Beiträge von Ix++

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    Ich fand's früher eigentlich immer doof, Film gucken beim Geburtstag, die sollen doch spielen und so #angst ich hoffe die andern Eltern findens OK. Aber Tochter hat sichs halt gewünscht, und mir ist's auch ganz recht, anderthalb Stunden Ruhe dann am Abend ;)

    Nee, Filme am Übernachtungsgeburtstag sind toll! Hab ich selbst nur die besten Erinnerungen dran ^^.

    Mein Kind hat sich an seinem 8. übrigens gemeinsames Sportschau-Gucken gewünscht. Was soll ich sagen: alle waren glücklich, hatten viel Gesprächsstoff und Kind schwärmt immer noch davon.

    Das Präteritum wird und wurde im Bayerischen überhaupt nicht genutzt, daher wäre es eigentlich sinnvoll, wenn nur Rabinnen aus Gegenden antworten, in denen die Nutzung des Präteritum in der gesprochenen Sprache geläufiger ist/war.

    Echt?! Ach deswegen fallen wir hier so auf! #freu


    (Gibt es dafür einen Grund? Und, was ich schon immer mal wissen wollte: ist die dazuerfundene Endsilbe -e was bayerisches oder was ganz lokales? Die Kinder sagen hier ab der Grundschule "essen-e", -laufen-e" etc., sobald das Wort am Satzende steht.)

    Sehr cool, eure Tipps, ich war jetzt haarscharf dran, Karten für Deutschland-England zu kaufen (Oberrang Südkurve durchaus bezahlbar) - leider (oder zum Glück) ist mir kurz vorher noch die Uhrzeit aufgefallen. Wisst ihr zufällig, ob 8-Jährige auch zu so späten Spielen eingelassen werden? Aber wenn man Kindertickets kaufen kann, sollte das doch eigentlich durchdacht sein...? #gruebel

    Ich kenne ein paar PolitikwissenschaftlerInnen, alle so 10-15 Jahre im Berufsleben, ein paar Ausnahmen (der HR-Mann, Regisseur, schon mind. 25 Jahre). Was die heute so machen ist sehr unterschiedlich:


    - pers. Referent für eine EU-Abgeordnete in Brüssel

    - Referent für Global Affairs bei einem großen Konzern

    - Referentin für eine politische Stiftung

    - HR für OSZE-Missionen, inzwischen selbstständig in der Personalberatung

    - Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei einer Stiftung

    - Referent bei einem Kirchenverband

    - Regisseur und Vermarkter internationaler Serien

    - Projektmanagerin und Datenbankspezialistin (nach diversen Weiterbildungen)

    - Eingliederungshilfe im Job-Center

    - Unternehmer mit eigener E-Bike-Produktion

    - 2x Policy Analystin bei der GIZ (beide nach langen Auslandsaufenthalten, u.a. in Afghanistan, Jemen, Pakistan)

    - Redakteurin TV

    - Redakteurin Tageszeitung


    ...mir fallen bestimmt noch mehr Bekannte ein, wenn ich weiter überlege, aber das wäre schon mal ein kleiner Überblick. :)

    Mich macht das abwechselnd wütend (die krassen Unterschiede in der Behandlung) und fassungslos (die Reaktionen, auf die ich treffe, wenn ich das anspreche).

    Ich habe jahrelang mit Geflüchteten gearbeitet, da hat sich genau nichts bewegt, die Umstäbde waren und blieben elendig und kaum auszuhalten. Und anstatt jetzt ENDLICH die Versäumnisse und das Versagen einzugestehen, folgt dieses Zweiklassensystem.


    Mein Mann, der (immer noch) mit Geflüchteten arbeitet, die z.T. akut von Abschiebung bedroht sind, meint dazu nur zynisch: In der Ukraine gibt es aktuell mehr sichere Städte, in die man folgerichtig zurückführen müsste, als in Afghanistan... Es ist tottraurig.

    thumbelina: ja, das habe ich auch schon gehört. Aber dramatisch ist es auch nicht *find*


    Ich schließe mich Schokojunkie s These des sehr deutschen Phänomens an, denke ich. :D


    Edit: v.a., nachdem ich meinen Mann kurz befragt habe. Er behauptet, dass es das Thema in seinem Herkunftsland nicht gibt (die Umstellung aber schon).


