Beiträge von braten

    Ich nehme an, weil es beim BuT ja so viele verschiedene Leistungen gibt. Es braucht ja nicht jeder eine Monatskarte oder kosten für eine Klassenfahrt, nicht jedes Kind ist ein Schulkind und braucht den Betrag für Schulmaterial, Ausflüge etc. Es nervt zwar, immer die Anträge ausfüllen zu lassen aber ansonsten ist es eigentlich recht unkompliziert (wenn der entsprechende Bescheid erstmal vorliegt..)

    Xenia ach so, ja du hattest in der Tat auch schon schlaue Beiträge dazu geschrieben - aber die von arnoli fand ich noch besser, gerade in dieser Hinsicht.. 😉 vielleicht sind sie mir aber auch aus anderen Gründen zuerst eingefallen, das kann ich nicht ausschließen. Fühl dich also keineswegs überlesen!!

    Julchen86 vielleicht hilft dir folgende Situation: wir hätten ja um die 15 Jahre auf alles mögliche verzichten müssen, um nur mit großen Kindern als Familie Sachen zu erleben. Da wir das nicht wollten, schauen wir einfach was uns Spaß macht und mal müssen wir Eltern irgendwo mitmachen, wo wir ohne Kinder nicht hingehen würden, mal müssen die größeren Kindern irgendwo hin, wo sie ohne kleine Geschwister nicht hingehen würde, mal müssen die kleinen usw. Mal machen wir was getrennt. Wir gehen auch in Konzerte, in Städte, Gottesdienste, Bälle, Campen, Radreisen... so wie es passt und uns gefällt. Meistens mit Kompromissen. Anstrengend ist das Leben mit Kindern allemal immer, würde ich behaupten. Aber für uns ist das kein Grund, auf Reisen/Unternehmungen zu verzichten noch auf Kinder ;-)

    Was macht ihr denn sonst so in eurer Freizeit? Was entspannt euch? Wenn ich richtig gesehen habe kommt ihr aus B? Dann wäre ja die Anfahrt z.B. an die Ostsee nicht so arg weit (=es würde sich auch für ein paar Tage lohnen), und vielleicht lässt sich das auch verbinden mit Städten? Würdet ihr mit dem Auto fahren? Wir fahren dieses Jahr zum dritten Mal in die Jugendherberge Born/Ibenhorst, die liegt für uns total schön am Wald. Die ersten beiden Male hatten wir immer ein knapp einjähriges Kind dabei, das war selig einfach auf dem Boden (Wald/Strand) herumzukriechen und dreckig zu werden..

    Ich finde an Urlaub ja immer schön, dass man mit relativ wenig Aufwand alle Aufgaben erledigt hat... also Zeit und Muße hat, auf die Interessen der Kinder einzugehen, stundenlang Bagger anzuschauen etc. aber wenn es für euch stressiger ist als zuhause, würde ich nicht fahren. Dann lieber schönes Programm daheim?

    Wir wohnen in einer Kleinstadt in Haus mit Garten an Spielstraße, meine Kinder haben Freunde die auch einfach so unbeaufsichtigt auf der Straße spielen dürfen oder einfach in die Innenstadt zu Eisladen/Kaugummiautomat... Fast alle Wege gehen wir zu Fuß bzw. mit Fahrrad und Roller, wobei mein eines Kind genau gegenüber in die Schule geht und fast alle Hobbies auch sehr nah (das ist auch das Kind, das sich nicht so gern bewegt..). Ein anderes Kind geht in der nächsten Stadt zur Schule und fährt mit dem Bus da hin. Also kurz gesagt: Mein Alltag ist recht bewegt, die beiden großen Kinder haben weniger Wege bzw. weniger Wege aus eigener Kraft, die kleinen Kinder spielen gern draußen und das Grundschulkind hat auch einen halbwegs ordentlichen Schulweg, Kindergartenkind müssen wir jetzt mal mehr mit dem Laufrad fahren lassen...

