Beiträge von troiscouleursbleu

    troiscouleursbleu , an einen Singletransfer habe ich auch schon gedacht. Ist es wirklich so, dass die Chancen besser sind? Nach allem, was ich weiß, ist die Lebendgeburtrate besser, allerdings sind die Chancen einer Schwangerschaft ein wenig geringer. Hinzu kommt, dass ich im Januar schon 38 werde, ich weiß nicht, inwieweit da ein SET noch Sinn macht.
    Wir haben allerdings noch einen Single-Embryo als Kryo übrig, wer weiß, vielleicht klappt es ja damit?


    Das muss man wohl differenziert sehen: Die Chancen für eine Schwangerschaft pro Versuch sind wohl in der Tat ein wenig geringer (aber auch nicht viel geringer), aber die Lebengeburtrate ist insgesamt höher. Wenn Dir z.B. vier Eier entnommen und erfolgreich befruchtet werden, können insgesamt vier single transfers gemacht werden, Du hast also vier Versuche, bei einem double transfer nur zwei.
    Und ganz wichtig: Die Erfolgsraten eines single transfers ist laut einer Sudie aus Finnland für Frauen zwischen 36 und 39 genauso gut wie für jüngere Frauen, Dein Alter ist also vollkommen nebensächlich für diese Entscheidung. Grund für den Einsatz von zwei oder mehr Eiern bei "älteren" Frauen ist wohl eher die Torschlusspanik. Dabei glaube ich, dass Mehrlingsschwangerschaften mit dem Alter problematischer sein können.
    Ich würde an Deiner Stelle auf jedem Fall zunächst mit dem noch vorhandenen Embryo beginnen, sobald sich Dein Kinderwunsch manifestieren solle. Vielleicht kannst Du Dir eine erneute IVF-Behandlung dann sogar gänzlich sparen!

    Du Arme!


    Ich ärgere mich auch schon, dass wir uns einen neuen Fahrradanhänger zu kaufen, weil ich nun Angst habe, dass er geklaut wird. Aber Anhänger und Fahrrad zusammen, das ist wirklich das allerletzte...


    Ich drücke Dir die Daumen, dass die Versicherung viellecht doch noch einspringt. Oder noch besser der unwahrscheinliche Fall eintritt und der Anhänger wieder auftaucht.

    Ich kenne das selber nicht, finde es aber toll, dass Du so reflektiert an diese wichtige Entscheidung herangehst. Vielleicht solltet Ihr Euch einfach noch etwas mehr Zeit lassen und nicht schon den Herbst ins Auge fassen?


    Und wenn Du Zwillinge ausschließen willst würde ich Dir auf jedem Fall raten, immer nur ein befruchtetes Ein transferieren zu lassen. Soweit ich weiß gibt es Studien die besagen, dass so ein "Single"-Transfer sogar leicht bessere Erfolgschancen hat.

    Es gibt VG-Urteile, wonach "krankheitsbedingte Fehlzeiten eines Beamten im Rahmen einer dienstlichen Beurteilung nicht ohne weiteres Niederschlag in den Leistungsmerkmalen – etwa der Arbeitsmenge und Arbeitsgüte – finden dürfen , es sei denn, durch die Krankheit wird die Leistungsfähigkeit und damit die Einsetzbarkeit beeinträchtigt". Letztere dürfte bei Dir nicht der Fall sein, weil die Schwagerschaft Deine Leistungsfähigkeit und Einsetzbarkeit nicht dauerhaft beeinträchtigen wird.


    Davon abgesehen würde ich auf jedem Fall mit der Gleichstellungsbeauftragten sprechen, die sind oft gut vernetzt und haben hilfreiche Tipps.

    Meiner schläft auch so viel. Macht er sonst nie. Habe mir auch schon Sorgen gemacht, weil auch die Windeln zum Teil weniger nass waren als sonst. Ich versuche ihn nun ständig anzulegen wenn er wach ist. Er trinkt dann meist nur recht kurz, aber immerhin sind die Windeln wieder feuchter. Zum Glück soll es mit der Hitze bald vorbei sein...

    Wo wohnst Du denn? Mir ging es ganz ähnlich. Besser wurde es dann, als ich regelmäßig unter Leute gegangen bin und gemerkt habe, dass es vielen anderen Mütten genauso geht. Schau doch mal, ob es in Deiner Nähe Stillgruppen, Eltern-Kind-Gruppen etc. gibt.


    Außerdem habe ich in ganz schlimmen Phasen eine gute Freundin angerufen. Auf meine Aussage, ich wäre meinem Kind eine schlechte Mutter, hat sie immer entgegenet: "Du bist die allerbeste Mutter für Dein Kind". Und das gilt auch für Dich!

    @ Heatuwiel: In Hannover gibt es doch bestimmt Stillgruppen, zu denen Du nach Deiner akuten Wochenbettzeit gehen kannst. Ich wollte immer unbedingt stillen, hatte dann aber auch meine Problemchen (vor allem fast 24h Dauernuckeln - fühlte sich zum Teil so an, als würden sich meine Brustwarzen langsam auflösen und ich habe drei Monate lang gefühlt kaum etwas anderes gemacht als stillen). Da hat es mir immer sehr geholfen, von anderen Frauen zu hören, dass es ihnen genauso geht/ging. Vielleicht könnte es Dir auch ein wenig helfen?

    Ja.


    Weil es den Körper stärkt und mir gleichzeitig hilft zu entspannen (was mir sehr schwer fällt).


