Beiträge von Mondschein

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    #kreischenEine Mitschülerin bekam dann einmal eine Hausaufgabe mit einem "Sehr gut" wieder, worauf sie meinte "das ist aber gar nicht meine, sondern Sapas" ... der Lehrer nahm die Blätter, machte ein "gut" draus und gab sie mir. #blink

    Sowas habe ich tatsächlich auch erlebt. In einem anderen Fach allerdings und die Note wurde noch mehr verschlechtert.


    Das meine ich. Das nimmt doch einfach jedem den Spaß und die Freude an dem jeweiligen Unterricht. Völlig egal in welchem Fach.


    Übrigens lief bei meinem Kind mal etwas sehr ähnliches, noch ein anderes Fach.

    Ich bin dann beim Lehrer tatsächlich dezent wütend geworden.

    Von da an hat er sich wirklich Mühe gegeben.


    Und mir geht es nicht um schlechte Noten selber. Mein Kind hat auch schon schlechte Noten bekommen, die in dem Fall so richtig waren.


    Aber sowas zeigt einfach wie hilflos man gegenüber Lehrern da steht.

    Mehr als in anderen Gegenständen hängt der Erfolg im Sport-und Kunstunterricht von der persönlichen Begabung ab. In Mathematik kann eine engagierte Lehrkraft, die es versteht gut zu erklären, viel bewirken. In den meisten anderen Fächern können Schüler:nenn durch Fleiß ein gewisses Level erreichen. Aber bei Sport und Kunst? Meine Erinnerungen an den Sportunterricht sind traumatisch. Ich habe oft den Eindruck, dass sportlich durchschnittlich Begabte einfach nicht nachvollziehen können, dass gewisse Dinge nicht gehen. Ich hätte mich noch so anstrengen können, und tat es auch, trotzdem hat vieles nicht geklappt. Kommentar der Lehrerin, das gibt es nicht, dass du das nicht kannst, bemüh dich halt. Mir war die Freude an Bewegung für Jahrzehnte vergällt. Dabei sollte doch gerade das angesichts der Probleme durch Übergewicht und Bewegungsmangel das Ziel sein. Ob ich ein Rad schlagen kann oder den Handstand beherrsche ist hingegen irrelevant. Daher ja, Sportunterricht muss meiner Meinung nach unbedingt Spaß machen.

    Aber es gibt auch Menschen, die unbegabt in Mathe, Deutsch usw. sind.


    Was du von der Lehrerin beschreibst ist eben ein Problem durch die Lehrerin.

    Tut mir Leid, aber wer ernsthaft glaubt, dass jeder Mensch alle Sportarten kann, dem ist dann auch nicht wirklich zu helfen.


    Ich hatte immer gute Noten im Sportunterricht und natürlich gab es Dinge, die ich nicht konnte. Dafür gab es dann eine schlechtere Note.


    Es geht doch vielmehr darum es zu probieren.


    Und auch Demütigung gibt es in allen Fächern.


    Für mich war es massiv vor der Klasse Vokabeln abgefragt zu werden. Andere mussten an der Tafel rechnen, obwohl klar war, dass sie es nicht konnten.


    Das sind Dinge, die Lehrer Schülern antun und nicht anrufen sollten. Das gibt es aber in jedem Fach.

    Ich verstehe, dass einem Zahlen wichtig sind. Aber - und das ist jetzt reines Interesse, darüber hab ich nie nachgedacht - kann man so ein Zahlenmensch sein und gleichzeitig schlechte Mathe-Noten bekommen? (Und damit die gefühlte Rückmeldung, man wäre schlecht in Mathe.)

    Dafür erscheint mir Mathe zu logisch, die Benotung zu stark an objektiven Faktoren hängend. Da ist doch wenig subjektive Einschätzung im Spiel, oder?

    Ja kann man. Und ja es gibt Lehrer, die das schaffen. Leider.

    Ich finde es vielleicht deshalb bei Musik, Sport und Kunst so viel schlimmer, Menschen ihr Talent oder den Spaß an der Sache zu ruinieren, weil es Dinge sind, die Menschen so viel geben können. In Musik, Kunst oder Sport kann man einen Ausgleich zu so vielem Schlimmen finden, man kann damit verarbeiten, was schlecht läuft, Leute retten sich damit ihr Leben. Solange keiner kommt und ihnen weismacht, sie wären schlecht darin, weil sie eine andere Kunst leben, als die Lehrkraft. (Deutsch rechne ich jetzt einfach mal in Teilen zu Kunst dazu.)


