Beiträge von Bommel

Registrierungsanfragen bitte an kontakt[at]rabeneltern.org

    Ich reihe mich hier mal ein, ich biete einen 2,5 Jährigen, der zwischen 21.30 Uhr bis 22.30 Uhr einschläft (nach 1-1,5 Std Einschlafhilfe im Bett) und früh gegen 6.30 Uhr wach wird und am Wochenende den Mittagsschlaf streicht und in der Kita noch ne Stunde mittags schläft, was er aber aufgrund der Eindrücke dort auch zu brauchen scheint. Früher ist er auch zwischen 4 und 5 aufgestanden, da hat sich zum Glück im letzten Jahr geändert...


    Also ich bin nicht begeistert, weil wir einfach keinen Abend als Paar haben...das nervt und die Einschlaferei nicht so klappt. Zum Glück lässt er sich auch vom Papa ins Bett bringen abends, sodass ich wenigstens alle zwei Tage abends arbeiten kann. Der Papa war und ist aber auch ein schlechter Einschläfer, also wird es wohl eher so bleiben.


    Wenn ich aber bei Pegasi reinlese, kann ich noch froh sein, dass er nicht vorher einschläft und dafür früher aufsteht. Das klingt so anstrengend.


    Achja und durchgeschlafen wird natürlich auch nicht, aber ich bin froh, dass er nicht mehr wie früher schreiend aufwacht...Das hat mich gestresst nachts.


    Ich wollte mich auf jeden Fall für den Thread bedanken, denn in meinem Umfeld sind wir angeblich Schuld an Bommelchens Schlafverhalten...von wegen keine richtigen Rituale und so, dabei sind wir so krass ritualisiert, denn ohne wird's am Abend noch länger.


    Ich schick mal ne Runde Kraft ins Wenigschläferelternrund, vor allem wegen der Zeitumstellung.

    @Karlina "Rock you" --> das find ich super, da hat dein Kind auf jeden Fall Musikgeschmack



    Bei uns wird wieder philosophiert (im Ansatz)


    Bommelchen guckt ein Fotobuch mit Papa Bommel und sieht ein Familienbild mit Großeltern und Tante und eben den Bommeleltern. Das Bommelchen fragt, wo er denn sei und Papa erwidert, dass er da noch im Bauch von der Mama gewesen sei.
    Bommel: "Da konnte ich die Welt noch nicht sehen"
    Dann macht er eine lange Pause und guckt sich ausgiebig um, hin und her und stellt fest: "Jetzt habe ich die Welt gesehen"


    Öhm ja, so schnell kanns gehen und da reicht auch mal das heimische Wohnzimmer an Welt aus

    den wildwuchernden Tanzstil mag ich, das sollte man übernehmen #super sehr treffende Bezeichnung


    Das Bommelchen abends beim Einschlafen, Papa singt und muss sich räuspern und sagt, dass er einen Frosch im Hals habe, daraufhin lacht sich unser Bommelchen (welches eigentlich schon soooooo müde sein müsste) schlapp und dichtet den Spruch um:


    "Und ich hab einen Pinguin im Hals" wieder ectremes Schlapplachen
    "Jetzt hab ich einen Dinosaurier im Hals" wieder schlapplachen und so ging es ewig weiter... allerdings musste der Papa auch sehr lachen


    Merke: Sprichwörter und Redewendungen sind noch nix in dem Alter.

    Ich kenne auch den Baum mit Fingerabdrücken, aber wir haben das abgewandelt, dass es Tiere waren (hatten ein Ideenblatt mit verschiednen Tieren, aber die Gäste waren dann doch sehr kreativ). Dann schreiben alle den Namen unter ihr Tier und ihr habt null Arbeit, ihr braucht nur einen Tisch, Fingerfarben und Feuchttücher, ist ein Selbstläufer.


    Etwas aufwändiger, aber sehr schön: Man schneidet vorher kleiner Kärtchen aus dünnerer Pappe aus relativ hellem gelb oder ähnlicher Farbe und lässt dann jeden Gast einen Kussmund machen und das Kärtchen mit einem kleinen Spruch beschreiben, dann macht man eine große Kärtchencollage in einem großen Bilderrahmen nach der Hochzeit. Kam hier schon zweimal gut an und hängt bei beiden Brautpaaren in den Wohnungen.


    Auch einfach: So Einmalkameras auslegen und im Anschluss ein Fotobuch aus diesen "unoffiziellen" Fotos machen, sehr witzig, gerade wenn Kinder fotografieren (Schuhfotos und anderes lustiges Zeug), man muss sich auch kaum drum kümmern.

