Beiträge von Kata

    Hier war auf Arbeit die erste Ladung auch eher klein und darum schnell weg, ich darf jetzt nächsten Dienstag. Mein Mann fragt morgen bei seiner Betriebsärztin nach, das Kind steht auf der Warteliste bei der Kinderärztin.


    Sorgen mache ich mir eher um meine Eltern - die sind mit Privatrezept in die Apotheke und sollen frühestens Ende des Monats das nächste mal nachfragen.


    Meine schlimmste Impfreaktion bei Grippe war mal eine fiese lokale Infektion der Einstichstelle, ansonsten - nix.

    Also - so ganz, ganz vorsichtig: wenn wir abends früh genug essen, wobei kurz vor sechs auch reicht, und das Kind dann gut im Blick halten, dann klappt es derzeit tatsächlich mit so einer halben bis einer Stunde Einschlafbegleitung, und das finden wir voll okay.

    Ich wollte ein kurzes Update geben (ich hab nämlich Zeit! Um viertel nach sieben! 8o): Das Kind schläft. Unfassbar.


    Was nicht so gut geholfen hat:

    - Kein Mittagsschlaf, da ist das Kind völlig ermattet nachmittags auf der Couch weggepennt beim Vorlesen

    - Tragen. Also, das hat einmal nach 30 Minuten funktioniert und einmal nach einer Stunde, an Tag drei und vier waren es über 1,5h ohne Erfolg, mit danach wieder einer Stunde Hochleistungseinschlafbegleitung (und Fußweh :D)

    - Wieder aufstehen. Das hat die Dramatik in der jeweiligen Situation entzerrt, aber zumindest für uns war es irgendwie auf Dauer nicht so fruchtbar, wenn das Kind dann erst um halb elf im Bett lag - und auch das nicht gechillt, sondern so wie im Post drüber geschrieben.

    - Unten einschlafen lassen. Ging (22.30 Uhr), beim Umlagern ins Bett ne Stunde später aufgewacht, nochmal 45min gebraucht zum wieder einschlafen.


    Was heute erstaunlich gut funktioniert hat: Ich bin zum äußersten geschritten und habe mir einen Ratgeber gekauft #rolleyes. "Ab ins Bett" von Elizabeth Pantley, das müsste der "Nachfolger" von "The No-Cry sleep soution" sein. Nach gründlichem Überlegen, ob das Kind also eventuell nicht wach, sondern eigentlich sehr, sehr müde ist, haben wir heute um halb fünf zu Abend gegessen, das Kind dann mit einem Elternteil ins Kinderzimmer verfrachtet zum reizarmen Zug spielen, und als er da plötzlich aufdrehte, haben wir zügig Windel/Schlafi/Zähne/Fläschchen gemacht, ich hab ihn ins Bett verfrachtet und wir haben gelesen. Er wollte noch einmal aufstehen, da hab ich ihn fest an mich gekuschelt, er hat etwa 30 Sekunden geweint und sich dann in den Schlaf singen lassen. Ich bin noch SEHR skeptisch, aber jetzt mach ich jedenfalls Haushalt, häng mich auf die Couch und netflixe. :D

    Heute ist er um 22.15 Uhr eingeschlafen. Ohne Tränen. Wie er vorher nicht eingeschlafen ist: Im Hänger beim Spaziergang, nach Fläschchen und Buch, nach nochmal aufstehen und nochmal Abendessen und wieder Zähneputzen und Buch lesen...naja, so halt. Irgendwann hat er dann erklärt, er brauche jetzt nochmal ein Fläschchen, ich hab gefragt ob er dann Sterne und Musik anmacht, das war okay, dann hatte ich das falsche Fläschchen mit, als ich das korrigiert hatte, musste ich mich nur noch auf die andere Seite von ihm legen und meinen Arm auf eine ganz bestimme Art um ihn legen, und dann ist er kommentarlos eingeschlafen. Immerhin: Ein für alle sicherlich erholsamerer Abend als die vergangenen.


    Julchen86 - ja, nochmal aufstehen machen wir inzwischen öfter mal. Das ist wirklich entspannter. Pipi macht er immer nochmal beim letzten Windelwechsel, das sagt er an und entscheidet dann ob in die Windel oder ins Töpfchen, das klappt ganz gut.

