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Auf dem Land hat man keine wirkliche Wahl. Wenn man nicht unfassbar viel Zeit und Geld übrig hat, sein Kind jeden Tag in die Stadt zu fahren und ggf. zusätzlich zu Zeit und Sprit auch noch das Schulgeld zu investieren. Von daher gibt es bei uns faktisch nur die Option der örtlichen Grundschule. Vorteil: Sie können den Schulweg ab Tag 2 allein meistern, haben Freunde in der Nachbarschaft, treffen auch bei den Hobbys Kinder wieder, die sie von der Schule (bzw. vom Kindergarten) kennen und umgekehrt kennen sie in der Schule schon viele Kinder aus dem Kindergarten und von den Hobbys.
Hier hat man selbst bei der weiterführenden Schule keine wirkliche Auswahl, wenn man sein Kind den eh schon sehr weiten und aufwändigen Schulweg nicht noch zusätzlich verlängern und/oder verkomplizieren will. Man ist durch ausfallenden ÖPNV etc. eh schon viel auf der Straße unterwegs, um die Kinder zu fahren. Und wenn man dann noch mehr als ein Kind hat und die ggf. wg. unterschiedlichem Alter und unterschiedlichen Neigungen auf unterschiedliche Schulen gehen, wirds spannend mit der Erwerbsarbeit.
Ich würde also auch unbedingt einplanen, wie flexibel man die Kinder ggf. bei Krankheit etc. abholen kann, wie sie in die Schule kommen, wenn der ÖPNV nicht funktioniert etc. Also unbedingt die Schulwege und spätere Familien- und Arbeitsbedingungen mit einplanen.
Bei uns kam die Frage nachts auf. Deshalb war Apotheke keine Option. Sonst natürlich schon. Aber: Dann bitte dort anrufen, wo man die Medikamente gekauft hat. Falls man das überhaupt noch weiß. Oder falls man eine Stammapotheke hat. Sonst würde sich das für mich doof anfühlen. Bei der 116117 wird ja über die KK abgerechnet. Die Techniker z. B. hat auch eine eigene medizinische Hotline.
Ich habe in die Packungsbeilage geschaut. Das Problem war, dass mein Mann ihr eine halbe Tablette gegeben hatte und zwei Stunden später klar war, dass das nicht reicht. Ich fand es unklar, ob ich quasi im Nachhinein noch aufdosieren kann und ab wann dann der Sechs-Stunden-Abstand gilt, und ich habe vor euch auch noch das Internet konsultiert, aber auch keine klare Antwort finden können. Offenbar habe ich meine Frage nicht klar genug gestellt, entschuldigt.
Ich finde die Frage total verständlich und berechtigt! Wir haben in einer ähnlichen Situation auch schon sehr gute Erfahrungen mit der 116117 gemacht.
Die Lehrkräfte delegieren sowas ja aus gutem Grund ans Elternhaus - weil sie selber nicht die Zeit und die Kapazität dafür haben oder sich die Arbeit sparen wollen. Und ich denke, mit dem oben genannten Projektding wird sich die Schule in der Öffentlichkeitsarbeit schick präsentieren.
Ich sehe da ehrlich gesagt keinen "guten Grund".
Solche handwerklichen Arbeiten können total gut in der Schule gemacht werden. Da gibt es ja ein extra Unterrichtsfach(WAT) zu, wo das mit abgedeckt wird. Übrigens auch kochen, nähen usw. Da macht dann halt die ganze Gruppe dasselbe.
Solche Fächer gibt es aber nicht an allen Schulen. Oder gibt es nur an Schulen mit solchen Fächer solche Projekte?
In der Grundschule meiner Kinder wurden Referate etc. zum Glück ausschließlich in der Schule vorbereitet, damit keine Eltern helfen können oder müssen.
In der weiterführenden Schule meiner Kinder ist das komplett anders. Aber zum Glück hielt sich das Thema bauen bis jetzt in Grenzen. Außer einem Rückgrat musste noch nichts zuhause gebastelt werden.
Ich lebe in Schleswig-Holstein und gestern waren sie tatsächlich in alle Richtungen zu sehen, ich konnte es erst gar nicht glauben. Am meisten war auf der nördlichen Himmelsseite los, aber der Blick lohnte sich, vor allem ging es wirklich schnell, alle paar Sekunden sah es anders aus, mal leuchtete es hier, mal da, mal rot, mal grün-blau.
