Beiträge von moronathon

    und eine mit Blautönung für am PC wegen gefährlicher Blaustrahlung verkauft #biggrin_neu

    Uaaaah, was für ein BS. (Mal ganz davon abgesehen, dass rein physikalisch der blaue Farbton der Brillenfärbung die Blaustrahlung nicht filtern kann.)


    Bzgl. der phototropen Eigenschaften einer Brille allgemein: es gibt merkbare Unterschiede der Hersteller bzgl. Eindunkelungs/Aufhellgeschwindigkeit bei verschiedenen Temperaturen. Da würde ich dir raten, dich erst ein wenig umzuschauen, was dir vom Preis/Leistungsverhältnis zusagt.

    sendlingerin

    Das, was du mit den weichen Multifokal-Linsen beschreibst, habe ich exakt so erlebt (und das mit nur ganz geringer Korrektur für die Nähe). War auch nix für mich.

    Den Tip mit dem Optiker für die harten Linsen hätte ich daher auch gerne.

    :)


    elena

    Bzgl. der Situation im Gerichtssaal: es gibt auch Gleitsichtbrillen, bei denen das Fernteil nur bis zu 2-2,5m scharf stellt und gleichzeitig der Leseteil größer ist als bei herkömmlichen Gleitsichtbrillen. Die sind nicht günstig, funktionieren aber wohl gut (sagt mein Mann, der hat so eine) - frag' mal einen R*odenstock-Optiker nach der "Room"-Version.


    Ich habe mal mit meinem Augenarzt über solche OPs gesprochen, rein aus Interesse. Und der ist - mit 25 Jahren Erfahrung als niedergelassener Mediziner - diesbezüglich eher skeptisch.


    Wenn etwas schiefgeht oder nicht passt ist's halt meist nicht reversibel. Da hätte ich echt Angst - schlimmer geht nämlich immer.


    Ich wechsle zwischen Lese/Bildschirmbrille, reiner Fernbrille, Gleitsichtbrille und Kontaktlinsen in Kombi mit einfacher Lesebrille. Und bin ständig auf der Suche nach einer meiner Brillen :D.

    Auf der Oberfläche der fritzbox blockieren, das mach ich auch so.

    In der letzten Zeit nervte imme so ein ping-Anruf - d.h. ein- bis zweimal Klingeln, dann aufgelegt (ziemlich sicher automatisiert, das Ganze) . Und das mehrmals hintereinander. Denken die eigentlich, dass man dann eine unbekannte Nummer zurückruft?

    Wenn ihr etwas von der Altstadt sehen möchtest, steigt am Isartor aus (ist auch eine Haltestelle der Tram 17) und geht von da über den Viktualienmarkt mit seinen Ständen (außer es ist Sonntag, da ist natürlich nix los) zum alten Rathaus und übers Platzl zum Nationaltheater, Hofgarten und dann zum Odeonsplatz. Das ist seeehr nett. Essen kann man ganz gut bayrisch im "der Pschorr" in der Schrannenhalle direkt am Viktualienmarkt (und die haben riesige Portionen) - das ist allerdings wie alle bayrischen Gaststätten in der Innenstadt auf Touristen ausgelegt, trotzdem nett- oder im Metzgerwirt direkt beim Ausstieg aus der Tram an der Haltestelle Nymphenburger Schloss.


    Wenn ihr noch Zeit habt würde ich noch ein wenig in Schwabing rumlaufen: beim Geschwister-Scholl-Platz-Platz an der Universität ausseigen und im Univiertel umsehen: Amalienstraße und Richtung Neue Pinakothek. Wenn's nicht unbedingt bayrisch sein soll, würde ich hier essen. Da gibt's einen Menge sehr guter kleiner Restaurants aller Nationalitäten. Ah Stop, in der Amalienstraße gibt's noch das bayrisch-modern-studentische Atzinger's, das wäre auch eine Möglichkeit.


    Ich wünsch' euch gutes Wetter für lange Fussmärsche :D.

    Würde ich auch so machen wie homunkulus vorgeschlagen hat.

    Und am besten einen Termin bei einem Kinder- und Jugendendokrinologen vereinbaren, das sind genau die richtigen Ansprechpartner.

    Bei eurer Vorgeschichte sollte es möglich sein, einen zeitnahen Termin zu bekommen - vielleicht kann euch der/die KIA/KiÄ da ja weiterhelfen.

    Gute Besserung weiterhin.

    buntgrüns Vorschlag ist super, bei solchen Voraussetzungen wie bei deiner Mutter müssen wirklich Experten ran.


    Bei meiner Mutter war's letztes Jahr ähnlich - tiefe und große Schürfwunde an ungünstiger Stelle (Schienbein), verzögerte Wundheilung wegen diverser Medikamente, positiver Erregernachweis, der Hausarzt hat daran erfolglos 2 Wochen rumdilettiert. Im Wundzentrum haben die Wundmanagerinnen sich das erstmal angesehen und dann einen Behandlungsplan (wann mit welchen Verbänden, wie desinfizieren etc.) aufgestellt, den der Pflegedienst dann umgesetzt hat. Die haben dort auch gleich die Verordnung für den Pflegedienst ausgestellt und dafür gesorgt, dass das richtige Verbandsmaterial termingerecht an meine Mutter geliefert wurde (macht ein medizinischer Dienstleister). Es gab im Rahmen der 8(!)wöchigen Behandlung 2 oder 3 Kontrolltermine, an denen die Behandlung an die aktuelle Situation angeglichen wurde.


