Beiträge von Brina Berlind

    Hallo mia,


    Mein Sohn, 11 Monate ist sehr sensibel was alles mögliche angeht. Ob es ein Babykurs, ein Besuch bei der Oma, die Nachbarin, die für ne Stunde für nen Kaffee kommt oder ein Urlaub ist. Er macht das oft nicht gut mit. Wieder zu Hause in gewohnter Umgebung ist alles super. Aber alles was aus der Tagesroutine rausgeht, ist tendentiell sehr anstrengend, damit tu ich ihm und mir keinen Gefallen.

    Mein Sohn war auch so. Gerade in dem Alter. Da setzt auch die Fremdelphase noch mal richtig ein. Der Paketbote hat Panikanfälle verursacht.

    Aber: du tust euch beiden auch keinen Gefallen, nichts mehr zu machen.

    Der Trick ist, genau hin zu schauen, was ihn stresst und was ihn entspannt.

    Wenn der eine Babykurs nicht klappt, dann vielleicht ein andere. Vielleicht ist auch nur der Trick, 15 min eher zu gehen, als der Rest, weil das Abschluss-Lied nicht seins ist.


    Dann auch durchaus stressige Situationen ohne Druck üben.
    Bahn fahren ist schwierig? Aber der Zoo toll? Gut, dann mit der Bahn zum Zoo, Foto vom Lieblingstier dem Kind in die Hand drücken und los geht es.
    Und dann wirklich nur das Lieblingstier anschauen und wieder zurück (Foto vom Zuhause oder der anschließenden Aktivität).


    Was ist für ihn im Urlaub wichtig? Das Essen? Das Bett? Der Tagesrhythmus?
    Und dann einfach den Urlaub so gestalten, dass es alle nicht zu sehr stresst, aber trotzdem neue Impulse Platz haben.


    Die "richtige" Kita kann auch für sensible Kinder funktionieren.

    Es liegt aber meist am "richtigen" Personal. Für so Kleine mit starken Bedürfnissen, wäre das für mich: Tragen (evtl. auch mit Tragehilfe), Essen und Schlafen halbwegs nach Bedarf, echte, vom Personal auch gewünschte, Beziehung.


    LG
    Brina

    Da ich schon länger am selben Problem tüftle:

    Es gibt Bücher über kreative Schreibanlässe für Kinder.

    Eins war eher über Postkarten und Briefe, die dann z.B. mal auf einem Flip Flop waren.

    Titel müsste ich suchen, war aus der Bücherei.


    Und eins war über Bücher selber machen. Von Leporello über Bindung, Themenwahl und Spannungsbogen bis Layout.


    Zum Zeichnen gibt es aus dem Topp Verlag einiges. Auch Comic-Helden oder Doodle, Zentangle. Alternativ mal bei youtube schauen. Es gibt gute Anleitungen für so ziemlich jeden Comic Helden. Z.T. bei den Herstellern der guten Stifte.

    Auch die Webseiten der großen Hersteller könnten sich lohnen. Stabilo, Pelikan etc. haben oft Ideen oder Vorlagen im Downloadbereich.

    Oder klassisch aus dem Kunstunterricht: ein einfaches Tier als Umriss zeichnen, in verschiedene Zonen einteilen und die dann mit unterschiedlichen Mustern füllen. Geht auch mit allen Materialien: Bleistift (verschiedene Härten), Fineliner, Füller, Tusche (verschiedene Federn)


    Sonst waren ja geheime Banden in dem Alter in.

    Ausweise, Mitgliederlisten, geheime Botschaften oder Karteikarten über seltene Tiere o.ä. mit ausgeschnitten Bildern aus Postern oder Zeitschriften.


    Oder klassisch Montagsmaler spielen. Geht auch mit Knete.

    Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass das keine generelle Regel ist sondern etwas, wo halt dieses spezielle Kind empfindlich ist.

    Ja, würde ich auch sagen.


    Ich habe mir nie über irgendwelche Stillabstände Gedanken gemacht und Sohn hat sich nie übergeben, abgesehen von seltenem Magen-Darm.


    Würde er vielleicht auch erbrechen, wenn er nur Joghurt isst?

    Sonnenpflege für Sonnenallergiker.

    Du solltest nämlich möglichst fettarm cremen.

    Wenn du sehr helle Haut hast, auch ruhig ganzjährig LSF 50.

    Ich habe für mich das amazon Mäppchen, das Mupfel verlinkt hat.

    Da ist nix mit Schere und Klebstoff oder Anspitzer in der Größe.


    Das von Brunnen hat auch nicht genug Schlaufen.
    Aber es gibt ähnliche Schlamperboxen, die zumindest noch ein separates Fach für Geodreieck und Zirkel haben.


    Bei Kleber, Schere und Anspitzer wird es aber bei allen knapp. :(

    Nähdamen wäre mir auch eingefallen. #zwinker

    z.B. wenn der Mittelfinger den Stift mit halt statt nur als Auflagefläche zu dienen, die Finger zu sehr durchgedrückt sind, der Daumen über den Stift übergeschlagen wird, Hakenhand bei Linkshändern etc. Da findet man auch im Internet einiges dazu.

