Beiträge von Brina Berlind

Registrierunganfragen bitte kontakt(@)rabeneltern.org senden. Die automatische Registrierung ist aufgrund vermehrten Anmeldungen von merkwürdigen UserInnen bis auf weiteres abgeschaltet.

Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Bei Ergo geht es mehr um Körperwahrnehmung, sogenannte sensorische Integration; Gleichgewicht, Körperspannung etc.


    Bei Physio geht eher darum, korrekte Bewegungsmuster zu üben, zu kräftigen und zu dehnen.


    Wir haben gute Erfahrungen mit Intensiv-Wochen nach Castillo Morales.

    Das ist dann wie eine Mini-Reha.

    Bei uns hakt es auch aus diversen Gründen an der Ganzworterkennung und Lesegenauigkeit.

    Es gibt das so genannte Blitzlesen, wo das Wort am Bildschirm kurz erscheint und man es dann vorliest.

    Das Programm heißt, glaube ich, Lesikus.

    Etwas ähnliches habe ich auch schon mit Karteikarten bei Gesellschaftsspielen eingebaut.


    In eine ähnliche Richtung geht ein Lesetraining namens Speedy.

    Findest du beim großen A...

    Da wird mit Leseteppichen gearbeitet, bei denen erst Silben, dann Wörter automatisiert werden.


    Bücher gehen hier auch gar nicht.

    Aber ein Kinderquiz ist gerade sehr beliebt. Und das Spiel Lesepolizei von Haba darf immer mal wieder gespielt werden.

    Bezüglich Therapie:

    Ergotherapie müsstet ihr aber doch bekommen können.

    Wir haben eine ganz tolle Ergotherapeutin, die Handlungsplanung und Organisation in der Einzeltherapie und auch in kleinen Gruppen macht.

    Theoretisch kommt auch eine Psychotherapie dafür in Betracht, wenn man den richtigen Therapeuten findet.

    Lerntherapie bekommt man m.W. nur mit LRS.

    Da haben wir aber für uns bisher kein überzeugendes Konzept gefunden.


    P.S. Es gibt übrigens mindestens eine Rabin, die online Choaching (für Eltern) anbietet.

    Wie genau kann man sowas denn "abklären lassen"?

    Wir haben genau die umgekehrten Erfahrungen.
    SPZ eher schlecht, Kinder- und Jugend-Psychiater super. Aber das liegt halt auch immer an den Menschen, auf die man trifft.
    Grundsätzlich machen auch Ergotherapeuten und Logopäden einzelne Testungen. Falls euer Kinderarzt da aufgeschlossen ist, Verordnungen auszustellen.
    Wir waren auch öfter schon nur 2-3 Stunden zur Diagnostik und Beratung da.

    Hier wäre auch der schulpsychologische Dienst ein möglicher Ansprechpartner zur Diagnostik.


    Wichtig: Es gibt nicht die LRS Diagnostik, weil dabei nie genau nach der eigentlichen Baustelle gesucht wird.
    LRS ist eine Lese-Rechtschreib-Leistung unter der xten Perzentile bei normalem IQ.
    Aber ob es ein phonologisches Problem (Hörverarbeitung), der visuellen Wahrnehmung oder der Blicksteuerung ist, wird dabei nicht geprüft.

    Zur Übernahme spezieller Therapie muss die Diagnose ärztlich gestellt sein. Also SPZ oder KJP.

    Liegt es an der Stofffülle?

    Grundsätzlich könnte das sein.
    Das ist eines Probleme an der Notbetreuung und dem "Homeschooling".


    Außerdem hat die Betreuung wohl von Anfang an signalisiert, dass sie das Kind lieber nicht betreuen würden, weil die Eltern ja selber könnten, bzw. keinen Anspruch haben...

    Was ja falsch ist.

    Wer weiß, was sie dem Kind gesagt haben.

    Das spielt mich Sicherheit auch mit rein. Aber das weiß ja im Moment keiner so wirklich.

    Da jetzt auf Schulverweigerung oder Schulangst zu kommen und auf Therapie bzw. Abklärung finde ich etwas sehr gewagt...

    Der schulpsychologische Dienst würde hier auch bezüglich der Notbetreuung aktiv werden.
    Dann steht man als Mutter schon mal nicht so alleine da.
    (Und im Moment weiß ja nun mal keiner, ob die Notbetreuung nicht doch noch 6 Wochen oder länger dauert. #angst#haare)

    Ich persönlich würde immer wieder lieber früher jemand Aussenstehendes draufschauen lassen, bevor es immer schlimmer wird und alle als Familie darunter leider (Schulpsychologen, KJP, Psychotherapeut). Ich hatte damals abends schon Angst vor dem nächsten Morgen.

    Genau so!

