Beiträge von Stina82

    Also, das mag jetzt echt eine richtig blöde Idee sein, dann ignorier oder tupper mich ruhig, aber wenn das hier so wäre, dass ich abends auch noch jeden Tag das KiZi aufräumen müßte, damit das Kind sich dort wohlfühlt und es weigerte sich, dabei auch nur zu helfen, würde mir die Zeit für anderes abends fehlen. Hier wollen alle abends oft noch ganz viel Zeit - zum erzählen (das geht beim Aufräumen, okay), zum vorlesen, Tageswerke bewundern, einschlafbegleiten und so weiter. Wenn ich also eine halbe Stunde das KiZi aufräumen einplanen muß, kann ich in der Zeit leider nicht vorlesen. Oder wir müssen halt früher das Nachmittagsprogramm beenden und nach Hause gehen. Wenn dann wirklich mal sowas nötig ist und keiner helfen will, sage ich halt, was dafür dann nicht mehr/ kürzer geht und fange selbst an. Mache mir Musik an und versuche. ohne Vorwurf selbst aufzuräumen. Oft helfen die Kinder dann doch - weil es gemeinsam dann doch Spaß macht, und weil sie auch sehen, dass auch meine Zeit endlich ist und sie gerne Zeit mit mir für andere Dinge hätten. Wahrscheinlich habe ich bisher einfach Glück mit meinen Kindern, aber vielleicht kann die Bohne damit etwas anfangen...

    Ich weiß, ich bin spät dran, aber ich bin immer noch unentschlossen... Ich müßte mit eminen 3 noch ziemlich kleinen Kindern alleine gehen (mein Mann geht mit seinen Kollegen in H...) und traue mir das nicht so wirklich zu. Aber immer, wenn ich mit dagegen entscheide, habe ich ein ziemlich schlechtes Gewissen, denn wenn jeder denken würde, auf mich kommt es nicht an... Ihr wißt schon. Nur, wie genau es gehen könnte, weiß ich nicht - ich kenne tatsächlich niemanden hier, der hingeht, und mit der ganzen Bande nach H fahren um mit meinem Mann zu gehen??? Ich weiß nicht. Wahrscheinlich bin ich nicht entschlossen genug.

    Ach so, das habe ich missverständlich ausgedrückt - ich habe es meist auch nicht geschafft, dass dann noch Pipi in das Töpfchen/ Waschbecken/ was auch immer ging, wenn das Handtuch erstmal nass wurde, aber mich meist so erschrocken und sie abgedockt und abgehalten, auch wenn dann nichts mehr kam. Scheinbar kam dabei an, dass es besser sein könnte, mir vorher klar Bescheid zu sagen, und dass Pipi machen ein Grund ist, das Stillen kurz zu unterbrechen. Klingt irgendwie fies jetzt wo ich es so schreibe, ging aber tatsächlich total unkompliziert bei allen drei Kindern...

    Huch, ich habe Dein vorletztes Post gar nicht gesehen fällt mir gerade auf... Ich habe eigentlich immer im Sitzen gestillt, sonst merkt man ja auch nicht, wenn das Handtuch nass wird #freu

    Meine Kinder haben immer schnelle "gelernt", dass ich sie abhalte, wenn sie beim Stillen unruhig werden und haben dann sehr schnell warten können, bis ich soweit war und kurz darauf konnte ich nach dem Schlafen auch erst abhalten, und dann erst stillen. Beim Stillen direkt abhalten konnte ich auch nicht, aber ich habe ein paar Mal das nackte Kind mit Handtuch drunter gestillt und das Töpfchen griffbereit (oder gleich im Bad) und dann, wenn ich merkte, es wird nass, sofort Stillen unterbrochen und abgehalten. Das haben die echt schnell rausgehabt und ich auch, beim Stillen wurde dann meist ordentlich Unruhe gezeigt, bevor ich einfach angepullert wurde.

    Nach dem Stillen ist für mich alle 10-20 Minuten für keine Ahnung, vielleicht ne Stunde? bei so einem Kleinen, denn wenn die richtig getrunken haben, kommt auch schnell wieder was raus ;-)

    Ich meine, wenn man sich auch um eine nasse Windel (also gerade verpaßt) sofort kümmert, lernen die Kinder, noch deutlicher zu signalisieren und dann auch mal kurz zu warten, bis Mama soweit ist - je jünger, desto schneller muß man natürlich sein. Ist aber nur mein persönlicher Eindruck.

    Viel Erfolg und viel Freude mit dem Murmelchen und dem Windelfrei-Projekt!

