Beiträge von conundrum

    Ferdinands, v.a. der mit Quitte und der Hendricks der mit Gurkenscheibe wirklich sehr lecker ist.

    Guter Gin muss gar nicht teuer sein. Für 35€ bekommt man wirklich sehr ordentliche Sachen.

    Vllt noch ein gutes Tonic Waterdazu? (Fevertree?)


    Alternativ: es gibt so richtige Spirituosenfachhändler, wo die Bars einkaufen. Die beraten super.

    (Falls mal wer in Nürnberg auf der Durchreise ist: Mal in der Fruchtecke reinschauen ;))

    Zahnschmelzdefekte können ein Anzeichen für Zöliakie sein.

    Bitte einfach auf der Liste im Hinterkopf behalten, falls noch andere Anzeichen dazu kommen (weinerliche Stimmung, Eisenmangel, Antriebslosigkeit/Energiemangel und natürlich die verscheidendsten Bauchsymptome, wobei die deutlich seltener sind als allgemein angenommen).

    Jetzt musste ich echt noch mal zurückscrollen, ob ich wirklich meinen Standarthinweis nicht gegeben hatte... doch, hatte ich im Mai schon...

    Auch wenn die Defekte kaum rückgängig zu machen sind, so kann das Kind durch eine Diagnose vor weiteren Folgeschäden geschützt werden.

    Die Dunkelziffer ist noch sehr hoch, sicher sind mindestens 1% der Bevölkerung betroffen, vermutlich eher 2-5%. Diagnostiziert sind bislang gut 0,1% (vielleicht inzwischen etwas mehr...)

    Du hast Recht, du bist da eine unermüdliche Aufklärerin. Aber irgendwie war das so allgemein, ich hätte nicht gedacht, dass wir da reinpassen könnten. #angst

    Naja, jetzt stoße ich mal die Diagnostik an.

    sagt mal, worauf kommt es denn bei einer elektrischen Bürste an? Ich hatte hier zu Testzwecken erst einmal eine ganz günstige getestet. Damit war das Putzergebnis deutlich schlechter, als wenn ich dem Kerl die Zähne von Hand putze. Sind die Elektrobürsten da so verschieden? Ich kenne mich da null aus. Der große Bruder nutzt die jetzt für seine "normalen" Zähne und kommt gut damit klar, aber der putzt auch schon selber und war eher schlampig im Handbetrieb.

    Hier sind bisher nur die hinteren unteren Backenzähne leicht betroffen. Der erste Milchzahn ist jetzt vorn ausgefallen, mal schauen was da nachkommt. ZA meinte, dass man dann halt extra fluoridieren sollte und sonst abwarten.

    Also, auch bei einer elektrischen Zahnbürste muss man gut aufpassen beim Putzen, die brauchen eine bestimmte Technik die man sich von der Zahnärztin zeigen lassen kann. Gerade auch im Hinblick auf die Minimierung von Schmelzabrasion.


    Wir haben eine Schallzahnbürste, Eigenmarke von einem Bekannten Drogeriemarkt, und sind sehr zufrieden.

    An den unteren Schneidezähnen, wo die MIH sehr ausgeprägt ist, konnten wir eine lang andauernde Zahnfleischentzündung endlich kurieren. Die Handzahnbürste konnte die Zahnhälse einfach nicht so prima saubermachen wie die Schallzahnbürste.

    Wah, mir ist gerade was aufgefallen.

    Mein Großer hatte immer mal wieder Probleme rund um das Thema Essen und Verdauung, schon seit je her.

    Jetzt hat er nach einem üppigen Müslifrühstück kolikartige Bauchschmerzen mit Übelkeit, ganz untypusch, von Heftigkeit und Verlauf auch nicht zu den typischen Magendarmgeschichten (Noro und Co.) passend.

    Da fällt mir ein Flyer in die Hand, von der deutschen Zöliakiegesellschaft:


    Eine Begleiterkrankung der Zöliakie können Zahnschmelzdefekte (Zahnschmelz-

    hypoplasie, Hypomineralisation des Schmelzes, Zahnschmelzbildungsstörung)

    sein. Es gilt heute als sicher, dass Zahnschmelzdefekte bei Zöliakiekranken

    häufiger vorkommen als in der Normalbevölkerung. Typisch für die Zahnschmelz-

    veränderungen bei Zöliakie ist, dass diese sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer

    vorkommen.



