Beiträge von Shevek

    Ich liebe den Anblick eines erleuchteten Weihnachtsbaums im ansonsten komplett dunklen Zimmer, das geht nur am Abend, bzw. in Norddeutschland im Winter schon am Nachmittag.


    Der Baum ist ja am nächsten Morgen noch da, da kann man dann auch am Baum frühstücken.

    Als wir denn zwei Kinder hatten, begannen wir Weihnachten bei uns zu feiern:


    Der Vormittag ist ruhig und normal, eben ein Feiertag. Allerdings wird gut gefrühstückt. Es wird irgendwann der Baum geschmückt, dann ist es ruhig (wir sind zu faul zum Spazieren gehen),


    Am frühen Nachmittag schicken wir die Kinder aus dem Wohnzimmer. Wobei wir den Fernseher im Schlafzimmer haben. Da können sie dann Weihnachtsprogramm schauen (ok, mittlerweile verschwinden sie in ihren Zimmern und schauen Youtube oder was weiß ich, aber es sollte ja um kleine Kinder gehen).

    Ich lege dann die Geschenke unter den Baum, mache die Lichterkette an und die Lampen aus.

    Dann lege ich die CD ein: Die roten Rosen singen Weihnachtslieder, und hole die KInder in das Zimmer mit dem erleuchteten Baum.


    Die Geschenke werden dann einzeln ausgepackt, Reihum nimmt jemand ein Geschenk, liest für wen es ist, und gibt es der Person. Das kann auch ein wenig dauern.


    Erst danach wird gegessen. Aktuell ist es Fleischfondue, aber ich weiß nicht sicher, seit wann wir das machen.
    Die Süßigkeiten lagen bei uns immer unterm Baum, kamen also mit der Bescherung. Da es dann recht schnell Essen gab und eben spannenden Geschenke, haben sie die auch erstmal in Ruhe gelassen.

    Aber die kann man natürlich auch erst nach dem Essen rausgeben.


    Am zweiten Feiertag kamen dann die Großeltern zum gemeinsamen Gansessen. Die brachten auch immer eine Kleinigkeit mit.

    Melatonin hilft gegen Schlafprobleme?

    Ich kenne mich da so gar nicht aus, habe aber ein Kind, für das Mitternacht noch früh ist.


    Hat das einen Haken?

    Also zu den Masken:


    Die tragen wir doch alle schon eine ganze Weile. ich denke mal, dass die Kinder schon mit bekommen haben, wie es ihnen damit geht und ob sie damit vernünftig atmen können.


    Ich verstehe auch nicht, was das sich abarbeiten an den Masken von den Querdenken-Leuten soll.

    Für die meisten Menschen sind Masken eben nicht so das Problem.

    Wer ein Problem mit der Maske hat, geht damit doch lieber zum Arzt und lässt sich befreien oder schaut welche Möglichkeiten es gibt.


    Das alles wäre viel einfacher, wenn die Masken nicht zum Politikum hochstilisiert würden.


    Was ich hier so von den Kindern und Jugendlichen mitbekomme, können die gerne kommen und agitieren, das wird nicht viel bringen. Wie gesagt, die Kinder wissen, wie es ihnen mit den Masken geht,

    Meine Tochter hat sich irgendwann geweigert die Sachen ihres Bruders aufzutragen.

    Aber das hatte mit dem Geschlecht nichts zutun, nicht mal was mit den Sachen direkt, sondern dass sie nicht nur abgelegte Kleidung haben wollte.


    Das konnte ich schon verstehen.

    Ja, zum Thema Klischees über Männer:

    Meiner war ja genau in dem Jahr arbeitslos, in dem ich sehr viel (also deutlich über 40 Stunden) gerabeitet habe.

    War mir recht, weil er dadurch dann den Haushalt gemacht hat.

    Aber wirklich jede meiner Kolleginnen mit denen ich darüber geredet habe, ist erstmal davon ausgegangen, dass es eine Katastrophe ist, wenn ein Mann arbeitslos ist.

    Wenn ich dann erklärt habe, dass das bedeutet, dass er den Haushalt macht und ich da nichts mehr zutun habe, waren sie völlig von den Socken, dass es so was gibt.


    Beim Bewerbungsgespräch hatte ich das auch schon: Was denn mit den Kindern sei. Ja, sage ich, die können sich gut selbst versorgen und anonsten habe ich ja auch einen Mann.

    "Kann der sich denn selbst versorgen?"

    Das war offensichtlich lustig gemeint, aber ist eben ein absolutes Klischee, das Frauen nur weiter tragen sollten, wenn sie das was da vermittelt wird auch so wollen.

    Ja, der kann nicht nur sich, sondern auch noch zwei Kinder versorgen.


    Also, derFabian ist nicht so eine Ausnahme. ;)

    https://www.bundesregierung.de…s-mpk-data.pdf?download=1


    Ich musste es suchen, weil es irgendwie auf Hamburg.de nicht mehr zu finden war.

    Das Problem ist aber, dass es dank Förderalismus nicht bindend ist, wenn ich das richtig verstehe.


