Beiträge von Frau Dechse

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    Gibt es für das Ausstreichen eine gute Anleitung? Ich bekomme da immer nur winzige Mengen und die spritzen überall hin, aber nicht in ein Auffang-Gefäß.

    Also für mich war schon auch wichtig, die richtige Technik zu finden. Milchspendereflex hatte sich anfangs erledigt, sobald ich anfing, an der Brust herumzuwerkeln. Und anfangs waren die Brüste auch noch sehr fest/prall. Nach kurzer Zeit wurden sie weicher und dann war das Ausstreichen echt easy. Ich nehme an, das lag bei mir daran, dass die Pumpe die Brust nie auch nur ansatzweise geleert hat.


    Ich habe folgendermaßen ausgestrichen:

    Mit der Hand die Brust umfassen, dabei liegt der Daumen oben auf der Brust, die übrigen Finger unten an der Brust. Schon so, dass die Brust richtig "im Griff" ist und unten gut auf den Fingern aufliegt. Dann mit Daumen und Zeigefinger zudrücken (natürlich sanft, aber schon so, dass das Gewebe bewegt wird) und zur Brustwarze hin eine Melkbewegung machen. Das heißt, so streichen, dass der Daumen nicht auf der Haut herumwandert, sondern nur das Gewebe unter der Haut bewegt. Die Finger bleiben also größtenteils an Ort und Stelle, bewegen aber Haut und Gewebe. Bei mir hat die Brustwarze dabei auch immer eine kleine Rückwärtsbewegung gemacht, das heißt, ich habe das Brustgewebe nie so stark gepresst, dass es sich nicht mehr mitbewegen konnte - dann wirds nämlich schmerzhaft.



    Wär vielleicht was zum Ausprobieren: wir konnten eine elektrische Pumpe mieten in der Apotheke.

    Wie, ihr pumpt auf Dauer ohne elektrische Pumpe ab? Mit Handpumpe abpumpen dauert doch ewig... Elektrische Pumpe, Pumpbh und man pumpt zwei Seiten gleichzeitig ab, und dann ist das ganze auch schnell fertig.

    Ausstreichen.

    Den Tip habe ich hier im Forum mehrfach bekommen, aber ich konnte mir nie vorstellen, dass das wirklich angenehmer und effektiver sein soll, als ein Gerät. Ich habe erst damit angefangen, als meine Brustwarzen vom Pumpen jedes Mal aufgerissen sind - und habe nach wenigen Tagen Übung in der Hälfte der Zeit doppelt so viel Milch rausbekommen, ungenervt und ohne Schmerzen.

    Wenn dein Sohn immer um die gleiche Zeit spielt, dann gilt das wahrscheinlich auch für die anderen Kinder - also ungefähr immer gleiche Zeit, zu der man sich trifft und kickt?

    Vielleicht könntest du dann mal das Gespräch mit dem Nachbarn suchen. Vielleicht ist es leichter für ihn zu ertragen, weil es nicht "jederzeit und plötzlich" in seinen Tag reinplatzen kann, sondern er bewusst hat, dass es um einen Zeitraum von x - y Uhr geht.


    Ich bin extrem schnell reizüberflutet, und eines der Dinge, die mir helfen, ist wenn die Reize nicht gefühlt jederzeit auf mich einprasseln könnten oder unerwartet kommen. Also, wenn ich drauf eingestellt bin.

    Nicht Aufgegessenes lasse ich abgedeckt auf dem Tisch stehen, wenn wir den Tag über zuhause sind, für später. Im Sommer und wenn wir nicht zuhause bleiben, packe ich es in eine Brotdose und stelle es in den Kühlschrank. Wenn Dechslein sich mit Hunger meldet sage ich ihm, dass auf dem Tisch/im Kühlschrank xy ist. Manchmal will er dann noch was dazu, manchmal auch gerne was ganz anderes. Oft ist es dann aber so, dass ich gerade beschäftigt bin und ihm sage, er muss kurz warten, wenn er was ganz anderes will. Und dann isst er meistens lieber das, was gerade da ist.
    Das sind immer Dinge, die er grundsätzlich gerne isst, und wo es mehr eine "gerade Lust"-Frage ist.

