Beiträge von Soorma

    Hallöchen!


    herzlichen Glückwunsch und alles Gute erstmal!


    Ich hab meine gern und oft im Doppel getragen, mit ca. 6 Monaten waren jedoch sie einfach zu schwer. Aber sie sind halt auch sehr schnell groß und schwer geworden. Leider war es bis zum Laufen noch ein weiter Weg und so waren wir wirklich viel mit Wagen unterwegs. Ich hatte aber auch immer noch den 2-jährigen dabei, der auch noch viel getragen werden wollte.


    Was ich Dir auf jeden Fall ans Herz legen würde ist ein guter Buggy. Als Liegewagen hatten wir einen uralten gebrauchten, der war sehr speerig, das liegt bei Zwillingswagen halt in der Natur der Sache. Daher war ich schon froh, als ich nur noch den Buggy brauchte. Aber da hatte ich eine echte Gurke, da würde ich echt Qualität empfehlen.


    Wenn du viel über Gehwege und in Öffis willst/musst sind die riesigen Zwillingswägen ja leider ein Graus.


    Ich weiss nicht, ob das hilfreich ist, eure Kinder sind ja schon größer. Schwierig. Ich denke, es wird sich zeigen was ihr wirklich braucht, manches geht besser mit und manches ohne. Wie gesagt, vorn und hinten eins wird ab 7 kg schwer.


    Liebe Grüße!

    Deine Reaktion finde ich sehr schade Soorma .

    Meinst Du so kommen wir irgendwie weiter?

    Du hast doch alles schon gehört, kennst die Argumente. Also, was soll ich da sagen? Wenn ich in die böse Falle getappt bin, darf ich mir über Genderscheisse keine Gedanken machen.


    Und genau die Reaktion ist der Grund, warum ich hier lieber die Fresse halte.

    Musst du nicht. Bzw. du bist nicht alleine, aber ich erklär das auch nicht mehr. Klar könnte mein Mann nicht weiter arbeiten, reduzieren. Aber so einfach ist das nicht. Ha nein, nicht von seinem Beruf! Nein, sondern wie der Weg dahin war. Das ist komplex .. und das hat viel dazu beigetragen. Viele kleine Punkte, Überlegungen ect. ...

    Du bist also nicht alleine, aber andere schweigen auch lieber, weil inzw ein tolles Bild vermittelt wird: Man ist nur etwas wert in dieser Gesellschaft, wenn man soviel Geld erwirtschaftet, dass man alleine leben kann (ausgenommen du arbeitest 35h aber bekommst halt nicht genug)

    Danke. Genau der letzte Satz. Ich glaube, das ist das, was uns an den Baum fahren lässt. "Jeder muss selbst klar kommen, sonst ist es falsch." Wenn ich das weiterdenke, bin ich im Mittelmeer. Ich wünsche mir ein Zusammenleben mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen, in dem man sich um das kümmert, was nötig ist, wenn es nötig ist. Das muss ich auch vorleben. Finde ich.


    ganz ehrlich.... ich finde tatsächlich es ist genau das: seine Existenz auf eine Liebesbeziehung setzen. Deshalb gibt Frau dann auch alles für diese Beziehung, weil die Existenz dran hängt, und erträgt alles und macht sich abhängig. weil Frau genau das ist. Sobald Du nicht verdienst, bist Du abhängig und auf Goodwill angewiesen. Ich weiss das aus eigener Erfahrung leider sehr genau.

    und die Argumente sind tatsächlich immer die gleichen: das ist wie mit dem Namen annehmen: der Name des Mannes war immer schöner. Wie: die Arbeit des Mannes war immer wichtiger.

    Ich bin IMMER auf Goodwill anderer angewiesen. Mein Leben lang, sofern ich versuche, in menschlicher Gesellschaft zu leben. Die Arbeit des Mannes ist nicht wichtiger, sie ist effektiver in unserer jetztigen Situation. Glaub mir, mein Mann hofft mehr als ich, das sich das ändert. Mehr Rechtfertigung mag ich dazu hier nicht ausbreiten.


