Beiträge von Shevek

    Wenn ich mir die Elternvertreterinnen in der Klasse meiner Tochter bis zum letzten Schuljahr ansehen, sehe ich das überhaupt nicht wohlwollend.

    Die sind alles andere als zuverlässig, eher verlogen und manipulativ.

    Zudem bin ich mit ihnen übel aneinander geraten, und das haben sie mir zumindest bis zum Winter noch nachgetragen (danach habe ich sie einfach nicht mehr gesehen).


    Zum Glück hat meine Tochter einfach keine Angriffsfläche geboten, sonst wüsste ich heute, ob man verhindern kann, dass die Elternvertreterinnen bei Klassenkonferenzen anwesend sind.


    Also, ich fände es auch interessant zu erfahren, was passiert, wenn Elternvertreterinnen die Schweigepflicht brechen.

    Meine Tochter schreibt gerade MSA an einer Stadtteilschule in Hamburg.

    Die schriftlichen Prüfungen hat sie schon geschrieben.

    Ihre mündliche Matheprüfung hat sie am Freitag gemacht, weitere folgen noch.


    Es lief und läuft recht gut, mit geteilten Klassen und viel lüften etc.

    Die Prüfungen liefen gut, auch wenn sie nicht so ganz zufrieden ist (Ich schon).


    Für uns geht es nur darum, dass sie in die Oberstufe kommt, und das schafft sie.


    Die Abschlussfeier wird wohl auch hier ausfallen, was sehr schade ist.

    Vielleicht kann man das alles nach Corona nachholen?

    Shevek , deine Tochter muss so 14-15 sein? J. (16,5) kocht schon ne Weile, ich denk, so seit 2-2,5 Jahren öfter selbst. Sie hatte eine vegetarische Phase, eine vegane Phase, isst jetzt eher wenig Fleisch, experimentiert oft mit Tofu, Kichererbsen, asiatischen gewürzen und wenn sie selbst gekocht hat, isst sie tapfer auch wenigstens die halbe Portion. Manches übernehmen wir in unsere standard Rezepte, paneer tikka Masala z. B., cashewmuss-curry (isst sogar s. Teilweise), manches war halt Satz mit x. Aber es ist sehr hilfreich, dass sie es selbst macht. Und sie kann dadurch inzwischen echt brauchbar kochen.

    Sie ist 16, seit 9 Jahren Vegetarierin und kocht auch häufig selbst.

    Aber sie möchte eben, wenn Mama sich in die Küche stellt und so richtig aufwendig kocht nicht nur Reis mit Spiegelei bekommen, sondern auch was cooles Aufwendiges.

    Da gehts wohl eher um Teenygefühle.

    Zum Thema auch mal was besonderes kochen, was das Kind nicht mag:


    Das mache ich auch. Allerdings sind wir hier vier Personen, von denen drei dann auch mein Essen mitessen, und unsere Tochter bekommt dann eben ihr Extra-Essen.


    Wobei das langsam anstrengender wird, da sie nun schon immer mehr isst, aber auch nur bestimmtes, und sich dann auch nicht mir mit Reis - Spiegelei und rohen Möhren zufrieden gibt.

    Gerade habe ich erstmal im Netz nach veganem Gulasch geschaut, das ihren Ansprüchen gerecht wird, da sie, wenn wir anderen alle Gulasch bekommen, auch welches welches, nur eben mit den Zutaten die sie mag.


    Wenn ich die einzige wäre, die mal was anderes Essen mag, wäre das natürlich etwas anderes, dann würde ich wohl eher selten aufwendig kochen.

    Oh ja, willensstarkt trifft es bei meiner Tochter genau.

    Und das schon immer.

    Hyperkativ, Hochbegabt, ich denke auch Hypersesnsibel und unglaublich stur.

    Sie hält mich ganz schön auf Trab.


    Sie ist aber auch lieb und sehr sozial, kreativ, musikalisch und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn (was auch schon mal sehr anstrengend sein kann, da die Welt nun mal nicht gerecht ist).

    Ich habe heute Wraps gemacht, die sich jede:r selbst zusammenstellen konnte, das kam gut an.

    Auch wenn ich Spießchen mache ist das immer gut: Da kann sie entscheiden, was auf ihren Spieß kommt.

    Die Werbung ist eine Sache, aber dass sie mit so was Erfolg haben?


    Normalerweise würde ich ja denken, dass das niemand kauft, wenn die bei der Werbung so daneben greifen, aber es scheint ja zu wirken.

    Das ist ein allgemein gesellschaftliches Problem.

    Nimm doch nicht immer alles gleich als Angriff, Fiawin, und ja ich habe die Frage allgemein gestellt.


    Ich habe Zeifel daran, dass es bei dem woran Menschen glauben oder nicht glauben immer darum geht, dass es ihnen gut dabei geht.

    Hängt bei euch wirklich was ihr für wahrscheinlich haltet und was nicht, davon ab, wie gut es euch damit geht?


    Also z.B. haben wir hier einen HNO Arzt ganz in der Nähe.

    Ich war mit meiner Tochter bei ihm, und er meinte ihre Mandeln müssten raus, weil die so groß sind.


    Es würde mir sicher besser damit gehen, ihn für einen hervorragenden Arzt zu halten, aber ich habe dann doch lieber eine zweite Meinung eingeholt und die Mandeln dann drin gelassen.

    Der Arzt macht solche OPs nämlich in einem privaten Krankenhaus, und verdient gut daran.


    Bei Zahnärzten ist es ähnlich: Es hat etwas gedauert, bis meine Ärztin akzeptiert hat, dass bei mir, nichts wo ich zuzahlen muss, gemacht wird.

    Daran verdient sie nämlich, auch wenn es nicht notwendig ist.

    Meinen Zähnen geht es gut, meinem Geldbeutel geht es gut und dieser kleine Restzweifel, dass ein Arzt vielleicht doch mal ans Geld denkt, der bleibt.


    Zum Arzt gehe ich trotzdem - Heilpraktiern traue ich nämlich erst recht nicht, die kassieren ganz gut.


    Bin ich nun Verschwörungstheoretikerin?

    Meine Kinder waren deutlich jünger, als ich sie alleine gelassen haben.

    Aus dem gleichen Grund: Sie wollten partout nicht mit raus.


    Das führte zu einem Riesenstreit mit dem Nachbarn. Nein, die Kinder haben nichts angestellt, nur den Schlüssel vergessen, als sie rausgingen und dann beim Nachbarn geklingelt.


    Daraufhin habe ich nachgeforscht: Wir dürfen unsere Kinder auch mal alleine lassen. Eltern dürfen sehr viel, weil wir die sind, die direkt die Kinder kennen und man davon ausgeht, dass wir einschätzen können, was wir ihnen zutrauen können.