Beiträge von Naru

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    Ich finde Autos tatsächlich unglaublich uninteressant und unterscheide sie auch grob nach Farbe. D.h., wenn ich von einem meiner früheren Autos spreche, sage ich auch "das kleine Rote". (Trotzdem weiss ich natürlich, welche Automarke es war. Und TÜV, Reifen, Inspektion und ADAC-Mitgliedschaft hab auch immer ich alles gemacht und ich habe viel Zeit in verschiedenen Werkstätten und mit verschiedenen Mechanikern verbracht... War ja auch meins. Hatte mein Partner ein Auto, war das seins und er hat sich drum gekümmert. Die Zeiten, wo vorhandene Partner und ich sich ein gemeinsames Auto geteilt haben, war ich froh, wenn ich da was outsourcen konnte an ihn an TÜV-Terminen o.ä., trotzdem wurden Termine und Auto-To-Dos gemeinsam abgesprochen und geguckt, wer wann Kapazitäten hat für den nächsten Werkstatttermin.)


    Aber grundsätzlich die Einstellung, dass in einer Beziehung jeder eher die Bereiche übernimmt, die ihm/ihr eher liegen/mehr Interesse besteht/es zeitlich und logistisch besser klappt/jemand mehr Vorwissen hat in dem Bereich, das ist ja etwas sehr Sinnvolles.

    Es sollte halt für beide passen und, ja, wenn dann ein Paar am zufriedensten ist, wenn sie entscheiden, der Mann macht den Autokram und die Frau kauft die Babykleider, dann ist das vermutlich sehr typisch und nah am Klischee, aber trotzdem vielleicht für sie eine sinnvolle Aufteilung. Vielleicht wäre es schöner, mehr Frauen würden TÜV-Termine machen und mehr Männer Babykleider kaufen, vielleicht wäre es auch schöner, wenn einfach alle Paare ihre innerfamiliären Aufgaben sinnvoll und gerecht so aufteilen, dass es für alle Beteiligten am Besten passt und sich keiner benachteiligt/überfordert/unrund/unfair behandelt dabei fühlt.

    Und ich würde vermutlich auch versuchen, rein für mein persönliches Eigenständigskeitsgefühl sicherzustellen, dass ich in ungeplanten Notfällen (Partner im Krankenhaus für 6 Wochen o.ä.) auch dann als Frau weiss, was für ein Auto fahren wir, wann ist der TÜV und wie heisst die Werkstatt, als auch als Mann, wo sind die Kisten mit Babykleidung, was trägt das Kind gerade, welche Größe muss ich bald nachkaufen/aus den Kisten im Keller holen. Oder eben umgekehrt, wenn das Paar sich die Aufgaben anders verteilt hat.


    Ich glaube, das ist so ein bisschen auch das, was in diesen klassischen "Mental Load bei den Frauen und die Männer ziehen sich raus" so anstrengend ist.

    Wenn ich weiss, es gibt Aufgabe X (TÜV, Babykleider fürs Kind), dann fühle ich mich gut, wenn ich weiss, sowohl ich als auch Partner X wären grundsätzlich beide dazu in der Lage, d.h. wir haben das notwendige Wissen, um diese Aufgaben auszuführen. Da aber nicht alle alles machen, übernimmt einer der beiden Aufgabe X, genausogut KÖNNTe es aber auch der andere übernehmen. Reine Absprache, und vielleicht macht es bei der nächsten Gelegenheit auch der andere. Das fühlt sich für mich gut an.


    Wenn ich weiss, Aufgabe X übernimmt IMMER nur der eine Partner und der andere hat davon echt keinen Plan, so dass es also zum Problem führt, wenn dieser Partner ausfällt, weil dann plötzlich der andere völlig ratlos ist und nicht weiss, was nun wo wie wann zu tun ist, dann würde mich das super stressen. Sowohl, wenn ich einen Bereich nicht übernehmen könnte, den bisher der Partner hatte, als auch, wenn ich wüsste, mein Partner wäre ohne mich beim Thema Y völlig aufgeschmissen.

