Beiträge von conundrum

    Hmja, wenn wir Pumuckl hören, erkläre ich danach eigentlich immer. Weil ich das Verhalten vom Meister Eder manchmal so typisch 60er Jahre manipulativ-autoritär finde.

    Mein Sohn versteht das und interpretiert dann auch schon mit - "Da hätte der Meister Eder den Pumuckl besser trösten sollen, der hat das doch nicht mit Absicht gemacht" und sowas.

    Bei Astrid Lindgren kommt unheimlich oft "Aber du als MÄDCHEN kannst doch nicht/musst doch/...", "Aber MÄDCHEN tun doch nicht..." und so weiter vor. Da muss ich auch immer intervenieren und erklären, dass das damaaals die Leute eben so dachten, aber dass das eben Quark ist weil yxz.

    Midna2 Uiii, genau die Folge haben wir gestern angehört. Unsere Stadtbücherei hat alle Kassetten entsorgt und ich habe einen großen Beutel mitgenommen.

    Darunter auch eben diese Benjamin Blümchen-Folge.

    Und mein Mann hat ganz feuchte Augen bekommen, als er eine Folge Jan Tenner von 1982 darunter entdeckt hat.

    Und Räuber Hotzenplotz :)

    Und Pünktchen und Anton (die Kassetten sind aus den 90ern)

    Also, die schlimmste CD die ich habe:

    Christoph Maria Herbst liest den kleinen Prinzen. Das klingt einfach von vorne bis hinten nach Stromberg und unlustig zynisch. Echt, der Schauspieler muss den kleinen Prinzen hassen, so wie er das eingesprochen hat (...schon im Poesiealbum mit zuviel Antoine der Saint-Exupery gefoltert worden, was?)


    Ich habe ja Pumuckl echt zu schätzen gelernt - abgesehen davon, dass ich mit vielen inhaltlich nicht mehr kann (naja, Weltbild der 1960er), macht es einfach super viel Spaß, die Stimmen von Hans Clarin und Gustl Bayrhammer zu hören.

    Ansonsten Stelle ich gerade fest, dass wir wirklich wenig Hörspiel-CDs haben und dass das wohl so bleiben wird. Ähäm.

    Liebe claraluna ,


    ich gebe Deine Bitte weiter (bis hier hin als Mod, danach persönliche Meinung von mir), möchte aber nochmal betonen, dass es sicher ganz viele UserInnen hier gibt, die Dich, Deine Beiträge und Deine Meinung sehr schätzen. Es gibt einfach Themen, wo es sehr schnell nicht nur kontrovers, sondern auch echt emotional und heftig zur Sache geht. Und sehr schnell vergisst man/frau dabei, dass da am anderen Ende ein Mensch sitzt, ein Rabenelter genau wie man selbst, der auch Gefühle hat und kein aggressiver Trampel ist (mal bildlich gesprochen), sondern wahrscheintlich genauso verletzt und aufgebracht ist, wie man selbst.

    Bitte meldet es uns konsequent, wenn sich jemand im Ton vergreift. Auch möchte ich alle UserInnen bitten, ruhig auch mal von sich aus zu erklären und zu schlichten, wenn es sich anbietet.

    Wenn es gewünscht ist, organisieren wir auch Aussprachen - wobei ich persönlich auch dazu ermutigen möchte, blöde Streits direkt via PN zu klären. Wenn eine Klärung oder gar Versöhnung klappt, ist das wirklich toll für alle Beteiligten. Manchmal aber kann man einfach nicht mit der Art bestimmter SchreiberInnen, dann gibt es ja noch die Möglichkeit, sie auf die Ignore-Liste zu setzen.

    Es ist schade, wenn solche kontroversen Diskussionen mit einzelnen UserInnen - ganz allgemein gesprochen - einem wirklich die Lust auf den Austausch insgesamt versauen - auf die vielen Threads mit den putzenden Glitzereinhörnern, den blauen Tellern, dem gerauchten Tee, dem Schuedi und Menstassen, den Barfussschuhen und Kloetersbriefen, und all das, was einen freut, informiert, zum grinsen bringt und nützlicher Austausch ist.

    Also, ich bin ein bisschen verwirrt.

    Mein Kenntnisstand ist, dass man einheimische Wildtiere gar nicht als Haustier halten darf.

    Also, ein australisches Streifenhörnchen als Haustier gehe, ein rotes Eichhörnchen sei verboten.


    Würde mich daher wundern, wenn die Haltung von Kreuzottern offiziell erlaubt wäre.


