Beiträge von Leslie Winkle

    Mailab zur impfproblematik


    Ich fand das Video sehr hilfreich.

    Wenn bei der impfdebatte Über Krankheiten gesprochen wird, so sind es doch diese, die wir nicht mehr wirklich kennen.


    Also wir kennen nicht wirklich dAs GefahrenpoteNtial der Masern. Wir sind auf Berichte von damals oder medizinische Einschätzungen angewiesen. Die impfbefürworter können dabei gar nicht umhin, die Komplikationen und Katastrophen die drohen, betonen.

    Und natürlich gibt's auch Fälle, wo die Krankheiten Komplikationslos verlaufen.... Das ist ja auch Leicht durchgerechnet...


    Wenn nur jeder zehnte masernerkrankung Eine schlimme Komplikation zur Folge hat. Dann sind das bei 100 Erkrankungen 90:10..... Bei 10000 fällen jedoch Eben 9000:1000 das heißt, Es gab früher auch einfach mehr Leute, die die Masern gut überstanden haben. Dazu kommt nun aber auch, dass eben besonders die Menschen heute erkranken, die zu schwach fürs impfen sind. Und wer zu schwach fürs impfen ist, ist eben auch für die Erkrankung zu schwach.


    Und dem gegenüber stehen die Nebenwirkungen der Impfungen.... Die werden wir immer haben. Früher, als die Impfungen eine Errungenschaft waren, da waren die impfnebenwirkungen einfach ein Risiko, das man in Kauf genommen hat, um nicht sich den schlimmen Komplikationen auszusetzen....

    Du hattest bei einer hohen durchseuchungsrate die Wahl zwischen Masern mit Gefahr der Komplikation und ein geringes Risiko der Nebenwirkung.

    Das sieht heute aber anders aus: du hast die Wahl zwischen Nebenwirkungen der Impfungen und die hohe Chance, gar nicht zu erkranken, weil der Herdenschutz hilft.


    Ich fürchte, das Dilemma ist nicht wirklich zu lösen:


    Abgewandeltes Zitat aus dem Video: "Toll, und wieder ein Tag, an dem ich nicht an Kinderlähmung erkrankt bin, danke An die Errungenschaft Impfungen"

    Ich wurde in der DDR 1980 (mit knapp eineM Jahr) und 1984 (mit fünf) gegen Masern geimpft.

    Also auch in den 80ern wurde gegen Masern zwei mal geimpft.... Mein impfausweis zeigt Leider nur die erfolgten Impfungen, jedoch nicht den impfplan, nach dem geimpft wurde.


    Ich hab's hier glaube ich schon mehrfach erzählt.... Mein Mann und sein Zwillingsbruder (gleicher Jahrgang, gleiche Stadt, aber unterschiedliche Staaten mit unterschiedlichen Impfregelungen) wurden als Kleinkinder gegen Masern geimpft... Hatten aber trotz Impfung beide die Masern bekommen (glücklicherweise ohne Komplikationen)


    Weil in den Kommentarspalten immer erzählt wird "wir hatten früher alle die Masern..."

    Nee! Kann ich so nicht bestätigen, ich habe als Kind und Jugendliche nicht erlebt, wie jemand an Masern erkrankt ist..... Windpocken, Scharlach, Mumps, ganz selten Röteln. Aber Masern zählte bei mir wie Tetanus und diphterie, zu den KranKheiten, die man nicht mehr kriegt, weil man impfen kann.

    Gerade bei Facebook gelesen.... Im kommenden Jahr wird die Impfpflicht für Masern eingeführt. Es ist doch aber praktisch eine Impfpflicht für Mumps, Masern und Röteln.

    Da es Masernimpfung ja nur in Kombi gibt.... Aber gut.



    Meine Frage betrifft aber nun mich. Ich bin also jetzt auch verpflichtet, meinen Masernschutz nAchzuweisen, weil ich in Schulen Arbeite. Verständlich. Aber wer überprüft das?


