Beiträge von belleamie

    Wir fahren beide jeden Tag recht viel mit dem Auto .. sowohl Autobahn als auch Stadtverkehr und nicht selten bei sehr viel Verkehr. Von daher mache ich mir ueberhaupt keine Sorgen um meine Fahrkuenste, wenn ich im Urlaub oder bei Ausfluegen eher meinen Mann fahren lasse. Ich bin zudem ein sehr guter Beifahrer .. passe immer schoen auf, dass mein Mann auch alles richtig macht und gebe ihm lauter hilfreiche Tips #pfeif#nägel .. waehrend er dann meistens den Sitz nach hinten lehnt und sich ausruht und somit schlicht gar keine Funktion als Beifahrer erfuellt ...

    Wir haben keine persoenlichen Autos, sondern zwei, die wir gemeinsam nutzen. Wer zuerst losfaehrt, nimmt das Auto das hinten parkt. Bzw das Grosse, wenn wir alle fahren und sonst eher das Kleine. Es sei denn wir sind zu faul zum umparken.

    Im Urlaub oder bei gemeinsamen Ausfluegen faehrt eher mein Mann. Er macht das gerne und mir ist es egal. Bei laengeren Fahrten wechseln wir uns idR ab.

    Dem schliesse ich mich an (wobei ich selbst nur einmal vor fast 20 Jahren in Disneyland (LA) war). Zumal es ja eh auch in Europa einen Disneypark gibt.


    Wir wollten den Kindern zuliebe dieses Jahr eigentlich mal hin, aber nach etwas Recherche kamen wir fuer 2 Tage mit Unterkunft auf eine Summe, die 5 Fluegen nach Hawaii zur selben Zeit gleich kam. Und da alle Kinder dann viel lieber dorthin wollten, konnten wir uns den Park zum Glueck sparen ;)

    (Ich bin selbst allerdings kein Fan von irgendwelchen Fahrgeschaeften/Vergnuegungsparks und wuerde wenn eher nur wegen der Atmosphaere/dem Design nach Disneyland und dafuer ist es einfach sauteuer. Zumal man selbst wenn man die Fahrgeschaefte super findet, ja eh mehr als die Haelfte der Zeit nur in Schlangen rumsteht).


    Falls ihr im Mai reinwollt, wuerde ich vorher schauen wann genau. MW gibt es im Mai einige Tage, in denen viele der High Schools in LA ihre Schueler (graduates?) dorthin schicken .. also so Spezialtage. Die sind vermutlich dann nicht die besten um die Parks zu besuchen.


    Ich persoenlich wuerde bei eurer Zeit vermutlich nach Las Vegas fliegen. Von da mit Camper (oder Mietwagen) ueber Utah/Wyoming zum Teton/Yellowstone. Da dann das Gefaehrt abgeben und nach SF fliegen. Dort mit Kleinwagen die lokale Gegend erkunden. Und dann entweder ueber die Big Sur oder die Berge (Yosemite/Sequoia) runter bis LA. Von da dann wieder fliegen nach NY und zurueck.

    Im Mai kann es im Yellowstone noch schneien und es sind mW auch vor Memorial Day noch nicht alle Strassen offen. In den Rockies sind bis Ende Mai immer noch Blizzards moeglich (zudem ist der Fruehling da definitiv nicht die beste Jahreszeit .. aber Mai geht meist schon). Kings Canyon kann auch noch zu sein, genau wie die Passstrasse im Yosemite. Haengt aber vom Schnee im Winter davor ab und ob ihr da Anfang oder Ende Mai seid. Hawaii ist im Mai ziemlich ideal, falls das als Abstecher von LA aus eine Option waere (aber halt nicht superbillig .. wobei Mai relativ guenstig ist dort).

