Beiträge von Aomame

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    "Mama, ist dein Tshirt so dünn wie deine Strumpfhose?"
    "Nein, das ist ganz normaler Tshirtstoff, so wie deine Tshirts auch."
    "Hm. So dünn wie ein Rülpser also."


    Äh, ja. Ungefähr so vielleicht. #confused

    - es war eine verfaulte Orange

    :D Erinnert mich an ein Gespräch mit der Zuckerschote gestern. Sie hatte den Obstkorb ausgeräumt und eine sehr ordentliche Obstschlange über den Küchenboden ausgelegt ( #yoga ). Plötzlich hält sie mir stumm und anklagend etwas entgegen. Ich frage über die Schulter, was los ist, sie, ganz beherrscht, aber mit angeekeltem Gesicht: "ich glaube, Hange (=Orange) ist ein kleines bisschen matschig." Es war eine durch die Schimmelschicht noch notdürftigst zusammengehaltene Mandarine, deren Saft am Kind und am Boden entlang rann. Ich musste das beherrschte Understatement doch ziemlich bewundern.

    Seinerzeit hat mein von mir sehr bewunderter Klassenlehrer (6. Klasse) die Lobhudelei am Elternsprechtag mit der ultimativen Ehrung abgeschlossen: "She'll make a good wife to someone one day."


    Ich fand es etwas komisch, hab mich aber drüber gefreut, weil ich ihn total toll fand, und habe versucht, meine Fähigkeiten mal in diese Richtung umzuinterpretieren (meine Mutter hat sich glücklicherweise sehr aufgeregt, sodass mir eine Alternativinterpretation zur Verfügung stand, auch wenn ich es doof fand, dass sie ihn angegangen ist). Ich hoffe sehr, dass meine Kinder nicht an so jemanden geraten.

    Dem Zuckerschötchen ist der Becher umgekippt und sie matscht mit wissenschaftlichem Interesse in der Pfütze rum. Ich mosere über die Sauerei und dreh mich zur Spüle, um den Lappen zu holen. Das Zuckerschötchen, drohend: "Lass meine Sauerei Ruhe!"

    Ich hab schon wieder was (und hoffe, ich spamme den Faden nicht voll... #angst )


    1.) Mir ist das Deckenlicht zu grell und ich mache es aus. Die Schote erkundigt sich interessiert, warum ich es ausgemacht habe.
    Ich: "Das Licht hat mich geblendet"
    Schote, ernsthaft: "Geblendet? Ich glaube das war ich!"
    ((Dann läuft sie los, um die Marienkäfertaschenlampe zu holen und mir in die Augen zu leuchten...))



    2.) Das Schötchen verkündet: "Ich liebe Mama!" ( #love ) Die Erbse denkt intensiv nach, und teilt dann mit: "Ich liebe Paprikageschmack."

    Die Erbse wird gerade von ihrem Papa aktiv zum FC-Nürnberg-Fan sozialisiert. Heute hört er mit ihr zusammen die Radioübertragung: Nürnberg gegen Hannover, läuft aber immer wieder aus dem Raum, weil er nebenher rumräumt. Der Erbse fällt also die Aufgabe zu, ganz genau aufzupassen, damit sie nichts verpassen.


    Irgendwann fällt der Name des Nürnberger Torwarts -- Kirschbaum -- was sie beide amüsiert. Die Erbse will dann wissen, wie der Hannoveraner Torwart heißt, ihr Papa weiß es aber nicht und trägt ihr auf, genau auf den Kommentar zu hören. Plötzlich ruft die Erbse: "Papa, ich weiß es, der Torwart heißt Kasten!" -- ??? -- "Doch, ganz sicher! Der Mann hat gesagt, die Nürnberger haben haarscharf am Kasten vorbeigeschossen!!"

    "Papa trinkst du dein Benzin?"

    :D riecht vielleicht nicht so appetitlich...?



    Die Zuckerschote isst konzentriert Weintrauben. Als der erste Zweig säuberlich leergepflückt ist, reicht sie ihn mir herüber und kommentiert: "Tannenbaum brauch nich".

    Das Zuckerschötchen darf auf dem Spielplatz auch mal auf die Seilbahn und ist stolz wie ein Honigkuchenpferd. Die Erbse lobt enthusiastisch: "Ooooh! Das ist ja fast genauso toll wie wenn im großen Klo Pipi rauskommt!!!"

    Die Kinder haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Kinderzimmer zu putzen, und bewaffnen sich mit einem Arsenal Waschlappen #augen
    Die Zuckerschote stellt bald fest, dass sie ihren Wirkungskreis im Rest der Wohnung deutlich erweitern kann, und sucht sich andere Orte. Die Erbse hatte aber auf Teamarbeit gesetzt und ruft, zunehmend verärgert, dass die Zuckerschote nicht wiederkommt: "Komm sofort her! Ich brauche deine Schrubbigkeit!!!"

