Beiträge von conundrum

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    Dass Regression ein ganz normales Phänomen sein kann, ist hier ja schon erwähnt worden.

    Jetzt mag ich aber nochmal kurz darauf Bezug nehmen, wenn das Begleiten des Kindes im Alltag durchgehend einfach sehr, sehr anstrengend ist, weil das Kind fast durchgehend zugewandte Aufmerksamkeit und emotionale Co-Regulation benötigt. Das könnte darauf hinweisen, dass das Kind neurodivers ist; ganz oft findet man diese "Besonderheiten" dann auch mehr oder minder ausgeprägt bei den Eltern.

    Das kann dann auch die große Erschöpfung/Frustration bei den Eltern erklären die über normale "naja, so ist das halt, wenn man Kinder hat"-Erschöpfung hinausgeht.
    Da lohnt es sich dann, das Kind auf der einen Seite mal anschauen zu lassen; aber auch bei sich selbst gucken zu lassen.
    Nicht selten können neurodiverse Erwachsene mehr oder minder gut kompensieren. Die Kompensationsleistung kann aber nachhaltig kippen, wenn ein Kind 24/7-Bereitschaft fordert und die üblichen Pausen zum Wiederaufladen der Akkus fehlen.

    Hier auch zwei sehr schlanke Kinder, die normalerweise nicht leicht frieren, aber speziell im Wasser deutlich schneller auskühlen (und dann damit schneller frieren) als Kinder mit entsprechend mehr Isolierung unter der Haut. Das können meine zwei Schlotterer trotz viel Bewegung nicht wettmachen.


    Ich denke auch, dass der Neoprenanzug eine gute Lösung wäre. Es gab doch "neulich" erst einen Thread hier, wo es auch darum ging, wo man sich solche Neoprenanzüge besorgen könnte. (den Tipps im Thread entsprechend haben wir zwei dünne mit 2,5mm von Decathlon und sind sehr zufrieden. Sie schränken die Bewegungsfreiheit kaum ein, aber halten die Kinder deutlich warm im normalen Schwimmerbecken und im Freibad.

    [Liebe mimi , blöd, dass der Wahlhelfer so unfreundlich war. Ich lese dich so, dass dich das echt irritiert hat - du hattest ja nichts Böses im Sinn - und dass du dir hier gerne ein bisschen Unterstützung und ein paar aufmunternde Worte gewünscht hättest.


    Jede hier schreibt ja mit ihren persönlichen Erfahrungen und Biographie im Hintergrund und fasst dann Dinge dementsprechend und somit anders auf. Bitte bezieh diese Antworten im Stil nicht auf dich persönlich. Aus einigen spricht ja da z.B. die Erfahrung, in einem unfreien System wie der DDR großgeworden zu sein, wo die Wahlen eine Farce waren. Wieder andere haben die Brille von Wahlhelfer:innen und Staatsbediensteten auf, die oft nochmal einen besonderen Blick auf die Einhaltung von Vorschriften haben. Dann wiederum gibt es einige, die einen sehr sachlichen Schreibstil haben. Wenn man die gut "kennt", kann man das gut einordnen. Wenn man das nicht im Hinterkopf hat, kann der Schreibstil ein wenig wehtun, ohne dass das Absicht wäre.


    Solche Diskussionen, wo einer etwas Persönliches schreibt und sich freundliche Unterstützung wünscht, andere aber in positiver Absicht Hilfe durch Erklärung Hilfe bieten wollen und dabei hauptsächlich auf der Sachebene unterwegs sind, gibt es hier oft. Üblicherweise meint es dabei keine der Schreibenden böse - es ist oft einfach nur eine unklare Erwartungshaltung und ein Nicht-auf-dem-Schirm-haben, ob/was der andere gerade "braucht".
    Nachdem ich nachgelesen hatte und gesehen habe, wie schnell man dann dabei ist, sich gegenseitig anzuraunzen, hatte jetzt gerade das Bedürfnis, ein wenig um Verständnis für einander zu werben.]

