Beiträge von Brina Berlind

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    würde auch nie bei irgendeiner Förderung oder Therapie engagiert und kooperativ mitmachen, wenn er selbst für sich keinen Bedarf an Hilfe sieht

    Grundsätzlich ist das hier auch so

    Aber es gibt auch einen riesigen Graubereich und wir hatten auch schon oft, dass eine gute Beziehung zum Erwachsenen da wahre Wunder bewirkt hat.

    Und beim Schulbesuch hört einfach auch der Verhandlungsspielraum auf.

    Da ist es dann unsere Aufgabe als Eltern, den richtigen Erwachsenen zu organisieren.


    In die Gegenrichtung -starre, unempathische, unkreative Erwachsene- hat sich das in der Regel innerhalb von Sekunden erledigt.

    Aber ich bin schon mal beruhigt, dass es anscheinend nur meine Blase ist. #super

    Zumindest in der Schule hast du dann ja auch eine schwierige Aufgabe.

    In einer Gruppe, in der die Kinder Förderbedarf haben, wirst du nie für alle Kinder das richtige Niveau treffen, dass für effektives Lernen nötig wäre.

    Außerdem verstecken sich in den üblichen schulischen Anforderungen mehrere kombinierte Aufgaben.


    Talpa

    Grundsätzlich Stimme ich dir da zu.

    Im Alltag mache ich diese Unterscheidung auch nicht. Dann würde mein Kind nämlich gar nichts schulisches lernen.


    Die Motivation ist aber eben oftmals auch nicht "das will ich können". Weitaus öfter liegt sie in der Beziehungsebene

    Du könntest von meinem Kind schreiben.

    Allerdings ist er durch diverse Besonderheiten oft gleichzeitig über- und unterfordert.

    Da hätte ich auch keine Motivation.


    Intrinsische Motivation, wie für das Klavierspielen, setzt aber auch eine Menge Erfahrungen voraus, die einem zeigen, dass man etwas mit Übung erreichen kann.

    Dieses emotionale Gedächtnis ist im Grundschulalter noch nicht wirklich da.


    Seine gleichaltrigen Kumpels nehme ich allerdings völlig anders war.

    Die freuen sich über jedes Beschäftigungsangebot.


    Außerdem habe ich meine gesamte Familie viel mehr beim Arbeiten, Lernen und der Ausübung von Hobbys begleitet, habe immer wieder erlebt, dass sich aufraffen und anstrengen schwierig ist, aber das Ergebnis einen sehr freuen kann.

    Das ist bei uns schon sehr viel weniger, obwohl das Kind nur kurz in der Schule ist und wir versuchen, das schon irgendwie vorzuleben.


    Mein Kind meint übrigens, dass ich ab Geburt perfekt lesen und schreiben konnte.

    Die langwierigen Übungen lassen sich leider nicht mehr sichtbar machen.


    Einen Teil des Lebens und Schreibenens lernt man übrigens durchaus beim Zuschauen:

    Lautes Vorlesen mit dem Finger unter der Zeile wird aber heute vermutlich nicht mehr oft vorgemacht.


    Lesen mit Motivation habe ich immer nur in enger Beziehung mit Erwachsenen gemacht und oft genug an nicht kindgerechten Texten.

    Achso:

    Linkshändigkeit kann auch die Schreib- und Leserichtung beeinflussen.

    Es kann hilfreich sein, direkt Schreibschrift zu lernen, weil die sich an der Grundlinie orientiert und damit auch die Schreib- Richtung vorgibt.


    Weichere Bleistifte lassen sich besser schieben und glattes Schreibpapier erleichtert die Sache auch ungemein.


    Von Frau Sattler gibt es auch extra die Schreibvorübungen mit Jobasa.

    Ich fand sie gut, mein Kind leider nicht

    Das Heft sollte gedreht werden, so dass die Hand unter der Schreibzeile bleibt.


    Gut wäre, wenn die Schreibbewegung aus Daumen und Zeigefinger kommt und weder Daumen noch Zeigefinger übergreifen.


    Wichtig ist aber nur, dass die Schreibhaltung entspannt ist und Hand, Arm, Schulter nicht verkrampfen.

    Ich habe auch das Gefühl einer positiven Rückkopplung - je schöner und entspannter das aufstehen so wurde, desto besser ging es dann auch mal ohne.

    Eine meiner schönsten Erinnerungen aus der Kindheit sind die 5 min morgens vor dem eigentlichen Aufstehen.
    Es war immer viel zu früh (6.30 Uhr aus dem Haus) und danach war es meist erst mal stressig.
    Auch wenn es mir morgens ebenfalls schwerfällt, versuche ich die 5-10 min zum Wachquasseln zu haben.
    Bei den aktuellen morgendlichen Temperaturen hilft auch vorgewärmte Kleidung sehr.

    Es wäre noch ideal zu trainieren, wo und wie diese Laute gebildet werden. Kannst du das übernehmen, bzw. hast du da jemanden für?

    Wenn ich mich ausreichend damit beschäftigt habe, werde ich das wohl übernehmen.
    Ich habe versucht, dafür einen Logopäden zu finden, aber die sehen sich nicht zuständig und hätten auch keine Ahnung, wie sie das meinem Sohn vermitteln könnten.
    Jetzt muss ich mich noch durch eure Tipps wühlen und mich mit Mundmotorik für Laute aus dem Englischen schlau machen.
    Ich werde wohl wieder einen sehr langen Atem brauchen. *seufz*

    Vielen Dank allen fürs Mitdenken.

    Einen etwas anderen Weg geht das wordly Training von David Gerlach. Es fokussiert u.a. häufigste Wörter, um diese gut zu trainieren, teils aber auch die oben beschriebene Methode.

    Das habe ich hier, hatte aber noch nicht genug Zeit, mich ausreichend damit zu beschäftigen.

    Dabei ist aber auch vorgesehen, erst im/nach dem 2. Lernjahr zu beginnen.

    Meine Idee war, mehr Unterrichtsbegleitend zu arbeiten, weil er leider länger für Automatisierungen braucht und grundsätzlich Lernwege nutzt, die man nicht erkennt

    Die Frage ist nun, ob es fuer diese Faelle gezielte Buecher und Materialien gibt?

    Ich habe tatsächlich schon was zu Hause für den Fremdsprachen Erwerb bei LRS.

    Das deckt aber noch nicht alle Problemfelder des Kindes ab und lässt sich auch nicht in das Lernen nach Schulbuch integrieren.

    Es geht um das korrekte Hören der Laute und das Bilden der Laute bei schwieriger Mundsensorik und -motorik.


    Ich habe noch ein englisches Buch gefunden, was sich an Speech Therapists zum 2. Spracherwerb richtet.

    Das muss ich jetzt erst Mal bestellen und lesen.

    Bei uns war es eher das Problem, dass die Windel nicht schnell genug saugte und dann an der Seite auslief (+Jungsschwierigkeit, wo das Pipi hin ging).
    Je nach Wachstumsphase mussten wir auch immer mit der Passform/ Windelmarke experimentieren und auf einen guten Bündchensitz am Beinabschluss achten.
    Dafür kann es helfen, die Windel vor dem Anziehen einmal längst zu falten.

    Hier wurde immer nur im Body geschlafen, da musste dann glücklicherweise auch nicht viel umgezogen werden.
    Über dem Laken hatte ich in solchen Phasen dicke Saunahandtücher, die ich dann nachts einfach nur aus dem Bett geschmissen habe.