    Ich arbeite bei einem freien Träger... Da gibt es gar keine Arbeitsmedizinische Untersuchungen, wie damals im öffentlichen Dienst.


    Ich habe jetzt die Gesetzesvorlage nicht ganz gelesen.... Wie ist das nun mit Kleinkindern, die bei Kitastart Noch nicht geimpft sind, weil sie durch erkrankunGen oder Erkältung den Stiko-Impfplan nicht einhalten konnten. Wird denn dUrch die impfpflicht der Rechtsanspruch auf Kitaplatz ausgehebelt?

    Mir ist es tatsächlich egal, ob die Grundschüler mich duzen oder siezen...

    Ich möchte, dass sie mich mit Nachnamen ansprechen, für die Distanz. Nicht aus Respekt.

    Ob sie nun "Frau Winkle, kannst Du mir mal bitte..." Oder "Frau winkle, ich habe Sie gestern gesehen" ist mir ehrlich nicht so wichtig.


    Und ich merke: die meisten Kinder machen ab einem gewissen Alter von selbst (so ab zehn würde ich sagen)

    Das kann ich bestätigen.

    Ich war mehrere Jahre ehrenamtliche Helferin im THW und dieses Helfen war wie eine Droge. Wir haben uns da ja Nächte, teilweise ganze Wochenenden um die Ohren geschlagen um Einsätze oder technische Unterstützung zu leisten. Und trotzdem sind wir immer und immer wieder hin.


    Hin und wieder gehen ja Meldungen von "Feuerteufeln" durch die Medien, wo Feuerwehrmenschen selbst Brände legen, um einen Einsatz zu generieren. Das ist dann mMn die krankhafte Steigerung des oben genannten.

    oder Münchhausen by Proxy.... Ebenso krankhaft und auch ebenso fatal.



    Ich finde das Thema so sehr spannend


    Und ein Online-Forum (die Raben im speziellen) bieten ja beides zu gleichermaßen... Ich kann hier sowohl helfen, als auch Hilfe bekommen. Ander als bei vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, wo ich entweder Hilfe anbiete oder sie annehme.

    Na die Frage ist doch, Für was entscheiden sich die Menschen, wenn sie sich gegen Shanghai und Dubai entscheiden?

    Sie entscheiden sich nicht fürs betteln am Kölner Dom. Sie entscheiden sich für Familie. Mit Beruf auch... Die aktuellen häufigen Lebensentwürfe sehen so aus, dass in einer Partnerschaft beide eine Berufstätigkeit anstreben (mit elternzeit en und familienpflege) und Familien gegründet werden. Und die Eltern und Großeltern der jungen Berufstätigen werden auch unter Umständen versorgt.

    Und ehrlich, in den Lebensentwürfen mit zwei Berufstätigen Partnern und Kindern passt eine Karriere mit Nomadentum einfach nicht.

    claraluna nee, die Firmen gehen ja schon seit langem ins Ausland.... Und die hochqualifizierten Positionen, die sie im Ausland nicht rekrutieren können oder wollen, wollen sie mit Leuten von hier besetzen... Die dann 6 Monate ein Projekt in TOronto, 9 Monate ein Projekt in Shanghai Und dann noch mal drei Monate ein Projekt in Dubai leiten..... Dann sollen sie wieder in die Stammfirma nach Frankfurt.... Und weitere Projekte entwickeln... Die dann wieder in die Welt getragen werden sollen.


    Das ist aber für viele ein nicht praktikabler Lebensentwurf.... Insbesondere für jüngere Arbeitnehmer, die Familie haben/wollen und der Partner auch berufstätig ist

    Ich habe vor fast 15 Jahren in einer Grundschule in einer gutbürgerlichen Gegend gewohnt, mit wenig Kindern ndH und wenig Bidungsferne Familien.


