Beiträge von Brina Berlind

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    Was hat das damit zu tun, ob sie Beiträge in die GKV zahlen? Das sind doch komplett verschiedene Dinge.

    Ohne das jetzt belegen zu können oder wollen:
    Wenn man diesen Thread quer liest, entsteht eben genau der gegenteilige Eindruck.
    Zugespitzt: "Nur wenn man erwerbstätig ist und in die Solidargemeinschaft einzahlt, oder eben Leistungen aus der Solidargemeinschaft bezieht (was geprüft und gestempelt sein muss), hat man seine Schuldigkeit getan."

    Mensch, was haben wir als Familie für ein Glück, dass der Mann EM-Renze bezieht. Sonst müsste ich ihn von meinem Teilzeitgehalt auch noch mitversichern. So herum kann es nämlich auch laufen.

    Man sieht übrigens von außen nicht, wie gesundheitlich eingeschränkt wir beide mittlerweile sind , geschweige denn, wie viel Unterstützung Kind und alte Eltern brauchen.

    Ich kenne keine Frau, die ohne Pflege von Kindern oder Angehörigen, freiwillig zu Hause bleibt. Mag aber auch daran liegen, dass in meinem Bekanntenkreis alle eine gute Ausbildung haben und ihren Berufen mit Freude nachgehen.

    Corona Prämie habe ich bei einem anderen Chef durchaus bekommen. Als systemrelevanter Beruf waren Stress und Überstunden allerdings auch kein Pappenstiel. Diesmal rechne ich nicht damit.

    Unabhängig von allen anderen Überlegungen möchte ich zu bedenken geben, dass die Schule heute nicht die gleiche Schule in 4 Jahren ist.

    Schule ist nicht das Gebäude, sondern die Menschen, die darin wirken. Wir hatten eine tolle inklusive Grundschule mit viel Erfahrung direkt vor der Haustür. Mit Wechsel der Schulleitung ein Jahr vor unserer Einschulung ist das alles zusammen gestürzt, woraufhin wir die Schule nach der 1. Klasse wechseln mussten. Diese Klasse hatte dann am Ende der Grundschulzeit 4 verschiedene Klassenlehrerinnen und die ehemals gesetzte Doppelbesetzung mit der Sonderpädagogin war auch schnell passé.

    Unspezifisch trifft es ganz gut. Wir haben zu Beginn der Grundschule 1,5 Jahre unser Glück damit versucht. In der Zeit war gerade Mal ein Reflex integriert trotz täglicher Übungen. Als wir beim 2. waren ist der 1. wieder aufgetaucht.

    Neben der Erkenntnis, dass mein Kind auf allen Ebenen ziemlich speziell ist, hat es nicht viel gebracht, obwohl zu Beginn eine leichte Verbesserung des Schriftbildes und der Körperhaltung aufgefallen ist

    Die Schulpflicht wäre mir nach all unseren Erfahrungen ziemlich egal. Es ist noch nie irgendwas passiert. Ich würde ihn im Zweifel offiziell krank melden und natürlich könnt ihr Mathe zu Hause erarbeiten. Wenn ihr da Material und Unterstützung braucht, habe ich bestimmt ein paar passende Materialien (Regelschule) und bei Bedarf bestimmt auch Zeit für Videokonferenzen. (Wir haben wieder 4 Wochen teilweise Homeschooling vor uns, weil keine Schulbegleitung da ist. Da fragt auch keiner danach, ob ich Politik, Informatik, Physik und Deutsch unterrichten kann.)

    Ich weiß nicht, ob ich mir noch die Mühe mit einem Gespräch machen würde, weil ich nicht sehe, dass sich da was ändert.

    Entweder Statistiken und Abbildungen googeln und dann mit eine passenden Themafrage kombinieren

    Ich habe jetzt länger darüber nachgedacht, warum ich mit der Lösung nicht glücklich bin.

    1. Ich habe eine sehr spezielle persönliche Brille auf, sowohl was die Themenauswahl als auch das Material angeht. Ich tue mich sehr schwer damit, auf Realschul-Niveau Hilfestellung zu geben, weil die Aufgaben sehr oft sehr anders sind, als zu meiner Gymnasialzeit.

