Beiträge von Frau Dechse

    Hm, also ich habe ja nun noch keine eigenen Kinder. Aber ich denke mit bildhaften Erklärungen kann man in dem Alter schon viel machen.
    Du wirst ihr vermutlich erklärt haben, warum die Uroma in einer Kiste in die Erde gelegt wurde, oder? Vielleicht könnte man ihr irgendwie nahe bringen, dass einen Körper zu verbrennen auch ein Bestattungsritual ist. Vielleicht sagen dass durch das Verbrennen des Körpers die Seele leichter den Weg in den Himmel findet, weil sie mit dem Rauch nach oben zieht? Aber dann auch irgendwie erklären, dass die Uroma das nicht braucht.
    Eventuell könntest du es auch mit einem Schmetterling vergleichen, der aus der Raupe schlüpft. Ich vermute für deine Tochter fühlt sich das irgendwie so an, als wäre durch das Verbrennen die Katze erst weg- oder totgemacht worden, und wenn ich da richtig liege, dann hilft es sicher, wenn du dem Verbrennen einen Sinn geben kannst, bzw. deutlich machst, dass der Körper ja nicht mehr gebraucht wurde.

    Fiawin, ja da hast du recht. Ich habe das Buch gelesen - danke dass du mich an die Passage erinnerst. Ich habe das ältere Mädchen im Vorbeigehen angelächelt. Kein peinlich berührtes Lächeln, sondern einfach ein warmherziges, verständnisvolles (- ich hab sie auch verstanden, da hätte auch ich stehen können, in dem Alter :( ) und sie hat es erwidert und für einen Moment richtig gestrahlt. Ich hoffe, damit wenigstens ein bisschen was getan zu haben, auch in dem ich gezeigt habe dass ich nicht einfach weggucke und weitergehe, sondern sie trotzdem wahrnehme, egal wie sich ihre Eltern aufführen.
    Für's nächste Mal erinnere ich mich aber hoffentlich an das was du geschrieben hast, und es hift mir vorzutreten.

    Ich finde es immer ganz schwierig mit so einer Situation umzugehen. Oft würde ich gerne was sagen, weiß aber nicht genau was oder wie.


    Neulich im Supermarkt war eine Familie mit älterem Kind (~9) und Kleinkind (~3).
    Wir haben nicht mitbekommen worum es ging, aber das Kleinkind saß im Wagen und weinte (nichtmal extrem laut), Vater nahm es raus, es hörte nicht auf zu weinen, er setzte es sofort ziemlich harsch auf den Boden ab, mit den Worten (sehr laut), dass er es jetzt nicht mehr wolle.
    Überhaupt war der ganze Umgangston auch schon vorher sehr laut und für mich nicht verwunderlich, dass das Kind damit nicht zu beruhigen war.
    Die ältere Tochter stand in einiger Entfernung, es war ihr sichtlich unangenehm. Und dann auch noch so eine ganz dünne blasse Maus mit großen Augen. ;(  
    Ich hab mich hinterher richtig geschämt, dass ich nichts gesagt habe, weil der Umgang mit den Kinder so total lieblos war, und ich gerne irgendwie getröstet, was gut gemacht hätte, für sie in die Bresche gesprungen wäre.
    Aber in dem Moment dachte ich nur, dass die Kinder es bestimmt zu Hause dafür drauf kriegen, wenn ich mch einmische, und in der Situation war der Umgang zwar unter aller Sau aber nicht akut gefährdent.


    Grundsätzlich verstehe ich solche Situationen wie hier beschrieben nicht. Kein Erwachsener, den ich kenne könnte gut damit umgehen in so einer Geschwindigkeit und Lautstärke angesprochen zu werden, wie das mit Kindern oft gemacht wird, wie sollen denn dann die Kleinen erst auch nur im Ansatz erfassen können was man von ihnen will.
    Ganz davon abgesehen, dass es ein respektloses Verhalten ist.

    Bei mir war das auch so, dass ich immer mal wieder ein paar Stunden oder auch mal einen Tag beschwerdefrei war. Oder drei Tage lang morgendliche Übelkeit und dann ein paar Tage lang nur nachmittags/abends.
    Sobald mir dann wieder übel war, habe ich mich darüber geärgert, dass ich die beschwerdefreie Zeit nicht mehr genossen habe, aber mir ging es auch so, dass ich mir immer gleich Sorgen gemacht habe.
    Jetzt wo die Übelkeit langsam aber sicher ganz verschwindet, ich das Baby aber noch nicht spüre geht's wieder los mit den Sorgen. #augen
    Könntest du evtl. deine Hebamme bitten, mal mit dir nach Herztönen zu hören? Ich kann mir vorstellen, dass da viele ganz verständnisvoll sind, wenn man ihnen sagt, dass man ein ungutes Gefühl hat. #rose

    Das trägt jetzt sicher nichts Konstruktives zum Thema bei, aber als ich das las musste ich denken, dass du vielleicht mal versuchen solltest der Oma eine vegetarische Wurst oder einen Tofubratling "reinzustecken". Natürlich unter vollem Körpereinsatz. "Hopp, jetzt iss, das ist fein!"


