Beiträge von Shevek

    Ob nun die SPD so links ist, sei mal dahingestellt.

    Es gibt sicher Linke in der SPD, aber die Partei ist doch wohl eher darauf aus, an der Macht zu bleiben.


    Hier wird auch nichts abgesprochen, sondern das genommen, was von rechter Seite, oder auch über Rechte, hier reingebracht wird.

    Wenn man das aber mal nimmt und auch so benennt ist das schon wieder schlimm.


    Ich sehe das wie Elfchen (nur dass ich mich immer als Linke gesehen habe): Ich habe bestimmte Werte und Vorstellungen von richtig und falsch. Da wo ich die sehe, da stehe ich wohl auch politisch und das ist eben links.

    Boah, Shevek, merkst du eigentlich, wie das bei mir ankommt???

    Ich habe keine Ahnung, was mit deiner Tochter ist. Du hast da was geschrieben, was schlimm klang und ich wollte nur sagen, dass ich hoffe, dass ich das falsch verstehe. Ich habe keine weiteren Infos über dich und deine Familie.

    Mich zu fragen, in welcher Welt ich lebe... echt jetzt?

    Mit wird das jetzt echt zu blöd.

    Also, wenn du schon die Frage "in was für einer Welt lebst du?" schlimm findest, ja dann kannst du davon ausgehen, dass du es genau richtig verstanden hast, Was sie schon an Sprüchen und Kommentaren abbekommen hat ist deutlich heftiger.



    Dieser Strang ist schon ganz zu Anfang abgedreht in ihr und wir - und wir dulden das nicht - und für Rassisten ist hier kein Platz.

    Für rassistische Äußerungen ist hier kein Platz, das ist schon ein Unterschied.

    Und ja, ich stehe dazu, dass ich Rassismus nicht akzeptiere.

    Weil es eben eine Ideologie ist, die Menschen aufgrund von angeborenen Merkmalen abwertet und diskriminiert. Das finde ich falsch.

    Siehst du das anders?



    Und Du entscheidest, was gut und böse, richtig und falsch ist? Oder wer tut das?

    Das entscheidet erstmal jede Person.

    Aber wir können gerne über die von mir vorgenommene Einordnung diskutieren.

    Ich schreibe hier sehr offen, was ich für gut und was ich für böse halte.



    Ihr hattet Euch selbst als links bezeichnet. Elfchen hat darüber hinaus den Linkspopulismus Strang eröffnet. Da wurde dann auch geflirtet mit linksversifft... oder wie war das? Keine Ahnung. Ich sag so was nicht.

    Ja, genau, wie bezeichnen uns als links, weil wir dazu stehen.

    Das zieht sich durch: Linke stehen dazu links zu sein.

    Warum wohl?



    Aber ich möchte nicht, dass mich jemand einklassifiziert aufgrund einiger weniger Aussagen ohne mich überhaupt zu kennen. Das schließt links und rechts, grün und gelb und lilablassblaukariert ein.

    Das was du schreibst hängt aber nun mal nicht im luftleeren Raum, sondern lässt sich einordnen.

    Ich sehe auch nicht ein, immer so zu tun, als wäre alles gleich und als gäbe es keine Unterschiede zwischen Handlungsweisen und Ansätzen.

    Es gibt ehtisch bessere und schlechter Ansätze, es gibt gutes Verhalten und böses Verhalten.

    Und das ist auch klar, sonst hätten wir nicht die Unterschiede zwischen rechten Ecken und linken Ecken.

    Niemand diskutiert darüber, ob man Leute wie OhneZahn, Kiwi, Elfchen oder mich zurecht in die linke Ecke stellt, aber wenn es nach rechts geht, da fangen dann die Probleme an.

    Warum will denn niemand rechts sein?


    Niemand hat drüben geschrieben, man solle jemanden verrecken lassen, weil er woanders herkommt. Dass es im Ergebnis darauf hinausläuft sehe ich auch so aber zu diesem Ergebnis muss man argumentativ nicht kommen, schon gleich gar nicht ad hoc.

