Beiträge von Brina Berlind

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    Meine Idee wäre, mehrere Tage selber Blutzuckerprofile zu machen.

    Entweder mehrfach täglich selber messen. Für das wann und wie gibt es Anleitungen und Vorlagen der Messgeräte-Hersteller.


    Oder, wenn man etwas mehr Geld investieren kann und will, ein Sensor für den Oberarm, der alle 15 min Werte ans Handy schickt.

    Der hätte dann auch den Vorteil, dass man sich den Anstieg gut anschauen kann.

    Wie schnell der Zucker ins Blut kommt, kann extrem abhängig von der Zusammensetzung der Mahlzeit sein.

    Nach meiner Beschreibung oben glaube ich, dass ich mich insbesondere beim Lesen unfähig fühle, zu unterstützen.

    Du darfst dich zu Recht überfordert fühlen. #knuddel Es ist nicht unser Job als Eltern und entspricht meist auch nicht unserer Ausbildung, unsere Kinder da gut zu unterstützen.

    Der Beginn einer guten Förderung ist die konkrete Analyse des Problems.

    Lesen besteht aus einer Vielzahl von miteinander verknüpften Fähigkeiten.


    Was hat denn die Lerntherapie dazu gesagt?

    Gab es, neben dem Regeln-Lernen, weitere Förderansätze, wie visuelle Wahrnehmung oder phonologische Bewusstheit?

    Was konkret fällt dir beim Lesen auf?

    Werden nur kurze Wörter ohne konkrete Bedeutung ungenau gelesen? Oder längere Wörter falsch segmentiert?

    Ist die Prosodie (Stimme hoch oder runter am Satzende) unpassend?

    Was fällt dir zur Sinnentnahme beim Lesen auf? Ist die beim leise oder laut lesen besser?

    Werden Einzelwörter besser gelesen als ganze Sätze oder Texte?


    Bei der Rechtschreibung ist es ähnlich:

    Wenn du sagst, er beherrscht die Regeln in der Theorie, was ist dann das Lernziel?

    Ich würde erstmal überlegen, ob der größere Erfolg nicht mit den richtigen Maßnahmen zur Korrektur erreicht werden können bzw. eine Automatisierung der Handschrift nicht zu deutlichen Verbesserungen führen könnte.


    Besonders, wenn du vermutest, dass auch beim Lesen nicht alle Buchstaben und Silben automatisiert sind.

    Das ist ein weites Feld, würde ich sagen.
    Was möchtest du konkret für welches Kind?
    Möchtest du vorgefertigte Materialempfehlungen? (Damit kann ich dich tot werfen. #nägel Dann versuche ich allerdings einen Extra-Thread aufzumachen, der dann angepinnt werden kann.)
    Wie viel zusätzliche Ressourcen haben die Kinder?
    Am Anfang sollte immer eine konkrete Analyse des Problem stehen, da Rechtschreibschwierigkeiten äußerst hartnäckig sind und viel Übung von unterschiedlichen Fähigkeiten benötigen.
    Da ist, wenn man "das Falsche" übt, Frust schnell vorprogrammiert.
    Für all das gibt es Anleitungen zum selber machen. Ich würde aber mindestens ein Coaching von einem Lerntherapeuten empfehlen.

    (Ich stecke seit mehr als 6 Jahren jede Woche mindestens 2 Stunden darein, mich in Methoden, Analysen und Coaching meines Kindes einzuarbeiten. Es geht auch mit weniger, aber mit etwa einer Stunde pro Kind und Woche würde ich rechnen. Das wären etwa 10 min Training fürs Kind pro Tag.)


    Intraact kann auch noch in höheren Jahrgängen sinnvoll sein, wenn nicht alle Buchstaben-Laut-Zuordnungen automatisiert sind.
    Das kann ich mir allerdings nur schwer vorstellen.
    Sinnvoller ist in der Phase, besonders wenn es um die Lesegeschwindigkeit geht, den Sichtwortschatz zu trainieren.
    Also die häufigsten Wörter. Schnell-Leser erfassen die als ganzes Bild.
    Dafür gibt es z.B. fertige Karteikarten. Da kann die Hürde zum Training fürs Kind niedriger sein, als gleich ganze Texte zu lesen.
    Alternativ kommt aber Tandem-Lesen in Frage.

    Sie ist einfach absolut stur. also, weder Kompromissbereit, noch reagiert sie, antwortet, was das Problem ist, lässt sich ablenken oder irgend etwas.

    Das konnte mir lange Zeit auch passieren.

