Beiträge von Mondschein

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    Zu sagen: "Ich will nicht heiraten und finde es aber unfair, dass andere Vorteile davon haben" ist schon irgendwie merkwürdig.

    Wenn man ein wenig rauszoomt finde ich es gar nicht schräg, weil der Schutz dem Inhalte der Institution (Familie) und nicht der Institution selber gelten sollte. Vorteile für Familien sollten nicht vom Trauschein abhängen, weil den schon mal nicht jede/r erlangen kann.

    Auch hier nochmal in dem Beispiel, wo es um das vererben des Hauses an den Partner/die Partnerin geht, kann jeder entscheiden zu heiraten. Ich stelle mich hin, will nicht heiraten, will aber auch nicht, dass andere Vorteile davon haben... Doch das ist komplett schräg.

    Der Schutz von Alleinerziehende sollte ein ganz anderer sein. Das fordere ich übrigens schon sehr lange, auch hier im Forum. Kam auch nicht immer gut an.... Das hat aber nichts mit Hausfrauen oder Hausmannern zu tun.

    Danke, wirklich.

    Und dazu noch, dass viele dieser Menschen, die "faul zu Hause sitzen", weil sie keinen Erwerbsjob haben, eben die Gesellschaft durch ehrenamtliche Tätigkeiten mit am Laufen halten.

    Ist auch ziemlich unfair, dass sie dafür nichts bekommen....

    Freibetrag unverheiratet: 20 k €, Freibetrag verheiratet 500 k €

    Ja, trotzdem kann ich auch ohne Ehe erben, das wurde ja als Vorteil der Ehe verkauft.

    Wenn es überhaupt über 20k zu vererben gibt. Es erbt ja noch lange nicht jeder einen positiven Betrag. Auch hier steht aber jedem frei vorher zu heiraten.

    Nein, als Ehepaar kann man auf diese Art sicher sein, das Familienhäuschen ohne Komplikationen weiter bewohnen zu können, wenn ein Partner stirbt. Das ist bei 20.000 € eben nicht der Fall. Natürlich gibt es auch hier viele, die es nicht betrifft. Aber das entkräftet den Vorteil ja nicht. Ehegattensplitting ist auch nur interessant, wenn ich Steuern zahle

    Wie gesagt die Aussage war eine andere und die war so eben nicht richtig.

    Wenn du dein Familienhäuschen (was ja nun auch nicht jeder hat) steuerfrei vererben möchtest, dann heiratest du eben. Natürlich mit allen Vor- und Nachteile. So ist das nunmal.

    Zu sagen: "Ich will nicht heiraten und finde es aber unfair, dass andere Vorteile davon haben" ist schon irgendwie merkwürdig.

    Und was soll überhaupt dieser Streit darüber, wen unsere Regierung lieber hat und welche Lebensform sie bevorzugt?

    Selbst die paar Männer mit 8000 € Monatseinkommen, die sich ihre Hausfrau "leisten" können und die aus irgendwelchen Gründen tatsächlich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung sind und darüber ihre Frau mitversichern lassen - die sind nicht das eigentliche Problem in diesem Staat. Die sind nicht wirklich reich. Die richtig Reichen haben überhaupt gar kein Erwerbseinkommen. Milliardäre brauchen keinen Job mit 8000 € Monatseinkommen, von dem sie dann Einkommenssteuer und Sozialabgaben zahlen würden, und sie brauchen auch keine Krankenversicherung (auch keine private). DAS sind die wahren Schmarotzer! Aber an die kommen wir mit keiner einzigen der von der Regierung geplanten Maßnahmen ran.

    DAS! Und das wird sehr erfolgreich ignoriert, von "der Politik" und dem Großteil der Bevölkerung. Cui bono?

    Richtig so ist es.

    Die Diskussion dreht sich (für mich gefühlt) immer um die, mit den hohen Einkommen, die sich ihre Hausfrauen "leisten" können...aber diese Regelung wird unzählige treffen, die eh am unteren Ende stehen..die mit kleinen und mittleren Einkommen...die mit geringer Bildung und Ausbildung...die, die sich von Minijob zu Minijob schlängeln.

    Genau meine Rede!

    Ja das schreibe ich doch die ganze Zeit.

    Wer genug Kohle hat, überlegt sich aus der gesetzlichen Versicherung raus zu gehen (womit die Kassen vielleicht sogar weniger Beitrag einnehmen) oder zahlt halt den Beitrag. Oder "stellt die Frau auf Midijobbasis ein".