    Wenn Camper wuerde ich persoenlich so klein wie moeglich nehmen .. eure Kinder sind ja eh noch nicht im "Teenie - ich brauche meine Ruhe - Alter" und kleine Camper kann man uU auf normalen Parkplaetzen parken und hat auch auf Campingplaetzen mehr Auswahl. Wir zelten ja eher und mir tun die Leute mit den sehr grossen RVs immer eher Leid, weil die oft auf deutlich weniger schoenen Plaetzen stehen muessen. Ich selbst wuerde auch immer bei REI oder sonst schlicht Walmart Campingstuehle kaufen (da muesste es im Mai super Angebote geben) und die gibt es auch in Kleinkindgroesse. Die kann man naemlich viel besser um den Feuerring stellen um dann Marshmallows zu roesten. Die fest installierten Picnicbaenke eigenen sich dafuer idR nicht.

    Bei mir ist es auch vor allem das Sonnenlicht. Es kann gerne auch kalt sein .. warm ist mir zwar lieber, aber eiskalt und sonnig finde ich auch schoen (sofern ich warm genug angezogen bin). Aber es MUSS trocken sein. Jede Art von Feuchtigkeit finde ich sehr unangenehm. Warm-feucht macht einen nur schlapp, aber es kriecht wenigstens nicht so in die Knochen und gibt einem das Gefuehl am lebendigen Leib zu vermodern. Angenehm finde ich aber weder schwuel-warm noch nasse Herbsterde (brrr .. das hat was von ultimativem Horror ;) ). Oder so ekelhaft nieselig wo alles nass, aber nix wirklich nass ist. Wah! Und da wo nass, sind ja auch idR irgendwo Wolken .. und dann scheint die Sonne nicht. Ich merke das immer sofort .. wenn die Sonne scheint, geht es mir gut. Tut sie es nicht, geht es mir nicht wirklich gut. Ein bisschen Puffer kann ich aufbauen, aber einen kompletten Tag ohne Sonnenlicht finde ich nur schwer zu ertragen und merke das meist auch sehr schnell an meinem inneren Befinden.


    Leider ist unser Winter meist auch eher feucht (abgesehen von Duerrejahren). Ein Rabentreffen im Winter wuerde ich also nur sehr bedingt empfehlen. Kann schoen sein, kann aber auch einfach nur widerlich sein vom Wetter her. UU auch ueber Tage ohne richtige Sonne. Das zum Glueck aber selten ...

    ...Wobei ich schonmal einen Umzug nach Californien in errwägung gezogen habe, mit Frühjahrestemperaturen im Winter und für den Schnee und das Skilaufen würde ich dann in die Rockys fahren...ganzjährig Sonne und Meer würden mich nämlich so gar nicht stören...

    Also von Mitte/Ende Mai bis August ist das mit Sonne und Meer in Kalifornien so eine Sache. Kann klappen, kann aber auch nicht selten 15 Grad und Nebel bedeuten ;) (gut, in San Diego vermutlich 20 Grad und Nebel)

    Allerdings muss man nur ein paar Kilometer weiter ins Inland fahren und da ist es dann idR 20 Grad waermer und trocken ... nur Strand ist halt eher ein Herbst-Winter-Fruehling Ding.

    Und September und Oktober sind dafuer meist wunderbar warm-heiss und ideales Sommerwetter. Und Schnee/Skilaufen gibt es (sofern kein Duerrejahr) auch in Kalifornien genug .. dafuer muss man nicht extra in die Rockies (auch wenn die natuerlich tausendmal schoener sind als alles in Kalifornien).


    Ich brauche Sonne und Waerme (gerne auch Hitze) auch ganzjaehrig (wir wohnen ja auch zum Glueck nicht direkt am Meer) und hasse jede Art von Feuchtigkeit (Hawaii ist auch nicht mein Klima). Daher freue ich mich total, dass jetzt bald unser Sommer anfaengt :) .. und hoffe auf einen trockenen Winter #angst

    In Nordkalifornien nahe der Grenze zu Oregon brennt es. Bei Redding und Mendocino auch noch. Also alles noerdlich von SF wuerde ich aktuell eher meiden. Yosemite Valley ist wieder offen und das Feuer dort ist weitgehend unter Kontrolle. Wir sind aktuell bei Mammoth Lakes .. da ist es ein bissel rauchig (brennt 5-6 Meilen vom Ort entfernt), aber nicht allzu schlimm. Nur Fernsicht ist halt suboptimal.