    Ich kann mich nicht auf alles Vorbereiten, was kommen mag. Ich kann nur zusammen mit denen, die es betrifft, das Beste aus den Situationen machen, die wir zu durchschreiten haben. Aber das sollte mir nicht die Berechtigung absprechen, die Rahmenbedingungen zu kritisieren und zu versuchen, selbige zu verbessern.


    Dann les ich mal wieder weiter mit, wenn ich darf.

    und ich selbst habe meinen eigenen arsch mit sehr viel kraft aus der scheiße gezerrt, brutal ausgedrückt. mit frauenunterstützung. (anm: Fett von Fliegfrosch)

    du scheinst Frauen als hilfreich erlebt zu haben. Ich tendiere fast dazu, aus dieser Betonung zu schließen, dass es (fast?) nur Frauen waren. Ich würde meinen Lebensprozess ähnlich beschreiben, aber die Unterstützung kam von beiden Geschlechtern. Ich denke, das kann einen sicher beeinflussen.

    Und ich habe Unterstützung immer in der Familie gefunden und ausserhalb des finanziellen Systems. Das gebe ich so weiter und hat mich sehr stark beeinflusst.

    Ich bin da ganz bei Frisch .


    Ich habe keine Möglichkeit gefunden, hier vor Ort in meiner Position Erwerbstätigkeit und Familienarbeit zu kombinieren. Was mich auch ganz besonders ärgert, ist die öffentliche Wertigkeit der genannten Beschäftigungsmodelle, welche, für mich, nichts mit dem Belastungsgrad und der Relevanz im Leben zu tun hat.

    und hat Dein Mann eine Möglichkeit gefunden?

    Ja, hat er, sonst könnten wir uns diese Wahl, die wir getroffen haben nicht leisten.


    Ich könnte hier auch arbeiten. Aber nicht als das, was ich gelernt habe in einem Rahmen, der effektiv ist. Dann müssten wir meine Arbeit auslagern, die dann ja auch nur eher prekär bezahlt werden würde/könnte. Ich hätte längere Fahrtwege, die - zumeist Frauen - Menschen, die meine Arbeit hier übernehmen auch. Die Schulwahl für die Kinder konnten wir auch nur so treffen, weil ich Defizite auffange. Das ist alles so unzufriedenstellend, dass es die Arbeit nicht wert ist, nur um in Kassen einzuzahlen, an die ich persönlich nicht glaube. Das System stinkt mir. Erwerbsarbeit über alles halte ich für nicht zukunkftsfähig.


    Keine Ahnung, ob das verständlich ist.

    Ich bin da ganz bei Frisch .


    Ich habe keine Möglichkeit gefunden, hier vor Ort in meiner Position Erwerbstätigkeit und Familienarbeit zu kombinieren. Was mich auch ganz besonders ärgert, ist die öffentliche Wertigkeit der genannten Beschäftigungsmodelle, welche, für mich, nichts mit dem Belastungsgrad und der Relevanz im Leben zu tun hat.

    Das Nyda hatten wir jetzt das letzte mal auch. Davon war ich total zu morgens und hab tierisch Schuppen bekommen. Wir haben hier 4 mal dicke Haare in Masse! Sonst hatten wir immer das Mosquito-Zeug, das hat ja eigentlich sehr gute Kritiken.


    Allerdings hab ich inzwischen nen Frisörtermin. Selbst auskämmen ist echt die Hölle. Mein Mann sieht nicht gut genug, der ist da keine Hilfe. Da muss ich echt mal sagen, sein totaler kreisrunder Haarausfall hat da wirklich endlich einmal einen Vorteil. Sonst müsste ich seine langen Haare auch noch pflegen...

    Kajak Ich bekomme das auch. Und ich kann damit nicht umgehen. Ich bin da nur getroffen und nicht schlagfertig genug. Grad das Altersarmutding. Da wird mir schlecht.

    Astarte dafür hatten wir, meiner Meinung nach, theoretisch Zeit, als das Problem erkannt und vertuscht wurde. Jetzt werden viele Lebewesen sterben und leiden. Die Frage ist wie viele und das hängt ganz klar an uns und unserem Egoismus.

    Amen

    Sonja37 das frage ich mich regelmäßig. Aber nur Blase ist für mich keine Option. Ich denke, das muss ich aushalten und wahrnehmen. Üben, etwas dazu zu sagen. Aber das fällt mir hier ja schon schwer.