Gerade sagt meine App Bescheid, dass es auch heute Abend wieder Chancen gibt
Leider reicht es heute Nacht wohl nicht bis in den Süden. Die Kinder hätten es auch gerne mal gesehen. Aber es gibt sicher nochmal irgendwann die Chance, dass man auch hier welche sieht.
Ich hätte dazu mal eine Frage: ich vermute, die Polarlichter sind immer Richtung Norden zu sehen. Stimmt das? (Das ist die Richtung, wo wir am allerweigsten freie Sicht haben, weder von der Hauslage her noch im Ort, da nördlich ein kleiner "Berg" ist)
Bei uns sind sie gestern von Norden nach Osten gewandert. Waren die ganze Zeit aber eher Richtung Nord-Ost.
Wahnsinn!!! Ich lag schon im Bett und wollte eigentlich gar nicht nochmal aufstehen, hab dann aber kurz mal den Rollo ein Stück hochgemacht und einen pinken Schein hinter dem Nachbarhaus gesehen. Also, den Mann vom Sofa und die Schwiegereltern aus dem Bett geholt und in den 2. Stock hoch... Ich bin ganz aufgekratzt jetzt! Meine ersten Polarlichter!
Hier auch! Ich hatte schon geschlafen und wurde vom Kind wegen irgendwas geweckt und hab dann überall im Internet gelesen, dass die Chancen gut stehen. Aber dass man sie so weit im Süden sehen kann, hätte ich nicht erwartet! Ich hab auf der App aber Meldungen in der Nähe gesehen und bin doch nochmal aufgestanden und wir konnten vor dem Haus tolle Bilder machen!
Im Sommer hatte ich sie verpasst. Damit sind es auch meine ersten Polarlichter! Das war einer meiner großen Wünsche, dass ich mal welche sehen kann. Aber hier zuhause? Unfassbar!
Würde sie dann regelmäßig zu dieser Freundin gehen? Wäre die Freundin dann auch regelmäßig bei euch? Oder wie würde die Betreuung, das Essen dort geregelt sein? Einseitig würde ich solche Regelungen nicht machen wollen. Müssen die Eltern der Freundin an diesem Tag nicht arbeiten? Ist das der freie Tag von jemanden?
Ansonsten reicht es doch, wenn abends warm gegessen wird. Ich muss immer irgendwie 3 Kinder, die früh heimkommen, kein warmes Essen außer Haus haben, meine Arbeit und die unterschiedlichen Zeit der Kinder unter einen Hut bringen. Dazu essen die Kinder unterschiedliche Sachen, brauchen unterschiedlich viel Betreuung bei den Hausaufgaben. Da kann ich dann auch nur schnelle warme Sachen machen oder sie essen abends warm.
Ich habe ein sehr, sehr schlecht schlafendes, sehr anhängliches Kind und Kinder, die sehr, sehr lange im Familienbett geschlafen haben oder schlafen. Ich habe das dritte Kind sehr lange auch nachts gestillt. Die anderen beiden habe ich nur wegen der nachfolgenden Schwangerschaften abgestillt, weil es nicht anders ging.
Was mir aber sehr geholfen hat: Die Kinder haben sie in dem Alter von deinem Kind nachts selbst um ihre Milch gekümmert. Sie haben eh immer nur an einer Seite getrunken. Ich konnte irgendwann nicht mehr sagen, wie oft und wie lange sie getrunken haben. Ich habe quasi jahrelang mit dem Arm über dem Kopf geschlafen. Ist nicht bequem, aber man gewöhnt sich daran und ich habe wenigstens geschlafen. Die Kinder haben sich quasi selbst bedient. Ich habe jahrelang in Stilloberteilen geschlafen, die mich nicht haben frieren lassen und die den Kindern einen schnellen Zugang ermöglich haben. So bin ich nie wirklich wach geworden und das Kind auch nicht. Wenn sie nicht mehr ganz so klein waren, dann ging das gut. Sie haben das oft einfach zur Beruhigung gebraucht und in bestimmten Phasen einfach wg. Hunger. Hauptsache, alle konnten schlafen. Ich hatte zum Teil ja dann auch die anderen Geschwister im Bett. Die wurden also auch nie gestört. Ich hab nie groß Licht gebraucht und gesetzt habe ich mich auch nie.