    Jeder Zahnarzt, dem eine Zahnschmelzveränderung bei einem seiner Patienten

    auffällt (besonders, wenn diese in mehreren Quadranten vorkommt), sollte

    diesen zu einem internistischen oder Kinder-Gastroenterologen zur weiteren

    Abklärung überweisen.


    (Quelle:

    https://www.dzg-online.de)


    Das will ich unbedingt abklären lassen, da mein Großer ja stark betroffen ist.n

    K1: Mit 5 regelmäßig am See und im Schwimmbad, planschte mit Begeisterung aber noch großen Respekt vorm Wasser. Kopf bitte nicht unter Wasser, Schwimmbewegungen nachmachen ging gar nicht.

    Mit 6 teurer Kleingruppen-Schwimmkurs, da hat er vor allem die Technik gelernt und viel Zutrauen bekommen und richtig Spaß im Wasser gehabt. Fürs Seepferdchen hat es nicht gereicht, schwimmen hat er dort also nicht gelernt.

    Jetzt mit fast 7 viel im Planschbecken Zuhause "geübt", bekommt im Badesee schon mehrere Schwimmzüge am Stück ohne Schwimmhilfe hin. Taucht mit Begeisterung und besser als er schwimmt. Ich denke, wenn wir im Sommer noch regelmäßig schwimmen gehen, dann packt er das.


    K2, 4: schwimmt koordiniert mit Schwimmflügeln, wenn ich ihn so sehe, wird der keinen Schwimmkurs zum Schwimmen lernen brauchen, weil er seine Körperbewegungen so gut koordinieren kann. Hat jetzt schon viel Freude im Wasser und keine Angst.

    A propos Gedanken und Schlafen:

    Ich höre gerade gerne lange Interviews, wo nette Leute Autobiographisches erzählen. Gestern Gregor Gysi, dessen heiterer Stimme könnte ich ewig zuhören.

    Puh, das Buch scheint mir ehrlich gesagt echt zu reißerisch zu sein. Ich habe mir jetzt eben nur die Präsentation bzw. den Klappentext angesehen und einige Rezensionen gelesen. Ich guck trotzdem mal rein.

    Dass die Ernährung mit der Zahngesundheit zu tun hat, ist aber für mich klar, da stimme ich der Autorin zu.


    Es macht einen Riesenunterschied aus, ob zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke die Zähne nur einmal am Tag umspülen und dann nach einer halben Stunde geputzt wird, oder ob ein Kind gewohnheitsmäßig seinen Durst mit Cola stillt. (die darin enthaltene Phosphorsäure greift tatsächlich den Zahnschmelz an. Einen ähnlichen Effekt hat die Fruchtsäure in Früchtetees und Säften/Schorlen.)


    Oder hier, Professor Dr. Thomas Attin, geschäftsführender Leiter des Zentrums für Mund- und Kieferheilkunde der Universität Göttingen sagt: (Quelle: https://www.prodente.de/zaehne…t-spuert-die-wirkung.html )

    Zitat

    Kalziumhaltige Produkte wie Joghurt und Käse zum Beispiel scheinen bei einem Zahn mit Erosion bis zu einem gewissen Grad dafür sorgen zu können, dass dieser Zahn das fehlende Calciumphosphat ersetzen kann. Gesunde Zähne werden allerdings nicht gesünder, da ihnen ja nichts fehlt. Auch Fette scheinen eine Schutzwirkung zu haben, denn sie legen sich als Film auf Zähne und Zahnfleisch, und das mögen die Kariesbakterien gar nicht. Sie können sich nicht so gut anheften und daher nicht so viele Schäden verursachen.


    Zudem kann man das Mikrobiom im Mund sicher günstig oder eher ungünstig in Bezug auf Zahngesundheit beeinflussen.

    Und auch Mangelernährung kann zu Problemen in der körperlichen Entwicklung führen. Aber Mangelernährung hatten meine Eltern sicher auch in ihrer Kindheit. Ich habe Zahnärzte in der Verwandtschaft, die einen Eindruck von der Zahngesundheit der ländlichen Bevölkerung von etwa 1950 bis jetzt haben - und die hat sich deutlich, deutlich verbessert. Früher war es die Regel, dass Erwachsene mit ca. 60 fast keine eigenen Zähne mehr im Mund hatten. Das war halt "normal" - ebenso wie kariöse Kinderzähne die Regel waren. Noch sind sich Experten ja uneinig, ob MIH etwas wirklich Neues ist oder schon früher vorhanden war, aber nie so ganz als eigenes Syndrom erfasst wurde.


