Beiträge von Naru

    Harry Potter - evtl. für später?

    Der Hobbit?

    Ich empfehle unbedingt Diana Wynne Jones, am besten mit der Chrestomanci-Reihe anfangen.

    Madeleine L'Engle, die Zeit-Trilogie!! (Die Zeitfalte, Ein Riss im Raum, Durch Zeit und Raum) Ich hab die so geliebt als Kind.

    Terry Pratchett - oh ja, unbedingt die Tiffany Aching-Bände.

    Narnia (7 Bände)

    Der Goldene Kompass-Trilogie von Philip Pullman

    Oh oh, nach Farbe sortieren würde mich völlig kirre machen. Da stehen dann doch inhaltlich völlig unverwandte Bücher nebeneinander! Die vertragen sich doch nicht! Die brauchen ihre Freunde!


    Bei mir ist nach Autor und Themen sortiert, d.h. es gibt eine lange Reihe mit Dianna Wynne Jones, Madeleine L'Engle, Terry Pratchett, Neil Gaiman, JK Rowling, Tolkien, Patrick Rothfuss und alles, was sonst zu Fantasy passt. Die mögen sich alle.

    Dann gibt es unklar sortierte Regale, wo Haruki Murakami neben die Call the Midwife-Bücher musste, weil irgendwie anderswo kein Platz mehr war, aber irgendwann, wenn ich groß bin und mehr Regale habe, sortiere ich es noch ordentlicher, jawoll.

    Dann gibt es Kinderbücher für größere Kinder (zum Vorlesen und Selberlesen) und Kinderbücher für kleinere (also eher Bilderbücher), dann Kindersachbücher (Wieso weshalb warum etc), dann Erwachsenensachbücher in verschiedenen Gruppen (Wissen generell, beruflicher Kram), dann gibt es eine Ecke mit Stapeln von Neuzugängen, die noch gelesen und einsortiert werden wollen oder auch wieder weitergegeben...

    Keine fachliche Meinung dazu, ich kann nur beitragen, dass hier im Umfeld mehrere Vorschulkinder in der Nachbarortkinderzahnarztpraxis unter Vollnarkose diverse Eingriffe hatten (mehrere Kariesfüllungen etc). Ging alles ohne Probleme, Anästhesisten waren dabei, Kinder waren danach den Tag etwas matschig.

    (Ich wollte nur anmerken, dass in HP durchaus Figuren diverser Herkünfte/Hautfarben beschrieben werden. Dean Thomas wird in Band 1, als er zum Hut geht, als schwarz bezeichnet, ebenso Angelina Johnson, die Quidditchspielerin (oder war das Katie?), Padma und Parvati werden auch als dunkelhäutig bzw indischer Herkunft beschrieben, Cho Chang sieht asiatisch aus etc., der eine Typ vom OotP (Kingsley?) war auch schwarz, oder? Deswegen war für mich logisch, dass Hermine eben "europäisch" aussieht, da sie sonst anders beschrieben worden wäre. Aber es ist echt spannend, wie das eben das default-Setting im Kopf ist und alle "Abweichungen" speziell genannt werden. Ich weiss noch, wie es mich bei "Jane, Unlimited" erst irritiert hat, dass bei der Vorstellung der Charaktere jeweils mitgenannt wurde, dass XY weiss ist und mein Kopf so "Hä, ist dann Jane schwarz oder warum wird denn extra genannt, wer alles weiss, mexican, latino oder whatever ist". Muss darüber noch eine Weile nachdenken.)

    Wir sind auch in BW und bisher kam von der Schule noch gar nichts, keinerlei Nachfragen. Ich stell mich einfach tot, bis was kommt und überlege dann, ob und wie ich dann impfe oder ob es bis dahin neue Regelungen gibt z.b. bezüglich eines Einzelimpfstoffes.

    Und vor allem, wenn dann bei einem positiv abgestrichenen Kind dann die Meldung rausgeht, dass dann bitteschön die 37 anderen MitschülerInnen (hier in Klasse 1) in häusliche Quarantäne sollen für 14 Tage. Wie erklärt man das dann dem Arbeitgeber, wenn man selbst in dieser Zeit dann zuhause bleiben muss, weil das Kind ja nirgends hinsoll?

