Beiträge von FrauMahlzahn

    Bei mir ist ja erst (schon) vier Wochen her. Und ich habe wirklich das Gefühl, dass wir unsere Tochter gemeinsam geboren haben. Vorbereitet haben wir nichts (naja, wir waren gemeinsam im GVK). Weder er noch ich wussten (erstes Kind) was wirklich auf uns zukommt. Und dieses auf uns zukommen lassen, war für uns genau richtig. Und es war für ihn ein schön, beeindruckend und faszinierend zugleich. Und ja, er hat ALLES gesehen.
    Hilfreich für ihn war während der Geburt, dass er mir helfen konnte. Immer wenn ich ein einer fiesen Wehe feststeckte und mich verkrampfte, hat er mir vorgeatmet und mir so geholfen, da wieder raus zufinden. Als die Wehen noch nicht ganz so schlimm waren, hat er mir den Rücken massiert (hat nachher die Hebamme gemacht), Wasser gereicht u.s.w.


    Ich muss allerdings dazu sagen, wir kamen nie in eine Situation medizinische Entscheidungen treffen zu müssen, wurden nie vom Krankenhauspersonal überrollt, sondern im Gegenteil immer ermutigt und unterstützt die Geburt so weit wie möglich einfach die Geburt Geburt sein zu lassen.

    Ruf Nadine von Mehmelchen doch an oder schick ihr eine Mail. Besser früher als später (ok 6 Monate müssen es auch nicht sein ;-))
    So hab ich mein Testpaket für Anfang Juli bekommen.

    Es gibt ein Servicetelefon des Familienministeriums, steht zumindest auf der Rückseite der Broschüre, die ich oben verlinkt habe. Wie gut die sind #weissnicht
    Außerdem kann man bei der zuständigen Elterngeldstelle anrufen. Aber zumindest Kokosnusstochter scheint da ja nicht so gute Erfahrungen gemacht zu haben.

    Ihre eigentliche Frage ist, wenn sie 2 Monate Elternzeit nimmt, ob die dann mit Elterngeld bezahlt werden.


    Also Mutterschutz + 2 zusätzliche Monate Elternzeit, richtig?


    Dann: Ja, unter der Vorraussetzung, dass er nicht mehr als 10 Monate Elterngeld bekommt und sie die zwei Monate innerhalb der ersten 14 Lebensmonate des Kindes nimmt.

    Die Broschüre des Familienministeriums kennt Deine Tochter schon?
    http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Se…ionsliste,did=194764.html
    Die ist relativ gut und verständlich geschrieben.


    Die Ehrlichkeit des Papas in allen Ehren, aber er schiesst sich damit - wie die anderen schon geschrieben haben selbst ins Knie. Im übrigen entsteht seinem Arbeitgeber kein Nachteil dadurch, wenn er die Elternzeit (meinetwegen auch die vollen drei Jahre) nimmt. Der Arbeitgeber hat keine Kosten und der Papa könnte (so er denn so ehrlich sein will) seinem Arbeitgeber schon jetzt signalisieren, dass er nicht wieder kommen will. Aber in der Zeit nach dem Elterngeld muss sich der Papa dann a) nicht mit dem Arbeitsamt herumschlagen und ist b) selber krankenversichert unabhängig davon, wann er eine neue Stelle findet. Will er denn ggf. Arbeitslosengeld beziehen? Dann wäre es besser er einigt sich so mit dem Arbeitgeber, dass der ihn kündigt. Und, egal wie auf ein gutes Arbeitszeugnis bestehen! Vielleicht wäre - gerade was das Arbeitslosengeld betrifft - eine Beratung bei entsprechenden Stellen sinnvoll. Nicht, dass er sich eine Sperre einhandelt.


    Bezieht Deine Tochter Mutterschaftsgeld? Wenn ja, dann bleiben von den 12+2 Elterngeldmonaten nur noch 10 bzw. 12 übrig (2 Monate Mutterschaftsgeld werden als 2 Monate Elterngeldbezug behandelt), d.h. der Papa könnte maximal 12 Monate nehmen und Deine Tochter maximal 10. Nimmt der Papa 10 Monate, bleiben für Deine Tochter 2 Monate (+2 Monate Mutterschaftsgeld) übrig.


    Und was beide nicht vergessen sollten, ist bei der Rentenkasse die Aufteilung der 3 Kindererziehungsjahre zu ändern. Standardmäßig werden die nämlich der Mutter zugeordnet, egal wie die tatsächliche Aufteilung der Erziehungsarbeit ist. Das geht auch nur sehr beschränkt rückwirkend, das sollten sie also zeitnah zum Antritt der Elternzeit machen.

    Ich habe für 31-40€ gestimmt. Meine Überlegung war:


    1x im Monat Kino oder 2x Schwimmbad oder so 10€
    1x Eis pro Woche (oder andere Süßigkeiten) 5€
    Geschenke im Durchschnitt (das wären 7 Geschenke a 5€ im Jahr) 3€
    2x die Bravo oder einmal eine etwas teurere Zeitschrift 3€
    Schminke o.ä. 3€
    nette Extras wie hübsche Stifte, Sticker, Motivlocher 3€


    Das sind schon 27€. Leg da noch ein bisschen was drauf für CDs, Bücher (5€/Monat - alle 2 Monate eine CD oder ein Buch oder so) oder Extra-Klamotten und dann bist Du bei dem Betrag.


