Beiträge von Shevek

    Tja, also wenn sie intelligent und gebildet ist würde ich für einfach mit ihr Deutsch reden plädieren.

    Sie muss mehrfach wirklich erleben, dass Fehler nicht schlimm sind, dann kommt das auch. Das ist zumindest meine Erfahrung.

    Und deutsche Serien schauen. Ich empfehle gerne "Mord mit Aussicht".

    Einfach viel Deutsch hören und lesen und sprechen.


    Die Quote der Leute die beim ersten Mal B1 schaffen ist so bei 50%. Viele machen dann einen Wiederholungskurs und schaffen dass dann auch. Es schaffen auch welche später B2, die die erste Prüfung auf A2 geschafft haben.

    Wenn sie A2 geschafft hat, ist das ja schon einiges, da kann man sich ja schon verständigen.

    Und mit kleinen Kindern ist das wirklich schwer, ich hatte einige Frauen in meinen Kursen, die aufgrund der Kinder kein B1 geschafft haben.


    Menschen aus Afghanistan sind ich in meinem Kurs, aber die wohnen in Hamburg.


    Bücher: Ich fand Berliner Platz gut, gearbeitet habe ich viel mit Schritte plus und Schritte plus neu, aber vor allem, weil die Schulen das so vorgegeben haben.


    casa Solche Dialoge zu üben finde ich toll, Da bekommt sie Sicherheit.


    Magorma Vielleicht hilft das deiner Bekannten auch.

    das beurteile noch immer ich, wie es mir damit geht und wie Deine Ansprache an mich bei mir ankommt. Wie schon erwähnt, das ist genau der Punkt, wenn man mit anderen Menschen agiert. Dir ist das offenbar egal, wie Du ankommst. Fein. Die andere Person wird dann nur mehr innerlichen Widerstand haben. Aber ich wiederhole mich.

    Das ist eine sehr unfaire Unterstellung,

    Wie etwas bei dir ankommt ist eine Sache, aber wie ich etwas meine oder warum ich etwas tue, zu beurteilen, überlass mal mir.


    Nach meiner Erfahrung sind solche Einschätzungen häufig einfach Projektion.

    claraluna Dann ist dein Mann weiter als meiner. Gerade eben ist das eingetreten, was ich vermutet hatte: Wo denn die Verbindungskabel für die Musikanlage seien, welches genau er da brauche usw. Unabhängig davon, dass er das jetzt zwischen Tür und Angel haben wollte und mich das furchtbar gestresst hat, ist er auf meinen Satz, dass er es doch aber erklärt bekommen hat, während ich eine Filtertüte gefaltet habe, ungehalten geworden. Er habe doch nur eine Frage gestellt und keine Zeit für so einen Scheiß jetzt. Für ihn ist das Scheiß, Gedöns, ich solle mich nicht so haben und es sei doch harmlos und witzig und wenn ich es umdrehe, wird er sauer.

    Das nervt.

    Hast du ihn schon mal einfach zitiert?


    Und dann dann auch darauf hingewiesen, dass er das sonst immer zu dir sagt?

    Ein freundliches "Mein Mann kocht bei uns den Kaffee, wenn die Kaffeemaschine so kompliziert ist, sollten sie das ihm erklären und nicht mir" ist doch einfach nur dass, was los ist.

    Dann braucht es nur einen Ehemann, der dem auch zustimmt und dann einfach mitgeht, wenn die Frau vom Vermieter die Kaffeemaschine erklären will.

    Oder eben "Ich weiß" und "Ich brauche keine Erklärung, wie ich eine Spülmaschine bediene." etc.


    claraluna

    Es ist kein runtermachen, wenn ich eine andere Meinung vertrete als du, auch dann nicht, wenn dir meine Meinung nicht gefällt.

    Ne, claraluna die stammen aus einem Posting. Das kann ich auch gerne noch mal als ganzes hier rein setzen:


    Es ist wirklich sehr furchtbar wie diese Denke immer noch in allen Köpfen ist. Und am schockierendsten finde ich dann junge Frauen, die damit um die Ecke kommen.

    ach komm - aber wer hätte denn was davon, wenn Du die freundlichen Vermieter jetzt "belehrt" hättest?

    Was nun, ist diese Denke furchtbar, oder sehen wir davon ab, in solchen Situationen zu widersprechen und was zu sagen?


    Es wird sich nichts ändern, wenn wir immer alles nett weglächeln, damit die Stimmung gut bleibt.

    Genderkacke hoch 10: Unser Kindergarten schreibt eine Rundmail, in der ausdrücklich Papas zum Abriss von alten Spielgeräten gesucht werden #haare Ich überlege noch, ob ich eine E-Mail schreiben soll oder den Aufruf ignorieren mit einem Mann mit zwei linken Händen.

    Lass deinen Mann dort hingehen, sich extra doof anstellen, und dann sagen: Meine Frau wäre ja gekommen, aber ihr wolltet ja explizit nur Väter haben.

    Darum bin ich jetzt hier.