    Wir waren da als Kinder sehr flexibel. Es gab den Katzenhimmel, den Himmel, in dem Opas und Omas sind, den Kinderteich, wo die Babys herkommen (der war auch irgendwo "oben", also vielleicht neben dem Himmel?), den Mond, auf dem auch noch diverse Hauswichtel gelebt haben, und die Mondfee, die die Milch bringt für die Babys etc etc., der Nikolaus, die Zahnfee, der Osterhase, das Christkind musste ja auch noch irgendwo wohnen...

    Das hat sich für mich als Kind alles irgendwie harmonisch in mein Weltbild gefügt.

    Zumindest aus meiner Notaufnahmeerfahrung gibt es da genug Leute, die wegen irgendwelchem Pups Samstag nachts kommen, weil sie keine Lust haben, Montag in der Hausarztpraxis zu sitzen, aber ein Patient mit unklarer "Könnte evtl Blindarm sein, CRP-Anstieg, persistierende Schmerzen"-Symptomatik gehört da nicht dazu. Entweder es is was, dann bist du froh, dass man mal geschallt hat und weiter therapieren kann je nach Lage. Oder es is nix, dann ist man froh, wenn man Entwarnung geben kann und da denkt keiner, och nö, hätte die nicht daheimbleiben können.

    Und ich bin auch mit Kind mit subfebrilen Temperaturen und noch erträglichen Schmerzen in die Notaufnahme und von da kam es gleich in den OP. Muss nicht sein, aber ich wäre an deiner Stelle und mit deiner Vorgeschichte einfach beruhigter, wenn da jemand einen Schallkopf draufhält, nochmal das CRP überprüft und wenn dann nix ist, kannste auch ruhiger schlafen.

    Das Kind hat beschlossen, sollte ich noch einmal ein Baby bekommen, dann sagen wir dem potentiellen Vater nichts davon, sondern denken uns eine Ausrede aus, warum ich so dick werde ("du sagst einfach, du isst ganz viel Schokolade!") , und überraschen ihn dann eines Tages mit dem Baby, wenn er nach Hause kommt.

    Apropos Umweltschutz :D Unser Auto fällt auseinander, und wir schauen nach Gebrauchtwagen. Mann sitzt und recherchiert stundenlang am PC. Kind schaut das immer mal wieder mit an. Nach mehreren Tagen meint er so: "Sag mal, wieviel Zeit willst du denn noch mit Autosuchen verschwenden? Die sind doch eh schlecht für die Natur!"


    Dann hat er beschlossen, wenn er ein Auto bauen könnte, würde es statt Abgasen Wasser hintenraus spritzen mit Blumensamen darin. Ach ja, schön wärs #blume

    Ich weiss nicht, ob das passt, Kiwi, aber ich hab erst kürzlich die Shakespeare-Biographie von Bill Bryson (allerdings auf englisch) gelesen, die war richtig gut und interessant gemacht. Falls sie sowas auch schon interessiert...?

    Um nochmal anzuknüpfen: Diana Wynne Jones hat eigentlich immer starke Frauenrollen, und es geht nicht um "Wer angelt sich am Ende wen" (auch wenn es Liebesgeschichten innerhalb der Story gibt). Bei Fire&Hemlock ist Polly auch definitiv der stärkere Charakter und muss Tom am Ende retten. Bei Howl's Moving Castle ist Howl auch ein ewiger Drückeberger und Sophie die mit am meisten Power.

    Ich fand komischerweise HP als 11jährige nicht gruselig, konnte es aber als Babymama eine ganze Weile nur schwer lesen, weil für mich da dieses "Einjähriges wird einfach so mal auf die Türschwelle von fremden Leuten gestellt und hat da eine fuchtbare Kindheit voller emotionalem Missbrauch und Vernachlässigung" so krass deutlich wurde. Das habe ich vorher völlig ohne nachzudenken integrieren können.


    Panem finde ich auch sehr grausam und auch das Ende völlig sinnlos, da werden in der zweiten Hälfte des dritten Bandes wahllos alle abgeschlachtet, die Protagonistin versinkt in einer posttraumatischen Belastungsstörung und wird immer wirrer, es ist explizit grausam und das Ende ist sehr sehr merkwürdig, moralisch betrachtet und vor dem Hintergrund dessen, dass jeder doch erwartet hätte, dass die Hunger Games als unmenschlich und grausam und ungerecht doch beendet werden sollten...


    An Tintenherz kann ich mich komischerweise gar nicht mehr erinnern. Völlig aus meinem Gedächtnis entfernt.


    Immer noch Off Topic, ich weiss #angst Ich hab mit 11 die Bücher von Diana Wynne Jones total gerne gelesen. Howl's Moving Castle und so.