Beiträge von troiscouleursbleu

    Meisterschülerin Ich habe mich ( in weiser Voraussicht) die letzten Tage kaum noch aus dem Haus getraut. Wobei ich mich ein wenig damit beruhigt habe, dass Geburten fast immer im Dunklen losgehen und nicht am helllichten Tag.


    Kontextfrei Klingt eigentlich nicht so, als würdest du Akkupunktur benötigen. Ich würde es vielleicht noch einmal mit der Hebamme besprechen.


    Meine beiden schnellen Geburten hatten sich am vorausgehenden Tag und während der Nacht mit Vorwehen angekündigt. Aber eben so, dass überhaupt nicht vorherzusagen war, wann genau es "richtig" losgehen würde. Blasensprung hatte ich erst kurz bevor das Kind kam.

    Pachamama Vor der ersten Geburt war ichzur geburtsvorbereitenden Akkupunktur. Geschadet hat es bestimmt nicht, die Geburt verlief für eine erste Geburt sehr schnell. Wenn du zu eher langen Geburtsverläufen neigst, würde ich es an deiner Stelle versuchen. Mir hat meine Hebamme ab der zweiten Geburt davon abgeraten. Zum Glück, denn ich fand schon knapp 2h bei der zweiten und knapp 45 Minuten jetzt bei der vierten Geburt viel zu schnell.

    Kontextfrei Ich habe bisher immer Pelzys benutzt, mir diesmal aber tatsächlich auf Anraten meiner Hebamme Strampelpeter bestelllt (bei einer Online-Apotheke). Plastik kann halt Infektionen fördern. Früher waren Pelzys wohl auch ohne Plastik, aber jetzt leider nicht mehr.


    Als Unterlage hatte ich die letzten Tage auch so eine Moltonunterlage plus Mullwindel, geplatzt ist die Fruchtblase dann zwar im Bad, aber sicher ist sicher ;-)

    Meisterschülerin Wie wahr. Ich habe auf Nachfragen immer gerne gesagt, dass Kinder nun einmal ohne Zeitschaltuhr "geliefert" werden. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich in den Tagen vor der Geburt sehr, sehr ungeduldig war, auch wenn ich es schön finde, dass und wenn sich die Kleinen ihren Geburtstag selber aussuchen dürfen.


    Ich glaube, die Grenzerfahrung war bei mir noch mehr die Dauer und Intensität der Geburt denn die Tatsache, dass keine Hebamme anwesend war. Von der Erkenntnis, dass die Geburt wirklich losgeht, bis zur eigentlichen Geburt waren es nur knapp 45 Minuten und in dieser Zeit habe ich zunächst noch versucht, eine "normale" Hausgeburt vorzubereiten und mich "nebenbei" den Wehen gestellt. Und nach einer fast schon als angenehm zu bezeichneten dritten Geburt waren die Wehen diesmal wie bei der zweiten Geburt wieder so urgewaltig, dass sie mich einfach nur überrollt haben und das war definitiv eine Grenzerfahrung. Ebenso wie die Austreibungsphase. Ich weiß, dass es Frauen gibt, die diese Phase als angenehm oder gar lustvoll empfinden, aber zu diesen Frauen gehöre ich leider nicht. Und ja, ich hatte in diesem Moment, als klar war, das Kind kommt jetzt, auch Ängste. Wir haben keinen Anspruch auf ein gesundes Kind, aber natürlich will auch niemand, dass bei der Geburt etwas passiert. Ich hatte mich belesen und informiert, und wusste einerseits, dass so rasante Geburten meist komplikationslos verlaufen und habe auch darauf vertraut. Aber ich habe nie meinen Respekt vor der Geburt verloren und sehr darauf gehofft, dass alles gut geht, das Kind gleich atmet, nicht mit den Schultern festhängt etc. Unter der Geburt selber hätte ich die Hebamme nicht gebraucht und es war angenehm, nicht untersucht oder irgendwie "angeleitet" zu werden (wobei meine Hebamme da sowieso mehr als zurückhaltend ist). Und trotzdem wäre es mir lieber gewesen, sie hätte für den Fall der Fälle am Küchentisch gesessen oder wäre kurz nach der Geburt dazu gekommen. Nun ja, ich habe es geschafft und es war eine sehr kraftvolle Erfahrung, aber planen würde ich so eine Alleingeburt nicht.

    War eine Grenzerfahrung, aber ok. Alleingeburt hätte ich nicht gebraucht, ist aber auch ok. Ende gut, alles gut ;-)


    Ich habe mir auch ständig Sorgen gemacht zum Schluss und immer froh, dass sie bis zuletzt so aktiv war.


    Plazenta habe ich gegessen. Na ja, eher geschluckt ;-)

    Danke euch! Die Geburt war ganz eigen, aber am ehesten so wie die zweite, nur noch rasanter.


    Meisterschülerin Hoffentlich musst du nicht zu lange warten!


    Kaylee Beim ersten Kind ist alles immer besonders schwer einzuschätzen, aber so richtig viel schlauer war ich jetzt beim vierten Kind auch nicht. Ich drücke die Daumen, dass sich der Kleine bald auf den Weg macht!

    Ratte82 Wie gut, dass es gestern noch Entwarnung gab. Hoffentlich war es nur "viel Lärm um Nichts" und du kannst heute nach einem unauffälligen CTG wieder nach Hause gehen. Hattest du eine halbwegs akzeptable Nacht?


    Ich habe zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder ohne längere Unterbrechungen geschlafen. Ich musste zwar zweimal aufstehen, hatte absurde Träume und bin unzählige Male aufgewacht, aber es gab keine stundenlange Wachphase, sondern ich bin immer halbwegs schnell wieder eingeschlafen. So ausgeruht war ich schon lange nicht mehr. Also eigentlich beste Voraussetzungen, um das Kind in den nächsten Tagen zu bekommen. An der Front ist allerdings alles ruhiger als ruhig - keine Wehe weit und breit. Ich werde also heute abend mal das UT-Öl rauskramen und ein Heublumendampfsitzbad machen um meinem Körper zu signalisieren, dass ich nun wirklich bereit bin. Vermutlich wird ihn das nicht interessieren, aber ich erinnere mich mal an meine eigenen Worte, dass die Geburt oft dann losgeht, wenn man gar nicht damit rechnet, weil sich alles wieder beruhigt hat. Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn sich das Kind irgendwann zwischen heute und Dienstag auf den Weg machen würde. Auch wenn hier im Thread in gewisser Trend zum Übertragen erkennbar ist ;-)


    Kaylee und Meisterschülerin wie geht es euch?