Beiträge von FrauMahlzahn

    Nachtkerze Keine Sorge, ich sehe das doch genau so. Nur: Ich glaube, würde man abstimmen lassen. Weniger Bürokratie, dafür größeres Risiko, das jemand durchflutscht oder mehr Bürokratie, dafür erwischt man mehr Übeltäter. Vermute ich, dass mehrheitlich die zweite Variante gewählt würde.


    Wobei ich persönliche glaube, dass die Zahl der Übeltäter nicht deutlich nach oben schnellen würde.


    Und dir richtigen Übeltäter, werden ja oft auch in Ruhe gelassen. Steuerhinterziehung, Großkonzerne.... da spielt der "zu Unrecht" anerkannte Flüchtling oder der ALG 2 -Bezieher, der schwarz hinzuverdient keine Rolle.


    Politisch bin ich ganz Deiner Meinung. Ich glaube nur, dass das System mehrheitlich auch so gewollt ist.

    So etwas hätte man sich von der CDU Selbst gewünscht. Am besten pro These in kurzen Xplainity-Videos. Ihr wisst schon, die mit den Strichmännchen.

    Muss man halt mal 10.000€ für so ein Video ausgeben und das von einer spezialisierten Agentur erstellen lassen.


    VivaLaVida Ich finde Deine Ansichten immer sehr spannend. Ich mag aber den Thread hier nicht sprengen, schließlich soll es um die CDU und Inhalte gehen und nicht um die Form des demokratischen Diskurses und ob man in der Regierung "ein guter Mensch" sein kann.

    Gerne aber an anderer Stelle :)


    @JoBoo Tja, ich glaube Dein Freund hat schon in einem gewissen Sinne Recht. Aber nur Opposition ist ja nu auch nicht das wahre. Gestalten wollen gehört für mich schon dazu.

    Klar, kann man vieles anders organisieren. Wobei auch grundlegend neue Verfahren von allen Beteiligten eingeübt werden müssen.


    Aber mir ging es nicht um die Arbeit an sich, sondern darum, dass jemand der die Verantwortung hat nicht mehr "der Gute" sein kann. Sondern eben auch unangenehme Entscheidungen vertreten muss.

    Ich nehme an die Schnittmenge zwischen Menschen, die den Ausbau des Anteil von erneuerbaren Energerklaren

    sinnvoll hält und diejenigen, die den Erhalt der Artenvielfalt mögen, ist recht hoch.

    Baue ich jetzt die Stromtrasse, die für die Verteilung des Ökostroms notwendig ist, dann zerstöre ich ggf. Den Lebensraum seltener Tiere. Was ist nu wichtiger? Die Frage kann durchaus unterschiedliche beantwortet werden. In der Opposition kann ich bequem beides kritisieren, die Zerstörung des Lebensraumes und die nicht gebaute Stromtrasse. In der Regierung muss ich eines davon machen.


    Oder nehmen wir mal an, eine Regierung würde Hartz IV vereinfachen, anheben und sanktionsfrei machen. Ich bin mir sicher 2 Monate später würden Hängematten-Horst, Urlaubs-Uschi, Asi-Aische und Faulenzer-Franz ausgegraben werden

    Da muss man schon Rückgrat haben seinen Wähler*innen zu erklären: Ja 5% Idioten und Betrüger*innen gibt es immer. Wir haben dafür gesorgt, dass es die restlichen 95% einfacher haben.

    Sobald man an der Macht ist, muss man halt auch für etwas sein und nicht nur kritisieren.

    Es ist halt was anderes für den schnellen Bau einer Stromtrasse von Norden nach Süden zu sein als dann tatsächlich das umzusetzen, Leute zu enteignen, Umweltschutzauflagen zu berücksichtigen, Bürgerdialoge zu führen u.s.w.

    ich sehe aus meiner eigenen politischen arbeit in zwei sehr unterschiedlich organisierten ländern halt, warum es viele sachen nicht braucht, die in dt. als absolut unverzichtbar gelten.


    das fängt mit verwaltungsdingen an und endet beim grundsätzlichen design des willensbildungsprozesses in einer demokratie.


    also meine position ist nicht nur die des wählers, sondern auch die des politikers.

