Beiträge von Binom

    Bei "Als ich bei meinen Schafen wacht" wird die Zeile "des bin ich froh" hier in einer seltsamen bayerisch-berlinerischen Mischung als

    "dees find ich gut [aka fünd üsch gut]"

    gegröhlt.

    Mädchenname Mascha? Da kenn ich den Hintergrund aber gar nicht.

    Mascha (Masha) ist die russische "Kurzform" von Maria. Anja ist die von Anna, Nadja von Nadeschda, Mischa ist die von Michail, Kolja von Nikolaj, Mitja (oder Dima) von Dmitrij usw.

    Einen Milos (MIlosch) kenne ich auch, ein sehr schöner Name, finde ich.

    Ich stimme Pony Hütchen zu, was die Hotspots angeht, würde deswegen aber doch nicht in die Peripherie ausweichen, es sei denn, WESTberlin gilt als Peripherie ;)


    In Schöneberg rund um die Goltz-/Akazien-/Grunewaldstraße findet sich einiges, nach Lust und Laune. Vietnamesisch bei Mamas Banh oder Phojito, Koreanisch bei Wawa oder gegenüber bei Halmoni, Sardinen in der Sardinenbar, italienisch bei Lagalante, Fleisch bei To beef or not to beef (nicht günstig), Griechisch bei Estia Meze, Thailändisch in der "Mutter" und Bars für hinterher gibt's auch jede Menge. Touristen sichtet man hier eher wenige, sobald man die unmittelbare Gegend um Nollendorf-/Winterfeldtplatz verlässt.


    Und trotz allem kann man auch in Kreuzberg immer noch an allen Ecken und Enden saulecker und günstig essen gehen (und wenn dann grad irgendein Touri-Hipster neben einem sitzt, so what). Zum Beispiel am Kotti, kurdisch im "Lasan" im Kottbusser Zentrum Ecke Adalbertstraße oder türkisch im Doyum, Admiralstraße. Die Gegend ist halt nur so semi-romantisch. Oder äthiopisch im Langano, Kohlfurterstraße, Nähe Kottbusser Tor.


    Fantastisch chinesisch essen kann man z.B. im Tian Fu in der Uhlandstraße, Shaniu's House of Noodles in der Pariser Straße oder im Da Jia Le in der Goebenstraße.

    In Basel war ich ehrlich gesagt nie länger als einen halben Tag, steht schon ewig auf meiner Liste. Auf jeden Fall ist es eine "richtige" Stadt (anders als z.B. Bamberg), hat eine schöne Altstadt, den Rhein, viele Museen aller Art


    Bamberg: ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten, hier kann man allein 2 Tage über Berg und Tal durch die Altstadt, durch den Hain zwischen Regnitz und Kanal und über die Streuobstwiesen bummeln, ohne sich zu langweilen (und ohne auf neue Häuser zu stoßen). Der Domplatz und der Dom mit Bamberger Reiter, Kaisergrab und zig Kunstschätzen ist ein Muss, es gibt aber noch zahlreiche weitere sehenswerte Kirchen.

    Der Christkindlmarkt ist ganz schön, die Bamberger behaupten, besser als der Nürnberger #weissnicht

    Für Kinder interessante Museen sind zugegebenermaßen jetzt nicht ganz so dicht gesät. Das naturhistorische Museum ist aber sehr schön, v.a. für geologisch Interessierte, und hat einen tollen historischen Saal. Das Gärtner- und Häckermuseum hat im Winter leider zu.

    Theater: E.T.A. Hoffmann Theater und das Marionettentheater; schnuckeliges Programmkino mit zwei Häusern.

    Außerdem bietet sich ein Ausflug in die Fränkische Schweiz zu allen möglichen Höhlen oder Kletterfelsen an oder vielleicht eine Wanderung mit Einkehr, z.B. auf den Staffelberg (kurze Zugfahrt nach Staffelstein) oder zum Walberla bei Forchheim.

    Einen sehr schönen, großen Spielplatz gibt es auf der ERBA-Insel und mit dem Bambados ein super Bad (Hallen und Freibad).

    Und man kann lecker Essen gehen (gilt vor allem für Fleischesser).

    Ah, und Stadtführungen: eine führt meines Wissens in die unterirdischen (Sandstein-)Stollenanlagen, das wollte ich auch schon immer mal machen.

    Mir begegnete heut früh ein anderer Erstklässler, der, allein unterwegs, mit dem Handy telefonierte. Erst beim Näherkommen sah ich, dass er mit kleinem Finger und Daumen ein Telefon simulierte.

    Und hineinsprach: "Ja - nein - doch, ich hab doch gesagt, du sollst das mit den 300 PS nehmen - ja - genau, 300 PS! - gut, bis nachher, tschüs!"

    Je nachdem, wo man wohnt, muss man halt erst mal nach Lichtenberg eiern, dann mit der (wochenends gestopft vollen) Heidekrautbahn nach Müncheberg, dann mit dem Bus. Dauert leider nicht unter zwei Stunden. Ich mach das öfter ;)

    J und sein Cousin spielen Dürüm Döner (der eine wickelt den anderen in möglichst viele dünne Decken). Der Cousin: Mister, verraten Sie uns, wie ist denn das Leben so als Dürüm? Geil, aber kurz!