    Wie Kiwi schrieb: Das ist nun mal das, was dabei herauskommt.


    Es wird nicht lang und breit über Pull-effekt und europäische Lösungen diskutiert, um am Ende 13.000 Menschen in Deutschland aufzunehmen, das läuft immer darauf hinaus, dass die Menschen eben nicht nach Deutschland zu lassen.

    Der untere Zitatteil ist von dir, geschrieben als Antwort auf meine Anmerkung zu den Einschränkungen von Toleranz. Ich beziehe mich ganz klar auf Vorgänge hier im Forum. Du sprichst von Nazis. Verzeih, wenn ich das in dem Kontext lese, in dem es steht.

    Ja, ich habe das Wort benutzt aber nicht hier reingebracht, Ich meine sogar es bei dir als erstes gelesen zu haben, aber da kann ich auch etwas überlesen haben.


    Zum Thema Kontext:

    Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen deiner Antwort und meinem Posting. Ich habe nichts von Nazis hier im Forum geschrieben.

    Den Begriff haben andere in die Diskussion gebracht.

    Da steht "Nazis hier im Forum" Wo habe ich denn behauptet, dass wir hier im Forum Nazis hätten?




    Und zu Elfchen s umstrittener Aussage. Sowas hinzurotzen und dann lapidar sagen „war ja gar nicht so gemeint“ reicht als Klärung? Nachdem sich tagelang um ein humanistisches Weltbild gestritten wurde?

    Darauf hat Kiwi ja nun ausführlich geantwortet.



    Shevek, das mit deiner Tochter ist das ein "echtes" Beispiel (dass sie geärgert wird) oder hypothetisch? Ich hoffe, letzteres, ansonsten würde mir das für sie und euch echt leid tun.

    "Wenn so ein Verhalten von Rechten kommt, gibt es da immer sehr viel Verständnis für und eigentlich sind doch die Linken Schuld."

    Das nehme ich nicht so wahr.


    Aber ich klinke mich jetzt aus. Die nächsten Tage sind bei mir voll und ich habe nicht das Gefühl, dass mich die Diskussion erheblich weiter bringt.

    Das sie von Mitschüler:innen angegangen wird, weil sie sich unkonventionell kleidet und nicht der Norm entspricht?

    In welcher Welt lebst du? Sicher ist das real. Auch ihre Auseinandersetzungen über Politik mit rassistischen und sexistischen Mitschüler:innen,

    Und natürlich zündet sie keine Autos an und verprügelt auch keine reichen Menschen. Sie hat ja ethische Prinzipien.


    Können wir uns dann darauf einigen, dass es kein Grund ist z.B. AfD zu wählen, nur weil irgendwelche Linken etwas zu einem gesagt haben?



    Und vor Allem teilt den Kuchen bitte jemand, der das gerechter hinbekommt. Nur darum ging es doch.

    Ne, wir sind noch da, dass es überhaupt Kuchen für alle gibt.

    Da sind eine Menge Menschen die nur gerne etwas Kuchen hätten, auch wenn es nicht unbedingt gerecht geteilt ist.




    Was das Othering angeht:

    Ich bin echt entsetzt.


    Menschen verrecken zu lassen einfach weil sie in einem anderen Land geboren wurden ist etwas, was man schon mal diskutieren kann, aber wenn es gegen Rassismus und Nazis geht, dann sollen wir bitte darauf achten, sie nicht auszuschließen, auch wenn es nur um ihre Aussagen geht?


    Das Problem ist nicht, Gruppen mit verschiedenen Merkmalen auszumachen. Das gibt es und es macht immer wieder Sinn, es zu benennen. Das gibt im übrigen auch den Leuten die Worte mit denen sie Missstände aufzeigen können.

    Das Problem ist auch nicht, wenn Verhalten und Aussagen zu Reaktionen und Sanktionen führen können.


    Das Problem ist, wenn Menschen aufgrund von Merkmalen, die sie nicht oder nur bedingt beeinflussen können, ausgegrenzt werden.


    Das alles zu vermischen und so zutun, als wäre es das Gleiche finde ich absolut indiskutabel.

