Beiträge von Naru

    Wenn du ihn einschlafbegleitest und dann, sobald er schläft, in sein eigenes Bett/auf die eigene Matratze schiebst/ rüberträgst, klappt das nicht? Oder ist das dann spätestens beim ersten Aufwachen wg. Milch hinfällig? Würde er tatsächlich ohne Milch durchschlafen, würde er ja theoretisch bis morgens nicht merken, dass er umquartiert wurde.

    Leslie, nur aus Interesse und bitte nicht irgendwie falsch auffassen, es ist reine Neugierde: Kannst du wirklich gar kein Englisch, oder meintest du eher, dass du nicht fliessend/sicher englisch sprichst? Oder sprechen die in Kalifornien Spezialakzent ("Landessprache"), den man nicht gut versteht?

    Ich kenne niemanden, der nicht zumindest in der Schule ab der 5. Klasse spätestens Englischunterricht hatte, und war daher überzeugt, dass so Basis-Grundkenntnisse irgendwie jeder haben müsste, deswegen hab ich mich kurz gewundert.


    Amerika reizt mich selbst gar nicht, was aber eindeutig an der Politik und meinen daraus resultierenden Vorurteilen liegt, das ist sicher null objektiv und wird dem Riesenland nicht gerecht. Ich hätte auch zuerst gesagt, lass doch Mann und Kind fliegen, wenn es so gar nicht deins ist. Aber im Familienrat könnt ihr ja sicher nochmal Meinungen und Ideen austauschen und habt ja auch ein Jahr Zeit, mit Reiseführern etc noch etwas darüber zu brüten.

    Die Filderklinik hat trotz Frühchenklinik, trotz jeder Menge Frauen mit VBAC-Wunsch, trotz einem EInzuggebiet von halb Baden-Württemberg, auch für Hochrisikoschwangerschaften, eine Kaiserschnittrate von 14,x %.


    Ich bin da ganz bei MMC: Eine Kaiserschnittrate von 40 oder 50 % ist wirklich durch NICHTS zu vertreten.

    ...und trotz Zwillingsschwangerschaften, die vaginal entbunden werden (wird zumindest versucht) und trotz Beckenendlagen (die da hingehen, weil sie es in anderen Kliniken oft nicht vaginal versuchen dürfen)...

    Also, ein Update:


    Das Büro meldete sich prompt heute früh telefonisch auf meine Mail, der Ansprechpartner war ganz zerknirscht, das täte ihnen ja leid, sie wären davon ausgegangen, dass ich von den unterschiedlichen Konditionen gewusst hätte (woher eigentlich?), aber sie hätten da leider gar keinen Handlungsspielraum.

    Ja, das wäre ihnen auch bewusst, dass dadurch die gfB-Kräfte schlechter gestellt wären als die fest Angestellten, ja, das wäre sicherlich irgendwie ungerecht, aber von der Geschäftsleitung so festgelegt, weil die gfBs oft durch Hauptverträge anderweitig gebunden wären und deswegen nur eingeschränkt einplanbar und sie hätten halt generell lieber fest Angestellte, die man ordentlich einplanen kann (das Argument hab ich nicht ganz verstanden, was das mit dem Lohn zu tun hat) und sie würden auch mit den Krankenkassen oft Schwierigkeiten bekommen bei der Abrechnung der gfBs, das wäre eh ein heikles Thema (hab ich auch nicht verstanden, warum die Krankenkasse geleistete Pflegestunden bei gfB anders abrechnen soll als bei fest Angestellten?).

    Sie fänden es ganz schade, wenn ich gehe, können aber am Vertrag nix ändern.

    Ja, dann halt nicht...


    Yolotzin: Ich habe gewechselt, weil ich umziehe und dort eine besser passende Stelle hab. Die Arbeit an sich war nicht der Grund, da war alles nett, deswegen wäre ich ja auch bereit gewesen, noch ein paar Stunden dort zu bleiben trotz weiterem Anfahrtsweg.

    Ich frage mich allerdings, wie er es geschafft hat, 24 Stunden! nichts zu essen und zu trinken? Kommt er nicht zu den normalen Essenzeiten dazu oder nimmt sich mal was aus dem Kühlschrank? Hat er gar kein Durstgefühl? Das würde ich mit ihm auf jeden Fall nochmal nachbesprechen, was v.a. Flüssigkeitsmangel vor Auswirkungen haben kann (hat er zwar hoffentlich jetzt gemerkt, aber trotzdem).

    Gute Besserung!