    Alternativ vielleicht ein Betrag zwischen 25 und 30€ und Klamottenextras gibt es als Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk.
    Wir hatte damals auch ein "Weihnachtsgeld", weil im Dezember immer so viele Geschenke angefallen sind. (Naja, und weil wir irgendwann spitzgekriegt haben, dass mein Vater auch eines bekommen hat). Vielleicht wäre auch das eine Alternative für Euch?

    Aber ist nicht Erziehung im Sinne von "ich lege das Ziel des Lernprozesse fest" nicht auch in einem gewissen Rahmen notwendig?
    Beispiel Zähne putzen. Würde ein Kind in seiner normalen Entwicklung vermutlich nicht im gesundheitlich notwendigem Umfang und vor allem der Regelmäßigkeit tun. Trotzdem gewöhne ich ab dem ersten Zahn das Kind ans Zähne putzen, bringe es ihm aktiv bei und kontrolliere ob die Zähne geputzt werden und ob sie sauber sind.
    Ich erziehe es also ganz klassisch zu einer ordentlichen Mundhygiene und erspare ihm damit Zahnweh und lege hoffentlich die Grundlagen für ein gesundes Gebiss.
    Ist das verwerflich?

    Ich finde es wirklich spannend wieviele Konnotationen das Wort "Erziehung" hat. Ich hätte es nie als "Ich forme mein Kind wie ich das will" verstanden.
    Aber ich sehe es als Aufgabe der Eltern (und Erzieher und etc.) an das Kind zu einem selbstbestimmten Leben in diese (weit weg von perfekten) Welt zu befähigen und bis dahin (und darüber hinaus) zu begleiten. Wege und Mittel dahin sind natürlich so unterschiedlich wie Menschen es sind. Da Kinder, wenn sie auf die Welt kommen, diese erste endecken müssen. Gebe ich als Eltern den Rahmen vor innerhalb dessen sie das tun können. Dieser Rahmen ist bestimmt durch die Bedürfnisse des Kindes, evtl. der anderen Kinder, der Eltern, anderer Menschen, lebensnotwendigen Dingen, der Spielregeln der Gesellschaft und natürlich auch der Wertvorstellungen der Eltern. Im Idealfall wird der Rahmen umso größer je älter und selbstständiger ein Kind wird.
    Und so würde ich dieses Thema einordnen: Was passiert wenn der Rahmen verlassen wird? Manchmal ist das eine natürliche Konsequenz, manchmal auch eine von den Eltern erdachte, die auch vom Kind als willkürlich empfunden werden kann.
    Bei den Folgen gibt es sicher Dinge über die wir uns alle einig sind: Wenn ein Zweijähriger auf die Straße rennen will, wird er festgehalten. Sch* auf sein Bedürfnis die Welt der Straße zu entdecken. Bei manchen Dingen lernt das Kind eben die Welt kennen: Wenn das Eis runter gefallen ist und der Eiswagen schon weg oder das Geld alle, dann gibt es eben kein Eis. Bei anderen Dingen hingegen sind Eltern, Lehrer oder Erzieher in der Pflicht: Zur Schule muss man gehen, egal ob man Lust hat oder nicht (Freilerner ausgenommen ;) ). Sicher muss man schauen, ob es in der Schule ein Problem geht und man kann diskutieren welche Schule - aber Lesen, Schreiben, Rechnen lernen ist eben nicht diskutierbar. Aber bei vielen kleineren Dingen drum herum wie mit "Trinkhalm rumsauen" gibt es eben keine allgemeingültige Regelung.

    Einer meiner Profs benutzte mal den Ausdruck "als Physiker erzogen werden" und damit meinte er durchweg erwachsene Menschen, die da erzogen werden sollen. Gibt es also auch.
    Und ja, es gibt dabei dann auch ein Machtgefälle. Aber gibt es das nicht auch zwischen Eltern und Kindern? Eltern entscheiden was es zu essen gibt, welche Kleidung gekauft wird, ob und zu welchem Arzt man geht, ob und welcher Kindergarten etc. Je älter ein Kind wird umso mehr kann das Kind aktiv mit einbezogen werden und auch Entscheidungen übernehmen. Damit hebt sich das Machtgefälle im Laufe des Erwachsenwerdens auf, aber das es keines gibt, so lange das Kind eben nicht erwachsen ist, sehe ich nicht so.

    Such doch mal nach LKW mit Fahrern. Das kann günstiger sein als ein Komplettumzug und nicht soooo viel teurer als Auto mieten. Dann habt Ihr eine Person mehr, die trägt und bekommt alles auf einmal mit.

    Hmm, danke für einen Hinweis, dass eine Trageberatung auch vor der Geburt Sinn macht (und auch angeboten wird!) und für die Hinweise, wo man qualifizierte Trageberater findet und nicht nur welche, die sich so schimpfen. Dann werde ich mich wohl die Tage mal durchtelefonieren.
    Mein Mann hat ja keinen dicken Bauch und kann dann das Binden üben und mich nach der Geburt "einweisen". Außerdem stille ich, da finde ich darf er dann auch tragen. Ist ja nur fair, die Kuschelzeit aufzuteilen.
    Wenn wir uns in den Tagesablauf mit unserem Baby eingefuchst haben findet sicher auch eine weitere Trageberatung ihren Platz, falls wir das Bedürfnis danach haben.