    Es gab zwischen den Grundschulkindern und mir oft diesen Dialog:


    Kind kommt zu mir, möchte ein Spielzeug ausleihen:

    "Hallo, Ball!"

    "Hallo, Satz!"

    "Kann ich Ball?"

    "Kann ich bitte einen Satz von dir hören?"

    "Frau Winkle, kann ich bitte einen Ball?"

    Hier habe ich dann oft aufgegeben...


    Aber dann gibt's bei mir immer wieder diesen Dialog:

    "Kann ich bitte ein Eis?"

    "... An die Wand klatschen? Nein!"

    "Kann ich bitte ein Eis essen?"


    Das schlimmste Erlebnis in dieser Hinsicht war in ebendieser Schule eine Konferenz zur Schulanfangsphase, wo alle Pädagogen (Erzieherinnen und Lehrerinnen) zusammen saßen und über Förderbedarfe und Fördermöglichkeiten der neuen Erstklässler gesprochen haben.

    Und wir haben festgestellt, dass eben viele Kinder (obwohl Muttersprachler und duRchschnittlich intelligent und gebildet) nicht in Vollständigen korrekten Sätzen sprechen.


    Da sagte doch eine Lehrerin!!!!!, dass wir da aber auch zu viel von den Schulanfängern verlangen, Satzbau kommt im Grammatikunterricht ja erst in Klasse 5 ran.

    Ich weiß noch, dass meine damAlige Chefin mich dafür gelobt hat, dass ich da deutlich wiedersprochen habe.

    Ich habe darauf hingewiesen, dass die Kinder sechs Jahr alt sind, in der Regel ihre Muttersprache ebenso lange hören und auch schon lange durch Nachahmen, try and error und anwenden der Erkannten Regeln die Sprache erleRnen. Im allgemeinen ist die SprachentWicKlung abgeschlossen, bevor die Kinder in die Schule kommen.


    Ich finde das ein durchaus wichtiges aber auch schwieriges Thema.

    In der Pädagogik existieren ja sSprachschwierigkeiten bei Muttersprachlichen Grundschulkindern quasi nicht.

    Ich meine, ich bin Erzieherin und weiß, wirich Vorschulkinder sprachlich fördern soll und kann. Das hört aber bei Grundschulkindern auf. (Also Sprachförderung bei mehrsprachigen Kindern ist klar... Wortschatz und Grammatik )

    Aber ich seh ja bei meinem tollen Duracellmädchen, die in Sprechen eine eins auf dem Zeugnis hat (seit der Dritten Klasse bis jetzt sechste Klasse) komme ich mit sprachvorbilder und korrigieren, hinweise geben nicht weiter.... Sie nutzt nachwie vor den Dativ falsch (also sie nutzt ihn, wenn sie die Präposition wegen benutzt) und nach wie vor spricht sie aus Faulheit nicht in vollständigen Sätzen...das Eis-Beispiel kommt von ihr!

    Ich erzählte heute Herrn winkle und Duracellmädchen von den Shitstorm, den Disney ausgelöst hat, weil sie für die realVerfilmumg von arielle die Schauspielerin Halle Bailey eingesetzt haben.


    Sowohl Herr winkle als auch ich haben HAlle Berry im Kopf gehabt....#schäm


    Duracellmädchen war entsetzt, dass die Hautfarbe eine Rolle spielt....


    Und dann sagt Herr Winkle: "na, ich habe aber auch ein Problem, die Frau mir als arielle vorzustellen..... Die ist viel zu alt"

    ;););)

    Nachsatz

    "Sie könnte ja Ursula spielen.... Ihre Rolle als Storm aus Xmen passt prima"

    Okay Fiawin

    Ich für mich kann mein Autonomiebedürfnis Überwiegend dadurch befriedigen, inDem ich andere Unterstütze.... Weil so fühle ich (Selbst)Wirksamkeit. Nehme ich Unterstützung an, so fühle ich trotz der Unterstützung, Unzulänglichkeit. Gerade in einem Forum muss ich um Hilfe ja erstmal bitten... Das heißt, ich muss mir also erstmal eingestehen, etwas im Mangel zu haben, oder nicht zu können oder wissen etc.

