Beiträge von luzy

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    Im us amerikanischen ist mental ja auch eine Zustandsbeschreibung, thats/he/she/is mental heisst schlicht verrückt oder durchgedreht. Also hat für mein Sprachgefühl auch eine viel negativere Konnotation als mental im deutschen.

    Ich habe neulich das Buch von Monchi über seinen Gewichtsverlust gelesen und habe mich sehr darin wiedergefunden. (Also abgesehen davon, dass ich nicht abgenommen habe.)

    Das steht auf meiner Amazon"nochkaufen"Liste, allerdings möchte ich gerade erstmal abwarten was aus den Vorwürfen der sexuellen Gewalt gegen ihn auf Insta wird.


    Trummelbiene wirst Du noch von dem AZ betreut welches Dich operiert hat? Was sagen die denn? Beim Bypass empfiehlt unseres bei Zunahme einen "pouchreset" zu machen, das ist eine 14 tägige Shakephase wie vor der OP so dass sich der Magen wieder verkleinert aber das lässt sich wahrscheinlich nicht auf den Schlauch umlegen einfach so.

    Alles gute für Dich. Ich habe meinen Schlauchmagen vor 7,5 Jahren bekommen und 110 kg damit verloren. Aktuell habe ich 27 davon wieder drauf. 10 -15 davon sollen wieder runter. Es bleibt ein Kampf. Aber es ist eine riesen Hilfe. Ohne die OP würde ich vermutlich nicht mehr leben.

    Einen gute OP wünsche ich Dir!

    Überlegst Du Dich umbauen zu lassen? 110 Kilo ist ja auch echt ne Hausnummer ne, da hast du ja einiges geschafft.


    Wegen in Heide übernachten, das habe ich auch überlegt aber das günstigste sind 75€ und ich schlafe mit meinem Gewicht nicht gerne woanders weil Lattenroste das meist nicht überstehen. Ich habe in Ferienwohnungen oder Hostels meist die Matratze dann auf den Boden gelegt. Und ich will die Nacht vor der OP auch mit meinen Kindern verbringen, die Restangst das was passiert ist halt schon da.

    Danke Euch #love #love .


    Ja genau, mit dem Auto wäre es knapp eine Stunde.

    Der Bus von RD ZOB nach Heide fährt auch nur eine Stunde aber ich muss eben noch von mir zum ZOB und von Heide ZOB dann noch zum Krankenhaus, das sind einmal 20 und einmal 30min Aufenthalt plus laufen und die Busstrecken von und zu jeweils.

    Stressig ist das auf jeden Fall weil ich sogar den Tag vor der OP auch hin muss um dort einen PCR Test zu machen, geröngt zu werden, ein EKG muss geschrieben werden und das Gespräch mit dem Anästhesisten ist am Tag vorher. Und dafür gibts keinen Taxischein :D.

    Aufnehmen geht nicht weil die Coronalage im Kreis Dithmarschen lange die schlimmste in Schleswig-Holstein war und ich meine sogar noch ist. Es wurde über Monate gar nicht operiert weil sie durch Corona kein Personal hatten, es gab durch Personalmangel nicht genug belegbare Betten auf Station und eben kein OP Personal. Es konnte gerade so die Notfallversorgung aufrechterhalten werden.

    Das ist aber ok für mich, es ist halt einmal Streß, ich hoffe einfach es kommt nichts dazwischen, ich darf kein Covid bekommen, der Arzt der operiert nicht und es darf kein Notfall reinkommen. Es wurden da auch schon Leute nach Hause geschickt am OP Tag wenn ein gastroenterologischer Notfall zuerst operiert werden muss. Der Magenbypass ist eben eine elektive OP.

    So, ich hatte letzte Woche mein Op Vorbereitungsgespräch und habe die OP Mappe mit allen Infos bekommen.

    Ich muss am abend vor der OP und 10 Tage danach täglich Spritzen gegen Thrombosen selber setzen, da bin ich mal gespannt ob ich das hinbekomme :D.

    An meinem zu hohen CRP Wert (über 20 seit November letztes Jahr) machen wir bis zur OP nichts mehr. Der Arzt im AZ meint, der kann auch schlicht am Übergewicht liegen, ich habe div Dinge durch Zahnarzt, Frauenarzt etc ausschliessen lassen, AB hat nichts geholfen, ich habe keine Schmerzen, wir ignorieren das jetzt. Das war ja eine meiner Ängste, dass die Entzündungswerte mich die OP kosten.