    Muir Woods sind Redwoods. Sequioa NP sind Sequoias (die gibt es aber auch im Kings oder Yosemite). Redwoods sind hoeher, Sequoia sind massiver. Ich finde letztere nochmal ein gutes Stueck beeindruckender. Beides grosse Baeume, aber auch ganz unterschiedlich. Ich denke, wenn nur 1 NP, wuerde ich Yosemite machen. Oder eben nur die Kueste (Big Sur) und Redwoods bei SF. Statt Muir Woods bietet sich auch der Big Basin State park an. Der ist ein Stueck suedlich von SF und laengst nicht so ueberlaufen wie Muir Woods. Zu Muir Woods kann man auch nur noch per Shuttle hin, das man glaube ich vorher reservieren muss. Wenn man Big Sur und die Kuestenstrecke von Santa Cruz hoch macht, kann man sich Point Reyes mM sparen. Da faehrt man halt ewig hin. Natural Bridges State Park bei Santa Cruz ist auch nett oder Ano Nuevo State Park wenn man Seeelefanten sehen moechte (da sind aber mehr im Winter dort).

    Ich glaube meins waere ja vor allem Flagstaff. Kleinere College Stadt in den Bergen mit hauptsaechlich Outdoor Focus = mein Traum. Freunde von meinem Mann leben dort, aber wir haben es leider immer noch nicht geschafft da mal vorbei zu schauen.


    Ich druecke die Daumen fuer guenstige Fluege. Pickup waere jetzt weniger wichtig fuer mich (obwohl ich immer noch insgeheim von einem traeume ;) .. aber hier waere der wirklich total unpraktisch. Ich finde SF schon mit Minivan eine Katastrophe.) ... aber zumindest in Tucson waren kleinere SUVs mit die guenstigesten Mietautos vor Ort. Falls ihr dort vorbeikommt, kann ich Prep & Pastry sehr empfehlen .. wirklich genial gutes Fruehstueck und die Doissants fand ich besser als Dominique Ansel's Cronuts ;)

    Ich mag die Gegend jedenfalls auch sehr .. vor allem den Kontrast zwischen Wueste/10m hohen Kakteen unten und dann ist man ploetzlich innerhalb von 30-45 Minuten mitten im Schnee/Pinienwald. Mir ist Tucson nur ein wenig zu sehr wohlhabende Rentnergegend, als dass ich dort hinziehen wuerde. Aber die Weite ist einfach traumhaft ...

    Das Sonora Desert Museum dort ist bestimmt auch etwas fuer die Kinder ...


    Ich wuerde sonst alternativ nur mal drueber nachdenken, ob ein Rueckflug aus SLC oder LA Sinn macht anstatt einer Rundreise mittendrin.

    Das Essen ist besser in Thailand ...


    Naja, das ist aber auch personenabhaengig. Ich mag thailaendisches (oder auch chinesisches) Essen nicht wirklich. Dafuer gibt es mM in den USA eigentlich fast ueberall (zumindest in urbaneren Gegenden) ein sehr gutes und meist vielseitiges Angebot an lokalen Restaurants. Allerdings muss man wissen, wo man was findet ... die bekannten Ketten sind das natuerlich nicht .. und in laendlichen Gegenden ist die Auswahl meist eingeschraenkt. Aber manchmal findet sich da auch erstaunlich gutes ...


    Ich kenne beides und beide Ziele sind schoen auf ihre Art (bis auf Phoenix meiner Meinung nach). Kucke auf jeden Fall nach dem Wetter, Ostern ist Ende April sehe ich gerade und Thailand kann da sehr heiss sein (?) Bei Grand Canyon und Ostern dachte ich erst noch an Schnee, aber Ostern ist spaet und im April wird der weg sein. Phoenix an sich gefaellt mir gar nicht und ist auch sehr heiss.


    Ich wuerde Thailand waehlen, warum weiss ich gar nicht so. Aber bei dem USA-Vorschlag hab ich irgendwie das Gefuehl ihr verpasst was (wie belleamie oben schrieb wuerde ich persoenlich dann auch noch in die anderen Nationalparks da wollen, wie bryce/zion...) Also je nachdem wie lange ihr nur in Phoenix bleiben wollt wuerde ich Thailand vorziehen.