Mein erstes Kind war auch eines, das sich nicht hat ablegen lassen und das quasi auf mir gewohnt hat und nicht allein schlafen konnte. Es wird besser. Wie lange das dauern kann, verrate ich dir jetzt aber lieber erstmal nicht. Aber auch dieses Kind kann im Schullandheim oder bei einer Übernachtung schlafen. Das zweite war dann allerdings so viel einfacher, dass ich mich dann spontan für ein drittes entschieden habe.
Hier sagt man eigentlich nur Kindergarten. Und meint damit alle Alterstufen. Man sagt ggf. in welche Gruppe das Kind geht. Da kann es sein, dass jemand mal "Krippengruppe" sagt. Aber eigentlich weiß man ja, in welche Gruppe das Kind geht - je nach Alter oder wenn man den Namen der Gruppe sagt.
Ansonsten gibt es hier noch den Hort, der ist im Kindergarten und für Grundschulkinder. Und man kann da sein Kind eben abholen und selbst heimgehen lassen, wann man möchte. Der Preis ist nach Buchungszeit gestaffelt.
Die weiterführende Schule von K1 hat noch das Angebot "Offene Ganztagsschule". Da muss man aber x Tage buchen und dann auch fix da sein. Gibt es von Montag bis Donnerstag und ist kostenlos.
Oh, ich finde, seit #LinguisTikTok und Simon Meier-Vieracker gibts da schon immer mehr Gegenwind - der packt gerne mal ne kleine Sick-Spitze mit in seine Videos. Ich glaube, er ist leider hauptsächlich auf TikTok zu finden, aber hier mal You Tube
Ich kann mich erinnern, dass wir ähnliche Diskussion schon früher hier hatten. Mit jedem dieser Threads merke ich, dass ich im Laufe der Zeit milder im Umgang mit falschen, schiefen oder regionalen Sprachgewohnheiten geworden bin. Das Meiste, was uns falsch oder dümmlich scheint, ist schlicht regional und Schichtenzugehörigkeit schimmert auch immer durch. Mit Mitte 20 war ich furchtbar streng in Hinblick auf "richtiges" Sprechen. Falscher Plusquamperfekt, "Man tut nicht tut gebrauchen", falscher Dativ, falsche 2. Form, also "Les" anstatt "Lies" und was es da so alles gibt. Konnt ich mich drüber aufregen! Inzwischen denke ich oft nur, na, Sprache ist halt (manchmal aber auch leider ) fluide. Und einiges ist mir als regionale Schrulligkeit echt ans Herz gewachsen. Mehr Probleme habe ich mit gedankenlos eingedeutschten englischen Formulierungen wie "Ich erinnere das", "Bin ich fein mit", "Am Ende des Tages" und was es da so alles gibt. Aber auch hier: Sprache, fluide. Es lässt sich nicht aufhalten. Das ist schon ok. Und ich habe liebe Freund:innen, die genau so manchmal reden und die ich deswegen nicht minder mag.
Danke für diesen Beitrag, den ich voll unterschreiben kann!
Ich wünsche mir allgemein auch einen milderen Umgang mit Sprachgewohnheiten. Ich habe beruflich mit Sprache zu tun und auch ich mag manche sprachliche Eigenheiten mehr als andere und manche eben nicht so sehr.
Aber ich muss schon auch schmunzeln, wenn manche sich über sprachliche Fehler anderer ärgern und dabei selbst welche machen.
Keiner muss in der Alltagssprache perfekt sein und auch im Schriftlichen nicht. Es hat bestimmt jeder und jede Sprachbereiche, in der er oder sie "Fehler" macht. Ja und manche wissen dann nicht, dass manches nur im Mündlichen ok ist und Schriftlichen eigentlich falsch. Aber ich finde das nicht schlimm. Wichtiger ist mir, wie man Sprache einsetzt.
Ich finde es z. B. total interessant, wie sich "ich erinnere" von Norden nach Süden langsam ausbreitet. Ist standartsprachlich nicht richtig und kannte man früher im Fernsehen vor allem von Helmut Schmidt. Der war sicher ein sehr kluger Mann. Und sicher hat ihm niemand Kompetenz abgesprochen, weil er einen deutlichen Hamburger Einschlag in seiner Sprache hatte.
Aber eben: Sprache ist immer im Wandel. Und manche Sachen, über die sich heute aufgeregt sind, gab es schon sehr, sehr viel länger als viele glauben.