    Danke euch allen für den Input! Ich versuche mal beitragsweise nachzudenken und zu antworten. ;)

    Keine wirklichen Tipps aber bei unserem 3,5 Jährigen war es nach dem Umzug ähnlich. Du ist massiv eskaliert, wollte ständig aufstehen, ins Bett bringen war eine Sache von Stunden - wir haben regelmäßig gewechselt beim ins Bett bringen weil es für uns Erwachsene auch echt grenzwertig war. Wach lassen ging manchmal - manchmal eskalierte es genauso.


    Hier hat am Ende vor allem die Zeit geholfen - der Umzug ist jetzt knapp 8 Wochen vorbei. Gut noch nicht aber besser!

    Das ist immerhin eine beruhigende Aussicht - immerhin sind wir nicht allein und es gibt Hoffnung. :D

    Das klingt sehr mühsam! Meiner knapp 2jährigen ging es im Urlaub teilweise so.

    Ich weiß nicht, ob euch etwas davon hilft, vielleicht ist es auch bescheuert...

    - 2 Wochen sind noch eine lange Zeit für so ein kleines Kind. Da kann sich noch viel ändern. Vielleicht könnt ihr den Fokus auf das Jetzt legen: was ist JETZT für mich leistbar? Vielleicht hilft das, entspannter zu bleiben?

    - wenn er durchs Babyphon noch schluchtzt: bei ihm bleiben, Hand auf den Rücken/Bauch legen?

    - wenn ihr beim Vorlesen Pausen braucht: euch selbst dabei mit dem Diktiergerät aufnehmen und dann (in Dauerschleife?) abspielen?

    Ja, Fokus auf "das ist jetzt erstmal heute abend" hilft mir, meinem Mann fällt das noch schwerer. Gestern war ich dann nochmal beim schluchzenden Kind, das waren aber tatsächlich diese Atemholschluchzer. Er hat ganz friedlich geschlafen und war auch nachts entspannt. Vorlesen ist gar nicht das Problem - das Problem ist, dass es irgendwann aufhört. Egal ob nach einem Buch oder nach fünf Büchern. Ich glaube wirklich, er will einfach den Tag nicht gehen lassen.

    Könnt ihr ihn im Wohnzimmer auf dem Sofa Einschlafbegleiten und dann hoch tragen?

    Das wäre noch eine Option, die wir recht gut ausprobieren könnten. Danke!

    Hallo Kata, Glückwunsch zum Umzug! Lebt Euch gut ein!


    Hier dauert Einschlafen auch immer so lange, ganz ohne Umzug, gestaltet sich aber meistens weniger dramatisch. Auch unser Kleiner kommt noch nicht ohne Mittagsschlaf klar, aber bei uns ist der gleichzeitig auch das Problem. Wenn er - ganz selten - mal keinen macht, schläft er gegen sieben friedlich ein... Bei den beiden Großen war es ungefähr im gleichen Alter genauso. Was ich damit sagen will: ich glaube nicht, dass ihr etwas anders machen könnt (mir fällt jedenfalls nichts ein). Es ist nur eine Phase...

    Danke für die guten Wünsche. Mittagsschlaf ist hier noch völlig unverhandelbar, manchmal legt er sich morgens um halb elf ins Bett und verlangt Milch - und pennt dann auch zwei Stunden. Und ist nachmittags trotzdem wieder üde.

    Kinderwagen/Hänger/auto sind recht zuverlässige Möglichkeiten - seit kurzer Zeit wird er aber beim Umlagern immer wach. Es wäre nochmal zu überlegen, das auszuprobieren - ob er dann quasi auch nochmal komplett hochfährt oder es dann zumindest leichter ist ihn hinzulegen. Nach dem letzten Familiengeburtstag mit Auto-Rückfahrt wars dann zuause nochmal ne knappe halbe Stunde oder so, das ging eigentlich.

    Kann es sein, dass zusätzlich zum Umzug gerade auch ein Wechsel in der benötigten Schlafmenge ansteht? Gerade der Schritt von Mittagsschlaf zu kein Mittagsschlaf mehr war hier teilweise auch problematisch. Bei uns war dann allerdings eindeutig eine Verbindung da zwischen Tagen mit Mittagsschlaf (bei der TaMu) und endlos langen Abenden weil Kind einfach nicht müde war. Habt Ihr es schon mal ohne Mittagsschlaf probiert?

