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Mach ich heute noch so, obwohl es besser geworden ist. Bloß, dass ich tippen darf. Das sieht dann gleich viel besser aus. Ein ehemaliger Chef sagte zu mir „Mach mal nen Punkt.“
Ich kann auf meinem handy doch Serien gucken und diese auch einzelen Kindern zeigen?
Ich habe Seiten im Netz für Lehrerinnen gefunden. Da müssen die Urheberrechte eingehalten werden, wenn sie Filme im Unterricht zeigen. Das betrifft auch Kindertagesstätten.
Uns Eltern treibt die Frage um, wieso wir nicht informiert werden. Manche Eltern reden vom ruhig stellen. Mein Kind ist Sprachentwicklungsverzögert und hat I Status. Für ihn ist Spongebob oder Ladybug viel zu schnell und überfordernd.
Manchmal entwickeln sich dann auch unter den Eltern ganz komische Dynamiken, die dann schwer wieder einzufangen sind. Die eigenen Kinder sind ja zu Recht ein sehr emotionales Thema. Als Elternsprecherin würde ich versuchen da mäßigend einzuwirken. Also eher „erstmal gucken was los ist.“
Ich habe von Elternseite die besten Erfahrungen damit gemacht, erstmal davon auszugehen, dass die Erzieherinnen, sinnvolle Dinge tun und nur irgendwas bei mir schräg angekommen ist. Damit konnte ich dann ganz entspannt nachfragen und hab in der Regel auch sinnvolle Antworten bekommen und Probleme konnten, so sie denn tatsächlich da waren, schnell geklärt werden.
In Deinem Beispiel: Erstmal hingehen „Mein Kind hat mir erzählt, dass sie in der KiTa regelmäßig Spongebob gucken. Stimmt das so?“ und dann mal schauen, was passiert. Sollte es öfter vorkommen, kannst Du sagen „Wir haben zu Hause die Erfahrung gemacht, dass SpongeBob o.ä. ihn überfordert. Ich möchte daher nicht, dass er in der KiTa mitguckt /Sie mich an den Tagen informieren/….“ Sollte es nur einmal passiert sein, könntest Du sagen „Da bin ich sehr beruhigt. Videos sind bei x häufig problematisch. Grade bei schnellen Abfolgen wie SpongeBob ist er doch häufig überfordert.“
In beiden Fällen hättest Du nett Deinen Standpunkt klar gemacht, ohne vorwurfsvoll zu werden und hättest zunächst mal geklärt, worüber ihr überhaupt redet.
Wirklich in der KiTa fragen. Wir hatten einmal den Fall, dass mein Kind steif und fest behaupte hat, sie müssten den Teller leer essen, um Nachtisch zu bekommen. Aufgrund von Laternenbastelei ergab es sich, dass ich einmal beim Mittagessen dabei saß. Alle Kinder haben das gleiche erzählt, sie müssten aufessen, um Nachtisch zu bekommen. Nach dem Hauptgang stand ein Kind nach dem anderen mit Resten auf dem Teller auf, brachte Teller mit Resten weg und… es wurde nicht einmal angesprochen und alle haben Nachtisch bekommen. Ich hab darauf hin mal bei der Erzieherin nachgefragt, warum die Kinder das erzählen, obwohl es doch offensichtlich nicht stimmte. Da kam dann raus, dass es einmal (!) eine ganz konkrete Situation mit einem einzigen Kind gab, die dazu noch eine Vorgeschichte hatte, wo es hieß „ok, dann nimm Dir halt so viel. Aber Du muss es auch aufessen, sonst gibt es keinen Nachtisch“
Moral von der Geschichte: Bevor man sich aufregt, erstmal fragen. Danach kann man sich im Zweifel immer noch aufregen.
Mit Unterschreiben: Wenn man die Frau noch sieht (Kurse oder weitere Besuche) geht das.
Aber gerade bei etwas größeren Babys sind die Kurse vorbei, Wochenbettbesuche auch und da gibt es häufiger telefonische Beratung (lt. der mir bekannten Hebamme).
Mein Grundproblem ist da ehet: Warum wird KHs und Arztpraxen blind vetraut, aber bei Physiotherapie, Hebammen etc. werden die Leute unter Generalverdacht gestellt und von den Menschen, die das in Anspruch nehmen, Unterschriften verlangt.
Das verstehe ich.
Aber wenn ich teilweise sehe, was da für Humbug in den Patientenakten bei Ärzten steht, gruselt es mich. Aber das ist ein anderes Problem.
Oder eine Liste beim nächsten Wochenbettbesuch mitnehmen und unterschreiben lassen. Ich denke für diese Unterschreiberei lassen sich praktikable Lösungen finden.
. In diesen Fällen hatte ich die innere Klarheit das zu begleiten
Ah, so kann man es auch lesen. Das Kind schreit zwar, aber man kann es mit dem Frust alleine lassen oder den begleiten? - ja, ok, ich hatte jetzt nur "schreien oder nicht" interpretiert.