    Aber wie hier auch deutlich in den Fallbeschreibungen wird: es gibt keine einfache Erklärung - offenbar erwischt es gestillte Kinder genauso wie Kinder, die Vitamin D supplementiert bekommen haben.

    Oh man Metterschling - ich glaube mir ging es fast so wie dir, als ich den Thread eröffnet hab.

    Ich drück dich erstmal und mag dir eine große Portion Zuversicht geben.


    Bei uns sind wohl auch beide Einser Schneidezähne oben betroffen.

    Ich finde den Wikipediaartikel recht aufschlussreich dazu, habe aber auch noch ein paar andere Fachartikel dazu gelesen. Das ist immer meine Erste-Hilfe-Strategie. Bei schlimmen Dingen will ich erstmal lesen und verstehen, das macht es ein wenig weniger bedrohlich. (Es gibt zB drei Schweregrade, wir sind wohl so im fast Zweierbereich mit den unteren Schneidezähnen. Kann man dennoch was tun, um es aufzuhalten)

    Ich war auch anfangs echt geschockt und hatte große Schuldgefühle. Jetzt geht es mir da schon besser (Danke @all für die lieben Beiträge!!), ich sehe halt zu, viel für die Zähne zu tun.

    Wir putzen jetzt fast nur noch mit der Schallzahnbürste, ich habe auf Anraten meiner Zahnärztin nun Zahncreme mit Fluoridanteil im Erwachsenenbereich (also 1450ppm statt der altersüblichen 1000ppm). Zusätzlich gibt es einmal pro Woche elmex Gelee und alle zwei Tage Toothmousse. Nach jedem Putzen spült er mit einer Fluoridspülung für Kinder. Xylit hatten wir vorher schon immer wieder mal, das gibt es weiterhin alle paar Tage mal löffelweise nach dem Putzen zum Insbettgehen.

    Und weil die betroffenen Zähne schmerzempfindlicher sind, haben wir die Kindervariante der Sensodyne. Das scheint meinem Sohn auch was zu bringen. Am Übergang zum Zahnfleisch neigt er aber bei den hypomineralisierten Schneidezähnen deutlich zu Zahnfleischentzündungen (ich vermute mal, weil der Schmelz poröser bzw rauer ist und sich Plaque besser festsetzen kann und als Nährboden für die Entzündung dient?), aber da hat das regelmäßige Putzen mit der Schallzahnbürste schon deutliche Besserung gebracht.

    Der Großzwerg macht das Putzen toll mit, er bemüht sich Süßigkeiten nicht mehr wild durch den Tag verteilt zu essen sondern zu einem Naschzeitpunkt, der in der Nähe der Zahnputzzeit abends liegt.


    Klingt voll aktionistisch, nä? Ich versuche es so nebensächlich wie möglich als Routine einzuschleifen. Es kommen sicher auch die Tage, wenn er als Pubertier keinen Bock auf Putzen hat. Da versuche ich mit guten Gewohnheiten eine gute Basis zu schaffen.

    Meine Zahnärztin meinte, mit den Zähnen könne mein Kind 100 werden. Aber auch, dass es auf besonders gute und regelmäßige Zahnpflege ankomme. Dann sei es ein rein optisches Problem.


    Wegen einer Zahnzusatzversicherung haben wir uns noch nicht beraten lassen. Aber Geld werden wir auf alle Fälle dafür zurücklegen, auch wenn noch nicht ganz absehbar ist, welche bleibenden Zähne betroffen sind.

    Die Tatsache, dass es die unteren Schneidezähne beide betrifft, spricht wohl eher für eine deutlichere Beteiligung auch der restlichen Zähne. Einzelne Backenzähne sprechen für eine eher milde Betroffenheit. (Quellen dazu auch ich morgen mal raus)


    Wie geht es deiner Tochter damit?

    Ich meine mich zu erinnern, dass wir das aufs Klo gehen mit Stickern attraktiv gemacht haben. Also, eine Art Belohnungssystem.Wir haben mit den Stickern das Klogehen mit etwas Schönem verbunden und damit ritualisiert.

    Und halt ein bisschen positives Bohei ums Klogehen gemacht (der Toilettensitz war der "Thron", das hat meinem Großen gefallen).

    Er ist jetzt auch 6 und mittlerweile interessieren ihn wissenschaftliche Begründungen sehr. Wenn man ihm erklärt, wie genau die Nieren funktionieren und warum Urin einhalten nicht gut ist, ist das für ihn sehr nachvollziehbar und dann will er das so machen, wie es dem Körper gut tut. Er hat dann das Gefühl von Autonomie, weil er sich selbst dazu entscheidet, es so zu machen. Das ist bei ihm irre wichtig. Und eben die genauuue Erklärung, wie das in seinem Körper funktioniert.


