Beiträge von conundrum

    (Realistischer wäre "mein total überarbeiteter Partner liegt mit quengelndem Baby im Bett weil er von seiner 50-Stunden Woche so fertig ist; es macht mich wahnsinnig, dass die beiden Großen sich ständig in der Wolle haben und ich lasse sie jetzt beide Süßigkeiten mampfen, die sie von meiner blöden Schwiegermutter bekommen haben, und auf dem Tablet irgendwas gucken, nur damit ich jetzt in Ruhe Fotos von den grünen Smoothies machen kann, ich brauche ja wieder neuen Inhalt für meinen Insta-Account....")

    #super


    Wir hatten doch mal einen Strang zum Thema, oder war es nicht sogar eine externe Blogseite? #gruebel

    Hat leider nicht sehr lange überlebt.

    ich erinnere mich dunkel ("Killermuttis"?)

    Der war genial.

    ...und mich macht es da besonders grantig, dass es den "Insta-Müttern" oft doch genauso geht. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll, als da zu bitten, realistischere Darstellungen zu bringen und nicht das "ich mache am Sonntagmorgen grüne Smoothies mit meinen beiden Kleinkindern in der Küche, während das Baby mit Papa kuschelt". (Realistischer wäre "mein total überarbeiteter Partner liegt mit quengelndem Baby im Bett weil er von seiner 50-Stunden Woche so fertig ist; es macht mich wahnsinnig, dass die beiden Großen sich ständig in der Wolle haben und ich lasse sie jetzt beide Süßigkeiten mampfen, die sie von meiner blöden Schwiegermutter bekommen haben, und auf dem Tablet irgendwas gucken, nur damit ich jetzt in Ruhe Fotos von den grünen Smoothies machen kann, ich brauche ja wieder neuen Inhalt für meinen Insta-Account....")

    wäre spannend, was die Erwachsenen Rabenkinder veranlasst (nicht) nachzurücken.

    Foren sind vielleicht bei der jüngeren Generation nicht mehr so angesagt? Gibt genug Familienthemen bei Insta und YouTube.

    Ja, es gibt wirklich viele AP-Instagram-Mütter und viele Blogs, die sehr ansprechend gestaltet quasi eine Community aufziehen. Ich frage mich dennoch, wie das funktioniert, da eine echte Kommunikation zu anderen User:innen aufzubauen. Und mir stößt sauer auf, dass halt viel so geschönt ist - selbst bei von mir sehr geschätzten AP-Autorinnen ärgert es mich immer ein wenig, dass sie immer topgestylt aussehen und ihre Inhalte ebenso verbreiten. Logisch, ist aus Marketinggründen und so ja notwendig, professionelle tolle Bilder zu haben.

    Aber mich zog und zieht es nicht an, weil es so wenig authentisch ist. Authentizität und viele ganz handfeste Tipps habe ich im Rabenforum so zu schätzen gelernt.


    Sehr begrenzt in der Aussagekraft; aber die jungen Mütter, die ich gefragt habe, haben sich gar nicht ausgetauscht in der Art, wie es hier im Forum geschieht. Da gab es zwar Stillgruppen oder so, da gab es vielleicht hier und da mal eine Facebookgruppe, aber ein echter Austausch fand da nicht statt und mit Kindern, die nicht der "Norm" entsprachen (kein Brei mit 4 Monaten Kind; kein Durchschlafkind,...) standen die dann recht allein da.

    Da wäre ich sehr interessiert, von anderen mehr zu erfahren, wie sie das mit jungen Eltern erlebt haben, wo die sich informieren, ob es das Bedürfnis nach Austausch überhaupt gibt usw.

    aber inzwischen kenne ich auch viele, die bedürfnisorientiert mit den Kindern leben und man wird doch kaum noch schräg angeschaut, weil man das Baby im Tuch dabei hat oder so.

    Das ging mir auch so. Laenger stillen, Co-Sleeping, teilweise auch tragen usw machten viele in meinem Umfeld mit ihren Kindern vor nicht allzu langer Zeit und ich vermute stark, dass diese nicht hier schreiben.

    Langzeitstillen (>24 Monate) ist in der breiten Masse immer noch ein Thema, das Irritationen hervorruft. Auch Co-Sleeping/Familienbett jenseits des Säuglingsalters wird sehr kritisch beäugt. Auf fachlicher Ebene erlebe ich immer wieder, dass ungefragt daran herumgedoktort wird.
    Was das Tragen angeht stimme ich zu, das ist defintiv nichts Besonderes mehr.

    Das kann ich aus fachlicher Sicht und persönlicher Sicht unterstreichen. Und bei den Instagram-AP-Influencer-Müttern fehlt mir dieses Thema auch sehr.

    Wow, jetzt hab ich das Bedürnis mein Posting wieder zu löschen, bei so viel geballter Fachkompetenz von doanka

    (das ist ganz unironisch gemeint, echt, ich find das großartig!)

    (...vielleicht hast du das schon probiert, bei mir hat es öfters mal geholfen, als ich bei niedergelassenen Praxen nicht um viel einen Termin bekommen hab - Unikliniken bzw. deren fachärztliche Ambulanzen abtelefoniert, da bin ich dann schon öfters schneller reingerutscht als bei den normalen Praxen. Kann dir deine Hausarztpraxis solange eine potente Lidocainsalbe oder sowas ähnliches verschreiben?)

    Gute Besserung!