    Die Liedfortsetzung ist der Hammer...wäre bestimmt ein erfolgreicher Kinderschlager.


    Hier nochmal Bommelchen auf dem Weg vom KiGa, eigentlich ging es nur ums Getragen-werden-Wollen im Konflikt mit dem tragenden Papa:



    Bommelchen lässt sich den gesamten Weg vom Kindergarten heimtragen.
    Bommelchen: "Papa, du kannst mich nicht den ganzen Weg tragen. Ich bin zu schwer. Ich muss dann laufen."
    Papa: "Ja. Du bist zu schwer. Du musst auch ein Stück laufen. Sonst hab ich keine Kraft mehr und falle einfach um."
    Bommelchen: "Und dann kommt ein Tier." (EINTIER macht ihm grad Angst, irgendwie so ein diffuses Angsttier...)
    Papa: "Und was macht das Tier?"
    Bommelchen: "Das Tier rennt dir hinterher."
    Papa: "Und was macht das Tier, wenn es mich geschnappt hat?"
    Bommelchen: "Das Tier isst dich auf. Und dann bist du tot. Dann bist du nicht mehr da. Dann bin ich mit der Mama alleine. … Ich will nicht alleine sein. Du sollst da bleiben."

    Ich habe zwar kein Kind im relevanten Alter, aber hoffe es ist ok, wenn ich trotzdem antworte, denn ich habe Erfahrungen "von der anderen Seite" mit (nicht immer gelingender) Inklusion an Regelschulen und kenne Kinder, die zur Förderschule gewechselt sind. Außerdem bin ich mit Förderschullehrern befreundet.
    Meine bisherigen Einblicke:
    Den Kindern, die wechselten, ging es meist an der Förderschule viel besser. Bei Vielen konnte man sogar vom Aufblühen reden.
    Die mir bekannten Kollegen sind dort sehr motiviert und haben in kleineren Lerngruppen und mit ihrer viel größeren Qualifikation auch viel mehr Möglichkeiten, die Kinder zu fördern.
    Zum Ende der Förderschule wechselt hier immer eine Klasse, um den Hauptschulabschluss (ich nehme an Werkrealschule ist bei euch soetwas Ähnliches wie Hauptschule) an der benachbarten Regelschule zu machen. Es gibt viele Praktika und Einbindung in die regionale Wirtschaft, sodass die Kinder auch Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben.


    Das ist aber nur meine begrenzte Sicht, die sicher auch mit der Qualität der Förderschule vor Ort zu tun hat.


    Ich finde es sehr sinnvoll, dass du in der Schule angerufen hast, denn von innen sehen die ganz anders aus als man denkt. Deine Bedenken sind dort im Beratungsgespräch auch gut aufgehoben, denn in der Förderschule haben die ja genügend Erfahrungen. Sicherlich kannst du denen auch deinen Sohn beschreiben und dessen Schwierigkeiten, sodass du eine Einschätzung bekommst von dort, was sie als Schule ggf. mehr leisten können als andere Schulformen.

    Hier noch eine Stimme für den Borrelientest vor, gerade die kleinen Nymphen merkt man nicht beim Stechen und eine Borreliose kann auch erst Jahre später unklare verschieden gehäufte Symptome bringen (u.a. Gelenkschmerzen, Erschöpfung) erzeugen.


    Finalgon ist super, ich lass mir je nach Stelle, das Ganze auch mal verbinden (Kompresse drauf und Binde drüber), weil ich mir sonst immer nach dem Kratzen ins Auge packe.....

    Nele: Schief geguckt wurde hier viel, aber das wundert mich auch nicht, hier in der Gegend, aber die schiefen Blicke hab ich eher als Interesse gewertet.


    Solche Petitionen sind aber so wichtig, weil es einfach ein Bewusstsein schafft. Ich finde es verwerflich, wenn überall sichtbar mit nackten Frauen geworben wird, aber öffentliches Stillen zu nackt und anstößig sein soll.

    Eure Kids sind so cool, Fias Tochter find ich eher sachlich und ehrlich


    Hier noch ein Kindermund vom Bommelchen:
    Ich wütend und unrabig etwas lauter zum Papa (nachdem Bommelchen einfach nicht einschlafen wollte und nur Quatsch machte): "Bei allen anderen schläft dieses Kind, nur bei der eigenen Mutter nicht."
    Bommelchen spielte derweil im Nebenzimmer, kommt daraufhin rüber und sagt besserwisserisch: "Mama, so sind Kinder eben. Nur noch zweimal schlafen, dann ist es wieder gut."


    Ich hab keine Ahnung, wo er das aufgeschnappt hat, mein Mann lachte schallend los.