    Meine ist die des Verwaltungsdingens. :D


    Und ja, viel an Bürokratie entsteht aus dem grundsätzlichen Misstrauen, das jemand auch nur einen Euro zu viel bekommt. (Also natürlich jemand falsches ;)). Was ich teilweise für einen unnötigen Mist anfordere von den Antragsstellern. Das ist aber in der deutschen Gesellschaft tief verankert und basiert nicht (nur) auf dem Spleen der Politiker*innen in Verantwortung. Ich persönlich bin der Meinung, dass das eine furchtbare Einstellung und hätte es gerne anders. Beruflich gäbe es deutlich weniger Jobs wie ich sie mache, wenn es anders wäre.

    Trotzdem kann ich nicht vernünftig einen Staat führen ohne ausreichendes und qualifiziertes Personal.

    ich finde, sieber hat recht, wie meistens. die herkömmlichen strukturen des sog. politischen diskurses haben zunehmend fertig und ich bin froh darüber.

    Ich finde, dass politischer Diskurs viele Formen haben kann und auch muss. Auch die alten Formen haben ihre Berechtigung.


    Seitdem ich aus beruflichen Gründen mehr Einblick habe in die Arbeit eines Bundesministeriums verstehe ich viel mehr warum manche Dinge so sind wie sie sind. Beispielsweise warum es oft so lange dauert wie Entscheidungen getroffen werden oder warum man "so viel" Verwaltung braucht. Ich sehe aber auch oft die Inkompetenz mancher Minister. Nicht unbedingt fachlich, dafür gibt es spezialisiertes Personal, aber was Offenheit, Integration verschiedener Positionen, Reflektion, Vorrausschau, Verhandlungsgeschick und Rückgrat betrifft. Leider gilt auch oft "Wie der Herr sos Gescherr" Wo bei der Herr in vielen Fällen die Abteilungsleiter nicht die Ministerin ist.


    Insgesamt ist Führung nie einfach. Politik auch nicht. Für die Details muss man sich als Wähler nicht unbedingt interessieren (darf man natürlich), aber die großen Linien diskutieren. Mehr machen die Minister*innen meist auch nicht.

    Im Grunde zeigt diese ganze Geschichte doch einfach, dass die CDU keine Ahnung hat wie man eine vernünftige Kampagne in den sozialen Medien macht und wie überhaupt soziale Medien funktionieren.


    Man kann mit Sicherheit die CDU-Regierungszeit auch anders darstellen, Erfolge herausstellen und und und... Es ist ja nicht so als wäre alles schlecht gewesen.


    Und natürlich sind sie verantwortlich. Wer denn sonst?


    Nicht, dass die CDU meine favorisierte Partei ist, aber der Umgang mit so einem Video ist dilettantisch.

    Das Wahlrecht ans Alter zu koppeln - oder vielleicht an die Arbeitsleistung? - ist hoffentlich nur ein Gag.

    Aber beunruhigend ist es schon, dass diese Masse an Leuten entscheidet, die mit den Konsequenzen nicht mehr (lange) leben muss. Und man muss es wohl so sagen: Viele alte Menschen schauen nur zurück. Man hört bis heute von alten Leuten: "Ich wähl die CDU, weil der Kohl ..."


    Wie denkt ihr über den Gedanken, jedem Kind eine Wahlstimme zu geben, über die bis zu einem gewissen Alter die Eltern entscheiden - bestenfalls im Sinne des Kindes?

    In AfD-Kreisen und bestimmt auch in gewissen wirtschaftsliberalen Kreisen gibt es durchaus Gedankenspiele , dass die, die "mehr zur Gesellschaft beitragen" auch mehr zu sagen haben.

    Und tatsächlich ist es ja auch -, aus verschiedenen Gründen - so, dass manche Gruppen eine geringere Wahlbeteiligung haben als andere.

    CarodieNudel Wenn Du nur eine Impfung bekommen hast, solltest Du die zweite nachholen. Nicht wegen Auffrischung, sondern falls die erste nicht gewirkt hast.


    Aber tatsächlich gibt es so "Auffrischüberlegungen" WG. Der Wildviren.