    (Dafür kriegt er die Krise, wenn er keine fest zugeteiltw Bettseite hat #rolleyes )

    Ich mag die helleren Abende. Morgens ist es mir jetzt immer noch zu hell, aber schon besser als letzte Woche. #ja Das ist mir aber alles nicht wirklich wichtig. Ich hab auch schon wo gewohnt, wo es immer um 6 Uhr Abends dunkel wurde. Fand ich nur langweilig, aber nicht schlimm. Ich denke die Abwechslung in Nord-Norwegen käme mir entgegen.


    Das Umstellen an sich ist mir völlig egal. Und ob weiterhin umgestellt wird oder nicht, auch. Schnurzpiepe.


    Was ich bis heute nie verstanden habe (obwohl ich auch hier schon Erklärungen dazu bekommen habe): Wie kann es sein, dass Menschen sagen, dass sie 6 Monate müde sind, aber gleichzeitig in andere Zeitzonen reisen können? Das ist mir ein echtes Rätsel.

    Meine Mutter hat 7 Jahre lang komplett ihren Geruchs- und Geschmackssinn verloren. Die Ärzte gingen zunächst von verschiedenen Allergien aus, die Erklärung, die letztendlich plausibel erscheint, war eine psychosomatische Reaktion auf eine extrem belastende Arbeitssituation. Sie beschreibt diese 7 Jahre als furchtbar, sie meint, sie sei sehr nahe an einer Depression gewesen. Heute ist alles schon seit vielen Jahren wieder komplett wie vorher.


    Ich selbst wünsche mir manchmal, weniger zu riechen, weil ich unter vielen Alltagsgerüchen echt leide. Aber dann denke ich immer, be careful what you wish for, und reiße lieber das Fenster auf.

    Ich sehe einen Unterschied zwischen "Leistung" (im Sinne des reinen Ergebnisses) belohnen oder Anstrengung/Aufwand der in so einem Zeugnis drinsteckt.


    Klar lernen sie für sich selbst und nicht für uns. Trotzdem ist es oft eine anstrengende, teilweise auch frustrierende Sache, Schule in der Form, wie sie an deutschen Regelschulen stattfindet, durchzuhalten und dranzubleiben. Die Kinder investieren wirklich sehr viel Zeit und Nerven in dieses "Projekt" und ich persönlich möchte ihnen schon vermitteln, dass ich es würdige und mich freue, wenn sie wieder einen Schritt Richtung Schulabschluss geschafft haben. Das muss ja nicht in teuren, materiellen Werten erfolgen. Aber dem Schritt Aufmerksamkeit schenken, darüber reden, gemeinsam zurückschauen, was gut und was nicht so gut lief und dem Kind das Gefühl geben, dass es etwas erreicht hat, das sehe ich durchaus positiv. So oft gibt es ja nun nicht Zeugnisse und ich finde das einen passenden Anlass.

    Bei dir kann ich komplett unterschreiben.

    Hatte heute genau das Gespräch mit meinem Mann: Er will ein langersehntes, sauteures Trikot schenken, ich fand das anfangs total übertrieben. Wir haben uns jetzt drauf geeinigt, dass das nicht ganz konkret fürs Zeugnis ist, sondern weil wir unserem Kind 1. eine Freude machen wollen, und wir 2. sehen und anerkennen, dass es es in der Schule in jeder Hinsicht super macht, ultra-zuverlässig sein Homeschooling auf die Reihe kriegt, wenn wieder mal Quarantäne oder sonst was ist, und 3. sowieso als Corona-Bonus für die ganzen Einschränkungen.


    Das heißt nicht, dass es jedesmal etwas so teures werden wird. Im Sommer haben wir einfach einen bestimmten Film geguckt, das war auch super. Was schönes zusammen zu machen oder, wenn möglich, einen Wunsch zu erfüllen finde ich aber immer gut :) auch unabhängig von Zeugnissen oder Anlässen.


    Interessant finde ich die ganzen Überlegungen zum Thema Belohnung und Anerkennung, ob es sie gibt und für was es sie gibt, die mit der Frage zusammenhängen:


    Ich bin in einer quasi belohnungsfreien Familie aufgewachsen. Mein Vater meinte immer, wenn, dann gäbe für schlechte Noten eine besondere Belohnung, bzw. was als Trost. Das finde ich auch heute noch u.U. sehr passend, ich hätte mir für mich, ehrlich gesagt, aber damals gewünscht, dass er die guten Noten, die ich immer hatte, anerkennt - und möglicherweise hätte ich tatsächlich ein bisschen Ehrgeiz entwickeln können (in meiner Familie ein echtes Unwort, genau wie Fleiß).

