Beiträge von Leslie Winkle

    sorry, wenn das undeutlich war


    ich habe nicht sagen wollen, dass ich denke und es begrüße, dass dauerhaft Masketragen selbstverständlich wird.

    sondern ich wollte ausdrücken, dass ich es begrüße, wenn in gewissen Situationen (ÖPNV zum Beispiel, oder erkältet) generell Masken getragen werden.



    anderes Beispiel, wie sinnvoll gewisse Hygienemaßnahmen auch ohne Corona sind:


    in der Kita, wo ich arbeite, wird jetzt seit corona nach jedem Toilettengang die Klobrille gereinigt, Die waschbecken nachdem eine Gruppe mit Zähneputzen fertig ist, die Menschen in der Kita waschen sich nach Betreten die Hände.

    Matratzen, Stühle, freie Oberflächen werden jeden abend gereinigt


    UNd was erlebe ich in den fast drei monaten? Nicht einmal Magen Darm.

    So lange es nicht selbstverständlich ist, genauso völlig freiwillig aus Rücksicht die Verhaltensweise zu wählen die nach gegenwärtigen Wissensstand dazu beiträgt, dass ich meine Mitmenschen weniger wahrscheinlich mit Corona anstecke (also Maske zu tragen), ist eine Regulierung seitens "der Politik" anscheinend notwendig #weissnicht

    Und jeder Chirurg wird aus Erfahrung bestätigen, dass tägliches Maskentragen weder dumm noch krank macht, noch besonders unbequem ist so lange man mit dem Ding nicht gerade Hochleistungssport betreibt.

    Genau, es ist eine Regulierung der Politik.

    Ein Zwang für die Menschen.

    Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt...

    und irgendwann wird es so selbstverständlich sein, wie die Anschnallpflicht im Auto. Dass dies eine Pflicht ist, spüren die wenigsten Menschen, für die meisten Menschen ist es total selbstverständlich.

    zu dieser Selbstverständlichkeit wäre es ohne Eingreifen der Politik (Einführung der Gurtpflicht) nicht oder nur sehr mühsam gekommen

    ich will schreiend davon rennen.


    ich habe unfreiwillig täglichen Kontakt zu jemanden, der rassistische scheiße von sich gibt....


    ich kann gar nicht alles hier aufschreiben


    Kontext in Tagebetreuung von Kindern verschiedener Herkunften, auch aus geflüchtete Familien


    "Wenn man sich die ausländischen Familien anschaut... in jeder Familie gibt es mindestens ein Kind mit einer Behinderung oder einer schlimmen Krankheit - die verhüten ja auch alle nicht!!!"


    es ist zum schreien.


    es gibt speziell ein Kind aus einer geflüchteten Familie, das Diabetes hat - ich habe den Vergleich, weil ich die letzten drei Jahre in der Schule ein Kind mit eben derselben Erkrankung zu tun hatte.


    was für ein Glück, dass es heute die technischen Hilfsmittel gibt, um solchen kindern ein angenehmes Leben zu ermöglichen - was für ein Pech, dass das Kind aus der geflüchteten Familie darauf angewiesen ist, dass andere erwachsene damit klarkommen - die Eltern können das nicht so gut und sind hilflos.

    die Familie braucht viel mehr Unterstützung und das ist nicht so einfach.



    ZU den verschiedenen schlimmen Aussagen sage ich zwar immer was - meist inhaltlich - es ist ja auch ganz oft Dummheit oder Unwissenheit. an der Haltung allerdings wird sich nichts ändern.... und ich steh dann immer als die da, die alles besser wissen will und/oder den anderen blöd dastehen lassen will

    Die Kinder sind zwischen 2 und 6 Jahre alt. Kommunikation mit Maske ist ja sehr erschwert. Viele Kinder sprechen und verstehen schlecht deutsch. Da brauchen wir unser Gesicht.


    In Kitas haben Kinder und Mitarbeiter keine Maskenpflicht

    Darf ich mal jammern?


    okay... ich arbeite da nicht mehr lang, aber scheiße finde ich das trotzdem:


    wir können nicht gescheit lüften.... in allen räumen gehen nur die Fenster in zwei Meter Raumhöhe auf kipp auf. das sind sie auch von morgens bis abends.... langsam wird´s zugig.


    während der Schlafenszeit liegen bis zu zehn Kinder auf dem Boden auf 20qm.... zu dicht, aber nicht anders machbar. Fenster auflassen geht nicht, es ist zu laut. vorhänge sind eh davor, Luft kann eh nicht zirkulieren.


    ich bin jeden tag bis zu 45 min in der schlafwache... sollte ich mich in der Kita anstecken mit Erkrankungen die durch Aerosole übertragen werden... dann zu diesem Zeitpunkt. ich kann mich kaum schützen... wenn ich jetzt anfange, ne Maske zu dieser Zeit zu tragen, dann schlafen die Kinder doch nicht ;-)))

    Ich gehe davon aus, dass wir mit Covid 19 leben werden, wie mit Grippe und Noro.