    ...würden schon Wölfe genannt?

    Ich erinnere mich da an einige Versuche, durch Kreuzungen eine wolfsnahe Hunderasse zu züchten. Vielleicht geht sowas als Hauswildtier durch?

    Also, vielleicht solltet Ihr die Situationen genauer beschreiben, wenn Ihr von "Vorbereitung" oder "Lernen" sprecht.


    Unter Lernen verstehe ich, sich dezidiert hinzusetzen, Buch und Heft raus und dann nochmal alles durchgehen, eventuell herausschreiben, nachlesen bis man es sinngemäß richtig widergeben kann und damit zeigt, dass man es verstanden hat. Zeitaufwand sind dafür schon eher 15-40 Minuten.


    Beim Schultasche packen kurz ins Heft reinschauen und überfliegen ist kein Lernen für mich.


    Und zum Thema an sich:

    Wie geht es denn dem Sohnemann und was sagt der eigentlich dazu?

    *schnüff*

    Ich bin heute nah am Wasser gebaut und muss mir gerade ein paar Tränchen verdrücken.


    Und nun stelle ich hier mal eine Kanne Chai-dingens-Tee mit noch ofenwarmen Keksen rein :)

    Hier zwei Kinder bei der Tagesmutter:

    Kind1 schlief mit Schnuller und die Tagesmutter hat ihm so eine Leuchtekugel in die Hand gegeben, die hat er dann schnullernd beguckt bis er dann weggeschlummert war.

    Kind2 schläft ohne Schnuller im Bett, brauchte am Anfang etwas Händchenhalten und Gegenwart der Tagesmutter und eine bestimmte Spieluhr, jetzt nur noch die Spieluhr.


    Beide Kinder schliefen/schlafen bei mir nur mit Stillen ein. Aber bei der Tagesmutter waren sie jeweils vom Spielen so k.o. + der Mittagsschlaf fand erst wirklich mittags statt, sodass sie wirklich so müde waren, dass es nur kurzes Weinen anfangs gab und sie dann schnell weg waren.


    Ich wurde damals hier im Forum ganz toll beruhigt, dass das Einschlafen können wirklich wenig bis nix mit dem Stillen zu tun hat. Und so war es tatsächlich auch!

    Insofern: ich würde das nicht großartig thematisieren. Die müssen ja für jedes Kind bissl was Besonderes finden, damit es gut in den Schlaf findet. Die einen brauchen das, die anderen das.

    Bei unserem alten Kinderladen gab es in der Kinderkrippe auch eine große Liste für jedes Kind, da stand immer drauf, was die eben zum Trösten und Einschlafen besonders brauchen. Von Schnuller, Kuscheltuch, Fotobuch angucken, Musik, Spieluhr, Schuckeln usw. war da alles mögliche vertreten :)


    Also, ich möchte Dir ganz viel Mut machen :)

    Meine Bekannte hat knapp 1000€ in ein gutes E-Bike investiert und weitere 500€ in einen guten Anhänger für zwei Kinder und bewältigt damit im Alltag die Strecken gut.

    Die Investitionssumme ist etwas kleiner als beim Lastenrad und sie ist damit eben auch flexibler. Die Kinder sitzen geschützt im Anhänger und sie wirft sich halt ein Regencape über.

    Ich selbst habe bei heftigem Regen einfach die Regenkombi vom Motorradfahren angezogen, damit bin ich super trocken geblieben.

    Und Schnee ist ja bei Euch im Norden jetzt nicht so das Thema, oder?

    Wenn Du etwas mehr Sicherheit beim Radeln möchtest, können andere Reifenmäntel auch gut helfen. Da gibt es welche mit besonderen Gummimischungen und Profil, die viel Grip bieten.


    Ich finde Lastenbikes sehr hipp und teils innovativ - aber im Alltag dann auch eher Luxus und Statement als besonders praktisch.

    Aus Kosten- und Platzgründen (auch beim Rangieren, oder wenn ich mal auf dem engen Gehsteig fahren musste) habe ich mich gegen eines entschieden.

    Hmmm, sagt Mal, ich hab Zuhause noch ein, zwei Fläschchen Silikonöl pur - also, nicht verunreinigt mit irgendwas.

    Das wäre dann doch auch dafür geeignet, eventuellen Läusen den Gar aus zu machen?

    Ich würde ja bisher davon verschont, da mein Großer aber jetzt lange Haare hat, rechne ich fest damit, dass wir diesen Herbst ein paar der Viecher mitnehmen werden.