Beiträge von FrauMahlzahn

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    Grundsätzlich fängst Du mit der Allergie an, die die am meisten belastet.


    Tut sich das Beschwerdemäßig nicht viel, würde ich in der Tat mit der Birke anfangen, damit erschlägst Du Hasel und Erle gleich mit. Dann hättest Du wahrscheinlich bis in den April rein eine Verbesserung zum Status Quo.


    Kann aber lange dauern bis Du einen deutlichen Effekt hast. Einer Erzieherin meiner Kinder hat deutliche Beschwerden und erst in Jahr drei eine Verbesserung erzielt.


    Hat jemand von Euch eigentlich mal Luftreiniger probiert? Also Luftfilter?

    Ich rufe - mit Ausnahmen, wo ich weiß, dass es okay ist - nur die ältere Generation "einfach so" an.


    Im Job telefoniere ich öfter, weil sich manches nicht per Mail klären lässt. Aber da mache ich fast immer per Mail einen Telefontermin aus (außer, die Person hat mir vorab mitgeteilt, dass sie z.B. Do zwischen 14.00 und 17.00 Uhr gut telefonisch erreichbar ist).

    Da finde ich es auch besser es einfach mal zu probieren. Wilk ich nicht gestört werde -> Telefon aus und ich ruf halt zurück. Alternativ kurz E-Mail schicken und sagen wann man selbst Zeit hat. Aber Telefontermine stressen. Würdeb das alle machen, hätte ich die Woche über 30 Telefontermine an die ich denken muss, die dann z.T. 3 Minuten dauern. Brrr...

    Ich hasse es, wenn Leute hundert mal hin und her schreiben WG. Telefon oder Terminklärung. Warum rufen die nicht einfach kurz an, dann ist alles in 5Minuten erledigt. Oft rufe ich dann an und der andere ist eigentlich erleichtert, dass man das jetzt schnell geklärt bekommt.


    Bei mir gerne am Festnetz anrufen, wenn ich nicht da bin oder keine Zeit oder keine Lust habe, gibt es einen AB und ich bin schon groß und kann sagen "Geht grad nicht, wann kann ich Dich zurück rufen?"


    Festnetz+AB ist außerdem sehr praktisch für Geschäfte aller Art, die Bescheid sagen wollen, dass xy angekommen ist oder so. Dann rufen die nämlich nicht am Handy an der Kasse an.


    Handyanrufe nerven mich viel mehr. Sind aber auch ok, zumindest außerhalb meiner Arbeitszeiten. Festnetz ist eigentlich immer OK, zu Not geh ich halt nicht ran. Texten geht auch, aber NICHT, wenn es telefonisch in 2min geklärt wäre.

    Ah, ich lese einfach immer das was gerade Spaß macht. Egal ob dasselbe oder was anderes. Nur, wenn ich eine Geschichte gar nicht mehr sehen kann, lege ich ein Veto ein.


    Aber jetzt wird es interessanter. Wir können schon längere Bücher kapitelweise lesen. Das ist ein echt großer Fortschritt zu hundertmal dasselbe Wimmelbuch angucken.

    Wir hatten in der Schule, irgendwann eine Einheit, in der es darum ging, wie schnelles Lesen funktioniert. Aus dem Gedächtnis: Dass man eben nicht buchstabiert, sondern Silben und Wörter mit einem Blick erfasst. Dass man sozusagen das Blickfeld erweitert, um mehr auf einmal zu sehen. Dass man nicht Wort für Wort lesen muss, um Zusammenhänge zu verstehen.
    Für mich war das so ein "äh, ja eh!" aber ich erinnere mich daran, dass andere Kinder da ziemlich Erkenntnisse hatten. Ich glaube, es gab auch Übungen dazu, so mit unterteilten Absätzen und so, um deutlich zu machen, wieviel man auf einmal erfassen sollte.


    Also, ich glaube, wenn man da nicht intutiv dran kommt, hilft es, das theoretisch zu erklären. Man muss sich das ja auch erst mal trauen, mit Absicht "ungenau" zu lesen, wenn man schon das Gefühl hat, dass man es nicht gut kann.

    Grade beim nochmaligen Lesen, bin ich über Madrones Post gestolpert und möchte ihn noch mal hervorheben, weil ich ihn so wichtig finde.

    Schneller (nicht ungenauer) lesen, lernt man nämlich genau so. Irgendwann Lautier ich nicht mehr also: u - n-d, sondern ich erkenne "und", sowie ich drei Finger nicht mehr abzähl, sondern auf einen Blick erkenne.

    Ich sehe also "und" eher als Bild. Das gleiche gilt für bestimmte häufig vorkommende Silben "en", " el", "ge" sowie im weiteren Verlauf für immer mehr Wörter. Bei regelmäßig vorkommenden einsilbigen Wörtern können wir hier das vermutlich alle, niemand mehr von uns denkt über Wörter wie "Haus" oder "Milch" noch nach beim Lesen.


    Wenn jemand sehr langsam, aber richtig, vorliest, dann hat er vermutlich genau das noch nicht ausreichend automatisiert.

