Beiträge von Henrietta

    Weiter oben kam die Frage auf, ob man dafür wirklich Verständnis hat.
    Nö, ich habe dafür kein Verständnis. Hier untersucht kein Kinderarzt oder keine Kinderärztin ohne Anlass und schaut höchstens mal nach Hodenhochstand #weissnicht Und was ist das Problem, Kinder im Bauchbereich untersuchen zu lassen? Dann sollen sie halt eine dem Geschlecht entsprechende Untersuchungsperson wählen, oder ist das auch nicht möglich?


    Kann ich nicht nachvollziehen. Diese Menschen müssten doch eigentlich froh sein, hier so umfassende medizinische Versorgung zu erhalten? #weissnicht

    Klingt, als würdest du davon ausgehen, dass sie hierher geflüchtet seien. Aber vielleicht sind es gar nicht "diese menschen", sondern z. B. eine Australierin oder eine US-Amerikanerin, die den Untersuchungs"zwang" nicht nachvollziehen kann?

    Vielleicht wäre es auch möglich, mit der Ärztin/dem Arzt zu vereinbaren, dass er ihr oder dem Vater der Kinder sagt, worauf sie achten müssen, also wie sie einen Hodenhochstand erkennen können, und diesen Check ihnen überlässt. Dann würde auf dem U-Bogen diese Untersuchung wohl nicht dokumentiert.

    Man kann das beeinflussen. Wenn man die Bäume gleichmäßig aberntet (also beim Obstkorb von einem noch nicht so oft gewürfelten Baum nimmt), verliert der Rabe wahrscheinlicher. Wenn der Rabe gewinnen soll, muss man also immer gucken, dass man einen Baum schonmal ganz abräumt, bevor man bei der freien Wahl von einem anderen nimmt.
    Mein Großer hatte sich damals oft auf halber Strecke in den Kopf gesetzt, dass der Rabe gewinnen MUSS (oder umgekehrt) und ich musste dann entsprechend manipulieren. :D

    Hörnchen, ich krieg es nicht mehr zusammen, aber ich habe gerade vor ein paar Tagen noch eine längere Reportage im WDR gehört, in der erwähnt wurde, dass in Tihange auch ein mittlerweile in Syrien gefallener Salafist jahrelang tätig war, der durch die Sicherheitsprüfung gekommen war.

    ja, seagulls Vorschlag ging mir auch durch den Kopf - will er das nicht, weil es euer Lohngefüge durchbricht? Ich würde das nur machen, wenn es wirklich hieb- und stichfest ist, dass du den Job im Herbst auch bekommst. Also schon einen Arbeitsvertrag unterschreiben oder so.Ihr seid vermutlich zu klein für einen Betriebsrat, so wie sich deine Beschreibung anhört - kannst du dich bei einer Gewerkschaft beraten lassen?

    Ich würde das auch machen. Ich habe etwas ähnliches mal gehabt, deutliche Einbußen wegen Tarifwechsel. Ich habe damals verhandelt, dass ich zum Ausgleich früher höher eingestuft werde als regulär.


    Ich würde das aber nur machen, wenn es schriftlich fixiert wird.

    Nicht nur einen Leserbrief, sondern an die Redaktion herantreten und bitten, dass darüber berichtet wird.
    Öffentlichkeit für das Problem herstellen. Ist ja für die anderen Kinder auch nicht angenehm, so gequetscht zu sein.


    Alternativ würde mir noch einfallen, beim Schulamt Druck zu machen, immerhin besteht Schulpflicht. Und versuchen, herauszufinden, wer den Wechsel der Fahrzeuge veranlasst hat.


    Klage androhen wegen Nichteinhaltung des Versorgungsauftrags (da wäre dann die Kommune wohl die richtige Adresse, denn die hat den Versorgungsauftrag und beauftragt deswegen das Verkehrsunternehmen.)


    Du bist nicht zu ungeduldig, eher zu geduldig. ;)

    Bei uns stellen die Kinderärztinnen keine Atteste unter - d. h. vor - fünf Fehltagen aus, weil sie auf dem Standpunkt stehen, dass die Schule bei bis zu fünf Tagen kein Attest verlangen darf. Was nicht verlangt werden darf, wird auch nicht ausgestellt. Scheint stadtweit so geregelt zu sein, denn es handhaben alle so, auch wenn unser Schulsekretariat das anfangs anders sah. Bei uns reicht in der Regel die telefonische Entschuldigung, einmal hat die Klassenlehrerin noch was schriftlich haben wollen.
    Länger als fünf Fehltage am Stück hatten wir aber auch noch nicht.

    Ich zitiere mal (deutsche Übersetztung nach Alleida, Assmann: Erler (Hg)Erinnern und Verstehen, 2003, 128-129.) einen amerikanischen Mittelalterhistoriker, der im 2. Weltkrieg mit der Armee von Belgien nach Deutschland vorrückte und viele Deutsche befragte:


    „Hitlerwird vorgeworfen, den Krieg verloren zu haben, und nicht, ihnbegonnen zu haben.“


    „Seitzwei Monaten sind wir hier zugange. wir haben mit vielen Menschengesprochen, wir haben viele Fragen gestellt und wir haben keinen Nazigefunden. Jeder ist ein Nazigegner. Alle Leute sind gegen Hitler.Sind schon immer gegen Hitler gewesen. Was heißt das? Das heißt,das Hitler die Sache ganz allein ohne Hilfe und Unterstützung eineseinzigen Deutschen durchgezogen hat. Er hat den Krieg angefangen, erhat ganz Europa erobert, den größten Teil Russlands überrannt,fünf Millionen Juden ermordet, sechs bis acht Millionen Polen undRussen in den Hungertod getrieben, vierhundert Konzentrationslagererrichtet, die größte Armee Europas aufgebaut und dafür gesorgt,dass die Züge pünktlich fahren.“

    Und das hält sich. Sowohl der Mythos, dass in der eigenen Familie vor allem Widerstandskämpfer waren, als auch die Fokussierung auf Hitler.
    Es war richtig schwer und auch nicht richtig erfolgreich, meinen Studentinnen (Lehramt, ein geschichtliches Seminar) beizubringen, dass es noch mehr Akteure als Hitler und ein paar prominente Nazis gab, sondern dass mit dem Aufstieg des NS viele Karrieren durchstarten konnten, und dass die Breitenwirksamkeit enorm war.