    Ich wüsste jetzt niemanden, der sagt: Mathe hat mein Leben gerettet #hammer

    In den Künsten (klassische Kunst, Musik, Sport, Literatur) ist das dagegen absoluter Alltag.

    Ich kenne jetzt auch niemanden, der sagt Musik, Kunst, Sport hat mein Leben gerettet. #hammer


    Und mein Leben wäre ohne Zahlen extrem viel ärmer.

    Ich hab hier ein Kind, das macht Sudoku zur Entspannung und ich weiß warum.


    Und ich kenne Mathelehrer, die die Freude an der Mathematik einfach zerstören.


    Das ist blöde, wie es in jedem Fach blöde ist.

    Liegt aber nicht am Fach.

    Warum schreibst du das immer so allgemein?

    In den Schulen meiner Kinder wurde genau garnichts erwartet.

    Bzw. in der weiterführenden dann das Wissen der Grundschule.


    Es ist ja echt ätzend, wenn Schulen oder Lehrer das erwarten.

    Aber das liegt dann eben nicht am Fach, sondern an der Schule oder dem Lehrer

    #hmpf mir gehts nicht darum, dass jeder natürlich in seinem Element besser/schlechter ist.

    Mir gehts eigtl hauptsächlich bei solchen Fächern wie Sport, Musik und Kunst darum, dass die Kids Spaß dran haben.

    Und ich finde schon, dass grade Sport großen Frust erzeugt.

    Aber klar. Nun kannst du das Argument bringen, dass grad die ungeliebten Vokabeln auch doof sind zum abfragen. #rolleyes

    Nein, mein Argument ist, dass Schule in jedem Fach Spaß machen sollte.

    Ich wäre übrigens für die komplette Abschaffung von Noten.


    Sehe aber nicht warum die in einzelnen Fächern abgeschafft werden sollte, in anderen aber nicht.


    Wie unfair für ein musikalisch begabtes Kind.

    Das ist hier nicht so.

    Das wird in der Schule gelehrt. War bei mir so und ist bei meinen Kindern so.


    Wie geschrieben haben weder ich noch mein Kind ein Instrument gespielt und trotzdem wurde das in der Schule so beigebracht, dass gute Noten möglich waren.


    Das Kind was hier ein Instrument spielt hat es halt leichter.

    So wie das Kind, was schon Englisch kann, lesen kann usw.


    Das ist letztlich doch nichts anderes, als Vokabeln lernen.


    Oder wird bei euch erwartet, dass sie sich dann ans Klavier setzen und Mozart von Blatt abspielen?

    Was halt unsagbar schade ist, dass junge Menschen den Unterricht oft als Indikator für ihre Begabung nehmen und sich davon komplett entmutigen lassen.

    Unglaublich viele Leute denken, sie wären unmusikalisch oder hätten kein Talent für Kunst, weil sie im Musik- oder Kunstunterricht nicht angesprochen werden. Dass beides aber nichts miteinander zu tun haben muss, sehen sie nicht.

    Ich war als Jugendliche aufgrund meiner ständigen 5 im Schulsport so sicher, völlig unsportlich zu sein, dass ich mich nicht zum Sportverein getraut habe. Dass ich zu der gleichen Zeit Turniere und Jagden geritten bin und in einer Ballettgruppe getanzt habe, die landesweit gebucht wurde, hab ich gar nicht gesehen. Die 5 bewies mir: ich war unsportlich!

    Musik ähnlich: Ich konnte mir die Noten und Begriffe einfach nicht merken. Darum hab ich mich nie getraut, ein Instrument zu erlernen: "Kann ich ja eh nicht", immerhin kam ich nicht mal im Musikunterricht auf was besseres als ne vier. Erst Jahre später habe ich erfahren, dass man Instrumente sogar erlernen kann, ohne Noten lesen zu können - dass Leute sogar Lieder komponieren, ohne es zu können. Hätte mir das mal vorher jemand gesagt.

    Aber nein, die Schule hat das eher verstärkt. Wer in den Chor wollte, musste eine zwei in Musik haben. #rolleyes

    Ja und das ist in Englisch, Mathe, Biologie usw. auch so.


