Beiträge von moronathon

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    Hat nicht irgendwie alles allergisches Potential?


    Wie ich jetzt weiss, ist PG nicht atemwegreizend. Das fällt schon mal weg.

    Nein, es hat bei weitem nicht alles allergisches Potential.


    Im BfR steht zu PG Folgendes:


    Dem BfR liegen keine Informationen zum Allergiegeschehen nach Inhalation von PG-Dampf

    vor. Gemische aus PG und PG-Ethern (PGE) werden als Lösungsmittel wasserbasierter Farben verwendet. Es gibt erste Hinweise darauf, dass die chronische inhalative Exposition von

    Kindern gegenüber PG/PGE-Gemischen die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Rhinitis oderAsthma zu erkranken (32). In dieser Studie betrug die PG/PGE Konzentration (Median)

    7,63 μg/m3, und liegt somit um einen Faktor von 14000 unter der niedrigsten gemessenen PG-Dampfkonzentration (99 mg/m3) der E-Zigarette.


    Die aktuelle Einstufung mag "nicht atemwegsreizend" sein, die berücksichtigt aber vermutlich nicht die dauerhafte Inhalation.


    Darüber, dass Dampfen nicht in der Weise gesundheitsschädlich wie Zigaretten ist, sind wir uns sicher einig. Die Gesundheitsschädigung erfolgt eben auf anderem Weg und über andere Stoffe.

    (Und ich kann nur ganz schwer nachvollziehen, wie man so selektiv lesen kann, dass man das als unrelevant abtun kann.)


    Das Dampfen als den heiligen Gral zu vermarkten, der so harmlos wie Kaugummikauen ist, halte ich deshalb für grundfalsch - gerade für Jugendliche. Die lesen nämlich nicht die Veröffentlichungen des BfR, sondern noch selektiver bei peers und im internet (und evtl. den Eltern).

    Zu spät zum editieren:


    die.lumme hat's ja jetzt schon öfter gesagt, ich wiederhol's trotzdem nochmal - auch auf die Gefahr, euch zu langweilen.


    Das Ausgangsliquid kann noch so ungiftig sein, entscheidend ist, was beim Verdampfungsvorgang mit den Inhaltsstoffen passiert. Und hier passiert sehr wohl chemisch/oxidativ etwas, sonst wären im Dampf nicht Stoffe nachgewiesen worden, die im ursprünglichen liquid gar nicht vorhanden waren.


    Propylenglykol ist z.B. bei solchen Temperaturen nicht unzersetzt verdampfbar, das kann jeder Laie selbst bei Wikipedia nachlesen:


    Propylenglycol ist mit Wasser und polaren organischen Lösemitteln mischbar. Bei hohen Temperaturen oberhalb 150 °C ist es oxidationsempfindlich.






    Zitat

    beispielsweise Propylenglycol zu Reizungen der oberen Atemwege führen und die Lungenfunktion beeinträchtigen

    auch das stimmt, ist aber auch reversibel.

    Woher weißt du das, wenn das nicht mal das BfR weiß?


    Der link zum BfR ist wirklich lesenswert, vielen Dank dafür. Besonders aufgefallen ist mir diese Stelle:


    Dem BfR liegen keine Informationen über die Menthol- oder Linalool-Konzentrationen im

    Liquid oder Dampf der E-Zigarette vor. Es ist wahrscheinlich, dass inhaliertes Menthol die

    Kälterezeptoren (TRMP8) der Lunge aktiviert und die Reizwirkung des Dampfes, ähnlich wie

    beim Tabakrauch, reduziert (20). In der Folge würden die reizenden Wirkungen des PGs,

    Formaldehyds und Acroleins reduziert und damit der Konsument kanzerogen wirkendes For-

    maldehyd und Acrolein stärker und/oder tiefer inhalieren. Auf Grund fehlender Daten ist eine

    Bewertung dieses Sachverhalts jedoch noch nicht möglich. Obwohl viele Aromastoffe im

    Lebensmittelbereich verwendet werden, sind

    die gesundheitlichen Folgen einer regelmäßi-

    gen inhalativen Aufnahme weitgehend unbekannt.

