Beiträge von FrauMahlzahn

    Aus dem ganzen Beikostgedöns brauchst Du keine Wissenschaft machen. Ich weiß die Breifraktion behauptet ohne Brei werden die Kinder nicht satt und die BLW Fraktion behauptet gefütterte Kinder werden fett und entwickeln Esstörungen (bitte nicht ganz ernst nehmen). Nur. .. Dein Kind hat die Bücher nicht gelesen. Biete ihm doch einfach Brei und Fingerfood an. Was er nimmt ist seine Entscheidung. Bloß reinstopfen solltest Du ihm nichts ...


    Bei Fräulein Mahlzahn wechselt das übrigens... Lieber selber essen, bei Chilli, saurer Sahne, Kartoffelgulasch, und Spaghetti in Tomatensauce und so macht sie dann aber schon mal eine Ausnahme und verlangt nach mehr vom Löffel. Naja, das hat sie natürlich nicht zu Beikostbeginn bekommen.

    Ach, ich geh seit Fräulein Mahlzahn 10 Monate alt (April) ist wieder arbeiten. "Und was machst du mit Fräulein Mahlzahn?" - "die ist beim Papa" - "der hat jetzt zwei Monate Elternzeit" -"nein, der bleibt länger zu Hause" - "stimmt, da bleiben ja noch vier Monate übrig" - "ja, elterngeld, Elternzeit hat er bis August 2015" - "und im herbst geht sie dann zur Tagesmutter" #stirn

    Ja, nicht essen kann mit Mangelerscheinungen zu tun haben. Ein Symptom von Eisenmangel ist Appetitlosigkeit.
    Muttermilch enthält zwar gut verfügbares Eisen, aber nicht genug für den täglichen Bedarf. Daher haben die Kinder ein Eisendepot aus dem Bauch, nur irgendwann ist das leer und das fehlende Eisen muss über die Nahrung her.


    Die meisten nicht-essenden Kinder haben allerdings keinen Eisenmangel.

    Hach, super dass auch Mai Teis in Frage kommen.


    Aber, wo bekomme ich denn all die schönen Tragen zum Testen her? Kaufen kann ich sie ja nicht alle... Alleine die Portokosten.... Irgendwie muss ich das eingrenzen...
    Leider habe ich grade angefangen zu arbeiten, sonst hätte ich mal in der Stillgruppe gefragt. Hmmm... *grübel*

    MeiTei: i Wäre nicht ein Half Buckle da besser, wg. Dem breiteren Hüftgurt? Oder gibt es auch MeiTeis mit so einem Gurt?


    Huckepack ist zum Testen notiert. Von Euch wohnt nicht zufälligerweise im Rheinland oder im Ruhrgebiet und würde mir den Huckepack für eine Stunde ausborgen?


    Emei mag ich nicht so gerne. Mein Mann trägt damit. Gewivhtverteilung ist klasse, aber die Ringe drücken mich unter den Schultern!

    Ich weiß es gibt tausend und eine Tragehilfe und ums Testen kommt man nicht herum. Aber vielleicht könnt Ihr mir helfen, die Auswahl einzuschränken.


    Momentan trage ich Fräulein Mahlzahn im Bondolino. Sie sitzt super drin. Das Rückenteil könnte aber länger sein. Ist aber noch ok. Vorne toll bequem für mich, hinten so naja. Zieht mir viel an den Schultern. Grundsätzlich finde ich das Halfbuckleprinzip aber toll.


    Herr Mahlzahn nutzt die Emei. Ist ganz zufrieden. Ich bin zu faul sie für mich jedes Mal wieder umzustellen, außerdem sind mir die Träger zu breit und die Ringe drücken. Allerdings ist mir beim als ich sie letztens doch verwendet habe aufgefallen, dass sie das Gewicht besser auf die Hüfte bringt und mir die Gewichtsverteilung angenehmer ist.


    Lange Rede, kurzer Sinn über kurz oder lang muss eine neue, Trage in toddlersize her. Fräulein Mahlzahn trägt ja auch schon eine echte 80 (74/80 ist zu klein) und wiegt an die zehn Kilo. Aber was für eine?
    Ist die Gewichtsverteilung immer so, dass bei Komforttragen mehr Gewicht auf der Hüfte liegt als bei Halfbuckles?

    Naja, Stillen ist ernährungstechnisch das Beste für ein Kind und erfüllt darüberhinaus weitere Bedürfnisse. Es kommt aber auf das Gesamtpaket an. Wenn der Versuch zu Stillen aufgrund von was auch immer (schlechte Beratung, schwierige Geburt, körperliche Probleme. ..) die Mutter von ihrem Kind entfremdet, dann ist die Entscheidung die Flasche zu geben sicher nicht falsch. So geschehen bei einer Freundin. Sie hat sich unter Druck gesetzt, gespült, gepumpt und sterilisiert und ein schlechtes Gewissen gehabt. Erst mit dem Abstillen kam das Baby genießen. Ich kann sie verstehen!
    Und so ist es doch mit vielem. Es kommt nicht auf die einzelne Entscheidung an, sondern das Gesamtpaket an Zuwendung bzw. Hinwendung zum Kind muss stimmen.


    Meiner Meinung nach fängt bedürfnisorientierte Erziehung an bei der Fähigkeit der Eltern die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und einzuschätzen. Erst dann ist es nämlich möglich auch dafür zu sorgen, dass ganz elementare Elternbedürfnisse soweit befriedigt werden können, dass ein quakendes Kind nicht als der garstige Tyrann, der mir z.B. meinen Schlaf nicht gönnt wahrgenommen wird. Hingabe an das Kind darf nicht zur Selbstaufgabe der Eltern führen.
    Mir z.B. ist es wichtig, dass ich essen und schlafen kann. Also sorge ich dafür, dass das weitestgehend geht. Mit Ausschlafen am Wochenende, Stillen zum schnellen Weiterschlafen, mit Baby hinlegen u.s.w.
    Aber ohne das wäre ich sehr schnell überfordert und "unrabig"


    Ich finde übrigens den Familenbettkrams, Stillen und entspannt, weil es mir entspricht. Anstrengend finde ich Dinge, die nicht meiner Natur entsprechen.

