Beiträge von belleamie

    Das mit den U-Eiern gilt mW nur fuer die USA (und die Kinder Joy gibt es hier auch ueberall .. nur die richtige Eier nicht). Problematisch sind vor allem immer frisches Gemuese und Obst (die darf man teils selbst von Staat zu Staat in den USA nicht transportieren). Fleisch und Milchprodukte waere ich auch sehr vorsichtig mit. Abgepackte Suessigkeiten sollten aber in normalen Mengen kein Problem sein. Ich weiss nicht, was es in Kanada so zu kaufen gibt, aber zB Standard-H*r*b* oder M*lk*/R*tterSp*rt/M*rc*-Schockolade etc bekommt man in den USA relativ problemlos zu kaufen. Teils in jedem Supermarkt (mag wiederum irgendwo in der Pampa im Mittleren Westen oder in Kanada anders sein). Was aber natuerlich nicht heiss, dass die Sachen nicht dennoch gut ankommen ;)


    Ich wuerde am ehesten etwas lokales mit Bezug zu euch waehlen.

    Und wenn Suessigkeiten bissel ausgefallenere Varianten als Goldbaeren oder Milchschockolade. Pralinen/Trueffel (*rc* oder so) fuer Erwachsene, lustige/ausgefallene Gummisachen fuer Kinder? Vielleicht ne Backmischung? Da gibt es in D auch sehr andere Dinge als hier, was meine groesseren Kinder sicher klasse faenden. Oder so Fertig-Mousse Pulver von Dr **tk*r? Die Schocko-Variante findet man als .. alle anderen nicht wirklich. Aber das haengt natuerlich davon ab, ob die Familie mit sowas etwas anfangen kann.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

    Wir waren 2017 in aehnlicher Situation (allerdings wegen Nachtzug aus Hamburg und Hochzeit am Bodensee fester an Innsbruck gebunden) in den Bergen und haben damals dann neben Innsbruck noch in Imst, wo es eine Sommerrodelbahn gibt und die Rosengartenschlucht, die man mit Kindern super bewandern kann. Anschliessend sind wir dann Richtung Reutte gefahren, wo die Ritterspiele auf der Burgruine Ehrenberg stattfanden. (Die sind wie ich gerade geschaut habe dieses Jahr Ende Juli, falls das vom Termin passt. Kann ich wirklich sehr empfehlen.). Auf dem Weg dahin kommt man auch noch auf der oesterreichischen Seite der Zugspitze vorbei, falls das Wetter passt und man einfach hochalpin haben mag (bei uns war die komplett in Wolken an dem Tag, haben wir also nicht gemacht). Geht natuerlich nur, falls ihr ein Auto zur Verfuegung habt. Ob das jetzt zum Thema entspannen passt, weiss ich natuerlich nicht. All inclusive eher auch nicht, aber in Oesterreich kann man ja auch super ueberall essen gehen.

    Wir machen eigentlich fast immer irgendeine Form von Road Trip. Ganz selten mal nur ein Ferienhaus/wohnung irgendwo. Ich finde es immer irgendwie sinnlos irgendwo hinzufahren, wo ich dann nur an einem Ort bin und langweile mich dann. Ohne Kinder kann ich mir das eher vorstellen oder jetzt wo sie groesser sind. Da kann man dann gemuetlich rumhaengen, was lesen usw. Aber mit Kleinkindern klappt das halt nicht so wirklich. Rumreisen beinhaltet immer unterschiedliches Programm, rein und raus aus dem Auto, spazieren gehen, snacken, weiterfahren. Man muss halt die Fahrstrecken kurz genug halten und/oder an die Schlafenszeiten des Kindes anpassen (was leider nicht immer klappt und dann durchaus auch mal anstrengender sein kann).

    Zelt-Roadtrip mit Kindern ist schon bissel anstrengend, weil meist nur einer das Zelt auf/abbauen kann und das dauert dann halt.


    Ich musste als die Grosse 14 Monate war auf ne Konferenz auf der anderen Seite der Welt. Da musste sie dann halt mit und wir haben 2.5 Wochen Urlaub draus gemacht. Ging gut. Aber Flug war halt eingeschraenkt entspannend. Aus selben Grund waren wir etwas spaeter dann mit ihr in Wien. Das war auch super. Mallorca am Strand ging aber auch .. man muss halt Ausfluege und Unternehmungen machen, wobei ich glaube ich schneller die Lust am Strand verloren habe als die Kleine ;) .. Ich mag Strand da wo sonst niemand ist. Da kann ich Stunden verbringen, aber nicht eingepfercht zwischen anderen Urlaubern.


