Beiträge von Calypso1981

    mein Großer hat mit 2 aufgehört zu schlafen, mein mittlerer mit 2 1/2.


    Ich würde es einfach ausprobieren. Evtl erstmal am Wochenende weg lassen und in der Kita weiter schlafen lassen und schauen wie es sich entwickelt

    Und genau das war bei uns sehr schwierig... Am Wochenende keinen Mittagsschlaf, unter der Woche schon.... Mit diesem Hin und Her kamen unsere Kinder schlecht zurecht.


    Vielleicht ist es nur eine vorübergehende Phase?

    Wie lange schläft er Mittags, ist er danach sicher nicht mehr müde? Wenn meine 2,5jährige eigentlich noch müde ist, ist sie mega schlecht gelaunt...

    Am besten hilft da Ablenkung, also wir gehen dann einfach trotzdem los zu unseren Unternehmungen und sie fängt sich dann auch recht schnell.

    ainu Bei mir ist es so, dass ich oft, wenn ich auf Arbeit ankomme, ziemlich geschlaucht bin. Teilweise schwirren mir so viele Sachen im Kopf rum und es fällt mir erst mal schwer umzuschwenken, sei es am PC oder beim Smalltalk auf dem Gang kurz nach der Ankunft im Büro. Deshalb meine Beispiele mit den Brotdosen. Auf Arbeit geht halt dann der Trubel auch gleich weiter, es ist sehr laut im Büro (8 Angestellte), jeder hat was zu erzählen, es wird gelacht... Nicht den ganzen Tag lang, wir arbeiten durchaus auch mal ;) Aber eben immer wieder und ich merke, es fällt mir viel schwerer als früher, da bei der Sache zu bleiben bzw wieder zur Arbeit zu finden ohne etwas zu vergessen.

    Als kurzfristige Verbesserung werde ich jetzt Abends versuchen noch mehr vorzubereiten... Tagsüber das Handy außer Reichweite legen und nur in der Pause die Nachrichten checken... Was bedeutet, dass ich am besten auch Abends schon mit meinem Mann vereinbare, wer wann welches Kind holt. Normalerweise fangen wir gegen 13:00 an uns zu schreiben, wer wen holt, aber das lenkt ja auch ab...

    Zu den Bedingungen hatte ich ja schon einiges geschrieben. Mein Mann ist wirklich ein engagierter Vater. Unsere Eltern unterstützen uns. Mein Arbeitgeber ist sehr familienkompatibel, ich habe zB relativ flexible Arbeitszeiten. Was früh den ganzen Stress macht ist das Schulkind, der Unterricht beginnt recht früh, und ich bringe sie mit dem Auto hin, in Kombination mit einem Kindergartenkind (morgens dauermüde) plus Kleinkind, das grade lernt sich allein anzuziehen.

    Ich weiß, auf Dauer wird das früh besser werden, Schulkind fährt irgendwann allein mit dem Rad zur Schule, die anderen werden größer etc. aber es momentan stresst das alles.

    Dazu an Turnbeutel und Schlafanzüge denken, Brotbüchsen fertig machen, Regenhose einpacken, etc. Ich versuche so viel wie möglich Abends vorzubereiten, aber da ist halt auch irgendwann der Ofen aus und das Ruhebedürfnis zu groß.


    Hat mein Mann Spätschicht, versuche ich so zeitig wie möglich ins Büro zu fahren, bzw. halte mich generell im Hintergrund und lass ihn machen. Er findet das komischerweise gar nicht stressig. Allerdings fährt er anschließend wieder nach Hause und muss nicht „ordentlich“ im Büro erscheinen. Und die Turnbeutel und Schlafanzüge mache natürlich trotzdem ich fertig #rolleyes Brotbüchsen bereitet er komplett Abends vor, ich schneide zumindest früh noch das Obst frisch rein, aber das ist ihm nicht so wichtig... Da sind wir wieder bei den Ansprüchen an mich selbst.


    claraluna Wenn du dich mal etwas mit den Ost-West-Unterschieden beschäftigst, wirst du schnell merken, dass die Unterschiede im Lohnniveau keinesfalls mit den niedrigeren Kosten im Osten zu rechtfertigen sind... Lidl und Co. gibt es hier wie da, die Mieten sind hier explodiert und niemand kann hier von nur einem Gehalt leben. Mütter gehen standardmäßig 30 Stunden aufwärts arbeiten nach 1 Jahr Elternzeit.

    Und ja, ich kenne tatsächlich keinen einzigen Mann, der nach der Geburt der Kinder dauerhaft Arbeitszeit reduziert hat. Meist sind es hier die Mütter, und auch die gehen recht schnell dann hoch auf rund 35 Wochenstunden. So wie ich.


    Ich habe dazu einen Vollzeit arbeitenden Mann, was Kinder und Haushalt/Gartenarbeit angeht, teilen wir uns recht gut rein. Dazu haben wir noch Unterstützung durch die Omas.

    Aber genau das ist doch das Schlimme, nach wie vielen Jahren Feminismus?

    Das verstehe ich nicht.

    Ich teile mich ca hälftig rein mit meinem Mann. Soll er noch mehr übernehmen und über seine Grenzen gehen?


    Mental Load ist übrigens ein gutes Stichwort und ich habe eine sehr klare Meinung dazu. Ich möchte meist alles 100% richtig machen und denke ständig schon über den nächsten und übernächsten Schritt nach. Das fördert auch meine Schusseligkeit. Mein Mann ist da ganz anders, einfach fokussierter. Beschäftigt sich gedanklich nicht noch mit 1000 anderen Sachen und bekommt das Wesentliche trotzdem gut hin, und wenn mal was vergessen wird, so what. Mental Load ist bei mir ein Problem durch meine Persönlichkeit, und ich habe den Eindruck viele Frauen sind so - vielleicht auch evolutionstechnisch bedingt - während Männer sich bei Stress einfach besser fokussieren können. So mein ganz privater Eindruck aus dem Freundes- und Bekanntenkreis.

