Beiträge von Naru

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    Hu, ist das kompliziert teilweise #pfeif , irgendwie hab ich mir da nie so Mühe gegeben...


    Die Anfangswindeln vom Milchkind mit Muttermilchstuhl kamen alle so wie sie waren in den Windeleimer (das war so flüssig, da konnte man nix Grobes entfernen), der Windeleimer stand draussen vor der Schlafzimmertür auf der Terasse unterm Vordach versteckt, also roch auch nix in der Wohnung 8)
    Inzwischen hab ich fast nur noch Pipiwindeln und wenn doch mal was Großes reingeht, ist das so fest, dass man es fast restlos ins Klo werfen kann und die Stoffwindel halt noch ein paar Schmierer hat.
    Gewaschen wird, wenn der Windeleimer voll ist, das dauert unterschiedlich lang... 60 Grad mit Sonettwaschmittel, meine Waschmaschine hat da soweit ich weiss keine Sonderprogramme mit Wasser nachgießen oder so... Flecken gehen hier auch am besten in der Sonne raus oder bei der nächsten Runde.
    Ich trockne auch aufm Wäscheständer. Mit meditativem Bändelentknoten. Das mit dem Strumpf muss ich mal testen, die Bändel vorher zusammenbinden klappt bei mir nicht, die Waschmaschine bindet sie immer wieder auf #gruebel

    Liebe Raben,


    das Thema war sicher schon hundertmal durch, steht ja auch in den Ammenmärchen und alles, trotzdem bräuchte ich gerade mal ein klitzekleines bisschen Beistand von Mamas, die ihre Kinder auch gerne und viel und lange stillen/gestillt haben.


    Mein Kleiner ist jetzt 14 Monate und kriegt weiterhin soviel Mamamilch, wie er möchte, zusätzlich zu dem, was er sonst noch so in sich reinschaufelt.


    Nu kommen gerade so allmählich die ersten Kommentare der Umgebung: was, immer noch, wie lange denn noch, warum denn noch etc. Richtig getroffen hat mich auch, dass eine gute Freundin mir vorgeworfen hat, das sei nicht gut für ihn, ich würde ihn zu einem Mamakind erziehen, der nie von mir loskommt, ich könnte ihn nicht loslassen, es wäre egoistisch von mir, weil ich ja nur noch stillen würde, weil ich es schön fände, und er es ja gar nicht mehr braucht. Und so würde er ja nie eigenständig und selbstständig werden können bla. #yoga


    Natürlich kann ich ihr mit Studien kommen und dass ich ja noch voll in der WHO-Empfehlung liege usw. Aber am liebsten würde ich eigentlich sagen, "Du, ich kenne bestimmt zehn Mamas, die auch länger gestillt haben als die meisten, und deren Kinder sind überhaupt keine charakterschwachen Rockzipfelhänger, die keinen Schritt ohne Mama tun können!"


    Leider gibts in meiner Umgebung nicht soviele Langstillmamas, deshalb - nur bitte ein kleines "Ja, meine Kinder sind super und trotz (oder besser wegen...) langem Stillen eigenständige Wesen geworden!" von euch? #danke

    Weiß nicht, ob es schon erwähnt wurde:


    Samstag, 5.4. ist ein Flashmob in Schwäbisch Hall geplant. Treffpunkt ca. halb zehn am Marktplatz an der Michaelskirche, jede/r sollte etwas Rotes tragen, Punkt 10 gemeinsame Aufstellung an der Kirchentreppe und Kundgebung/Infoveranstaltung.

    Milchkind hat auch noch nicht so recht kapiert, was ich mit all den schönen BLW-Sachen oder Breien will #augen Er ist jetzt 9einhalb Monate und probiert auch nur Winzmengen, bekommt immer wieder was angeboten, guckt mich entrüstet an, haut den Löffel/das Gemüsestückchen weg oder zermatscht es friedlich, ohne es zu essen oder verschluckt sich dran und würgt alles wieder hoch.
    Mein Kinderarzt ist auch der Meinung, dass er ab dem 6.Monat hätte regelmässige Breimahlzeiten essen sollen und dass es an mir liegt, wenn ich nicht konsequent genug bin mit der Beikost. Ich sehe aber auch keinen Anlass, ihn vollzustopfen, wenn ers noch nicht will/kann.


    Da ich selber schnell zu Eisenmangel neige, nehme ich immer mal wieder selber Kräuterblut o.ä. und hoffe, dass dann auch was davon in der Milch ankommt. Kenne leider keine Studien dazu, ob Eisensubstitution auch über den Umweg möglich ist.