    Ich biete das aber nur im Laufe des Tages erneut an, seltenst am nächsten Morgen noch. Irgendwann schmeckt es nicht mehr.

    Ich drücke die Daumen. Wenn es mit der Menstruationstasse gut klappt, ist das wirklich eine Erleichterung im Vergleich zu anderer Monatshygiene. (Finde ich. :) )

    Berichte dann gerne, denn wegen der Femmycycle überlege ich auch.

    Mal ein ganz anderer Gedanke: Gibt es Dinge, für die dein Sohn die Verantwortung trägt?


    Ich erzähle mal von uns:

    Bei uns haben solche Phasen oft damit zu tun, dass Dechslein vom Regelnbefolgenmüssen überfordert ist und gleichzeitig unterfordert wo es um (Eigen)Verantwortung und Beziehung geht.

    Damit meine ich jetzt nicht Aufmerksamkeit zu bekommen, sondern einen Platz in der Gruppe "Familie" (oder der Gruppe "Freunde", "Kindergarten" ... etc) (neu) zu definieren.

    Ich habe die Vermutung, dass es immer wieder Phasen gibt, wo dieses ganze Gefüge über den Haufen geworfen wird und das Kind sich neu finden muss, und auch eben seinen Platz und wie es in Beziehung zu anderen steht.

    Sprich, ich bemühe mich (das im Alltag zu schaffen ist wieder was anderes, ich bin im Moment auch so eine Meckermama), das komplette Verweigern von Rücksichtnahme, Mitarbeit, etc ... nicht als gegen mich gerichtete Unfreundlichkeit zu sehen, sondern als Zeichen dafür, dass mein Kind sich damit langweilt, folgen zu müssen.

    Beispiel: Er hat einfach keinen Bock sich die Zähne zu putzen, wenn ich es sage, weil es ihn unterfordert, nur stumpf meinen Anweisungen zu befolgen (und gleichzeitig auch überfordert). Wenn er dafür aber Verantwortung übernimmt - also selbst dran denken, was abends alles getan werden muss, wenn ich "Zeit für's Bett" sage, dann selbst die Zähne zu putzen, auf Toilette zu gehen, etc ... Schlagfanzug anzuziehen und mich dann "abzuholen" für die Gutenachtgeschichte - beschäftigt ihn das erstens, es fordert ihn auf verschiedenen Ebenen, er fühlt sich auch ernster genommen und hat eine Chance seine Rolle im Familiengefüge zu erspüren, weil er sich nicht nur darauf verlassen darf und muss, dass er wie ein Computerspielmännchen von A nach B nach C gelenkt wird (ganz böse überspitzt formuliert).

    Ich ertappe mich in solchen Phasen leider dabei, dass ich nur noch Anweisungen gebe und ihn auch vieles gar nicht selbst machen lasse, weil es schneller und unkomplizierter und ohne Diskussion bzw. mit weniger Gemecker funktioniert, wenn ich mich drum kümmere. Das ist manchmal auch wichtig für zeitliche Abläufe und den Familienfrieden, aber eigentlich glaube ich, es verschärft die Problematik. Und da muss ich, für mich, in erster Linie an meiner Gelassenheit arbeiten und meine Prioritäten auch immer wiede rneu überdenken. Und mir bewusst mache, dass ich mich in solchen Phasen sehr verkrampfe, weil für mich dieses Umwerfen von vielen Routinen sehr anstrengend ist und mich auch verunsichert. Für ihn ist das sicht nicht anders.


    Wie geht er denn mit dem jüngeren Geschwister um?

    Dechslein blüht momentan immer auf, wenn er sich um ein kleineres Kind / ein Tier kümmern darf.

