Beiträge von lara

    Ich würde schon mal Adressen für einen Kinderendokrinologen rausfinden. Erhöhtes TSH kann eine Schilddrüsenunterfunktion anzeigen. Wichtig wären noch Schilddrüsenantikörper und die freien Werte. Ich würde das alles zeitnahe haben wollen, aber vermutlich kann man damit bis zur nächsten Kontrolle warten.

    Gerade bei Kernproblemen würde ich vielleicht aber nicht so lange warten.

    Die Zoliakieantikörper sind alle negativ, aber wg der Bauchschmerzen würde ich eine weitere Diagnostik beim Kindergastroenterologen anstreben.

    Das ist ein Fall für einen guten Kindergastroenterologen. Der klärt die Ursache und verschreibt auch ggf. Movicol oder was anderes. Mit möglicherweise inkompetenten Kinder-Ärzten würde ich da nicht lange rummachen.

    Ich mache Pfannkuchen auch immer ohne Zucker, dann sind die auch nicht süß. Früher auch gern mit DinkelVollkornmehl (geht jetzt nicht mehr WG gf).

    Dann entweder wenig Zimtzucker oder Apfelmark für doch süß :-) oder mit Gemüseaufstrich, Hummus oder so aufgerollt. Frischkäse geht auch gut.


    Meine Tochter nimmt auch häufig kalten ungesüßten Maisbrei (früher Grießbrei) mit Apfelmark und sehr gern auch kalten Kartoffelbrei in einem kleinen Schraubglas mit.


    Ansonsten finde ich nix dabei, wenn die Kinder in der Schule nur Obst und Rohkost essen.

    Gutes angeleitetes Beckenbodentraining, am besten bei einer darauf spezialisierten Physiotherapeutin.

    Im Raum Lübeck könnte ich Dir jemanden empfehlen.

    Und bis dahin auf Binden oder Mensunterwäsche oder ggf Tena Lady ausweichen.


    Als erstes würde ich das aber einmal ärztlich abklären lassen.

    Wegen der Kita: Nach längerer Diskussion ging das bei uns (unsere Tochter brauchte monatelang Ibuprofen während des Tages) mit einer Info vom Arzt und einer Erklärung, dass wir eine Medigabe unter den Bedingungen wünschen, und von uns abgemessenem Medikament, was die dann unserer Tochter nur in die Hand geben mussten. Sie hat es dann quasi selbst genommen.

    Die Ibuprofenspritze haben wir fertig aufgezogen in so einer Zahnbürstenbox mit in die Kita gebracht.

    Wenn sie eine Laktoseintoleranz hat (wurde die per Atemtest diagnostiziert oder per Ernährungstagebuch?), dann bitte erst recht zügig die Zöliakie abklären lassen- die meisten Zölis haben zumindest anfangs noch eine Laktoseintoleranz.

    Das liegt daran, daß durch die Zöliakie die Dünndarmzotten abflachen und der Teil für die Laktaseproduktion dann quasi nicht mehr vorhanden ist.

    Das soll sich in vielen Fällen geben, wenn die Dünndarmschleimhaut sich erholt hat.

    Zöliakie kann man nicht einfach so merken über die Ernährung. Wäre ja auch zu einfach.

    Bei der nächsten Blutentnahme würde ich das einfach mal mit screenen lassen (Antikörper gegen Transglutaminase).

    Wenn die negativ sind, ist diese Baustelle keine. Umso besser.


    Eine Freundin von mir hatte Ihr ganzes Leben Kopfschmerzen, immer mal auch Bauchschmerzen, aber bei weitem nicht immer.

    Jetzt ist endlich die Diagnose Zöliakie gestellt worden. Seitdem keine Migräne mehr.


    Gute Besserung!

    Kennt jemand eine gute Urlaubsregion in Portugal? Für uns wichtig: Surfrevier für Anfänger, schöner Strand.

    Toll wäre, wenn der Flughafen nicht zu weit weg wäre und es eine medizinische Versorgung sowie mindestens einen großen Supermarkt in der Nähe gäbe (wg glutenfreier Lebensmittel)

    Das ist aber nice to have, wir würden vermutlich eh ein Auto mieten.

    Meine Tochter hatte so eine komische exzemartige Veränderung unter beiden Augen direkt am Lidrand. Zwischendrin schien es mir so, als ob sie auch eine Bindehautentzündung hätte, weil da so komische Schuppen waren, so wie getrocknete Tränenflüssigkeit.

    Wir haben gedreht mit AB, mit Cortison, mit einer Combi davon. Es würde besser, es wurde schlechter. Es würde besser, Es ging nicht weg. Kinderarzt und Augenarzt im Wechsel. Hatten schon Hautarzttermin gemacht.

    Dann kam die Zöliakie Diagnose.

    Nach zwei Tagen ohne Gluten war es plötzlich weg. Man könnte förmlich zusehen, wie es wegging. Nur als Idee.

    Gute Besserung!

    Hi Beth,

    Du kannst mich gern per pn anschreiben, wenn Du magst, dann können wir uns auch gern telefonisch austauschen.

    Unsere Tochter hat Zöliakie und eine chronisch entzündliche Darmerkrankung.


    Einen Tipp essenstechnisch hätte ich: Ich würde milde Gemüse als Püree oder Gemüsesuppe anbieten.

    Sehr gut ist zB Morosche Möhrensuppe. Das entscheidende ist dabei, daß die Möhren eine Stunde lang gekocht werden, bevor man sie püriert.

    Im Original ist nur eine kleine Menge Salz.

    Wir würzen das noch zusätzlich mit Kräutern, sonst ist es meiner Tochter zu fad.

    Generell nicht zu viel Salz ist gut (Salz verstärkt laut Studien Darmentzündungen) und wir vermeiden seit der Diagnose auch alles mit Titandioxid (E171 in Lebensmitteln oder zB in Zahnpasta als Farbstoff mit der Kennung CI 77891), da auch dies Entzündungen befördert. Wird in Frankreich daher ab 2020 verboten in Lebensmitteln, ist bei uns haufenweise in Süssigkeiten, die hell weiß strahlen (zb Sugar Canes).


    Vollkornbrot würde ich auch meiden, lieber voll ausgemahlenes nehmen, das ist verträglicher.

    Generell würde ich schauen, was er mag- meine Tochter mag seit der Diagnose rohes Gemüse nicht mehr so gern, vermutlich, weil das eher schwer verdaulich ist.

    Seit die Entzündungen im Griff sind, geht das wieder deutlich besser.


    Alles Gute für Euch!