    Also, ich versuch nochmal meine Intention zu erklären: Ganz viel was ihr von den Kindern oder euch schreibt (vor allem Annanita und RoteDahlie ) kann ich absolut nachvollziehen, also ich mag auch manche Konsistenzen (Haut auf Pudding) nicht oder manche Kombinationen (also z.b. gehören bei mir bestimmte Nudelformen zu bestimmten Soßen). Und ja, Wasser und Kartoffeln schmecken unterschiedlich, das merke ich auch. Mein Mann z.B. merkt sowas überhaupt nicht. Der isst einfach. Meine Familie würde ohne mit der Wimper zu zucken verschiedene Nudelformen miteinander kochen... Also es ist nicht so, dass ich sowas überhaupt nicht kenne. Und auch ich wurde als Kind gezwungen, Lebensmittel zu essen die ich gehasst habe (und z.T. immer noch hasse). Deshalb war eigentlich mein Anspruch und meine Überzeugung, meine Kinder nie zu irgendwas zu zwingen. Das führte aber bei uns zu dem schon mehrfach geschriebenen Kartoffeldilemma und anderen Geschichten, was von daher schwierig ist weil u.a. ein Kind stark übergewichtig ist (genau das Kind, das Gemüse nur roh und da auch immer eingeschränkter isst) und ein Kind zu Übergewicht neigt (trotz Gemüse-Essen und viel Bewegung) - wir Eltern kommen langsam aber sicher aus dem Übergewicht raus... Außerdem kommt dazu, dass wir Eltern am liebsten low-Carb und vegetarisch/vegan essen würden und die Kinder Nudeln mit Fleisch bevorzugen würden. Fleisch ist allerdings wieder so ein Thema, das wollen wir aus ethischen Gründen eher selten und nur mit halbwegs akzeptabler Herkunft kaufen...


    Und dann habe ich mich teilweise über die Schilderungen gewundert, wobei das mit dem Brokkoli ja ein Missverständnis war, ich hab aber nochmal gewühlt und dieses hier gefunden, ich glaube das war der Beitrag über den ich mich ursprünglich so gewundert habe - kann man wirklich Buttermarken so derartig unterscheiden aber Süßigkeiten und Knabberzeug halbwegs wahllos futtern? tannemarie bitte nicht angegriffen fühlen, es geht mir nicht darum dir nicht zu glauben oder so!

    Auch Chips und Süßigkeiten werden problemlos in allen Formen, Farben oder Marken gefuttert. #rolleyes

    Aber wehe, ich kaufe eine andere Buttermarke...#hammer


    So, jetzt muss ich zum Kindergarten sausen, ich hoffe ihr grillt mich nicht!! <3

    ...meine Überlegungen bezogen sich auf die theoretische Annahme: gibt es dieses Phänomen auch bei zb Menschen, die aus Ressourcengründen üblicherweise nur eine kleine Auswahl an Lebensmitteln zur Verfügung haben! Ich meine nicht, dass jemand absichtlich und ohne solche oder ähnliche Not sein Kind hungern lässt!!

    Und warum das Kind lieber panierten Brokkoli isst als normalen, weil paniert doch viel mehr Geschmacksstoffe hat (Fett und die Panadae)


    Es isst auch unpanierten, aber halt nur 2 Stück. Da lohnt es sich kaum, welchen zu kochen.

    ich meinte das mit dem Broccoli, das hatte ich doch eben schon mal geschrieben. Ich hatte das vorher so verstanden, dass dein Sohn nur panierten isst, den unpanierten aber nicht essen kann.

    ich will auch nicht diskutieren! Sorry wenn das so rüberkam. Ich will Fragen stellen, versuchen zu verstehen. Picky Eater hab ich in dem Sinne wie eure sicher nicht, nein. Aber schon sehr unterschiedliche Geschmäcker, die ich unter einen Hut bringen muss, und eben wie Ansadi unterschiedliche Ess-Typen. Und daher interessiert es mich eben, wie es dazu kommt bzw. ob es gerechtfertigt ist, wie ich es mache. Also zb. ob es "zumutbar" ist, das Essen nicht immer so lecker wie möglich zu gestalten.

    ja, es macht natürlich Unterschiede zwischen Sorten, Reifegrad, Zubereitung. Aber bei mir bewegt sich das halt zwischen "die Kartoffeln schmecken so lecker, die kann man auch ohne alles essen" und "naja, so ganz frisch sind die nicht mehr, aber mit Soße gehts eigentlich ganz gut". Das mit den Konsistenzen kann ich total nachvollziehen, ich esse zb lieber keinen Pudding als welchen mit Haut oder Klümpchen. Aber das kann man in dem Fall ja gut benennen und entsprechend machen. Ich finde dieses Unsicherheit, die viele von euch beschreiben so arg, schon beim mitlesen - was isst das Kind nächste Woche, warum isst es jetzt nicht mehr das was es über Jahre sicher gegessen hat...