Ich kann dazu nur sehr das Buch von Simon Meier-Vieracker empfehlen: Sprach ist, was du draus machst. Das Buch ist super interessant und sehr unterhaltsam. Auch für Laien absolut verständlich.
ich brauche mal eure Einschätzung zu einem geplanten Kitaausflug. Dieser soll Anfang Juni stattfinden. Es geht in den Berliner Tierpark. Die Kinder sollen um 8Uhr gebracht werden, da es um 8:30 losgeht und ab 16 Uhr sind sie wieder da.
Zum Tierpark wird mit Bus und Tram oder der Ban gefahren. Eine Stecke sind so 30 Minuten.
Sie Kinder sind zwischen 3 und 6 Jahren alt.
Es werden keine Wagen oder so mitgenommen. Unsere Kita hat sowas gar nicht.
Ich finde des Ausflug für mein 3,5 jähriges Kind einfach zu lange. 7 Stunden unterwegs. Davon wahrscheinlich 6 Stunden im Tierpark.
Was sagt ihr dazu?
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Wäre für meine Kinder auch zu lange gewesen. Evtl. ist es zusätzlich sehr heiß. Ist der Tierpark sehr schattig? Oder hat viele schattige Plätze, an denen man wirklich gut Pause machen kann? Meine Kinder hätten in dem Alter mehr Pause gebraucht, als sie gelaufen wären. Und nicht jedes Kind hat Lust, so lange Tiere anzugucken. K3 hätte darauf keine Lust gehabt. Evtl. sind sie auch viel auf Spielplätzen oder bei einem Streichelzoo? Gibt es sowas?
Ich würde auch fragen, wie das geplant ist, ob sie Bollerwagen für die Kleinen ausleihen. Und wie viel sie Pause machen. Zwischen 3 und 6 ist ja ein riesiger Unterschied. 2 Stunden Tierpark wäre hier in dem Alter das Maximum gewesen.
Sie kritisiert allerdings, dass er die Frauenrolle hauptsächlich im "Lieben ud Geben" und in der Mutterrolle sieht und Maria das große weibliche Vorbild sei.
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Danke, ich werde es mir später anhören.
Ich finde allerdings, dass die (durchaus übliche) Verkürzung von Maria auf „Lieben und Geben“ falsch ist.
Ich sehe Maria als eine Frau, die sich auf Gottes Weg einlassen kann, die zu ihrem Kind steht - egal was die Welt sagt, und die durchaus ihren Standpunkt hat und zur Not Gottes Sohn auch Ansagen macht. Diese Verklärung der Maria zu etwas übermenschlichen finde ich wirklich schwierig. Die historische Maria hätte ich gerne kennengelernt. Sie wäre hier bei den Rabeneltern gut aufgehoben gewesen.
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Das ist das Interessanteste zu diesem Thema, das ich seit Langem gelesen habe! Was Maria bei den Rabeneltern wohl für Threads eröffnete hätte ...? Vielen Dank für den Gedanken zur historischen Maria!
Ich wollte nur sicher gehen, weil das ja tatsächlich manchmal sowohl von den Schulen falsch rübergebracht wird ("ihr dürft erst dann mit dem Fahrrad zur Schule kommen, wenn ihr den Fahrrad-Führerschein habt") oder von den Eltern falsch verstanden wird (ich glaube, das kam vor Jahren schon mal in einem Thread vor).
Ja, das ist leider nicht selten so. Danke fürs Klarstellen! Das wird ja auch dadurch untermauert, dass die Kinder, die die Prüfung nicht bestanden haben, auch nicht beim Fahren im Realverkehr dabei sein dürfen. Das wäre ja auch nochmal so wichtig, weil das ja in den Straßen rund um die Schule stattfindet.
Ob man die Prüfung nun besteht oder nicht und damit offiziell mit dem Fahrrad in die Schule fahren darf oder nicht
Nur um das klarzustellen: Es obliegt den Eltern, darüber zu entscheiden, wie ihr Kind zur Schule kommt. Das darf weder die Schule noch die Polizei bestimmen (z. B. in Abhängigkeit vom Bestehen des Fahrrad-Führerscheins).