    Die waren absolut professionell (und auch noch sehr nett) und ich bin denen bis heute dankbar, dass das so gut gelaufen ist.


    Gute Besserung an deine Mutter!

    Ich bin überzeugt dass vielen Menschen viel Leid erspart geblieben wäre wenn Rauchen nicht lange Zeit als cool und dazugehörend dargestellt worden wäre. Ich bin wahrscheinlich das was man als militante ehemalige Raucherin bezeichnet.

    Unglücklicherweise betrifft das ja nicht nur den Raucher selbst, sondern das gesamte familiäre Umfeld, wenn jemand z.B. aufgrund COPD nicht mehr wirklich alltagstauglich ist. Da kann man sich selbstverständlich nicht entziehen als Geschwister oder Kind oder Enkelkind.


    Dass Rauchen mit Lungenkrebs und anderen Atemwegskrankheiten verquickt ist war schon Anfang(?)/Mitte der 80er Jahre bekannt - spätestens jedenfalls, seit der erste Marlboro-Mann an einem Lungenemphysem und der zweite Marlboro-Mann an Lungenkrebs gestorben ist. Ich hab' in diesem Zusammenhang eher die "so schlimm wird's doch nicht sein" und "hab' dich nicht so wegen so ein bisschen Rauch" -Einstellung persönlich erfahren.

    Und was meintest du dann mit deinem ersten Satz?

    Wir kommen vermutlich in dieser Diskussion auf keinen grünen Zweig. Das ist nicht böse gemeint, die Positionen in dieser Frage sind nur zu weit voneinander entfernt. ich finde den thread insofern gut, als dass eine Menge verwertbare Quellen und Informationen genannt wurden, aus denen sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann.

    Ich persönlich mache es wie bisher auch: wenn sich ein Raucher oder Dampfer neben mich setzt, steh' ich auf und setz' mich woanders hin, und zwar ohne böse Blicke oder blöde Bemerkungen - mein persönlicher Weg des geringsten Widerstands.

    Wir sollten uns in 10 Jahren mal unterhalten, wenn die ersten statistisch relevanten Langzeitstudien zum Dampfen aussagekräftige Ergebnisse liefern.

    Hat nicht irgendwie alles allergisches Potential?


    Wie ich jetzt weiss, ist PG nicht atemwegreizend. Das fällt schon mal weg.

    Nein, es hat bei weitem nicht alles allergisches Potential.


    Im BfR steht zu PG Folgendes:


    Dem BfR liegen keine Informationen zum Allergiegeschehen nach Inhalation von PG-Dampf

    vor. Gemische aus PG und PG-Ethern (PGE) werden als Lösungsmittel wasserbasierter Farben verwendet. Es gibt erste Hinweise darauf, dass die chronische inhalative Exposition von

    Kindern gegenüber PG/PGE-Gemischen die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Rhinitis oderAsthma zu erkranken (32). In dieser Studie betrug die PG/PGE Konzentration (Median)

    7,63 μg/m3, und liegt somit um einen Faktor von 14000 unter der niedrigsten gemessenen PG-Dampfkonzentration (99 mg/m3) der E-Zigarette.


    Die aktuelle Einstufung mag "nicht atemwegsreizend" sein, die berücksichtigt aber vermutlich nicht die dauerhafte Inhalation.


    Darüber, dass Dampfen nicht in der Weise gesundheitsschädlich wie Zigaretten ist, sind wir uns sicher einig. Die Gesundheitsschädigung erfolgt eben auf anderem Weg und über andere Stoffe.

    (Und ich kann nur ganz schwer nachvollziehen, wie man so selektiv lesen kann, dass man das als unrelevant abtun kann.)


    Das Dampfen als den heiligen Gral zu vermarkten, der so harmlos wie Kaugummikauen ist, halte ich deshalb für grundfalsch - gerade für Jugendliche. Die lesen nämlich nicht die Veröffentlichungen des BfR, sondern noch selektiver bei peers und im internet (und evtl. den Eltern).

    Zu spät zum editieren:


    die.lumme hat's ja jetzt schon öfter gesagt, ich wiederhol's trotzdem nochmal - auch auf die Gefahr, euch zu langweilen.


    Das Ausgangsliquid kann noch so ungiftig sein, entscheidend ist, was beim Verdampfungsvorgang mit den Inhaltsstoffen passiert. Und hier passiert sehr wohl chemisch/oxidativ etwas, sonst wären im Dampf nicht Stoffe nachgewiesen worden, die im ursprünglichen liquid gar nicht vorhanden waren.


