Beiträge von FrauMahlzahn

    Ist doch recht einfach mit den Schichten, die überlappen.

    Bei uns geht eine von 7:30 Uhr bis 16 Uhr und eine von 8:30 Uhr bis 17 Uhr. Dazu kommen Teilzeitkräfte, die eher im Vormittagsbereich anwesend sind.

    Bei Euch ist es durch die langen Öffnungszeiten komplizierter, aber das habt ihr jetzt ja auch schon. Ich verstehe nicht warum früher abholen zu mehr Erzieherbedarf führt, eher zu weniger.

    Ja, ständiges kommen und gehen ist für alle doof. Bei uns kann man um 12-12:30 Uhr und ab 14 Uhr bis Ende abholen. Wenn die 35-Stunden-Kinder weg sind, ab 14:30 Uhr werden je nach Erzieherinnenbesetzung die Gruppen zusammengelegt.


    Ich verstehe das Problem hier noch nicht. Man kann doch z.B. 3 Gruppen haben, nach 15 Uhr geht 1/3 der Kinder. Dann macht man zwei Gruppen daraus. Um 17 Uhr geht ein weiteres Drittel, hat man eine Gruppe und das als Schichtsystem. Erzieherinnen, die bis 19 Uhr bleiben, fangen um 10:30 Uhr an. Die anderen entsprechend früher.

    Bei uns ist es ähnlich wie bei @LeslieWinkle Es gibt einfach 35 und 45h-Verträge auf deren Basis bekommt die KiTa-Geld. Das Kind muss dann aber nicht jede Woche 45 h bleiben oder jeden Tag 9. Erzieher haben ein Schichtsystem. Im späteren Nachmittag oder bei Krankheiten auch morgens werden Gruppen zusammengelegt. Es wird darauf geachtet, das pro Gruppe eine Erzieherin anwesend ist, so dass jedes Kind eine vertraute Person hat.

    Meine dreijährige und ich unterhalten ins über den Kindergarten, in den sie bald gehen soll.

    Ich: "Und dann passen Frau R. Und Frau S. Auf Dich auf"

    Sie "Ich Frau R. Schöner finde"

    Ich "Aha, warum?"

    Sie nimmt meinen Kopf zwischen ihre Hände "Du hässlichen Kopf hast"


    So charmant, diese kleinen.

    Ein Freund ist übrigens Gymnasiallehrer und geht jährlich in die Waldorfschule, um da als externer Lehrer die mündlichen Prüfungen abzunehmen (warum das nötig ist, weiß ich nicht). Der sagt, dass die Schüler genauso fit oder unfit sind wie an seinem (humanistischen) Gymnasium.

    Soweit ich weiß ist es in NRW immer so, dass externe Lehrer zur Abiturprüfung kommen.

    Ich glaube die Klausuren werden auch zusätzlich von externe Lehrern korrigiert.

    Das liegt am rechtlichen Status der Waldorfschulen. Sie sind keine (wie heißt das genau?) staatlich anerkannten Ersatzschulen

    Ansonsten müssten sie sich nämlich an den Rahmenlehrplan der Bundesländer halten und das wollen sie nicht. Wäre ja sonst auch kein Waldorf mehr...

    Konsequenz des ganzen ist aber, dass sie damit auch keine Schulabschlüsse vergeben dürfen. Die Schülerinnen und Schüler also die Prüfungen extern machen müssen. Der Einfachheit halber kommen halt die externene Lehrer an die Waldorfschule und nicht die Schülerinnen und Schüler zu einer staatlichen Stelle.

    Nein, im Grunde läuft es auf eine Änderung der Konsumgewohnheiten raus. Mehr reparieren statt wegschmeißen.


    D.h. Kleidung flicken, ändern,... Es lohnt sich heute kaum mehr einer Winterjacke einen neuen Reißverschluss einsetzen zu lassen. Kostet bestimmt 40,50€, weil die Reißverschlüsse in der Länge teuer sind und die Arbeit frickelig.


    Waldviertler kann man aufarbeiten. Ja, aber dazu braucht man Schuster, die das können.