    Ich würde einen Mangel auch eher dann vermuten, wenn am Kind etwas auffällig ist, egal ob vollgestillt oder nicht. Also eben Symptome wie blass, müde, schlapp, infektanfällig... es gibt sicher auch Kinder mit Eisenmangel, die immer brav ihren Brei gegessen haben.

    Doch, die Filderklinik hat eine Neo, wurde ja schon gesagt. Soweit ich mich erinnere, betreuen sie Frühchen ab der 28.SSW und überweisen alles drunter weiter - das beträfe dich ja nicht. Und einen Herzfehler o.ä. hat dein Kleines ja Gott sei Dank nicht :)


    Lass alles mal ein bisschen sacken, warte die Gespräche ab und vielleicht hat sich dann alles schon wieder ein bisschen entspannt... alles Gute! Und ist doch schön, dass dein Baby dir so aktiv zeigt, dass es da ist und ihm gut geht #ja

    Naja, aber die Kontrollen helfen dem Kind ja auch nicht weiter - davon wird der Herzschlag ja nicht regelmäßiger, eher wird die Mama noch mehr gestresst und verängstigt und das Baby gleich mit, wenn jedes Stolpern gleich aufgezeichnet und bemerkt wird, was früher vielleicht untergegangen wäre.


    Ich finde, es kommt ganz darauf an, wie du gestrickt bist und wieviel Sicherheit es dir gibt, zu wissen, ob die Extraschläge weniger/mehr werden, gehäuft auftreten, wieder nachlassen, gleichbleiben... ich denke, ich würde an deiner Stelle die Docs konkret fragen, was sie mit den häufigen Kontrollen bezwecken und welche Optionen sie haben, in irgendeiner Form einzugreifen, wenn etwas sich verschlechtern sollte. Ansonsten ist es vermutlich auch vernünftig, das Ganze die nächsten zwei, drei Wochen bei einem FA deines Vertrauens checken zu lassen und wenn es (hoffentlich) alles so bleibt, wie es jetzt ist, versuchen, möglichst entspannt weiter schwanger zu sein und darauf zu vertrauen, dass dein Kleines es jetzt auch mit Krampfader in der Nabelschnur so weit geschafft hat, da wirds den rest ja wohl auch noch schaffen :) Du kannst dann ja die letzten Wochen vorm ET nochmal Gewicht schätzen lassen... aber vergiss nicht, da verschätzen sich eh fast immer alle. #augen


    Und wenn bis dahin Baby weiter wächst und gedeiht und es ab und zu ein bisschen stolpert, aber sonst alles prima ist, würde ich auch deine HG nicht gleich aufgeben. Lass deine Hebamme ruhig öfter kommen und gucken, wenn du Sorge hast, das finde ich meistens viel beruhigender als eine Uniklinik um einen rum. 30 Min zur Filderklinik finde ich auch überschaubar - die Wehen müssen ja nicht während der Hauptverkehrszeiten losgehen... vielleicht kannst dich auch einfach dort mal vorstellen in der Hebammensprechstunde und deine Sorgen ansprechen, falls du mit der HG jetzt unsicher bist, vielleicht können die dich auch ein bisschen beruhigen und falls du dich doch zu einer Klinikgeburt entscheidest, warst du schon mal da und sie wissen, was dich beschäftigt.

    Hallo Raben,


    hat jemand den Kita-Artikel in der taz gelesen? Vielleicht interessierts ja die eine oder andere.
    Dafür, dass die taz bisher sehr die frühe Betreuung um jeden Preis, Wiedereingliederung der Frau in die Arbeitswelt, Heimchen-am-Herd-Geschmähe etc in den Vordergrund gestellt hat, fand ich den Artikel diesmal ziemlich gut und ausgewogen. Ich kann gut nachvollziehen, wie es der Autorin geht und dass man sich, egal, wie man sich entscheidet mit Krippe, Kita, Daheimbleiben etc, immer zwischen alle Stühle setzt und es immer jemanden geben wird, der einen dafür kritisiert oder blöd anguckt ("Was, du bleibst daheim? Da verblödest du doch vor lauter Babykram und gefördert wird er auch nicht, wenn er nicht mit Gleichaltrigen soziale Kompetenzen lernt!" oder "Was, dein Kind ist in der Krippe? Das schadet doch seiner Bindung und seinem Urvertrauen!").


    http://www.taz.de/Qualitaet-und-Betreuung/!120179/


    LG,
    Naru

    Hallo liebe Raben,


    meine Mama hat mir neulich von "früher" erzählt (als ich noch ein Baby war) und hat dann so beiläufig erwähnt, dass irgendwann während meiner Stillzeit mal eine Bekannte mit Stillkind zu Besuch war, die war dann kurz mal weg, einkaufen, beim Bäcker o.ä. und ihr Kleines schrie und hatte wohl Hunger... und meine Mama hat das andere Kind dann gestillt, da sie ja eh Milch hatte.