    Linalooloxid wirkt auf der Haut als Kontaktallergen (21). Das allergene Potenzial inhalativer



    Expositionen ist nicht bekannt. Die Wirkung auf den Menschen kann daher nicht einge-



    schätzt werden


    Man züchtet sich also unter Umständen eine manifeste Allergie oder Sensitivität heran - das ist nun wirklich nicht erstrebenswert.


    Alle Ezigaretten funktionieren nach dem selben Prinzip: Heizspirale, Biobaumwolle in der Spirale oder drum herum, um das ganze herum sitzt der Tank der meist mit 4 Sachen befüllt wird: Propylenglycol, Glycerin, Nikotin, Aroma.


    Die Aromen, die wir nutzen werden auch in Lebensmitteln verwendet, glaubt jemand allenernstens, daß bei namhaften Aromenherstellern gepanscht wird?



    Nein, davon muss man nicht ausgehen. Wohl aber davon, dass die Aromen ursprünglich zum Verzehr gedacht sind und nicht zur Inhalation. Wenn man auch mittlerweile sehr viel über Abbauwege und Produkte im menschlichen Verdauungssystem weiß man nicht viel darüber, was sie langfristig in Bronchien und Lunge bewirken.

    Manea ich hoffe sehr, dass Du nicht mich mit Deinem Post meinst.

    Denn ich schrieb davon, wie ich versuche, mich dem Passivrauch zu entziehen. Habe meines Wissens weder beeidigende, noch angreifende Worte verwendet. Habe niemanden angegriffen.

    nee, Heike, damit war schon ich gemeint.


    Manea

    Du kannst eine solche Argumentation natürlich lächerlich finden, ich finde sie nicht so unpausibel. Und auch wenn man beim Dampfen bleibt und nicht auf Zigaretten umsteigt, ist das in meinen Augen unnötig genug. Und ich hoffe wirklich, dass meine Töchter vernünftig genug sind, die Finger davon zu lassen (ohne Angst bzgl. Abrutschen in die Beschaffungskriminalität ;).)



    @Utopia

    Es tut mir leid, dass du das als Hexenjagd empfindest. Das ist sicher von niemandem hier so gemeint. Ich kann da Wort für Wort bei Heike unterschreiben.

    Ich verstehe nicht (ganz allgemein in der Öffentlichkeit, nicht speziell hier im Forum), warum die E-Zigaretten so kritisch gesehen werden und versucht wird, das so schlecht zu machen, in dem immer wieder auf noch nicht bekannte Risiken hingewiesen wird.


    Solange die normalen Zigaretten erlaubt sind, braucht man da meiner Meinung nach nicht anzusetzen.

    Dass E-Zigaretten auf keinen Fall schädlicher sind,

    ist doch unbestritten. Und selbst wenn es Auswirkungen auf Nichtraucher gibt, sind die auf keinen Fall größer als bei herkömmlichen Zigaretten.

    Natürlich ist jeder Raucher, der seine normale Zigarette gegen eine E-Zigarette tauscht, bzgl. Passivrauchbelästigung/keine Kippen mehr etc. ein Gewinn.


    Man sollte aber auch bedenken, dass E-Zigaretten möglicherweise der "harmlose" Einstieg ins "richtige" Rauchen sein können, vor allem für Jugendliche. Ein bisschen so wie Alk-Pops. Da ist es durchaus sinnvoll, das Ganze nicht zu verharmlosen.

    (Medizinische) Statistiker und Epidemiologen aber nicht.

    Entschuldige bitte, aber eine solche "Studie " ist nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben ist.


    (Und dass die Ergebnisse der "Studie" direkt auf einer Lobby-Seite veröffentlicht werden hilft der Glaubwürdigkeit auch nicht direkt weiter.)

    Genauso mache ich das auch, die.lumme.

    (Und bei Dampfern mittlerweile auch.)


    Danke für die Studie, Sila. Die ist tatsächlich interessant und - da Fraunhofer m.E.- seriös. Darf ich mal den Abstract reinkopieren?

