Beiträge von Aomame

    Ich kenne es nicht, hab mal Web of Trust befragt:


    https://www.mywot.com/en/scorecard/starofservice.com


    Die scheinen sich uneins zu sein, allerdings wird unterstellt, dass die positiven Rezesionen zumindest teilweise Fakes sind.


    Ich glaube, ich wäre gegenüber jemandem, der mir ungebeten Dienstleistungen anbietet und dafür Geld haben will, sehr skeptisch eingestellt.


    Edit: Ich würde denken, dass es sich nicht um eine Virenmail handelt, sondern einfach um ein maximal aggressives Kundenaquisitionsmodell. Wäre mir aber unsympathisch.

    Ich betreue bei einem Kindergeburtstag mit. Aus dem Sandkasten wird mir von einem dreijährigen fleißigen Koch ein Eimer Sand mit Löffel gereicht. Ich frage nach, was ich denn da zu essen kriege: "Nudelsuppe. Mit Marshmallows". Begeistert esse ich also Nudelsuppe mit Marshmallows, finde sie wirklich toootaaal lecker, aber nach einem halben Eimer bin ich dann auch wirklich satt und gebe sie dem Koch zurück, damit er auch noch was abbekommt. Die Reaktion: "Nee, mir schmeckt das gar nicht!"

    "Mama! Unser Schneemann ist weg!!!" :D

    #lol Manche Erkenntnis trifft einen auch spät noch hart...



    Die Zuckerschote betrachtet einen Matschberg aus Lebensmitteln auf ihrem Teller:
    "Eieiei auweia. Händewaschen gehen. Nug Sauerei macht."

    Das Zuckerschötchen hat zum Geburtstag einen Dinosaurier bekommen, der seitdem pausenlos die Gegend geschleppt wird und mit lautem GRRRRR alle Leute anfällt. Als wir dann eines Morgens irgendwann so gar nicht aus dem Haus kommen, frage ich, ob sie vielleicht den Saurier in die Kita mitnehmen möchte? Tiefernst blickt sie mich an: "Nein. Saurier zu fährlich."


    Und auf dem Rückweg von der Kita: Wir gehen den langen langen Weg durchs Treppenhaus (wir wohnen im Dachgeschoss, Altbau). Bei jeder Tür wird gefragt "ist das?" Ich nenne also die ganzen Nachbarn, bis wir vor einer leerstehenden Wohnung stehen. "Das war mal die Wohnung von Frau Meier, aber die ist jetzt schon ausgezogen". Zuckerschötchen nickt zufrieden und wendet sich der nächsten Wohnung zu. "Ist das?" "Da wohnt Herr Müller." Zuckerschötchen: "Auch auszogen. Schlafenszeit."

    Beim Abendessen.


    Das Zuckerschötchen, ernst: "heute nicht. Heute nicht, Mama, heute nicht!"
    Ich, ratlos: "was denn heute nicht?"
    Zuckerschötchen zeigt mit Grabesmiene auf den Rohkostteller mit geschälter Gurke: "Gurkenschale."


    (scheinbar eine große Enttäuschung #weissnicht )

    Mehr aus Erbses schöner Märchenwelt:


    Die Erbse ist eine Prinzessin. Der Erbsenpapa ein Prinz. Die beiden sollen heiraten. Dafür müssen sie sich natürlich erstmal kennenlernen. Zu den Vorbereitungen gehört offenbar, dass sich die Prinzessin einen Ball unter das T-Shirt schiebt. "Das ist dann eine Überraschung für den Prinzen".


    Erbse: Hallo Prinz, ich bin die Prinzessin!
    Erbsenpapa: Hallo Prinzessin! Was hast du denn da? Bist du wohl schwanger?
    Erbse, böse: Erst heiraten!!!!

    Märchen durch die Erbse reinterpretiert, Teil zwei.


    Ich bin Dornröschen und schlafe hundert Jahre.
    "Ich weck dich jetzt auf, Mama. Aber ich bin nicht der Prinz, ich bin die gute Fee."
    Nachdem ich aufgewacht bin:
    "Sooo. Jetzt rufe ich mal den Prinzen an, den will ich sowieso schon längst heiraten."
    Erbse telefoniert.
    "So, der Prinz kommt dann jetzt vorbei. Und dann macht er mit seinem Schwert ganz vorsichtig die Rosen ein bisschen ab, dann kommen wir raus."


    Der arme Prinz. Zum Handwerker degradiert. Aber für Dornröschen irgendwie entspannter, nicht gleich den nächstbesten heiraten zu müssen.

    Die Erbse ist Aschenputtel. Ich, eher unwillig, bin die gute Fee.


    Aschenputtel: Hallo gute Fee, ich heirate morgen!
    Gute Fee: Oh, herzlichen Glückwunsch! Wen denn, den Prinzen wahrscheinlich, oder?
    Aschenputtel, leicht empört: Nein!!! Die Stiefmutter!!