    Ich selbst hatte die Masern und hab meinen Arzt gefragt ob eine Impfung dann noch notwendig sei und er meinte, eigentlich nicht, aber es wäre zu überlegen ob ich nicht nicht so Mitte Vierzig oder so doch noch mal impfen lasse, als eine Art Boosterung. Einfach um sicher zu gehen, dass ich auch in späteren Jahren noch geschützt bin. Inwieweit das eine Einzelmeinung ist weiß ich aber nicht.


    Frag doch Deinen Hausarzt, was er empfiehlt.


    Um Erwachsene zu erreichen sind sicher sehr viele verschiedene Maßnahmen notwendig.


    Ganz pragmatisch würde ich vorschlagen zur Impfberatung beim Kinderarzt gleich auch die für die Eltern hinzuzufügen.


    Auch jeder Hausarzt sollte entsprechend beraten und erinnern. Meine "Compliance" wurde beispielsweise dadurch sehr gesteigert, dass man mir ein Post-IT mit den nächsten anfallenden Impfjahren in den Impfpass geklebt hat.


    In der Schwangerschaft sollte der Frauenarzt entsprechen beraten bzw. Vor geplanter Schwangerschaft.


    Auch Zahnärzte könnten mit eingebunden werden, da erscheinen auch sonst Arztmüde doch ab und an.


    Das gleiche gilt für Betriebsärzte.


    Das heißt nicht, dass man alle erreicht. Aber man könnte die Quote von 38% vielleicht auf 60% steigern. Das wäre doch mal was.

    Nach kurzem drüber scrollen bin ich mir sicher, dass das Ding nicht haltbar ist. Egal wie man den Rest findet, es muss Ausnahmen aus medizinischen Gründen geben und Regelungen für Unterzweijährige.

    Was genau sein wird, kann jetzt noch niemand wissen. Zunächst einmal wird das BMG -vermutlich unter Expertenbeteiligung - einen Gesetzentwurf erstellen und dann wird dieser innerhalb des Kabinetts diskutiert. Wahrscheinlich wird man Vertreter der Kommunen, die den Quatsch ja kontrollieren müssen (über Gesundheits- und/oder Jugendämter) sowie der Länder (wegen der Schulen) mit einbinden. Und dann wird das Gesetz ja auch nochmal im Bundestag diskutiert.


    Es dauert also noch bis zur Umsetzung und es wäre jetzt die Zeit politische Aktionen wie Z.B. Kontaktaufnahme mit den Abgeordneten, Parteien, Öffentlichkeitsarbeit etc. Zu machen.

    Denn Änderungen sind jetzt noch möglich und werden auch in jedem Falle kommen.

    Erstmal #knuddel


    Ganz praktisch: Ich habe gelernt, dass der Pflegedienst auch nur zur Medikamentengabe kommen kann. Vielleicht wäre das was?

    Außerdem gibt es wohl auch so etwas wie Entlastungspflege. Da kann Dein Vater dann "Urlaub in einem Pflegeheim" machen und Deine Mama durchschnaufen. Oder Kur oder Wellness oder oder ... Vielleicht auch mal in dieser Richtung informieren.

    Jetzt müsste ich den genauen Wortlaut der Begründung noch mal nachlesen... jedenfalls ist mir das oben geschriebene in Erinnerung geblieben, vermutlich, weilich die Ansteckung im Kindesalter für wenig wahrscheinlich halte (wobei ich einen Mitschüler hatte, der es im Kindesalter von seinem Vater übertragen bekam).

    Ich vermute, dass die praktischen Erwägungen ausschlaggebend sind. Aber ich hab auch im Hinterkopf, dass die Erfolgsrate in jungen Jahren etwas höher sei als kurz vor der Pubertät.

    Ganz vergessen: Die Seattle Underground Tours. Früher lag das alte Seattle eine Etage tiefer. Also das Erdgeschoss dort wo heute der Keller ist und das kann man anschauen. Und natürlich das Jazzmuseum, die Originalstarbucksfiliale (nicht sehenswert, aber sie liegt direkt an diesem berühmten Markt, wie heißt er noch?)


    Und Forks, naja... Ich war ja da kurz bevor die Filme raus kamen. Da gab es nur ein Schild am Straßenrand "The Home if Twilight". Das Motel war auch nicht aufregend. Also, man verpasst genau nichts.