Beiträge von Corva

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    Wir haben damals für eine Nacht in nem Airbnb direkt in Pompeii gewohnt. Das war großartig, weil wir eh soo viel gelaufen sind und richtig froh waren, abends nur umfallen zu müssen. Für länger wäre es mir da zu rummelig ...

    Wir haben mal ein Ei erst nach Monaten gefunden.

    Wir auch. Das war, als wir schon planten, den Holzfußboden im Kinderzimmer hochzunehmen, um die Maus zu finden, die drunter gestorben sein musste, bei dem Gestank. Aber es war nur das hartgekochte Ei von Ostern in der Blechdose. Es war August #kreischen

    Das ist ja ein gemeiner Wecker!


    Meine blöde Schulter lässt mich nicht schlafen und jetzt bin ich auf, weil es mit Bewegung oft ein bisschen besser wird. Dabei bin ich müde und brauch die Kraft, weil ich bis Samstag von 8:30 bis 18:30 durcharbeiten muss (1 Mitarbeiterin krank, 1 im Urlaub).

    Zitat

    Aber sag mal, Provence mit dem Auto ist doch zB nicht so weit weg. In der Gegend um Avignon, zb auch den Luberon, hast du tolle Ecken, nette Städte zum anschauen und sicher auch schon Sonne zu der Jahreszeit. Hier hatten wir mal ein Mietzelt: https://www.lodg-ing.com/luberon/ Ich glaube aber fast, dass die erst später im Jahr öffnen. Aber die gesamte Ecke dort, Luberon, war verwunschen schön.

    Meine Eltern sind seit ca. 25 Jahren jede Osterferien im Luberon. Für mich ist das ein zweites Zuhause. So schön da! Es ist eigentlich immer warm genug zum Draußen-Sitzen, für T-Shirts und kurze Hosen.

    Ich habe als Kind viel unter Schmerzen gelitten, ich hatte unendlich viele Mittelohrentzündungen. Dagegen gab es Antibiotika, aber keine Schmerzmittel.


    Als Erwachsene nehme ich sehr viele Schmerzmittel und bin sehr dankbar dafür, dass es sie gibt. Ein aktives Leben (Berufstätigkeit) mit Migräne (die ich, bis ich endlich mit Antikörpern behandelt wurde 7-8 mal im Monat hatte) und fortgeschrittener Arthrose ist ohne Schmerzmittel kaum möglich. Auch ich sorge mich um meine Leben und Nieren, noch mehr allerdings darum, nicht ausreichend mit Medikamenten versorgt zu sein.

    Ich bin mitten in der Hyposensibilisierung mit Bienengift und kriege kein Gift mehr. Die alte Version ist ausgelaufen und wird nicht mehr produziert, die neue ist auf Wochen nicht lieferbar. Muss ich vielleicht doch ne Biene aus der Beute bei den Nachbarn klauben und ärgern?


    Ich habe auch schon die Antikörperspritze gegen die Migräne auf anraten der Apothekerin auf Vorrat besorgt, ohne die habe ich 8-10 Migränetage im Monat, bei denen ich nicht handlungsfähig bin.


    Es scheint sich durch viele Bereiche zu ziehen, aber bei den Kindern ist es am schlimmsten.

    Meine Therapeutin hat mir Selbstgespräche verordnet - kann also so ungesund nicht sein.


    Mir hilft es, alles in mini-Schritte zu unterteilen - und dieses Versprechen an mich selbst, dass ich etwas nur 2/5/15 Minuten tun muss. Manchmal fängt mich dann der Hyperfokus ein und ich bleibe dran.

    Die Mikrobohrungen hatte ich - das hat meiner Meinung nach nix gebracht, außer einer sehr langen Zeit, in der ich nur teilbelasten durfte. Ich habe auch schon davon gelesen, dass die Studien eher gegen die Hyaluronsäurespritzen sprechen, aber da ich keine Zeit für eine große OP habe/hatte (ich bin selbständig), war das eine der wenigen Optionen und hat (erstmal) geholfen.

    Ich bin in etwa in der gleichen Situation wie du, habe in beiden Knien aber schon eine Hyaluronbehandlung (und viele Kortisonspritzen) hinter mir. Die haben mir bisher immer wieder Zeit gekauft, helfen aber nicht langfristig.

    Anders als du bin ich stark übergewichtig und versuche, mein Gewicht vor einer OP in den Griff zu kriegen. Aber der Teufelskreis aus Schmerzen - Bewegungslosigkeit - Zu- bzw. Nicht-Abnahme ist ätzend.

    Ich war das unsportliche, schüchterne Kind, für das Sponsorenläufe der absolute Horror gewesen wären. Ich hätte mich nie getraut, Nachbarn oder ähnliche anzusprechen und auch keine Möglichkeit gehabt, das durch "Engagement" wett zu machen, weil ich bei jedem normalen Lauf Letzte war. Wahrscheinlich hätte ich den Zettel verschwinden lassen, weil ich wusste, dass bei meinen Eltern das Geld knapp war, und mich für den Tag mit sehr schlechtem Gewissen krank gestellt.


    Glücklicherweise gab es damals solche Läufe nicht, aber ich bin sicher, dass es heute noch solche Kinder gibt.


    PS Ich bin nicht gegen gesellschaftliches Engagement an Schulen, aber da lassen sich Alternativen finden, die nicht manche Kinder ausschließen und ihnen weniger Sorgen bereiten.

    Ich hatte sehr junge Eltern und war entweder in der selbst gegründeten und verwalteten Kindergruppe, bei meiner Mama in der Uni, später auch mal in der Schule, oder bei meinem Papa in der Druckerei (bis das mit der Selbstverwaltung für meine Eltern finanziell nicht mehr ging und er in ein anderes Unternehmen wechselte).


    Mein Vater war damals der einzige Mann, der ein Kind von meiner Grundschule abgeholt hat, und wurde verwundert beäugt und wegen seiner Jugend für meinen großen Bruder gehalten.


    Meine Kinder waren gelegentlich bei mir in der Uni (als Stillkinder), während der Ausbildung nur selten im Buchladen, seit mir der Laden gehört, sind sie natürlich öfter da, aber jetzt, seit sie groß sind, eher zum Helfen. Bei meinem Ex waren sie nur zu offiziellen Events.


    Mich hat damals ein Prof mit einem Zweijährigen sehr beeindruckt. Eigentlich spielte und malte der mit dem Hiwi, war aber irgendwann quengelig und hat den Rest der Vorlesung auf Papas Arm verbracht. Ich weiß nicht, ob ich ohne das Vorbild meine Kinder mitgebracht hätte, wenn Mal nicht anders ging.

    Ich war im letzten Sommer im Krankenhaus zur Hyposensibilisierung und hatte eine Zimmernachbarin aus der Hölle. Sie hat den ganzen Tag mit Mutter, Schwester, Freundin 1 und Freundin 2 besprochen, dass die Schwägerin - die Schlampe - jetzt schwanger ist, aber das bestimmt nicht stimmt und wenn doch, das Kind bestimmt nicht vom Bruder - dem Armen - sein kann. Nein, die Zimmernachbarin war nicht ans Bett gefesselt und konnte auch zum Rauchen das Zimmer verlassen, aber offenbar nicht zum Telefonieren.


    Wenn Sie das Telefon aufgelegt hat, hat sie die Schwestern zur Sau gemacht. Der Höhepunkt war, als Sie für zwei Stunden verschwand - wir waren zur Beobachtung da wegen möglicher allergischer Reaktionen - und die ganze Klinik durchsucht wurde...