    Ich liebe Phoenix, die Stadt ist einfach sehr toll. Man muss sich auskennen, aber dann is echt super. Die Berge aussenrum...Downtown. hach Phoenix ist zu der Zeit etwa 30C, das geht noch. Wir besuchen ja vor allem meine Freundin in Phoenix und wollen von Donnerstag bis Dienstag in der Mitte des Urlaubs eine kleine Rundreise machen.

    Ja, ich finde das gilt fuer viele Gegenden der USA, die man so auf den ersten Blick als langweilig abtut. Weil man als durchreisender Tourist auch idR wenig davon mitbekommt, was Menschen, die dort leben so tun.

    Die Zeit ist natuerlich ein bisschen knapp fuer einer richtiger Rundreise. Ich selbst wuerde dennoch dann eher zum Bryce & Zion als zum Grand Canyon, aber das ist sicher auch GEschmackssache.

    Dengue gibt es theoretisch auch im Suedwesten der USA (wenn auch deutlich seltener) .. genau wie Hantavirus oder die Pest oder "Valley fever" (Coccidioidomycosis).


    Allerdings wuerde ich Malariagebiete bzw die Zeiten in denen Malaria ein groesseres Problem ist auch eher meiden. Aber ich glaube das betrifft auch nicht unbedingt die Touristenregionen in Thailand.


    Ich haette eher Sorgen wegen moeglicher Magendarm-Probleme in Thailand bzw mag ich im Urlaub nicht laufend aufpassen was ich wo esse, damit ich die nicht bekomme. Und fuer mich waere eine Fernreise nur fuer Strandurlaub nicht vorstellbar .. dafuer fliege ich viel zu ungern und langweile mich viel zu schnell am Strand und finde die Zeitverschiebung gen Osten einfach grauenhaft.

    Ich wuerde in Vegas auch nur max 1 Nacht einplanen. Einfach mal um es gesehen zu haben, 1-2 Casinos anschauen, ev abends spazieren gehen und fertig. Am ganzen Nightlife oder den Casinos dort haette ich persoenlich null Interesse .. Vegas waere aber auch definitiv das, was ich am ehesten weglassen wuerde. Aber Vegas ist so ziemlich die einzige Stadt in der Gegend in der ueberhaupt irgendwas los ist und die grossen Casinohotels sind vergleichsweise guenstig (oder waren es zumindest mal) und je nach Wahl ein Erlebnis fuer sich.

    Thailand kenne ich nicht und kann dazu nichts sagen. Ich denke beides sind tolle Reisen, die man nicht wirklich miteinander vergleichen kann.


    In der Gegend um Phoenix wuerde ich schauen, dass ihr Bryce & Zion mitnehmt. Das laesst sich von Phoenix aus in 7-10 Tagen bestimmt machen .. also so ne Art Road Trip ueber Vegas, Bryce, Zion, North Rim (falls das schon offen ist um die Zeit?), ev sogar Antelope. Oder wollt ihr Tagestouren von Phoenix aus machen?

    Bryce & Zion haben den Vorteil, dass man da mit Kindern wirklich schoene, kuerzere Wanderungen machen kann. Rundwanderungen im Bryce, mit Shuttlebus im Zion. Monument Valley ist ja mehr durchfahren und Grand canyon mehr nur gucken (es sei denn man ist wirklich sportlich und wandert rein). Ich denke um Ostern rum sind die naechstes Jahr auch nicht zu voll, da spring break hier oft eher Ende Maerz/Anfang April ist. Saguaro ist sonst auch recht cool und locker von Phoenix aus erreichbar.

    Ich sehe das auch so .. nicht ueberall hinpinkeln ist auch eine Erziehungssache. Die scheinbar bei Maennern irgendwie hintenan faellt oder so .. ich finde es jedenfalls absolut eckelhaft wie selbstverstaendlich zig Maenner ungeniert in der Oeffentlichkeit sonstwo hinpinkeln.