    2. Ich glaube nicht, dass du einfach nur googelst. Da läuft viel zu viel unbewusst an Können und Erfahrung mit. Und genau die brauche ich, um aus den unterschiedlichsten Themen eine Universalanleitung für Autisten zu erstellen. Auch wenn das Ministerium meint, Sachtexte würden automatisch den Nachteilsausgleich erfüllen, ist dem leider überhaupt nicht so.

    Susan Sto Helit Vielen Dank. Ich schaffe es frühestens am Wochenende, das Material zu sichten.

    Schokojunkie Ich finde die Prüfungsvorbereitungshefte aus dem Stark Verlag sehr gelungen. Da wird schrittweise das Aufgabenformat vorbereitet und alle wichtigen Begriffe erklärt. Wenn man die Musterlösung dazu kauft, dürfte man gut vorbereitet sein als neurotypischer Jugendlicher.

    Hallo,

    ich suche Material, um das Aufgabenformat "materialgestütztes informieren des Schreiben" für die Sek I bzw. die Zentralen Abschlussprüfungen mittlerer Schulabschluss NRW zu trainieren.

    Die Abschlussprüfungen der letzten Jahre habe ich schon als Übungsheft hier, möchte sie aber jetzt in der 8. Klasse noch nicht "verheizen".

    Alle Aufgaben aus Schulbuch und Arbeitsheft sind schon im Unterricht bearbeitet worden. Alles Biographien von jungen politisch aktiven Menschen.

    Ein weiteres Schulbuch nutz ausschließlich wissenschaftliche Errungenschaften (Röntgen, Curie etc.)

    Jetzt suche ich Materialsammlungen, gerne auch mit hinführenden Aufgaben, die die Themen breiter fächern und gerne auch Diagramme, Schemazeichnungen, Tabellen etc. beinhalten.

    Danke fürs Lesen des Romans.

    Ich würde ihn zur Beratung bei IHK oder Handwerkskammer schicken. Die Idee mit der Externenprüfung finde ich grundsätzlich nicht so schlecht, aber man braucht schon eine explizite Prüfungsvorbereitung, weil eben auch Dinge geprüft werden, die im eigenen Betrieb nicht unbedingt vorkommen.

    Ich hätte eine Freundin, die auf Druck des Chefs auf die Berufsschule verzichtet hat, und mit dem Prüfungsergebnis ganz und gar nicht zufrieden war, weil eben auch die Anleitung fehlte, was alles Lehrinhalte sind.

    Das mit den Silben macht doch nur Sinn zum Lesenlernen

    Kommt drauf an. Bei der Schreibschrift sind die Buchstabenverbindungen ja anders. Besonders bei l und b z.B. Vielleicht muss man sich das auch erst bewusst machen, wo ein Buchstabe aufhört und der andere anfängt.

    Wie lange man mit welcher Trainingsphase beschäftigt ist, kann dann sehr unterschiedlich sein. Genauso, wo der Punkt zwischen Anreiz und Überforderung ist. Ich fange hier immer ungefähr 2 Level unter dem an, was mit Anstrengung machbar ist, damit ausreichende Trainingszeiten erreicht werden können.

    Hmmm, abseits von meinem Job schreib ich im Alltag eigentlich nur Einkaufslisten. Noch dazu hab ich eine andere Schreibschrift gelernt und tu mich auch nicht ganz so leicht damit.

    Da sehe ich ein grundsätzliches, gesamtgesellschaftliches Problem: wo ist die Motivation für unsere Kinder, Handschrift lesen und schreiben zu lernen, wenn man deren Anwendung nicht sieht?

    Wir haben auch gelegentlich mit den Großeltern Schriftvergleiche gemacht und uns über die Unterschiede unterhalten.

    Macht es Sinn sich Texte oder Bücher in Schreibschrift zu besorgen, um damit zu üben?