    Aber all die Familien, die jetzt schon kaum Geld haben leiden eben massiv darunter.

    Es wäre am Ende wirklich interessant wieviel Geld dann wirklich mehr in der Kasse ist. Könnte nämlich auch eine Nullnummer werden.

    Dann müsste man aber alles berücksichtigen. Also auch die, die dann ins Wohngeld oder Bürgergeld fallen und die, die dann austreten usw.

    Das wird nicht passieren. Wenn die Beitragserhöhungen kommen, dann lag es halt an was anderem.

    Erben kann ich auch ohne verheiratet zu sein

    Freibetrag unverheiratet: 20 k €, Freibetrag verheiratet 500 k €

    Ja, trotzdem kann ich auch ohne Ehe erben, das wurde ja als Vorteil der Ehe verkauft.

    Wenn es überhaupt über 20k zu vererben gibt. Es erbt ja noch lange nicht jeder einen positiven Betrag. Auch hier steht aber jedem frei vorher zu heiraten.

    Das wird sich auch nicht durch ein paar Hausfrauen/männer ändern, die dann ein paar Euro einzahlen.

    Na ja, 2,5 Millionen kostenlos mitversicherte Ehepartner sind nicht „ein paar“

    Abzüglich der Ehepartner mit kleinen Kindern und anderen Ausnahmen. Bleibt eher nicht ganz so viel übrig. Die Quote der arbeitenden Frauen ohne Kinder liegt ab 25 bis 55 Jahre durchgehend bei um die 85%.

    Und vom Rest gibt es dann hoffentlich nur den Beitrag für den Midijob. Das dürfte das Problem der Krankenkassen nicht lösen.

    Das ist ein schöner Wunsch. Der wird aber nicht eintreffen. Es werden so noch mehr Familien belastet. Das kann ich in keiner Weise gut finden.

    Ich finde auch dieses "der Staat bevorzugt x, das ist unfair" irgendwie merkwürdig in dem Zusammenhang. Wie gesagt, ist nicht meine Herangehensweise. Der Staat bevorzugt ständig irgendwelche Leute. Interessanterweise werden so Sachen wie der Maskendeal von Spahn kurz benannt und dann vergessen. Oder denken wie nur an das Desaster mit der Maut. Wer redet davon noch? Usw.

    Auch erscheint mir das "kostenlos" komisch. Es wird ein Beitrag gezahlt.

    Ganz vielleicht sind die paar Hausmenschen ein ganz geringes Problem. Aber lieber machen wir denen das Leben schwerer. Dann können die Reichen einfach so weiter machen.

    Du hast ja geschrieben, dass Leute zusätzliche Beiträge zahlen. Das ist ja ein Unterschied zu der Tatsache, dass alle das mittragen. Es zählt ja niemand etwas zusätzlich.

    Wenn die Beiträge dadurch für alle höher sind, zahlt man doch etwas zusätzlich. Also die Belastung steigt durch weniger Beitragszahler. Und ja, es gibt da weitere und größere Stellschrauben!

    Du wirst nicht weniger zahlen und die Erhöhung wird trotzdem kommen. Da ändert die Sache mit den Hausfrauen garnichts dran.

    Auch die Abschaffung des Ehegattensplittings wird eine reine Abschaffung sein, da wird keine gerechter Alternative für alle kommen.

    Also ja, man kann das feiern, dass anderer dann jetzt mehr zahlen müssen, ganz ohne selbst einen Unterschied zu merken. Das ist halt nicht meine Art, aber ich akzeptiere, dass andere das toll finden.

    Gucken wir mal wann die nächsten dran sind, der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende soll ja auch wieder gekürzt werden. Ist ja auch richtig, warum soll die Allgemeinheit das zahlen, da sind ja die Eltern für zuständig und nur weil sie das Lebensmodelle so gewählt haben... Ja, völlige Ironie. Vielleicht kommt ja auch Steuerklasse 2 dran oder so.

    Ja, und meine Gegenfrage dazu ist: warum sollten diesen Beitrag Leute zusätzlich zu ihren eigenen Beiträgen bezahlen?

    Wer zahlt denn irgendwas zusätzlich zu seinem Beitrag?

    Ich dachte, alle GKV-Versicherten tragen das derzeit mit. #weissnicht

    Du hast ja geschrieben, dass Leute zusätzliche Beiträge zahlen. Das ist ja ein Unterschied zu der Tatsache, dass alle das mittragen. Es zählt ja niemand etwas zusätzlich.