    Will heißen - wie gelingt es dir denn, normalerweise Dinge angenehm für dein Kind zu gestalten und wie muss er Dinge präsentiert bekommen, um sie annehmen zu können?


    Und die klassische Frage nach der Ausnahme: In welchen Situationen funktioniert es gut - was ist da anders/warum?


    Wie schätzt du dein Kind ein - neigt er dazu, Schritte zu gehen wenn er bereit dazu ist oder können sich da eher ungute Gewohnheiten einschleifen, wenn man ihn einfach machen lässt?

    Liebe StudyMom

    ich kenne das Hin- und Hergerissen sein von Aufwand vs. Genauigkeit beim wissenschaftlichen Arbeiten. Ich würde dir dennoch dringend empfehlen, mindestens Freitextfelder an sinnvollen Stellen anzufügen, wo man Besonderheiten, die nicht durch das Frageformat abgedeckt werden, erläutern kann.

    Eine qualitative Herangehensweise, ergänzt um einen guten (!) quantitativen Fragebogen hätte ich am besten gefunden.


    Ich hatte auch ganz schöne Probleme beim Ausfüllen und fürchte auch, dass meine Angaben eher irreführend sind und nicht das tatsächliche Konstrukt abbilden, das eigentlich erfasst werden soll.

    Für die Statistik mag ich auch noch erzählen: Obwohl im Kinderladen auch die gerade 3jährigen mit den Kleinkinderfahrrädern herumfuhren hat es bei uns auch bis zum Sommer vor der Einschulung gedauert, bis mein Großer fahren konnte und nochmal ein Jahr, bis er sicher fahren konnte. Und das, obwohl er viel und gerne Laufrad gefahren ist.

    Dreiradfahren wollte er allerdings nicht, deshalb hat das mit den Pedalen etwas gedauert.

    Sein bester Kumpel hat erst mit 6 so richtig radfahren gelernt.


    (...mich hat der Trend zum "frühen Lernen von XY" damals schon etwas gestresst...alles passiert früher im Vergleich zu meiner Kindheit, Fahrradfahren mit 3, Schwimmen mit 4...)

    paulina Hm, über die Zahnversicherung denke ich gerade auch nach. Mal recherchieren, ob sich das lohnen würde.


    Die Schuldgefühle habe ich, weil wir diese Vitamin-D-Tabletten über die ersten beiden Lebensjahre alles andere als regelmäßig gegeben haben. Es hieß, die seien auch für den Aufbau der Zahnkeimlinge unheimlich wichtig. Dass Schuldgefühle irrational sind und zudem wenig hilfreich, das weiß ich. Dennoch hätte ich das gerne verhindert.

    Die Studienlage zu den Ursachen ist ja sehr fuzzy, ich erhoffe mir da in Zukunft auch bessere Erkenntnisse.

    Danke für eure Beiträge, ihr klingt sehr routiniert.

    Puh, der letzte Zahnarzttermin hat meine Befürchtungen leider bewahrheitet: die ersten bleibenden Zähnen meines Großen haben MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation). Die Milchzähne hatten nie was, deswegen hat mich das auch so aus den Socken gehauen. Nun denn, ich bin mal losgezogen und habe neben dem elmex-Gelee auf Rezept auch noch eine flouridierte Mundspülung gekauft. Toothmouse haben wir schon zuhause, darauf bin ich damals dank euch Raben gekommen. Xylit haben wir sowieso zuhause, da werde ich auch mal nach xylithaltigen Zahnpflegekaugummis gucken.

    Ich erinnere mich zudem noch an Tipps wie die Weidebutter und alles, was Vit-D.-reich ist, aus dem Karies heilen-Buch, was hier auch empfohlen wurde. Göttin sei Dank ist mein Großer nicht allzu erpicht auf Süßigkeiten, er zieht herzhafte Speisen deutlich vor.


    Dennoch würde ich mich gerne mit anderen Betroffenen austauschen, wie es euch so geht (...die Schuldgefühle -.- ), was ihr so macht, wie die anderen bleibenden Zähne rausgekommen sind usw.

    Momentan steht der Thread noch im relativ öffentlichen Gesundheits-Unterforum, falls gewünscht, kann ich ihn gerne in geschütztere Bereiche verschieben.