    Hast du mal deinen Muttermund getastet? Bei mir ist der während der Mens - und nur dann - seitlich. Deshalb lief bei mir am Anfang auch immer alles daneben. Mit Getaste habe ich dann festgestellt, dass der Rand der Tasse nie wirklich über den Muttermund gerutscht war.


    Edit sagt: Und überprüf auch mal, ob beim Auslaufen die kleinen Löchlein an der Seite verstopft sind.

    Der Arzt ist Endokrinologe und wurde mir auch schon mehrfach empfohlen. Allerdings ist die Auswahl hier nicht hoch.


    Ich versuche es gerade mal wieder mit Selen. 100 pro Tag.

    Leider vertrage ich es nicht gut und kann es nur abends nehmen, das muss ich mir aber erst angewöhnen, bis ich zuverlässig daran denke.

    Außerdem habe ich einen Vitamin D Mangel, den ich beheben muss, ich glaube, das hilft dann auch bei der Umwandlung?


    Pinguini

    Wo (prozentual) liegt denn dein fT3, wenn du dich wohlfühlst?

    Ich hatte gestern meinen Termin. Wir probieren auf 88 zu erhöhen, weil ich das Gefühl habe, es braucht noch ein bisschen was.

    Der NUK meint, solange die Werte im Normbereich sind, gehen wir nur nach Wohlbefinden.

    Ich habe ihn auch nach den freien Werten befragt, deren Verhältnis zueinander und auch wo sie prozentual im Normbereich liegen. Er meint, das soll ich alles vergessen, da gäbe es keine Regeln. Verlassen könnte ich mir nur darauf, wie ich mich fühle.

    Ich sehe ja ein, dass er damit recht hat, aber mich wunder eben, dass mein ft4 mit jeder Erhöhung gestiegen ist und der fT3 fast gleich geblieben. Müsste nicht der fT3 steigen, wenn "ordnungsgemäß" umgewandelt würde?

    Im Winter liege ich schon um neun im Bett, schlafe ca. eine halbe Stunde später, und komme morgens vor acht, halb neun nur unter Zwang raus.

    Im Sommer kann ich mir den Wecker auch auf halb sieben stellen und abends locker eine Stunde länger wach bleiben. Bei mir hängt das definitiv mit den hellen Stunden zusammen.

    Ob ich dann von der Normalzeit profiteren würde? Keine Ahnung, aber nach jeder Zeitumstellung bin ich wochenlang so geschlaucht wie nach einem Krankenhausaufenthalt. Völlig entkräftet und neben der Spur, und hätte ich einen Führerschein, würde ich in dieser Zeit kein Auto fahren.


    Trin

    Hier ähnlich. Dass ich zur Sommerzeit inzwischen morgens schon um halb sieben rauskomme, hängt nur damit zusammen, dass ich nur das Kind fertigmachen und zum Kindergarten bringen muss, und danach zuhause ganz in Ruhe erstmal frühstücken und wachwerden kann. Zur Schule und als ich angestellt gearbeitet habe ging das auch NIE gut. Mir hat man auch ewig gesagt, das sei nur Gewöhnungssache (und damit quasi unterstellt, ich würde nicht wollen), aber ich habe mich Jahre lang gequält.

    Herr D. arbeitet im Spätdienst, nachdem er früher jahrelang Schichtdienst hatte, und sein Schlafrhytmus ist total im Eimer. Inzwischen ist sein Tagesablauf so, dass er immer bis zum späten Vormittag schläft und bis ca. zwei Uhr nachts wach ist, das deckt seine Arbeitszeiten normalerweise ab. Wenn er dann doch mal morgens gegen sieben schon arbeiten muss, wirft ihn das auch relativ aus der Bahn. Das kommt zum Glück nicht oft vor.

