Beiträge von FrauMahlzahn

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    Wenn man alle auf das Flughafengelände lässt, die vor dem Tor stehen, dann fliegt bald keiner mehr. Dann stehen viel zu viele Menschen auf Start- und Landebahn.


    Ganz ehrlich: Wir sollten hier nicht Bundestrainer am Sofa spielen. Die anwesenden Soldaten werden unter Lebensgefahr ihr möglichst tun die Leute da raus zu holen.

    Ich sehe das auch so, dass man die Massen von Start- und Landebahn fernhalten sollte. Aber ich finde schon, dass Menschen, die ausgeflogen werden sollen, Zugang zum Flughafen und zu ihrer Maschine haben sollten. Und darüber hinaus bin ich dafür, dass man so viele Menschen wie möglich da rausholt, auch wenn sie z.B. "nur" bei Subunternehmen angestellt waren, erwachsene Angehörige sind oder aus anderen gründen um ihr Leben fürchten. Dass die nicht alle gleichzeitig reingelassen werden können, sehe ich auch so.

    Ja, natürlich SOLLTE das so sein.


    Aber 1. Nicht alles liegt in der Hand der Soldaten vor Ort und 2. Ich unterstelle sie tun alles was sie können um so nah wie möglich an das sollte zu kommen.

    Sicher läuft da was schief. Wie kann bei so einem Einsatz auch alles glatt laufen?


    Bloß finde ich es nicht richtig zu sagen "Die sollten aber..."

    Sie werden tun was sie können und ich werde nicht anfangen zu sagen "Ja, aber da hättet ihr..."


    Im Nachhinein werden sich alle Einsatzbeteiligten wohl hinsetzen und nachbesprechen.


    Und mit diesem Post sind die Soldaten vor Ort gemeint!

    Man könnte ja 1 oder 2 Deutsche am Nordgate abstellen, die dann beurteilen können, ob jemand rein darf. Ich hatte mich auch schon gefragt, warum das nicht gemacht wird.

    Ihr habt echt Verständnis dafür, dass Leute mit deutschem Pass nicht durchgelassen werden?

    Ja, mittlerweile gibt es ein deutsches Gate. Aber anfangs waren noch nicht genug Soldaten da.

    Ich habe da gar kein Verständnis für. Ich finde, man sollte alle da rausholen, die es irgendwie zum Flughafen schaffen.

    Wenn man alle auf das Flughafengelände lässt, die vor dem Tor stehen, dann fliegt bald keiner mehr. Dann stehen viel zu viele Menschen auf Start- und Landebahn.


    Ganz ehrlich: Wir sollten hier nicht Bundestrainer am Sofa spielen. Die anwesenden Soldaten werden unter Lebensgefahr ihr möglichst tun die Leute da raus zu holen.

    Ich denke mit einem anderen Innenminister hätte das anders laufen können.

    Im Moment ist es müßig über Konsequenzen nachzudenken, erstmal muss in der aktuellen Situation gerettet werden, was gerettet werden kann und dann ist Bundestagswahl und Herr Seehofer geht in Rente. Aber danach sollte es nicht nur einen Untersuchungsausschuss geben, sondern auch eine unabhängige Aufarbeitung wie es passieren kann, das die Sorge, dass irgendjemand unberechtigt nach Deutschland kommen könnte dazu führt, dass tausende in Lebensgefahr sind.

    Ich hielt mal große Stücke auf Heiko Maas nd seine Menschlichkeit.

    Diese Herumgeeiere ist echt peinlich.

    Mit der Menschlichkeit ist es nicht weit her, wenn man das Interview hört.


    Ich meine, er hätte doch schon letzte Woche sagen können "Wir räumen die Botschaft und die Save Houses gleich mit"


    Oder einfach mehrere Wochen früher den Botschafter anweisen die Visa einfach auszustellen.


    Ich meine, ganz ehrlich: Mag sein, dass dass nicht in seine Zuständigkeit fällt. Aber wenn es um Menschenleben geht, tut man was man kann.


    Ich bin sehr dafür bestehende Regeln einzuhalten und auch Zuständigkeiten. Sonst endet ja alles im Chaos. Aber in solchen Situationen, wo es um Leben und Tod geht, muss man im Zweifel einfach machen.

    Ich kann die Leute schon verstehen. Veränderungen machen Angst. Sie wissen das was neues kommt, aber nicht was genau.

    Was man nicht vergessen darf, wir alle sind nicht nur schlau, gebildet, gewohnt zu denken, sondern wir können auch nicht eindeutiges aushalten. Für sehr viele Menschen ist das schwierig, gerade bei emotionalen Themen. Da ist eine Coronaimpfung immer ein Segen oder ein Fluch, aber niemals was in der Mitte.


    Viele Menschen machen sich auch konkret Sorgen: Wie soll ich die Heizung bezahlen? Wie zur Arbeit kommen? Wie soll ich mir Urlaub leisten können? Urlaub in Deutschland ist zu teuer für mich.

    Sie (und wir alle) haben ja durchaus die Erfahrung gemacht, dass das teurer werden klappt, aber das die versprochene Entlastung ausbleibt- insbesondere bei den Harz IV-Empfängern.


    Ich denke, es ist nicht sinnvoll eine "die Leute sind so blöd"-Einstellung an den Tag zu legen. Obwohl das durchaus suchen nicht wenige Menschen zutrifft.

    Es geht auch um diejenigen, die für (deutsche/ausländische) NGOs gearbeitet haben sowie um Journalist*innen, Lehrer*innen, Bürgermeister*innen, Frauenrechtler*innen usw.

    Es wollen ja auch gar nicht alle nach Deutschland. Ich habe gerade von einem Journalisten gelesen, der nach Indien wollte. Der Kontakt ist abgerissen.