    Hier auch ein redendes Kind. Er hat auch als Baby im Schlaf geschrien und gewimmert (Zähne), hat aber tief geschlafen. Seit er spricht, hört man Wörter oder eben Sätze (es wird auch gern der Wutanfall vom Abend fortgeführt). Schlafwandeln tut unserer nicht, er schläft aber motorisch sehr unruhig und wälzt sich im ganzen Bett lang. Für uns war das Reden im Schlaf und die Unruhe einfach immer ein Zeichen für Verarbeitung des Tages oder Träumen.
    Manchmal ist das auch sehr süß, als er im Altern von 11 Monaten Bälle liebte, wurde nachts freudig erregt "Ba" gerufen, dauernd. Man sieht also schon, womit er sich beschäftigt.

    rökja: Ich habe ja bei solchen "manipulativen" Kommunikationen auch immer den Spiegel vor Augen. Ich glaube, wir Eltern reden auch manchmal so mit ihm, statt direkt zu äußern, was wir wollen.


    melone: Das offenbart doch eine positive Einstellung, das Kind hätte ja auch motzen können.

    Ich werfe mal noch eine persistierende Borreliose in den Ring, die solltest du beim Blut mit checken lassen. Leider hat die unter anderem (vielen anderen möglichen Symptomen) genau häufig solche Auswirkungen (Antriebslosigkeit, schnelle Erschöpfung), weiß ich leider aus familiärer Erfahrung . Schaden kann es jedenfalls nicht, danach zu schauen.

    Dieser Thread erheitert mich immer wieder ungemein.


    Philosophische Gespräche über "Pupsen" gibt es hier leider auch immer (ich habe da auch immer Angst, was davon in die Kita getragen wird, bestimmt wissen die, wer bei uns der größte Pupser ist, Sohn und Vater beanspruchen den Thron für sich... #kreischen )


    Zum Thema Liebhaben hat das Bommelchen auch seine eigene Sicht:


    Ich vorm Schlafengehen: Bommelchen, ich hab dich ganz doll lieb.
    Bommelchen setzt sich auf und antwortet empört, fast schon wütend: Nein!, Du hast mich nicht lieb!, ICH hab dich doch lieb!


    Aha, das geht also nur in eine Richtung


    Und das Kind ist gewitzt:
    Steht vorm Tiefkühlfach und fragt unschuldig:
    "Was ist DENN DA drin?" und guckt wie #love gerne auch mit Wiederholung "Mama, was ist denn nur da drin?"
    Meist müssen wir dann mal nachschauen und immer ist es ein Eis.

    Hallo,
    ich lese eigentlich eher still mit, aber hej, das war und (ist) leider auch mein Thema, da ich hier ein Wenig und Katastrophenschlafendes Kind habe und hatte. Jetzt ist der Kleine 2,5 und ich sag dir mal, wie es bei uns läuft bzw. nach dem Abstillen gelaufen ist.
    Unser Kind ist noch nie von selbst eingeschlafen (nicht als Neugeborenes, nicht im Auto, ...) und schläft nicht durch. Er brauchte immer viel Körperkontakt und fast immer stillen. Er kam noch nie schnell zur Ruhe und mittlerweile habe ich ein starkes Gefühl, dass er einfach sehr viel wahrnimmt über den Tag und es vorm Einschlafen/ beim Einschlafen verarbeitet und er kämpft immer bis zur letzten Kalorie, damit er noch ein bisschen Welt mitbekommt (denke ich mir so). Ich habe bis 25 Monate gestillt und musste dann wegen einer OP abstillen bzw. konnte auch nicht mehr.
    Seit dem Abstillen läuft es bei uns so.
    Er bekommt zwei Geschichten und zwei Lieder.(bis vor wenigen Wochen war es unerlässlich, noch ausgiebig mit ihm vom Tag zu erzählen - eben um zu verarbeiten), da er selbst viel spricht, erzählt er mit. Hier ist wichtig, dass eine Geschichte und zwar die zweite in der Reihenfolge immer eine bekannte ist. Er setzt sich beim Zuhören immer wieder auf, klettert rum, hüpft rum etc. Wichtig ist bei ihm, zuerst körperlich zur Ruhe zu kommen, das klappt irgendwann mit Geschichten und Liedern.
    Dass er dann einschläft, wenn er eng gekuschelt liegt (und den Arm unter meinen BH-Träger - alte Stillgewohnheit - eingewurschtelt hat), dauert dennoch extrem lange, er liegt lange mit offenen Augen da, wechselt die Seite, etc. Ich versuche nicht mehr zu sprechen, außer er ist noch sehr aufgewühlt und sehr ruhig zu atmen. Wenn er dann einschläft, ist er sofort im Tiefschlaf (habe mal die Legokiste umgestoßen....der merkt nix mehr, den kann man sogar wickeln, umziehen dann...)
    Unsere Einschlafbegleitung dauert tatsächlich mindestens 1 , fast immer 1,5 Stunden und ich komme halb bis um zehn aus dem Zimmer oder bin neben ihm eingeschlafen, weil er eben wenig Schlaf benötigt. Unser Ritual ist auch sehr fest, diese Verlässlichkeit fordert er ein und sie gibt im Sicherheit, er geht meist gerne ins Bett, weil er Geschichten liebt. Früher war streicheln, Rücken kratzen sein Ritual, da hat er, wenn er es mit 1,5 Jahren mit Stillen nicht geschafft hat einzuschlafen, alle Körperteile benannt, die gestreichelt und massiert werden müssen, das Ritual, egal wie fest es ist, verändert sich eben.
    Mir hat geholfen und hilft immer noch, dass ich akzeptiere, dass es ihm schwerfällt und dass es eben so lange dauert. Ich wünsche euch, dass ihr ein gutes Ritual findet, was euer Kind gerne ins Bett gehen lässt. Vielleicht dauert die Umstellung auch noch wenige Tage bzw. Wochen, bis sie akzeptiert, dass es jetzt eben mit Kuscheln ist. Mein Sohn hat noch viel die Brust gestreichelt, Hand in den BH gesteckt und so, um den Übergang zu schaffen, sein Gesicht liegt auch jetzt fast immer auf Brusthöhe. Ich wünsche dir viel Geduld mit deiner Kleinen.