    Natuerlich kann ein kleines Kind auch mal hinter nen Busch pinkeln, weil kein akzeptables Klo in der Naehe ist und es eben muss. Aber wenn ein halbwegs sauberes klo direkt in der Naehe ist, dann muss das mM echt nicht sein. Und das mindeste was ich in einer oeffentlichen Dusche erwarten wuerde, waere eine Frage an das Kind, ob es nicht noch 5 Minuten warten kann, bis man mit Duschen fertig ist. Wenn es quasi schon laeuft .. gut, kann passieren, muss man kein Drama drum machen. Aber wenn das Kind noch fragt, dann kann es offensichtlich in dem Moment noch warten .. ev nicht lange genug, aber das schien hier fuer die Mutter ja ueberhaupt nicht relevant zu sein. Duschen sind zum duschen da und wer privat in die Dusche pinkeln mag, kann das gerne tun. Aber in einer Gemeinschaftsdusche sollte man auch einem kleinen Kind zumindest klar sagen, dass es eigentlich nicht ok ist .. nur im absoluten Notfall ok. Ich koennte mir gerade in der Situation naemlich auch gut vorstellen, dass das Kind gar nicht so dringend muss, sondern die Idee da jetzt in den Abfluss zu pieseln einfach spannend findet.


    Und ich finde das gilt ehrlich gesagt auch fuer Spielplaetze ... natuerlich packe ich nicht alles ein und begebe mich auf den kA 20-minuetigen Heimweg, nur um mit dem dringend muessenden Kind aufs Klo zu gehen. Aber man kann zumindest schauen, dass das Kind vorher einmal geht und hoffen, dass das reicht. Tut es nicht immer, aber ich habe in D so manchmal das Gefuehl, dass Spielplaetze quasi als Outdoorklos angesehen werden. (Hier hat aber auch fast jeder Spielplatz eine akzeptable oeffentliche Toilette, was die Sache deutlich einfacher macht. Sonst waere das hier vermutlich auch nicht sehr anders).


    edit: und ich finde Hunde, die am Spielplatz an Baenke oder Spielgeraete pinkeln auch mega eckelhaft. Oder andere Hinterlassenschaften auf der Strasse usw. Egal ob die nun von Hund, Katze oder bei uns hauptsaechlich Hirschen stammt. Leider lassen sich Hirsche nicht sonderlich gut erziehen. Kinder aber mit Geduld schon. Nur, wenn man ihnen gar nicht sagt, dass irgendwas nicht so eine super Idee ist, dann kommen sie da ja auch nicht drauf.


    Da gibt es eigentlich jede Menge Paper zu ... zB


    Bacterial Composition and Diversity in Breast Milk Samples from Mothers Living in Taiwan and Mainland China

    Lactobacilli and bifidobacteria in human breast milk: influence of antibiotherapy and other host and clinical factors.


    und zu Lactobacillus reuteri gibt es halt sowohl positive als auch negative Ergebnisse in den Studien ..

    Treating infant colic with the probiotic Lactobacillus reuteri: double blind, placebo controlled randomised trial

    Lactobacillus reuteri DSM 17938 for the Management of Infantile Colic in Breastfed Infants: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial


    Die Umgebung spielt beim Darm-Microbiome die Hauptrolle (der einzig genetisch statistisch haltbare Zusammenhang sind Mutationen im LCT Gen, das das Lactase Enzym codiert, welches die Verdauung von Lactose ermoeglicht) .. und der Mensch kommt halt laufend ueberall mit Bakterien (und Viren) in Kontakt .. sei es ueber die Nahrung oder Hand-Mund-Kontakt oder bei Kleinkindern Lutschen an Krams. Nur weil ein Bakterium einmal da ist, heisst es nicht, dass es bleibt. Das ist eher ein lebenslanger, umweltabhaengiger Prozess. Probiotika haben durchaus eine Wirkung (sofern es wirklich lebende/lebensfaehige Bakterien enthaelt), aber unterscheiden sich von bestimmten Nahrungsmitteln auch nur durch die Menge der enthaltenen Bakterien. Aber das kann sich ganz rasant aendern, wenn die Lebensbedingungen im Darm dann anders aussehen. Daher eignen die sich zur akuten Symptomlinderung, aber wenn man sie dann nicht mehr nimmt, sollte man auch davon ausgehen, dass sich dann sehr schnell wieder der von der Umwelt dominierte Zustand einstellt. Ich koennte mir vorstellen, dass es bei Kaiserschnitt-Flaschenkindern sinnvoll waere, ueber eine Supplementierung in den ersten Monaten nachzudenken bis andere Nahrung hinzukommt, aber bei Stillkindern wuerde ich idR davon ausgehen, dass die eh genug Stimulation bekommen.