    Und weil ich mich nach Kind 1 und Kind 2 viel leistungsfähiger im Job gefühlt habe und dieses Schusselige auf Arbeit von mir gar nicht kenne, wollte ich hören, ob es anderen auch so geht.


    Wer den Threadtitel nicht ertragen kann, möge bitte nicht reinlesen. Es ist genau so gemeint wie es da steht und mich irritiert, was hier alles in meine Fragestellung reininterpretiert wird.

    Puh, ich hatte ehrlich nicht damit gerechnet, dass die Diskussion in diese Richtung geht.


    Zuerst: Ich bin nun mal MUTTER und deshalb habe ich den Titel so gewählt. Und weil ich nicht den Eindruck habe, dass sich hier im Forum wahnsinnig viele Männer aktiv beteiligen. Hier jetzt gleich wieder die Gender-Keule zu schwingen, erscheint mir... etwas übers Ziel hinaus.


    Und ja, ich kenne tatsächlich keinen einzigen Mann, der nach der Geburt der Kinder dauerhaft Arbeitszeit reduziert hat. Meist sind es hier die Mütter, und auch die gehen recht schnell dann hoch auf rund 35 Wochenstunden. So wie ich.


    Ich habe dazu einen Vollzeit arbeitenden Mann, was Kinder und Haushalt/Gartenarbeit angeht, teilen wir uns recht gut rein. Dazu haben wir noch Unterstützung durch die Omas.


    Meine Nächte sind seit ca 1 Jahr schon relativ gut und erholsam.


    Objektiv gesehen denke ich also, dass es natürlich wahnsinnig stressig ist mit Kindern und Arbeiten und allem drumrum, aber schaffbar.

    Liebe RabInnen,


    sind hier welche unter uns, die durch das Mamasein das Gefühl hatten, weniger leistungsfähig zu sein und aus diesem Grund den Job gewechselt haben, also nicht „nur“

    die Arbeitszeit verkürzt haben, sondern ein anderes Tätigkeitsfeld gesucht haben?


    Ich bin seit Oktober wieder arbeiten und merke, dass es mich dauerhaft überfordert. Ich bin ganz oft nicht bei der Sache und kann mich überhaupt nicht konzentrieren. Ich mache Schusselfehler. Und das ärgert mich. Ich muss dazu sagen, nach Kind Nr 1 und 2 war das definitiv nicht so. Da hatte ich das Gefühl, gut oder zumindest gut genug zu sein.


    Es gibt ein paar kleine Stellschrauben, an denen ich versuche zu drehen. Zum Beispiel wäre mein Wunsch, dass mein Mann öfter Spätschicht arbeitet, d.h. er wäre dann früh mit da. Momentan bin ich fast immer mit allen dreien früh allein, was dazu führt, dass ich irgendwie total fertig bin, wenn ich auf Arbeit ankomme. Spätschicht bedeutet aber auch, dass ich Nachmittag bis ca 22:00 mit den Kindern allein bin - ob das dauerhaft eine Entlastung ist #confused


    Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!

    Wir fahren im Sommer für 1 Woche ins Sonnenhotel nach Waldmünchen. Es ist relativ nah an der tschechischen Grenze. Uns hat Preis/Leistung überzeugt und das Kinderangebot. Eine Freundin war schon 2x dort und fand es sehr schön. Über Google kommst du auf deren Website, vielleicht ist das ja was für euch.

    Ich gehe 1x jährlich zur Vorsorge. Mein FA ist männlich und nicht immer super sensibel, aber den Abstrich macht er tatsächlich ohne dass ich irgendwas merken würde.

    Und ich finde Zahnarzt so so so viel unangenehmer... Das ist auch noch der Vater eines Mitschülers meiner Tochter (zu Salino wink:D), aber Zahnarztbesuche hab ich schon immer gehasst.

    Im Krankenhaus knisterte es beim Hinlegen manchmal in meinem Kopf, hinter der Nase im Kopfinneren, über dem hinteren Rachenbereich. Dann merkte ich, wie etwas rutschte und dann war wieder alles zugepappt. Das waren so Momente, in denen ich wusste, dass ich gleich danach zum HNO gehe.

    Dieses Knistern hatte ich auch! Und im nächsten Moment schoss mir ein stechender Schmerz bis in den Nacken. Das war echt unangenehm

    Ich würde mir auch Sorgen machen.

    Und ich glaube, ich würde das definitiv ärztlich abklären lassen. Das kann ja alles mögliche sein. Die Infos bzgl Kindergarten, also dass der Bruder die gleichen Symptome hatte, würde ich auch der Ärztin erklären. Und darauf bestehen, dass der Ursache auf den Grund gegangen wird!


    Alles Gute für euch!

    Wir haben seit letztem Herbst dieses Übungsheft:


    Das Übungsheft Mathematik 2:... https://www.amazon.de/dp/3619254540?ref=ppx_pop_mob_ap_share


    Da darf man pro gelöster Seite einen Sticker in ein Wimmelbild kleben. Meine Tochter fährt total drauf ab! Und es hat bei ihr dazu geführt, dass der Knoten geplatzt ist. Sie konnte sich dadurch verbessern. Ich denke, bei ihr hat es wirklich einfach an der Übung gefehlt und mit Hilfe des Heftes macht sie gleich mal 60-80 Aufgaben ohne mit der Wimper zu zucken.


    Alles Gute euch!