    Im Endeffekt haengt es vor allem von den Eltern ab. Ich wuerde den Urlaub machen, den ihr machen wollt und der euch Spass macht. Und dann eben schauen, wie man den Kleinkindgerecht macht. Gut, wenn ihr in Paris nobel essen gehen wollt, wuerde ich das wohl noch ein paar Jahre hinausschieben, aber das meiste geht auch mit Kind .. gerade wenn man es selbst gerne macht. AI im Resorthotel waere mein ultimativer Horrortrip ;) Im Museum stundenlang Schautafel lesen aehnlich schlimm ;)

    Ich war nur vor 20 Jahren oder so in der Gegend und mal in New York vor kurzem. Aber um die Jahreszeit bietet sich statt einer dritten Stadt sicherlich auch die Natur drumrum an (Herbstlaub in upper New York State und/oder die Kueste bis hoch nach Maine). Wenn ihr fahrfreudig seid, sind auch die Niagarafalls nicht so weit weg. Allerdings sind 2 Wochen schon bissel knapp fuer viel Fahrzeit.

    Die meisten grossen Staedte in den USA sind mM nicht so sehenswert (ausser eben NYC, Boston, NO, SF, SEA). Washington hat halt sehr viele Museen, aber ist sonst eher steril (war aber auch nur vor 20 Jahren dort). Philadelphia fand ich ganz furchtbar damals. Kleinstaedte hingegen haben oft viel mehr Flair und Charme .. ob das 16-jaehrige begeistert ist natuerlich eine andere Frage. Und in NYC kann man alleine ja schon locker 2 Wochen verbringen ohne sich zu langweilen.


    Je nachdem wie lange ihr in Boston sein wollt, wuerde ich den Abflug ans Ende der ersten Woche der NBA Season legen und dann eben schauen an welchem Tag der Woche, das Team ein Heimspiel hat. Und entsprechend so frueh dann nach Boston kommen. So wie ich das verstehe, haben die 2-3 Spiele pro Woche, aber ich kann meinen Mann da nochmal genauer zu befragen. Der hatte meine ich keine Probleme Tickets zu Warriors Spielen zu kaufen, allerdings sind die mM sehr teuer, wenn nicht oben unter der Decke hinter nem Pfosten. Das kann in Boston aber anders sein und ob in der ersten Woche sich da nun alle draufstuerzen weiss ich auch nicht. Ich denke die Logistik vor Ort .. von wann bis wann wo, laesst sich kurzfristiger Buchen/Umbuchen. Nur die Fluege muesst ihr halt fix planen. Ab/bis NYC fliegen ist vermutlich guenstiger. Alternativ waere auch Flug Mitte Okt nach NYC und Ende Okt zurueck eine recht sichere Variante und ihr muesst dann halt nur schauen, wann ihr in der Zeit nach Boston fahrt .. je nach Spielplan.

    Ich mag hier nicht wirklich schreiben, weil das oeffentlich ist.


    Aber nur kurz: Antibiotika muss in den USA ein Arzt verschreiben. Abholen kann man die dann in jeder Pharmacy (meist in Drugstores). Arztbesuche sind nicht besonders teuer (sowas wie Ultraschall kostet halt extra) und wird von einer Reisekrankenversicherung problemlos ersetzt. Ohne eine solche Versicherung in die USA zu fliegen halte ich fuer sehr unklug, da Krankenhausbesuche sehr oft sehr schnell exorbitante Kosten mit sich bringen. Das wuerde ich in jedem Fall versuchen zu vermeiden, so es denn irgend geht, weil man solche Summen uU auch nicht mal eben so vorstrecken kann/moechte. Also auf eine Nierenbeckenentzuendung oder sowas wuerde ich es nicht ankommen lassen und lieber einmal eher zum Arzt gehen, falls die Reise noch laenger dauern sollte.


    Ich weiss auch nicht, ob es so sinnvoll ist, lauter verschiedene over-the-counter Mittel auszuprobieren, die dann uU auch Nebenwirkungen etc mit sich bringen, anstatt zum Arzt zu gehen. Wuerde das davon abhaengig machen, wie lange sie noch dort ist und wie es sich uebers WE entwickelt. Am So wird sie ev eh keinen Arzt finden ausserhalb von ERs.