    Propylenglykol ist z.B. bei solchen Temperaturen nicht unzersetzt verdampfbar, das kann jeder Laie selbst bei Wikipedia nachlesen:


    Propylenglycol ist mit Wasser und polaren organischen Lösemitteln mischbar. Bei hohen Temperaturen oberhalb 150 °C ist es oxidationsempfindlich.






    Zitat

    beispielsweise Propylenglycol zu Reizungen der oberen Atemwege führen und die Lungenfunktion beeinträchtigen

    auch das stimmt, ist aber auch reversibel.

    Woher weißt du das, wenn das nicht mal das BfR weiß?


    Der link zum BfR ist wirklich lesenswert, vielen Dank dafür. Besonders aufgefallen ist mir diese Stelle:


    Dem BfR liegen keine Informationen über die Menthol- oder Linalool-Konzentrationen im

    Liquid oder Dampf der E-Zigarette vor. Es ist wahrscheinlich, dass inhaliertes Menthol die

    Kälterezeptoren (TRMP8) der Lunge aktiviert und die Reizwirkung des Dampfes, ähnlich wie

    beim Tabakrauch, reduziert (20). In der Folge würden die reizenden Wirkungen des PGs,

    Formaldehyds und Acroleins reduziert und damit der Konsument kanzerogen wirkendes For-

    maldehyd und Acrolein stärker und/oder tiefer inhalieren. Auf Grund fehlender Daten ist eine

    Bewertung dieses Sachverhalts jedoch noch nicht möglich. Obwohl viele Aromastoffe im

    Lebensmittelbereich verwendet werden, sind

    die gesundheitlichen Folgen einer regelmäßi-

    gen inhalativen Aufnahme weitgehend unbekannt.

    Linalooloxid wirkt auf der Haut als Kontaktallergen (21). Das allergene Potenzial inhalativer



    Expositionen ist nicht bekannt. Die Wirkung auf den Menschen kann daher nicht einge-



    schätzt werden


    Man züchtet sich also unter Umständen eine manifeste Allergie oder Sensitivität heran - das ist nun wirklich nicht erstrebenswert.


    Alle Ezigaretten funktionieren nach dem selben Prinzip: Heizspirale, Biobaumwolle in der Spirale oder drum herum, um das ganze herum sitzt der Tank der meist mit 4 Sachen befüllt wird: Propylenglycol, Glycerin, Nikotin, Aroma.


    Die Aromen, die wir nutzen werden auch in Lebensmitteln verwendet, glaubt jemand allenernstens, daß bei namhaften Aromenherstellern gepanscht wird?



    Nein, davon muss man nicht ausgehen. Wohl aber davon, dass die Aromen ursprünglich zum Verzehr gedacht sind und nicht zur Inhalation. Wenn man auch mittlerweile sehr viel über Abbauwege und Produkte im menschlichen Verdauungssystem weiß man nicht viel darüber, was sie langfristig in Bronchien und Lunge bewirken.

    Manea ich hoffe sehr, dass Du nicht mich mit Deinem Post meinst.

    Denn ich schrieb davon, wie ich versuche, mich dem Passivrauch zu entziehen. Habe meines Wissens weder beeidigende, noch angreifende Worte verwendet. Habe niemanden angegriffen.

    nee, Heike, damit war schon ich gemeint.


    Manea

    Du kannst eine solche Argumentation natürlich lächerlich finden, ich finde sie nicht so unpausibel. Und auch wenn man beim Dampfen bleibt und nicht auf Zigaretten umsteigt, ist das in meinen Augen unnötig genug. Und ich hoffe wirklich, dass meine Töchter vernünftig genug sind, die Finger davon zu lassen (ohne Angst bzgl. Abrutschen in die Beschaffungskriminalität ;).)



    Utopia

    Es tut mir leid, dass du das als Hexenjagd empfindest. Das ist sicher von niemandem hier so gemeint. Ich kann da Wort für Wort bei Heike unterschreiben.

    Ich verstehe nicht (ganz allgemein in der Öffentlichkeit, nicht speziell hier im Forum), warum die E-Zigaretten so kritisch gesehen werden und versucht wird, das so schlecht zu machen, in dem immer wieder auf noch nicht bekannte Risiken hingewiesen wird.


    Solange die normalen Zigaretten erlaubt sind, braucht man da meiner Meinung nach nicht anzusetzen.

    Dass E-Zigaretten auf keinen Fall schädlicher sind,

    ist doch unbestritten. Und selbst wenn es Auswirkungen auf Nichtraucher gibt, sind die auf keinen Fall größer als bei herkömmlichen Zigaretten.

    Natürlich ist jeder Raucher, der seine normale Zigarette gegen eine E-Zigarette tauscht, bzgl. Passivrauchbelästigung/keine Kippen mehr etc. ein Gewinn.


    Man sollte aber auch bedenken, dass E-Zigaretten möglicherweise der "harmlose" Einstieg ins "richtige" Rauchen sein können, vor allem für Jugendliche. Ein bisschen so wie Alk-Pops. Da ist es durchaus sinnvoll, das Ganze nicht zu verharmlosen.