Beiträge von Naru

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Das Kind hier hatte letztens bei der Kontrolle einen Wert um die 45, ich gebe ihm unregelmässig Vit D+K-Tropfen auf sein Butterbrot, die schmecken nach nix und da hat er sich noch nie beschwert. Ich mach das auch inzwischen nach Gefühl - vielleicht zwei, dreimal die Woche 3000-4000 IE als Tropfen. Im Sommer weniger, im Winter und bei Infektzeiten mehr. Das Kind ist ca einmal im Jahr erkältet (immer mit mir zusammen), sonst alles jut. Wenn es krank wird, fiebert es einen Tag hoch und ist dann schnell wieder fit.


    Ich finde es tatsächlich fahrlässig, wenn HausärztInnen das so gar nicht mit auf dem Schirm haben bzw. man sich da selbst um alles kümmern muss und immer nachfragen, begründen, selbst testen etc... muss.

    Zu deiner Frage, sendlingerin, meine Schwester hat da bisher noch nicht angefangen und hat aber im Prinzip genau deswegen Sorgen, da dort ähnlich argumentiert wurde wie hier bei den Antworten. Also im Sinne von "Stell dich nicht so an", "Ich trag das Ding auch und hab keine Probleme", "da steht zwar irgendwas dazu im Arbeitsschutz, das ist aber nicht praktikabel und wir machen das hier nicht", "Wenn es für dich schwierig ist, musst du halt ab und zu im Pausenraum die Maske kurz lüften" etc.

    Ihre Sorge ist eben - was, wenn sie mit der langen Tragedauer nicht klar kommt aus irgendwelchen Gründen, und dann eben nicht einmal die Möglichkeit hat, freundlich auf den Arbeitsschutz zu verweisen, der das ja vermutlich nicht aus Spaß an der Freude mal so formuliert hat, sondern schon mit irgendwelchen Gründen dahinter. Sondern dass dann so ein Gruppenzwang aufgebaut wird "wir kriegen das alle hin, also stell dich nicht an".

    Natürlich kann es auch gut sein, dass sie damit keine Probleme haben wird und alles prima ist bzw nach zwei Tagen die Gewöhnung da ist. Wie gesagt - ihr machte es Sorgen, dass es gleich von vornherein abgebügelt wird, obwohl es eigentlich dazu arbeitschutzrechtlich eine Vorgabe oder Empfehlung gibt.

    Liebe Raben,


    meine Schwester hat vor kurzem die Arbeit gewechselt und der neue Arbeitgeber hat ihr im Rahmen der Einarbeitung gesagt, dass bei ihnen FFP2-Pflicht am Arbeitsplatz herrscht (medizinischer Bereich mit Patientenkontakt, aber nicht mit akut Kranken). Als sie nachgefragt hat, wie die Pausen eingehalten werden (mein Wissensstand ist immer noch, dass man nach 75 Min FFP2 arbeitschutztechnisch eine Pause von 30 Min mit MNS oder ohne Maske einhalten muss), wurde ihr gesagt, das werde hier nicht so gemacht, die FFP2 müsse durchgängig getragen werden zum Eigenschutz, es gebe keine Regel dazu, und sie könne ja zwischendurch mal kurz Kaffee trinken oder die Maske kurz draussen lüften, wenn sie mal frische Luft braucht.


    Mir scheint das arbeitsschutztechnisch nicht ganz legal.

    Kennt sich jemand damit aus?

    Ich telefoniere nur mit Festnetz und werde auch sehr oft angerufen (hier klingelt echt dauernd das Telefon - die Arbeit, Nachbarskinder, Freunde, Eltern, Behörden etc). Für mich ist das völlig normal und ich fände es sehr merkwürdig, wenn jemand vorher mir SMS schicken würde, ob er mich anrufen kann.

    Wenn ich nicht kann, geh ich nicht ran, oder ich geh ran und sag, dass es grad schlecht ist und wann es besser passt.

    Harry Potter - evtl. für später?

    Der Hobbit?

    Ich empfehle unbedingt Diana Wynne Jones, am besten mit der Chrestomanci-Reihe anfangen.

    Madeleine L'Engle, die Zeit-Trilogie!! (Die Zeitfalte, Ein Riss im Raum, Durch Zeit und Raum) Ich hab die so geliebt als Kind.

    Terry Pratchett - oh ja, unbedingt die Tiffany Aching-Bände.