    Ich finde die Frage beim Mental Load-Test für Mütter teilweise strange. "Du erinnerst deinen Partner rechtzeitig daran, die Steuererklärung zu machen" gibt einen Punkt#confused Ich mache die Steuererklärung immer selber, das ist mein eigener Mental Load, oder ist das irgendwie Standard, dass der Mann die macht? Erinnert mich an die Omis meiner Jugend, die alle keinen Zugriff auf die Konten und keine Ahnung von den monatlichen Geldflüssen, Finanzsachen etc hatten, weil das immer der Mann macht. Aber das ist doch inzwischen wirklich ausgestorben, oder?#angst

    Dieser Herr Deke nimmt 15.000 Euro für einen Tag persönliches 1:1 Coaching. Ich finde das eher abschreckend.


    Wenn mein Teenie mich fragen würde, ob ich ihm ein Buch bestelle, würde ich das vermutlich als Wunsch zum Austausch darüber sehen - ansonsten könnte er sich da ja einfach selbst bestellen/kaufen? Vielleicht ein guter Anlass, da zusammen mal ein paar Youtubevideos und Podcasts von dem Glücksritter und anderen seiner Art anzuschauen und darüber zu reden.

    Das Kind hier hatte letztens bei der Kontrolle einen Wert um die 45, ich gebe ihm unregelmässig Vit D+K-Tropfen auf sein Butterbrot, die schmecken nach nix und da hat er sich noch nie beschwert. Ich mach das auch inzwischen nach Gefühl - vielleicht zwei, dreimal die Woche 3000-4000 IE als Tropfen. Im Sommer weniger, im Winter und bei Infektzeiten mehr. Das Kind ist ca einmal im Jahr erkältet (immer mit mir zusammen), sonst alles jut. Wenn es krank wird, fiebert es einen Tag hoch und ist dann schnell wieder fit.


    Ich finde es tatsächlich fahrlässig, wenn HausärztInnen das so gar nicht mit auf dem Schirm haben bzw. man sich da selbst um alles kümmern muss und immer nachfragen, begründen, selbst testen etc... muss.

    Zu deiner Frage, sendlingerin, meine Schwester hat da bisher noch nicht angefangen und hat aber im Prinzip genau deswegen Sorgen, da dort ähnlich argumentiert wurde wie hier bei den Antworten. Also im Sinne von "Stell dich nicht so an", "Ich trag das Ding auch und hab keine Probleme", "da steht zwar irgendwas dazu im Arbeitsschutz, das ist aber nicht praktikabel und wir machen das hier nicht", "Wenn es für dich schwierig ist, musst du halt ab und zu im Pausenraum die Maske kurz lüften" etc.

    Ihre Sorge ist eben - was, wenn sie mit der langen Tragedauer nicht klar kommt aus irgendwelchen Gründen, und dann eben nicht einmal die Möglichkeit hat, freundlich auf den Arbeitsschutz zu verweisen, der das ja vermutlich nicht aus Spaß an der Freude mal so formuliert hat, sondern schon mit irgendwelchen Gründen dahinter. Sondern dass dann so ein Gruppenzwang aufgebaut wird "wir kriegen das alle hin, also stell dich nicht an".

    Natürlich kann es auch gut sein, dass sie damit keine Probleme haben wird und alles prima ist bzw nach zwei Tagen die Gewöhnung da ist. Wie gesagt - ihr machte es Sorgen, dass es gleich von vornherein abgebügelt wird, obwohl es eigentlich dazu arbeitschutzrechtlich eine Vorgabe oder Empfehlung gibt.

    Liebe Raben,


    meine Schwester hat vor kurzem die Arbeit gewechselt und der neue Arbeitgeber hat ihr im Rahmen der Einarbeitung gesagt, dass bei ihnen FFP2-Pflicht am Arbeitsplatz herrscht (medizinischer Bereich mit Patientenkontakt, aber nicht mit akut Kranken). Als sie nachgefragt hat, wie die Pausen eingehalten werden (mein Wissensstand ist immer noch, dass man nach 75 Min FFP2 arbeitschutztechnisch eine Pause von 30 Min mit MNS oder ohne Maske einhalten muss), wurde ihr gesagt, das werde hier nicht so gemacht, die FFP2 müsse durchgängig getragen werden zum Eigenschutz, es gebe keine Regel dazu, und sie könne ja zwischendurch mal kurz Kaffee trinken oder die Maske kurz draussen lüften, wenn sie mal frische Luft braucht.


    Mir scheint das arbeitsschutztechnisch nicht ganz legal.