    Ach ja: der Absatz zu meiner Tochter.


    Es ist das gleiche Muster: Jemand ist gemein zu ihr und darum tut sie jemand anders weh.

    Wenn so ein Verhalten von Rechten kommt, gibt es da immer sehr viel Verständnis für und eigentlich sind doch die Linken Schuld.


    Das habe ich nur mal auf andere Situationen angewandt.



    Was nun die Ausgrenzung angeht, das dürfte nun klar sein: Niemand will hier Nazis aus den Menschenrechten ausschließen oder ihnen ihr Stück Kuchen vorenthalten.

    Und ich kenne auch keine Inititative von Linken die fordert Faschisten oder sonst wem irgendwelche Gelder zu streichen.

    Die Initiative für das Grundeinkommen nennt sich auch "Grundeinkommen für alle" und nicht "für alle außer Nazis"


    Es bleibt also, dass gewisse Äußerungen hier im Forum nicht erwünscht sind.

    Und dass ist kein Ausschluss von Menschen sondern von Postings.


    Allerdings ist das hier auch ein Forum unter vielen. Selbst wenn bestimmte Menschen hier ausgeschlossen würden, kann man das nicht damit vergleichen sie auf einer griechischen Insel verrotten zu lassen.




    Liebe Shevek , wir haben offenbar so gänzlich unterschiedliche Ansichten darüber, was ein Nazi oder eine nazistische Aussage ist, dass ich hier einfach beschließe, schlafen zu gehen. Nimm’s mir nicht krumm, ich bin zu müde, um die letzten vier Tage wieder durchzugehen auf der Suche nach gefühlt hundert Ziaten, mit denen ich empirisch untermauern kann, dass vieles konservativ, manches zynisch und einiges unemphatisch geschrieben wurde, aber Nazimist hab ich tatsächlich nur ganz dezent an einer einzigen Stelle gesehen.

    Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen deiner Antwort und meinem Posting. Ich habe nichts von Nazis hier im Forum geschrieben.

    Den Begriff haben andere in die Diskussion gebracht.



    Und nachdem ich eben gelernt habe - nicht von dir, um Misverständnissen vorzubeugen - dass es legitim ist, Menschen ihre unantastbare Würde abzusprechen, mag ich gerade auch nicht mehr so richtig reden. Da muss ich erst mal drüber nachdenken

    Das wurde nun ja geklärt.

    Ich habe hier schon mindestens zwei "besorgte Bürgerinnen" gelesen, die hier in die rechte Ecke geschoben wurden und weder sich selbst darin gut aufgehoben sahen, noch ein allgemeiner Forumskonsens darüber herrschte.

    Ich weiß nun nicht, wen du meinst, darum kann ich dazu nichts sagen.


    Was die Zitate angeht: Das ist beste Methode, die ich kenne, um den Bezug zu behalten, und auch den schnellen Zugriff auf das Originalposting zu ermöglichen.


    Die fettgemarketten Dätze sind von dir und ich kriege so langsam einen Knoten im Hirn. M.E. hast du mit dem ersten Fett markierten Satz gesagt, dass Rasse ein untergeordnetes Kriterium ist?


    Deinen Abschnitt zu deiner Tochter verstehe ich nicht.

    Also: Man kann weiß, männlich und alt sein, und trotzdem in diesem System völlig machtlos.

    Von daher ist für das Bild des "weißen, alten Mannes" reich viel wesentlicher als weiß.

    Wer reicht, männlich und alt ist, hat definitiv Macht.


    Das macht aber die Rasse nicht zu einer untergeordneten Kategorie.

    Es sind nämlich immer noch vornehmlich weiße Menschen an der Macht und den Entscheidungspositionen.

    Nur sind nicht alle weißen Menschen Teil dieser Schicht und auch nicht alle Menschen in Führungspositionen dieser Art weiß.


    Und da kommen wir dann zu dem Phänomen des angry white Man. Der ist weiß und männlich, aber trotzdem machtlos und das macht ihn wütend.