    Spaß beiseite, das Verhalten ist unmöglich. Meine Mutter lebt inzwischen sogar vegan, und weil meine Verwandtschaft da wenig Verständnis hat sagt sie inzwischen ihr Arzt habe ihr verordnet sich so zu ernähren. (Empfohlen wurde es ihr wegen Leberproblemen tatsächlich, weitgehend auf tierische Produkte zu verzichten.)
    Und hätte sie mich damals vegetarisch erzogen dann wäre das auch nicht respektiert worden, auch wenn ma mich eher bequatscht und emotional in Bedrängnis gebracht hätte, als mich festzuhalten. Hau mal ordentlich auf den Tisch, wenn sich das beim Gespräch mit deiner Mutter nicht als Missverständnis herausstellt.
    Und zu deinem Titel: Nein, anscheined kannst du deiner Familie da (leider) nicht trauen, denn es wurde ja versucht dem Kind eine Wurst reinzuzwängen, und ob es am Geburtstag schon mal vorkam ist da doch zweitrangig.

    Ich hatte als Kind ein Pferdeaufkleber-Sammelalbum, mit Bildern von echten Pferden und habe es geliebt mir dazu ewig Namen für die Pferde auszudenken und wie die so sind, und mir Lieblinge auszusuchen. Und beim Spazierengehen hatte ich dann immer ein oder zwei "dabei" und bin "ausgeritten" - die Wege entlanggaloppiert, über Äste gesprungen, und so weiter. #freu
    Wenn ihr ein Turnier veranstaltet (und du nicht glaubst dass das in Streit ausartet #pfeif ) dann könntest du eine Reihe Pferdebilder besorgen und aussuchen lassen oder verlosen, wer welches Pferd für das Turnier bekommt. Da wären sie dann sicher auch eine Weile mit Namen aussuchen, etc..beschäftigt.
    Notfalls vielleicht viele Reservebilder haben, damit getauscht werden kann, wenn die Mädels unzufrieden sind?

    Ich hätte jetzt mal ein paar ganz konkrete Fragen. Und zwar zu Einen, ob das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
    Das Baby wird ja im Sommer kommen, und ich dachte ich wickel anfangs mit Wegwerfwindeln, und versuche von anfang an hinzulauschen und evtl. beim Wickeln abzuhalten, aber noch nicht gleich voll einzusteigen.
    Wenn ich ein bisschen ein Gefühl für das Baby und die Ausscheidungsmenge bekommen habe, dann will ich auf Mullwindeln umsteigen.
    In die würde ich dann nach Bedarf (evtl. auch nur nachts) noch solche Baumwolleinlagen reinlegen. Ziel ist es aber, zu merken wenn das Baby muss, und dann auszupacken und abzuhalten. Wenn das von der Menge her gut klappt würde ich evtl. eine Mullwindel auch nur (in der Mitte gefaltet und evtl. mit Einlage) als Moko Mini mit einem alten Strumpfhosenbund am Baby festmachen, das lässt sich sicher leichter bzw. schneller entfernen, wenn abgehalten werden soll, und ist im Sommer von den Temperaturen her auch machbar, denke ich.
    Oder gleich nackig und Babylegs, das wird dann auch entscheiden wenn es soweit ist.
    Nachts weiß ich noch gar nicht, ob ich da länger bei Wegwerfwindeln bleibe, oder nach einer Weile auch auf Mullwindeln umsteige und ob ich da überhaupt abhalte.
    Erst mal sehen was wir nachts für einen Rhythmus finden.


    Brauche ich zusätzlich auf jeden Fall eine Überhose? Also würde ich mit Mull wickeln und dann nochmal so eine Hose drüberziehen? Und wenn ja, welches Material? Sollte die aus Wolle sein, oder geht es - da ich ja abhalten will - in erster Linie darum den Mull zusätzlich zu halten?
    Oder braucht man solche Überhosen eher für den Winter / beim Weggehen / bei großen Mengen / wenn man nicht vorhat abzuhalten?
    Brauche ich sonst noch was? Statt Töpfchen wird es erstmal eine Schüssel oder Waschbecken geben, und solche Windelklammern will ich mir probeweise auch mal zulegen.
    Reichen Mullwindeln oder sollten das die dickeren Moltontücher sein? Und wie erkenne ich gute Qualität? (v.A. wenn ich vorhabe über das Internet zu bestellen, da kann ich die ja nicht anfassen - ist das üebrhaupt anzuraten?)
    Brauche ich Windelvlies oder Papiereinlagen, oder sind Baumwolleinlagen praktisch und ausreichend?
    Kann man den Windelkram einfach abends im Waschbecken per Handwäsche waschen (mit kochendem Wasser) und nur ab und zu in die Waschmaschine, oder muss das nach jeder Benutzung in der Maschine als Kochwäsche laufen, bzw. richtig ausgekocht werden?