    Mein Kind isst keine Soßen. Auch keinen Ketchup etc. Da kommt der Eigengeschmack natürlich noch viel mehr zur Geltung.


    Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mir mal Sorgen darüber machen könnte, dass eines meiner Kinder ins Untergewicht rutscht. Wir neigen alle zu Übergewicht und bei den anderen muss ich ja eher schauen, dass es nicht zu viel wird. Auch das betreffende Kind war früher knapp unter Übergewicht. Es hat immer zwar schon sehr ausgewählt, aber das was er mochte sehr gerne und viel gegessen. Und mit dem was er mochte auch immer und überall noch etwas gefunden was ging. Jetzt ist er knapp über Untergewicht. Weil es durch die immer weiter eingeschränkte Auswahl immer schwieriger wird. An einem großen Buffet geht da dann oft nur Fleisch (falls akzeptiertes vorhanden, trocken Baguette und eventuell der süße Bereich) Ich stelle mir das nicht schön vor :(

    nein, das stelle ich mir auch nicht schön vor! Und ich weiß ja aus eigener Erfahrung und Praxis, vor welchem Konflikt du stehst im Zusammenhang mit den anderen. Ich hab auch ein Kind, das keinen Ketchup isst und keine Tomaten, saure Gurken, Essig... aber noch genug anderes.


    Der Gedanke mit der Sosse kommt aus meiner Erfahrung mit meinen. Die essen alle sehr gern Instant-Bratensosse, und ich verlange hin und wieder, dass sie zum Sattwerden auch ein paar Kartoffeln essen und nicht nur zb Frikadellen, die bekommen sie in begrenzter Menge. Und ich finde eben hier, wenn Kinder das Lebensmittel grundsätzlich essen und die Soße auch, dann können sie sich davon satt essen. Wenn ich nämlich dem einen erlaube, sich stattdessen ein Brot zu machen, will der den die Kartoffeln nicht so sehr stören würden auch (vielleicht auch "nur" aus Geschwisterrivaliät/Futterneid/weils grad leckerer erscheint) Brote streichen und ich könnte mein Essen weg schmeissen...

    Und warum das Kind lieber panierten Brokkoli isst als normalen, weil paniert doch viel mehr Geschmacksstoffe hat (Fett und die Panadae)


    Es isst auch unpanierten, aber halt nur 2 Stück. Da lohnt es sich kaum, welchen zu kochen.

    klar, das ist natürlich leckerer - es klang für mich so als würde er den unpanierten total ablehnen! dann habe ich den Punkt vielleicht falsch verstanden, so klang es für mich so ein bissle "verrückt"...


    braten : aber es gibt unterschiedliche kartoffelsorten, unterschiedliche reife- und lagerungszustände. Und dann alleine die Zubereitung zu salzkartoffeln kann so unterschiedlich gemacht werden, dass da erhebliche Unterschiede in Geschmack und Konsistenz entstehen. Das ist für mich der Unterschied von sattessen an Kartoffeln zu mal probieren und dann lieber hungern. Und dann noch andere zubereitungsarten - da ist doch der Geschmack ganz anders.

    (Ansonsten lese ich hier mehr interessiert mit und habe mir die Fragen von braten auch schon gestellt - was passiert, wenn man einfach nur essen hinstellt und keine alternativen bietet? Hungert sich ein Kind wirklich bis in die komplette Unterernährung bis hin zu zwangsernährt? - Und, nein, das soll kein Vorschlag oder Angriff sein! Auf gar keinen Fall.)


    ja, es macht natürlich Unterschiede zwischen Sorten, Reifegrad, Zubereitung. Aber bei mir bewegt sich das halt zwischen "die Kartoffeln schmecken so lecker, die kann man auch ohne alles essen" und "naja, so ganz frisch sind die nicht mehr, aber mit Soße gehts eigentlich ganz gut". Das mit den Konsistenzen kann ich total nachvollziehen, ich esse zb lieber keinen Pudding als welchen mit Haut oder Klümpchen. Aber das kann man in dem Fall ja gut benennen und entsprechend machen. Ich finde dieses Unsicherheit, die viele von euch beschreiben so arg, schon beim mitlesen - was isst das Kind nächste Woche, warum isst es jetzt nicht mehr das was es über Jahre sicher gegessen hat...

