Beiträge von luzy

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    In den OP Gruppen gibt es ja die Theorie, dass die Leute mit der längsten Flüssig- bzw Breiphase nach der OP die meisten Unverträglichkeiten entwickeln. Das ist natürlich total unwissenschaftlich, aber die AZ schwanken da so krass, manche machen ja über Wochen langsamen Kostaufbau post OP und bei anderen bekommst du im Krankenhaus quasi schon Brot zum Frühstück und Steak zum Mittag, das sind auch die die gar keine Eiweissphase vorher mehr machen. Ich habe auch nach einer Woche normal gegessen. Bei mir stimmt das also.

    Es ist halt auch keine Schönheitsop sondern eine lebensrettende Maßnahme. Man wird quasi gezwungen sein Leben zu ändern weil man das vorher nicht alleine geschafft hat.

    Ich hab das glaub hier irgendwo schon mal geschrieben, ich empfinde das in den OP Facebookgruppen oft so, dass die Menschen die sich eher "leicht" (bmi 35-50) operieren lassen, das Hinterher oft viel einschränkender empfinden, als Menschen die vorher Probleme hatten sich auf gut deutsch vernünftig den Hintern abzuwischen. Die gewonne Lebensqualität ist einfach deutlich höher je eingeschränkter man war und das macht vieles wett.

    Ich war heute beim Hautarzt und habe zwei Muttermale entfernt bekommen, ich musste echt 41 werden um mich um mich zu kümmern und der Hautarzt war total cool, er meinte gleich man würde ja schon voll einen Unterschied sehen und ob ich mir schon Gedanken um Wiederherstellungsoperationen gemacht habe, da müsste man jetzt mit der Dokumentation anfangen damit die Kasse einfacher bewilligt. Er schreibt jetzt mal auf, dass ich wund bin zwischen den Brüsten und unterm Bauch, schreibt mir zwei Rezepte für Salben, muss ich aber nicht einlösen, wenn ich nicht will.

    Ich bin nirgends wund und hab mich wirklich noch gar nicht gedanklich damit auseinandergesetzt. Ich hatte so schlimmen Horror vor der Vollnarkose bei der Bypass OP, ich hab hier ein Testament gemacht etc, also das ist super nett und vorausschauend von ihm, aber ich war echt bisschen überfordert, weil das so Zukunftsmusik ist, dass ich vielleicht mal keine hängenden Brüste oder eine Fettschürze mehr habe. Also das ist ähnlich unvorstellbar für mich, wie der Gedanke vor der OP, dass ich wirklich Gewicht verlieren werde.

    Bidi das tut mir echt leid :(. In meinem Freundeskreis sind mittlerweile auch 2 andere Frauen operiert und beiden geht es wie mir, also echt ganz gut. Würdest du es denn trotzdem nochmal machen oder empfindest du deine Lebensqualität jetzt schlechter als vorher?

    Tönt sehr, sehr gut!!


    Tolles Gefühl, was alles wieder geht mit weniger Gewicht, ich kenn das ja!

    Ja. Und ich bin ja noch immer sehr schwer. Andere haben mein jetziges Gewicht als Ausgangsgewicht bei der OP 🙈. Es sind einfach so viele Sachen besser. Ich hab gestern bei der Ärztin ganz locker in den Stuhl zur Blutentnahme gepasst, der klemmte mir sonst am Hintern, jetzt kann ich eine Faust zwischen Hintern und Armlehne klemmen. Meine Winterjacke geht zu, ich hab nicht nur eine Hose die mir passt sondern aus meinen jahrelang aufbewahren Größen nach unten passen mir fünf 🤣.


