Beiträge von troiscouleursbleu

    Meisterschülerin Ich würde es auch so machen, wie von zimtstern angeregt. Allerdings würde ich vorher abklären, dass man bei deinem Gyn auch wirklich kurzfristig noch einen Termin bekommt. Und falls du heute schon einen Termin für Montag ausmachst, würde ich ihn nicht gleich auf 8 Uhr legen, damit du ihn im Fall der Fälle rechtzeitig absagen kannst. Ich war diesmal "mutig" und hatte einen eigentlich für 39+4 vorgesehenen Termin abgesagt und auch keinen neuen vereinbart. Der Termin wäre um 8:30 Uhr gewesen und das wäre mir für eine spontane Absage zu eng gewesen. Tatsächlich kam das Kind an eben jenem Tag um 5:15 Uhr ;-)

    Meisterschülerin Ich drücke dir fest die Daumen! Genau deine Ängste hatte ich auch, obwohl es meiner Hebamme in elf Jahren nur einmal passiert ist und sie im Fall der Fälle eine von zwei anderen Hebamme geschicjt hätte, die ich auch kenne und sehr mag. Hat deine Hebamme auch so eine Vertretungsregelung mit Kolleginnen? Im Ergebnis haben die anderen Frauen dann alle nach mir entbunden und meine Hebamme war trotzdem nicht bei der eigentlichen Geburt dabei (was ihr zum ersten Mal in elf Jahren passiert ist).


    Euch allen weiterhin gutes Durchhalten und auf dass die Geburten zum passenden Zeitpunkt einsetzen!

    Lass dich nicht verunsichern! Wenn es bei den vorherigen Kindern keine Anzeichen für eine Wehenschwäche gab, ist auch bei der vierten Geburt nicht davon auszugehen. Bei mir ging die vierte Geburt erst zögerlich los und wurde dann so rasant, dass es eine ungeplante Alleingeburt wurde. Mein Tipp wäre also eher, dich im Vorfeld für den Fall der Fälle mit dem Thema Alleingeburt zu beschäftigen, gerade wenn deine dritte Geburt nur zwanzig Minuten gedauert hat.

    Eselchen Herzlichen Glückwunsch!!! Komm doch auch zu uns in die Krabbelgruppe! Zum Wochenbett: ich hatte auch immer das "Problem", dass ich mich nach den Geburt sehr schnell wieder fit gefühlt habe und dann auch sehr schnell wieder auf den Beinen war. Meinem Beckenboden hat das leider gar nicht gut getan, was ich erst viel später gemerkt habe. Deswegen habe ich mich diesmal gezwungen, länger liegen zu bleiben und zwinge mich auch jetzt noch dazu, es nicht zu übertreiben. Das fällt mir echt schwer, aber ich denke mein Beckenboden wird es mir danken.

    ja, der Januar ist durch, wir warten jetzt auf euch Februar-Damen :-)


    Ich bin ja auch eine Februar-Mama; vor sechs Jahren hat mich mein Großer zur Mama gemacht. Wie die Zeit vergeht...

    unsichtbar Wie süß! jetzt wissen wir endlich, dass es gut ist bei der Geburt laut zu tönen!


    Und gute Besserung allen Kranken! Hier sind jetzt auch alle erkältet, aber so lange es weiter nichts ist, will ich mich nicht beschweren.

    zimtstern Den Podcast habe ich auch gehört und ich weiß genau, was du meinst. Manchmal denke ich, man müsste diesem ganzen Hypnobirthing-Hype mal etwas entgegensetzen. Der Ansatz ist ja nicht schlecht, aber es nimmt so gar keine Rücksicht auf die individuellen Voraussetzungen. Und eine gute Vorbereitung ist eben auch nicht alles.

    zimtstern Ja, das verstehe ichssehr gut und das ist auch mein Problem mit Hypnobirthing & Co. So sehr ich den Absatz im Prinzip schätze, so baut es doch bei den Frauen zum Teil zu hohe Erwartungen auf, die dann zu Enttäuschungen und Selbstvorwürfen führen können. Jede Frau ist anders, jede Geburt ist anders. Es gibt bestimmt schmerzfreie und sogar orgastische Geburten, aber nicht jede Frau kann das bei jeder Geburt erreichen und daher ist es vielleich auch gar nicht gut , sich so ein Ziel zu setzen. Mein Ziel war, mich der Geburt hingeben und mit den Gefühlen und Empfindungen während der Geburt mitgehen zu können, statt gehen sie anzukämpfen. Das hat für mich sehr gut funktioniert und es war eine tolle, wenn auch keineswegs schmerzfreie Geburt .


    Meisterschülerin Klingt, als wärst du langsam geburtsbereit ;-)

    Meisterschülerin Das ist eine wirklich schöne Begegnung! Es ist schön, wenn vier Kinder nicht als (zu) viel angesehen werden. Wir sind zu alt für weitere Kinder, aber es ist schön, wenn man die Option hat.