    Also natürlich nicht jeder sondern nur ein Teil der weißen Männer. Die Schuld geben sie dann Feministinnen, Migtrant:innen, Homosexuellen .....


    Für diese Männer ist es wichtig, dass sie weiß sind, darauf beruht ihre Meinung Privilegien zu verdienen, die sie nicht haben.

    Im übrigen finde ich auch gar nicht, dass jede immer allen gegenüber tolerant sein muss. Bin da klar bei dir, Kiwi . Nur Toleranz und Gleichwertigkeit aller als den ultimativen Maßstab anzusetzen und dann Einschränkungen zu machen, find ich schwierig.

    Im dem SInne: lieber keine Ankündigung von Kuchen für alle, wenn ich mit dem Typen rechts außen Im Saal nicht Teilen will.

    Das ist allerdings nun eine Unterstellung von dir.

    Ich habe nirgends geschrieben, dass der Kuchen nur an Leute mit korrekter Gesinnung gehen soll.

    Du nicht, sondern Kiwi

    Ah, ok, wobei auch Kiwi nur schrieb, dass sie nicht mit den Nazis Kuchen essen will, nicht dass diese perse keinen bekommen.



    Also um das mal klar zu sagen: Ich esse mit denen auch keinen Kuchen.

    Ich bin aber allgemein dafür, dass Menschen ohne weitere Bedinungen versorgt werden sollen.


    Ich bin aber schon erstaunt, dass der Unterschied dazwischen Menschen aufgrund von ihrer Herkunft oder aufgrund ihrer Aussagen und Handlungen anszuschließen so völlig ignoriert wird.

    Menschen als gleichwertig anzusehen bedeutet doch nicht, dass es egal und ohne Konsequenzen ist, was man tut oder sagt.

    Willst du nun ernsthaft die Ausgrenzung von Flüchtlingen damit gleichsetzen, wenn sich hier gegen Nazis ausgesprochen wird?

    Hier wurde sich gegen im Rahmen des demokratischen Spektrums und vor dem Hintergrund einer humanistisch geprägten Kultur durchaus noch legitimen Sichtweisen ausgesprochen und nicht gegen Nazis. Es entstand daraus ein Wir gegen Andere. Sagst du mir eine Userin, die du guten Gewissens als Nazi bezeichnen würdest?

    Muss ich jetzt hier im Forum einen Nazi ausmachen, um mich gegen nazistische Aussagen auszusprechen?

    Solidarität auf die eigene Gruppe beschränkt - das sehe ich so nicht.

    Gerade viele konservative und/oder religiöse Menschen haben großartige Hilfe geleistet, als 2015 viele Flüchtlinge völlig orientierungslos und am Ende der Kräfte in Deutschland eintrafen.

    Du selbst hast geschrieben, dass doch einigen Menschen das Hemd näher sei als die Hose.

    Was denn nun?

    Ich habe die Werte genommen, die du aufgeschrieben hast.



    Oft ja. Aber bei weitem nicht immer. Da muss ich vehement widersprechen.

    Diese Vereinfachung halte ich für sehr gefährlich. Denn was Trump oder auch viele Republikaner in den USA mit Bernie Sanders machen ("Kommunist") ist einfach nur Polemik und Angstschürerei und oder sogar Ahnungslosigkeit und keinesfalls korrekt.


    Es geht sehr schnell, dass man in eine Ecke gestellt wird, in die man tatsächlich gar NICHT steht und man kommt da nicht mehr heraus (und damit meine ich nicht "Ich bin ja nicht rechts/Nazi/rassistisch/whatever aber...").

    Dann versuch das mal im Forum, wo alle nachlesen können, was geschrieben wurde.

    Lügen, wie Trump sie verbreitet, funktionieren hier nicht.

    Im übrigen finde ich auch gar nicht, dass jede immer allen gegenüber tolerant sein muss. Bin da klar bei dir, Kiwi . Nur Toleranz und Gleichwertigkeit aller als den ultimativen Maßstab anzusetzen und dann Einschränkungen zu machen, find ich schwierig.

