Beiträge von Mondschein

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Rabeneltern.org-Team

    Lustig auch Mondschein wie du voller Inbrunst sagen wolltest "Na klar!" und sich dran erinnert hast, dass dein Kind auch bald in dem Alter ist und das viiiiieeel zu jung für sowas ist ;) So geht es mir nämlich auch. Bei anderen hätte ich gesagt "Klar, warum nicht? Ich bin mit 16 ausgezogen! Das sind doch nur zwei Jahre weniger...".

    Das war nicht ich.

    Mein Kind ist ja mit 14 alleine ins Ausland geflogen (hin und zurück), ohne Begleitung.

    Wie gesagt, ich war wesentlich aufgeregter, als das Kind.

    Und ich war froh, als ich es nach vielen Wochen wieder am Flughafen abgeholt habe.

    Ich hatte auch Sorgen und Gedanken und ich glaube ich war aufgeregter, als mein Kind...


    Passieren kann leider immer etwas, auch auf dem Weg zur Schule usw.


    Bei deiner Aufzählung würde mir am Meisten Sorge machen, dass die Option vorkommt, dass er bei der Familie nicht ankommt oder weg will.


    Und wenn es finanziell aktuell nicht geht, dann würde ich das auch nicht machen.

    Ich stimme dir zu 100% zu.

    Niemand muss das so weiter machen.


    Ghost schreibt mehrfach, dass seine Frau nicht mehr kann und die Antworten sind dann in Richtung: Ja, stillen ist viel einfacher. Das Kind braucht das usw.

    - wir wissen, dass das bis zu 3-5 Jahre dauern kann - so lange reicht unser Durchhaltevermögen nicht

    Du musst das so auch nicht alleine durchhalten. Du musst nicht so lange stillen. Du musst nicht zwingend einschlafstillen.

    Es gibt auch Muttermilchalternative, die völlig in Ordnung sind.

    Und die zum Beispiel dein Mann füttern kann.

    Vielleicht abwechselnd.

    Das haben wir so gemacht.

    Es ist wichtig und gut und in Ordnung zu wissen, dass es Alternativen gibt und du die nutzen kannst und darfst ohne eine schlechte Mutter zu sein.


    Ich verstehe dein Problem. Die Nächte in denen eins meiner Kinder in seinen ersten 5 Jahren länger als 3 Stunden am Stück geschlafen hat könnte ich an einer Hand abzählen.


    Und Schlafentzug ist nicht umsonst eine Foltermethode.


    Auch wenn das Kind es natürlich nicht extra macht.

    Ich verstehe den Sinn der zwei Threads auch nicht.


    Aber möchtest du noch stillen? Es ist legitim und völlig in Ordnung, wenn du die Frage mit "nein" beantwortest.

    Und dann kannst du abstillen. Das geht auch ohne schreien lassen usw.


    Wenn es für dich in Ordnung ist weiter zu stillen, dann mach das. Das ist auch völlig okay.


    Du kannst dich auch mit deinem Mann abwechseln nachts usw.

    Dem Kind Sicherheit vermitteln - indem immer zuverlässig auf jeden Ruf reagiert wird. So baut sich Vertrauen auf, daraus Selbstvertrauen und mit wachsender Selbständigkeit und Reife wird jeder Mensch auch lernen, ohne Mutterbrust einzuschlafen.

    Ich bin bereit, hohe Wetten darauf einzugehen.

    Das stimmt. Die Frage ist nur wie lange es dauert und wie lange man es aushält.


    Geht es um Mama und die Brust?

    Wenn du sicher bist das Kind hat keinen Hunger, dann wäre eine Idee, dass dein Partner aufsteht und sich ums Kind kümmert.


    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es Kinder gibt, die einfach wesentlich mehr und länger Körperkontakt brauchen, als andere.

    Und wenn die Mama da ist und so gut riecht, dann will man da an die Brust.


    Bei vielen Kindern in meinem Umfeld ist es aber auch so, dass der Papa oder sogar andere Personen völlig ausreichend waren, wenn die Mama nicht direkt verfügbar war.

    Habt ihr einen Sandkasten? Dort könntest du "Edelsteine" verbuddeln, die gesiebt werden müssen.