    Spannend finde ich immer, dass so viele sagen der Kopf kommt bei ihnen nicht mit mit der Abnahme und sie sehen sich noch immer dick, das hab ich gar nicht. Ich hab mich eh die letzten Jahre nicht im Spiegel angesehen, für mich ist es eher als wachse ich wieder in den Mensch rein der ich bin, ich hab mich immer eher schlanker gesehen. Allerdings traue ich mir nichts zu. Ich konnte ja vorher quasi keine 500 Meter laufen ohne Pause und mein Kopf denkt, ich kann das noch immer nicht. Seit Wochen möchte ich gerne beim Aquakurs im Schwimmbad mitmachen, habe aber total Angst, dass ich da nach 5 Minuten um Atem ringen pausieren muss. Ich weiss rational, dass das Quatsch ist, aber mein Alltag war so lange so, dass ich mir das nicht zutraue.

    Falls noch jemand an einem Update interessiert ist, ich wiege aktuell 130 Kilo, also genau 50 Kilo weniger als mein Höchstgewicht und 37 Kilo weniger als zur OP. Mein Plan war ja zu Weihnachten eine 12 vorne und das dürfte klappen wenn jetzt nicht grade ein 4 Wochen Plateu kommt ;).

    Ich kann so viele Dinge wieder, das fängt an bei eine Menstasse benutzen, bin ich vorher nicht mehr rangekommen, ich kann Schuhe anziehen die ich zubinden muss und muss nicht im Winter auch in Birkenstock oder Crocs rum laufen, Hygiene ist einfacher, ich kann kilometerweit Rad fahren ohne dass es mich anstrengt, ich schwimme einmal die Woche 2 km/1h, als ich das vor 2 Monaten angefangen habe hab ich 800 Meter geschafft in einer Stunde.


    Ich habe auch Nebenwirkungen, Haarausfall zB, haben viele nach dieser Art OP weil die Hormone sich umstellen, passiert ja auch nach Schwangerschaften häufig, ich muss alle 4-5 Stunden essen oder mir sackt der Kreislauf weg. Dumping hatte ich nur 2-3 mal und war jedesmal ganz offensichtlich selber Schuld weil ich was sehr zuckerhaltiges probiert habe. Manchmal geht aber Naschen leider auch ohne dumping, mir wäre ja lieber mein Körper wäre da konsequent :D. Ansonsten kann ich alles essen, Ei mag mein Magen manchmal nicht und Eisbergsalat ist schwierig aber ansonsten bin ich nicht eingeschränkt. Zwischen 700-1100 Kalorien schaffe ich am Tag. Mit ü1000 geht es mir besser aber oft passt so viel nicht.

    Probleme habe ich noch immer mit der Trinkmenge, aber so 1,5 L schaffe ich.

    Ich würde es jederzeit wieder machen und ärgere mich über mich selber dass ich es nicht vor Jahren machen hab lassen.

    Ich freue mich mit dir!

    Jetzt wird das Leben so richtig spürbar leichter!


    Ich liebe dieses Gefühl #super !

    Das ist total spannend wie schnell das geht und wieviel wenige Kilo schon einen Unterschied machen. Ich bin mit 160 nur aufs Rad gekommen in dem ich das Rad an den Bordstein geschoben habe und mit einem Fuß auf dem Bordstein stehend meinen Hintern auf den Sattel gesetzt hab #yoga. War blöd wenn nirgends ein Bordstein war :D. Jetzt, 10 Kilo weniger, kann ich ganz normal rollernd anfahren und den Hintern hochkriegen. Ich muss auch nicht mehr auf der halben Strecke zur Bushaltestelle ne Pause auf fremder Leute Gartenmäuerchen machen.

    Rückblickend ist das einfach schlimm was ich mir und meinem Körper angetan habe und trotzdem wäre ich da alleine nicht mehr rausgekommen.


