Beiträge von sage

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    Kris Ja, vielleicht ist da wirklich der genossenschaftliche Ansatz zielführend. Vielleicht auch eine Kombination aus Genossenschaft und Subventionen. Das 9 € Ticket bekam man ja auch nicht einfach frei Haus und auch nicht ganz für umme. Wer dann einmal die 9 Euro bezahlt hatte, wollte dann auch etwas davon haben. Wenn man nun anbieten würde, 9 € monatlich zu bezahlen, um den Dorfladen oder den kleinen Stadtteilladen* nutzen zu dürfen, dann würden die Leute den auch eher mal nutzen, weil sie von ihrem Mitgliedsbeitrag ja was haben wollen.


    *Es geht mir wirklich gar nicht darum, Stadt gegen Dorf auszuspielen und ich fühle mich in der Hinsicht ziemlich missverstanden.

    Wir haben einen genossenschaftlich organisierten Dorfladen in unserem Dorf (ein paar hundert Einwohner). Um den Dorfladen zu finanzieren, konnten Anteile (300 € je Anteil erworben werden). Es musste eine bestimmte Anzahl an Anteilen gekauft werden, damit die Finanzierung klappte. Einiges wurde auch durch die Gemeinde finanziert (z.B. günstige Ladenmiete) oder durch Fördergelder (Dorfplatz vor dem Dorfladen). Ich habe gern einen Anteil gekauft, weil ich es sehr positiv bewerte, eine Einkaufsmöglichkeit vor Ort zu haben. Der Dorfladen ist übrigens für alle offen, ob ein Anteil gekauft wurde oder nicht. Selbstverständlich ist er auch für Besucher oder Einwohner der Nachbardörfer offen. Trotzdem würde ich unseren regulären Wocheneinkauf nicht in diesem Dorfladen machen. Und wenn ich zur Nutzung einen monatliche Grundbetrag zahlen müsste, dann erst recht nicht. Es ist nämlich ein echter Luxus, seinen Wocheneinkauf in solch einem Laden zu machen. Die bekommen ja ganz andere Einkaufskonditionen. Darum ist so ziemlich jedes Produkt 10 - 20 Cent teurer als im regulären Supermarkt. Wenn ich jetzt schnell eine Packung Katzenfutter oder 2 Liter Milch oder einen Becher Sahne kaufe, macht mir das nichts aus. Ich kann im Dorfladen, Klopapier kaufen, wenn wir keine Rolle mehr zu Hause haben, aber auf Dauer mag ich keine 4€ pro Packung zahlen. Wenn ich für meine Familie für eine Woche dort einkaufe, spüre ich das also schon im Geldbeutel. Außerdem kommt noch dazu, dass ich im Dorfladen nur die Wahl zwischen 3 Sorten Joghurt und 3 Sorten Käse habe. Frisches Obst und Gemüse wird nur einmal die Woche geliefert, dass ist dann wirklich gut und meist regional, aber man sollte es in den ersten Tagen nach Lieferung kaufen. Später ist es oft schon ziemlich schrumpelig.


    Dazu kommt, dass hier kaum jemand "nur zum Einkaufen" mit dem Auto ins größere Dorf mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten gibt. Ich verbinde es immer mit etwas anderem: Musikunterricht des einen Kindes, Sporttraining des anderen. Dann bin ich ohnehin vor Ort und muss Zeit totschlagen. Aufs zurückfahren verzichte ich nämlich zwischendurch, will ja unnötige Autofahrten vermeiden. Ein Musikangebot oder Sportangebot für Kinder/Jugendliche gibt es hier übrigens nicht, nur die Schützen haben eine Jugendgruppe.


    Ich halte da für die Zukunft ein gutes Lieferangebot für sinnvoller. Und wenn alle im Dorf x ihre Bestellung vom Supermarkt am Tag y geliefert bekommen, müsste man Lieferwege und Kosten optimieren können.

    Das stimmt ja zuversichtlich.


    Meine Tochter ist jetzt mit der Einheit Physiotherapie + Elektotherapie fertig. Schmerzen hat sie immer noch, aber weniger. In 1,5 Wochen haben wir den nächsten Termin beim Orthopäden.