    Abstract

    Electronic cigarette consumption (‘vaping’) is marketed as an alternative to conventional tobacco smoking. Technically, a mixture of chemicals containing carrier liquids, flavors, and optionally nicotine is vaporized and inhaled. The present study aims at the determination of the release of volatile organic compounds (VOC) and (ultra)fine particles (FP/UFP) from an e‐cigarette under near‐to‐real‐use conditions in an 8‐m3 emission test chamber. Furthermore, the inhaled mixture is analyzed in small chambers. An increase in FP/UFP and VOC could be determined after the use of the e‐cigarette. Prominent components in the gas‐phase are 1,2‐propanediol, 1,2,3‐propanetriol, diacetin, flavorings, and traces of nicotine. As a consequence, ‘passive vaping’ must be expected from the consumption of e‐cigarettes. Furthermore, the inhaled aerosol undergoes changes in the human lung that is assumed to be attributed to deposition and evaporation.


    Seit 2012 ist auf dem E-Zigarettenmarkt einiges passiert - mittlerweile gibt's ja unterschiedlich Techniken, den Dampf zu erzeugen. Aber so ganz grundsätzlich gelten die Ergebnisse sicher noch.

    Mich stört das Dampfen viel viel weniger als das Rauchen, daher käme ich nicht auf die Idee, einen Dampfenden auf dem Bahnhof anzusprechen.

    Mir geht's da genauso, allerdings würgt's mich bei manchen Duftmischungen regelrecht (genauso wie bei klassischen Zigarettenrauchern) und ich gehe dann halt einfach ein paar Meter weiter.

    Dass das Dampfen grundsätzlich nicht so gesundheitsschädlich ist wie herkömmliches Rauchen liegt auf der Hand - es fehlen die cancerogenen Verbrennungsprodukte etc.. Welche Auswirkungen die Aromastoffe in hoher Konzentration auf lange Sicht auf Allergiesensibilität/Asthma etc. haben ist meines Wissens nach noch ziemlich unklar. Auf Dauer ist das aber sicher nicht empfehlenswert.

    edit: die.lumme hat's inzwischen auch schon gesagt.


    Nur so interessehalber: sprecht ihr jemanden an, der sich neben euch auf eine Parkbank setzt und eine Zigarette anzündet? Macht das einen Unterschied für euch, wenn das ein Dampfer ist?


    Die Fertigmischungen gibt es alle in verschiedenen Stärken, eine davon immer Nikotinfrei.

    Und es gibt mindestens einen Hersteller der ausschließlich nikotinfrei anbietet.

    Das weiß ich. Das bedeutet aber, dass eben 75% der liquids auf dem Markt Nikotin enthalten (die liquids gibt's ja meist in 3 Nikotinkonzentrationen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe). Ich kenne nur wenige, die ohne Nikotin dampfen - und das sind diejenigen, die die E-Zigarette nur als Station zur völligen Entwöhnung vom Rauchen sehen.

    Nach einer Stunde Dampfen in einem geschlossenen Raum (siehe YT Video) ist keine Nikotinerhöhung der Raumluft festzustellen.

    Das kommt auf die Meßmethode und deren Nachweisempfindlichkeit an. Einem selbsterklärten Verfechter der E-Zigarette die Glaubwürdigkeit seiner Studie/Metaanalyse abzunehmen fällt mir persönlich echt schwer, das mag aber Berufskrankheit sein und ich bin ich schon zu lange im Analytiksektor tätig. (Und wenn ich das so auf den ersten Blick richtig sehe, ist der gute Herr Mayer nicht ganz unumstritten in der Mediziner-Community.)


    Um die Raumluftkonzentration ging's vorhin ja gar nicht, sondern die direkte örtliche Nähe. Wenn neben dir jemand dampft, wirst du nämlich sehr wohl Nikotin mit einatmen.


    Auberginen, Blumenkohl und Kartoffeln enthalten ebenfalls Nikotin!

    #rolleyes Mit dem winzigkleinen Unterschied, dass zwischen dem Nikotingehalt einer Zigarette und dem Nikotingehalt eines Kilos Aubergine der Faktor 10 000 liegt - und ich das Kilo Aubergine nicht auf einmal inhaliere :D.

    Wie sicher bist du, dass das wirklich ein Muskelfaserriss ist? Ich kenne das auch nur in Kombination mit Trauma und dann auch oberflächlich sichtbar anhand von Delle oder "Loch".


    Ein schnöder dauerhafter Wadenkrampf könnte das nicht sein? Mit Dauerdurchfall hast du evtl. einen Mineralienmangel, der das begünstigt oder auslöst. Magnesium hast du schon versucht?

