im Internet zu findenden Angaben hierzu lediglich etwa 20-30 Prozent pro Monat sind.


    Ich werde wohl keinen weiteren solchen Test machen.