    Wir waren 7 Wochen dort. 4.5 Wochen mit dem Wohnmobil (das war genial) und dann noch 2.5 mit Auto und Hotels. Das war auch ok, aber man muss halt immer wieder umpacken, einpacken usw. Die letzten 2.5 Wochen fielen bei uns in die Weihnachtsferien und da waren Wohnmobile unbezahlbar. Und auf der Suedinsel (wo wir in der Zeit waren) sind die Strecken teils weit und sehr kurvig .. da kommt man mit nem kleineren Auto besser voran. Insbesondere die Fahrt zum Milford Sound zieht sich.


    Beide Inseln in 3 Wochen ist arg kurz. Fragt sich halt, ob ihr nochmal nach Neuseeland kommen koennt? Ich wuerde erstmal schauen, was fuer euch absolutes Must-see ist und dann entscheiden, ob ihr eher von Highlight zu Highlight hoppt und evt Inlandsfluege mit nutzt oder ob ihr eine Insel macht und dort rumfahrt. Wir hatten ca 2 Wochen Nordinsel und 4.5 Wochen Suedinsel. Das war ganz gut von der Zeit, aber im Norden haben wir einiges weggelassen.

    Wenn Suedinsel oder extremer Norden der Nordinsel wuerde ich die Weihnachtszeit meiden oder aber alles lange im Voraus vorbuchen. Insbesondere Abel Tasman ist extrem populaer in den Weihnachtsferien. Wenn ihr nicht in den dortigen Schulferien hinmuesst, wuerde ich die in jedem Fall meiden. Ich weiss aber nicht wie lange die gehen.

    In den Schulferien wuerde ich nicht davon ausgehen, dass der Plan, Wohnmobil und spontan schauen, wo man bleibt, funktioniert. Aber man kann auch Wohnmobil und vorbuchen machen .. faellt nur die Spontanitaet weg. Bei 3 Wochen kann man gerade auf der Suedinsel eh nur marginal spontan sein aufgrund der Distanzen und recht duennen Infrastruktur.

    Campingplaetze sind teils auch sehr teuer in Neuseeland (jedenfalls wenn man mit 3 Kindern reist, weil man pro Person zahlt und nicht pro Platz). Es gibt auch kostenlose Plaetze, aber man darf laengst nicht mehr ueberall stehen und die ausgewiesenen kostenlosen Plaetze sind oft frueh am nachmittag schon voll. Zumindest in den beliebteren Gebieten.


    Ich persoenlich wuerde bei 3 Wochen auch nur Suedinsel machen. Wenn ueberhaupt nur ein Stopover in Auckland mit Tagestrip nach Rotorua und/oder den Hobbits. Die Gluehwurmhoehlen sind nett, aber kein Vergleich zu dem was die Suedinsel bieten kann. Wenn ihr schon mal im Yellowstone war, ist auch Rotorua nicht vergleichbar.


    Meine Highlights waren Abel Tasman, die Gletscherseen am Mount Cook, Doubtful Sound (mit der Uebernachtungsbootstour) und Northland.

    Ich habe mal ja angekreuzt, aber das haengt bei mir sehr vom Film ab. Ich schaue keine Filme, weil sie Splatter sind und wenn der einzige Inhalt des Films Horror-Splatter ist, dann schaue ich das nicht. Aber ich schaue durchaus auch Filme, die uU solche Themen enthalten, wenn sie intelligent sind und es eben nur Teil des ganzen und nicht Sinn des ganzen sind. Wobei ich mich schon manchmal dann frage, ob das eine oder andere denn nun unbedingt sein muss. Es ist also mehr ein Erdulden, weil ich den Rest interessant finde als eine Motivation zum Gucken.

    So stumpfsinnige Horrorfilme wo einer mit ner Kettensaege rumrennt und leute umbringt oder so schaue ich nicht. Das finde ich langweilig und unsinnig.


    Ich finde in der Tat aber andere Arten von Filmen schlimmer. Die gar nicht unbedingt FSK 18 sein muessen und nicht explizite Gewalt beinhalten, aber eben Horror implizieren.

    Clockwork Orange zB ist fuer mich so ziemlich das Schlimmste, das ich je gesehen oder gelesen habe und ich finde das wirklich absolut unertraeglich.