    Narnia (7 Bände)

    Der Goldene Kompass-Trilogie von Philip Pullman

    Oh oh, nach Farbe sortieren würde mich völlig kirre machen. Da stehen dann doch inhaltlich völlig unverwandte Bücher nebeneinander! Die vertragen sich doch nicht! Die brauchen ihre Freunde!


    Bei mir ist nach Autor und Themen sortiert, d.h. es gibt eine lange Reihe mit Dianna Wynne Jones, Madeleine L'Engle, Terry Pratchett, Neil Gaiman, JK Rowling, Tolkien, Patrick Rothfuss und alles, was sonst zu Fantasy passt. Die mögen sich alle.

    Dann gibt es unklar sortierte Regale, wo Haruki Murakami neben die Call the Midwife-Bücher musste, weil irgendwie anderswo kein Platz mehr war, aber irgendwann, wenn ich groß bin und mehr Regale habe, sortiere ich es noch ordentlicher, jawoll.

    Dann gibt es Kinderbücher für größere Kinder (zum Vorlesen und Selberlesen) und Kinderbücher für kleinere (also eher Bilderbücher), dann Kindersachbücher (Wieso weshalb warum etc), dann Erwachsenensachbücher in verschiedenen Gruppen (Wissen generell, beruflicher Kram), dann gibt es eine Ecke mit Stapeln von Neuzugängen, die noch gelesen und einsortiert werden wollen oder auch wieder weitergegeben...

    Keine fachliche Meinung dazu, ich kann nur beitragen, dass hier im Umfeld mehrere Vorschulkinder in der Nachbarortkinderzahnarztpraxis unter Vollnarkose diverse Eingriffe hatten (mehrere Kariesfüllungen etc). Ging alles ohne Probleme, Anästhesisten waren dabei, Kinder waren danach den Tag etwas matschig.

    (Ich wollte nur anmerken, dass in HP durchaus Figuren diverser Herkünfte/Hautfarben beschrieben werden. Dean Thomas wird in Band 1, als er zum Hut geht, als schwarz bezeichnet, ebenso Angelina Johnson, die Quidditchspielerin (oder war das Katie?), Padma und Parvati werden auch als dunkelhäutig bzw indischer Herkunft beschrieben, Cho Chang sieht asiatisch aus etc., der eine Typ vom OotP (Kingsley?) war auch schwarz, oder? Deswegen war für mich logisch, dass Hermine eben "europäisch" aussieht, da sie sonst anders beschrieben worden wäre. Aber es ist echt spannend, wie das eben das default-Setting im Kopf ist und alle "Abweichungen" speziell genannt werden. Ich weiss noch, wie es mich bei "Jane, Unlimited" erst irritiert hat, dass bei der Vorstellung der Charaktere jeweils mitgenannt wurde, dass XY weiss ist und mein Kopf so "Hä, ist dann Jane schwarz oder warum wird denn extra genannt, wer alles weiss, mexican, latino oder whatever ist". Muss darüber noch eine Weile nachdenken.)

    Wir sind auch in BW und bisher kam von der Schule noch gar nichts, keinerlei Nachfragen. Ich stell mich einfach tot, bis was kommt und überlege dann, ob und wie ich dann impfe oder ob es bis dahin neue Regelungen gibt z.b. bezüglich eines Einzelimpfstoffes.

    Und vor allem, wenn dann bei einem positiv abgestrichenen Kind dann die Meldung rausgeht, dass dann bitteschön die 37 anderen MitschülerInnen (hier in Klasse 1) in häusliche Quarantäne sollen für 14 Tage. Wie erklärt man das dann dem Arbeitgeber, wenn man selbst in dieser Zeit dann zuhause bleiben muss, weil das Kind ja nirgends hinsoll?

    Wir waren da als Kinder sehr flexibel. Es gab den Katzenhimmel, den Himmel, in dem Opas und Omas sind, den Kinderteich, wo die Babys herkommen (der war auch irgendwo "oben", also vielleicht neben dem Himmel?), den Mond, auf dem auch noch diverse Hauswichtel gelebt haben, und die Mondfee, die die Milch bringt für die Babys etc etc., der Nikolaus, die Zahnfee, der Osterhase, das Christkind musste ja auch noch irgendwo wohnen...

    Das hat sich für mich als Kind alles irgendwie harmonisch in mein Weltbild gefügt.