    Im dem SInne: lieber keine Ankündigung von Kuchen für alle, wenn ich mit dem Typen rechts außen Im Saal nicht Teilen will.

    Das ist allerdings nun eine Unterstellung von dir.

    Ich habe nirgends geschrieben, dass der Kuchen nur an Leute mit korrekter Gesinnung gehen soll.

    Shevek das mit der Wurzel: ich hatte dich so verstanden, als dass du radikal bevorzugst, weil es für dich besser ausdrückt, was gemeint ist: ganz streng am Kern, an der Wurzel der Sache, des Wertes bleiben. Ich wollte darauf hin sagen, dass sich meiner Erfahrung nach diese Art von Radikalität immer auch im Leben bewähren muss, dass jede*r einen Weg finden muss, das auch ins Leben zu integrieren, weil es sonst bedeutungslos bleibt. Meine Erfahrung ist, dass ich im Kern sehr radikal sein kann, aber das Leben (sinnbildlich Umwelt...) doch den einen oder anderen Umweg oder Kompromiss verlangt.

    Es geht hier ja um politische und ethische Konzepte.

    Klar kann man die im hier und jetzt nicht immer umsetzen.

    Aber wir sind doch bei der Frage, was man in einem Forum diskutieren kann und darf.



    Siehst, so eindeutig ist für mich gerade dein Beispiel mit Hitler nicht: sowas fällt mMn in den Bereich der Dilemmageschichten, weil es im Augenblick des Tuns immer mehrere moralische Implikationen gibt und die Folgen selten klar absehbar sind.

    Das mit dem Dilemma ist ein guter Begriff: Wenn jemand ein Mittel einsetzt, das man eigentlich für falsch hält, muss es ein Dilemma sein.

    Sonst wird es leichtfertig.

    Einen Menschen zu töten ist immer ein Dilemma, etwas falsches was man nicht tun darf, solange man Menschen per se erstmal als Menschen sieht, die ein Recht auf Leben haben.

    Sobald du anfängste Menschen dieses Lebensrecht abzusprechen wird es viel einfacher sie zu töten.

    Entsprechend sieht das mit den Morden auf der linken und rechten Seite deutlich unterschiedlich aus.



    Sorry, aber ingroup/outgroup wurde hier ja echt auch intensiv betrieben. WIR wollen SOLCHE nicht im Forum, WIR akzeptieren xy nicht. Da kann ich inhaltlich zu stehen, wie ich will, aber Kuchen für alle außer Nazis, CDU-Wähler und Hotte Seehofer - das geht nicht auf.

    Und wo wurde gesagt, dass wir SOLCHE Menschen nicht im Forum haben wollen?

    Es ging ganz klar um SOLCHE Aussagen und Postings und nicht darum Menschen auszuschließen.


    Und, was auch wichtig ist und ich auch geschrieben habe, es geht um Merkmale wie Herkunft, Geschlecht, Religion ....

    Sachen die man sich eher selten aussucht und die sehr oft die angeboren sind.

    Nazi sein ist nichts was einem irgendwie widerfährt. Du wirst nicht als Nazi geboren.

    Das sind Menschen mit einer bestimmten Ideologie zu der es gehört andere Menschen anzugreifen und sogar zu töten.


    Willst du nun ernsthaft die Ausgrenzung von Flüchtlingen damit gleichsetzen, wenn sich hier gegen Nazis ausgesprochen wird?



    Ich formuliere noch mal um: Dieser Ausdruck "angry white men" - ich habe weder den Film noch das Buch gesehen - kam immer dann, wenn ich ihn hörte, von eher linksgerichteten Menschen. Ich frage mich nun, in wessen Interesse ist es nun, auf die Rasse abzuheben, wenn diese doch, was den Einfluss, die Macht und den Verdienst angeht, ein eher untergeordnetes Kriterium ist? Die Rechten wohl nicht. Also warum? In wessen Interesse ist das?

    Wer sagt denn, dass Rasse bei der Verteilung von Macht und Verdienst ein untergeordnetes Kriterium ist?

    Schau dich um, unter den wirklich Reichen und Mächtigen findest du vor allem Menschen mit heller Haut.