    Und dieses Eingeständnis geht nicht weg, wenn ich Hilfe bekommen habe.


    Mit der Zeit werde ich aber immer besser, es okay zu finden, wenn ich mich unzulänglich finde.

    ist es erwünscht, zu den Ergebnissen was zu sagen?


    Weil ich zum nachfolgend stehenden Zitat was zu sagen habe :)

    Zitat

    Autonomie heißt, dass sie das Gefühl haben, selbstbestimmt so sein zu können, wie sie wirklich sind. Interessant ist dabei, dass diese Grundbedürfnisse stärker dadurch erfüllt werden, dass jemand Unterstützung leistet als dadurch, dass jemand Unterstützung bekommt.

    YouTube Rebecca und Larissa


    Ja ich weiß, das ist Satire... Und ich liebe sie.


    Hier wird sich ja offensichtlich der fehlerhaften Sprache einer bestimmten Subkultur bedient.


    Was genau machen Sie falsch?

    Höre ich richtig, dass sie sowohl den Genitiv als auch den Akkusativ nicht richtig benutzen?


    Ich frage das, weil ich Sprache so sehr liebe und an falscher Sprache die Regeln so schön zu sehen sind.


    Yoda ist ein tolles Beispiel, der die satzstellung der Verben umstellt.


    Oder YouTube - Deutschkurs

    Hier die Regeln des Soziolekts der Migranten


    Bitte hier keine Diskussionen um political correctness.... Ich will mich nicht über mangelnde Sprachfertigkeiten bestimmter Menschen lustigmachen... Oder sie überhaupt bewerten.


    Ich will die Regeln, die auch falsche (bzw. nicht dem standardDeutsch entsprechende) Sprache entdecken und verstehen.




    So, meine Liebe Fiawin das ist jetzt mal wieder ein Thread, wo du mich entweder lieben wirst, oder mir den Kopf waschen.... Ich freue mich drauf ;)

    Und wenn wir in 20 Jahren soweit sind, dass auch die Leute, die es sich nicht aussuchen können, was sie für Jobs haben, ihre Kinder aufwachsen sehen können, ohne sofort ins berufliche abseits zu rutschen, wenn sie sich für Kinder entscheiden. Dann ist die Welt schön!

    Nochmal, es schließt die Kinder aus!

    Aufgrund eines nicht veränderbarem, von Natur gegebenen Kriterium, das nicht mal das Kind betrifft.

    Wenn ich nicht gerne Backe, aber mein Kind das will, kann ich mit meinem Kind da hin gehen, dem Kind zu liebe.

    An meinem Geschlecht kann ich nichts ändern.


    Ich merke gerade, dass die seit Jahrzehnten üblichen Mutter/Kind-Gruppen ebenso anschließend sind/waren.... Das macht's nicht besser.... Das sagt eine, die bei einem Alleinerziehendem Vater aufgewachsen ist, sich aber nicht an eine konkrete Situation erinnern kann, aufgrund dessen sich ausgeschlossen Gefühlt zu haben (mein Vater sieht's anders, er kennt diverse konkrete Situattionen) also Betonung liegt auf Erinnerung und Gefühl

    Also mein duracellmädchen hat einen tollen Papa.... Der sich toll auf sie einlässt....

    Aber so Kurse sind nicht seins, egal ob da Mütter oder Väter sind....

    Wenn jetzt meine Tochter ein tolles Angebot wahrnehmen möchte, aber sie ihre Mama (ich bin ja für jeden Scheiß zu haben) nicht mitnehmen darf.... Dann schließt diese Regelung das duracellmädchen aus.

    Ich finde das unglücklich.