    Hallo, ich bin zwar grad nur am Smartphone, möchte trotzdem kurz etwas dalassen. Das klingt genau nach meinem Sohn.
    Er aß nie Brei und stillte lange vielund so richtig essen tut er seit er 13 Monate alt ist, aber mindestens eine Stillmahlzeit pro Tag und viele viele während der Nacht nimmt er dennoch zu sich.
    Was für dich evtl. interessant ist: Er hatte zwischen zehn und zwölf Monaten große Verstopfungsprobleme und hat nur alle sieben Tage gekackt und hatte auch tw. Schmerzen dabei. Ich habe beobachtet, dass er vor dem Stuhlgang ausdauernd und oft stillte und er das brauchte, um die Verdauung anzukurbeln. Wie ist das denn bei dir? Stillen ist bestimmt nicht hinderlich und gerade BlwKinder essen doch oft erst später größere Mengen. Auch unser Sohn war so und wir wurden vom Kia verunsichert. Hast du das Gefühl, dass er Hunger hat oder es alleine nicht schafft mit der Verstopfung bzw. zuviel leidet?

    Also mein Kleiner ist auch fünf Monate alt und es läuft total unterschiedlich bei uns. Er will aber immer stillen vorm Schlafen, manchmal schläft er dann an der Brust ein und ich bette ihn um (allerdings erst, wenn er tief schläft - ich teste es, indem ich sein Ärmchen anhebe und lege ihn erst um, wenn es ganz schlaff und schwer ist), wenn er beim Stillen nicht einschläft, wird er auch getragen. Allerdings muss man ihn nicht immer in den Schlaf tragen, sondern manchmal reichen auch wenige Minuten zur Beruhigung und danach hilft Kuscheln.


    Allerdings gibt es seit wenigen Tagen eine Neuerung, da er auf dem Bauch besser einschläft (er dreht sich selbst dorthin), er lässt sich Rücken und Köpfchen streicheln bzw. kraulen, wird ruhig und schläft dann friedlich ein. Mal sehen, ob es so bleibt. Aber Köpfchen streicheln oder Hand aufs Gesicht legen hilft ihm auch tagsüber, um in den Schlaf zu finden.

    Das ist zwar keine große Hilfe, aber ich will dir Mut zur Ursachenfindung im emotional-psychischen Bereich machen, denn bei mir treten Migräneattacken sehr oft nach Streitigkeiten und vor allem dann auf, wenn ich mich sehr aufgeregt habe im negativen Sinne, ich musste und muss immer noch lernen, mich nicht so hereinzusteigern bei Problemen, damit ich schmerzfreier unterwegs bin. (z.B. habe ich nach Heulattacken fast immer Kopfschmerzen)


    Wünsche dir alles Gute!

    Mein Kleiner ist mit seinen 5 Monaten gerade immer öfter auf dem Rücken, aber mit 8 kg und extremer Neugierde ist das langsam auch nötig. Bei Müdigkeit natürlich vorne, da ist der Kuschelfaktor dann doch wichtiger