Ja, da hast du natürlich recht. Und ich würde das auch selbst entscheiden und nicht von der Prüfung abhängig machen. Egal wie die Prüfung ausfällt, müssen die Eltern eh gucken, wie sicher das Kind fährt. Man muss ja auch entscheiden, ob es auf dem Gehweg fährt (falls überhaupt vorhanden!) oder auf der Straße. Es kontrolliert ja auch niemand, ob das Kind die Prüfung bestanden hat oder nicht. Geht ja gar nicht. Auch die Schule kontrolliert das nicht.
Ich hab mich da ungünstig ausgedrückt. Ich meinte damit: Egal, wie die Prüfung ausfällt: Das ist mal was richtig Sinnvolles, das sie da lernen und ich bin froh darum, dass das so ernst genommen wird und wirklich ausführlich geübt und gelernt wird.
Ich drücke auch die Daumen! Ob man die Prüfung nun besteht oder nicht und damit offiziell mit dem Fahrrad in die Schule fahren darf oder nicht: Ich finde es so toll und wichtig, dass sowas vernünftig unterrichtet wird. Praktisch und theoretisch. Das ist so wichtig und ggf. lebensrettend, dass die Kinder das lernen! Einfach mal eine so richtig gute Sache, die die Schulen da machen!
Mein Weg wäre der von Kajak wie so oft. Diese Prüfungen gibt es hier allerdings nur in nett und nur in der Unterstufe. Durchfallen kann man nicht. Es wird nur praktisch geprüft und hat allen Spaß gemacht. Daumen sind gedrückt für Eh.
Interessant, wie unterschiedlich das ist. Bei uns ist das immer in der 4. Klasse Grundschule.
Die Theorie wird mit richtigen Bögen wie in der Fahrschule abgefragt. Vorher wird viel geübt. Und über den Stoff wird immer gleich auch eine HSU-Probe geschrieben (was ja auch praktisch ist, weil eh schon gelernt), die dann ja auch wichtig für den Übertritt ist.
Das scheint aber unterschiedlich zu sein. So wie bei euch beschrieben, ist das natürlich super. Aber Tikaani schrieb ja weiter oben, dass durchaus Kinder durchfallen bei ihnen.
Bei uns sind das auch zwei verschiedene Sachen. Einmal die Prüfung auf dem Verkehrsübungsplatz für Fahrräder. Da sind nur die Polizist:innen mit dabei (Und die Lehrkräfte natürlich.) Und da fallen regelmäßig Kinder durch.
Und natürlich auch in der theoretischen Prüfung! Tikaani Warum sollten bei euch sicher alle Kinder die Theorie-Prüfung bestehen? Da gibt es doch klar richtige und falsche Antworten. Da hat die Lehrerin ja keinen Spielraum.
Das andere, bei denen die Eltern dabei sind und bei denen im Straßenverkehr gefahren wird, heißt bei uns "Fahren im Realverkehr". Da kann man dann tatsächlich nicht durchfallen. Nur vorher aussortiert werden, wenn das Fahrrad nicht 100%ig verkehrssicher ist. Und da sind immer welche dabei, die dann nicht mitfahren dürfen. Und die natürlich, die die Prüfung vorher nicht bestanden haben. Die kann man aber nachholen, wenn es einem wichtig ist. Da muss man dann zu einem Termin einer anderen Schule.
Das Fahren im Straßenverkehr ist dann quasi nochmal eine Übung, bei der einfach nochmal bestimmte Gefahrensituationen in dem Bereich Rund um die Schule geübt werden.
Grundschule (Dorf): Schwimmunterricht früher in der 2. Klasse. Seit Corona in der 3. Klasse. Ein halbes Jahr lang jede Woche. Wurden mit dem Bus zum Schwimmbad gefahren. Lange schwimmt man da nicht, aber es bringt schon was, weil es eben regelmäßig ist und viel Gewöhnung stattfindet.
Gymnasium (Kleinstadt): Hat ein eigenes Schwimmbad. 5. und 6. jeweils bisher mehrere Wochen Schwimmunterricht. Blockweise abwechselnd mit Sportunterricht.
In der Grundschule kann man auch Abzeichen machen. Es wurde sogar angeboten, dass Kinder extra zum Abzeichenmachen mitfahren können an einem Termin, an dem sie gar nicht Schwimmen hätten/in einer ganz anderen Klassenstufe gewesen wären. Das fand ich gut, auch wenn wir es nicht genutzt haben.
Schwimmkurse in den Städten sind rar, aber in einem kleinem Schwimmbad, ländlich gelegen, habe ich immer einen Platz relativ zeitnah bekommen.