    Ich schaffe es meist nur einmal wöchentlich, das aber sehr regelmäßig. Außerdem versuche ich jeden Morgen einige Übungen zu machen (gelingt gerade jetzt mit Baby leider nur selten).


    Richtig angefangen habe ich vor fünf Jahren mit Iyengar Yoga bei einer tollen Lehrerin (mit dem Lehrer steht und fällt beim Yoga m.E alles - es muss einfach passen). In der Schwangerschaft habe ich dann pränatal Yoga gemacht, jetzt postnatal - tat und tut jeweils sehr gut.

    Danke für die wertvollen Hinweise!


    Das Prinzip des BLW bedeutet schließlich auch, die Kleinen soweit wie möglich vom Familientisch mitessen zu lassen und möglichst wenig Extrawürstchen zu braten.

    Hat Malzkaffe eigentlich ne ähnliche Wirkung? Eigentlich nicht, oder, ist ja nicht so dick..... *grübel*


    Das Malz im Malzkaffee ist genauso milchbildend wie das im Malzbier (wenn man überhaupt an milchbildende Eigenschaften bestimmter Lebensmittel glaubt - bei mir hatte es aber auf jedem Fall einen psychologischen Effekt). Und "dicker", also kalorienreicher bekommst Du es durchs Süßen. Ich mag es aber lieber als eine Art Latte Macchiato mit augeschäumter Milch (in meinem Fall Soja-Reis-Milch, die dann auch eine schöne Süße mitbringt).

    Hat denn vielleicht noch jemand Tipps für Sofort-Snacks zwischendurch? Da fehlten mir ein wenig die Ideen und immer nur geschmiertes Brot oder Süßes ist nicht so schön.


    Falls Du das magst: Trockenobst und Nüsse. Ich habe immer Datteln und Feigen und ein Glas mit Mandeln neben meinem Stillplatz stehen. Wenn ich dazu komme, mache ich mir auch gerne eine Schale Müsli. Wenn noch mehr Zeit ist (am Anfang selten), kann man sogar noch etwas Obst hinein scheiden. Bananen gehen auch immer.

    Vegan ist nicht das Thema, aber mein Brot besteht größtenteils aus Schrot und ich habe letztens irgendwo gelesen, dass Babys Schrot noch nicht verdauen können (?) und man das Mehl daher fein vermahlen soll. Außerdem ist das Brot durch den Schrot natürlich sehr hart.


    Aber gut zu wissen, dass Körnerbrot geht. Hast du das von Anfang an gegeben?

    Kannst Du abschätzen, wie voll die Züge sein werden? In Regionalbahnen kann man ja z.B. nicht reservieren. Allerdings dürfen sich Mütter mit Babys bei überfüllten Zügen nach Rücksprache mit dem Zugbegleiter eigentlich immer in die 1. Klasse setzen.


    Grundsätzlich bin ich immer fürs Zugfahren, aber es kann schon Konstellationen (häufiges Umteigen, Überfüllung, ausfallende Klimaanlagen...) geben, in denen Autofahren ausnahmsweise stressfreier ist. Leides weiß man das oft erst hinterher!

    Ich habe ein veganes Brot mit Apfelmus und Backpulver gemacht. Und einfach das Salz und die groben Körner weggelassen. Wenn du möchtest schreibe ich dir nachher (aber am pc) das Rezept ab :)


    Danke, sehr gerne! Ich backe auch oft mit Apfelmus, habe es aber bisher nur für Kuchen benutzt, nicht für Brot.

    Magst Du Müsli? Ich habe mir ganz viele verschiedene Müslisorten gegönnt, vor allem von den "bösen", die man sich sonst eher verkneift: Schoko-Müsli, Knuspermüsli, oder noch besser: Schoko Knusper-Müsli.


    Außerdem war ich süchtig nach dem Stilltee von We*leda.


    Malzkaffee ist auch toll.

    Ach ja, ich hatte auch einen riesigen Koffer plus Verpflegungstasche plus ichweißnichtwas. Gebraucht habe ich dann nicht viel mehr als die Baby-Kleidung, aber es hat mir die nötige Sicherheit gegeben.


    Was ich beim nächsten mal nicht mehr missen wollen würde: Meerwasser-Nasenspray während der Geburt und so etwas wie Schoko-(Soja-)Milch zur schnellen Energierückgabe nach der Geburt.

    Ich war im Winter schwanger, hatte einen Mini-Bauch und bin von Sprüchen und Anfasen weitestgehend verschont geblieben (dafür ist dann aber auch in der Bahn nie jemand für mich aufgestanden).


    Nervig waren nur die Hinweise männlicher Kollegen, vor der Geburt richtig auszuschlafen (ich hatte in der Schwangerschaft massive Schlafstörungen) und auf jedem Fall in einem Krankenhaus mit Neonatologie zu entbinden - alles andere wäre unverantwortlich.

    Hallo!


    Mein Kind ist erst vier Monate alt und noch alles andere als beikostreif. Trozdem lese ich hier schon interssiert mit, um eine Ahnung zu bekommen, wie es in einigen Monaten weitergeht. Wenn es dem Kleinen gefällt würde ich gerne auf Brei weitestgehend verzichten und den BLW-Ansatz ausprobieren.


    Mein Brot backe ich bislang selber, allerdings nach einem BLW-untauglichen Rezept (mit Rübensirup, viel Schrot und Körnern). Hat hier jemand ein gutes Rezept für ein geeignetes Brot? Dann könnte ich schon ein wenig backen üben...