    Eine weitere Sache hat sich gut geklärt, ich habe ja kein Auto und der Weg von RD bis Heide sind mit Öffis knapp 3h, zum OP Tag muss ich um 6.30 Uhr da sein. Aber meine Hausärztin stellt mir einen Taxischein aus. Und für den Rückweg bekomme ich einen vom Krankenhaus. Ich habe mich da schon frisch operiert 3h in Öffis und Wartehallen gesehen. *uff

    In 6 Wochen beginnt die Phase in der ich nur noch Shakes bis zur OP trinken darf und ich darf vor der OP kein Covid mehr bekommen. Zwischen der letzten Covidinfektion und der OP müssen mindestens 6 Wochen liegen. Zum Glück war ich nicht beim letzten Selbsthilfegruppetreffen hier vor Ort, dort haben sich div Leute angesteckt obwohl wir uns immer draussen treffen.

    Puh, luzy wie heftig und was für ein Glück, dass Du noch da bist! #knuddel

    Danke, ich möchte Dir auch keine Angst machen. So lange du fieberfrei bist ist da bestimmt nichts schlimmes, nur wirklich fahren wenn du welches bekommst oder du so ein allgemeines Krankheitsgefühl entwickelst. Die OP an sich war übrigens nicht so schlimm, trotz riesiger Naht war ich an Tag 4 schon wieder zuhause. Wenn es bei Dir operiert werden müsste kann das bestimmt auch noch minimalinvasiv gemacht werden.

    Ich hatte vor 2 Jahren eine wirklich große Zyste (Handball) und bin von der Drehung nachts aufgewacht vor Schmerzen. Habe dann noch 2 Wochen zuhause mit Schmerzen und Fieber rumgemacht was einfach völlig idiotisch war und bin dann notoperiert worden, es musste der Blinddarm mit raus weil schon entzündet, ein Eierstock und einiges an Bauchfell. Um die Hysterektomie bin ich grade so rumgekommen und ums Sterben auch. Also ja, das merkst Du bzw hast du es ja gemerkt. Wenn du Fieber bekommst fahr bitte sofort.

    Danke euch sehr!


    luzy

    Mich würde auch interessieren, wie das begründet wird, dass Ernährung oder Spaziergänge da helfen könnten. Ich habe ja auch gar keine Schilddrüse mehr. Ohne L-Thyroxin wäre ich tot. Das ist übrigens ganz schön belastend, wenn man es durchdenkt.

    Aber ich habe/hatte Morbus Basedow und es gab bei mir keine Alternative zur Entfernung.

    Ich denke die Begründung ist meistens Verringerung von Übergewicht.

    Die Verweigerung rührt daher dass viele Ärzte noch denken einmal L-Thyroxin für immer L-Thyroxin. Was mir auch egal wäre so gut wie es mir damit geht. Aber ich hab noch 3 Monate bis zu meinem Magenbypass und in den Facebookgruppen zum Thema können die meisten Menschen nach Abnahme die Substitution sein lassen. Ich lasse das mal auf mich zukommen.

    Obstsalat : an was für Ernährungstricks muss man glauben, um ohne Tabletten den TSH runterkriegen zu wollen?

    20 Jahre haben Ärzte mir erzählt mein hoher TSH liegt an meinem Übergewicht und dem metabolischem Syndrom, also dass solche Werte einfach höher sind wenn man dick ist. Ich bekomme seit Dezember endlich L-Thyroxin, seit dem glaube ich nicht mehr dass ich je Depressionen hatte (es hat ja auch oh Wunder nie ein AD gewirkt) weil bei mir ein Schalter umgelegt wurde, ich fühle mich als wäre mir ein Licht angeknipst. Mein Wert war da bei 8, bei der letzten Blutabnahme bei 3 und mal gucken, Dienstag wird wieder Blut abgenommen.

    Gerade mit Übergewicht ist das nicht selten dass Ärzte alles darauf schieben. Vieles hängt auch damit zusammen aber trotzdem machen es sich da viele leicht mit "nehmen sie erstmal ab dann sehen wir weiter".