    Ihr Lieben,

    bitte postet in den Threads keinen Trollverdacht.
    Nicht jede/r User:in, die vom typischen Forenschreibstil abweicht oder vielleicht ungewöhnliche Fragen stellt, ist ein Troll.
    Es ist äußerst verletzend und verunsichernd, das zu lesen, wenn man sich in Not und Verunsicherung ans Forum wendet und auf Unterstützung hofft.
    Was nicht heißen soll, dass nicht auch sachliche Informationen zur Aufklärung und Hilfe gepostet werden sollten.
    Bitte vergesst bei allem nicht, dass am anderen Ende eine Person vor der Tastatur sitzt, die ein sehr persönliches Thema besprechen möchte.

    Bitte checkt lieber einmal mehr, was ihr geschrieben habt und wie es beim anderen ankommen könnte.


    Im Sinne eines wohlwollenderen, freundlicheren Miteinanders - vielen Dank an der Stelle!

    Conundrum als Mod

    Liebe Tungi,


    Hier Infos über Ultraschall von der Greenbirth Community:

    https://www.greenbirth.de/de/g…hung-mit-ultraschall.html

    Es ist richtig, dass ein Zuviel an Diagnostik nicht gut ist. Nicht nur, weil es Mutter und Kind unnötig stressen kann, sondern auch weil dadurch falsch positive Befunde ansteigen können. Ein ähnliches Problem kennt man z.B. aus der Brustkrebsprävention. Der Nutzen von bildgebenden Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs steigt eben nicht unendlich mit der Anzahl der Untersuchungen. Es gibt da, wie auch bei den Früherkennungsuntersuchungen bei einer Schwangerschaft, eine bestimmte Anzahl zu einer bestimmten Zeit mit bestimmten Methoden, die sich als nahezu optimal für Mutter und Kind herausgestellt haben.

    Was in dem Link von Greenbirth steht, ist nur teilweise korrekt. Das möchte ich hier gerne noch korrigieren:
    - es wird dort davon gesprochen, dass Kinder nach einer Fruchtwasserpunktion mit einer "latenten Angststörung" zur Welt kommen könnten. Dies würden "Therapeutenberichte" nahelegen. - Das ist eine irreführende Vereinfachung. Psychische Erkrankungen haben mannigfaltige, miteinander interagierende Ursachen. Es hat sich in vielen Studien gezeigt, dass sich in untersuchten Gruppen psychisch kranker Erwachsener z.B. häufiger Geburtskomplikationen zeigen. Daraus den Rückschluss zu ziehen, dass eine bestimmte pränatale Untersuchung eine bestimmte psychische Erkrankung verursachen würde, ist Unfug.


    - es werden dort implizit vermeintlich zunehmende Zahlen an Säuglingen mit Regulationsstörungen, ADHS und Angststörungen in Bezug gesetzt zur zunehmenden Zahl an Ultraschallen. Ohne dass dieser Zusammenhang dort explizit behauptet werden würde, setzt er dennoch eine Verbindung. Auch das ist Humbug und setzt betroffene Eltern unnötig unter Druck, sie hätten die Störung ihres Kindes durch den Ultraschall oder eine andere notwendige Untersuchung quasi fahrlässig mitverursacht. So eine Art der Aufklärung ist nicht hilfreich und macht vordringlich den Schwangeren Angst - das kann nicht im Sinne einer aufgeklärten Entscheidungsfindung sein.

    Es haben sich hier ja schon einige Medizinerinnen zu Wort gemeldet - und auch ich möchte mich dem anschließen, dass es nicht darum geht, bestimmte Untersuchungsmethoden per se als "unnatürlich" zu verdammen. Es geht viel mehr darum, ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zur Hebamme und zur begleitenden Fachärztin zu haben, Fragen und Unsicherheiten zu äußern und aufgeklärt zu werden und dann den individuellen Fall ohne dogmatische Scheuklappen zu betrachten.


    Es gibt Fälle, da ist es hilfreich, aus einer großen Palette an medizinischen Untersuchungsmöglichkeiten wählen zu können. Und es gibt wiederum Fälle, die so bilderbuchmäßig verlaufen, dass es gut vertretbar ist, nur ein absolutes Mindesmaß in Absprache mit den Behandlerinnen in Anspruch zu nehmen.