    Mein Mann nennt als erste Begründung das sekundäre Geschlechtsmerkmale-Argument. Interessant war, welche argumentativen Abbiegungen es in der Debatte gab. Zum Beispiel: wenn wir das Thema Sittlichkeit an dieser Stelle gesellschaftlich aufweichen, würden dann nicht zukünftig im Fußballstadion bei Bedarf Frauen oben ohne feiern? Also, es im gesamten eine nacktere Öffentlichkeit entstehen und wollen wir das?

    Das mit den sekundären Geschlechtsmerkmalen ist ein interessantes Argument. Das sekundäre Geschlechtsmerkmal von Männern ist ja wohl der Bart. Warum dürfen die ihr sekundäres Geschlechtsmerkmal dann offen tragen?


    Was die immer nacktere Öffentlichkeit angeht: Wir könnten das auch andersrum machen und die Männer anhalten sich etwas mehr und zuverlässsiger zu bedecken. Aber warum sollen Frauen nicht oben ohnen feiern dürfen, wenn Männer es dürfen?


    Ich finde da gute plausible Gründe dafür. Könnte mir aber auch vorstellen, dass es andere Gründe geben könnte. Gerade die Kleiderordnung nimmt ja bisweilen seltsame Wege. (Socken in Sandalen, Jeans und T-Shirt zur Bewerbung, Gestreift zu Karriert, Bart oder rasiert, Hut für Frauen ja, aber Männer nicht, offene Schuhe im Restaurant, Badeanzug für Männer...)

    Die werden allerdings nicht in Gesetze gegossen.

    Du wirst wohl kaum des Strandes verwiesen, weil du Socken zu den Sandalen trägst oder ein Mann einen Badeanzug trägt.


    Was die allgemeine Sittsamkeitsvorstellungen angeht: Ich unterrichte ja Menschen die sehr weitgehend aus Ländern kommen, in denen Frauen angehalten werden ihr Haar zu bedecken. Meine Haare sind nun recht lang und voll.

    Und ich habe fest gestellt, dass mein Unterricht deutlich disziplinierter und besser läuft, seit ich mir die Haare immer hochstecke, und damit auch ein Stück verberge.

    Natürlich ist Star Treck eine Utopie.

    In den frühen TNG-Folgen tragen sogar Männer Minikleider, aber das hat sich leider nicht gehalten.


    Schon Ohura aus der alten Serie war ja fähig und kompetent.


    Aber Janeway? Die finde ich schrecklich.

    Da gabs einige, wo sie nicht ansatzweise an Picard heranreichte.

    Ich bin in der Erwachsenenbildung.


    Im Unterricht muss ich ständig präsent sein, es gibt kurze Leerlaufphasen, aber da muss ich auch immer mal schauen und bin abrufbereit. Abgesehen von der Pause, die ich aber oft zum kopieren und Sachen mit dem Büro abklären nutze.

    Und dann gibt es Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, da schaut niemand drauf was ich wann und wie mache. Der Unterricht muss halt laufen.

    Manchmal arbeite ich konzentriert durch, manchmal auch nicht. Es kommt schon vor, dass ich deutlich vorarbeite, und dann auch mal einen Freitag richtig frei habe.


    Ich bin aber schon der Meinung, dass Leerlaufzeiten eben dazu gehören und dann nicht Pause sind.

    Pause bedeutet, dass ich raus gehen, vielleicht was esse, lese oder was auch immer mir gerade gut tut, aber nicht ansprechbar und nicht abrufbereit bin, und das für eine halbe Stunde.

    In einem Bereich, der komplett männerdominiert ist, sind viele trotzdem überrascht bis hin zu konsterniert, wenn man da als frau auftaucht. Selbst wenn alle Einladungen und Texte dazu brav "allumfassend" sind.

    Zumindest für eine Übergangszeit ist es wichtig, Frauen da wirklich sichtbar zu machen.

    Wann ist denn ein Text "allumfassend"? Stehen da die "innen" im Text, oder werden Formulierungen so gewählt, dass es möglichst Geschlechtsneutral ist?

    Gebärende Menschen finde ich schrecklich.

    Das reduziert uns schon auf auf unsere Fähigkeit zu gebären. Und was machst du dann mit den Frauen, die keine Kinder bekommen?


    Was das sichtbar machen von Frauen angeht: Ich denke schon, dass es Frauen sichtbar macht, wenn man eine sprachliche Form sucht, die allumfassend ist.

    Die benutzen wir ja im Bewusstsein, dass das nicht nur Männer sind.

    Was mir noch eingefallen ist: Bei uns was Homosxualität so ein Thema.

    Als sie klein waren, fanden unsere Kinder es eklig. Da haben wir auch immer was gesagt, aber kein großes Thema aufgemacht.


    Mittlerweile ist das doch völlig normal und meine Tochter liest verschiedenste Geschichten mit Homosexualität, kritisiert heteronormativität etc. spricht sehr offen darüber, dass sie eventuell selbst lesbisch ist.

    Mein Sohn sieht das nicht anders als sie, liest nur einfach nicht so viel.


    Sie ist auch viel im Internet unterwegs, auf Tictoc z.B. und informiert sich da.

    Mit fünf ist das noch nichts, kann aber später interessant sein.


    Mit fünf ist man auch noch Kind, und alle wissen, dass sich sehr viel noch entwickeln kann und man noch einiges dazu lernt.