    Er wusste dann einfach selber nicht, was das Problem ist und hat sich komplett auf meine Intuition verlassen müssen, dass ich es schon errate (und löse).

    Ich nenne das immer "20 Questions" und ich stelle am besten nur ja/nein Fragen, die auch mit Handzeichen beantwortet werden können.

    Dabei kann der Grund auch Wochen in der Vergangenheit oder in der Zukunft liegen.


    Seit dem er etwa 9 ist, kann er solche inneren Konflikte zunehmend verbalisieren und auch eigenständig Lösungen finden.

    Der Aufwand lohnt sich also.

    Gestern habe ich mit einer Stallnachbarin gesprochen, die Kinderkrankenschwester auf der Säuglingsstation ist.
    Die haben auch nichts mehr :stupid:

    Keinen Fiebersaft, gleich welchen Wirkstoffs und Zäpfchen kommen alle paar Tage mal 10 Stück rein. Die können Fieber und Schmerzen gerade nur intravenös senken #stumm

    Die sollten aber eine Apotheke haben, die das entsprechend herstellt.
    Aber wahrscheinlich ist es intravenös billiger und bei den meisten Kindern lieg eh gerade ein Zugang.

    Es gibt leider eine ganze Reihe Zustände, die für eine Entwicklungsverzögerung sorgen, ohne irgendwie klar zu benennen sind in dem Alter.
    Das sagt aber auch nichts über die zukünftige Entwicklung aus.
    Als Eltern ist das natürlich schwer auszuhalten.
    (Mein Sohn hat eine "tiefgreifende Entwicklungsstörung", entwickelt sich zwar super, aber was uns die Zukunft bringt, wissen wir auch jetzt, nach 11 Jahren, nicht ansatzweise.)


    Wie ist denn der Blickkontakt und das Spielverhalten?
    Wie reagiert er auf neue sensorische Erfahrungen? Rasierschaum, Fingerfarbe, Sand o.ä.
    Wart ihr schon beim Augenarzt?

    Er hat die längste Zeit ausschließlich auf den Knien gesessen.

    Auf den Knien oder zwischen den Knien mit dem Popo auf dem Boden?

    Mit welchen Methoden arbeitet der Logopäde?


    Aber er lässt halt nie los.

    Lauflernwagen habt ihr bestimmt schon versucht?
    Meiner hat, allerdings ab 7 Monaten einfach Pamperskartons durch die Gegend geschoben und hat auch lange noch einen Gegenstand mit beiden Händen fest gehalten beim Laufen.

    LG
    Brina

    Jetzt kann er das noch einüben und wäre dann in der Klausurphase auch ausreichend schnell im Schreiben.

    Grundsätzlich kann man 10 Finger Schreiben in guter Geschwindigkeit mit ca. 30 bis 60 min pro Tag in 3 bis 4 Wochen lernen.
    Allerdings konnte ich vorher schon beidhändig Klavier spielen.


    Ab der Oberstufe wird es dann richtig heftig - das ist ja schon für zügig Schreibende teilweise ein Stresstest, was da in den Klasuren abzuliefern ist, besonders in den Sprachen und den Gesellschaftswissenschaften.

    Ich habe keine Ahnung, wie das heute mit den Zentralprüfungen ist.
    Bei mir war das früher so, dass ich in der 1. Stunde der Klausur noch kein einziges Wort auf dem Abgabe-Papier hatte.
    Nur Stichwörter und eine Gliederung.
    Ich hatte auch immer den geringsten Schreibumfang von der Wortanzahl und trotzdem oft die bessere Note.
    Da sehe ich schon auch anderes Potenzial, besonders wegen dem ADS.

    Es ist tatsächlich so, dass er mit seinen eigenen Materialien schlecht für Arbeiten lernen kann.

    Da sehe ich einen wichtigen Punkt. Auch für den NTA Laptop.


    Noch hat er Freunde, die ihm wohlwollend fotografierte Seiten zukommen lassen.

    Die hatte ich noch bis zum Abitur.
    Dafür habe ich dann meist die Gruppenarbeiten im Unterricht gewuppt.

    Es ist total egal, was du ankreuzt. Am ehesten "Entlastung/Verhinderung der Pflegeperson (weniger als 8 Stunden täglich)
    Du überlegst dir, was dein Sohn pro Stunde bekommt. Der Betrag ist nicht festgelegt. Wenn dein Sohn also 20 - 25€ pro Stunde haben möchte, ist das ok.
    Du teilst den Gesamtbetrag (ca. 1600€ plus halbe Kurzzeitpflege ca. 800€ (da gibt es irgendwo ein Kreuzchen im Antrag)) durch den Stundenlohn und verteilst dann die Stunden halbwegs sinnvoll mittels eines Kalenders aufs Jahr.

