Beiträge von mausehaken82

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    Eure Erfahrungen helfen echt, mich daran zu erinnern, warum ich damals ein Baby wollte. Das hat sich in den 14 Jahren halt sehr geändert.

    Ich liebe meinen Sohn. Nicht, dass das falsch rüberkommt. Nur ist er bis heute teilweise extrem anstrengend und leider auch oft beleidigend. Nix mit "wenn sie dich anlächeln".

    Am Ende ist es immer geben, für ihn bis ich umfalle, und eigentlich nix zurück bekommen. Ist jetzt so.


    Hat mich nur nicht motiviert ein zweites zu bekommen. Nun ist es im Bauch und ich würde diesem Kind gerne neu begegnen. Und nicht voller Ängste, Zweifel und Ablehnung.

    Parasol Ich verstehe was du meinst. Für mich persönlich ist das aber einfach nur ein Wunsch. Keine Erwartung. Ich wünsche mir diesmal auch ein Mädchen. Einfach, weil ich schon einen Sohn habe. Kommt es anders, ist das ok. Das würde ich einem Kind nie aufbürden wollen. Es sind meine eigenen Gedanken. Vielleicht will ich endlich mal belohnt werden für den ganzen Aufwand. Ein Ergebnis sehen.

    Ich glaube es lag bei mir viel daran, dass ich so lange eingesperrt war. Mein Sohn hat sofort geschrien, wenn zu viel Eindrücke da waren. Und ich konnte als Mutter nichts ausrichten, nicht wirken. Er hat sein Ding gemacht und sich von mir da nicht beeindrucken lassen.

    Kuscheln wollte er nicht gerne. Irgendwann hat er mir mal gesagt, dass ich immer da sein soll, aber nicht so lait atmen und nicht bewegen.


    Dieses Baby jetzt, kommt in ganz andere Umstände. Bessere. Trotzdem bleibt der Wunsch, dass es ein Baby zum Heilen wird.

    Liebe Raben,


    ich brauche mal euren Input. Mein Sohn ist 14 und Autist mit adhs. Eigentlich ist es bis jetzt immer noch anstrengend. Beleidigungen, Selbstverletzung, kaum Selbstständigkeit usw.

    Ich bin gerade frisch schwanger. Wollte eigentlich kein Kind mehr, da eh kein Mann und so.

    Das hat sich in den letzten zwei Jahren geändert.


    Ich würde gerne mal eure Motivation lesen, warum ihr Kinder bekommen habt und was da dran schön für euch ist.


    Ich hab die ersten drei Monate mit schreiendem Baby auf dem Pezziball im angedunkeltem Raum gesessen. Dadurch habe ich ein total verzerrtes Bild von Baby und Kleinkind.


    Helft ihr mir beim gerade rücken?

    Alle Ansprachen haben bis jetzt nichts gebracht. Sie redet einfach weiter. Wie gesagt, sogar in der Schulzeit vom Sohn, wo ich sie null beachtet habe. Hab sogar die Räume gewechselt (weil ich was anschreiben musste usw.). Es wird einfach weitergeredet. Man trifft ja immer mal wieder so Menschen. Selten, aber es gibt sie.

    Wahrscheinlich kann man echt einfach nur gehen.

    Für mich war es eine komische Erfahrung, wenn jemand deine Grenzen so krass überschreitet. Und du kannst nix machen.

    Abgesehen davon nutzt sie extrem viel Putzmittel. Ich habe hier ja so Ökozeug ausm dm. Also etwas teuer als das einfache. Nach 2x putzen war der Kloreiniger alle und der Badreiniger fast. Mein Mann musste erstmal lüften, da es riecht wie in einer Chemiefabrik. Kam halt noch dazu.


    Wahrscheinlich kann man dann einfach nur gehen bei solchen Leuten oder?

    Liebe Raben,


    meine Nachbarin und ich haben seit einigen Monaten über den Entlastungsbetrag eine Haushaltshilfe. Unser Problem ist, sie redet die ganze Zeit. Natürlich viel Blödsinn, viel rechtes Zeug und einfaches Zeug. Wir bekommen sie nicht unterbrochen. Leider putzt sie in dieser Zeit auch nicht. Ich versuche nicht anwesend zu sein und meine Nachbarin ist jeden Freitag für 2h bei dm.

    Letzte Woche war ich da und habe mit meinem Sohn Schulzeug organisiert. Sie redete wieder ohne Ende. Egal was ich versuche zu sagen oder zu machen. Hab nicht hingehört, hat sie nicht gestört.