    ---


    Das Zuckerschötchen liegt auf dem Wickeltisch und sinniert: "Papa... Erbse... Zuckerschötchen... Mama... Ball." Na, da haben wir dann ja alle wichtigen Haushaltsmitglieder zusammen.

    ... wenn du auf vehemente Aufforderung hin den nachmittags bereits sichtbaren Mond mit "Der Mond ist aufgegangen" besingst, und plötzlich merkst, dass sich auf deinem T-Shirt ein nasser, runder Fleck bildet #heul


    ... wenn dein Gegenüber die von ihm selbst am Vortag entworfene Kulikritzelei auf dem TIsch mit einem begeisterten "Wooooow!!" kommentiert





    (edit weil mal wieder abgeschickt, statt smileys auszuwählen #stirn )

    Ich kenne es in solchen Kontexten auch so, dass man quasi eine Doppelanrede wählt, also "Sehr geehrte Frau Dr. Gugelhupf, liebe Christine", sonst lieber Formulierungen mit direkter Anrede vermeiden, wenn das nicht geht, das "Sie" wählen.


    Vorher anrufen und Interesse bekunden würde ich in so einem Fall auch auf jeden Fall.


    Edit: Und im Bewerbungsschreiben alles relevante aufzählen, also auch die Erfahrungen beim gleichen Arbeitgeber. Etwa: "Während meiner vierjährigen Tätigkeit bei der xxxx-GmbH durfte ich umfassende Erfahungen mit ... machen." Gleichzeitig auch immer darauf hinweisen, was du jetzt zusätzlich noch mehr kannst: "Die bei xxx gewonnenen Grundlagen in konnte ich in meiner nachfolgenden Tätigkeit als ... gewinnbringend anwenden und festigen. So habe ich zwischenzeitlich Kompetenzen in ... erworben" -- du weißt, was ich meine...


    Viel Erfolg!

    Die Erbse beschäftigt sich gerade viel mit der zugegebermaßen durch unterschiedliche Einflüsse und widersprüchliche Informationen sehr verwirrend gewordenen Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion:


    "Vielleicht gibt es ja die Zahnfee auch gar nicht!"
    Mein Versuch eines Spagats zwischen den unterschiedlichen Einstellungen ihrer Bezugspersonen: "Ja, bei manchen weiß man es einfach nicht so genau"
    "Hmmm... Und dann müssen die Weihnachtswichtel die ganze Arbeit machen!"

    Ich wollte noch was nachtragen -- Ich war mit der Erbse dann noch beim Arzt, und bei dem habe ich zwei Sachen gelernt.


    Erstens: Schonkost wird (von ihm) bei Magen/Darm-Geschichten grundsätzlich nicht mehr verordnet, weil sie -- und insbesondere der Verzicht auf Milcheiweiß, so man das denn überhaupt isst -- die Darmflora völlig durcheinander bringt, und es sehr langwierig ist, die wieder aufzubauen, sodass man auf lange Sicht oft mehr schadet als zu nutzen. Gegessen werden soll und kann alles, worauf man Lust hat.


    Und zweitens: Auch Vomex wird (wiederum von ihm) grundsätzlich nicht mehr verschrieben, da die Nebenwirkungen massiv sind und in keinem Verhältnis zur Wirkung stehen. (Dass mich erst seine Sprechstundenhilfe überhaupt darauf gebracht hat, dem Kind Vomex zu geben, hat er unkommentiert gelassen.)


    Fand ich erhellend und wollte es eeshalb mit euch teilen.

    Erbse: "Mama, kannst DU einen Pariser bauen??"


    8o Ähhh...




    (mit Holzklötzen. Nämlich den Pariser Eiffelturm. Hatte sie, wenn auch unvollständig, aus einem Kinderbuch.)

    Wenn nur noch der Schluck Wasser hochkommt, geb ich irgendwann ein vomex Zäpfchen. Dann kann man etwas mehr trinken und dann den vomexrausch ausschlafen.

    Ja, das war jetzt letztendlich auch meine Strategie #schäm Auch wenn ich es vielleicht doch noch darauf hätte ankommen lassen können, ob das Fieber allein schon ausreichend arbeitet. Jedenfalls schläft sie jetzt wieder tief und fest, und ich mache das Vomex dafür verantwortlich statt die Dehydrierung und fühle mich gleich besser... #augen


    (und dieser Beipackzettel... grusel. Unter anderem kann Vomex Übelkeit, Durchfall und Erbrechen herbeiführen -- wtf??? ganz abgesehen von Hallus und Angstzuständen. Wieso haben eigentlich grade die Medikamente, die Kinderärzte gerne en passant als Standardlösungen verschreiben, so krasse mögliche Nebenwirkungen? Nasentropfen machen mich da auch immer fertig)