    Der Grund für das Verhalten muss gefunden werden, und kann aus Erwachsenensicht durchaus absurd sein.
    Und je mehr Anspannung du mit dir herumträgst, desto mehr schaukelt sich das auf.
    Uns hat am Ende nur die freiwillige Wiederholung der Klasse geholfen. Allerdings sind wir bezüglich Diagnosen auch ein Spezialfall. #hammer

    Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, vieles wird auch schon genannt worden sein.


    Buchstaben spiegeln ist ein Schritt in der Lese-Schreib-Entwicklung.

    Wenn er deutlich zu lange dauert (Ich habe was mit "bis ins 7. Lebensjahr" im Kopf), sollte man noch mal die Händigkeit anschauen lassen.

    Bei euch scheint das aber klar, durch das Zeichnen.

    Form-kongruenz hat aber nicht zwingend was mit zeichnen zu tun.


    Phonem-Graphem-Zuordnung:

    (Also s klingt "ssss") kann etwas dauern.

    Silben sind eigentlich bei Schwierigkeiten gut geeignet. Vielleicht ist es nur noch zu schnell?#gruebel oder es hapert ganz wo anders.

    Wir haben mit IntraAct Plus als App gute Erfahrungen gemacht.

    Achso, zu viele silbierte Wörter pro Seite lenken hier eher optisch ab.


    Grundsätzlich kann man die visuelle Wahrnehmung testen (Beim Kinder- und Jugend Psychiater oder in der Ergotherapie) und die auditive Wahrnehmung (Pädaudiologe oder Logopädie), damit man dann ganz gezielt arbeiten kann.

    "Einfach mehr üben" ist total kontraproduktiv.

    Wir hatten sehr lange eine sehr massive Schulverweigerung.

    Großes Problem war hier immer: Vorhersehbarkeit


    Ist bei euch in der Notbetreuung klar geregelt, bei welcher Lehrkraft sie ist?

    Gibt es überhaupt Unterricht oder sitzen die Kinder einfach mit Abstand gelangweilt rum?

    Wenn es gelangweilt rumsitzen ist, würde ich vielleicht eigene Übungshefte mitgeben.

    Mein Sohn hat z.B. auch immer Knete zur Verfügung, die er nutzen darf, wenn er fertig ist.


    Ansonsten am Vorabend noch mal den genauen Ablauf besprechen. Den Stundenplan mitgeben, sofern sich daran gehalten wird.

    Zusammen überlegen, wie sie sich in doofen/ langweiligen Phasen verhalten kann.


    Edit: wenn sich abzeichnet, dass die Schulverweigerung länger anhält, würde ich mich an den Schulpsychologischen Dienst wenden.

    Die haben uns immer sehr den Rücken gestärkt.


    Wenn du sie Montags zu Hause lässt, wird die Verweigerung nicht unbedingt besser. (Aber sie kann besser werden. Das kannst nur du einschätzen.)

    Aber irgendwann ist auch einfach wieder Schulpflicht.

    Mehr Zeit fände ich jetzt mühsam, weil ich ja so „nebenher“ faste und der Alltag laufen muss

    Fasten ist ja nicht gleich fasten. ;)
    Was ist denn dein Plan, also Suppe-, Saft-, Trockene Brötchen und Brühe oder gar nichts mit Kalorien- Fasten, und welche Fastenerfahrung hast du schon?
    Wie viele Entlastungtage hast du generell eingeplant?

    Gerade im Winter und im Alltag hätte ich -für mich und Fastenunerfahrene- größere Bedenken bezüglich Kreislauf und Stimmung.
    Kreislauf ist auch mein Hauptargument bei der Darmreinigung.

    Außerdem empfinde ich die Argumente für die Darmreinigung nicht schlüssig aus der naturwissenschaftlichen Warte.


    Ich kenne für mich nur Saft-Fasten mit 2 Entlastungstagen mit Apfel-Reis- oder Obst-Tagen.
    Mit der Saft-Abführmethode hätte ich jetzt so 3 bis 4 Tage eingeplant.


    Alternativ zum Einnehmen von Abführmittel kämen auch noch Klistiere oder deine Birnspritze (kann man auch mit Bittersalz machen) in Frage.

    Oder die volle Dröhnung mit 1 - 1,5 l warmem Wasser. 8o

    Grundsätzlich kannst du bei den Salzen auch Krämpfe bekommen.

    Dein Darm möchte nicht so gerne Wasser abgeben. Der ist zum Wasser aufnehmen gebaut. #zwinker


    Ich halte ja von diese Art der Darmreinigung, außer vor Darmspiegelungen, nicht so viel.

    Persönlich würde ich Sauerkrautsaft oder Pflaumensaft bevorzugen und dann ein paar Entlastunstage mehr einplanen.