Es ist auch gar nicht sinnvoll, dass ein Kind nie Frust oder Enttäuschung verspürt. Kinder haben ein Recht auf unangenehme Gefühle. Sie sollen die ganze Bandbreite erleben und damit lernen umzugehen. Nur sollte man nicht künstlich dafür sorgen. Das macht das Leben von ganz alleine.Und für das Lernen des Umgangs brauchen sie die Begleitung.
die ihr Kind zuhause schreien lässt, wenn es was will und trotzdem "streng" bleibt
Wie machst du das denn, wenn dein Kind etwas will, was nicht geht oder du nicht absolut nicht willst? - nicht, dass ich "Kind schreit" erstrebenswert fände, aber mir ist nicht klar, wie man das vermeidet. - es sei denn, man gibt immer nach.
Auch, wenn ich nicht Sonne bin. In diesen Fällen hatte ich die innere Klarheit das zu begleiten. Denn dann ist es so, weil es so ist, nicht weil ich denke aus Prinzip müsste xy sein.
Du könntest versuchen den Zuckerjoghurt mit normalem Joghurt zu mischen. Vielleicht normalen Joghurt und dann ein Heidelbeerjoghurtgesicht drauf malen. Oder ein wenig Zucker in normalen Joghurt rühren und TK-Heidelbeeren reintun (auftauen in der Mikrowelle).
Sprich mach kein Drama draus, guck dass viele leckere, weniger zuckrige Alternativen da sind. Die sollten die Erwachsenen dann allerdings auch essen.
Und was ist mit Leuten, die weder das Geld für die Wärmepumpe noch für den Urlaubsflug haben (wobei man für die regulären Preise einer Wärmepumpe mit Einbau mehrere schöne Fernreisen machen könnte), aber auf dem Land in ihrem alten Haus leben und für alles ein Auto brauchen? Die wollen die Angstmacherei nicht mehr hören und wählen AfD.
Deswegen sind so Lösungen wie die Nahwärmeversorgung durch den benachbarten Rinderbauern so gut.
Und Förderungen, so dass man die Wärmepumpe für den Preis einer neuen Gasheizung bekommt.
Und dann wäre die Erzählung: Mit der Wärmewende kommt ein gleichmäßig warmes Haus zu günstigen Preisen.
Ich kann die Rede von Greta Thunberg verstehen. Kein Problem. Aber für mich und viele andere ist es so, dass es super wichtig ist Handlungsoptionen zu haben, die machbar für mich sind.
Um bei dem Rinderwirten zu bleiben: Er hatte eine Handlungsoption und hat sie genutzt. Wenn man dem aber kommt mit „tierische Produkte sind schuld“, dann wird er alles ablehnen, weil es seine Existenz und Identität in Frage stellt. Er hat aus seiner Sicht realistisch nicht die Option die Rinderhaltung einzustellen.
Will sagen: Es sind unterschiedliche Kommunikationsarten notwendig und es braucht „Übersetzer“
Ich möchte mal was positives rein schmeißen: Im WDR wurde von einem Rinderbauern aus dem Sauerland berichtet, der einen Preis gewonnen hat. Dieser Rinderbauer hat - im tiefschwarzen Sauerland, wo die Leute sich Sorgen machen, das Windräder aufgestellt werden, die AfD vergleichsweise gut abschneidet und Grüne Linke Ökospinner sind, die keine Ahnung haben, eine Biogasanlage für seine Gülle gebaut. Das ganze Dorf hat mitgeholfen und Rohre verlegt, so dass alle jetzt günstig Wärme haben. CO2-neutral.
So funktioniert die Wärmewende: Pragmatisch, mit den Menschen und mit Vorteilen für alle.
Man muss nicht alle in Panik versetzen. Manche Menschen bekommt man auch anders.
Was ich aber hübsch finde ist, dass die CDU- Fraktion jetzt mithelfen will. die Satzung genderneutral zu formulieren. Ich denke, man sollte das Angebot annehmen. Das könnte, konstruktive Mitarbeit vorausgesetzt, eine gute Erfahrung für alle werden und zu mehr Verständnis für sprachliche Sensibilität führen. (Und dafür dass gendern nicht das Ende des Abendlandes und auch nicht das Ende der Feuerwehr) ist.
Ich glaube, dass manche Menschen denken, dass „kein Kapitalismus“ „keine Produktion“ bedeutet oder denken, dass „kein Kapitalismus“ Leben wie in der DDR bedeutet (also wenig Wohlstand). Eigentlich muss man genauer sagen was man will statt „kein Kapitalismus“ Oder „ kein Kommunismus“. Passt halt nicht auf ein Plakat. Letzten Endes ist der Markt ein Steuerungsmittel für Ressourcen. Und zwar kein schlechtes, wenn man es denn richtig einsetzt. So wie ein Schraubenzieher auch ein gutes Werkzeug ist, wenn man eine Schraube festziehen will und ein schlechtes, wenn man einen Nagel in die Wand hauen will und überhaupt nicht funktioniert, wenn man ein Brett in zwei Teile zerlegen will.