    Zumal es halt sehr selektiv einzelne Bakterien sind .. waehrend das Microbiome aus einer riesigen Gemeinschaft an Bakterien besteht, die interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Ein Antibiotikum zerstoert ja nicht alle Bakterien im Koerper und ich wuerde auch davon ausgehen, dass im Darm durchaus einiges ueberlebt. Dauert halt nur seine Zeit bis sich dann wieder ein stabile Gemeinschaft etabliert. Dabei koennen Probiotika unterstuetzen, aber haben eben nicht nach dem Prinzip "ich war zuerst da" einen Ueberlebensvorteil auf Dauer. Es gibt z.B. auch erste Versuche bei Menschen Clostridium difficile per Fekaltransfers in den Griff zu bekommen .. oder Mausstudien, die nachweisen, dass eine dicke Maus duenn wird nach AB & Fekaltransfer .. aber auch das ist nicht unbedingt eine permanente Sachen mW. Ob jetzt eine bewusst herbeigefuehrte Dominanz von einzelnen Lactobacillen oder Bifidobakterien wirklich das ist, was man haben moechte, ist ja auch nicht unbedingt klar. Es ist eben immer ein Zusammenspiel von vielen .. von denen einige ganz klar unerwuenscht sind und einige die good guys sind, aber von vielen weiss man ueberhaupt nicht welche Rolle sie spielen und sehr viele sind meist harmlos, koennen aber ploetzlich dann doch Probleme machen ohne dass man immer klar sagen koennte, warum usw.

    Muttermilch enthaelt jede Menge Bakterien (hunderte verschiedene Spezies), aber ob sich die Zusammensetzung sofort aendert, weil du Probiotika nimmst, ist glaube ich nicht so klar. Das haengt halt auch viel davon ab, inwieweit die sich bei dir ueberhaupt behaupten koennen.


    Zudem enthaelt Muttermilch Oligosaccharide, die der Mensch gar nicht verdauen kann, aber spezielle Bakterien (insb Bifidobacterium longum sbsp infantis) schon. Deshalb foerdert Muttermilch die Kolonisation speziell durch diese Bakterien, da sie gegenueber anderen (in der Muttermilch etc enthaltenen) einen Wettbewerbsvorteil haben.


    Ich wuerde es wirklich nochmal mit dem Arzt besprechen insbesondere auch bzgl des AB, das ihr bekommt. AB ist ja nicht gleich AB, weil die bei unterschiedlichen Bakterien unterschiedliche Wirkungen haben. Solange das Kind ansonsten gesund ist und du selbst kein AB nimmst und ihr normal weiterstillt, ist das mM das Wichtigste. Probiotika wirken idR (so sie denn wirken) nur waehrend der Gabe .. sobald die nicht mehr gegeben werden, verschwindet ihr Effekt auch mehr oder weniger sofort. D.h. fuer die sog. Darmsanierung tun die mW nicht viel .. koennen aber sicherlich uebergangsweise Symptome lindern (egal ob Erkrankung oder durch Dysbiose). Man sollte aber nicht erwarten, dass sich da dauerhaft bessere Bakterien ansiedeln, weil man Probiotika gibt oder umgekehrt ohne Probiotika die Darmflora hinueber ist. Und Muttermilch ist eben selbst schon ein Probiotikum ..

    Ja. Das wuerde ich auch so sehen. 2 Wochen ist etwas ganz anderes als 4 Monate oder gar aelter. Probiotika koennen zB auch mal verunreinigt sein (vermute ich jedenfalls mal) und das kann bei einem derart kleinen Baby durchaus auch schaden.


    Vor allem aber enthaelt Muttermilch ja schon die besten und ideal auf das Baby abgepassten Nahrung fuer Mikroorganismen. Da wuerde ich nicht mit irgendetwas anderem dazwischen mischen.