    Ich will auch nicht gleich am Anfang zig Sachen kaufen und dann feststellen, wir machen das doch ganz anders, wir brauchen den und den Kram gar nicht. Auf der anderen Seite werde ich viel über das Internet besorgen, und will dann auch nicht zwei Wochen später noch mal Porto zahlen.

    Ui, da schließe ich mich doch an!


    Ich hab allerdings auf meine Liste schon ganz groß Wegwerfwindeln für die ersten Wochen geschrieben, aus lauter Angst, dass ich ganz erschöpft sein werde nach der Geburt.
    Ansonsten habe ich vor je nach dem wie fit wir uns fühlen dann immer öfter mit Stoffwindeln zu arbeiten. Aber was ich nachts mache weiß ich noch nicht, das wird davon abhängen wie das mit dem Schlafen und Wachen wird. Dank unserer kleinen Wohnung ist das Bad immer "gleich um die Ecke", sicherlich ein Vorteil.
    Und ich liebäugele mit Babyzeichen, weil ich glaube und hoffe, dass man das toll verbinden kann. Allerdings bremse ich mich gedanklich auch immer wieder, ich habe ja noch gar keine Ahnung, was auf mich zukommt, und will mir nicht zuviel vornehmen und dann enttäuscht sein.
    Aber angucken darf ich mir die Themen ja, gell?! :D


    Das Erste was ich gelesen hatte war dieser Blog, da führt dich der Link auch gleich in die Windelfrei-Kategorie.
    Und hier bin ich auf die "Moko Mini" aufmerksam geworden, das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Jedes Mal erst ganz ent-wickeln dauert ja zu lange.
    Und natürlich Windelfrei bei den Rabeneltern in den Rubriken Wissenswertes und Erfahrungen, falls du die noch nicht kennst. V.A. "Teilzeit-Windelfrei" fand ich da mutmachend.

    Ich schließe mich an, der überwintert da bestimmt.
    Wir hatten mal ein Jahr lang sogar eine richtige Plage, auch wenn ich nie vorher gedacht hätte, dass man dieses Wort im Zusammenhang mit Marienkäfern anwenden kann. Das war ein richtiger Schwarm, so viele, dass sie uns die Computermonitore und die Fensterbank vollgek*ckt haben, und ständig ließen sich welche von der Decke fallen.
    Wir wohnen hier in einer Dachwohnung, und die haben wohl zwischen der hölzernen Deckenverkleidung und der Außenwand überwintert, und sind dann, als es drinnen schön warm wurde, rausgekrabbelt.
    Dieses Jahr haben wir noch keine gesehen.

    Ich hab seit ich schwanger bin eine gaaanz träge Verdauung, und mir hat bisher auch kaum was geholfen. Oft, leider nicht immer, helfen morgens vor dem Essen zwei Esslöffel Sanddornsaft. Ich weiß aber nicht ob das bei mir nicht nur davon kommt, dass mein Magen-Darm-Trakt morgens empfindlich reagiert.

    Meine gute Freundin, zu der ich erst kürzlich wieder Kontakt gefunden habe, und die jetzt in der 25. (?) Woche ist, hat mir erzählt, dass sie von Woche 5-9 fast durchgehend leichte Blutungen hatte, ohne dass man eine Ursache dafür gefunden hat. Sie war in der Zeit krank geschrieben, und sollte sich sehr schonen (viel liegen, nix heben was mehr als 5kg wiegt).
    Ihr Schwangerschaft wurde auch dadurch erst in der 9. oder 10. Woche festgestellt, weil sie dachte mit der normalen Blutung stimmt was nicht, und eigentlich auch nur zum Arzt ist weil es nimmer aufgehört hat. Der Kleinen geht es aber nach wie vor gut, und sie ist nach Allem was ich höre sogar putzmunter und hält die werdende Mutter jetzt schon gut auf Trab.