    Das ist nicht richtig, das sollte anders sein, es ist aber einfach die Realität.




    Wenn nun Rasse kein valides Kriterium ist für Abgehängtsein oder für reich, mächtig etc. sein, warum betont man also das "white" - dann müsste da doch auch "etwas anderes" als Intention dahinterstecken?

    Siehe oben.



    Ich formuliere noch mal um: Dieser Ausdruck "angry white men" - ich habe weder den Film noch das Buch gesehen - kam immer dann, wenn ich ihn hörte, von eher linksgerichteten Menschen.

    Gibt es dazu einen Film?

    Diesen Typ Mann gibt es ja wohl, und entsprechend hat er einen Namen bekommen.



    In den Beiträgen, die ich gelesen habe, wurde immer wieder gesagt, dass genau das nicht der Fall ist, aber dass es in der Wahrnehmung so sein kann. Dass diese Menschen dann leider anfällig sind für (sehr) rechte Positionen ist schade, aber so ist es. Was es bringen soll, denen zu sagen, wie böse sie sind, oder dass man nicht mit ihnen diskutiert, verstehe ich immer noch nicht.

    Es wurde ihnen gesagt, immer und immer und immer wieder.

    Das hindert die Leute aber nicht daran ihren Mist immer wieder zu wiederholen.

    Es bringt einfach nichts, es noch mal zu erklären.


    Im übrigen habe ich schon mal gefragt, ob es denn nun auch total verständlich ist, wenn meine Tochter mal los zieht und ein paar Autos anzündet und in Blankenese ein paar reiche verhaut, so oft wie sie in der Schule angepöbelt wird?

    Scheint ja ein akzeptiertes Muster zu sein,

    Auf der einen Seite wird eine Gruppe definiert, die bevorzugt wird und auf der anderen Seite nicht.

    Das ist nicht das gleiche Wertekonstrukt.

    Das habe ich in den ganzen Tagen jetzt durch die Bank anders gelesen als du offensichtlich. Wer definiert deiner Meinung nach eine bevorzugte Gruppe und wer nicht?

    Ich weiß nicht, ob das nun in diesem Strang war, aber wir hatte schon einige Postings dazu, dass doch die Menschen hier in Deutschland erstmal versorgt werden sollten.

    Da wurden dann Obdachlose und Kinder die den Hauptschulabschluss nicht schaffen heran gezogen.

    Die Rechten defnieren eine bevorzugte Gruppe nach Merkmalen wie Herkunft, die Linken machen das nicht, die wollen den Kuchen für alle.



    Ja, was die reichen alten Männer angeht, gehe ich konform, dass die Zugehörigkeit zur sozioökonomischen Schicht bedeutender ist. Aber warum dann noch das white? Das verschleiert ja nun diese Realität ganz ordentlich. Ist dann doch letztlich ähnlich wie das von mir übersetzte fb-Zitat: eine Ablenkung davon, dass alle Armen arm sind, weit andere davon profitieren. Dieser Ausdruck kommt aber ganz sicher nicht von rechts.

    Mir kommt da Angry White Men in den Sinn, hab das aber nicht gesehen und kann somit den Autor nicht verorten.

    Ich schrieb ja auch "reich" und nicht "weiß", insgesamt ist es aber auch so, dass die Menschen, die die Entscheidungen treffen in der Mehrheit weiß sind.


    Das ist einfach Realität.

    Um im Bild zu bleiben: jede Wurzel muss sich an der Frischluft bewähren in Kontakt mit der Umwelt und den Wesen um sich herum. (Oder gibt es Wurzeln, die für sich unter der Erde bleiben und dort gut vor sich hin leben können? Ich weiß es grad wirklich nicht)

    Ähm, hier verstehe ich nicht, was du meinst.


    Mir ist klar, du sprichst bildlich, aber deinen letzten Satz würde ich übersetzen mit: Person A will Person B anzünden und meine einzige Möglichkeit, das zu verhindern, ist Schusswaffengebrauch. Klar, würd ich wahrscheinlich tun. Allerdings nur unter der prämisse, dass in unserer theoretischen Gleichung für die Personen A und B jede beliebige denkbare Person eingesetzt werden kann.