    (...dass Madenwürmer ganz hervorragend in Sachen Allergieprävention sind und Immunologinnen große Hoffnungen in Wurmtherapie in Bezug auf Autoimmunerkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn und sogar Multiple Sklerose setzen, sollte ich jetzt nicht erwähnen oder? Ich finde die Viecher lästig, aber was sie bei uns im Körper Gutes machen können, ringt mir wirklich Bewunderung ab und ich glaube, ich finde sie dadurch ein gutes Stück nicht mehr so schlimm - aber ja, das sagt sich natürlich leicht, wenn die eigene Familie nicht betroffen ist.)


    Fingernägel sehr kurz halten bei Kindern hat uns unser alter Kinderarzt als zusätzlichen Tipp gegeben.

    Aber ansonsten klingt das ganz prima bei dir und deiner Familie, Flitzebogen. Ich lass dir einen Drücker da.

    Das Verzögern der beiden jungen Engländer vor dem Elfmeterschuss fand ich echt nervig und hab mich insgeheim gefreut, dass sie ihn dann verschossen haben.


    Was für ein spannendes Spiel, die Engländer haben toll gekämpft!

    Ohje, das muss ein ganz schöner Schock für dich sein. Mir ging es vor geraumer Zeit auch so. Bei meinem großen Sohn sind die bleibenden Zähne betroffen, die Frontzähne, deutlich sichtbar, nachdem die Milchzähne völlig unauffällig waren. Ich habe mich auch schon selbst durchgegrillt (...nicht ausgewogen genug gegessen? ...zu wenig Vitamin D gegeben? ...unnötige Antibiotikagabe...?...) - die anderen haben es ja schon gesagt, _den_ Grund gibt es nicht.
    Wir haben eine tolle, fitte Zahnärztin, die uns toll berät.


    Generell fahren wir mit folgendem Regime gut:

    Wir haben eine Schallzahnbürste angeschafft, die putzt um Welten besser als der Handschrubber. Das würde ich tatsächlich empfehlen.

    Wir putzen einmal am Tag, dafür gründlich, abends. Dreimal am Tag würde ich nicht, da schrubbt man unter Umständen zu viel an der Zahnsubstanz rum.

    Ich putze fast immer nach.

    Zahncreme flouridiert, klar, dazu Zahnspülung mit Xylit und Flourid.

    Einmal die Woche Elmex Gelee, 30 Minuten Einwirkzeit. (mein Kind ist halt so alt, dass er zuverlässig nichts mehr in nennenswerten Mengen verschluckt)

    Immer mal wieder nutzen wir diese Farblösung, die den Plaque sichtbar macht. Das hilft, das Zähneputzen zu optimieren.

    Ich habe sehr intensiv mit meinem Sohn geredet, damit er versteht, warum wir was die Zähne angeht, so hinterher sind. Und dass es auch seine Verantwortung ist, da mitzuhelfen. Also Süßigkeiten und süße Getränke halt reduzieren bzw. nur einmal oder zweimal am Tag und nicht fünfmal gleichverteilt. Erfreulicherweise ist er sowieso eher der Fan von Herzhaftem


    Ich habe mir große Sorgen darum gemacht, dass er wegen der Zähne gehänselt wird. Umsonst. Da ist nichts, er ist sehr selbstbewusst und wenn jemand was sagt, dann wird der fachmännisch aufgeklärt. :D


    Wir gucken mal, was wir perspektivisch machen - die bleibenden Molaren (bisher ist pro Quadrant nur einer da) sind nur leicht betroffen, die werden wir wohl versiegeln lassen, wenn die Fissuren recht doof sind.

    Für die Frontzähne gäbe es die Option, sie im Erwachsenenalter überkronen zu lassen. Mal sehen.


    Ich möchte dir Mut machen - ich habe den Eindruck, wir haben die Geschichte gut im Griff. Die Kontrolltermine sind bisher immer unauffällig gewesen und mein Sohn wurde für seine gute Mundhygiene sehr gelobt. Seit wir so gut pflegen hat die Schmerzempfindlichkeit der Zähne ganz nachgelassen.


    Und jetzt suche ich mal den alten Thread raus um ihn zu verlinken, da standen auch viele interessante Sachen drin. (...und der Trost hat mir damals sehr gut getan :)


    Da gab es auch irgendeine wissenschaftliche Untersuchung über Zusammenhänge und Schweregrade der Ausprägung...mal gucken, ob ich die nochmal finde.

    Neben der fachärztlichen Begleitung, die schon angesprochen wurde, würde ich mit der konkreten Diagnose diverse Physiotherapeut:innen anrufen und fragen, ob sie da oder mit direkt verwandten Erkrankungen Erfahrung haben.
    Habe jemanden in meiner Verwandtschaft, der im Rahmen von Physiotherapie mit Kindern arbeitet, die einen sehr hohen Muskeltonus bis hin zu Spastiken haben.


    Find ich sehr gut, dass der Hausarzt sagt, dass er sich das nicht zutraut. Gibt es eine Klinik in größerer Entfernung, die sich auf das Krankheitsbild bzw. ähnliche Krankheitsbilder spezialisiert hat? Haben die bestimmte Ärztinnen, mit denen sie zusammenarbeiten?

    In meinem Umfeld wie bei Jono - die Zeiten, in denen viele Frauen und junge Mädchen selbstverständlich die Pille genommen haben sind zumindest in meiner Blase vorbei.
    Hier haben sich viele Väter nach abgeschlossener Kinderwunschzeit vasektomieren lassen, weil es einfach viele entscheidende Vorteile hat, nicht zuletzt auch finanzieller Natur.