Beiträge von Almarna

    Jau, Finger weg von Machtkämpfen. Kurz erklären, das reicht.


    Und 3 ist echt noch klein. Winzig! So richtig verstanden hab ich das erst, als der Kleine dann da war und da sind mir dann manchmal die Tränen gekommen, bei dem Gedanken wie viel (viel zu viel!) ich vom Großen verlangt hab, als der im gleichen Alter war, wie der Kleine jetzt.

    Das hängt total vom Kind ab. Unser Großer ist jetzt 5,5 und der kann sich immer noch total schlecht alleine beschäftigen und will am liebsten immer dass jemand mitspielt. Am Liebsten wir Eltern und/oder gleichaltrige Freunde. Der Kleine Bruder wird manchmal gern und manchmal nur zähneknirschend als Spielpartner akzeptiert. Alleine mag er selten.


    Der erwähnte Kleine Bruder hingegen ist jetzt 3 und den bemerkt man oft Stundenlang gar nicht, weil er in einer Ecke sitzt und begeistert mit Bausteinen baut oder seine Autos durch die Gegend schiebt. Er freut sich über Ansprache, ist aber durchaus auch allein sehr oft zufrieden und das war bei ihm von Anfang an so.


    Also lass Dich nicht stressen, Kinder sind einfach sehr unterschiedlich. Auch im Spielverhalten.

    Ich bin normalerweise auch alleinschläferin. Daher schlief der große von Anfang an sehr viel bei seinem papa. Am Anfang haben wir uns abgewechselt: Baby bis zum ersten Stillen beim Papa, der hat ihn mir gebracht, dann schlief er bis zum nächsten Stillen bei mir und dann wieder retour, bis wir es dann irgendwann so gemacht haben, Kind blieb dauerhaft beim Papa und ich bin 2-unendliche Male rübergegangen zum Stillen. So ab ca. 18 Monaten schlief der Große durch.


    Dann kam Kind zwei und der hat aus organisatorischen Gründen von Anfang an bei mir geschlafen. Trotz übung im liegend stillen, hab ich mich auch mit dem Kleinen zuerst immer aufgesetzt zum Stillen. Da ich eine sehr große Brust habe, musste das baby erst eine gewisse Größe und Beweglichkeit gewinnen, dass das bequem im Liegen klappte.


    Seither klappt es aber ganz gut. Beim Stillen kann ich nicht schlafen, aber zumindest dösen.


    Also ja, man kann sich schon dran gewöhnen, es gibt aber auch Zwischenlösungen.

    Das würde ich so gar nicht sagen. Wenn man kurzsichtig ist, hat man ja Quasi eine eingebaute Lupe. Ich nehm zb immer die Brille runter, wenn ich jemandem einen Splitter entfernen muss oder zum Nadeln einfädeln.


    Es gibt also durchaus Einsatzbereiche für kurzsichtige, auch vor der Erfindung von Brillen.

    Wir saufen hier grad langsam ab. Also die Region. Bei uns direkt gehts grad noch, trotz dauerregen seit Sonntag. Der kiga ist morgen vermutlich zu und ich hab noch keine Ahnung ob ich es in die Arbeit schaffe.


    Im Moment wäre mir Schnee echt lieber, zumindest in den höheren Lagen. Dann wäre wenigstens ein Teil des Wassers gebunden.

    Ich hab davon auch schon gelesen und zumindest bei mir könnte es zutreffen. ich war ab dem Zeitpunkt wo ich lesen konnte quasi mit Büchern verwachsen und wurde irgendwann zwischen 1. und 2. Klasse innerhalb kurzer Zeit so krass Kurzsichtig, dass ich nicht mehr lesen konnte, was die Lehrerin auf die Tafel geschrieben hat.

    Bei mir dominieren bestimmt die Männer, schlicht und ergreifend deshalb, weil meine lieblingsautoren, von denen ich die Gesamtausgabe ihrer Werke besitze, lauter Männer sind (Pratchett, Gaiman, O'Brian). Da hilft auch sehr viel Cornelia Funke und Ann Mc Caffrey nicht als Gegengewicht.

    Cesalu Ich verstehe Dein Problem, finde es aber nach wie vor sehr kontraproduktiv Kindern, die eh schon überdreht sind (sie können nicht mehr leise sein im Flur), dann auch noch die Bewegung zu streichen, durch die sie diese Überdrehtheit los werden könnten.


    Unsere Englischlehrerin (Unterstufe, also ab der 5. Klasse in D) hat die Kinder die gestört haben Kniebeugen machen lassen. Eigentlich sehr clever so im Nachhinein betrachtet.

    Genau der Effekt den elena beschreibt. Mir wurde auch beigebracht mich nicht hinzusetzen und ich musste hinterher IMMER die Brille abwischen, weil egal wie, ich hab es nie geschafft freischwebend nicht die Brille zumindest anzutropfen.