    Siehe oben - ohne Mittagsschlaf haben wir ein den ganzen Tag völlig fertiges Kind, aber abends leider trotzdem keine Erleichterung. Vor ein paar Tagen wars "aus Versehen" so - und abends auch furchtbar.

    hi, wir haben damals bei unserer Großen dann kapituliert, bevor mir die Hutschnur platzte. Wir hatten aber keinen Umzug ;)

    Sie durfte dann bei uns spielen, bis sie im Wohnzimmer auf dem Teppich oder auf der Couch einschlief. Wenn wir dann ins Bett gingen, haben wir sie hoch getragen und mitgenommen.

    Ich behalte das als Option im Hinterkopf - velleicht klappts tatsächlich. Ich fürchte, es würde ziemlich lang dauern (aber das tuts ja gerade auch).


    Heute Abend sind erstmal geänderte Umstände - ich bin zur klassischen Insbettgehzeit nicht da (komme dann aber zur verspäteten Zeit), vielleicht haben die beiden dann wieder ihren Groove, den sie sonst auch haben, wenn ich abends/nachts arbeite.


    Ich werde berichten!

    Unser Zweijähriger (frisch zwei seit Juni) war nie ein guter Schläfer (und hat es zweimal in seinem Leben auf ca. sechs Stunden am Stück gebracht - wir nennen es "er hat schonmal durchgeschlafen :D). Bis vor einigen Wochen war er aber bei abends Schlafanzug an, Fläschchen, Zähne putzen, zwei Bücher lesen, singen, kuscheln, schlafen und dann nachts zwei bis dreimal ein Fläschchen mit Wasser trinken angekommen - das war für uns okay. Wir fantasierten bereits von besseren Nächten, da er im März noch nachts Milch getrunken hatte und die Änderung zu Wasser hin vergleichsweise entspannt lief.


    Dann sind wir umgezogen.


    Mit Beginn des Kistenpackens fielen ihm die Abende schwerer - zeitlich fiel das dann ausgerechnet mit sehr anstrengenden Zeiten bei mir auf der Arbeit und den einzigen drei Wochen VZ-Arbeit bei meinem Mann seit Corona zusammen, das Kind war also auch für drei Wochen wieder 40h bei der Tagesmutter - vorher waren es etwa 32 gewesen. Also klar - gute Gründe für unrunde Abende. Es hat ihm sehr geholfen, abends nochmal den Tag durchzugehen, über schöne Dinge zu reden und wichtige Ereignisse des Tages Revue passieren zu lassen (mit der Tagesmutter im Wald gewesen, beim Spazierengehen einen Hund gesehen, beim Kochen geholfen - was halt wichtig ist. ;)). Wir haben Bücher über Umzüge gelesen, gemeinsam Kisten gepackt und regelmäßig das neue Haus besucht (extra ein voller Monate doppelte Miete). Es war ein schrittweiser Umzug. Am eigentlichen Umzugstag war er von mir betreut - und ist abends wie ein kleiner Stein ins Bett gefallen. Fläschchen, Buch, singen, Kind schläft. Wie in der früheren Wohnung im Familienbett, Kinderbett direkt an unserem Bett, durchgehende Liegefläche.