    Zitat


    Ich hingegen koennte wohl gar nicht schlafen mit Baby nicht direkt in meiner Naehe ...


    Ich bin auch glaube ich schlicht zu faul zum Nicht-Rabig-Sein. All diese Regeln und Forderungen muessen nunmal auch durchgesetzt werden. Da wundert es mich dann auch nicht, wenn die Kinder schnell als laestig angesehen werden.


    Das kann ich so unterschreiben!

    Naja, aber gerade das Schlafen ist auch typsache.


    Eine Bekannte von mir schläft am Besten alleine, auch der Freund ist ausquartiert. Da ist es auch nicht erstaunlich, dass auch Tochter Nr. 2 im zweiten Lebenshalbjahr ins Kinderzimmer zieht, oder?


    Solche Dinge sind eben sehr individuell. Und jede Familie muss da für sich die Beste Lösung finden. "Alternativ" ist eben auch nicht immer besser.


    Ich finde es nur wichtig, dass im Prinzip ein liebevoller, respektvoller und wertschätzender Umgang mit den Kindern stattfindet. Ob nun Stillen, Flasche, Kinderwagen, Tragen was auch immer... da muss eben jede Familie ihren Weg finden.


    Was ich aber gar nicht haben kann, ist wenn ich das Gefühl habe, dass die Kinder "nur nerven". Sowie eine Bekannte aus der Ruckbildung, die mir erzählt wie hässlich ihr erstes Kind als Baby war und dass sie sich ihr zweites Kind ganz anders gewünscht hat als es jetzt ist. Ich habe von ihr noch nie etwas positives über ihre Kinder gehört. Furchtbar finde ich das!

    Ich glaube es kommt ganz stark darauf an, welche Haltung man anderen Menschen im Allgemeinen gegenüber annimmt. Bin ich anderen Menschen im Allgemeinen gegenüber wertschätzend oder sehe ich erst einmal das Schlechte im Menschen?


    Viele Menschen halten Studenten für faules Pack, Politiker für korrupt, Ausländer für Sozialschmarotzer und Babys eben für Tyrannen. Im übrigen unabhängig von Bildung oder Sozialstatus. Man kann das schön Sonntags in Polittalkshows sehen, dass wirklich reiche Menschen einem -Hartz4-Empfänger die Butter am Brot neiden.


    Dazu kommt, dass es für viele Menschen (inklusive mir) schwierig ist sich vom Perfektionsgedanken frei zu machen. Ich will das Beste für mein Kind. Aber muß ess nicht auch Lernen, dass.... Nun, ich bringe es nicht übers Herz Fräulein Mahlzahn weinen zu sehen und tue (fast) alles um das zu verhindern. Aber solche Gedanken inklusive einem diffusen Ich-verwöhne-mein-Baby-Gefühl kenne ich auch.


    Außerdem bin ich bei Frankmann. Wir waren bei Freunden zu Besuch, die einen acht Monate alten Sohn haben. Diese pflegen einen sehr distanzierten Erziehungsstil. Also Kinderwagen, viel Schnuller, eigenes Bett, wenig Arm, inzwischen abgestillt. Alles in allem nicht mein Ding. ABER: Sie gehen liebevoll mit ihm um, reagieren auf sein Weinen ( wenn auch vielleicht einen Tick später als ich das täte) und er wirkt zufrieden und ausgeglichen.
    In dem Rahmen würde ich sagen für mich unvorstellbar, aber wenn das ihr Weg ist... bitte...

    Wahhh.. kristallblau Du machst mir Angst. Wir haben auch Deckenwälle, dort wo nicht das offene Gitterbett steht.
    Wir haben allerdings zur Sicherheit auf dem Boden eine Gästematratze, eine Gymnastikmatte bzw. Decken liegen.
    Rückwärts runterkrabbbeln klappt hier übrigens noch nicht.

    Gab es da nicht so Dinge, an denen man merkt, ob ein Kind gut versorgt ist.
    Ich erinnere mich an


    Durchschnittlich 8-12 Stillmahlzeiten am Tag, 5 Nasse Windeln pro Tag und altersgerechte Zunahme und Entwicklung.

    Huihhh, ich hatte über das Kontaktformular des Gesundheitsministeriums eine E-Mail geschrieben und hab jetzt eine hochoffizielle Antwort per Brief mit Stempel und so erhalten (ubd korrigiertem Komma). Damit haben sich bestimmt mindestens 3 Mitarbeiter befasst. Inhaltlich nix neues, aber immerhin auch das Bekenntnis zur freien Wahl des Geburtsortes.

    Das mit über dem Huftgurt plazieren hab ich schon rausbekommen :-D. Aber tatsächlich sitzt der nicht hüftig, sondern recht weit unten für bessere Aussicht :-)


    Hmm, das Rückenteil geht bis unter die Arme, wenn ich sie hinten gut reinbekomme. Auf den Fotos meist bis zum Nacken bzw.bei den Kleinkindern eben auch bis unter die Arme.


    Momentan stört es mich nicht richtig, weil das Fräulein so oder so die Arme raus nimmt und so das Rückenteil nach unten drücken würde. Nur, was ist wenn sie größer wird. Noch weiter unten fände ich doof. Oder binde ich sie dann tiefer, raus gucken ginge ja noch, und dann verlängert sich das Teil automatisch?