    Ja, natürlich gilt das immer.

    Ich stecke nur gerade die Ränder ab: Es kann immer Situationen geben, in denen ein Mittel das wir ablehnen einfach die einzige Möglichkeit ist und darum auch akzeptabel wird.


    Ein anderes Beispiele wären die Attentate auf Hitler, die ja sogar ausdrücklich befürwortet werden auch wenn wir es doch eigentlich ablehnen zu töten.

    Fände es hier Zustimmung, dass zB (bitte entschuldigt, aber ich nehme euch einfach mal als Beispiel, weil ihr hier doch recht unterschiedlich argumentiert) Elfchen und claraluna auf dem gleichen Wertekonkstrukt, wie dem Grundgesetz, aufbauen und dennoch teilweise zu ganz unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen?

    Wir haben da ja schon einen sehr wesentlichen Unterschied herausgearbeitet:


    Auf der einen Seite wird eine Gruppe definiert, die bevorzugt wird und auf der anderen Seite nicht.

    Das ist nicht das gleiche Wertekonstrukt.

    Auch wenn ich dafür zerrissen werde aber ich finde die Einstellung, dass weiße alte Männer das Grundproblem von vielem sind, durchaus auch rassistisch.

    China - inwiefern man die Regierung aber noch als links bezeichnen kann? - unterdrückt Minderheiten.

    Darum finde ich den Begriff der reichen alten Männer auch viel besser.

    Es stimmt nämlich, dass es keine Frage der Rasse ist sondern der Schicht.


    Es gibt sehr viele weiße, alte Männer die genauso wenig zu sagen haben, wie alle anderen.


    Allerdings sind die Auswirkungen dieser Zuschreibungen nicht sonderlich dramatisch. Mein Mann verdient immer noch mehr als ich und meinem Vater (der definitiv ein weißer alter Mann ist) geht es auch gut und er hat noch keine Dikreminierung erfahren.


    Um mal für mich einzuordnen - ist links für euch sozialistisch ? Sozialistische Staaten sind zwar in großen Teilen bereits gescheitert, aber wenn man da so an die ehemalige DDR und co denkt hatten die ja eher linke als rechte Ideologien und waren zur Durchsetzung dieser extrem unmenschlich,, grausam und weit entfernt von dem, was ich als „Gut“ bezeichnen würde.

    Ich kenne da den Begriff Staatskapitalismus.

    Nur weil sich etwas irgendwie nennt, ist es das noch lange nicht.

    Zugeben muss ich, dsss es mich schockiert, dass Claraluna hier in irgendeine (für mich noch recht diffuse) rechte Ecke gestellt wird.

    Die Leute stellen sich immer selbst in die Ecken.



    Wünschen sich die, die hier mitschreiben echt, dass wir immer einer Meinung sind und uns die bestätigen? Das wäre doch eine erhebliche Verengung des Horizonts (so wie die Anpassung von Suchalgorithmen in Google und Co an frühere Suchen) und übertragen auf den gesamtgesellschaftlichen Bereich schon nahe an einer Gleichschaltung.

    Es geht hier um Rassimus und Ideoligien die unser Leben massiv einschränken, nicht um die Frage ob wir CDU oder SPD oder liebe die Linke wählen.

    Wenn Menschen einfach dem Elend überlassen werden, Homosexulität kriminalisiert wird oder auch Mädchen nicht mehr studieren dürfen, dann ist bei mir tatsächlich Schluss mit Diskussion,



    Was heißt das? Dass es okay ist, am 1. Mai Remmidemmi zu machen?

    Dass Linksextreme nicht morden?

    So lange ist die RAF noch nicht her und linke Diktaturen stehen den Rechten in Menschenrechtsverletzungen nicht nach.

    Dann schauen wir uns doch mal eine Statistik dazu an:

    https://katapult-magazin.de/de…politisch-motivierter-gew

    In den letzten 30 Jahren; Links 4 Morde und rechts 198.