    Ich habe auch noch ein Stillkissen rumliegen und würde es dir schicken, nur ist meins mit so Kügelchen drin, die manchmal leise rascheln wenn es sich bewegt. Wenn man davon aufwacht, nützt das nichts. Ansonsten würde ich es Dir gerne zukommen lassen!

    Wir haben das als ich Kind war öfter gemacht, also quasi jedes Jahr einmal, und ich kann mich nicht erinnern, das wir jemals das Auto mitgenommen hätten. Sind dann glaube ich wohl nur in Rodby gewesen und nachmittags zurück gefahren, Ich kann mich nicht genau erinnern, aber wir Kinder mochten das immer gerne und hatten wohl keine Langeweile...

    Vielleicht habt ihr das schon probiert, vielleicht hilft es auch nicht, und ich sage es ungern, weil es bei uns noch ganz frisch ist und ich es nicht beschreien will.... aaaaber

    uns hat jetzt schon zweimal ein Hochbett geholfen, das Kind "aus dem Bett zu bekomme"...Kann noch Zufall sein, aber irgendwie ist es schon auffällig. Der Große bekam sein Hochbett mit knapp 4 Jahren und hat es sofort aufgegeben, wie bis dahin so gut wie jede Nacht zu Papa kuscheln zu kommen. Er kommt noch ganz selte, meist, wenn er krank ist oder wird. Das Pünktchen hat sein Hochbett am Samstag bekommen - und ist seitdem noch nicht wieder zu Papa und mir kuscheln gekommen, obwohl sie das sonst vielleicht einmal im Monat nicht gemacht hat. Beide schliefen vorher schon in ihrem Zimmer und Bett ein und kamen dann im Laufe der Nacht selbst zu uns und legten sich mal mehr, mal weniger unauffällig dazu. Mit dem Hochbett plötzlich zumindest viel, viel weniger oft. Klar, kann bei Pünktchen noch Zufall sein und sich diese Nacht wieder ändern, aber vorher gab es definitiv noch nie mehrere Nächte am Stück wo sie nicht kam.

    Im Urlaub vor 3 Wochen hat Pünktchen witzigerweise auch oben im Etagenbett geschlafen und ist trotzdem jede Nacht kuscheln gekommen.

    Übrigens war das bei uns bei keinem Kind Absicht, wir schlafen zwar besser ohne (oder besser dann mit nur noch einem Kind im Bett), aber haben bis dahin nicht ernsthaft erwogen, das Kind auszuquartieren.

    Wenn jetzt jemand vor Ort kommt, ist das doch super! Ich bin auch Tierärztin, aber würde micht da jetzt nicht mit einer Ferndiagnose aus dem Fenster lehnen wollen - vor Allem, weil ich bisher noch keine Tollwut in echt gesehen habe...

    Ich denke aber, wahrscheinlicher hat sie irgendwas anderes oder ist einfach rollig?

    Ich drücke auch - erstmal scheint es ein doofes Geburtstagsevent, aber was sie danach dann hoffentlich alles hören kann, zählt vielleicht doch als ein ziemlich großes Geschenk?!

    Das mit dem Nachteil bei Teilzeitarbeit ist noch interessant, danke, ihr helft alle sehr. Ich mag ihr hier nichts rauskopieren, ohne Euch alle zu fragen, deshalb gebe ich nur Stichpunkte weiter.

    Verbeamtet wird sie jetzt noch nicht, startet ja erst ins Ref, aber ja, danach besteht die Möglichkeit und große Wahrscheinlichkeit...

    Aoide das mit dem Neustart ist auch interessant, daran habe ich noch nie gedacht! Allerdings betrifft sie das hoffentlich nicht, das Lehramtsstudium war schon Neustart ;-)

    Genau, das Besondere hier ist wohl die Beihilfe, durch die der extreme Kostenunterschied zustande kommt. Auf Nachfrage wurde meiner Freundin außerdem gesagt, die Kosten würden im Alter nicht deutlich ansteigen (und muß man als gesetzlich versicherter Rentner nicht auch Krankenkassenbeiträge zahlen???). Elternzeit und Mutterschutz sowie Famlienversicherung der Kinder sind eher kein Thema. Psychotherapie ist ein Punkt, der evlt interessant ist, danke.

    Ich frage für eine Freundin, die demnächst ins Lehramtsreferendariat startet und sich jetzt irgendwie weiter versichern muß. Gibt es irgendeinen rationalen Grund, als baldige Beamtin freiwillig gesetzlich versichert zu sein? Auf den ersten und zweiten Blick scheint es Unsinn, vor Allem finanziell, aber ihr Bauchgefühl wäre lieber nicht privat versichert. Gibt es dafür auch objektiv irgendeinen Grund oder macht das einfach gar keinen Sinn?

    Danke für Eure Hilfe!