    Kennt sich jemand damit aus?

    Ich telefoniere nur mit Festnetz und werde auch sehr oft angerufen (hier klingelt echt dauernd das Telefon - die Arbeit, Nachbarskinder, Freunde, Eltern, Behörden etc). Für mich ist das völlig normal und ich fände es sehr merkwürdig, wenn jemand vorher mir SMS schicken würde, ob er mich anrufen kann.

    Wenn ich nicht kann, geh ich nicht ran, oder ich geh ran und sag, dass es grad schlecht ist und wann es besser passt.

    Harry Potter - evtl. für später?

    Der Hobbit?

    Ich empfehle unbedingt Diana Wynne Jones, am besten mit der Chrestomanci-Reihe anfangen.

    Madeleine L'Engle, die Zeit-Trilogie!! (Die Zeitfalte, Ein Riss im Raum, Durch Zeit und Raum) Ich hab die so geliebt als Kind.

    Terry Pratchett - oh ja, unbedingt die Tiffany Aching-Bände.

    Narnia (7 Bände)

    Der Goldene Kompass-Trilogie von Philip Pullman

    Oh oh, nach Farbe sortieren würde mich völlig kirre machen. Da stehen dann doch inhaltlich völlig unverwandte Bücher nebeneinander! Die vertragen sich doch nicht! Die brauchen ihre Freunde!


    Bei mir ist nach Autor und Themen sortiert, d.h. es gibt eine lange Reihe mit Dianna Wynne Jones, Madeleine L'Engle, Terry Pratchett, Neil Gaiman, JK Rowling, Tolkien, Patrick Rothfuss und alles, was sonst zu Fantasy passt. Die mögen sich alle.

    Dann gibt es unklar sortierte Regale, wo Haruki Murakami neben die Call the Midwife-Bücher musste, weil irgendwie anderswo kein Platz mehr war, aber irgendwann, wenn ich groß bin und mehr Regale habe, sortiere ich es noch ordentlicher, jawoll.

    Dann gibt es Kinderbücher für größere Kinder (zum Vorlesen und Selberlesen) und Kinderbücher für kleinere (also eher Bilderbücher), dann Kindersachbücher (Wieso weshalb warum etc), dann Erwachsenensachbücher in verschiedenen Gruppen (Wissen generell, beruflicher Kram), dann gibt es eine Ecke mit Stapeln von Neuzugängen, die noch gelesen und einsortiert werden wollen oder auch wieder weitergegeben...

    Keine fachliche Meinung dazu, ich kann nur beitragen, dass hier im Umfeld mehrere Vorschulkinder in der Nachbarortkinderzahnarztpraxis unter Vollnarkose diverse Eingriffe hatten (mehrere Kariesfüllungen etc). Ging alles ohne Probleme, Anästhesisten waren dabei, Kinder waren danach den Tag etwas matschig.

    (Ich wollte nur anmerken, dass in HP durchaus Figuren diverser Herkünfte/Hautfarben beschrieben werden. Dean Thomas wird in Band 1, als er zum Hut geht, als schwarz bezeichnet, ebenso Angelina Johnson, die Quidditchspielerin (oder war das Katie?), Padma und Parvati werden auch als dunkelhäutig bzw indischer Herkunft beschrieben, Cho Chang sieht asiatisch aus etc., der eine Typ vom OotP (Kingsley?) war auch schwarz, oder? Deswegen war für mich logisch, dass Hermine eben "europäisch" aussieht, da sie sonst anders beschrieben worden wäre. Aber es ist echt spannend, wie das eben das default-Setting im Kopf ist und alle "Abweichungen" speziell genannt werden. Ich weiss noch, wie es mich bei "Jane, Unlimited" erst irritiert hat, dass bei der Vorstellung der Charaktere jeweils mitgenannt wurde, dass XY weiss ist und mein Kopf so "Hä, ist dann Jane schwarz oder warum wird denn extra genannt, wer alles weiss, mexican, latino oder whatever ist". Muss darüber noch eine Weile nachdenken.)

    Wir sind auch in BW und bisher kam von der Schule noch gar nichts, keinerlei Nachfragen. Ich stell mich einfach tot, bis was kommt und überlege dann, ob und wie ich dann impfe oder ob es bis dahin neue Regelungen gibt z.b. bezüglich eines Einzelimpfstoffes.