    Ich bin 40 Jahre alt hatte noch nie eine Virusgrippe und nur einmal einen MD-Effekt, dafür erkranke ich ständig an Mandelentzündung (sind ja auch meist strepptokokken oder Staphylokokken)

    Wenn die Durchseuchung hoch genug ist, werden nicht so viele gleichzeitig krank und dann brauchts vermutlich auch nicht mehr die vielen Tests, die ja unendlich viele Ressourcen binden.


    was ich mir wünschen würde: Ich fände es toll, wenn die verstärkte Hygiene beibehalten wird.

    gerade in der Kita begrüße ich es sehr, dass die KInder zu mehr händewaschen angehalten werden, die Toiletten nach jedem Gang gereinigt werden, das Essen hygienischer läuft

    der Witz ist doch...

    Die Lehrerin von Magorma s Sohn muss ja beim verfassen des Textes an bestimmte Kinder gedacht haben - eben die langhaaarigen. warum fiel ihr da nicht auf, dass der Satz unpassend ist, wenn es mindestens einen langhaarigen Jungen gibt?


    fürs Protokoll: in meiner Kita hats 2 langhaarige Jungs (von 30 Kindern)

    und beide tragen die haare immer mal wieder zusammengebunden

    Zitat

    In einem Leitfaden für die Formulierung von Rechtsvorschriften ist eigentlich geregelt: "Herkömmlich wird die grmatisch maskuline Form verallgemeinernd verwendet (generisches Maskulinum)." Wenn das Geschlecht für den jeweiligen Zusammenhang unwichtig sei, könne diese Vereinfachung gerechtfertigt sein.

    zitat aus dem Artikel....


    da liegt der Hase im Pfeffer.

    Also gleich mal einen neuen Leitfaden verfassen ;)

    ich finde die Debatte deshalb interessant, weil es doch jahrzehntelang immer so war, dass Frauen bei den männlichen formen mitgemeint waren und das war ja DAS Argument, weshalb gegenderte Sprache unnötig sei... komisch, dass sich Männer bei weiblichen Formen nicht mitgemeint fühlen, wenn das doch im Disclaimer explizit steht.


    Unser Kinderschutzkonzept vom Träger ist auch in der weiblichen Form gehalten

    Ich lade alle herzlich gern ein mit uns mal einen Tag in Berlin, wohlgemerkt, zu verbringen und unseren Alltag zu erleben. Idealerweise in der Öffentlichkeit beim Spaziergang im Zoo oder ähnlichem. Das war schon für den ein oder anderen ein Augenöffner und auch für mich, weil es gezeigt hT, was ich/ wir schon alles ausblenden um überhaupt hier leben zu können. Und wir reden von Berlin, mit eine der buntesten Städte dieses Landes.

    vielleicht gerade weil es Berlin ist und Osten?

    Keine Ahnung. Ich bin oft mit meinen Freunden unterwegs und hätte daher die Chance das auch so zu erleben. Tue ich aber nicht. Da läuft das entweder viel subtiler ab oder im Sinne einer "positiven" Anstrengung...was dann auch wieder... mh... nicht gut ist.


    Der Strang ist wohl aber dazu da, um genau solche Erlebnisse zu schildern. Deswegen können wir die Grundsatzdiskussion jetzt auch einstellen.

    Hervorhebung von mir!


    siehst Du in der von mir markierten stelle das weitere Klischee, was da ausgepackt wird?


    Grundsätzlich zum tenor, dass man andere nicht ändern kann.



    Ich kann von mir überhaupt nicht behaupten, frei von Vorurteilen, Grundannahmen und Diskriminierungen zu sein.

    Ich weiß aber eines:


    Ich kann mich nur damit auseinandersetzen, wenn man mir das sagt, fragt, warum ich etwas sage oder nicht sage

    Ich habe gerade in der Kita die Erfahrung gemacht, wie man einem Kind helfen kann , wenn es ein Beispiel als Oberbegriff verwendet:


    Bild von einer Kuh

    Kind: Hund!

    Ich: nee, ist eine Kuh

    Bild von einem Hahn

    Kind: Hund!

    Ich: nein, ein Hahn



    Nächster Tag

    Kind sieht ein Pferd - "Hund"

    Ich: Ja, ist ein Tier und welches ist das?

    Kind: guckt mich fragend an "was ist das?"


    Alles klar! Das Kind kann zwar Tiere erkennen aber kann noch nicht alle Arten, die so in Büchern auftauchen