    Ansonsten, falls das nicht weggeht oder sich die Haut oberflächlich verändert, würde ich auch mal eine Thrombose ausschließen lassen wollen.


    Allerdings is' "a Wadlkrampf" eher wahrscheinlich. finde ich. Gute Besserung

    Man muss NICHT Windpocken gehabt haben, um Gürtelrose zu bekommen! Das ist ganz wichtig!


    Impfung mit Lebendimpfstoff reicht, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist!

    Hast du eine seriöse Quelle für deine Aussage?


    Ich habe vor einigen Jahren mit der - m.E. sehr impfkompetenten- KiÄ darüber gesprochen.

    Die sagte damals, dass eine Impfung möglicherweise sogar vor Gürtelrose schützt (damals war die Studenlage dazu aber wohl noch dünn.)


    Daher würde mich das echt interessieren.

    Die Schwankungsbreite der Blutzuckermessung kann bis zu 15% betragen, die setzt sich aus dem Gerätefehler und dem Fehler bei der Tropfengewinnung zusammen. Bei einem wahren Wert von 150 kannst du rein theoretisch also Werte von 120 - 180 messen und das wäre sogar noch im Rahmen.

    Wenn du die Performance deines Geräts überprüfen willst, gibt es geeichte Standardlösungen zu kaufen. Damit kannst du sehen, wie stark dein Messwert geräteseitig vom Sollwert abweicht.

    Lt. Anschreiben geht es bei der Erfassung des Impfstatus vor allem um die Durchimpfungsrate für Masern.

    Die Lehrer und die Schule sind da nur der "Vermittler" und sammeln die geschlossenen Umschläge mit dem Impfpass und dem an die Eltern adressierten Rückumschlag ein. Die haben überhaupt keinen Einblick in die Unterlagen. Einen Hinweis an die Lehrerin kann man sich also sparen.


    Ich habe schon bei meiner Großen vor zwei jahren weder das Originaldokument noch eine Kopie mitgegeben, damit sie's mir auf dem Postweg zurückschicken :stupid:, sondern einen netten Brief beigelegt, dass ich gerne persönlich über den Impfstatus Auskunft gebe, aber sicher a) keine Originaldokumente über Dritte übermitteln lasse und b) persönliche Daten nicht auf diese Weise behördlich streue. Reaktion war genau: null.


    Ich sehe durchaus Sinn darin, eine Impfpasskopie für Schullandheimfahrten etc. mitzugeben, damit im Bedarfsfall richtig gehandelt werden kann. Im Fall meiner Töchter wäre das dann eben keine notfallmäßige Tetanusauffrischung da sie bei allen - mir sinnvoll erscheinenden- Impfungen auf dem aktuellen Stand sind.


    Aber so nackig machen ohne dass ich weiß, wohin die Daten letztendlich gehen? Nö.

    (So mach' ich das auch dieses Jahr bei der kleinen Tochter.)

    Wo liegt denn dein Wohlfühl-TSH (falls du das weißt)?

    Mit 2,8 wäre ich scheintot, meiner liegt bei ziemlich genau 1,5.


    Ich finde es ganz normal, nach Befinden selbst nachzujustieren. Mache ich auch immer wieder mal und mein Lieblingsinternist findet das völlig ok - auch ohne Bluttest vorher (wir sprechen hier aber von einer Variationsbreite von 5-10mg/Woche, d.h. Feintuning). Ich merke aber auch zuverlässig und schnell, wenn's zuviel (oder zuwenig) ist.


    Du kannst ja mal versuchen, statt einer halben Dosis eine ganze zu nehmen bzw. zwei Mal 50mg statt 37,5g. Ich würde das auch langsam steigern, d.h. in der ersten Woche eine halbe Dosis erstzen, dann in der nächsten Woche die zweite halbe Dosis und sehen, wie's dir geht. (Bedarf hängt ja auch vom Körpergewicht ab.)


    Echt, bei solchen "Kinder machen müde"-Sprüchen krieg ich die Krise, in Anbetracht der Laborwerte (die ja eine eindeutige Sprache sprechen) nochmal mehr.


    edit fragt: Ferritin und Eisen waren okay?