    Ich habe irgendwann einen wasserdichten Bezug für die ganze Matratze gekauft. Da kam dann einfach noch ein normales Laken drüber. Verrutschte nicht und hat man nicht bemerkt. Allerdings teuer.

    Wir hatten einmal eine der Erzieherinnen aus dem Kiga als Babysitter. Hatte den großen Vorteil, dass die Kinder sie gut kannten. War bei 15€/h (vor inzwischen 10 Jahren) aber auch recht teuer für einen ganzen Abend.


    Sonst hatten wir die Teenager-Tochter einer Freundin (und Nachbarin), die sich damit ihr Taschengeld aufgebessert hat.

    Bei meiner Tochter wurde nun auch Morbus Osgood Schlatter diagnostiziert, nachdem sie bereits seit Monaten Knieprobleme hat.


    In drei Wochen soll es ins Trainingslager gehen. Derzeit bekommt sie Physiotherapie und Elektrotherapie. Sie soll auch täglich Übungen daheim machen.


    Mit welchen Bandagen habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

    Ich kenne jemanden, die an der der Semmelweis Uni in Budapest ihr Medizinstudium angefangen hat und dann nach dem ersten oder zweiten Studienjahr an einer deutsche Uni wechseln konnte. Ist natürlich sehr teuer.


    Und eine andere Mitschülerin hat tatsächlich mehrere Jahre auf einen Medizinstudienplatz gewartet. In der Zeit hat sie eine medizinische Ausbildung gemacht.


    Es gibt wohl inzwischen auch Vorkurse (Vorsemester) für Medizin, die u.a. auch auf den Medizinertest vorbereiten.


    Und eine weitere Mitschülerin wollte Medizin bei der Bundeswehr studieren. Da muss man sich aber sehr gut überlegen, ob man das wirklich möchte.

    Wenn ihr von Regensburg nach Passau fahrt, könntet ihr einen Tag im Bayr. Wald einplanen (den Baumwipfelpfad z.B.) und in der Jugendherberge Saldenburg übernachten. Das ist eine richtig alte Burg mit schiefen Treppen und Burggraben, fanden meine Kinder total spannend.


    Rosenheim ist immer einen Ausflug wert! Und Burghausen auf jeden Fall mitnehmen, wie jemand schon schrieb. #ja

    Auf dem Baumwipfelpfad kann man nicht mit Hund.

    Ja, auf dem Baumwipfelppfad in Neuschönau sind Hunde nicht erlaubt. Aber in Sankt Englmar beim Waldwipfelweg schon.

    Regensburg ist wunderbar, um durch die engen Gassen zu schlendern und zu shoppen.


    Kleiner aber auch mit tollem Flair ist Wasserburg am Inn. Dort in der Nähe gibt es auch einen schönen Wildpark mit Waldseilgarten.


    Burghausen mit der längsten Burg der Welt ist auch einen kleinen Abstecher wert.


    Auf dem Weg zum Königssee kommt ihr ja quasi an Salzburg vorbei. Da kann man auch wunderbar schlendern und bummeln und was besichtigen: Schloß Mirabell, Mozarts Geburtshaus, Haus der Natur, Festung Hohensalzburg,…


    Den Königssee finde ich schon sehr touristisch. Wenn ihr dort hinfahrt, dann aber unbedingt eine Schifffahrt machen und eine Wanderung.


    Das Salzbergwerk und die Dokumentation Obersalzberg sind auch sehenswert.


    Richtung Garmisch ist auch der Walchensee sehr schön.

    So, jetzt musste ich doch nachlesen gehen: spätestens bei Therry Pratchett findet man nämlich auch auf fast alles eine Antwort :D  #freu :D


    Susan Sto Helits Großvater nennt das Phänomen "Bösartigkeit. Die lokale Bösartigkeit der Dinge gegenüber Nichtdingen nimmt immer zu, wenn ein Revisor in der Nähe weilt.... Der Schlauchtest (aka Kabelsalat) ist in diesem Zusammenhang sehr zuverlässig"

    Aus "Der Zeitdieb"

    Wieso Susan Sto Helit ‚s Großvater ? 😮

    Das ist eine Figur aus den Terry Pratchett Büchern.