    Und Dechslein schläft zur Winterzeit sogar noch nach mir ein, gegen zehn Uhr, und kommt morgens kaum raus, es ist momentan wieder eine tägliche Qual, damit er spätestens um neun (!) im Kindergarten ist. Wie das in der Schule werden soll ... davor graut es mir schon.

    Im Sommer: Alles kein Problem.

    Naja, vielleicht hatte er einen schlechten Tag oder sowieso schon dauernd das Gefühl, dass er zurückstecken muss.

    Ich gehöre zu denen, die sich das Wasser genommen und neu aufgefüllt hätten. Hätte er sich dann aufgeregt, hätte ich ihm angeboten, mich um sein Wasser zu kümmern und ihm dann die Kanne zu bringen.

    Ich bin grundsätzlich sehr freundlich, wenn mich jemand angeht. Das führt leider auch manchmal dazu, dass die Leute dann meinen, sich an mir abreagieren zu dürfen und gewaltig nachtreten. Neulich hat mich eine Busfahrerin rausgeschmissen, nachdem ich mich freundlich für ein Missverständnis entschuldigt hatte, für das sie mich sowieso schon ziemlich hart angegangen war.

    Der NUK nimmt immer alle Werte und sagt, sie sind gut. Und dass man dann einfach nach Befinden gehen würde.

    Mit steigender LT-Dosierung ist der FT4 jedes Mal gestiegen, der FT3 blieb gleich hoch. FT4 ist (wenn in Prozente umgerechnet) höher als der FT3 (FT4 im oberen Drittel, FT3 ungefähr in der Mitte).

    Ich kenne mich aber überhaupt nicht aus, ob das so sein soll, bzw. habe auch gelesen, dass manche sich wohlfühlen, wenn beides im oberen Drittel liegt, bei anderen nur wichtig ist, dass die Werte dicht beieinanderliegen ... ich steige da ehrlichgesagt nicht so durch.


    Termin machen ist schwierig, weil man in der Praxis nie jemanden telefonisch erreicht. Aber ich muss morgen sowieso in die Stadt, dann gehe ich da vorbei und nehme vorher das LT nicht. mit etwas Glück - ist ja nur BE - nehmen sie mich dazwischen.


    Ich vertrage Selen nicht gut, mir wird davon immer leicht übel. Kann man das auch abends nehmen oder muss das morgens?


    Und was die Dosis angeht ... ich weiß nicht. Mir funkt da der Kopf immer dazwischen, der sagt, dass 75 bei 43kg Körpergewicht eh schon ziemlich hoch wären. #angst
    Aber 80 könnte passen.

    Zusätzlich habe ich übrigens das Gefühl, dass ich in der zweiten Zyklushälfte mehr LT bräuchte. Kann das sein, oder meint ihr, das legt sich, wenn ich richtig eingestellt bin?

    Ich hab mal eine Frage -


    meine Werte sind schon seit längerem gut, mein Befinden nicht.

    Zuletzt hat der NUK mich auf 75 erhöhen lassen, damit geht es mir sowas von deutlich besser ... aber es passt noch nicht so ganz. Ich habe das Gefühl, es fehlt noch ein kleines bisschen was.

    Konkret heißt das, zuerst ging es mir nach der Erhöhung super, und so nach fünf, sechs Wochen, fallen jetzt wieder etwas mehr Haare aus, ich bin etwas müder und etwas gereizter, habe wieder einen angespannteren Schulter-Nacken-Kieferbereich, vor allem vor der Mens bis zum Kopfschmerz und in der kompletten zweiten Zyklushälfte Unterleibsschmerzen.


    Jetzt dachte ich, ich erhöhe mal auf 80. Ich habe 75er Tabletten da und 88er.

    Kann ich einfach jeden dritten Tag eine 88-er nehmen und das dann mal ein paar Wochen lang beobachten?


    Oder doch besser vorher nochmal zur Blutentnahme für Vergleichswerte?
    (Den eigentlich angesetzten Termin letzte Woche musste ich absagen.)