    Sprich ich schaue nicht einen Film deshalb nicht, weil er FSK18 und zu gewaltaetig ist, aber ich schaue auch keinen Film weil er FSK18 und gewaltaetig ist. Wenn mich ein Film interessiert, dann schaue ich den. Wobei ich natuerlich auch so meine Grenzen habe .. aber das ist dann eben automatisch ein Film, der mich nicht interessiert. Also mir ist noch keiner untergekommen, wo ich gedacht habe, den wuerde ich ja gerne schauen, wenn er mal nur nicht so brutal waere.

    Costa Rica waere ev auch eine Option? Halt eher Spanisch als Englisch, aber relativ sicher mit vielen Unterkunftsoptionen abseits irgendwelcher Hotels und noch relativ guenstig, wenn man erstmal da ist (jedenfalls im Vergleich zu AUS/NZ). Strand, Tropen, Regenwald, Vulkane, Schildkroeten, Faultiere usw. Aber halt eher klein. Ist auch relativ naturkatastrophenfrei glaube ich (habe aber keine Ahnung wie aktiv die Vulkane da sind). Montezuma's Rache wird man da vermutlich aber auch erstmal mitnehmen. Malaria-Risiko ist dafuer sehr gering. Das koennte in Thailand im Winter eher ein Problem sein. Dafuer aber Zika, falls das relevant ist.

    Wuerde ich auch ueber die Westkueste der USA im Winter sagen. Selbst in San Diego kann das schon unangenehm nass-kuehl sein .. alles noerdlich von LA ist definitiv wechselhaft und in den Bergen sind viele Strassen im Winter zu. Lebenshaltungskosten sind auch nicht zu unterschaetzen. Zumal es zwar Palmen gibt, aber das Meer wirklich abartig kalt ist.


    Aber, wenn es im Winter nicht eckelig ist, dann ist es idR wirklich sehr schoen, weil kein Nebel, wunderbar warm und kaum Touristen. Ist aber sehr ungewiss. Und baden kann man definitiv nicht im Meer.

    Hawaii ist definitiv sehr teuer. Vor allem im Winter. Und nicht ganz naturkatastrophenfrei.

    Florida waere da etwas guenstiger vermute ich. Aber 3 Monate in Florida? Ich weiss ja nicht ...


    Ich wuerde auch Neuseeland empfehlen. Der aeusserste Norden ist durchaus auch warm und man kann im Meer baden. Teils mutet es fast tropisch an. Auch auf der Suedinsel der Abel Tasman ist quasi tropisch vom Gefuehl her. Aber jetzt auch kein Billigreiseland. Vor allem die Anreise kostet halt schon einiges. Wir waren dort 7 Wochen im Nov-Jan .. #love

    Koennt ihr bis dahin noch ein Polster ansparen?


    Vielleicht eher was im asiatischen Bereich? Thailand, Indonesien oder so? Wobei die natuerlich auch so ihre Naturkatastrophen haben.

    Ich wuerde es davon abhaengig machen, ob das volle 3 Tage sind, oder Ankunft, 1 Tag, Abflug.


    Im letzteren Fall wuerde ich in Frankfurt bleiben (da gibt es genug tolles zu sehen und tun) und an dem vollen Tag eine Tagestour nach Heidelberg und zum Speyerer Dom. Ev noch irgendwo ne Weinprobe, so sie denn nicht aus ner Weingegend der USA kommen oder eh Alkohol ablehnen. Wenn dann noch Zeit ist, zum Altrhein spazieren gehen.


    Bei 3 vollen Tagen wuerde ich wohl auch weitere Highlights anpeilen. Alpen wenn sie da noch nicht waren mit Neuschwanstein usw. Und Muenchen. Ich glaube das ist fuer weit hergereiste deutscher als Berlin. #angst . Irgendeine gut erhaltene grosse Ritterburg muss schon sein denke ich. (wobei Neuschwanstein da ja nicht so ganz passt, aber kann man ja mit was anderem kombinieren).

    Ja, Fasching finde ich auch noch zig mal schlimmer. Halloween hat wenigstens Stimmung. Aber Fasching ist irgendwie nur Ballermann mit Kostuemen. Und zumindest bei Erwachsenen auch mit deutlich mehr Feucht-Froehlichkeit verbunden. Sowas finde ich immer sehr unangenehm.