    Paula, Danke #schäm #herzen

    Ja das ist super, noch nie in meinem Leben hab ich 20 Kilo in so kurzer Zeit abgenommen #super, die Frauen die da posten sind halt oft auch einfach 20 Jahre jünger oder haben Jobs wo sie den ganzen Tag auf den Beinen sind. Ich bin da realistisch und freue mich über meinen Erfolg. :D

    7 Wochen in etwa ist meine OP jetzt schon her, ich habe fast 20 Kilo abgenommen und mir geht es richtig gut. Für mein Ausgangsgewicht ist das sogar wenig, die in den Facebookgruppen zum Thema zeitlich mit mir operiert wurden und ein ähnliches Gewicht hatten, haben teils schon 30+ Kilo weg aber ich bin einfach über 40 und meine Schilddrüse ist noch nicht sehr gut eingestellt. So lange das kontinuierlich runter geht, bin ich zufrieden. Essen kann ich fast alles, ich hatte nur zweimal ein Dumping, einmal von Blumenkohl und einmal weil ich meinte ich müsse 3 Schlucke Lemonaide trinken. War blöd 🥳. Bei der Nachsorge war auch alles gut. Ich bin einfach erleichtert dass es so gut gelaufen ist und mal gucken wie weit mein Gewicht bis Jahresende runter geht. 120 Kilo fände ich cool als Jahresabschluss.

    Ich würde zum Arzt gehen und Keuchhusten ausschließen wollen. Mit Anrtibiotika gegensteuern kann man nur in den ersten drei Wochen nach Infektion. Wenn's dumm läuft, hast du sonst die berühmten 100 Tage einen Husten, den du nicht haben willst (ich hatte einen Rippenbruch davon).

    Wie hier, Hausarzt hat bei mir ewig auf Bronchitis behandelt. Ich habe über Monate so schlimm gehustet, dass ich mir teilweise unterwegs eingepinkelt oder in Büsche gekotzt habe und Finale war die angebrochene Rippe. Ich impfe das in Zukunft alle 5 Jahre nach, nie wieder will ich das erleben müssen. Schlimm für mich war auch, dass ich ja wirklich lange auch so rumgelaufen bin, inkl Kind abholen in der Kita, und wirklich Angst hatte, kleine Babys angesteckt zu haben :(.

    Hier gibt es das, große Realschule, wieder. Das war ne Weile lang zu wegen Corona, k.A. ob das für die Kinder sehr blöd war und einige Hunger hatten, meine haben immer Brotdosen mit. 5 Minuten von der Schule weg sind auch ein riesiger Edeka und ein russischer Laden, also zur Not kann man sich auch da was kaufen.

    Also ich hab im Lauf der letzten Jahre wirklich viele Pokemon GO Spieler kennengelernt und davon fahren viele mit dem Auto um zu spielen. Oder wenn ein besonderes Pokemon in der Whatsappgruppe gepostet wird fährt man halt kurz hin um das einzusammeln. Ich bin auch schon mit Bus gefahren um zu spielen. Hatte da aber halt ne Monatskarte.

    Das ist ja nicht in Echtzeit wie zB https://www.ocearch.org/tracker/?list= (tolles Projekt, sehr unterstützenswert und leistet gute Aufklärungsarbeit) sondern zusammengetragen nach Zeitungsberichten, Tiktokvideos etc. Sie hatte ja keinen Tracker.


    Ich finde die Berichterstattung bei uns halt sehr unvollständig, durch die immer gleichen Bootsbilder wird suggiert sie wäre standorttreu gewesen, es wurde auf die Kontakte mit Menschen null eingegangen, sondern man macht massig Klicks in dem man rein auf Emotionen spielt, die bösen Norweger haben das Tier ermordet. Mich nervt das einfach, wie man hier wahrscheinlich merkt :D, ich fühle mich da von der Presse verarscht und nicht gut informiert.

    Ist ja mein großer Traum, einmal vor Guadalupe mit weissen Haien schwimmen :D. Aber finde mal einen Anbieter von Käfigtauchen ohne chumming. Dieses Anfüttern steht ja auch (neben der Überfischung)in Verdacht für die vermehrten Angriffe in den letzten jahren verantwortlich zu sein. Weil die Verknüpfung Menschen=Futter irgendwann sitzt.

    Ja das ist dieselbe, in Uk und den Niederlanden war sie im Winter, bei uns im Frühjahr. Da hatte man das Touristen/Schwimmer Problem schlicht nicht.