    So etwas sollte auf breiter Front passieren. Nicht nur für ein paar Waldviertler. Wenn alle diese Schuhe brauchen, gibt es die auch im normalen Geschäft. Es muss billiger sein zu reparieren als neu zu kaufen.

    Und natürlich die Produkte müssen reparierbar sein. Das sind sie oft per Design schon nicht.

    Es muss eine Infrastruktur zum reparieren geben. Außer Hobby nähern kann heute keiner mehr nahen. Es muss Werkstätten in erreichbarer Nähe geben, wo ich reparieren lassen kann oder es ggf. Unter Anleitung selber mache.


    Wir alle müssen uns umstellen. So wie wir gelernt haben Taschen einzustecken, wenn wir einkaufen gehen, so müssen wir auch lernen (meinetwegen Plastik-) Dosen mitzunehmen.


    Das müssen die gesetzlichen Vorschriften hergeben (Stichwort Hygiene) und die Firmen aktiv anbieten.


    Plastik ist einfach "convinient". Und wer zwischen zwei Mal Arbeit, Kindern, pflegebedürftigen Eltern, eigenen Terminen, Sport, gesunder Ernährung, der Altersvorsorge und Entspannungsübungen eingepfercht ist, der muss es eben convinient haben.

    Also muss reparieren entweder convinient sein oder die Gesellschaft als Ganzes muss wieder mehr ihre Mitglieder absichern. Nicht umsonst ist in den USA das Thema " Convinience" noch deutlich wichtiger als hier.


    Das Thema "Plastik" anzugehen hat ganz viele Aspekte und etliche davon hängen auch davon ab wie wir sonst so leben wollen.

    Kunststoffe sind ja auch nicht per se schlecht.

    Leichtere Verpackungen sparen ja auch Treibstoff beispielsweise, bessere Kleber können Produkte länger haltbar machen und langlebige Kunststoffbrotdosen sind auch nichts schlechtes. Eine Edelstahlbrotdose verbraucht ungleich viel mehr Energie in der Herstellung, auch fossile. Auch Wärmedämmung von Häusern ist aus Kunststoff.


    Es geht um das billige Wegwerfplastik.

    Ach, statt abstillen, kannst Du auch reduzieren meinen.


    Was ich sagen wollte ist, man muss sich sicher sein (also lieber das Geschrei als das Stillen). So wie Fibula sagt, die Kinder nehmen die Ambivalenz war.


    Ob man reduziert, Regeln einführt, das stillen /die Stillanlässe zeitlich und/ oder räumlich begrenzt, egal was...


    Daher auch die Frage: Kannst Du Dir vorstellen bis zum Termin x, z.B. Ostern abzuwarten und so lange einen Plan auszutüfteln oder muss JETZT was passieren.


    Es kann auch helfen den Tag umzustellen, z.B. Viel außer Haus zu sein, wenn da das nicht stillen klappt. Dann muss man nicht soooo oft streiten. Aber das klappt bei gutem Wetter natürlich besser :)

    Gibt es Situationen in denen sie sich gut ablenken lässt bzw. Auf andere Angebote einlässt?


    Ist es vorstellbar, dass Du Dir selbst eine Deadline setzt ab wann Du handelt und wartest bis dahin ab?


    Oder bist Du jetzt schon im "Ich halt das nicht mehr aus"-Stadium?


    Du weißt doch, der richtige Zeitpunkt zum abstillen ist, wenn man sich lieber das Geschrei anhört als zu stillen :D.


    Ansonsten könntest Du, sagen wir eine Morgenmilch, eine Mittagsmilch und eine Abendmilch einführen. Ruhig am Anfang dran erinnern und dazwischen nur im absoluten Notfall stillen.


    Alternativ ist es manchmal leichter die Stillzeiten zu verkürzen als das Stillen zu verweigern.

    Nachts halten wohl wm Besten Höschenwindeln. D.h. Stoffwindel und extra Überhose drüber.

    Entweder die Bamboozles oder auch Huda.


    Als erste Hilfe könntest Du Hanf- oder Bambuseinlagen mit in die Totsbots stopfen. Vielleicht hilft das ja schon.


    Zu den Popins gibt es extra "Night-Booster". Keine Ahnung ob das was taugt