    Ich kenne Halloween aus amerikanischen Filmen und Serien....

    Und da gibt's einmal die Familienvariante - die Kinder verkleiden sich und betteln in ihrer Siedlung - ganz verwegene spielen streiche, wobei das nicht wirklich gern gesehen ist.

    Ich kenne es eher so, dass sich alle verkleiden .. Kinder und Erwachsene. Es gibt durchaus auch in den meisten Firmen Halloween-Parties ausschliesslich fuer Erwachsene. Aeltere Jugendliche oder Erwachsene treffen sich zu Parties, wo dann eben teils die juengeren klingeln usw. Oder eben Haunted House Parties. Bei uns gibt es zum Beispiel immer ein Haus, wo die Leute draussen ein Buffet aufbauen und dann gibt es Wein etc fuer die Erwachsenen und man trifft sich dort halt nachdem/waehrend man so um die Haeuser geht mit den Kindern. Die Haeuser selbst sind gruselig dekoriert .. teils auch echt so richtig wirklich gruselig mit Geraeuschen, Schockeffekten usw. Gibt auch ein paar Spassvoegel, die gerne klingelnde Kinder erschrecken und in Gruselmasken die Tuer aufmachen oder so. Verkleiden gibt es alle Arten, wobei spaetestens so ab 6./7. Klasse eher die Originalitaet wichtig ist als irgendwas gruseliges. Als Betteln verstehe ich das ueberhaupt nicht und hat auch nichts mit Streichen zu tun (in 12 Jahren USA ist mir noch nie irgendwo ein Streich untergekommen .. das kenne ich eher von der Hexennacht in D und da meist so richtig uebel). Es ist halt einfach ein Nachbarschaftsfest bei dem man mit allen Nachbarn mal quatscht, auf der Strasse Leute trifft, die man kennt usw. Und wenn ein Haus dunkel ist, wird das komplett ignoriert. Und in den Schulen wird das halt auch gross gefeiert mit Spielen, Umzug usw.


    Wie das in D ist, weiss ich aber gar nicht. Vor 11 Jahren als wir noch dort waren, hat dort niemand Halloween gefeiert. Nur Gruselverkleidung klingt langweilig und ich glaube meine Kinder waeren davon auch total unbegeistert. Hat sich zumindest noch nie jemand gruselig verkleidet. Meine Grosse war etwas genervt, dass sie laufend fuer einen Teufel gehalten wurde, obwohl sie doch ein Fuchs war ;)


    Ich mag Halloween selbst auch nicht so wirklich. Aber das liegt daran, dass meine Vorstellung eines gelungenen Abends darin besteht in Ruhe alleine auf dem Sofa zu sitzen und ein Buch zu lesen und nicht mit irgendwelchen Leuten zu reden oder mich zu verkleiden. Zumal ich Suessigkeiten eh nicht so mag.

    Ich weiss nicht, ob ich rabig bin. Daher schwer zu sagen.


    Ich habe eine sehr intensive Krankenhaus/Arzt/Abneigung und hatte vor der Geburt in Anwesenheit eines Arztes geradezu Panik. Daher habe ich mir bewusst von Anfang an eine Beleghebamme gesucht, die wiederum recht alternativ war (die Wohnsituation liess eine Hausgeburt definitiv nicht zu). Ich habe dann ihr zuliebe brav die Globuli geschluckt und mir gedacht, so ein bisschen Zucker schadet jetzt auch nicht. Was Ernaehrung betrifft, habe ich wissenschaftlich in Betracht der ganzen Allergien meines Mannes beschlossen, dass das Kind definitiv gestillt werden muss und Kind hat dann im gesamten ersten Lebensjahr beschlossen, dass alle andere Nahrung total ekelhaft sei. Ich kuschel total gerne mit Baby (was mir erst nach der geburt klar wurde, weil ich andere Babies ausser meine eigenen eher nicht kuscheln mag), weshalb ich das mit dem Tragetuch, was die Hebamme empfohlen hat, total genial fand. Kinderwagen fand ich unertraeglich weit weg. Leider wollte das Kind ausschliesslich beim Schlafen ins Tuch und sonst sofort raus. Das war echt nervig. Gluecklicherweise waren sowohl Nr 2 als auch Nr 3 da total anders. Komischerweise war und ist Nr 1 immer das Kind, dem Koerperkontakt schnell zu eng wird. Ansonsten bin ich ein Weichei und kann kleine Kinder oder Babies nicht weinen hoeren und da keins meiner Kinder einfach so sich ablegen liess und dann brav ohne Mucks eingeschlafen ist, wie es angeblich bei vielen meiner Bekannten funktioniert hat, wurden alle Kinder so lange in den Schlaf begleitet bis sie das konnten oder meine Nerven so am Ende waren, dass der Protest des Kindes weniger wichtig war.