    Ich zahle auch keinen zusätzlichen Beitrag für Bürgergeldempfänger, sondern sie werden von meinem normalen Beitrag mitgetragen.

    Warum sollte der Vergleich hinken? Warum sollte ich den Beitrag für jemanden zahlen, der nur einen Midijob hat oder weniger verdient usw.

    Warum sollte die anderen Versicherten dafür aufkommen, aber der Partner nicht?

    Fair wird es dann, wenn von beiden Partnern das Gehalt genommen wird und davon der Beitrag für beide berechnet wird.

    Aber die beiden Partner zahlen ja schon einen an ihrem Einkommen gemessenen Beitrag. Der steigt ja dann nicht, wenn man sie addiert.

    Doch unter Umständen steigt er dann eben schon. Wenn das Gehalt nämlich unterschiedlich ist und die Person mit dem geringeren Einkommen dann mehr zahlen muss. Das dürfte bei vielen der Fall sein. Warum soll das irgendwer mitfinanzieren, dass jemand nur im Midijob arbeitet und nur 10 Euro bezahlt, während der Partner mehr Geld verdient?

    Weißt du bisher gab es einen Sozialstaat bei dem sowas wie Solidarität galt. Das soll ja jetzt alles gestrichen werden.

    Am Besten zahlen dann nurnoch Eltern KiTas und Schulen, warum soll dafür jemand aufkommen, der keine Kinder hat. Warum soll ich Straßen mitfinanzieren, wenn ich kein Auto habe oder Radwege, wenn ich garkein Fahrrad fahre.

    Warum soll ich die Rente von Leuten mitfinanzieren, die nicht selbst genug angespart haben oder die Pflege von Menschen, die es selbst nicht können usw.

    Ich denke, man kann es schwer vorhersagen, ob der Einfluss positiv oder negativ sein wird auf Infrastruktur, Lebenshaltungskosten, Stadtfinanzen etc. Das olympische Komitee ist ja auch so ein mieser Verein wie die FIFA. Denen darf man keine 5m über den Weg trauen.

    Aber: Es sind bestehende Sportstätten - bis auf die beiden Bauten in Köln (das olympische Dorf und das temporäre Leichtathletikstafion). Ich hoffe, dass man in den ÖPNV massiv investieren wird.

    Und am allerwichtigsten: Ich glaube, wir können alle gute Laune und eine positive Perspektive vertragen. Wenn viele gemeinsam mithelfen und wenn es „unser Sportverein lädt einen befreundeten Verein aus dem Ausland ein und wir übernachten alle in der Schulturnhalle ist“, dann erzeugt das Zusammenhalt und ich glaube, davon können wir ganz viel gebrauchen.
    Dazu muss die Politik gemeinsam mit dem IOC natürlich Rahmenbedingungen schaffen, wie Ticketkontingente für solche Aktionen vor Ort.

    Und diese Neubauten sollen ja dann auch auf Dauer nutzbar sein incl. Anschluss an den ÖPNV.

    Ich glaube die Region ist da gut aufgestellt.

    Geld wird davon nicht großartig in der Region bleiben, außer bei ein paar wenigen.

    Aber ich baue auch auf das positive Gefühl. Das war nach der WM und EM ja auch da. Ich glaube das ist nicht zu unterschätzen.

    Ich glaube auch nicht, dass viele von uns sich die Ticketkosten leisten können. Aber das ist bei anderen Sportveranstaltungen auch so und trotzdem bekommt man viel vom Gefühl mit.

    Das kann man individuell schon so sehen/fühlen.

    Aber nüchtern betrachtet ist die heirat ein Vertrag, der auf dem Standesamt unterschrieben wird. Und die Institution Ehe gibt es ja schon sehr viel länger als das romantische Märchen der liebesheirat und in anderen kulturen/Ländern ist diese auch nicht unbedingt die Regel.

    Ich denke doch, beide Sichtweisen sind gleichwertig, hm? Ich sehe es auch nicht als Märchen, dass es Liebesheiraten gibt. Ich habe aus Liebe geheiratet, und ich denke nicht, dass ich ein Exotikum bin. Es ist doch egal, was wo wie die Regel ist. Wenn es denn tatsächlich so sein sollte.

    Es kann ja durchaus sein, dass aus Liebe geheiratet wird.

    Trotzdem ist die Ehe ein Vertrag. Da ist es ja egal, ob sie aus Liebe, aus Verpflichtungen, aus Berechnung oder aus was für Gründen auch immer geschlossen wurde.