    Wahrscheinlich gibt es ganz viele fancy Tricks das zu lernen, die ich alle nicht kenne. Aber bei vielen hilft da auch einfach lesen, lesen, lesen.


    Madrone beschreibt dann sehr schön, wie man das auf ganze Absätze ausweiten kann.

    Mein Mann hat mal ein Lesetraining gemacht. Da ging es auch drum schneller zu lesen.

    Da wurde dann z.B. gegen die Uhr gelesen. Also eine bestimmte Zeit, z.B. 100s und dann stopp, Pause und dann noch mal....

    Oder es wurde eine bestimmte Wörteranzahl gelesen und gestoppt wie lange das braucht.

    Es gab auch irgendwelche Tricks wie Metronome, oder mit dem Finger die Wörter mitfahren, die man liest u.s.w.

    Aber im Endeffekt wurde einfach gelesen, meist vergleichsweise kurz.


    Das sie ja anscheinend lesen kann und auch versteht was sie liest, kannst Du - denke ich - abwarten.

    Lesegeschwindigkeit steigert sich einfach nur durch Lesen und Übung.


    Du könntest für Dich vielleicht mal mach "Schnell lesen" suchen, das wäre die Variante für Erwachsene, für mehr Hintergrund für Dich.


    Hier scheint es ein passendes Video dazu zu geben.

    https://m.youtube.com/watch?v=jZEYfSCk6JM

    Keine Ahnung, wir haben das Problem ja nicht.


    Aber: Wir hatten (vor Corona, Teil2) von der Schule das Lesefitnessding. Da ist tägliches Üben angesagt, 5 bis 10 Minuten vorlesen, ab 4. Klasse selbst lesen, und es wird in regelmäßigen Abständen geguckt (und nachgehalten!) wie gut es schon klappt und zwar Leseverständnis und schnell lesen.

    Man sieht also den Erfolg. Es geht auch nur ums besser werden, nicht darum zu Beginn gleich eine tolle Punktzahl zu bekommen.


    Vielleicht bei so etwas ganz klassische Belohnungsmethode: 6 mal vorlesen, dann eine Zeitschrift aussuchen dürfen oder so. Dann gäbe es einen Cheattag pro Woche und eben eine selbst ausgesuchte Zeitschrift (aus der dann ja auch wieder vorgelesen werden darf).

    Der Notar, bei dem wir unser Testament gemacht haben, hat uns explizit von einer Patientenverfügung abgeraten und zu einer Vorsorgevollmacht (die wir auch beide haben) geraten. Seine Begründung, die ich nachvollziehen konnte, war: Es gibt so viele verschiedene, medizinische Situationen in die Sie geraten können, die können Sie nicht alle mit einer Patientenverfügung abdecken. Suchen Sie sich eine Person Ihres Vertrauens und sprechen Sie mit dieser über Ihre Werte (Selbsständigkeit, was macht ein Leben lebenswert,...), Ihre Vorstellungen vom Leben und vom Tod, Ihre Ängst (z.B. Angst vor Ersticken, Angst vorm alleine sterben, Angst vor Apparatemedizin...), was Sie grundsätzlich möchten (Lebensverlängerung so lange es geht, Organspende,...) . Sie können auch so grundsätzliche Dinge irgendwo aufschreiben. Aber sprechen Sie weniger über bestimmte, konkrete Maßnahmen in konkreten Situationen, sondern eher über das grundsätzliche. Sollte dann, irgendwann, eine Entscheidung über das medizinische Vorgehen getroffen werden müssen, dann wird die Person Ihres Vertrauens mit den Ärzten gemeinsam eine Entscheidungsgrundlage haben und in Ihrem Sinne entscheiden können.

    Ich fand diese Einstellung sehr nachvollziehbar und wir sind auch so verblieben. Man weiß einfach nicht wie es kommt und ich bin mir sicher, dass mein Mann dann die Entscheidungen in meinem Sinne treffen wird.

    Nicht solange meine Überstunden nicht abgebaut sind, aber dem würde er zustimmen - und natürlich trotzdem erwarten, dass meine Arbeit erledigt ist. Das müsste ich noch nicht einmal abstimmen. Das geht über die Gleitzeitvereinbarung.

    Das mit den Überstundenabbau verstehe ich ja sogar, allerdings geht das natürlich nicht, wenn dein Chef trotzdem dieselbe Arbeit erwartet. Wie wird das denn bei euch sonst geregelt? Die Überstunden sind ja schon mal entstanden, weil die Arbeit nicht in der eingeplanten Zeit erledigt werden konnte. Wann könntest du den sonst Überstunden abbauen? Es wird doch logischerweise immer weniger Arbeit fertig, wenn man nicht da ist?


    Urlaub zuerst aufbrauchen ist natürlich Riesenmist.

    Die Arbeit kommt bei uns oft wellenartig. Allerdings nicht vorhersehbar.

    Meist ist es im Sommer ruhiger. Im Moment sind einfach viele Deadlines.

    Die Überstunden selbst sind etliche Jahre alt. In den letzten Jahren bin ich ca. +- Null aus dem Jahr raus gegangen.