    Nicht wegen eines einzelnen Zeugnisgeschenks, natürlich - aber insgesamt waren genau die Ansprüche bei meinen Eltern nicht ausgeprägt vorhanden, die mir heute wirklich oft als Eigenschaft fehlen.


    Mein Mann ist komplett anders aufgewachsen, es war immer klar, dass Schule an erster Stelle steht, seine Eltern haben das verlangt und ihn aber auch maximal unterstützt. Und, ganz klar, er hat viele Kompetenzen - u.a. großen Ergeiz und eine hohe Motivation, zu lernen - die ich gerne hätte. Geschenke gab es in seiner Familie so gut wie nie, aber gute Noten waren von Interesse und wurden "gesehen".


    Heute, als Erwachsener, sieht er, was unsere Kinder können, und hat deutliche Erwartungen an sie (die absolut im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegen). Ich tendiere inzwischen in seine Richtung, so, wie es bei mir lief, will ich es selbst nicht machen.

    Darf ich euch fragen, in welchem Alter ihr mit Schnuller angefangen bzw es versucht habt?

    Beim ersten Kind bei über 6 Monaten, weil ich so so hoffte, er würde damit vielleicht besser schlafen können. Er hat ihn aber erst mit, keine Ahnung, ca. einem Jahr, akzeptiert? Da hat er schon nicht mehr gestillt.


    Tochter hatte an Tag 2 im KH einen Schnuller bekommen, ich war kurz besorgt, Saugverwirrung und so, habe aber sehr schnell gemerkt dass sie ganz prima beides parallel kann. Sie hat fast 2 Jahre gestillt und noch länger geschnullert.


    An der Brust leer nuckeln habe ich beide nie gelassen. Das passte vom Gefühl her für mich gar nicht. Stillen "pur" ging gut, aber alles außerhalb der Nahrungsaufnahme gehörte für mich klar in einen anderen, Bereich.

    Sowas ähnliches haben wir im Hort mit einer Kapuzenjacke. Die wechselt fröhlich durch die Haushalte... ;)


    Beim Frühstück war heute auch das (Nicht-)Impfen Thema.


    Ich habe von der (nicht erlaubten, eskalierten) Demo hier in M gestern erzählt.


    Sohn, mit immer größer werdenden Augen, völlig fassungslos: "Aber warum protestieren die dagegen? Die können doch einfach mal in die Krankenhäuser gehen und nachsehen, wenn sie es nicht glauben? Oder Zeitung lesen?!"


    Tochter, ganz trocken: "Manche Menschen leben in der Welt wie in einem eigenen Märchen."


    Ja, man. Sie ist 4. Es könnte so einfach sein.

    Talpa , ja, klar...vielleicht verstehe ich auch den Auftrag falsch. Also meine Umgebungssprache hat sich durch die Umzüge natürlich geändert. Und ich habe z.B. im schwäbischen sehr viele Sachen gehört, die mir, äh, sehr neu und auch unverständlich waren. Aber ich merke, dass ich über diese späteren Umgebungen irgendwie gar keine Aussage treffen kann. Über meine Geburtstadt dagegen schon und das sehr einfach, auch, wenn ich da seit vielen Jahren gar nicht mehr bin und auch keine Kontakte habe. Mh.

    Kindertat heute.


    Beim Abholen im Hort ist mein Kind drinnen, ich bin irritiert.

    Drei Erzieher*innen (also alle) kommen zu mir gelaufen, "Fr. B., der V. hat nur einen Schuh an, der andere liegt auf dem Dach und wir bekommen ihn einfach nicht runter!"


    Ja super. Musste ich mit diversen gestapelten Stühlen und langen Stöcken erst mal den Schuh vom Dach holen, der auf dem Weg auch noch in der Dachrinne steckenblieb, bevor ich dann mein Kind mit nachhause nehmen konnte... :D

    Interessant, was ihr schreibt, dass vieles nicht klar zuzuordnen ist, sich stetig verändert etc. ...


    Ich konnte alles ganz schnell von vorne bis hinten durchklicken, da war alles, ohne Ausnahme, sehr eindeutig für mich. Als Referenz habe ich den Ort in Mitteldeutschland genommen, an dem ich die ersten 15 Jahre gelebt habe. Da hat sich meine Sprache gefestigt.