    Zum Thema Geburtsvorbereitung: Für mich war und ist das Entscheidende, dass man sich auf die Geburt so, wie sie eben verläuft, einlassen kann. Mein Leitwort war Hingabe und so hat alles gut gepasst, auch wenn es anders lief als geplant.

    Wie schön, herzlichen Glückwunsch und alles Gute euch! Klingt nach einer schnellen, unkomplizierten Geburt.


    Es gibt übrigens auch schon eine Dezember/Januar/Februar-Krabbelgruppe :-)

    Ich würde euch allen gerne ein paar gute Gedanken und Optimismus schicken. Ja, es ist gut, alles abklären zu lassen und zu schauen, dass keine orthopädische, neurologischen etc. Probleme vorliegen. Aber die Chance ist groß, dass mit euren Kindern alles in Ordnung ist und sie einfach etwas länger brauchen und in einigen Jahren niemand mehr merkt, dass sie erst (viel) später als alle anderen Kinder laufen oder sprechen gelernt haben.


    Keine Ahnung warum, aber ich hatte da immer dieses Urvertrauen, dass mit meinen Kindern alles in Ordnung ist und sie einfach nur ihre Zeit brauchen. Zum Glück bin ich auch immer an medizinisches Fachpersonal geraten, das mich in dieser Sicht gestärkt hat. Klar, ich kenne auch alle dummen Vorwürfe und Empfehlungen (zu lange getragen, Stoffwindeln, keine festen Schuhe, kein Sideboard zum Enlanglaufen (sic!) etc.), aber da konnte ich immer drüber stehen. Meine Kinder wollten auch nie an der Hand laufen oder sonstwie "üben". Und sie haben auch nicht ihre Energie stattdessen in die Sprache gesteckt, sondern waren auch da höchstens hinteres Mittelfeld. Deshalb mochte ich immer besonders gern die gutgemeinten Berichte von Kindern, die zwar auch sehr spät (erst mit 16 Monaten!) laufen konnten, dafür aber ganz früh sprechen. Aber all das hat mich zum Glück nur genervt und nicht wirklich verunsichert. Mir hat allerdings auch geholfen, dass beide Spätläufer zwar nicht laufen wollten, aber ansonsten motorisch offensichtlich fit waren, also z.B. sehr schnell gekrabbelt sind und bereits gut klettern konnten. Und bei dem zweiten Spätläufer, der jetzt zu einem Spätsprecher geworden ist, merke ich, dass er "trotzdem" sehr intelligent ist und er sich wie beim Laufen auch beim Sprechen die Zeit nimmt, die er persönlich braucht.


    Was ich damit eigentlich sagen will: Ja, lasst alles abklären, was abgeklärt werden muss, aber habt vor allem Vertrauen in eure Kinder. Wir leben leider in einer Gesellschaft, in der alles genormt ist und es schon argwöhnisch beäugt wird, wenn man "nur" Durchschnitt ist und nicht besser oder schneller. Aber jedes Kind hat sein eigenes Tempo und wann sie laufen oder sprechen lernen, sagt nichts über ihr späteres motorisches Können oder ihre Intelligenz aus. Ganz davon abgesehen hat mir bislang noch jeder Orthopäde bestätigt, dass es sowohl orthopädhisch gesehen als auch in Bezug auf die Entwicklung des Gehirns am besten ist, wenn die Kinder möglichst lange krabbeln und möglichst spät laufen. Ich kann das aus meiner Erafhrung nur bestätigen; meine beiden Spätläufer sind motorisch topfit und der Große (der zu allem Überfluss größenmäßig auf der 3 %-Perzentile ist, was heutzutage auch irgendwie ein Makel zu sein scheint) läuft mittlerweile schneller und ausdauernder als wesentlich ältere und größere Kinder.

    Ich weiß nicht, ob es dir hilft, aber mein Kleiner ist erst mit 22 Monaten gelaufen. Bis dahin war auch Freistehen etc. Fehlanzeige. Physio haben wir nie gemacht, weil ich immer das Gefühl hatte, dass da eine Entwicklung ist, nur eben langsamer als bei anderen. Ich war bereits vorbelastet, da mein Großer auch erst mit 18 1/2 Monaten gelaufen ist und unser Kinderarzt ist zum Glück auch sehr entspannt. Wir waren allerdings zweimal bei einer Orthopädin, weil kurzzeitig der Verdacht auf ein neurologisches Problem (Cerebralparese) im Raum stand (er stand lange Zeit nur auf Zehenspitzen). Nachdem das ausgeschlossen wurde, haben wir einfach abgewartet. Mit 23 Monaten lief er dann bereits genauso gut und sicher wie seine Kita-Freundin, die mehr als ein Jahr (!) vor ihm Laufe gelernt hat.

    Kontextfrei So ging es mir auch kurz vor der Geburt. Muskelkater hatte ich zwar nicht, weil ich mich auch vorher immer bewegen musste (wir haben kein Auto), aber plötzlich habe ich für die üblichen Strecken nur noch halb so viel Zeit gebraucht und hatte statt Mittagsschlaf plötzlich Lust auf Spaziergänge. Und es war Gold wert, so fit in die Geburt zu gehen.