    Ja, ich bekomme beim Minijobvertrag netto weniger raus als beim TZ-Vertrag.


    Ich bin jetzt ganz konfus. Der Arbeitgeber würde mich auslachen, wenn ich den gleichen Bruttolohn möchte wie bisher? Warum? Es ist exakt die gleiche Arbeit.

    Gleichzeitig soll ich aber verhandeln, um mich nicht über den Tisch ziehen zu lassen? Wie denn nun, wenn es anscheinend nun doch völlig normal und legitim ist, bei Minijob weniger brutto zu zahlen? Am Anfang waren die Antworten irgendwie noch eher "nein, das geht nicht, das ist nicht erlaubt" und nu ist es "jeder AG lacht dich aus, wenn du den selben Lohn willst, völlig utopisch"?


    Allmählich hab ich das Gefühl, dieser Minijob bringt Stress, noch bevor er überhaupt angefangen hat.

    Aber dann müsste man ja - wenn man wirklich alle korrekt gleichbehandeln will - dann beim Minijobvertrag das so ausrechnen, dass der geringere Bruttolohn exakt dem entspricht, was man vorher als höheren Bruttolohn mit Abzügen bekommen hat. So dass man am Ende trotzdem das gleiche Geld für die gleiche Arbeit bekommt. Wie soll man das denn berechnen? #confused Irgendwie bin ich verwirrt.

    Damit wäre der feste An ja massiv schlechter gestellt....

    Aber in dem Fall wäre ich (im bisherigen "festen Teilzeitvertrag") deutlich besser gestellt als im neuen Vertrag. Wenn ich es ausrechne, habe ich im Minijobvertrag für die gleiche Arbeit auf die Stunde umgerechnet deutlich weniger als ich bisher hatte. Auch wenn keine Abzüge mehr habe vom Brutto. Eben weil die Schichtzulagen und sonstigen Zulagen wegfallen/deutlich geringer ausfallen.

    50% Lohnnebenkosten? Auf meinem Stundenzettel stehen 9,35% RV,7,3% KV, 1,5% AV, 1,175% PV. Das sind doch keine 50?


    Das heisst, Möwe und Mondschein, ihr geht davon aus, dass das doch gerechtfertigt ist, weniger zu zahlen und auch weniger Schichtzulagen etc, weil man eben keine Abzüge hat wie beim Soz.ver.pflicht-Vertrag? Das war ja vorhin eben meine Frage - ob das die Argumentation des AG sein wird, um den Unterschied zu begründen.

    Stundenlohn steht da nicht, ja. Das wäre in meiner Interpretation das "dürfen nicht schlechter behandelt werden" - ergo auch nicht grundlos schlechter bezahlt.

    Sachgründe liegen bei mir ja nicht vor, da der Arbeitsplatz, die Anforderungen etc identisch bleiben und auch an meiner Qualifikation und Erfahrung sich nichts geändert hat.

    Mal schauen, was sie sagen.

    Das habe ich jetzt bei der Minijobzentrale gefunden:


    "Für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Sie Ihre Minijobber nicht schlechter behandeln als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Sie als Arbeitgeber mit ihrem Minijobber treffen.



    Beispiel

    Zahlen Sie Ihren Vollzeitbeschäftigten Weihnachtsgeld, haben nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz auch Ihre geringfügig Beschäftigten anteilsmäßig - gemessen an den Arbeitsstunden - einen Anspruch auf Weihnachtsgeld.


    Wichtig zu wissen

    Der Grundsatz der Gleichbehandlung gilt nicht, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung

    vorliegen. Dazu können Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.

    Kündigungsschutz, Entgeltfortzahlung und Urlaub

    Minijobbern steht der gleiche Kündigungsschutz zu wie vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern.

    Minijobber haben Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Krankheit, Krankheit des Kindes, Mutterschaft und Arbeitsausfall an Feiertagen sowie auf Erholungsurlaub."



    https://www.minijob-zentrale.d…04_arbeitsrecht/node.html


    Da steht jetzt aber nicht, ob das bei allen Verträgen gilt oder nur bei Tarif oder ob es generell anfechtbar ist, wenn es unterschiedliche Verträge gibt?

