Beiträge von Aomame

    Die Erbse zeigt der Zuckerschote, wie man Esel schreibt. Die Schote malt die Buchstaben mit großer Mühe ab und zeigt sie mir stolz. Dann sagt sie: "jetzt weiß ich, welche Buchstaben man für Esel braucht! -- ich schreib es mir schnell mal auf, damit ich es nicht vergesse."

    Die Zuckerschote möchte Joghurt mit Apfelmus essen. Erst Joghurt, oben drauf Apfelmus. Aber die Schüssel passt nicht. Und in der neuen Schüssel passt die Ratio nicht, da muss mehr Apfelmus rein. Aber mit mehr Apfelmus schmeckt es noch ekliger. Und als sie aber nicht mehr Joghurt kriegt, um das wieder auszugleichen, bleibt ihr nur, schreiend und tobend die Küche zu verlassen.


    Nach etwa zwanzig Minuten kehrt sie in die Küche zurück, setzt sich an den Tisch, steckt einen Löffel des Joghurt-Apfelmus-Gemischs in den Mund und sagt zufrieden: "So schmeckt es viel besser." Die Erbse fragt nach: "Wie schmeckt es viel besser?" Ich rate: "Ohne Wutanfall?". Die Zuckerschote: "Ja, genau", und isst die Schüssel leer.

    Oh, entschuldige! Ich hatte ganz vergessen, was für ein emotional besetztes Thema das ist #taetschel


    Also, ähm, natürlich zählt das Tor nicht mehr, weil es regnet!! die Erwachsenen sind alle losgestürmt, um Geschirr und Decken ins Trockene zu bringen, und das Kind im Ballbesitz hat die Gelegenheit genutzt, diesen noch einmal ganz elegant im Tor zu versenken. Was aber nun grade niemanden gekümmert hat. Dann ist es auch rein, um sich mit den anderen vom Fenster aus das Gewitter anzuschauen. Und jetzt liegt er da, der Ball. Das steht doch AL-LES im Gedicht?!!


    (vielleicht, wenn ich es mir so recht überlege, ist das Haiku doch eine zu reduzierte Form für mich. hm)

    Oh wie toll! Was für ein Glück für den Mann!!!! Riesengroßen Respekt für die schnelle und dann auch noch genau richtige Reaktion.#blume


    Ich sollte wirklich auch mal wieder meine Kenntnisse auffrischen, da ist echt kaum mehr was von über, wenn ich so drüber nachdenke #hmpf

    Das Zuckerschötchen hat heute sehr viel Zeit damit verbracht, eine renitente Dreijährige zu sein#kreischen#yoga Hat aber im Zuge dessen einige Perlen produziert...


    Heute morgen, knapp vorm Kragenplatzen, stelle ich fest "du bist echt ein riesengroßer Sturkopf". Die Schote, nachdenklich: "Ja. Aber nur wenn ich auf zwei Beinen stehe. Wenn ich auf vier Beinen stehe, bin ich ein Pony." (und galoppiert davon. In die der gewünschten Richtung diametral entgegengesetzte, natürlich).


    Heute abend, nach einem unendlichen Ringen um jeden Schritt im Bettgehprozess: "Ich bin als erste fertig, ne Mama? Ich bin schneller fertig als die Erbse! weil ich vieeeel schneller getrödelt habe!" 8o (und Recht hatte sie auch noch...)

    Die Zuckerschote beschäftigt sich derzeit intensiv mit Familienplanung: "Mama, wenn ich eine Mama bin, dann will ich ein Baby haben. Und das heißt dann Sterntaler. Und das Baby, das du dann hast, heißt Regenbogeneinhorn." (Meine Einwände, dass das nicht so recht ins familiäre Benamsungskonzept passt, wurden beiseite gewischt: "Aber Mama, das ist doch dann ein BABY!!!"; von meinen Bedenken, ob ich dann überhaupt nochmal ein Baby bekommen möchte, habe ich dann erst gar nicht angefangen.)

    Die Zuckerschote tobt wie eine aufgezogene Hummel durch die Wohnung. Ich frage "Was haben sie denn dir heute ins Trinkwasser gemischt?". Die Schote bleibt stehen, denkt nach, und informiert mich ernsthaft: "einen Hund. Die haben mir da einen Hund reingemischt." und saust wieder davon.


    (zweieinhalb Minuten später, nach einem waghalsigen Kissenstunt: "Mama! Jetzt haben die noch eine Katze in den Hund gemischt!!!" und wieder ab.)

    Wir haben auch kein Auto, sondern eine Kombination von Carsharing für kleinere Sachen und Mietwagen für längere Familien-/Freundebesuche/Urlaube (so dreiviermal im Jahr; sobald man über Nacht weg ist, rechnet sich das Carsharing gegenüber dem Mietauto nicht mehr, unserer Erfahrung nach). Der Vorteil daran ist, finde ich, dass man dann für die langen Fahrten auch wirklich auf so ein Riesenteil zurückgreifen kann mit Platz für alles und jeden, das hätten wir so sicher nicht, wenn wir doch mal ein Auto kaufen würden. Die Carsharing-Autos sind dagegen hier aber oft echt klein, so dass man sich schon ziemlich quetschen muss. Da unterscheiden sich die Anbieter in den Städten ziemlich, auch was Standorte und Buchmodalitäten angeht.


    Das allermeiste machen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wir sind es gewohnt, aber es schränkt schon echt auch ein. Die Wegzeiten werden deutlich länger und der Radius verkleinert sich.

    Liebe Schlehe, ich freu mich, dass du bleibst! -- und lächerlich finde ich keine dieser Denkbewegungen, das Forum ist komplex, die Frage ist komplex, und du selbst neigst zum komplexen Denken. Schön, dass es dich letztlich an diesen Punkt geführt hat.