    Ich finde auch, du musst dich da besser abgrenzen. Für Kunden des eigenen Betriebes kann man auch einen personalisierten Text auf den AB sprechen, dass man ab soundsoviel Uhr erreichbar ist, oder zurückruft, wenn sie hinterlassen was sie wollen. Und wenn es Gespräche für deinen Mann sind, er aber nicht selbst ans Telefon gehen will, dann hat er Pech gehabt, ist also auch keine Begründung, wieso es klingeln muss.


    Ich kann dir das so gut nachfühlen. Ich pflege meine Großtante hier im Haus, und komme phasenweise erst sehr spät ins Bett oder muss nachts regelmäßig raus, kann dann nicht mehr einschlafen - und wenn ich dann durchschlafen könnte hat sich mein Rhythmus zu sehr verschoben, oder ich habe grade wieder einen Krankheitsschub, in denen ich die Tiefschlafphasen nicht erreiche.
    Dann klingelt hier auch immer schon früh das Telefon, wenn ich es am Wenigsten gebrauchen kann - und für mich ist es nie. Oder jemand an der Tür will was, oder meine Mutter, die auch hier im Haus wohnt, flucht oder unterhält sich im Flur so lauf, dass ich oben in der Wohnung wach werde (ist leider ein riesen Resonanzkörper).
    Mir hilft leider nur in regelmäßigen Abständen einen Streit mit ihr zu führen und ihr das mit dem Lärm im Flur immer wieder neu einzubläuen.
    An die Haustür kommt ein Zettel, dass unten und nicht bei uns oben geklingelt werden soll - das machen alle nämlich seltsamerweise gerne, seit sich eingebürgert hat, dass unten alle zu faul sind zur Haustür zu gehen, aber ich ja brav springe. #augen
    Und das Telefon schalte ich aus oder stelle es aus der Wohnung, wenn es sein muss.


    Ich kenne das auch, je öfter man dann so aus dem Halbschlaf gerissen wird, desto sensibler reagiert man auf jedes Geräusch, und irgendwann geht man nur noch auf dem Zahnfleisch.
    Und schlimm ist dann auch die Angst, dass das Telefon in einer halben Stunde wieder klingelt, wenn man jetzt nicht rangeht.
    Was den Besuch deines Mannes angeht, dann muss der halt leise seine Unterhaltung führen, zur Not im Flüsterton, oder es geht dann eben nicht wenn du gerade schläfst. Klar ist das unangenehm, aber von meinem Partner würde ich so viel Rücksichtnahme erwarten. Da wäre es mir schon zu viel, wenn ich solche ewigen Diskussionen wie mit meiner Mutter führen müsste.
    Klingel würde ich wegen Notfällen nicht abstellen, aber einen Zettel an die Tür, dass auch nur in selbigen geklingelt werden soll (oder wenn jemand / die Post erwartet wird). Wenn's nicht hilft draufschreiben, dass ein Kleinkind grade schläft. :D

    Ich kenne das auch, bei mir fing das irgendwann in der Pubertät an (als Kind trug ich ständig Ohrringe), und genau so wie Elli Blume es beschrieben hat. Allerdings nur am rechten Ohr, das linke ist weniger empfindlich.
    Ich kann deshalb inzwischen gar keine Ohrringe mehr anziehen, es ist einfach unerträglich. Eine Lösung gefunden habe ich leider nie, nur den vagen Verdacht, dass das Ohrloch auf der Seite schief gestochen wurde, und minimal verletzt wird, wenn ich einen Ohrring anziehe. Wieso das vor der Pubertät nicht so gewesen sein sollte kann ich mir allerdings nicht erklären. (D.h. meine tolle Theorie ist vermutlich Quatsch. ;) )

    Bei mir ist das ja noch nicht lange her und ganz frisch. Ich weiß noch, dass ich mich kritisch beäugt habe, um die Eisprung- und Einnistungszeit, und meinem Schatz sagte, dass ich zwar Einiges anders fühle, aber mir ziemlich sicher bin, dass das nicht von einer möglichen Schwangerschaft kommt.


    Ich hatte ständig so ein Schmetterlinge-im-Bauch Gefühl, so ein flaues, so häufig und intensiv, dass es unangenehm wurde, aber keine Übelkeit, und außerdem Schmerzen im Lendenwirbelbereich.
    Da wir aber im Urlaub waren und unsere ganze Tagesroutine ganz anders, sowie das Essen und die Betten ungewohnt, hab ich es darauf geschoben. Woran es letztendlich lag, weiß ich mit Sicherheit immer noch nicht.
    Typische Anzeichen hab ich als leichtes PMS ab ~ drei Tage vor NMT gehabt (inklusive leichter Übelkeit ab und zu), und richtig deutlich etwa bei zwei Tagen drüber. (Also dauerhafte Übelkeit, Brustspannen).