    Wichtig wäre die Menschen rauszuholen.

    Ja, ich weiß das. Das war bloß eine Unterstützung von luzy , dass die BW sich doch deutlich mehr um ihre Ortskräfte gekümmert hat und im Wesentlichen von Herrn Seehofer ausgebremst wurde.

    Die anderen Ministerien haben das mehr als "Wieso? Wir bleiben doch vor Ort?" behandelt.


    Wie kann eigentlich ein Mensch wie Herr Seehofer noch ruhig schlafen?

    Also die Bundeswehr sagt, dass gut 500 Ortskräfte der Bundeswehr eine Gefährdungsanzeige gestellt haben. Sprich nach Deutschland wollten. Inkl. Familienangehörige ca. 2500 Personen. Davon sind knapp 1500 Personen bereits in Deutschland.


    https://www.bundeswehr.de/de/a…t-gefaehrdete-aus-5209216


    Das kann sogar so sein. Es gibt allerdings ja noch weitere Ortskräfte, die für deutsche Ministerien gearbeitet haben. Das Verteidigungsministerium war da wohl das Ministerium, was noch am meisten für die Ortskräfte getan hat.

    Ja. Es sind alle völlig entsetzt. Wurde ja hier auch schon gesagt. Man ist auf die Menschen vor Ort angewiesen. Das schadet dem Ruf der BW im Ausland so dermaßen. Das sind auch wirklich konservative Stimmen die das nicht nachvollziehen können was da passiert ist.

    Im Militär ist es ja auch einfach so, dass sich das Fußvolk auf die "oberen" verlassen können muss. Das ist Teil der Unternehmenskultur. Und wer mit einem gemeinsam arbeiten, gehört "zur Truppe". Loyalität ist ein muss in dem Beruf und wenn die verraten wird, dann geht das gegen die eigenen Werte und man fragt sich unterbewusst auch "werde auch verraten, wenn es den oberen in den Kram passt?"


    Auch die Frage: Was passiert denn beim nächsten Einsatz?


    Es ist ja auch immer noch die Bundeswehr, Soldaten sind Beamte und keine Söldnertruppe.

    Wie sieht es eigentlich aus bei den anderen Nato-Partnern? Haben die vor dem Abzug etwas für die Ortskräfte getan?

    Weiß da jemand was davon?

    Kanada hat mWn versucht noch auszufliegen und hat sich bereiterklärt 20t der Menschen aufzunehmen die es in Nachbarländer geschafft haben.

    Deutschland hatte ein paar auch schon rausgebracht. Ich meine 1200 Personen, aber da mag ich falsch liegen.


    Die Niederlande hatten auch schon welche draußen.


    Es gibt auch Leute, die zufällig außer Landes sind. Eine Menschrechtlerin aus Kabul ist grade zufällig in den USA.

    Dass der Abzug stattfand, darüber kann man sicherlich geteilter Meinung sein.


    Aber darüber wie er stattfand...


    Ich meine jeder vernünftige Mensch, hätte zuerst die Familien der Ortskräfte, NGOS, Botachaftspersonal, deutsche Staatsbürger ... rausgebracht. Und dann mit den jeweiligen Einheiten zusammen die Ortskräfte.


    Und nicht vor zwei Wochen noch Leute hinbringen wollen.

    Zu den Flugzeugen: Die Amis haben ja mindestens ein Transportflugzeug da raus bekommen. Da können lt. Spezifikation 150 Menschen mitfliegen. Angeblich haben sie 800 reingequetscht.


    Ich vermute, das werden (sofern man da irgendwie landen uns starten kann) alle machen: Menschen stapeln.

    Ehrlich gesagt, ja ich glaube man war wirklich überrascht, dass die Taliban so wenig Gegenwehr bekommen und das es so schnell geht.

    Aber was ich nicht verstehe: Man hätte doch schon letzte Woche auffliegen können.


    Und vor allem hätte man die Ortskräfte beim eigenen Abzug miteinpacken müssen. Familien vorschicken und die Kräfte reisen mit ihrer jeweiligen Einheit für die sie gearbeitet haben.


    Ich meine, welche Sicherheit will man denn noch haben. Die sind ja den Soldaten persönlich bekannt. Da kann man die Formalitäten auch im Nachhinein klären.

    Dabei ginge es ja nichts um viele Menschen. Das sind ja, wenn es hochkommt 10.000.


    Ich finde, es ist zum schämen. Grade wenn man sich die Reden der CDU anhört, als es abgelehnt wurde im Juni mal schnell hinne zu machen mit den Ortskräften.


    Und was man nicht vergessen darf, selbst wenn man alle Ortskräfte rechtzeitig evakuiert hätte. Was ist mit all den anderen?


    Immerhin 19 Millionen Frauen und Mädchen im Land. Und gesund kann so eine Athmosphäre auch für die anderen 19 Millionen Jungen und Männer auch nicht sein.

    Chaosmurmel Wenn das Auto vollbesetztes ist, ist es klima technisch nicht so viel schlechter als die Bahn. Je nach Auto... Und wenn Bahn heißt, dass die auch noch eine längere Strecken ist, weil sie nicht den direkten Weg fahren kann, dann ist vielleicht sogar das vollbesetzte Auto besser. Für drei Wochen Urlaub mit Kindern, wird man vielleicht sogar das Gepäck vorschicken wollen...


    Mit 1 oder 2 Personen hingegen Autofahren ist immer deutlich schlechter als Bahn.


    Fazit: Wenn man alleine unterwegs ist Bahn, wenn man die ganze Familie mit hat, kann man auch das Auto nehmen ohne schlechtes Gewissen.