Beiträge von Brina Berlind

    Ich habe die Antworten jetzt nicht gelesen, schreibe aber mal, wie es bei uns lief und läuft. ;)


    Wir haben kein klassisches Fernsehen.

    Bei uns gibt es Videos nur auf Laptop oder Tablet.
    Das heißt, unser Sohn konnte immer genau auswählen, was er sehen wollte. Da war er etwa im Alter eures Sohnes.
    Wichtig war immer, dass eine Folge auch zu Ende gesehen werden konnte.
    Am Anfang war das Caillou z.B. oder bestimmte Musikvideos klassischer Musik auf youtube.
    Wir haben immer mitgeschaut und das gesehene auch kommentiert.
    Außerdem hat diese Art des Fernsehens den Vorteil, dass er spannende Stellen vorspulen kann und bei Bedarf auch noch mal und noch mal schauen kann, bis das gesehene verarbeitet ist.


    Das "echte" Fernsehen bei meinen Eltern hat eine ganz andere Faszination. Interessanterweise besonders die Werbung.

    Das macht auch etwas ganz anderes mit ihm, obwohl auch da der Opa mitschaut und kommentiert.

    sehr erhellend fand ich da den ersten Versuch mit Flaschenmilch: Baby war zufrieden und anscheinend satt nach dem Stillen eingenickt. Ich hab es geweckt und eine Flasche nachgegeben, welche es echt gierig ausgetrunken hat. Wenn du ein friedlichen und bescheidenen Charakter als Kind hast, dann begnügt es sich eben mit dem, was es bekommt....

    Das mag bei euch so gepasst haben.
    Aber es kann durch die andere Saugtechnik das Stillen auch weiter erschwert werden.

    Ich habe die ersten ca. 8 Wochen immer die Seite gewechselt, sobald das Kind nicht mehr geschluckt hat und kurz vorm wegdösen war.
    Meist so 4-6 mal, manchmal aber auch 12 Mal bevor ich den Eindruck hatte, dass er jetzt erst mal satt ist.


    Bei Babies mit Gedeiproblemen sollte unbedingt auf einen Schnuller verzichtet werden. Kleiner sauberer Finger vom Erwachsenen ist ok.


    Es könnte sich auch lohnen, je nach dem, was genau die Osteopathin gesagt hat, würde ich bei ihr noch mal aufschlagen oder eine Logopädin mit Castillo Morales Spezialisierung ins Boot holen.

    So, jetzt noch mal mit mehr Ruhe.


    Hast du die Wiegedaten vom Anfang (Hebamme)?
    Eigentlich hätte die Hebamme bei 10 Tagen ohne Stuhlgang beim Neugeborenen schon Alarm schlagen müssen.
    Wie viele nasse Windeln gab es denn bzw. gibt es heute?

    Wie oft stillt sie?
    Wie lang sind die (Nacht-)Pausen?
    Wie oft wechselst du die Seite?
    Hörst du sie schlucken? Wackeln die Ohren?
    Ist die Zunge über der Unterlippe zu sehen?
    Gibt es Geräusche, wie Zunge schnalzen?

    Schnuller? Flasche?


    Grüner Stuhl:
    Hattet ihr die Rota-Impfung?
    Oder irgendwer im Umfeld Magen-Darm?

    Stank der auch?

    Echte Unverträglichkeiten sind bei Stillkindern äußerst selten und die wichtigsten werden schon beim Neugeborenen-Screening erfasst.
    In die Muttermilch gehen auch nur eher kleine Moleküle über, weil wir ja das Milcheiweiß im Darm schon zerlegen.


    Zungenbändchen:
    - Kinderarzt
    - Zahnarzt
    Beurteilung auch bei einer Stillberaterin oder Logopädin

    Gute Tanztrainer können das, würde ich aus Erfahrung sagen.

    Wobei "losloslos" meist schon dazu gehört wegen dem inneren Schweinehund.


    Spontan würde ich sagen, dass es aber auch von der Art zu tanzen abhängt.

    Ich habe Jazz Dance bei 2 unterschiedlichen Trainern und jahrelang Standard und Latein mit meinem Mann getanzt.

    Trainer 1 hat das so nebenbei hin bekommen.

    Trotz zu vielen Kilos, Hemmungen etc. hat es einfach Spaß gemacht.

    Trainer 2, eher aus dem Ballett und mit Ambitionen, war für mich zum davon laufen.

    Beim Paartanz ging es öfter eher um die Männer, wegen Führen und so.

    Aber grundsätzlich ging es da auch immer um die innere Haltung.

    Für gute Tänzer und Trainer wird das auch immer zusammen gehören.


    Spontan würde ich sagen, dass vielleicht Bauchtanzen als Einzelstunde für den Einstieg noch einfacher sein könnte.

    Oder eher technisches Aerobic im Frauenfitnessstudio.

    Dann ist mehr Kapazität für die "Spiegel-Situation" da.


    Viel Erfolg bei der Suche.

    (Jetzt will ich auch unbedingt wieder tanzen. Habe aber leide kein passendes Zeitfenster.)

    Brina

    Ein Yogaball kann ich mir nicht vorstellen

    Da gibt es auch "Stühle" für - ein Ring, um den Ball zu halten plus Lehne.

    Stehpult halte ich für eine super Idee.
    Von Stokke gab es mal einen Tischaufsatz, manchmal noch bei den Kleinanzeigen zu haben.

    Wäre eine Therapie-Wippe oder ein kleines Trampolin noch eine Idee für alle Schüler?


    Ich gehe noch mal in mich. Es gibt noch eine spezielle skandinavische Firma, die mit größeren Kugeln in Kissen, Hockern und Fußstützen arbeitet.

    Ich bin da bei Müsli .

    Wir haben die wichtigste, "richtige" Diagnose auch nicht vom SPZ.

    Die wollten lieber uns Eltern therapieren.


    Auch einer Familienhilfe würde ich kritisch gegenüberstehen.

    Das Problem liegt im System Schule, und soll bitte auch da bleiben und da gelöst werden.

    Was soll da eine Familienhilfe bringen, die grundsätzlich dafür da ist, dem System Familie (also eher euch Erwachsenen) zu helfen?


    Schritt eins wäre für mich eine mindestens mehrtägige Beobachtung deines Sohnes in der Schule.

    Danach noch konkrete Analyse anhand der Arbeitsaufträge und Materialien.

    Auch mit deinem Bauchgefühl.


    Hättest du da die Möglichkeit zu hospitieren und dabei auch zu dokumentieren?


    Auffällig finde ich in deinen Beschreibungen:

    - klare Zukunftsvorstellungen

    - keine Arbeitsprobleme zu Hause

    - nur Verweigerung schriftlicher Arbeiten ?

    - gute soziale Integration

    - keine Schulverweigerung im allg. Sinn


    Bei uns würde ich jetzt an einzelne unangenehme Erfahrungen im Hinblick auf schriftliche Arbeiten denken.

    Z. B. Korrektur durch einen Lehrer ohne allgemeinen Verbesserungsvorschlag

    "Das schreibt man so." Rotstift, aber eben keine Regel, um es das nächste mal besser zu machen


    Oder zu lange Arbeitsphasen ohne Anleitung, geistige Anwesenheit des Lehrers.