    ich halte recht wenig von konzepten oder idealen oder so. Ich denke man muss sich halt anpassen und schauen was funktioniert und sehen dass alle damit gut leben koennen. Wenn mir jemand kommt mit, willst du nicht endlich mal abstillen, das ist doch jetzt echt genug .. dann kommt mein innerer Teenager automatisch zum Vorschein und sagt kategorisch erstmal "nein". Ich lass mich nicht gerne manipulieren und reagiere da sehr ablehnend drauf.


    Wie ich aber konkret hier bei den Raben gelandet bin, weiss ich nicht mehr. Ich war schon vorher teils recht aktiv auch als Administrator in anderen grossen Foren, die ich aber zu dem Zeitpunkt verlassen hatte (Lebensabschnittphase oder so). Von daher waren die Raben in der Schwangerschaft einfach der natuerliche naechste Schritt. Ich habe auch eine Zeitlang in anderen Elternforen gelesen, aber da waren mir immer zuviele seltsame Leute unterwegs. Also so wo 90% der threads themen betreffen, die eigentlich jeder mit einem gewissen Resthirnbestand und einem Computer sofort selbst beantworten kann, wo ich schnell die Geduld verliere. Das war hier immer besser. Und nicht nur der Kinderkram, sondern auch normale Themen.

    Diese Ablehnung von Rosa-Glitzer oder schon fast diese Notwendigkeit, dass man das ablehnen muss in gewissen Kreisen, empfinde ich irgendwo auch als abwertend gegenueber Frauen. Auf der anderen Seite macht es natuerlich keinen Sinn, dass Rosa oder Glitzer irgendwas mit dem Geschlecht zu tun hat. Aber es ist eben eine Art Symbol fuer Frauen und es ist manchmal schwierig zu erkennen, ob da abgelehnt wird, dass Maedchen in so eine Schublade gesteckt werden oder ob die Schublade abgelehnt wird, weil die eher mit Maedchen assoziiert ist.

    Das empfinde ich aber in meinem Umfeld am schlimmsten bei Jungeneltern, die die Vorstellung ihr Junge koennte rosa anziehen oder mit Puppen spielen total schrecklich finden. Bei Maedels ist egal .. super, wenn sie so niedlich aussehen, aber auch gut, wenn sie fast so cool wie ein Junge sind und sich entsprechend kleiden oder entsprechend spielen. #motz (natuerlich nur fast, weil ohne schniedelwutz kann man halt nicht ganz so cool sein .. oder so aehnlich).


    Mich aergert das laufend ganz furchtbar. Mich nervt sowohl die eine Oma, die schon ab Babyalter immer nur grell-rosa-Glitzerkram geschenkt hat, wie auch die andere, die hauptsaechlich Pullis mit Dinosauriern und braun-dunkelblau geschenkt hat. Ich finde es furchtbar, dass von Klamotten Schluesse auf die Persoenlichkeit der Kinder gezogen werden. Ich finde es total bescheuert, wenn jemand stolz darauf ist, dass man die Rosa-Phase der Maedels verhindert oder kurz gehalten habe und genauso bescheuert, wenn ein noch krabbelndes Baby in so einem Glitzer-Schleifen Kleidchen rumkrabbeln muss, obwohl das in dem Alter total unpraktisch ist. Und was echt nervt, ist das es in Laeden immer eine Ecke mit Maedelskram und eine mit Jungeskram gibt und das schon im Babyalter. Das macht es einfach total schwer, da neutral ranzugehen, weil ja selbst neutral eine Form des Protestes ist.


