Beiträge von FrauMahlzahn

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    Abgesehen von Prozessoptimierung und Digitalisierung, muss man, wenn man Bürokratie vereinfachen will, schon immer fragen, wozu benötige ich diese oder jene Information, die ich anfordere? Und was passiert, wenn ich sie nicht habe?

    Und dann muss man abwägen. Es gibt viele, viele Dinge, die nur abgefragt werden, weil man denkt so Betrug verhindern zu können. In vielen Fällen (nicht in allen, es gibt durchaus auch sinnvolle Kontrollmechanismen) wird damit aber nicht Betrug verhindert oder nur zu einem sehr kleinen Teil, sondern nur der Anschein erweckt man täte was. Das betrifft insbesondere Sozialleistungen und Aufenthaltsgenehmigungen.


    Ein Schelm, der böses dabei denkt ;)

    Manches fällt je nach Typ halt auch unterschiedlich leicht. Ich bin schon immer gerne viel Fahrrad gefahren. Da fühlt es sich überhaupt nicht nach Verzicht an den Alltag damit zu organisieren. Hab mein Fahrrad auch vermisst als ich in der Schwangerschaft nicht fahren durfte.

    Und weiter Reisen wären mir jetzt mit zwei kleinen Kindern, die Routine lieben eh gerade nichts. Aber mit 19 nach der Schule wollte ich auch raus und die Welt sehen.

    Trotzdem finde ich es total wichtig, dass man auch aufzeigt, dass es nicht nur Verzicht und Elend ist sondern manches auch besser werden kann oder zumindest nur anders.

    Nein, es ist nicht alles Verzicht und Elend. Manches bringt auch wirklich Lebensqualität. Aber Dinge schön reden, geht auch nach hinten los. Wenn es nun mal nicht schön ist, dann darf man das auch sagen und feststellen. Man muss sich ja nicht in seinem Elend suhlen.


    Aber ein "Jetzt fände ich ein Auto schon praktisch. Fahrrad fahren im Winter odt echt nicht meins. " oder "hachja, in den Krüger Nationalpark würde ich gerne. Ich will mal Zebras in ihrem natürlichen Lebensraum sehen." Das darf ruhig sein und muss m.M.n. auch sein.

    Es muss ja kein kagegorisches "Ich will das nicht sein". Aber nach drei Urlauben in Deutschland mir kurzer Anreise, kann man trotzdem denken "So ein All-Inclusive"-Ding auf Fuerto Ventura wäre jetzt schon schön. Oder ein "nach New York würde ich auch gerne mal ".

    Das nicht zu machen, ist schon Verzicht und auch einer, der weh tut.

    Das heißt nicht, dass der Urlaub im Allgäu oder so nicht schön war und die kurze Anreise nicht auch Vorteile hat u.s.w.

    Und ich denke, das kann man auch anerkennen.

    Ja, fürs Wasser haben wir auch UV-Shirts und Shorts. Das klappt auch gut.

    Arme und Beine eincremen geht, aber Gesicht....


    Und die Sache mit dem drinnen eincremen, ist doch nur relevant, wenn man sich drinnen "in die Sonne" setzt, oder? Ansonsten sitzt man ja im "Wandschatten", da wird wohl nicht so viel UV-A-Strahlung durchkommen.


    Die UV-Bänder/Perlen schau ich mir an. Danke für den Tipp.


    Ich fasse zusammen, immer wenn man für den Tag UV-Index 3 oder höher erwartet, zumindest das Gesicht eincremen und je nachdem auch mehr.

    Mittags in den Schatten (ab 3), ab 8 rein.

    Lange Ärmel, Hut und Brille sind auch eine gute Idee.

    Auch bei Bewölkung nicht auf den Schutz verzichten. Aber auch mit Hut?


    Klappt das bei Euren mit dem Hut? Tragt Ihr selber einen?

    Also in der KiTa klappt das, bei der Schule hab ich meine Zweifel, da achtet ja niemand drauf.

    Hab sie schon installiert, danke!

    Der Tagesverlauf ist echt interessant.

    Aber mir ist immer noch nicht klar, was für Konsequenzen ich da jetzt raus lese. Also klar: 11 bis 16 Uhr nur geschützt raus. Aber wie ich das sehe, könnte ich bis zehn morgens 'ohne alles" raus (ob das praktikabel ist, ist eine andere Sache, es geht mir nur ums verstehen)


    Und dazwischen? Reicht da "Schutz durch Kleidung" oder cremt man sicherheitshalber das Gesicht einfach immer mit ein?


    Wie ist das mit der Zeit?


    Talpa Es tut mir leid, dass Ihr einen so schweren Fall in der Familie hattet.


    Ich will auch die Sinnhaftigkeit von Sonnenschutz nicht in Abrede stellen. Gar nicht, mir war bloß bis doanka es sagte nicht klar, dass Sonnebramd vermeiden nicht reicht. Ich dachte, es geht nur darum keinen Sonnenbrand zu bekommen. Den hatten meine Kinder auch nie.

    So normal wie Zähne putzen kanm mur jemand sagen, der nicht seit 7 Jahren zwei Mal täglich Theater damit hat.

    Dann nimm ein anderes Beispiel. Ich glaub dir auch, dass das bei euch nicht geht weil die Kinder es hassen, so Sachen haben wir hier auch - ich wollte nur sagen, dass es kein mega Aufreger Thema sein MUSS.

    Und Zähne putzen tut man im Endeffekt dann ja trotzdem auch, bei mir ist die Risikoabwägung halt ähnliche gewichtet

    Bei uns ist es so, dass es einfacher ist, wenn sich die Kinder dran gewöhnt haben. Jeden Tag neu entscheiden, würde bei uns zu einem riesen Gemurre führen. Aber da ist jede Familie anders und du musst für dich das Risiko einschätzen.