    Wenn ich arbeite, dann wird mein Beitrag aus meinem Gehalt berechnet, das Gehalt meines Mannes hat damit nichts zu tun. Warum sollte das aber bei einer Hausfrau anders sein.

    Aber warum sollten es andere Versicherte bezahlen? Das ist ja bei zwei Erwerbstätigen nicht der Fall, deswegen hinkt der Vergleich, denke ich.

    Wer sind denn diese anderen Versicherten? In dieser Beziehung zählt ja eine Person einen Beitrag.

    Warum sollte der Vergleich hinken? Warum sollte ich den Beitrag für jemanden zahlen, der nur einen Midijob hat oder weniger verdient usw.

    Fair wird es dann, wenn von beiden Partnern das Gehalt genommen wird und davon der Beitrag für beide berechnet wird.

    Aber nicht, wenn das nur für eine bestimmte Gruppe passiert....

    Ich verfolge das auch und bin verwundert, dass es scheinbar doch so eindeutig "ja" ist. Ich habe im Vorfeld wesentlich mehr Gegenstimmen gehört und gelesen. Mich überrascht auch, dass doch so viele abgestimmt haben.

    Ich würde mich freuen, wenn es Olympische Spiele in NRW gibt, auch wenn ja doch noch einige Hürden zu nehmen sind.

    Warum sollte jetzt der Krankenkassenbeitrag der Hausfrau über das Einkommen des Partners gehen? Muss dessen Arbeitgeber dann auch die Hälfte davon tragen?

    Keine Ahnung, wie das mit dem Arbeitgeber geht. Aber so nach dem Bedarfsgemeinschaftsprinzip. Warum nicht?

    Für mich war die Eheschließung ein Vertrag.

    Für mich irgendwie nicht. Für mich war es ein Symbol. Ein Bündnis, das ich mit meinem Mann eingegangen bin.

    Wenn ich arbeite, dann wird mein Beitrag aus meinem Gehalt berechnet, das Gehalt meines Mannes hat damit nichts zu tun. Warum sollte das aber bei einer Hausfrau anders sein.

    Dann können wir ja gerne bei allen Ehepaaren das Gehalt addieren und jeder muss x % von diesem gemeinsamen Einkommen zahlen.

    Also, mich beschäftigt das... Der Gedanke, dass eine Ehe finanzielle Vorteile haben soll. Also, wenn das so ist, ist das ja schön. Aber für mich wäre das niemals der Grund gewesen zu heiraten. Wenn ich mit einem anderen Menschen so einen Bund eingehe, dann doch, weil ich eben mit ihm eine Art von Einheit bilden möchte, in der wir füreinander sorgen und uns unterstützen. Und das ist doch dann kein Nachteil, sondern ein Vorteil, wenn ich weiß, dass mein Partner gewillt ist, für mich da zu sein, sollte ich es brauchen. Halt "in guten wie in schlechten Zeiten".


    Edit: Das bezieht sich nicht auf Paare, die wegen Bürgergeld nicht zusammenziehen, sondern auf Äußerungen, die vorher gemacht wurden.

    Für mich war die Eheschließung ein Vertrag. Durch den ich bewusst unterschrieben habe für den anderen da zu sein und als Familie zu wirtschaften. Der finanzielle Vor- aber auch Nachteile hat.

    Aber wenn nun alle Vorteile genommen werden und die Nachteile größer werden und überwiegen, dann gibt es für mich keinen Grund mehr zu heiraten.

    Warum sollte jetzt der Krankenkassenbeitrag der Hausfrau über das Einkommen des Partners gehen? Muss dessen Arbeitgeber dann auch die Hälfte davon tragen?

    Ich finde, dass uns klar sein muss, dass dieser Beitrag momentan halt von allen anderen GKV Versicherten (vollkommen egal, wie gut oder schlecht sie finanziell dastehen) gezahlt wird.

    Ja so wie der Beitrag für Bürgergeldempfänger auch nur von den GKV Versicherten zu zahlen ist. Während bei einer Hausfrau oder einem Hausmann ja der jeweilige Partner oder die Partnerin Beiträge zahlt.

    Das ist ja auch ein großer Batzen, bei dem viele Experten sagen, dass das sinnvollerweise und fairerweise von allen Steuerzahlern (und nicht nur den GKV Versicherten) übernommen werden sollte. Das wären einige Milliarden Entlastung fürs GKV System.

    Ich beziehe mich auf die Beiträge der Bürgergeldempfänger.

    Nur wird das merkwürdigerweise nicht geändert.