    Ansadi dann ist es bei deinem Kind vielleicht die Wahrnehmung, die sehr speziell ist.


    Gwynifer mir ging es ja um die Frage: warum zb. der Broccoli nur paniert, und nicht "einfach so". Wenn einer keine Spätzle mag, ist ja klar dass Käsespätzle nicht gehen. Das wäre ja so als würde man sagen, du magst Käsebrot, dann musst du auch Wurstbrot mögen. Und auch mit den Knödeln: da verändert sich ja die Konsistenz sehr. Meine haben halt eine Weile gemeint, sie könnten Kartoffeln nur in den "speziellen" Formen essen, aber nicht einfach so gegart. Mir schmeckt Kartoffelgratin bestimmt auch nochmal besser als einfach gekochte Salzkartoffeln, aber normale Kartoffeln sind in meiner Wahrnehmung nicht so viel anders als die im Gratin! Und der Unterschied roh/gekocht, den sehe ich ja ein. Das ist ja auch kein Problem, dann stellt man die Lebensmittel eben roh auf den Tisch, soweit das möglich ist.

    ich muss mal hier reinhüpfen und was blödes fragen. Ich meine es nicht als Angriff, ich kenne eure Kinder ja nicht und weiß nicht um die Gründe/Ursachen für die Verweigerung.


    Ich finde es nur so sonderbar, warum z.B. Broccoli nur paniert geht. Ich kann es mir erklären, dass jemand bestimmte Lebensmittel nicht mag, oder zb. Gemüse nur roh, nicht gekocht - da ändert sich die Konsistenz etc. Aber meine Kinder zb mögen Kartoffeln in gegarter Form als Gratin, Bratkartoffeln, tw. als Kartoffelsalat. Und ich finde, dann können sie ab und zu auch Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln essen - gleiches Lebensmittel, annähernd gleiche Zubereitung (=gegart, also Konstistenz im wesentlichen gleich)


    Eine von euch schrieb, das Kind mag Süß- und Knabberkram in sehr großer Vielfalt - wie kann das sein, das sind ja auch sehr verschiedene Lebensmittel, warum ausgerechnet diese Sachen und "normale, gesunde" Lebensmittel nur in so wahnsinnig kleiner Auswahl?


    Ich meine damit nicht: Das ist alles Quatsch und man muss sie nur zwingen!! Aber können die Kinder das erklären? Ist es (auch) eine Art Machtkampf? Was wäre wenn es euch nicht möglich wäre, so besonders zu kochen (also z.B. wenn ihr aus diversen Gründen nur eine kleine Auswahl Lebensmittel zur Verfügung hättet?)


    Nochmal: nicht als Angriff zu verstehen, es interessiert mich einfach!

    conundrum ich denke ich verstehe was du meinst.


    Für mich war die Lösung, mich da (in meinem Fall zb auch Trageberatung) ziemlich zurück zu ziehen - dh ich habe auch sämtliche Facebook-Seiten entliked etc.)


    Vor allem die Verbindung aus Themen wie Tragen (was für mich erstmal „nur“ eine tolle Kombination aus Bedürfnis erfüllen und Alltag bewältigen ist) und „Mode“ (ich denke an ein Foto von einem Kleinkind im Tragetuch, wo die Tuchenden meterweit runterhingen und „drapiert“ waren) finde ich nach wie vor schwierig, weil es so was ähnliches suggeriert wie vielleicht das perfekte Picknick mit weiß gekleideten kleinkindern, die niedlich und sauber auf der Decke sitzen (ich kenne den Blog nicht, auf den du dich beziehst, kann es mir aber ungefähr vorstellen)


    Was ich dagegen tun kann weiß ich nicht, außer meinen Alltag „unperfekt“ zu leben und auch nix anderes zu behaupten..?

    Ich würde das für keins meiner Kinder wollen, dass es regelmäßig so viel süßes/knabberzeug isst, da würde ich überhaupt nicht am Gewicht argumentieren... sie könnten sich gern treffen und so, und auch mal in der Hütte picknicken etc, aber wenn es irgendwie möglich ist würde ich das gern „in akzeptable Bahnen“ lenken. Wenn es unregelmäßig/ausnahmsweise wäre hätte ich kein Problem damit!