    Meine dritte Tochter kam nach zwei spontanen Geburten per Notkaiserschnitt, weil sie so verheddert in der Nabelschnur war, dass sie sich schon stranguliert hat bevor der Kopf im Geburtskanal war.

    War für mich auch unerwartet aber ok, ich fand es auch weniger schmerzhaft hinterher als die Geburten vorher. Ein viertes Kind kam nicht mehr in Frage aber vielleicht hätte ich da sogar über einen WKS nachgedacht.😁

    Ich klinge wahrscheinlich wie so ein Staubsaugerverkäufer aber ich kann wirklich nur empfehlen sich einfach einen Beratungstermin zu holen in einem AZ in der Nähe. Einfach weil, wenn es zur OP kommt, und nicht nur zu Beratung etc, alles in allem aktuell mindestens 1 Jahr dauert. Diese Wartezeit hat auch was gutes, man wächst in die Idee rein und kann sich vorbereiten aber sie macht auch mürbe. Bei mir waren es fast 2 Jahre dann und ich wollte eigentlich dass der letzte Sommer mein letzter fetter, schwitzender Sommer war #warte.

    Nein, nichts an der OP und den Folgen macht mir Angst. Tabletten nehme ich ja jetzt auch (L Thyroxin u.a.) und es geht mir so viel besser damit.

    Ich glaube, es gibt zwei Sorten Leute die diese OP machen lassen, die einen können sich optisch einfach nicht mehr ertragen, das war mir zb völlig egal. Ich bin ok damit nicht schlank zu sein, das hat auch gute Seiten. Und die anderen haben so viele Folgeerkrankungen schon, dass es nicht mehr anders geht und dann der Körper entscheidet, jetzt musst du aber was machen.

    Bevor man nicht einen der Punkte erreicht hat, erscheint die OP hat wie ein riesen Einschnitt.

    Das ist wirklich wie mit Suchtkranken, es muss halt erst rock bottom erreicht werden.

    Das ist total unterschiedlich, in den Gruppen in denen ich lese, gehen die meisten so im Schnitt nach 3-4 Tagen nach Hause. Die OP ist ja minimalinvasiv und wird laparoskopisch gemacht. Manche früher, mit Komplikationen auch mal später.

    Ich meine es hängt davon ab ob man eine gewisse Trinkmenge schafft.


    Magenband meinst du ne? Das wird nicht mehr gemacht weil es zuviel Nebenwirkungen hatte und der Hunger geblieben ist.

    Bei Bypass und Schlauchmagen wird so viel Magen weggenommen, dass (ich kann das nicht so gut erklären) ein bestimmtes Hungerhormon was am Magengrund gebildet wird mit entfernt wird(?) und sich anschließend irgendwie die hormonelle Besiedelung ändert oder so. Das ist etwas was ich nicht genau verstanden habe bzw der Grund warum sich Geschmacksvorlieben nach der OP ändern und viele gesünder essen.

    Hier steht ein bisschen was dazu. Das ist das Thema was vorne auch schon angesprochen wurde, dass PuP oft nach der OP schnell auch keine Medikamente bei Diabetes zb mehr einnehmen müssen, weil sich die Hormonlage so schnell ändert.

    https://www.adipositaszentrum-…er-op-immer-hungrig-sein/

    Die Alternative dass ich mich jetzt gesund ernähre und Sport mache, die ist einfach keine. Das weiss ich dass ich das nicht schaffe, ich habe schon 30 Jahre meines Lebens ans Übergewicht verschenkt, ich muss mir jetzt nicht noch weitere 5 in die Tasche lügen und denken ich ändere von alleine was. 🙈🙈 Für mich ist das ein wenig wie aufhören zu trinken, ich habe mir ewig eingeredet es geht schon irgendwie, ich habe kein Problem und fühle mich ja trotz Übergewichts ganz ok. Das war halt in meinem Fall nix anderes als Augen zu weil ich wusste ich schaffe es nicht was zu ändern.


    Die OP ist mein Rettungsanker, die Hoffnung dass ich vielleicht doch meine Kinder aufwachsen sehen kann und sie mir vielleicht irgendwann verzeihen, dass ich so lange dafür gebraucht habe das Ruder rumzureissen.