    Und da hat sich nach meinem Gefühl auch nichts verändert, auch nicht durch viele Ortswechsel und Umzüge - ich habe in Mittel- und, Südwestdeutschland, Berlin und jetzt Oberbayern einfach immer Hochdeutsch gesprochen. Meine Familie kommt total gemischt aus Nord- und Süddeutschland, die Großeltern aus Polen.


    Bei der Frage nach Lenas Auto war ich besonders überrascht über die Antwortmöglichkeiten, die wenigsten habe ich je gehört ("Dem Lena seins" 8o), fand ich sehr interessant.

    Bei mir funktioniert es gut, wenn ich mich gerade nicht zu dick anziehe, ich habe das Gefühl, der Körper gleicht dann besser aus oder so (ist das technisch möglich?) :D.


    Und: Ich bin nicht eine von denen, die immer warme Hände haben, gar nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir alle ähnlich frieren (und im Sommer schwitzen), aber dass das von Mensch zu Mensch unterschiedlich angenehm/unangenehm/ bzw. als egal wahrgenommen wird?


    Heute war ich z. B. im Schnee unterwegs mit dem Fahrrad und musste ewig vor einer Turnhalle rumstehen, da war es schon dunkel. Ich war recht dünn angezogen, hatte aber Wanderstiefel und Handschuhe, immerhin. Und kann sagen dass es kalt war, aber irgendwie ging da gar kein weiterer Gedanke hin. Das passte schon.

    Wohingegen mir bei 32 Grad bei jeder Aktion, die ich mache, extra auffällt, wie unangenehm das jetzt ist. Und ich versuche, bestimmte Dinge zu vermeiden und so.

    Ich muss noch was nachschieben: bei nir ist das, glaube ich, tatsächlich durch Gewöhnung entstanden. Als Kind mochte ich Kälte nicht, soweit ich mich erinnere. Aber stundenlange Schnnespaziergänge etc. haben da nach und nach was verändert. Und dass ich so gerne Eislaufe und Schlittten fahre, beides geht halt besser im Kalten.


    Ich meine auch, dass ich mal was wissenschaftliches zum Thema "man kann sich an Kälte gewöhnen" gelesen habe, auf die Schnelle finde ich das aber gerade nicht wieder...

    Also nur, weil du gefragt hast, sonst würde ich das nicht in einen Jammerstrang schreiben ;):


    Ja, ich finde Winterwetter toll. Grundsätzlich ist für mich jeder Tag ein guter, an dem ich nicht - unfreiwillig - schwitze.

    Ich mag Wetter zum Fühlen, und besonders Wind, Kälte und diversen Niederschlägen kann ich echt was abgewinnen.


    Mich macht die Kälte wach. Und ich weiß, dass es nach einiger Zeit laufen immer besser wird, und denke da nicht weiter drüber nach. Rumstehen allerdings hasse ich, genau so wie Schreibtischarbeit. Aber so lange ich in Bewegung bleiben kann, passt das.


    Was ich im Winter nicht toll finde, sind überheizte Räume, das halte ich ganz schlecht aus, und wenn ich mich einmal an so eine hohe Temperatur gewöhnt habe, fällt mir auch das Rausgehen schwerer.


    Mein Sohn ist auch so, zuhause immer im T-Shirt und barfuß unterwegs (wie geschrieben, die Wohnung ist eher kühl, der Boden ganz besonders), ist in Turnschuhen ohne Mütze im Schnee untewrgs, und er flucht jedes Mal, wenn ihn jemand bei über 3 Grad dazu anhält, eine Jacke anzuziehen. Er ist dabei teilweise auch echt kalt, aber: manche Menschen scheinen lieber zu frieren als zu schwitzen.


    Mein Tipp wären Wanderschuhe mit dicker Sohle und zuhause eher kühl halten. #cool

    Mein Mann bei einem Streit, es ging um Aufräumen, schon ziemlich laut und genervt, zu unserer Tochter (4):


    "Das geht so nicht, wie du dich verhälst, denkst du, du bist eine Prinzessin, oder was?"


    Tochter, vollkommen ungerührt, ganz ruhige Stimme: "Du bist nah dran".


    Mann: #confused#confused


    Tochter: "Eine Königin".