    Und ein Walroß betäuben ist wohl schon bei bekannten Tieren unglaublich kritisch. Bei einem das man vorher nicht untersuchen und wiegen kann höchst wahrscheinlich tödlich.

    Aber ehrlich: Bevor mans eh kaputt macht, kann man es auch versuchen, oder?


    Was die Zoohaltung betrifft: Ich frage mich ja immer, woher Menschen so sicher sind, dass es den Tieren "in freier Wildbahn" so viel besser geht. Ständiger Kampf um Ressourcen, (Fress)-Feinde, eingeschränktes Nahrungsangebot. Wir wohnen auch nicht mehr in Höhlen oder als Nomaden, auch wenn es mal "Natur" für uns war.

    Dieses Walross schien ja entschieden zu haben, Menschennähe schon ganz cool zu finden. Welches, wenn nicht dieses, in nen vernünftigen Zoo packen?

    Wir leben aber nicht unser Leben lang auf 100qm ohne Privatsphäre.


    Und natürlich werden Wildtiere zu Zivilsationsfolgern, weil es bequem für sie ist, sie bleiben aber ein Risiko. Es werden auch regelmäßig Leute von Nutrias oder Schwänen/Gänsen gebissen weil sie meinen die kann man streicheln gegen ein Stück Brot. Das überlebt man, wenn das Walross beschließt dass ihm ein Schwimmer zu Nahe kommt, kann das schon anders aussehen.

    Ja, aber ist das ein Wunder?
    Sie wurde auch permanent von Schaulustigen gefüttert. Natürlich sucht sie dann Menschennähe.

    Klar, ich sag ja, wir haben das Thema hier oben im Norden regelmäßig, ob es nun Leute sind die meinen, sie müssten Robbenbabies retten, mit wilden Delfinen schwimmen oder Babyzwergwale totstreicheln. Es wurde ja über Wochen gebeten das Tier in Ruhe zu lassen und die Leute haben das Gegenteil gemacht. Und jetzt hat man sich eben dazu entschlossen, dass das Risiko für schwimmende Kinder etc zu hoch ist. Ich bezweifle wirklich, dass sich die Entscheidung da leicht gemacht wurde, der Imageschaden ist ja enorm. Toll finde ich das mit Sicherheit auch nicht. Ich wollte halt nur sagen, dass ich das denen schon abkaufe, dass das Sicherheitsgründen waren und nicht wegen Fischen oder Booten.

    Also ein Wildtier in einen Zoo zu verpflanzen finde ich fast noch perverser als einschläfern. Rote Liste, hin oder her. Selbst die Tiere die dort geboren sind leiden.

    Ich bin auch kein Freund von Zoos, aber seit meiner Kindheit hat sich da wirklich eine Menge verbessert. Viele leisten auch einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz und Arterhaltung. Stichwort Pandas.


    Gehege sind deutlich artgerechter, großläufiger und abwechslungsreicher gestaltet. Es gibt sicher Tiere, die in einem artgerechten Park gechillter leben, als in der Wildnis. Bei Raubkatzen und anderen Großtieren bin ich da immer noch zwiegespalten. Auch bei Greifvögeln.

    Im Berliner Zoo waren wir früher leider sehr häufig weil es dafür ne günstige Babycard gibt mit der man 1 Jahr lang für lau reinkommt und der Zoo einen tollen Spielplatz hat. Die intelligenten Großtiere wie Elefanten, Raubkatzen, Affen zB leiden da auf jeden Fall, ich glaube nicht das Zuchtprogramme das Elend da wert ist. Man muss sich nur die hospitalisierenden Eisbären ansehen, das ist einfach nur richtig schlimm.

    Wir haben hier halt auch nur die netten Fotos zu sehen bekommen wo sie auf Booten liegt, es gibt auf Tiktok und Twitter auch viele Bilder wo sie wirklich nur Zentimeter von Kindern und Jugendlichen entfernt ist. Es ist auch in Norwegen Sommer und die Strände da sind voll. Als Beispiel:

    Https://ibb.co/8BqsY4z