    Wobei ich mich in Hamburg nicht beklagen kann.

    Wir haben es hier recht einheitlich, bzw. gibt es schon Gegenden mit verschärften Regeln, das wird aber gut kommuniziert und ist auch einleuchtend.


    Reeperbahn ist nun mal was anderes als irgendwelche Randgebiete.

    Dann sehe ich zwei Möglichkeiten:

    Entweder sie haben in unterschiedlichen Landkreisen unterschiedliche Zahlen

    oder sie halten sich nicht unbedingt an die bundesweiten Vorgaben, was sie vermutlich aufgrund des Förderalismus auch nicht müssen.

    Es gibt doch solche Szenarien und Vorgaben.

    Die Situation ist aber nun mal in verschiedenen Bereichen von Deutschland unterschiedlich.

    Und darum sind die Vorschriften auch überall anders.

    Das sehe ich allerdings auch so.


    Wir werden mal wieder auf reines Arbeiten geschrumpft. Das geht ja, aber Freizeit ist verzichtbar.

    Und es gibt eben doch sehr viele Menschen die andere Menschen wirklich brauchen, die auch den Kontakt brauchen und für die es eine Qual ist so vereinzelt zu werden.



    Die Coronamaßnahmen dagegen halte ich gesellschaftlich für verschmerzbar. Ja, es wird Opfer geben, das tut mir auch furchtbar leid für die Einzelnen. (Das ist kein leeres Gewäsch, mein Mann hat selbst seinen Job verloren und ist gerade im Bewerbungsverfahren für einen neuen - mein Job ist grundsätzlich unsagbar unsicher.) Aber die Gesellschaft wird sich davon erholen, die wirtschaftlich sterbenden Branchen werden wieder auferstehen und nach der Durststrecke vermutlich einen Höhenflug erleben. Aber die Phase ist überschaubar. Die geht vorbei.

    Auch eine Pandemie, die einfach duchgeht, wird die Gesellschaft als ganzes überstehen.

    Die Spansiche Grippe, die Hong Kong Grippe, die Grippewelle 2017/2108, daran ist unsere Gesellschaft nicht zusammengebrochen.


    Woran machst du fest, was Einzelfälle sind, die man eben hinnimmt?

    Ja, es wäre wohl möglich und das Problem liegt nicht in der Bevölkerung.


    Wenn ich mir das so ansehe:

    Die Annahme, dass Aliens dahinter stecken, die den Planeten für sich haben wollen und diese lästigen Menschen los werden wollen, wäre schon eine Erklärung für das was läuft.


    Ich schätze aber, dass wir es einfach mit einigen extrem egoistischen und ignoranten Menschen zutun haben, die für den eigenen Gewinn eben das Leben der nächsten Generationen wegwerfen.


    Es ist nun schon etwas älter, aber ich finde es immer noch passend:

    http://fantastisch-bloggen.de/?p=292

    enfj-a

    Nun, dein wesentliches Argument ist, dass du es nicht erlebt hast, und es das darum nicht gäbe.

    Das funktioniert nicht, denn es kann durchaus etwas geben, was du nicht erlebt hast.


    Andere schreiben, dass sie es erlebt haben, und begründen damit, dass es das gibt. Das funktioniert: Wenn es jemand erlebt hat, dann gibt es das auch.


    Das ist nun mal nicht das Gleiche.


    Das hat mit Internet und persönlich zusammensitzen nichts zutun.

    Nur das man in einer netten Runde meist nicht streiten will, und darum eher einfach die Klappe hält und sich seinen Teil denkt.

    Solya Hier schreibt ja auch niemand, dass man keine Masken tragen soll.

    Es geht zum einen um Pflicht und zum anderen um dieses abtun, als wäre das nichts.


    Mondschein Es war nicht verboten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

    Aber es wurde immer wieder in bestimmten Situationen (Beruf, Unterricht, Demonstration z.B.) darauf wert gelegt, dass das Gesicht zusehen sein muss.

    Und das verhindert ein Mund-Nasen-Schutz eben schon.

    Stimmt, da habe ich einige Krankheiterreger nicht mitbedacht, da hast du recht.

    Und das wo ich doch selbst noch auf solche hingewiesen habe. #hammer



    Es war ja nicht verboten eine Maske zu tragen.

    In bestimmten Settings eben doch, und zwar teilweise in genau solchen, für die jetzt eine Alltagsmaske empfohlen oder vorgeschrieben wird, je nach Risikolage. Das eine war das Vermummungsverbot, das andere das Verbot der Vollverschleierung, beide jeweils in bestimmten Räumen und beide nur mit ärztlichem Attest zu umgehen, z.B. für Menschen, die kein Sonnenlicht vertragen oder deutlich immunschwach sind.

    Zählt ein Mund-Nasenschutz tatsächlich unter das Vermummungsverbot?

    Na, das Argument war schon immer, dass man doch das Gesicht vernünftig sehen will.

    Da gehört eine Maske schon dazu.


    Edit: Silbermöwe : Das hat sich überschnitten. :)