    Für eine Schatzsuche im Garten würde ich Rätsel nutzen, die zur Lösung führen und dann vielleicht ein Zahlenschloss geöffnet werden muss.

    Blumentöpfe bemalen und dann eine Sonnenblume einpflanzen.

    Es gibt so Plusterstifte, die sind toll.


    Alternativ ein Windlicht oder Kerzen.

    Das grundlegende Verständnis haben wir mit Gegenständen geübt.


    Eigentlich ist es beim Einmaleins ja leicht, weil es "mal" heißt.


    Also ich brauche 3 mal 1 Gabel oder 1 Mal 3 Gabeln oder wir brauchen 3 mal 2 Eßlöffel Milch oder 2 mal 3 Eßlöffel für den Kuchen usw.



    Und als das dann klar war, was es bedeutet haben wir auswendig gelernt.

    Auf Wegen, Spaziergängen, Radtouren, beim Essen usw.

    Einfach immer mal Aufgaben sagen in beide Richtungen. Also ich hab auch welche gestellt bekommen...

    Danke, dass du das schreibst.

    Das deckt sich ziemlich mit den Erfahrungen hier.


    Hast du einen Tipp, wie ältere Kinder es dann doch noch lernen?

    Hier wird leider oft mit den Schultern gezuckt und dann gesagt, dass es halt falsch gelernt wurde....

    Doch es gibt bestimmt Kinder, wo das super funktioniert.

    Ob sie es auch mit jeder anderen Methode gelernt hätten, weiß ich nicht.


    Bei uns hat es für die Mehrheit halt nicht funktioniert.

    Woanders vielleicht schon.

    Vielleicht wollte sie wirklich nett sein.

    Ein dicker Grashalm ist wohl sehr schlank. :)


    Ein Versuch der Kontaktaufnahme?

    Meine Kids und ich hätten gemeinsam gelacht.#zwinker

    Ich habe hier im Forum gelernt, dass das regional unterschiedlich ist. Anscheinend gibt es Gegenden, in denen das a in Bart kurz ist, aber dafür hört man das r.

    Allerdings ist das dann kein Hochdeutsch mehr. Ist hier durchaus der Fall.

    Ich hab dann mal drauf geachtet: Bei der Tagesschau u.ä. hört man das r. Das scheint also offiziell die richtige Aussprache zu sein.

    Ja, ganz ohne r hab ich es auch noch nie gehört.

    Ich dachte jetzt eher an ein sehr hartes betontes r.

    Ich finde deutsche Rechtschreibung schwierig. Doof ist auch, dass einem vermittelt wird, dass es regeln gibt und nur ein paar wenige Ausnahmen. Gerade das mit den kurzen und langen Vokalen stimmt halt oft nicht.


    Gross und Kleinschreibung, Kommas alles sehr komplizierte Themen.

    Das aus meiner Sicht Fatale ist, dass an den heutigen deutschen Grundschulen oft der Eindruck erweckt wird, dass die Kinder nur gut genug hören müssen und dann könnten sie schon erkennen, wie man Wörter schreibt. Das führt aus meiner Sicht bei einem Teil der Kinder zu falschen Strategien, die dann ganz schwer wieder rauszubekommen sind. Selbst Rechtschreibtraining ab Klasse 1 ist halt von der Grundüberzeugung her ein Witz wenn man gleichzeitig die Kinder jede Woche freie Texte mit Anlauttabelle schreiben lässt. Ich vermute, dass das in Ländern, wo Schreibung und Aussprache deutllich weiter auseinander liegen, von vornherein anders vermittelt wird.

    Hier hat ja ein Kind eine Lehrerin gehabt, die das Ganze so nicht mitgemacht hat.

    Und natürlich war die Rechtschreibung der ganzen Klasse wesentlich besser, als bei dem Kind wo dieses tolle Modell gelehrt wurde.


    Und als kleines Geheimnis, das Kind, was berichtigt wurde, hat wesentlich mehr Freude entwickelt zu schreiben, als das andere Kind.

    Warum? Weil es dem anderen Kind schnell unangenehm war, dass es garnicht wusste wie man eigentlich schreibt.