    Ich verweigere Kleidung mit bekloppten Spruechen. Wobei ich da wohl entscheide, was ich fuer bekloppt halte und was nicht. Aber das Recht nehme ich mir heraus. Ansonsten lasse ich die Kinder weitgehend machen. Die Dinosaurierpullis wurden von 2 der Kinder kategorisch abgelehnt. Dem dritten war es immer total egal, was es anhat (hauptsache gemuetlich). Rosa-Glitzer-Hello-Kitty ist ab ca 7-8 total doof. Es gibt leider aber auch deutlich schlimmeres. Aber solange ich das nicht anziehen muss #kreischen



    Bei uns macht mein Mann Garten (bzw Balkon)kram (ich bin ja grosser Fan von Kakteen und Wildwuchs) .. Rasen oder Kamin haben/nutzen wir nicht. Dachrinne macht auch mein Mann. Hausputz machen Putzfrauen. Waesche teilen wir uns. Einer kocht, der andere waescht ab .. je nachdem wer eher zuhause ist und am WE abwechselnd. Lunchboxen macht der, der die Kinder zur Schule bringt. Muell und so macht wer auch immer gerade da ist. Fuer die Organisation haben wir einen Online-Kalendar. Urlaube plane ich, weil ich das liebe. Finanzen macht mein Mann, weil ich das hasse. Autokram macht die Werkstatt. Kinder rumgurken macht derjenige, der da ist/Zeit hat. Mein Mann macht Fussballkram mit den Kindern (weil ich Fussball hasse). Ich mache Theater und Turnkram. Bissel konservativ, aber das liegt nicht an meinem Mann, sondern daran, dass ich Pflanzen total doof finde (und sie mich) .. ich Fussball prinzipiell ablehne (da hat man schon 3 Maedels und alle spielen lieber Fussball anstatt zum Ballet zu gehen #warte) und Geld lieber ausgebe als anlege :D.

    Meiner Meinung ist die Beziehung auf Augenhoehe gar nicht das Problem. Das ist nunmal individuell verschieden und funktioniert fuer jeden anders.


    Das Problem ist die gesamtgesellschaftliche Sicht auf die Summe der Beziehungen. Wenn es Standard ist, dass der Mann Allein/Hauptverdiener ist, dann hat er nach Aussen hin die Macht in dieser klassischen Konstellation. Und solange das die weitgehende Mehrheit bildet, zementiert sich diese Macht in den Koepfen der Menschen und wird nicht angezweifelt. Das soll deshalb nicht heissen, dass eine Frau in einer klassischen Rollenverteilung daran irgendeine Schuld traegt .. waer ja noch schoener, wenn auch daran wieder Frauen Schuld sind, sondern dass ein Mangel an Diversitaet eben Intoleranz und Ablehnung mit sich bringt. Hier in meiner Gegend ist es zB vollkommen normal, dass beide Eltern Vollzeit arbeiten (klar gibt es auch Ausnahmen, aber es sind Ausnahmen). Ich halte das System keinesfalls fuer besser oder so (weil es eben dieses doppelte Gehalt braucht, damit es funktioniert und Alleinerziehende/Wenigverdiener somit komplett und total auf der Strecke bleiben), aber es ist mir noch zumindest nie untergekommen, dass irgendwer meinte, ich muesse mit meinem Mann Kinderbetreuung oder solche Dinge abklaeren. Genauso habe ich als damals Vollzeit-Hausfrau nie das Gefuehl gehabt, deshalb in irgendeiner Form verurteilt zu werden.


    Aber auch hier ist es so, dass ein Mann, der sich entscheidet bei den Kindern daheim zu bleiben entweder bedauert wird (weil er dann ja abhaengig ist von der Frau) oder bewundert (weil so engagiert mit den Kindern), waehrend bei der Frau das eben akzeptiert wird, wie auch immer sie sich entscheidet. Ist ja auch ihr Problem, weil es ohnehin keine staatliche Unterstuetzung irgendwelcher Art gibt.


    Ich denke es ist ein Unding, wenn ein verheiratetes Paar ohne Kinder steuerlich besser dasteht als eine Alleinerziehende oder Eltern ohne Trauschein. Das ist derart absurd, dass man denkt, es sei ein Postillon-Artikel oder so. Wir haben auch schon enorm vom Splitting profitiert (weil wir zwar gleichviel verdient haben, mein Einkommen aber steuerfreies Stipendium war und das sowohl mit als auch ohne Kind), aber fair oder sinnvoll ist das so nunmal nicht.


