Beiträge von Das verrückte Ringelblümchen

    Du meine Güte, Fahren kostet und ÖPNV kostet, wenn wir sie nutzen gehen wir einen Vertrag mit dem Anbieter ein. Der Anbieter bringt uns sicher zum Ziel und wir zahlen dafür. Da gibt es keine Diskussion und keinen Spielraum.


    Wer seinen Teil des Vertrags nicht einhält muss mit den Konsequenzen klar kommen.


    Vielleicht wohnt ihr auch falsch, ich habe eine Fahrkarte die mein Arbeitgeber bezuschusst und mein Sohn hat eine, die durch den weiteren Schulweg gefördert wird, zusammen bezahle ich 22 € für ÖPNV.


    Wenn ich mit dem Auto fahre muss ich auch Steuern, Versicherung, Benzin, Parkplatz zahlen, richtige Bereifung haben, Licht, Scheibenwischer müssen funktionieren etc. Da kann ich nicht sagen, leck mich am Abend, ich zahl das nicht.


    Wie ÖPNV sein sollte steht doch gar nicht zu Diskussion, das steht auf einem ganz anderem Blatt. Wenn wir das anders haben wollen, muss man sich dafür einsetzen, aber so wie es ist, ist es klar geregelt. Entweder halte ich mich dran oder gehe zu Fuß.

    wieso so aggressiv? es geht doch nicht um wachrütteln? mich interessiert einfach die ebene gesellschaft und wohin dinge führen und warum dinge so sind oder so gemacht werden.
    ich versteh dich glaub einfach nicht oder falsch.

    Ja, kann sein, ich wollte jetzt auch nicht aggressiv rüberkommen. Vielleicht war ich angesäuert, weil ich das Gefühl habe, dass Du Dich einem Diskurs gegenüber verschließt - kann aber auch sein, dass ich das falsch verstehe.

    und wenn ich das auf heute übertrage und jetzt mal überspitze: wenn ich als kind lerne, dass meine welt nur aus lauter gefahren besteht, die es möglichst zu vermeiden gilt, dass man am besten helme aufhat zum krabbeln, und am besten niemals einen schritt alleine macht. welche gesellschaft wird dann daraus?

    Wen wolltest Du mit diesem Argument jetzt wachrütteln? Wurde gerade eine Diskussion darüber geführt, welcher Helm zum Krabbeln der am besten Geeignete ist?

    niemand. ich bin den thread nochmal durchgegangen.
    auch wenn einige leute das hier seltsamerweise suggerieren wollten.

    Schon, die Beiträge auf Seite 6 bis zu meinem Posting waren da sehr eindeutig.


    @ainu,


    weiss ich nicht, ob das wissenschaftlich untermauert werden könnte, ich hab keine entsprechenden studien gesucht. bei meinem mann ist es so. sie hat immer all seine probleme gelöst, oder es versucht, wenn sie von ihnen erfuhr, sie versucht es noch heute. ihm fällt es sehr schwer, lösungsortiert probleme anzugehen. auch bei konflikten zwischen unseren kindern. er schreitet massivst ein und beendet den konflikt, die kinder lernen aber nichts daraus, ausser dass nach einer weile papa einschreitet und löst. und die lösung sieht dann so aus, dass er sie anschreit (meist die grosse mehr als die kleine) und meint sie sollen lieb miteinander sein, nicht streiten und nicht laut sein. punkt. eingegangen wird auf die kinder nicht. und sie lernen auch nicht, aufeinander einzugehen, wenn sie solche "konfliktlösungsstrategien" von ihrem vater mitbekommen.

    Daraus allerdings hast du direkt geschlossen, dass das Eine das Andere bedingt, s. Dein Posting oben.


    Mal abgesehen, dass Deine persönlichen Erlebnisse für sich gesehen stehen sollten und verständlicherweise Deine eigene Handhabe maßgeblich beeinflussen, ich bin sehr sicher, niemand hier im Thread befürwortet die von Dir geschilderten Methoden, es wurde mehr als einmal auf den "schmalen Grat" hingewiesen, den wir alle versuchen zu wandeln.



    Disclaimer, der morgendliche Verkehrskrieg vor den Schulen ist wie ich finde ein Thema, das hier meiner Meinung nach den Rahmen sprengt.

    ich finde es ist ein grosser unterschied, in kinderkonflikten irgendwann einzugreifen und ihnen tools zur lösung an die hand zu geben oder ihre probleme von anfang an und für sie zu lösen.
    zweiteres gibt - sehe ich an meinem mann - unselbstständige und konfliktunfähige erwachsene. seine mutter hat immer all seine probleme gelöst, und er erwartet bis heute, dass das jemand für ihn tut und er selbst nix machen muss.