    Für sie war das ganz selbstverständlich, aber ich fand das irgendwie befremdlich, ohne es richtig begründen zu können, und bin jetzt neugierig: Kennt ihr das? Würdet ihr ein anderes Baby stillen oder eures von einer anderen Frau stillen lassen?


    Okay, früher gabs Ammen, aber das war ja was anderes... und Renz-Polster schreibt ja auch in seinem Born to be wild, dass bei manchen Urwaldstämmen die Babys auch rumgereicht werden und jede mal hier, mal da stillt.


    Aber ich könnte mir gar nicht vorstellen, dass da ein anderes Kind bei mir trinkt oder dass mein Milchkind bei einer anderen Frau nuckelt. Da wäre ich eifersüchtig :D und ich stell's mir auch verwirrend vor für ein Kind, so ein fremder Geruch, andere Stimme und alles...?

    Die Filderklinik in Filderstadt kann ich empfehlen. Ist halt von HN über die Autobahnstrecke je nach Verkehr ca. 45 min weg. Auch wenn man natürlich, wie überall, ein gute Hebamme erwischen muss, sind sie vom Grundgedanken her sehr zu natürlichen Geburten und wenig unnötigen Interventionen hin orientiert.
    Der Hebammenkreissaal in Öhringen hat wohl einen recht guten Ruf, laut Bekannten, die dort entbunden haben, sei es nett, aber "nichts Besonderes". Natürlich auch hier wieder je nach Hebamme...
    Sonst kenne ich eine sehr erfahrene, gute Hausgeburtshebamme ca. 30 km von Heilbronn entfernt. Die ist aber sehr schnell ausgebucht, musst dich früh melden. Kann dir per PN ihre Daten geben, wenn du Interesse hast.

    Ich kann noch Traumeel-Salbe empfehlen. Wenn du was Homöopathisches suchst: Mir hat Arnica (generell bei Wunden etc) und Staphisagria (bei reißendem,brennendem, stechendem Schmerz an der Naht) gut geholfen. Und (Sitz)Baden, mit Schafgarbe oder Kamille. #baden Und Liegen, wie schon genannt... #ja

    Liebe Mascha,


    kann deine Sorgen sehr gut nachvollziehen. Bei mir war es fast genauso, nur dass es meine erste Schwangerschaft ist. Bin damals mit positivem Test zum Arzt, der dann im Ultraschall auch nur eine leere Fruchthöhle ohne Anzeichen eines Fötus sehen konnte. Er hatte 6+6 ausgerechnet anhand der Fruchthöhlengröße, vom Zyklus her hätte es auch länger oder kürzer sein können, da meine Zyklen recht unregelmäßig waren. Er meinte dann auch, ich solle mich mal auf beide Möglichkeiten einstellen und er würde sich da jetzt auch Sorgen machen, ob es nicht ein Windei, oder ein sehr früh wieder abgestorbenes Baby oder eine MA, was auch immer ist. Hat mir HCG abgenommen und mich ne Woche später wieder bestellt.
    Ich war natürlich sehr verunsichert und habe auch eine Woche lang ganz viel geheult mit dem Gedanken, jetzt ein totes oder gar kein Baby im Bauch zu haben.
    Eine Woche später war dann im Ultraschall ein Babygummibärchen und Herzschlag und alles da (jetzt bin ich in der 25.SSW).
    Habe dann auch für mich beschlossen, beim nächsten Mal erst einige Wochen später zum Arzt zu gehen, wo man dann auch garantiert was sieht, um diese Unsicherheit zu vermeiden.


    Also - erstmal abwarten! Mein Arzt konnte sich das auch gar nicht erklären und meinte, manchmal gäbe es so "Eckenhocker", die sich richtig verstecken können. Mach dich nicht verrückt, bevor du noch nichts Genaues weißt, mir tat es im Nachhinein um diese eine traurige Woche sehr leid, weil es mich so richtig aus der ganzen Anfangsfreude gerissen hat. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen! :)