Beiträge von FrauMahlzahn

    Im unteren Link steht: 0,9% der gemeldeten Verdachtsfälle sind gestorben. Das sind nicht 0,9% der Geimpften. Es gab 5,7 Meldungen auf 100.000 freigegebene Impfdosen. Von diesen 5,7 sind 0,9% mit tödlichem Ausgang. Also 0,057 gemeldete Todesfälle auf 100.000 Impfdosen. Also pro Impfdosis 0,00000057 Todesfälle. Nimmt man an die sind alle verimpft worden. Dann hat man zwischen 0,00006% ubd 0,00012% Todesfälle nach Masernimpfung (1 oder zwei Impfungen).


    Andersrum: Hätte man 0,9% Tote nach Impfung, wäre das ungefähr eins von hundert Kindern. Dann würde jede von uns mindestens eine Familie persönliche kennen und noch etliche mehr vom Hörensagen mit einem solchen Fall.

    Leute, 157 klingt viel.


    Aber: Man muss (gesamtgesellschaftliche) diese 157 Menschen vergleichen gegen die Anzahl, die an den geimpften Erkrankungen ähnlich schwer geschädigt gewesen wären. Und das sind (so man dem RKI glaubt) deutlich mehr Geschädigte bei einer Nicht-Impfung der Bevölkerung als bei einer Impfung.


    Das sind aber Gesamtzahlen. Ob Person x von einer Impfung geschädigt wird, sie aber nicht erkrankt wäre oder ob Person y die Impfung gut verträgt und von einer Erkrankung schwer geschädigt würde, das sagt es nicht.


    Nochmal: Ich halte eine Impfpflicht von den Fiawin dargelegten Gründen für falsch.

    Auch, damit Ohnezahn z.B. für sich das Risiko der Erkrankung gegen das Risiko der Impfung abwägen kann.

    Ich halte es auch für wichtig Nebenwirkungen korrekt zu erfassen.


    Aber: die StiKo gibt allgemeine Empfehlungen. Sie empfiehlt nicht nach Risiken-Nutzen-Abwägungen für eine einzelne Person. Sie hat auch immer die gesamte Bevölkerung in Deutschland, aber auch weltweit im Blick. Deswegen empfiehlt sie z.B. Polio- und Diphterieimpfungen, obwohl beide Erkrankungen Deutschland momentan so gut wie nicht vorkommen.

    Das war halt Profilbildung. Heute sieht die sicher auch anders aus. Aber damals war es noch nicht so "in" auf Naturwissenschaften zu setzen und ein Angebot war halt das "Es gibt immer einen Physikleistungskurs", gerade auch weil wir überwiegend Mädchen unterrichten und nicht " typisch Mädchen" unterrichten wollen.

    Es gab aber auch immer einen Lateinkurs bis zum Abitur. Auch das als Teil der Profilbildung.


    Heute ist dieses Profilding ja mehr eine Profilneurose an manchen Schulen. An meiner alten Schule vielleicht auch. Ich weiß es nicht. Vor 20,30 Jahren gab es das zwar auch in meiner Gegend, aber nicht so marketingmäßig. Heute wird ja jeder Schulchor als musikalischer Schwerpunkt verkauft.

    Die Schule wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet.

    Ich war auf einer ehemaligen Mädchenschule mit geringem Jungsanteil. Und doch, das hat man gemerkt.


    Diese Schule wurde gegründet um Mädchen eine gute Ausbildung um ihrer selbst willen zu ermöglichen. Sie wurde nicht gegründet damit sie den Mann nett unterhalten können oder besser Hauswirtschaft betreiben.


    Aus diesem Bestreben heraus gab es damals z.b. das Versprechen langfristig einen Physik-LK anzubieten, auch wenn es nur wenige Teilnehmer*innen gab.


    Und doch, so ein Schulklima macht etwas. Und es macht auch etwas aus, dass ein Unterrichte eben nicht von den Kings dominiert wird, das Mädchen ermutigt werden und ganz selbstverständlich zugetraut und angenommene wird, dass sie sich auch für Naturwissenschaften interessieren dürfen. Das erwartet wird einen Beruf zu ergreifen, und zwar einen nach Neigung, nicht nach Familienkompatibilität.


    Und dieses Zutrauen, Ermutigen, den eigenen Weg gehen - gibt es sicher auch in gemischten Schulen (meine war ja auch gemischt, im Sinne es gab Jungs, aber wenige), aber von außen hatte ich oft den Eindruck, das dieses Thema in gemischtgeschlechtlichen Schulen keines war.


    Vielleicht kommt es aber auch auf die Historie an und heute mag es in meiner alten Schule ganz anders sein.

    ich kenne Persönlich 2 Männer die durch eine Masern Erkrankung in der Kindheit Taub sind. Eine Person mit impfschaden kenn ich nicht. Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber es muss doch Statisken zum Thema geben, oder?

    Klar gibt es die und die fallen recht eindeutig pro Impfung aus.