    Mein Kind hat in einem Fach an Wettbewerben teilgenommen und diese sehr gut abgeschlossen und zeitgleich in der Schule schlechte Noten in diesem Fach kassiert. Nein es war nicht Kunst, Musik oder Sport....


    Und zwischen dem was das Kind in der Schule tatsächlich leistet und dem was der Lehrer benotet ist auch nochmal ein großes Feld.

    Zumindest, wenn es ums mündliche geht...

    Doch es gibt auch schlechte Deutschlehrer, Mathelehrer, Englischlehrer usw.


    Nur weil ein Lehrer in einem Fach schlecht ist, muss es das Fach nicht sein.


    Ich verstehe auch nicht wo das Problem ist, wenn ein Kind Sport, Musik, Kunst nicht kann.

    Bei Mathe, Deutsch oder Englisch gibt es doch auch eine Benotung für alle.

    Ich spiele kein Instrument und mein Kind auch nicht.

    Das wurde im Musikunterricht durchgenommen, ich konnte nicht helfen.

    Die Noten lagen bei 1-2. Auch 4-5 wären mir völlig egal gewesen, so wie in anderen Fächern auch.

    Aber warum sollte das nicht lernbar sein, so wie alles andere in der Schule auch? Oder eben auch nicht?

    Ich bin in der Schilderung vorrangig an der Lesebeschreibung hängen geblieben. Alles andere fand ich jetzt normal. Aber wenn Buchstaben plötzlich nur noch verschwommen wahrgenommen werden können wird das doch nicht im neuen Freizeitverhalten oder zu wenig Sportarten begründet sein. Aber vielleicht ist es ja auch gar nicht so dramatisch wie ich mir das jetzt vorstelle.

    Es bleibt aber die Frage, ob das wirklich so ist.

    Oder eher eine Beschreibung von mangelnder Lust, Konzentration usw.


    Und wenn mein Kind mir sagt, dass es Buchstaben nurnoch verschwommen sieht und ich denke, dass es wirklich so ist, dann wäre ich vermutlich eher schneller beim Arzt und würde eher weniger hier im Forum nach Rat fragen.

    Wie alt ist denn das Kind?

    Das hab ich nicht gesehen.


    So ganz grundsätzlich finde ich einen plötzlichen Leistungsabfall in einem bestimmten Alter nicht sehr ungewöhnlich.


    Wurden die Augen untersucht? Ich war neulich irritiert, dass das scheinbar nicht überall Standard ist, dass die Augen regelmäßig untersucht werden.


    Und vielleicht ist die Waldorfschule selber halt doch nicht die richtige Schule, was lernen und Schulstoff angeht.

    Aber das wisst ihr besser.

    Ansonsten muss Nicht-Käseschmiere ja auch nicht heißen, dass es nur ein perfektes gestelltes Foto mit Schleife am Babykopf gibt. Wie so oft im Leben gibt es ja nicht nur schwarz-weiß....

    Richtig. Und wie so oft findet jeder etwas anderes schön oder angemessen oder in Ordnung.

    Ich würde aber auch nicht schreiben, dass mich das perfekt gestellte Foto eines Babys jetzt peinlich berührt hat.

    Und natürlich sehen Babys so aus, aber das müssen nicht alle Kollegen sehen, vielleicht nur der engste Kreis.

    Vielleicht wäre es ja auch hilfreich, wenn mehr Menschen sehen würden, wie Babys nach der Geburt aussehen und wie Eltern vollgespuckt aussehen und unausgeschlafen und genervt usw.


    Ich persönlich kann die perfekt gestellten Bildern (gerne drei Monate nach der Geburt, damit auch wirklich kein Knick mehr irgendwo ist), die einfach unrealistisch sind nicht wirklich leiden.


    Aber da ist einfach jeder anders.


    Ich versteh garnicht, wie man über ein natürliches Babyfoto schreiben kann, dass man "peinlich berührt" sei.


    Lass die Mutter oder den Vater doch einfach machen was sie wollen.

    Sie haben grad ein Kind bekommen und sind vermutlich überglücklich und stolz und wollten das wohl einfach nur verkünden.


    Und wenn du das so schlimm findest, dann lösch die Mail und gut.