    Die Zuckerschote klettert zum Essen auf ihren Stuhl, lässt sich schwer drauf fallen und seufzt dramatisch "Meine Güte!"
    Ich muss grinsen, weil ich mich ertappt fühle, und bestätige: "Ich weiß genau, was du meinst. Meine Güte."
    Die Zuckerschote, streng: "Nein Mama. Meine Güte!"

    Ich kenne es nicht, hab mal Web of Trust befragt:


    https://www.mywot.com/en/scorecard/starofservice.com


    Die scheinen sich uneins zu sein, allerdings wird unterstellt, dass die positiven Rezesionen zumindest teilweise Fakes sind.


    Ich glaube, ich wäre gegenüber jemandem, der mir ungebeten Dienstleistungen anbietet und dafür Geld haben will, sehr skeptisch eingestellt.


    Edit: Ich würde denken, dass es sich nicht um eine Virenmail handelt, sondern einfach um ein maximal aggressives Kundenaquisitionsmodell. Wäre mir aber unsympathisch.

    Mein allerliebster Dalai Lama-Witz (featuring His Holiness himself):



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    Ich betreue bei einem Kindergeburtstag mit. Aus dem Sandkasten wird mir von einem dreijährigen fleißigen Koch ein Eimer Sand mit Löffel gereicht. Ich frage nach, was ich denn da zu essen kriege: "Nudelsuppe. Mit Marshmallows". Begeistert esse ich also Nudelsuppe mit Marshmallows, finde sie wirklich toootaaal lecker, aber nach einem halben Eimer bin ich dann auch wirklich satt und gebe sie dem Koch zurück, damit er auch noch was abbekommt. Die Reaktion: "Nee, mir schmeckt das gar nicht!"

    "Mama! Unser Schneemann ist weg!!!" :D

    #lol Manche Erkenntnis trifft einen auch spät noch hart...



    Die Zuckerschote betrachtet einen Matschberg aus Lebensmitteln auf ihrem Teller:
    "Eieiei auweia. Händewaschen gehen. Nug Sauerei macht."

    Das Zuckerschötchen hat zum Geburtstag einen Dinosaurier bekommen, der seitdem pausenlos die Gegend geschleppt wird und mit lautem GRRRRR alle Leute anfällt. Als wir dann eines Morgens irgendwann so gar nicht aus dem Haus kommen, frage ich, ob sie vielleicht den Saurier in die Kita mitnehmen möchte? Tiefernst blickt sie mich an: "Nein. Saurier zu fährlich."


    Und auf dem Rückweg von der Kita: Wir gehen den langen langen Weg durchs Treppenhaus (wir wohnen im Dachgeschoss, Altbau). Bei jeder Tür wird gefragt "ist das?" Ich nenne also die ganzen Nachbarn, bis wir vor einer leerstehenden Wohnung stehen. "Das war mal die Wohnung von Frau Meier, aber die ist jetzt schon ausgezogen". Zuckerschötchen nickt zufrieden und wendet sich der nächsten Wohnung zu. "Ist das?" "Da wohnt Herr Müller." Zuckerschötchen: "Auch auszogen. Schlafenszeit."

    Beim Abendessen.


    Das Zuckerschötchen, ernst: "heute nicht. Heute nicht, Mama, heute nicht!"
    Ich, ratlos: "was denn heute nicht?"
    Zuckerschötchen zeigt mit Grabesmiene auf den Rohkostteller mit geschälter Gurke: "Gurkenschale."


    (scheinbar eine große Enttäuschung #weissnicht )

    Mehr aus Erbses schöner Märchenwelt:


    Die Erbse ist eine Prinzessin. Der Erbsenpapa ein Prinz. Die beiden sollen heiraten. Dafür müssen sie sich natürlich erstmal kennenlernen. Zu den Vorbereitungen gehört offenbar, dass sich die Prinzessin einen Ball unter das T-Shirt schiebt. "Das ist dann eine Überraschung für den Prinzen".


    Erbse: Hallo Prinz, ich bin die Prinzessin!
    Erbsenpapa: Hallo Prinzessin! Was hast du denn da? Bist du wohl schwanger?
    Erbse, böse: Erst heiraten!!!!

    Märchen durch die Erbse reinterpretiert, Teil zwei.


    Ich bin Dornröschen und schlafe hundert Jahre.
    "Ich weck dich jetzt auf, Mama. Aber ich bin nicht der Prinz, ich bin die gute Fee."
    Nachdem ich aufgewacht bin:
    "Sooo. Jetzt rufe ich mal den Prinzen an, den will ich sowieso schon längst heiraten."
    Erbse telefoniert.
    "So, der Prinz kommt dann jetzt vorbei. Und dann macht er mit seinem Schwert ganz vorsichtig die Rosen ein bisschen ab, dann kommen wir raus."


    Der arme Prinz. Zum Handwerker degradiert. Aber für Dornröschen irgendwie entspannter, nicht gleich den nächstbesten heiraten zu müssen.