    Heute hat meine Nachbarin gesagt, dass das Baby noch schläft und sie beide etwas leise sein müssen. Keine Reaktion, sie stellte sich vor die Kinderzimmertür und redete laut. Baby wurde dann natürlich wach.


    Ich würde das gerne verstehen. Warum reden Menschen so viel ohne eine Grenze zu akzeptieren ? Und wie bekommt man das unterbrochen?

    Ich habe schon an anderen Schulen gearbeitet, wo die Elternhäuser bildungsnah und finanziell besser aufgestellt waren. Da habe ich dieses extreme Zerstören so nicht beobachten können. Deshalb kam ich auf meine These.


    Viele der Kinder in meiner Schule haben einen Integrationsstatus auf Sozial-Emotional und leben mit vielen Geschwistern oft auf engem Raum.


    Ich versuche ihnen viel Aufmerksamkeit zu geben, muss aber die meiste Zeit Schlägereien schlichten.

    Was zusammen gestalten, machen die Kinder eigentlich nicht. Habe es immer wieder versucht.

    Die Aufmerksamkeitsspanne ist bei den meisten Kindern extrem kurz.


    Regeln gibt es und Strafen auch. Wird sich kaum dran gehalten.


    Mondschein Ich denke auch, dass die Kinder nicht gelernt haben wie man mit Sachen umgeht.


    happy spider Grundsätzlich werden die Kinder erstmal nicht als problematisch wahrgenommen. Allersings sind die meisten Kinder sehr körperlich. Schlagen schnell zu usw. Das mit dem Stress kann so stimmen. Wir haben halt auch immer wieder Kinderschutzmeldungen.


    Trin Du beschreibst es sehr genau. Dran bleiben, ist schwierig. Wir arbeiten zur Zeit geschlossen. Ich gebe die meisten Sachen wirklich nur noch auf Anfrage raus. Finde das halt schade, weil ich denke, dass es schön ist, wenn Kinder sich frei etwas nehmen können. Unser Kicker ist jetzt auch kaputt. Durch Rumtragen im Raum, dagegentreten usw. Voll schade.

    Liebe Raben,


    ich mag mal eure Meinung über was lesen, das mich schon länger beschäftigt.


    Es geht darum, dass ich für mich die These aufgestellt habe, dass Kinder aus bildungsfernen, einfachen Elternhäusern keine Wertschätzung gegenüber (Spiel) Sachen haben.

    Direkt geht es bei mir um Kinder zwischen 6 und 12 im Hort. Also (Spiel) Sachen, die nicht die eigenen sind.


    Zur Zeit arbeite ich an einer Schule wo viele Kinder aus bildungsfernen Haushalten kommen. Spielsachen werden oft kaputt gespielt, weil damit "falsch" gespielt wird. Aus Büchern werden Höhlen gebaut wo man dann draufspringt, alles was auf dem Boden liegt, wird liegengelassen und drauf rumgetreten, Außenspielzeug wird einfach irgendwo fallen gelassen usw. Filzstifte kann ich keine mehr hinstellen, da sie immer eingedrückt werden. Der Kö vom Billard wurde zerbrochen, weil damit auf nem Regal rumgehauen wurde. In meiner Klasse sind die Kinder 10 Jahre alt. Außenspielzeug geben wir kaum raus, Sandspielzeug wird übern Zaun geschmissen und die Metallroller schaffen keinen Sand oder andauerndes Hinschmeißen. Die HoolaHoop Reifem werden meiste geknickt.


    Ich würde das gerne ändern, da die Schule nicht so viel Geld hat alles dauernd neu zu kaufen und die Kinder ja nicht ohne alles dasitzen sollen. Deshalb möchte ich die Kinder verstehen.


    Habt ihr ne Idee dazu?

    Ich stell mich mal zu euch. Kann seit Tagen nicht richtig schlafen. Dieses Homeschooling, andere Arbeitszeiten und Umfeld, kein Rausgehen mehr zum Spaß, das ist nix für mich. Fühl mich wie im Knast.

    Und mein Körper weiß gar nicht, wann und warum er schlafen soll :(

    Ja er ist da entspannter. Stress hat er kaum. Keine Kinder und so. Nur seinen Traumjob und zwei Samtpfoten. Oft ist ihm sogar langweilig #blink

    Deshalb gibt es Glitzer oder Konfetti.


    Das mit dem Brief selbst machen, finde ich ja super. Aber wie kommt das Glitzer aus dem Brief raus?