    Menschen, die Impfungen skeptisch gegenüberstehen, bemängeln, dass genau die Daten für diese Statistiken nicht guz erfasst sind. Das also z.B. Mögliche Impfschäden / Nebenwirkungen von von Ärzten nicht gemeldet werden oder dass Schäden, die erst sehr viel später nach der Impfung auftreten nicht erfasst werden.

    Naja, ich vermute 95% der Schülerinnen und Schüler fühlen sich einem Geschlecht eindeutig zugehörig. Wenn nun 95% profitieren und man für die restlichen 5% individuelle Lösungen finden kann, ist doch gut.


    Aber ich verstehe natürlich, dass es für "nicht binäre" schwierig ist. Keiner will mitgeteilt bekommen er passe nicht ins System und brauche eine Extrawurst.


    Es wird eh nicht so kommen. Ich würde mir nur wünschen, dass es verbreiteter ist. Getrennt geschlechtlicher Unterricht ist eben gerade nicht von gestern und steht der Gleichstellung im Wege. Er hat durchaus Vorteile.

    Und wo sollte dann mein großkind hin? Rein technisch würde es in die Buben Schule gehören, würde da aber weder hinpassen noch sich wohl fühlen.


    So sehr mir in der Schule die Jungs auf die Nerven gegangen sind, letzten Endes war es doch nicht so schlecht, dass wir welche in der Klasse hatten.

    Da wo es hin möchte.

    Also aus eigener Erfahrung: reine Mädchenschulen führen dazu, dass Frauen eher technische Berufe ergreifen. Jungs werden übrigens in Sprachen besser.


    Ich bin sehr dafür den Unterricht für die Klassen 7-9/10 nach Geschlechtern zu trennen. Ich glaube davon profitieren alle. Weniger Hormone, weniger Gegiggel, weniger Posen, weniger verstecken hinter Sprachen sind was für Mädchen / Technik ist was für Jungs. Auch die Lehrer*innen können ihre Geschlechterbilder zurechtrücken.


    Meinetwegen an der gleichen Schule, meinetwegen in Wahlpflichtfächer gemeinsam. Auch gemeinsame AGs u.s.w.


    Aber dieses Koedukationsding. Vielleicht in einer perfekten Welt und ganz sicher im Grundschulalter und in der Erwachsenenwelt, aber während alle so unsicher ihre Identität suche, ja nicht schlecht auffallen wollen, unbedingt zur peer group gehören wollen und ja nicht uncool sein. Ne,... Da sollte man diesen Szressfaktor rausnehmen und allen die Chance geben sich auf die "geschlechtsuntypischen Dinge" einlassen zu können.

    Naja, das hat im Wesentlichen psychologische Gründe: Nehmen wir an Mann geht arbeiten und verdient Summe y.

    1.) Frau geht arbeiten und verdient Summe x

    2.) x ist geringer als y

    3.) x wird nochmal geringer, da Steuerklasse 5. Da sehen die Abzüge gleich mieser aus. Dass Mann Steuerklassen 3 hat und wendiger Steuern zahlt als er eigentlich müsste wird nicht so gesehen.

    4.) Da Frau arbeitet fällt ihre kostenfreie Kinderbetreuung weg. D.h. diese muss eingekauft werden. Gedanklich werden also die zusätzlichen Kinderbetreuungskosten von Summe x der Frau nicht von Summe y des Mannes abgezogen.

    5.) Bei all diesen Betrachtungen wird immer nur das jetzige Netto angeschaut, nicht die Rentenansprüche, nicht die Arbeitslosengeldansprüche nicht die späteren besseren Verdienstmöglichkeiten.


    Rechnung der meisten sieht also so aus: Frau verdient Summe x - minus viele Steuern - Kinderbetreeungskosten = winzig kleine Summe in der Haushaltskasse mehr.


    Und für winzig kleine Summe mehr lohnt sich das Arbeiten nicht. Viele Faktoren werden dabei aber vernachlässigt bzw. Einseitig der Frau angelastet, wie z

    b. Kinderbetreuung.

    Es wird steuerlich günstiger, wenn einer viel und einer wenig verdient im Vergleich verheiratet/ nicht verheiratet bzw. Gemeinsam/getrennt veranlagt.


    Es wird nicht steuerlich günstiger, wenn einer viel und einer wenig verdient im Vergleich zu beide verdienen gleich viel.

    Es ist eben (auch) eine weltanschauliche Frage. Wer wird als Wirtschaftseinheit gesehen? Die Einzelperson? Das Ehepaar? Zusammenlebende Paare? Familie? Alle, die in einem Haushalt leben?


    Aus dem Bauch raus würde ich sagen, alle die sich langfridtig dafür entscheiden gemeinsam zu wirtschaften und auch finanziell für einander einzustehen. Für diese ist ein Splitting angebracht, denn: Was geht den Staat das an wie sich diese Gemeinschaften entscheiden untereinander Erwerbs-, Haus- und Carearbeit zu verteilen.


