Beiträge von Musicus

    Froschfamilie, danke! Das war so in etwa mein Weg.


    Nussbaum, nichts liegt mir ferner als der Begriff Schuld zu verwenden (mit dem ich schon seit Jahren ein ganz besonderes persönliches Problem habe). Auch wollte ich bestimmt niemanden verletzen. Die etwas rabiatere Formulierung ist wohl meinen Emotionen, was dieses Thema angeht, zuzuschreiben, die zeitweise ziemliche Wellen schlagen. Leben mit Depression kann die Hölle sein, das weiss ich mehr als gut. Ich würde jedoch niemals auf den Gedanken kommen zu sagen, Leben mit dieser Krankheit wäre nicht lebenswert. Ganz im Gegenteil: Ich habe einigermassen gelernt damit umzugehen, und wie MMC schon schrieb, hat mich das ein Stück weit stärker gemacht.

    " An den Pranger stellen" ??
    "Wächter wie in Nazi-Deutschland"?!?


    Jetzt aber mal gaanz langsam, Ihr beiden! Wie kann man aus einer so ernst und höflich formulierten Frage in so eine Richtung gehen?


    Nichts liegt mir ferner als Leuten vorschreiben zu wollen (so ein Quatsch) wer aus welchen Umständen wie viele Kinder bekommt. Schließlich lebt jeder mit seiner Entscheidung. Und als "Unverantwortungsvolles Pack" (Verantwortung wem gegen über eigentlich? Den Kindern? Sich selbst? Der Gesellschaft?) habe ich meines Wissens auch niemanden bezeichnet.
    Und ich schrieb auch eindeutig "wenn du mich fragst" und " ich würde nicht"!
    Das ist doch jedem sein eigenes Bier. Ich hab nur versucht, die Beispiele auf mich und mein eigenes Leben anzuwenden.


    Und nochmal, es geht auch nicht wie von Pamela vermutet, um die allgemeine Überlastung, aber das war ja ganz am Anfang schon mit Hera geklärt.


    VIelleicht nochmal zum Verständnis: ich hatte nach meiner Geburt über zwei Jahre lang schwerste Depressionen. Später habe ich mal irgendwo (glaub es war sogar hier im Forum) das Stichwort Hochsensibilität aufgeschnappt, recherchiert und festgestellt, dass das so ziemlich alles eins a auf mich zutrifft. Dann die Frage: wie leben hochsensible Mütter, meine Suche in vielen Blogs und die Erkenntnis, das fast alle Frauen die ich gefunden habe, mehrere Kinder haben.


    Myrte hat es ganz sicher auf den Punkt gebracht. Ich weiss nicht, ob mir da so eine Art Gen fehlt. Ich hab mir immer mehrere Kinder gewünscht und hadere wohl noch damit dass dieser Wunsch abhanden kam bzw warum das so war und wohl auch so bleiben wird. Es ist ziemlich viel von "vielleicht hätts doch irgendwie geklappt" in diesen Gedankengängen.


    Ich hoffe, ich kam jetzt etwas differenzierter rüber.

    Narzisse, das liest sich wunderschön! Danke für Deinen Beitrag!!


    Bestimmt wächst mit der Anzahl der Kinder auch die Anzahl der Sorgen, Stress, Druck usw (sag ich jetzt mal so) und ich bin bestimmt die letzte, bei der man nicht jammern darf - ich habe zwei sehr gute Freundinnen mit drei Kindern. Mir ging es auch in erster Linie um die pathologische Seite, das heißt eine diagnostizierte Depression oder Hochsensibilität (insofern Hochsensibilität ärztlich diagnostiziert werden kann, das weiss ich nicht genau)

    @Millefolium : danke, damit kann ich wirklich was anfangen!!


    Leia : wenn Du mich so fragst, würde ich in einer finanziell angespannten Lage wohl wirklich nicht über ein weiteres Kind nachdenken. Wie das mit körperlichen Behinderungen ist, maße ich mir nicht an zu beurteilen, weil ich mich als körperlich Nichtbehinderte da sehr schlecht reindenken kann.

    um die Erkrankung oder auch um das Wissen über eigene -hm ich nenns jetzt mal Einschränkungen, beispielsweise bei einem Blog einer hochsensiblen Mutter.


    Über generelle Überlastung hab ich mir noch gar nicht so die Gedanken gemacht. Das könnte aber auch ein Ansatz sein. Danke, Hera!

    Ihr Lieben,


    ich war mal wieder im Netz unterwegs, unter anderem (natürlich wegen persönlicher Motivation) auf einigen Blogs, die sich mit Hochsensibilität, Mutterschaft und Depression bzw. PPD beschäftigen.
    Was mir extrem auffiel, war, das nahezu alle Mütter die ich fand, mehrere Kinder hatten.


    Irgendwie krieg ich den Gedanken nicht aus dem Kopf. Warum will man es nach solch einer schlechten Erfahrung nochmal wissen und wundert sich dann, dass alles- Stess, Druck, Schlaflosigkeit - noch schlimmer (weil zwei oder mehr Kinder) wird?
    Warum kriegen diese Frauen dann weitere Kinder und regen sich dann über die (ich formuliers jetzt mal böse) absehbaren Folgen auf?


    Das ist keinesfalls als Angriff gemeint, sondern eine ernsthafte Frage. Die sich jemand stellt, der nach dem ersten Mal die Reißleine gezogen hat.


    Ich hoffe sehr, dass jemand meinen Gedanken teilen/weiterverfolgen kann und bereit ist, seine Sicht der Dinge hier zu teilen.

    Kaffee scheint sich ja steigender Beliebtheit zu erfreuen, so auch bei mir :)


    Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten? Dass milder Kaffee nicht weniger Koffein hat, habe ich mittlerweile schon rausgekriegt. Doch woher weiss ich, welche Sorte welchen Koffeingehalt hat? Oder sind die alle gleich?

    So, also die Pflaster kosten 6,90 und sind vom Material her wohl das gleiche wie diese Lippenherpespflaster.


    Eigentlich wars nicht schlecht, manchmal haben sie aber nicht richtig gehalten und sind verrutscht (vielleicht mögen sie Bügeln nicht ...).
    Insgesamt sieht die Haut jetzt aber doch besser aus.

    Ich abonnier hier mal. Hier ist es aktuell so, dass ich zwar viele Bekannte habe, doch geht die Kontaktaufnahme meist (eigentlich immer) von mir aus. Ich denk mir wenig dabei und führ auch keine Strichlisten, wer jetzt wen zuletzt angerufen hat, aber es ist doch auffällig. Kommt der Kontakt dann zustande, habe ich allerdings nicht das Gefühl, ich wäre unerwünscht....allerdings fänd ich es schon schön, würde sich mal jemand von sich aus bei mir melden...grad so meine Gedanken dazu.

    Nein, ist er nicht.
    Ich habe deswegen damals auf die Kupferkette gewechselt, und er hat nicht wirklich was gebracht.
    Sorry für meine deutlichen Worte, ist nicht böse gemeint, aber wenn ich dran denke was ich mit dieser Geschichte für einen Nerv hinter mir habe, kommt mir heute noch die Galle hoch..kann Dich also sehr gut verstehen.

    Ja, das tut es. Leider. Mein fa hat damals fünf jahre lang behauptet, das genau diese symptome nicht mit der spirale zusammenhängen. An dem tag, als sie gezogen wurde, war alles schlagartig vorbei und kam nie wider.