    Später vielleicht. Ich würde es genau so angehen, wie beim Erlernen der Druckschrift: Buchstabenkarten mit immer nur einem Buchstaben und dann die Lautzuordnung trainieren.
    Dann Silben und dann erst Wörter.
    Es kann auch funktionieren, die gleichen Wörter in beiden Schriftarten anzubieten. Wenn l und b schwierig ist, erstmal viele Wörter mit diesen Anfangsbuchstaben. Entsprechende Schriftarten in Word sind da sehr hilfreich.
    Parallel dazu würde ich selber mehr sichtbar Schreibschrift schreiben.

    So aus unserer Erfahrung zum Schwimmen: schwimmen im klassischen Sinne kann der Teenie immer noch nicht,aber problemlos lange (mehr als 30 min) an der Wasseroberfläche bleiben und auch problemlos tauchen.

    Schwimmabzeichen wird es, nach dem mühsam vorbereiteten Seepferdchen, nicht mehr geben. Schulschwimmen hat da gar nichts gebracht, eher mehr Probleme, weil es unbedingt Brustschwimmen sein musste.

    Der Füller verhält sich aber anders als ein Bleistift. Hält man beim Schreiben eines Wortes kurz an und hebt den Füller nicht an, dann saugt das Papier die Tinte zu einem Klecks.

    Da würde ich erst mal mit anderem Papier und Tinten experimentieren. Das Problem kenne ich bei meinem Kind gar nicht, obwohl er durchaus mal länger absetzt. Aufgrund von Linkshändigkeit (der Tintenroller wird geschoben) ist bei uns sehr glattes Papier essentiell.
    Gut funktioniert Brunnen, Herlitz, Landre, Oxford und Clairfontaine.
    Wenn man so lange anhält, dass es klecksen kann, sind in meinen Augen die Buchstaben(-verbindungen) auch noch nicht ausreichend automatisiert. Alternativ ist die Rechtschreibung noch nicht ausreichend automatisiert. Da muss man schon genauer den Schreibprozess beobachten, um dann das Problem zu identifizieren. Mit ein wenig Übung geht das auch aus entsprechenden Heftseiten.
    Erwachsene, mit ausgereifter Handschrift, setzen nach etwa jedem 3. Buchstaben ab, um die Hand weiter zu schieben.

    Er möchte keine Schreibschrift lernen, denn die "kann er selbst nicht lesen" #rolleyes

    Das ist das große Problem der aktuellen Grundschuldidaktik.

    Dann wäre mein erster Schritt, dass er lernt unterschiedliche Schriften zu lesen. Wir haben das mit kurzen Texten trainiert, die immer den gleichen Inhalt in anderer Schriftart hatten. Mit einen Schreibprogramm geht das ja fix.

    Und sonst lernt man eine vernünftig verbundene Schrift nur durch schreiben.

    Kurze Einführung zum Thema Handschrift von meiner Lieblings-Lerntherapeutin

    Die hat mitgeschrieben und zieht trotzdem ihren Stiefel durch. Siehe meine Beispiele.

    Dann hat sie, siehe meinen Post weiter oben, sich irgendwie einen Satz gemerkt und den leider völlig falsch verstanden.

    Ich lese das so, dass sie meint, besonders konsequent sein zu müssen. Aber mit einem falschen Konsequenzbegriff.

    Dass sie mittlerweile die nicht kommuniziert, verstehe ich allerdings nicht. Vielleicht meint sie, sie könnten das Kind verwirren (wohlwollende Annahme) oder sieht ihre Autorität in Gefahr.

    Ich komme mir einfach doof vor. Zu blöd, dass Kind trocken zu bekommen.

    Das Gefühl kenne ich sehr gut, besonders auch wenn nachts die Windel schon trocken bleibt.

    Es ist nicht deine Entscheidung und liegt auch nicht wirklich in deiner Macht. Du kannst vorleben, anbieten, loben. Aber ob das einen Unterschied macht, entscheidet das Kind.

    Wie Anaho schon schrieb: der psychologisch notwendige Entwicklungsschritt ist nicht zu unterschätzen

    Und am Ende war ich sehr froh, nicht immer unterwegs irgendwo eine Toilette suchen zu müssen, weil das Kind zu spät gemerkt hat, dass es muss. Das hat dann nämlich auch direkt von einem auf den anderen Tag sofort super funktioniert.