    Aber auch im ländlichen Raum gibt es (teilweise) ÖPNV Angebote, die für etliche Zwecke geeignet wären, wo aber viele Leute gar nicht auf die Idee kommen, dass der überhaupt nutzbar sein könnte!

    Von uns aus komme ich 2x/Stunde in knapp 15 Minuten aus unserem Dorf in die Stadt. Das ist gar nicht so schlecht. Nutzt kaum wer.

    Viele Kinder, die ab Sommer mit meiner Tochter in die 5. Klasse gehen, sind ganz aufgeregt x weil sie noch nie mit dem Bus in die Stadt gefahren sind.

    Meine Tochter (10) nutzt den Bus seit irgendwann 3. Klasse. So konnte sie nach einer Eingewöhnungszeit alleine zur Ergotherapie ins Städtchen fahren. Das hat mir oder dem Papa viel Zeit an Taxidienst erspart, ihre Selbständigkeit gefördert und umweltfreundlich war es auch.

    So ist sie auch schon alleine in die Stadt zur Eindiele, zum Bücherladen, zur Jungschar. Ich finde das cool.

    Das finde ich eine super Taktung und habe das Gefühl wir haben bei "ländlicher Raum" etwas anderes vor Augen.


    Hier gibt es in die nächste Kleinstadt gar keine gut nutzbare Verbindung. Ich kann entweder früh morgens um 6:40 oder um 7:30 oder nachmittags um 13:30 oder 16:00 in die Kleinstadt (13 km entfernt) fahren. Fahrtzeit ist zwischen 30 und 60 Minuten. Zurück habe ich drei Möglichkeiten: 12:20, 14:00 und 17:00 Uhr.


    Schade, dass bei euch trotz besserem Anschluss die Nutzung so schlecht ist. Hast Du eine Idee, woran es liegt?

    Also uns würde es genau so wenig bringen wie das 9€ Ticket, da der ÖPNV im ländlichen Raum quasi nicht-existent ist. Trotzdem finde ich es spannend und frage mich, wie die Auswirkungen auf die Schülerbeförderung im ländlichen Raum wären.

    Also Käse, queso und cheese gehen aufs Lateinische caseus zurück. Fromage und formaggio gehen aufs Lateinische forma zurück.

    Die biblische Begründung mit der babylonischen Sprachverwirrung lässt sie vermutlich nicht gelten, oder?

    Tatsächlich hab ich ihr die Geschichte vom Turmbau zu Babel erzählt, aber wirklich überzeugend fand sie es nicht…

    Es dürfte auch deutlich komplizierter sein. Vielleicht lässt es sich anschaulich machen über verwandte Sprachen? Räumliche Entfernung der Sprechergruppen, unterschiedliche Weiterentwicklung der Sprachen. Deutsch (und Niederdeutsch) und Niederländisch erscheint mir da zugänglich, ansonsten ginge natürlich auch ungarisch und finnisch, wenn du da genügend Beispiele… #nägel

    Versuch es doch über die Entwicklung der indogermanischen Sprachen. Und dann eben, dass sich durch räumliche Nähe/Entfernung die Sprachen unterschiedlich entwickeln. Da findest Du auch Hörbeispiele (z.B. zu Alt- und Mittelenglisch) bei YouTube.

    Folgende Ausgangslage:

    Kieferorthopäde 1 wollte uns eine private Versicherung verkaufen, weil die gkv die Behandlungskosten gar nicht übernimmt. Es sei schwere 3,5 (ab 4 würde erst gezahlt) Antrag bei gkv hat er nicht gestellt.

    Das hört sich aber komisch an. Wir haben sehr darauf geachtet, für unsere Kids KFO-Zusatzversicherungen abzuschließen, bevor wir dort vorstellig werden.

    So ein Retainer ist kein Problem. Meiner ist diesen Winter nach 26 Jahren entfernt worden, weil sich der Kleber an einer Seite gelöst hat. Das einzige, worauf man achten sollte, ist, dass die Zähne dort anfällig für Zahnstein sind, gerade wenn die Zähne sehr eng stehen. Den kann man aber problemlos entfernen lassen.