    Die Verhinderungspflege kann auch mehr als die 10 Stunden pro Woche umfassen. Es wird auch nicht kontrolliert.
    Unterschrift vom Sohn, dass die Stunden so geleistet wurden.
    Fertig.

    Du musst für jeden Zeitraum ein eigenes Formular ausfüllen.

    Nein, muss man glücklicherweise nicht.
    Es gibt keine gesetzliche Grundlage für die Verwendung von diesen Formularen.
    Du kannst theoretisch den Antrag formlos stellen.

    Eine Vorlage gibt es bei ganzschoenlaut Blog (Bitte weiter runter scrollen. Da kommt ein Link zum privat erstellten Formular.)

    Es ist schlau, nicht mehr als 8 Stunden Verhinderungspflege pro Tag abzurechnen, sonst wird für diese Tage das Pflegegeld gekürzt.

    Hallo,


    was genau ist denn das Problem mit der Schrift?
    Kann er die Linien einhalten?
    Stimmen die Proportionen der Buchstaben? Also kleines Schleifen-L und kleines e sehen wirklich unterschiedlich aus?
    Welche Schriftart schreibt er? Druckschrift, Vereinfachte Ausgangsschrift, Schulausgangsschrift; verbunden, teilweise verbunden, ohne Verbindungen


    Hat er schon eine erkennbare eigene Schriftart, die teilweise verbunden ist?
    (Schriften, die ca. 2-3 Buchstaben verbinden sind schneller und meist besser lesbar.)


    Je nach Ausgangslage würde es tatsächlich noch mal mit einzelnen Buchstaben versuchen.
    Es macht schon einen großen Unterschied, wenn man das kleine e und seine Verbindungen besser hin bekommt.

    Frau Schulze-Brüning erklärt das super auf ihrer Webseite.

    Ergotherapie machte bei uns auch nicht den großen Unterschied.
    Aber die richtige Sitzposition schon. Es geht bei uns besonders um die Rumpfspannung, weil sonst das Gewicht auf dem Schreibarm abgestützt wird, und sich so der Arm nicht vorwärtsschieben lässt beim Schreiben.


    Außerdem hilft hier tatsächlich das richtig gepimpte Schreibgerät:
    Ein Tintenroller mit gummierter Grifffläche und einem Füllergewicht.
    Ideen und Zubehör finden sich bei Schreibhilfen bei Lafueliki

    Total spannend was ihr schreibt! Ich denke ja dass mein Sohn dann auf einer freien Schule nur basteln und spielen würde. Und sein kreatives Potential sehr ausbauen #nägel . Aber halt nicht deutsch und Mathe lernen würde.

    Genau das kann aber den Unterschied ausmachen. Weil sie etwas basteln wollen oder neue Spiele spielen oder so, lesen sie Anleitungen, berechnen ein Budget, versuchen Baupläne zu verstehen…. Es ist eine komplett andere Art zu lernen. Und ja, es ist natürlich weniger vorhersehbar als an anderen Schulen, wann die Kids die Dinge lernen.

    Das alles würde mein Kind nicht tun.

    Er googelt noch nicht Mal etwas, was ihn interessiert.

    Nach außen hin verliert er dann einfach das Interesse.

    Auch im Vorschulalter, ohne Zwänge von außen, war das schon extrem ausgeprägt.


    Das einzige, was in einer freien Schule funktionieren könnte, wäre das soziale.

    Da er da aber auch immer auf sehr wenige Menschen extrem fixiert ist, wäre mir das zu heikel, dass er da passenden Anschluss findet.

    Für meinen Sohn wäre es nichts, aber nicht wegen der Struktur.
    Struktur muss ja nicht in zeitlichen Aspekten liegen, sondern für meinen Sohn eher in Anforderungen und räumlichen Strukturen.
    Aber: beim Lernen, besonders beim Lesen und Schreiben, schwimmt er nur in der Masse mit, wenn diese Anforderungen auch an ihn gestellt werden.
    In einer freien Schule würde er, je nach Umsetzung, einfach nie Lesen oder Schreiben.

    Ne, der verschreibt dir einfach antibiotische Tropfen und fertig.


    Aber er wird dich auf jeden Fall nicht auslachen.

    Als ich schwanger mit fetter Nebenhöhlenentzündung beim Augenarzt war, weil der Rotz aus dem Tränenkanal kam, waren auch alle ganz lieb zu mir.