    Ich bin bei vielem entspannt, aber nicht bei HMF/Coxsackie/Enteroviren. Wir mussten deshalb schon mal nen Urlaub absagen .. da hatten alle außer mir nacheinander ueber 2 Wochen komplett alle Symptome .. ich nur uebel Halsweh. Ein anderes Jahr hatten wir nur 1 Kind mit allen Symptomen, zwei mit herpangina und mein Mann total heftig. Und dieses Jahr hatten wir das glaube ich schon wieder, aber nur einer klassisch .. dafuer alle anderen mit Durchfall (teilweise ueber Tage) und halsweh.

    Die Viren koennen allerhand Symptome ausloesen .. HMF ist nur eine Variante davon und man kann immer wieder erkranken. Es sind MD Viren ... und extrem ansteckend .. durchaus auch noch 1-2 Wochen nach der Krankheit. Bei vielen Menschen zeigen sich aver auch keine Symptome. Also einen Salat von einer Familie, die das gerade hatte, wuerde ich direkt entsorgen. Nur leider denke ich idT auch, dass die Infektionsgefahr letzte Woche noch hoeher war.

    Aus dem Kiga ausschließen bringt nicht viel, weil man eh nicht weiß wer die uebertraegt. Aber bewusst Kontakt mit jemanden wo ich weiß, der hat die .. niemals.

    Laut der etwas seltsamen Lehrerin, die die Klassenfahrt meiner Mittleren organisiert hat, hilft ein Pflaster ueber den Bauchnabel geklebt da Wunder #angst


    (bei uns sollten/"mussten" alle Kinder die an der Fahrt teilnahmen (nur 2h im normalen Auto auf der Autobahn) egal ob sie an Reiseuebelkeit leiden oder nicht, sich Pflaster aufkleben #hammer#yoga)


    Sorry, nicht wirklich hilfreich. Bei uns hat damit zum Glueck keiner Probleme .. nur meine Mittlere kann bei ganz kurvigen Strecken nicht lesen im Auto. Daher habe ich leider auch keine sinnvollen Tips.

    Ingwer hilft wohl auch gegen Uebelkeit .. da muesste man in England sicher irgendwelche Bonbons/Tee oder sowas finden koennen. Aber ich vermute, das wirkt auch nur bei dezent leichter Uebelkeit und nicht wenn es so ganz arg ist.

    Das ist doch totale Schikane ... den ganzen bloeden Antrag nochmal stellen und das noch unter Zeitdruck. Koennte man auch als "voter suppression" auffassen.


    Bei uns sind es normalerweise nur 5-6 Tage per Post (eher nur 3-4 Werktage), aber gerade im Dezember geht das auch gerne auf 2-3 Wochen hoch. Ich glaube in den USA haengt das sehr von der Distanz zu Flughaefen an denen internationale Post ankommt ab bzw wie nah man am Ankunftsverteilungszentrum lebt. Bei uns sind Briefe aus D entweder immer sehr schnell da (also Mo abgeschickt, Do da) oder es dauert mind. 10-14 Tage. Ich vermute im letzteren Fall ist der dann in NY gelandet und schleicht sich auf dem Landweg von da bis hier rueber.


    Ich finde diese ganze Neuwahlidee total bekloppt. Ich habe gewaehlt. Werde auch wieder genauso waehlen wie vorher. Sollen wir das ganze dann so oft wiederholen bis keiner mehr Zeit und Lust hat zum Waehlen und Merkel entweder angesichts mangelnder Wahlbeteiligung bis zum Ableben regiert (darauf laeuft es ja ohnehin hinaus) oder die AfD genug Leute mobilisiert hat zur Machtuebernahme?

    Wenn es keine absolute Mehrheit gibt, dann muss eben eine Minderheit regieren und fuer Entscheidungen wechselnde Kooperationen gefunden werden.