    Irgendwann hab ich mich dann gefragt, was auf einem sauberen Klo eigentlich so iiiiihhhh bäähh sein soll und wo der Unterschied zwischen zB dem Schulklo und sagen wir einer Autobahnraststätte die regelmäßig gereinigt wird liegt. Ich kam zu dem Schluss: eigentlich keiner. Seither setze ich mich überall hin (wo es eine Brille gibt, bei nur edelstahl oder nur Keramik geht es mir wie Pamela ) und - oh Wunder - ich bekam auch nicht mehr grausliche Krankheiten wie vorher. Nur dass ich seither das Klo immer sauber verlasse ohne extra wischen zu müssen. Und bequemer isses auch. Win-win.

    dann nach Belieben verändern.

    Also nach Belieben verändern geht schon. Wenn ich mir jetzt einbilde, dass Frodo Blonde Locken bis zum Boden hat, dann ist es kein Problem mein Bild dahingehend anzupassen.


    Ich hab mich mal eine Weile mit Magie beschäftigt und hab mich immer gewundert, was an diesen Visualisierungsübungen eigentlich schwer sein soll, weil sowas mach ich quasi täglich.

    Es ist nur echt schwer zu beschreiben WO das ganze stattfindet, denn diese Bilder haben mit den Augen tatsächlich nichts zu tun. Sie entstehen sowohl bei offenen Augen, zB beim lesen, aber auch genauso mit geschlossenen Augen. Sie stören aber nicht das, was man tatsächlich sieht. Das wäre ja auch beim Lesen sehr unpraktisch.

    Hm, das ist schwer zu erklären. bei mir sind es definitiv Bilder. Aber ich sehe sie nicht mit den Augen. Die Bilder sind immer da, unabhängig davon ob ich die Augen offen oder zu habe. Ich versuch es mal am Beispiel des Herrn der Ringe zu erklären. Am Anfang wird ja sehr genau das Auenland beschrieben und ich hab dann tatsächlich ein bestimmtes Bild des Auenlandes im Kopf. Wie ein Foto oder ein Gemälde. Genauso geht es mir auch mit den handelnden Personen. Die Gesichter sind zwar meist verschwommen, aber ich hab ein genaues Bild in mir was sie anhaben, wo sie in einzelnen Szenen grad hinschauen. Moria ist zB ganz dunkel und weitläufig. Ich weiß genau wie der Schnee aussieht bevor sie nach Moria rein gehen. Ich "sehe" wie Faramir mit Frodo auf dem Balkon steht....


    Und da stimme ich denen zu die ein Problem mit Verfilmungen haben. Ich würde mir den Herr der Ringe Film nie anschauen, weil weder die Schauspieler noch der Rest mit meinem inneren Bild überein stimmt und mir diese inneren Bilder zu wichtig sind, um sie mit äußeren zu ersetzen. Das geht mir aber nicht immer so. Mit den Harry Potter Filmen kann ich gut umgehen und die inneren Bilder beim (wieder)lesen sind trotzdem nicht durch den Film ersetzt. Keine Ahnung woran das genau liegt. Es ist einfach schwer zu beschreiben.

    Ich hab jetzt nochmal aufgepasst: außer ganz viel Gequassel ist da auch ganz viel Musik in meinem Kopf, ich hab auch oft mal einen Ohrwurm, der stundenlang im Kopf weiterdudelt. Nicht einfach die Melodie, sondern der originalgetreue Song, mit Instrumentalbegleitung. Wie ein eingebauter MP3-Player. Und ja, es ist schwarz in meinem Kopf. Keine Bilder, gar nichts zu sehen.


    Vielleicht habe ich deshalb auch wenig Schwierigkeiten, einzuschlafen. Hörbuch ins Ohr, um das Gequassel abzustellen, fünf Minuten später bin ich weggeratzt. Es gibt ja nichts zu sehen, total langweilig


    Ob ich eine Früh-Sprecherin war, weiß ich gar nicht. Lesen hab ich mir mit 5 Jahren selbst beigebracht. Ansonsten bin ich sehr strukturiert, ein Listenmensch. Mathematisches und musikalisches Talent. Aber ob es da wirklich ein Muster gibt?

    Muster glaub ich nicht. ;) Ich hab nämlich dauernd Bilder im Kopf, träume in Farbe, aber das mit dem eingebauten MP3 Player kenne ich auch und ebenso den inneren Monolog, den ich bis ins Erwachsenenalter durchaus auch laut führte, wenn sonst keiner da war. Mathematisch bin ich eine Niete, aber trotzdem Naturwissenschaftlerin.


    Ich denke, dass es da ungefähr so viele Kombinationen gibt wie Menschen. :)


    Deshalb finde ich diesen Thread auch total interessant, weil er Einblicke in den Kopf anderer Leute ermöglicht. Ich schau so oft meine Kinder an und denk mir: "ich wüsst so gern, was jetzt in euren Köpfen vorgeht." Und hier erzählt ihr davon. #applaus

    Meine Jungs und ich waren gestern noch mit den Rädern am Fluss und die beiden sind bis nach 18:00 nur mit T-Shirts bekleided durch den Sand gerollt. :) Dann wurde mir kalt, weil ich mich weniger bewegt hab, also ab nach hause und in die Badewanne. Und das Mitte Oktober! :)