    Sagen wir so, bei einem Kind könnte ich mit Regelmäßigkeit kommen, dem anderen muss man genau sagen "Heute soll es einen UV-Index von x haben, ihr seid heute draußen und deswegen..." Insofern brauche ich Fakten, wann ist Sonnencreme es notwendig, wann reicht es zu sagen "Zieh den Sonnenhut an", und wann kann ich sagen, gut wenn Du erst ab drei rausgehst, brauchst Du nicht cremen.


    Wie gesagt ich führe hier mit einer neunjährigen Diskussionen darüber, warum man sich die Hände wäscht und warum man Zähne putzt. Alles gibt es hier regelmäßig und ich diskutiere es seit sieben Jahren. Also seit sie sprechen kann.

    Meine hassen Sonnencreme, Zähne putzen, Hasre bürsten... jedes einzelne Ding ist ein riesen Kampf.


    Ich bitte also um Verständnis, wenn ich nach ein paar handfesten Regeln frage. Ich habe schlicht und ergreifend noch nicht ganz verstanden, was bei welchem UV-Index angesagt ist.

    1 und 2 habe ich gelernt, braucht man nix machen, ab drei geht es los und ab 8 lieber drinnen. Aber 4 und 7 ist ja noch mal ein Unterschied. Also an 4er Tagen an denen man zwischen 12 und 15 Uhr drinnen ist, ist dass dann ausreichend? An 7er Tagen wahrscheinlich nicht.

    Wenn ich mittags langärmlig nur kurz zum Bäcker laufe (19 Minuten, davon 5 im Schatten) und Hut und Sonnenbrille anziehe, ist dass dann ausreichend? Oder muss ich dann eincremen wg. Uv-Index 7.


    So ganz erschließt sich mir diese Sache noch nicht.

    Naja, wenn ich das mache, ist das eine Sache. Aber bevor ich die Kinder jeden Tag damit ärgere die Hälfte des Jahres. Würde ich schon gerne wissen, wann das unbedingt notwendig ist. Wirklich April bis September? Oder reicht Mai bis August? Kann man an Tagen, an denen man Mittags nicht draußen ist, drauf verzichten? U.s.w und irgendwie sehe ich da (überspitzt) grade nur drei Fraktionen

    - immer alles eincremen, Sonne ist des Teufels etc.

    - Sonnebrandvermeidung.

    - Sonne, da wird man schön braun.


    Ich war ja bisher Team "Sonnebrandvermeidung" (aber ohne Sonnenbad und Mittags im Schatten etc.), habe jetzt aber gelernt, dass das nicht ausreichend ist. Aber alle 6 Monate im Jahr jeden morgen einzucremen, lange Ärmel und Sonnencreme und Hut (also Maximalschutz) erscheint mit übertrieben. Da muss es doch irgendwie und irgendwo einen Mittelweg geben. Schließlich ändert sich der UV-Index (neues Wort) ja auch nicht sprunghaft von 31.3. zum 1.4..

    Muss man wirklich ein halbes Jahr lang jeden Tag Sonnencreme auftragen? Wie lange hilft die denn, wenn ich sie morgens auftrage?

    Ist die nicht spätestens nach dem Mittagessen wieder abgeschmiert (zumindest bei den Kindern?)


    Darf ich mich jetzt nicht mehr mit den Kollegen zum Mittagessen raussetzen? Oder ist Schatten ok?


    Ich bin grade sehr verunsichert wie ihr merkt? Ich sehe grade noch nichts praktikables zwischen Burka und Bikini.


    Will sagen, es muss doch irgendwo einen vernünftigen Mittelweg mit klaren Verhaltensregeln geben, die nicht in einen riesen Berg Arbeit ausarten.

    Ich muss jetzt noch mal doof fragen, weil dieses mehr als keinen Sonnenbrand-Thema neu für mich ist. Ganz praktisch, wie gehe ich vor?

    Gibt es wetterapps, die mir sagen, welcher UV-Index zu erwarten ist?

    Oder so allgemeine Regeln wie zwischen April und Oktober Mittagssonne meiden? (Ich gehe z.b. gerne in der Mittagspause ein kurzes Stück also fortan immer mit Sonnenhut?)

    Oder jeden Tag eincremen und Mittags nachcremen?

    Irgendwie so ein paar Faustregeln, damit ich nicht nachdenken muss?


    Und wie verhält sich der UV-Index im Tagesverlauf?

    Wichtig: gucken, dass genug getrunken wird. Sprich, solltest Du stillen, häufig anlegen. Mit Flasche: häufiger füttern.

    Wichtig auch: In der Trage Sonnenhut, Beine und Arme eincremen.

    Wo es geht: Ab in den Schatten.

    Mittagshitze meiden, wenn möglich.

    Auf gar keinen Fall alleine im Auto lassen!

    Selbst genug Trinken und Sonnehut und Sonnenbrille ist auch wichtig. Sonnencreme auch nicht vergessen.

    Und ansonsten: Viel Spaß draußen.

    Das große Fräulein hatte vier Wochen nach der Geburt auch eine Hitzewelle mit 28 Grad drinnen! *schwitz*

    Ich glaube, es ist ein sowohl als auch: Wer vertretbare Alternativen hat, der wird bei sehr hohen Spritpreisen (höher als jetzt) das Auto zugunsten der Alternative stehen lassen. Wer keine hat, eird zöhneknirschend den höheren Preis bezahlen müssen. Mit allen Folgen, die das hat.


    Ob der oder diejenige dann auch Antipathien gegen andere Klimaschutzmaßnahmen entwickelt, dss halte ich für Spekulation .