    Das heisst, wenn ich am Montag im Büro anrufe, und die würden z.B. sagen, dass das bei Minijob weniger Bruttolohn ist, weil da ja keine Abzüge vorgenommen werden, und dass es dann ja mit dem höheren Bruttolohn beim normalen Vertrag vergleichbar wäre - das wäre dann nicht zulässig? Gibt es da irgendetwas, auf dass ich mich berufen könnte? Rechtlich vorgeschrieben ist es ja vermutlich nicht, dass der Bruttolohn und die Zuschläge gleich sein sollten, aber Jaelle schreibt von Tarifverträgen, evtl. könnte ich sagen, dass es in Tarifverträgen so üblich ist und ich es auch so erwarte...

    Bei meinem Arbeitgeber bekommt man bei minijob auch viel weniger als bei Sozialversicherungspflichtigem Job.


    Die begründen das mit „ist halt so, tut uns leid, aber wir können nicht mehr zahlen bei minijob“

    Das ist halt eine seltsame Begründung. Warum nicht? Warum genau bei Minijob nicht, wenn es bei mehr Stunden doch geht? Weil mehr Personal für weniger Stunden zu verwalten aufwendiger ist fürs Büro als wenig Vollzeitpersonal?

    Danke für die Antworten, ich werde nun nochmal im Büro nachfragen, warum das so ist, und schauen, ob sie mir etwas anderes anbieten können bzw. eine Begründung geben.


    Der Bruttolohn ist im Minijobvertrag tatsächlich niedriger als im alten Vertrag. Im alten Vertrag steht zusätzlich noch eine freiwillige variable Funktionszulage drin, bisher zwei Euro extra pro Stunde auf den Bruttolohn dazu, davon steht im Minijobvertrag auch nichts.

    Mein neuer Hauptarbeitgeber weiss, dass ich noch ein paar Stunden im Minijob bin. Der würde mich sehr gerne mehr einsetzen, das ist nur von der Kinderbetreuung her nicht weiter aufzustocken. Der Minijob wird auch organisatorisch schwierig, ich habe eigentlich nur zugestimmt, wenigstens noch ein bisschen dazubleiben, weil personaltechnisch sonst echt Not am Mann wäre (wie immer und überall in der Pflege) und alle Beteiligten so froh waren, dass ich nicht ganz weg gehe. Für mich selbst bräuchte ich diese Extrastunden eigentlich nicht... eher, dass ich mich irgendwie nun moralisch gebunden fühle, die Leute nicht hängen zu lassen.


    Eigentlich ist das auch ein netter Arbeitsgeber, gutes Betriebsklima etc, von dem her dachte ich halt, na, ein paar Stunden krieg ich schon hin...


    Ich wüsste eben gerne, ob es dafür irgendwelche betriebswirtschaftlichen Gründe gibt, die ich nicht verstehe oder nicht kenne. Was ist denn die Begründung dafür, dass für die gleiche Arbeit unterschiedlich gezahlt wird je nach Vertrag? Ich dachte, wenn, dann geht es nach Qualifikation oder Berufserfahrung, das verstehe ich noch. Aber so? Hat das irgendwas mit der Abrechnung zu tun? Sind Minijobber aufwendiger zu verwalten? Gibt es da extra Abgaben für die Betriebe? Oder für die soz.vers.pflichtigen Leute irgendwas, was die Betriebe absetzen können, um zu sparen, und das geht bei Minijob nicht? Irgendeinen logischen HIntergrund muss es da doch geben #confused

    Liebe Raben,


    mein bisheriger Teilzeitjob (sozialversicherungspflichtig) wurde von mir gekündigt, da ich eine neue Stelle anfange (auch soz.vers.pflichtig). Mein alter Arbeitgeber hat mich bekniet, wenigstens ab und zu noch einzuspringen, also habe ich zugestimmt, dass sie mir einen Minijobvertrag zuschicken für ein paar Stunden im Monat (gleicher Einsatzort, gleiche Arbeit wie bisher).

    Jetzt lese ich diesen Vertrag durch und bin verwundert. Weniger Nachtschichtzuschläge als im alten Vertrag. Geringerer Bruttostundenlohn. Keine Zulagen mehr. Ist das normal? Wieso unterscheiden sich die Zuschläge und der Bruttostundenlohn bei gleicher Arbeit und gleicher Belastung wie bisher, eben nur eine andere Vertragsart?

    Klar, es gehen keine Krankenkassenbeiträge, AV-Beiträge usw mehr ab. Trotzdem hatte ich beim alten Vertrag (auf netto umgerechnet) mehr pro Stunde raus als ich beim neuen hätte.


    Kennt sich jemand da aus und weiss, ob das normal ist, dass bei Minijobs generell weniger Lohn/Zuschläge bezahlt werden?