    Grundsätzlich hast du damit recht. :)

    Wobei mit Mittelfinger auch noch geht, sofern das ganze beweglich ist.
    Dass ich das Linkshänder/Graphomotorikbuch von unserer Ergotherapeutin ausgeliehen hatte, ist auch wieder eine Weile her.
    Da waren Fotos von 4 häufigen, grundsätzlich funktionalen und ergonomischen Schreibhaltungen drin.

    Der Stift zwischen Zeige- und Mittelfinger funktioniert z.B. auch, auch wenn es sehr ungewohnt aussieht. Wichtig ist dabei halt, dass sich Daumen und Zeigefinger bewegen.

    Das geht mit rechts deutlich unverkrampfter als im Sitzen,

    Im Stehen ist das Problem mit der Rumpf- Muskulatur besser im Griff. Dadurch kann man den Arm freier bewegen.

    Hält er den Stift denn eigentlich im richtigen Griff?

    "Den" richtigen Griff gibt es eigentlich nicht. Wichtig ist nur eine entspannte Handhaltung und die freie Bewegung von Daumen und Zeigefinger.

    Gemeint ist aber allgemein der Dreipunktgriff.

    Wenn er für die Hausaufgaben lieber liegt, wie sieht es denn mit der Rumpf-Kontrolle aus?

    Kann er längere Zeit entspannt frei sitzen, oder fängt er an sich mit einer oder beiden Händen abzustützen?

    Sind die Füße im Bodenkontakt?

    Generell: passen die Möbel für die Größe deines Sohnes?


    Dann kommt er erst, dass man sich die Stifthaltung ansieht.

    Kann er Daumen und Zeigefinger gezielt vor und zurück bewegen?

    Was machen die übrigen Finger in der Zeit?

    Liegt der Stift locker auf dem Mittelfinger auf?

    Ist der Zeigefinger durchgedrückt oder greift über den Stift bis zum Daumen?


    Je nach Problem kann man dann mit Griffhilfen arbeiten.

    Damit der Stift entspannt in der Mulde zwischen Daumen und Zeigefinger liegt, gibt es auch Stiftbeschwerer.


    Generell würde ich aber auch mal eine Ergotherapeutin drauf schauen lassen. Und dafür den Kinderarzt nerven.

    Hals-Nasen und Ohrenarzt wäre auch noch eine Anlaufstelle oder Neurologe.


    Warmes Wetter klingt schon irgendwie nach Entzündungsherd oder Reaktion auf den Luftdruck.

    Bzgl Entzündung wäre diagnostisch eine Blutentnahme mit CRP Wert sinnig.


    Käme als andere Erklärung auch eine Gürtelrose in Frage? Die kann auch im Gesicht auftreten, einseitig, und muss nicht mit dem klassischen Hautausschlag einher gehen.

    Lippenherpes wäre auch denkbar.

    Beides wird durch UV Strahlung begünstigt.


    Hast du schon mal Vitamin B12, B6 und Zink versucht?

    Damit kann man versuchen den Nerven zu helfen.

    Sonst kommen andere Wirkstoffe aus der Neurologie und Novalgin zum Einsatz.

    ich überlege mir ernsthaft, ob ich eine Hyposensibilisierung machen lasse.... keine ahnung was das kostet und ob/wie viel die KK davon übernimmt....

    Problem ist, es führen immer weniger Ärzte die Behandlung durch weil es kaum Gewinn bringt.

    Die Krankenkasse übernimmt das in der Regel. Und bei uns gibt es auch genug Ärzte, die es machen. Zumindest HNO und Lungenfachärzte.

    Vielleicht noch ein anderer Zahn?
    Oder ein versteckter Abszess?


    Bei viel Wachstum würde ich wohl auf genug Salz und Eiweiß achten.

    Eventuell noch Magnesium.


    Und bei der Blutabnahme neben den Entzündungswerten auf Vitamin D und Ferritin bestehen.

    Pamela

    Irgendwie kommt mir einiges sehr bekannt vor.

    Sowohl vom Kind, wie auch von mir selber.

    Wenn ich wütend bin, bin ich wütend.

    Und vom Kindergarten habe ich eher positive Erinnerungen, auch wenn ich nicht gerne hingegangen bin, laut Erzählungen.


    Besonders beim Kindergarten-Thema:

    Da musst du sogar dauerhaft an euch alle als Familie denken.

    Das beeinflusst ja nunmal eure gesamte Zukunft.


    Und "nicht wollen wollen" ist ja auch nicht ganz altersuntypisch.


    Gute Nerven und viel Schokolade

    Brina

    cashew

    Das ist ja ein irres Tempo. #eek


    Wenn dein Sohn gut in Englisch ist, kann es hilfreich sein, die passenden Vokabeln mit den Englischen zusammen zu lernen.

    Ich hatte Latein ab der 9. und das passende Buch hatte eine extra Spalte für Wörter, die bereits aus Englisch und Französisch bekannt waren.


    Deklinationen und Konjugationen habe ich am Anfang vor der Arbeit ins Hirn geballert und in den ersten paar Minuten der Arbeit auf ein Schmierblatt gepinnt.
    Irgendwann konnte ich sie dann halbwegs. #rolleyes


    Und später hängt der Spaß an der Text Art. Die Verschwörung des Catelina war mein Ende. Ein Halbjahr später lief es mit der Aeneis super, weil ich die Geschichten schon kannte.