    Ist das jetzt wissenschaftlich? Mein Mann wurde so, weil seine Mutter (...) - also werden alle Erwachsenen so (unabhängig von Geschlecht, Lebensumstände, Genetik, Bildung etc. pp.) so, wenn deren Mütter das so machen wie bei meinem Mann?

    Und als Mittel zum Zweck macht er der Bevölkerung Angst. Das ist ein erprobtes Mittel in den USA, ich denke, er hat sich Bowling for Columbine angeschaut. Im Ergebnis passiert aber das, was der Autor in seiner Region erlebt, Kinder dürfen sich nicht mehr entfalten, die Eltern werden überängstlich.


    Anstatt darauf einzugehen wird hier jedoch mit eigenem geprahlt und von blöden Spielplatzerlebnissen erzählt. Und die Dinge nahmen ihren Lauf.

    Neid? Oder was? Manche können das, manche anderes. Dem einen ist das wichtig, dem anderen was anderes. Deshalb darf man nichts Positives über seine Kinder schreiben oder dass man sich freut, dass sie manche Dinge hervorragend bewältigen?

    Klar, jetzt kommen wieder die Rechtfertigungen, me arse.


    Scheint ja die Richtige getroffen zu haben. Den Artikel hast Du gar nicht gelesen, daher wohl das Negieren der Trump Intention.


    Ich sage es mal so, auf mich erweckt es eher einen erbarmungswürdigen Eindruck, was ich von Dir so lese. Auch die Nachfrage ob es gelungen sei, Neid zu erwecken, ganz traurig sowas. Den Rest verkneife ich mir, erscheint mir sinnlos und es ist auch nichts persönliches.


    Nein, mein Posting war im Gegenteil sehr sinnvoll, vielleicht sogar überfällig. Mir hat der Verlauf dieses Threads missfallen, wie eine Lästerei die nächste einforderte ich hätte es auch augenrollend schließen können. Habe ich aber nicht sondern mal meine große Fresse aufgerissen.


    Wie wäre es zur Abwechslung von der Selbstbeweihräucherung mit ein bisschen Toleranz oder Verständnis für die Sach- und Notzwänge, denen man selbst nicht aber andere berücksichtigen müssen. Siehe Trins Beispiel, das trägt keiner auf der Stirn Andere Kinder sind nicht so selbständig? So what? Was hat man davon wenn man sich selbst dafür lobt, dass man es besser hinbekommen hat? Wenn überhaupt, das Netz ist geduldig und hält jede Menge Ausschmückung und Räuberpistolen aus - da wird schnell mal aus einem Glas Tee der teuerste Champagner.


    Aber wenn ich irre - und wennschon? Hier schreiben gleichzeitig soviele Mütter über ihr Seelenleben, wie viel Kraft sie für den Alltag aufwenden um ihre Kinder (auch seelisch) gesund groß zu bekommen, viele am Rande des Absturzes. Ich würde empfehlen mal kurz da rein zu lesen.

    Ach, endlich wieder ein Thread zum Egoaufpolieren, wie toll und selbständig man selbst als Kind oder die eigenen Kinder sind im Vergleich zu - naja, zur Not hat man immer ein unsägliches Beispiel von dem Sohn einer Bekannten am Start, ne? Ach und die Schweiz ist ja sowieso Maß aller Dinge.


    Alter ....


    Schnell noch den hervorragenden Notendurchschnitt zur Bekräftigung erwähnen, damit es auch der Letzte noch mitbekommt.


    Ja, dann, weiter machen.


    Zum Thema selbst würde ich sagen, dass es um ein Klima der Angst geht, das mit dem Trump Wahlkampf geschürt wurde und leider mit zweifelhaften Erfolg. Das ist bitter und mit Blick auf die Wahlen tatsächlich beängstigend. Aber ja, das scheint ja hier nur am Rande interessant zu sein.

    Ich finde es wieder mal schade, dass im Ausgangsposting ein bisschen rüberkommt, dass "zu sportlich" nicht gut für die Kinder ist.
    Jede Familie ist anders, jedes Familienmitglied hat andere Interessen, jeder muss seine Nische finden.
    In welchem Bereich das jetzt ist, ist doch erstmal egal.


    Ich finde es unheimlich wichtig, dass Kinder im Laufe des Grundschulalters etwas außerschulisches finden, für das sie sich in ihrer Freizeit engagieren. Da körperliche Betätigung auch wichtig ist, ist es doch schön, wenn sie etwas finden, was beides verbindet.

    Hier kann ich mich anschließen. Und ja, unsere Familie ist sportlich, aber wir chillen auch mal gerne. Auf Details und was und wie oft habe ich keine Lust einzusteigen.

    Ja, vor allem die Grill-Funktion ist mehr als überzeugend. Ich wünschte Ihr könntet das mal selbst ausprobieren, was für ein feines Grillfleisch so ein Troll hergibt. Und hat man das Mahl beendet kann man sofort ins spontane Fresskoma fallen. Genial.