    Das war vor neun Tagen. Seitdem wird es von Tag zu Tag schlimmer. Ins Bett bringen dauert anderthalb Stunden, heute zweieinhalb. Er macht noch ein Mittagsschläfchen, wird dann ab fünf, halb sechs merklich müde. Wir essen meist um sechs, dann folgt obige Routine, die er auch selbst ("Milch! Bett!") einfordert. Also Schlafanzug, Fläschchen, Zähneputzen, Bücher, singen. Nur - das klappt nicht. Er will aufstehen und "runter", also in die untere Etage. Wenn einer von uns unten ist zu dem, wenn wir beide da sind, alleine. Er rödelt sich total hoch, ist kaum zu beruhigen, kaum abzulenken. Vor einer Woche war Trage noch eine von ihm gerne akzeptierte Möglichkeit, das zu unterbrechen, das geht seit einigen Tagen nicht mehr, lehnt er hysterisch brüllend ab. Wenn wir dann, um das Ganze zu unterbrechen, tatsächlich nochmal mit ihm runtergehen, hockt er todmüde auf dem Sofa, puzzelt ein bisschen und lehnt jeden weiteren Bettvorschlag ab. Sehr, sehr lange. Irgendwann findet er dann lesen im Bett okay, dann gehen wir wieder hoch - das hat dann bis gestern irgendwann, nach einer weiteren Stunde Begleitung geklappt. Heute nicht, Heute wollte er Staubsaugen, Musik hören, lesen. Musik hören im Dunkeln fanden wir okay, da wollte er aber nach einem Lied wieder aufstehen. Dann war ich kurz pinkeln - und daraufhin ist es eskaliert. Er wollte auch Pipi machen, allein, auf dem großen Klo. Kann er nicht, also rein körperlich. Er kann sich die Hose nicht ausziehen, er kann nicht aufs Klo klettern. Wir haben ihm Hilfe angeboten, die hat er abgelehnt - all das völlig außer sich, brüllend, uns immer wieder ins Schlafzimmer schiebend. Nicht erreichbar, nicht zu trösten. Irgendwann ist er, nachdem ich ihn (gegen seinen Willen, mit viel Gegenwehr) auf den Arm genommen hab, völlig matt auf mir zusammengesunken, ich hab ihm von meinem Tag erzählt und er ist eingeschlafen. Das war vor einer halben Stunde - ich höre ihn durchs Babyfon immer noch im Schlaf schluchzen. #crying


    Wir sind in irgendeinen seltsamen Kreislauf gekommen und ich hab keine Ahnung was wir machen sollen. Derzeit haben wir Urlaub (seit kurz vorm Umzug, noch zwei Wochen), aber zu normalen Arbeitszeiten ist das kaum vorstellbar, ihn jeden Abend so ins Bett zu begleiten. Er tut mir so leid, er schafft es irgendwie nicht, sich vom Tag zu lösen. Ich habe damit gerechnet, dass der Umzug ihn aus der Bahn wirft - aber es wird halt gerade täglich schlimmer statt besser. Tagsüber ist er gut angekommen, kennt sich aus, fühlt sich wohl - aber abends anscheinend nicht. Habt ihr Ideen, was wir anders machen können?

    Ich habe den Windeleimer von foxybaby - letzten Endes sehr teure wetbags in einem Plastikeimer, das kann man sicher günstiger nachbauen. Damit klappt aber alles super. (Dazu muss man sagen, dass da nur Pipiwindeln drin sind und nur minimale Po-Abwisch-Kackereste. Normal klappt für Nummer zwei das Töpfchen, es landet höchstens mal ein bisschen was im Vlies, das kommt dann tatsächlich ins Klo. Klappt gut.)


    edit: nach drei bis vier Tagen ist trotzdem krass Puma-Duft im Eimer. Für mich ok, mein Mann leidet beim (deswegen seltenen) Windeln in die Wäsche bringen.

    Jo, großes Gebiet, ist halt das zwischen beiden Wohnorten. #freu


    Tierpark Kleve ist Heimspiel. ;) APX ist glaube ich noch nix... Aber das Ballorig wollten wir eh mal ausprobieren, ich schlag das mal vor. Irrland hatte ich für frühestens nächstes Jahr aufm Schirm, aber für die großen könnte es natürlich schon was sein..


    Kaisergarten ist auch eher was für gutes Wetter, denke ich. Das und die anderen Vorschläge google ich jetzt erstmal, danke!

    Wir wollen am Wochenende (Wetterbericht ist eher so lala, kann durchaus auch schütten) Freunde treffen. Wir würden gerne einen gemeinsamen Ausflug irgendwo am (auch grenznahen) Niederrhein oder im Ruhrgebiet (Oberhausen, Duisburg, Bochum, die Ecke so) machen. Dabei sind ein fünfjähriges und ein dreijähriges Kind und zwei fünfzehn Monate alte Kinder. Letztere sind eh meistens mit rumtapsen und gucken beschäftigt, die größeren sind eher die, die wirklich Entertainment brauchen. Gibts erprobte Tipps?

    Ist der Sitz vorne oder hinten? Ich transportiere 11 Kilo Kind vorne - und obwohl ich sehr souveräne Radfahrerin bin, ist es deutlich anstrengender und verlangt viel mehr Aufmerksamkeit als ohne Sitz. Mein Mann fährt das Rad ausschließlich ohne Sitz, er transportiert das Kind nur im Hänger (er ist allerdings auch ein viel weniger erfahrener Radfahrer und generell etwas unsicherer auf dem Rad).