    Problematisch wird es dann in der Praxis, wer ist WG, wer lebt wirklich gemeinsam und wer vielleicht nur übergangsweise.


    Außerdem ist es momentan so, dass ein und das selbe Paar z.B. für das AlG 2 als Lebens- und Sorgegemeinschaft betrachtet werden, aber nicht steuerlich. Das macht keinen Sinn.


    Ich wäre also für ein Familiensplitting mit einem erweiterten Familienbegriff.

    Generell hat das Baby ja Dich als Heizung.

    Wenn es doll kalt ist, solltest Du dem Baby trotzdem mehr als Mütze und Strampler anziehen.


    Wir hatten einen Fleeceanzug von Hoppediz. Empfehlenswert sind auch Babylegs (gut den Winter aus Merinowolle) und für die Füße sind z.B. Lammfellschuhe ganz gut. Socken über den Fleeceanzug, wenn das Baby unter der Jacke ist Tuns aber auch.


    Schau mal auf die Seite einschlägiger Hersteller von Tragetüchern, die haben meist auch Anziehsachen.


    Für die Babyschale: Zieh dem Baby einen Fleeceoverall oder einen Wallwalkoverall an, damit kann es in die Babyschale. Gg.f. Reißverschluss auf und direkt so in die Trage. Deine Jacke drüber. Fertig.

    Wir haben ja zwei so Kinder, die angeblich satt vom Abendbrottisch aufstehen um eine halbe Stunde später "Hunger" zu schreien. Das nervt.


    Ich wäre dankbar, wenn wir irgendeinen Trick fänden sie am Tisch zu halten, damit sie nicht Halbsatz aufstehen um spielen zu gehen.


    Ich trickse manchmal mit Nachtisch (Melone aufschneiden, Joghurt mit Obstmus oder so...). Dann essen sie auch noch mal ordentlich und kommen nicht eine halbe Stunde später an.


    Also viel grau zwischen zum Essen zwingen und laufen lassen.

    Ok, mag sein dass Temme die Radikalität heruntergespielt hat. Aber das wäre ja jetzt zu prüfen. Anlass zu weiteren Ermittlungen sehe ich durchaus. Aber eben aufgrund der NSU-Geschichte.

    Aber gäbe es die NSU-Geschichte von Herrn Temme dazu nicht, wäre es doch unproblematisch, oder?


    Ich meine, jeder Arbeitgeber stellt ja Leute ein, die beruflich auf diesem Gebiet Erfahrung haben. Dass jemand zuerst im Innenministerium die Rechte Szene beobachtet und dann zum Verfassungsschutz für Ähnliche Tätigkeiten wechselt, finde ich jetzt zunächst mal nicht ungewöhnlich.


    Wie gesagt, ich verstehe durchaus und finde es auch sehr wichtig ALLE Kontakte von Herrn Temme mit der rechten Szene anzuschauen. Aber eben wegen der NSU-Geschichte. Und vielleicht / wahrscheinlich kommt es zu weiteren Kontakten mit Stephan Ernst. Aber so an sich mag ich den Skandal der NEUEN Erkenntnisse nicht erkennen. Sehr wohl aber natürlich weitere Ermittlungsansätze.

    Ich bin grade zu doof:


    Herr Temme, welcher anscheinend beruflich bei (im weitesten Sinne) bei Sicherheitsbehörden tätig ist, schreibt im Jahr 2000 zwei Berichte über den Neonazi Stephan Ernst. Stephan Ernst erschießt 19 Jahre später Herrn Lübcke aus rassistischen Motiven. Soweit ja erstmal kein Skandal, oder?


    2006 gibt es im Rahmen der NSU-Mordserie ein verdächtiges Verhalten von Herrn Temme. Er erscheint kurz vor einem der Morde an einem Tatort. Zu dieser Zeit ist er für den Verfassungsschutz tätig.


    Zur Zeit arbeitet er im Kasseler Regierungspräsidium, dessen Leiter Herr Lübcke war.


    Sind das die Fakten?


    Ich verstehe, dass das Verhalten im Rahmen der NSU-Morde nicht akzeptabel ist. Dass Herr Temme da auch zu Aufklärung beitragen muss und nichts vertuscht werden darf. Das dass nicht passiert, ist ein Skandal. Aber dass er im Jahre 2000 im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit zwei Berichte über einen Neonazi geschrieben hat, finde ich jetzt per se nicht verdächtig. Sollten da nicht noch mehr Kontakte in neuerer Zeit zustande gekommen sein (was aufgrund der NSU-Geschichte zu prüfen ist). Ist das doch nicht sehr aufregend, oder? Irgendwer muss doch die Berichte über potentiell gefährliche Rechtsradikale schreiben.


    Kann mir also jemand sagen, was an diesen Berichten aus dem Jahre 2000 jetzt einen Aufreger wert ist?/Ich verstehe es wirklich nicht.