    Ich denke, ihr werdet froh sein, in Singapore zumindest eine Pause von 2-3h zu haben, um die Kinder mal rumrennen zu lassen (oder aber sie schlafen zu lassen, falls sie muede sind). Den Pool am Flugplatz haben wir vor 20 Jahren mal benutzt, aber den habe ich jetzt eher wenig kinderfreundlich in Erinnerung. Eher so Spa-Relax-maessig.

    Gibt aber auch so genug zu tun/sehen am Flughafen dort und nach 12h Flug ist man meist froh, um die kurze Pause. Nach Kurzstrecken anders.

    Man kann auch kostenlose Stadtrundfahrten vom Flughafen aus machen, aber ob ihr bzw vor allem die Kinder dazu Lust habt?


    Ich fand den Flug alleine mit den Dreien (1,5,7) grauenhaft, aber ueberlebt haben ihn alle. Wohlgemerkt den Nachtflug hin. Den Tagflug zurueck hingegen fand ich gar nicht wild. Das lag aber schon daran, dass ich gar keine Hilfe hatte und noch zwei Kinder, die nicht alleine aufs Klo konnten/essen konnten (ohne ein Riesenchaos zu veranstalten) usw. Und eben eins davon quasi gar nicht geschlafen hat und das Flugzeug um uns herum doch sehr ruhig war. Nachtfluege kenne ich schon eher ruhig-dunkel und laute Kinder werden zumindest als stoerend empfunden auch wenn selten jemand was dazu sagt. Tagfluege sind da viel einfacher .. gibt auch viel mehr Abwechslung mit Essen/Snacks/Mitflieger und was sonst so los ist.

    Nachts ist super, wenn die Kinder schlafen. Tun sie das nicht, ist es furchtbar.


    Turbulenzen und so finden meine eigentlich immer superlustig und aufregend.


    Falls ihr in FRA losfliegt, macht euch darauf gefasst, dass ihr am Flughafen ca 5km im Kreis rumlaufen muesst bevor ihr am Gate angekommen seid ;) (und schilder sind strategisch so plaziert, dass man sie nur sieht, wenn es keine Abbiegungsmoeglichkeiten gibt ... ueberall wo man Alternativen hat, sind keine). Der ist einfach furchtbar, der Flughafen. Auch der einzige, den ich kenne, wo man mit Kindern laenger warten muss als ohne, weil alle Schnellschlangen erst ab 18 sind. (nicht dass ich jetzt sonderlich viele Flughaefen kennen wuerde oder so ;) ).

    (Ich hasse Flueghaefen .. bin immer heilfroh, wenn ich endlich im Flugzeug sitze)

    Also ich bin auch schon alleine mit drei Kindern (knapp 1, 5 und 7) 12h geflogen oder als Familie mit 6 Mo/knapp 3 Jahre. Geht schon (mit 2 Erwachsenen sowieso problemlos). Ist alleine halt anstrengend (und trotz Nachtflug hat das einjaehrige quasi gar nicht geschlafen und ist erst 2 stunden vor der Landung eingeschlafen, was dann dazu fuehrt, dass man mit hundemuedem Kind durch den ueberaus nervigen Frankfurter Flughafen muss, aber wenigstens ohne Zeitdruck). 1h Umstiegszeit .. da wuerde ich zumindest schonmal einkalkulieren, dass ihr den Anschluss verpasst oder zumindest ein Teil eures Gepaecks den Anschluss verpasst. Wobei viele Langstreckenfluege mE eher ankommen als geplant, so sie denn puenktlich losfliegen.


    Aber ich finde die Fluege deutlich entspannter als die Zeit auf Flughaefen. Ist man erstmal drin, kann keiner mehr sonstwohin wegrennen oder sich weigern, sich fortzubewegen. Wenn ein Kind schreit, dann schreit es eben. Meine haben meist eher mit grosser Freude am Sitz des Vordermanns geruettelt (daher ist die Bassinet-Reihe idT sehr empfehlenswert auch wenn das Kind laengst zu lang/schwer fuers Bassinet ist). Tagfluege haben den Vorteil, dass die anderen auch nicht unbedingt schlafen wollen und dementsprechend das schreiende/ruettelnde/aufregend plappernd stundenlang die Gaenge hoch-und-runter spazierende eigene Kind nicht so sehr (negativ) auffaellt ;)