    Ich denke die konservative Einstellung bei Jugendlichen kommt teilweise davon, dass Kinderbetreuung mittlerweile als Problem anerkannt wird. Daher dass es das Elterngeld gibt, was zu weiten Teilen in 1 Jahr Pause fuer Mama und 2 Monate Spass fuer Papa umgewandelt wird. Irgendwo ist es vielleicht auch besser, wenn Jugendliche realistischer denken als wir damals blauaeugig davon ausgehend, dass Beruf und Familie sich einfach irgendwie ergeben .. hat ja niemand auch nur einen Gedanken an diese Problematik verschwendet in den 80ern.


    Und leider ist es eben so, dass Eltern solange einen Karriere-Nachteil haben, wie Betreuung nicht im Einklang mit den Arbeitszeiten dahergeht. Und fuer eine 40-60h Woche Kinderbetreuung zu organisieren halt sehr schwierig/kostspielig ist und uU auch nicht das, was man moechte. Wer eh keine Kinder/Familie hat, der arbeitet eben auch gerne viel. Wer Kinder/Familie hat, der arbeitet womoeglich auch gerne, aber viel kann derjenige nur abeiten, wenn da jemand anders ist, der die Kinder betreut. Entscheiden sich beide Eltern fuer Aufteilung der Aufgaben, dann bleibt uU die Karriere beider auf der Strecke. Und Alleinerziehende haben sowieso keine Chance. Ich denke wirklich erstrebenswert waere ein 32h Woche (bei Vollzeitgehalt) fuer alle mit verplichtenden 8h gemeinschaftlichen Taetigkeiten fuer Leute ohne Kinder (und ohne medizinische Einschraenkungen/bis zu einem bestimmten Alter/sonstigen Ausschlussgruenden). Aber realistisch oder umsetzbar ist das natuerlich nicht. Solange Vollzeitarbeit so viel Zeit einnimmt, ist Vollzeitarbeit mit Kindern nur schwer vereinbar. Und da es Menschen ohne Kinder gibt oder Menschen, deren Partner komplett die Kinderbetreuung uebernimmt, ist es fuer alle anderen sehr schwer da mitzukommen. Das ohne Vorwurf an diese Menschen .. aber es ist halt so. Nur ganz ohne Kinder kaemen wir eben auch schnell in ernsthafte Probleme .. aber das wird halt nicht anerkannt.


    Und es geht eben nicht darum, dass das Ziel sein sollte, dass Eltern wie Nicht-Eltern 40h oder mehr in der Woche dem Arbeitgeber zur Verfuegung stehen sollten und Kinder moeglichst frueh wegbetreut werden. Sondern darum, dass man wegkommt, von dem Gedanken, dass Mutti sich im ersten Jahr ums Kind kuemmern muss, weil Papa keine Brueste hat und somit kategorisch als Betreuungsperson ausfaellt. Das ist heutzutage einfach idiotisch als Ansatz. Und es wird den Familien, die sich das vorstellen koennen sehr erschwert durch das konservative Bild der Rollenverteilung in den Koepfen der weitgehenden Mehrheit der Bevoelkerung. Und wenn das die 70jaehrigen Maenner im laendlichen Bayern sind .. gut, das ueberrascht wohl niemanden. Aber wenn 14-17jaehrige junge Frauen so denken, finde ich das schon bedenklich.

    Wir fahren beide jeden Tag recht viel mit dem Auto .. sowohl Autobahn als auch Stadtverkehr und nicht selten bei sehr viel Verkehr. Von daher mache ich mir ueberhaupt keine Sorgen um meine Fahrkuenste, wenn ich im Urlaub oder bei Ausfluegen eher meinen Mann fahren lasse. Ich bin zudem ein sehr guter Beifahrer .. passe immer schoen auf, dass mein Mann auch alles richtig macht und gebe ihm lauter hilfreiche Tips #pfeif#nägel .. waehrend er dann meistens den Sitz nach hinten lehnt und sich ausruht und somit schlicht gar keine Funktion als Beifahrer erfuellt ...

    Wir haben keine persoenlichen Autos, sondern zwei, die wir gemeinsam nutzen. Wer zuerst losfaehrt, nimmt das Auto das hinten parkt. Bzw das Grosse, wenn wir alle fahren und sonst eher das Kleine. Es sei denn wir sind zu faul zum umparken.

    Im Urlaub oder bei gemeinsamen Ausfluegen faehrt eher mein Mann. Er macht das gerne und mir ist es egal. Bei laengeren Fahrten wechseln wir uns idR ab.