    Beides ist gut und richtig so.

    Höre gerade das Interview von Gregor Gysi bei Jung&Naiv.

    Dort wird er gefragt, wie die weitreichenden Forderungen bezüglich Klimaschutz im Wahlprogramm mit der Haltung, Nordstream2 nutzen zu wollen, zusammenpasst.

    Gysi sagt in etwa:

    - Pacta sunt servanda. Es wurde vertraglich vereinbart und jetzt muss man sich auch daran halten.

    - Es gehe nicht, es erst zu bauen und dann verrotten zu lassen (durch Nichtnutzung)

    - Es sei momentan fast die letzte Verbindung zu Russland und diese dürfe nicht gekappt werden. Er bezieht sich darin auch auf Bundespräsident Steinmeier.

    Meine Erfahrungen sind nicht so frisch, so 10 Jahre alt. Parken war schon damals ziemlich schwierig, ich habe gehört das ist nicht unbedingt besser geworden.
    Auf jeden Fall lieber die Öffis, auch, weil das mit Straßenmusikern (...und dem Gestank und den Taschendieben...) ein ganz eigentümliches Flair ist.
    Wenn Eiffelturm sein muss, gut. Eigentlich rät man davon immer ab, weil ist halt eher so Touristenfalle, irre teuer und jetzt sonst nicht so wahnsinnig schön dort.
    Zum Flanieren abends fand ich Montmatre ganz schön :) (natürlich kein Geheimtipp, auch viele Touris, aber dennoch lauschig und schön)

    Ich habe mich neulich mit Franzosen im Urlaub unterhalten, die lobten die G**gle-Translator-App, mit der seien sie bisher sehr gut im Urlaub zurechtgekommen.
    Umgekehrt würde ich das wohl auch probieren, wenn ich mich dringend mitteilen müsste.

    Auf alle Fälle einen ganz tollen Trip euch!! (und ich bin nur ein bisschen neidisch...nur ein bisschen... :D)

    Nollaun Hm, mit nicht so laufbegeisterten Kinder würde ich eher noch bissl kleinere Sachen machen, die aber toll aussehen und abwechslungsreich sind. Erfahrungsgemäß laufen Kinder meistens dann lieber, wenn die entsprechende Muskulatur gut da ist. Dann ist einfach vieles nicht mehr so mühsam. Bei unserem Kleinen konnte ich das gut sehen. Und auch bei Kindern aus dem Bekanntenkreis war es oft so, dass aus vierjährigen Buggyfanatikern zwei, drei Jahre später doch ganz fröhliche kleine Wanderer wurden, weil dann die Ausdauer da war.

    Die Zeit, wo uns die Kinder für dauerndes Tragen zu schwer wurden, haben wir nur kürzere und einfachere Sachen gemacht. Unser zarter Kleiner jetzt wandert auch nur etappenweise in der Toddlertrage mit, alles was geht, muss er sonst mitlaufen. Das geht mittlerweile gut so. (Das liest sich in unserem Eingangspost so, als ob wir ihn durchgehend tragen würden. Wir tragen ihn also nur an heiklen Stellen oder wenn er gerade eine Pause braucht.)

    Betje In Nordbayern gibt es den Höhenglücksteig und daran angeschlossen eine Kinder-Ferrata zum üben.
    Hier zwei Links: https://www.via-ferrata.de/kle…ge/topo/hoehengluecksteig

    https://www.via-ferrata.de/kle…/topo/via-ferrata-bambini


    Das Problem mit den Kindern im Steig ist das Sichern. Die üblichen Bandfallsicherungen lösen erst ab einem Körpergewicht von 30kg, besser 40kg aus. Kinder würden da im blödsten Fall ungebremst ins Geschirr reinrauschen mit ernsten Folgen. Daher wurde mir empfohlen, die Kinder immer mit einem Seil zu sichern.
    (nein, ich habe keinen Werbevertrag mit der Website, das waren jetzt zufällig die brauchbarsten Links :D)

    https://www.via-ferrata.de/anf…klettersteig-nachsichern/