Beiträge von Janima

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    Ja, lass ihn seine Ferien genießen #freu


    Und zum Thema: wenn tatsächlich ne LRS besteht, wäre es eine enizige Quälerei für ihn. Oft sind es leider auch die Eltern, die ihr Kind mit den anderen vergleichen und denken, sie müssten ihr Kind pushen - ohne dir zu Nahe zu treten. Manchmal hilft die Reflektion: stört es jetzt tatsächlich mein Kind oder mich (Mama, Papa, Oma, Opa ...)

    Ich vote mit. Wie ist denn der Stand der Dinge? Wo kann man das sehen?

    Das ist echt ne gute Frage; meine Tochter wusste es auch nicht, aber Mitschüler*innen haben vom Kopf-an-Kopf-Rennen erzählt. Aber woher die das wissen #weissnicht

    Ich finde es auch nicht okay dass du da was zaheln sollst ohne drauf hingewiesen worden zu sein. Manche Leute müssen echt rechnen und können sich das nicht eben mal so leisten.


    Bei uns wurden die ganzen Vorgeschichten von der KK gezahlt, außer so ein Spezialscan, den mussten wir selber zahlen, wurden aber ausdrücklich drauf hingewiesen, dass die KK das nicht übernimmt und wenn wir den wünschen, selbst tragen müssen.


    Erscheint mir seltsam bis unseriös


    Ach ja, und wir mussten das vorher unterschreiben. Da du nichts unterschrieben hast bzgl. Eigenleistung können die das nicht von dir einfordern.

    Ich hatte vor kurzem 6x innerhalb von 2 Stunden das "Vergnügen" mit Mikrosoft (i gesprochen nicht "ei"). Mini meinte, dass man doch die Nummer im Router sperren könnte (hat das Kind beim Onkel aufgeschnappt). Da habe ich Mini die Anrufliste gezeigt - 6 verschiedene Nummern. 5 aus Griechenland, eine aus Belgien.

    Sperren im Router macht keinen Sinn und viel Arbeit.

    exakt diesen Anruf hatte ich heute auch. Der Mann konnte sehr schlecht deutsch. Auf seine Frage, ob ich einen Mikrosoft Computer benutze anwortete ich "Nein" Auf seine nächste Frage, ob ich einen Mikrosoft Laptop habe auch: "Nein". Dann er: "how is that possible". Auf meine Frage, was er denn nun wolle, konnte er mir keine Antwort geben. Hab aufgelegt. Ich hatte - dank dieses threats hier, der hat mich echt sensibilisiert - gleich als ich die Nr im disply sah 0035 .... das Gefühl dass da was nicht stimmt.

    Danke silecea dass du das hier teilst. ich hab von dieser Masche noch niemals was gehört und finde das einfach nur widerlich.


    Ich selber halte mich für einen umsichtigen reflektierten und auch wachsamen, vielleicht sogar misstrauischen Menschen, aber bei so emotionalen Methoden wüsste ich nicht, ob ich da gleich Betrug erkennen würde oder meine Aymgdala Acherbahn fährt und der Präfrontale Kortex aussetzt. Mir tun die Menschen so leid, denen so ihr Geld abgenommen wird und die sich dafür schämen. Ich glaube sowas könnte jedem passieren.


    Die lassen sich auch echt immer gemeineres einfallen :evil:

    Resilienz hat meiner Meinung nach etwas mit nicht zerstörtem Urvertrauen zu tun und mit verlässlichen Bindungen in der (frühen) Kindheit.

    Aber es gibt doch Menschen, die sehr resilient sind, obwohl sie aus sehr schwierigen Elternhäusern kamen. Wie erklaert man das?

    Ich hab mal gelesen: auch wenn das Elternhaus schwierig war - wenn du einen wichtigen Menschen hast, den du liebst und der dich liebt, der dich bedingungslos annimmt und keine Forderungen stellt, dann hast du gute chancen dich "gesund" zu entwickeln und eben keine gravierenden psychischen Probleme im Erwachsenenalter zu bekommen. Das kann Oma, Opa, Tante, Onkel, NachbarIn sein oder auch ein:e LehrerIn, die/der an dich glaubt.


    Ich galube wichtig ist, dass dir gespiegelt wird dass du okay bist, so wie du bist. Dass du Fehler machen darfst OHNE Strafe/Bestrafung, dass du "unschuldig" bist. So tief, dass du es selber glauben kannst und ein positives Selbstbild entstehen darf.

    Ja, das ist schrecklich für uns Eltern, aber da muss wohl jeder Mensch selber durch und seinen Weg finden.

    Zu der anderen Frage: da gibt es ja die Theorie der Ressilienz. Dass nicht jeder Mensch unter Folgen von Traumatisierung leiden muss. Je nach dem wie gut man in der Lage ist sich selbst zu regulieren. Aber ob das alles ist?

    ich habe schon etliche Menschen erlebt, die im Umkehrschluss "wenn ich hart genug an mir arbeite, dann geht die Krankheit, der Krebs, wieder weg" andere Behandlungen abgelehnt haben und am Ende gestorben sind

    das finde ich auch ganz schlimm :(

    Manchmal wird selbst der glücklichste Mensch der Welt einfach schwer krank, weil er am falschen Ort lebt, den falschen Job hat (mit Gefahrstoffen), mit dem falschen Typen geknutscht hat (eigene Erfahrung) oder sonst was.

    Diese Einstellung, das Mindset habe damit zu tun, unterstellt eben schon, dass man dieses ändern könnte, um gesund zu sein. Und dieses ist, mit Verlaub gesagt, Bullshit.

    Nichts anderes habe ich geschrieben. Das ist das, was ich mit Umfeld(Umwelt) und damit auch Umstände meinte. Du hast mich ja sogar zitiert ;)

    Das "mindset" spielt auch eine Rolle - so wie andere Faktoren auch. Das kann man schlecht isoliert betrachten. So "einfach" kann das nicht geändert werden.

    Nein, sicher nicht. Meine Aussage oben war zu isoliert. Natürlich gibt es einen Kontext, eine Vorgeschichte. Und es ist komplex: niemand achtet einfach so seine Grenzen nicht. Das hat immer einen Grund/Vorgeschichte. Niemand wird einfach so psychisch/körperlich krank. Das ist ein Zusammenwirken von verschiedenen Faktoren: Anlage, Umfeld, psychosoziale (In)Stabilität etc. Biografien können aber durchaus tragisch Verlaufen durch Aneinanderkettung ungünstiger Faktoren. Und oft ist es nicht einfach die überhaupt zu erkennen, geschweige denn daran zu arbeiten (an denen, die veränderbar wären). Um Schuld geht es hier nicht.

    Hast du das deiner Mutter so gesagt? Glaubst du wirklich, dass Menschen die ihre Grenzen nicht gut wahren können, nur allein deshalb ein erhöhtes Risiko haben zu erkranken?

    Nein, das glaube ich nicht und das habe ich auch nicht geschrieben und nicht gemeint.

    Geschrieben hast du es.

    Wenn du es nicht so gemeint hast, war das nicht zu erkennen.

    Wo habe ich geschrieben, dass Menschen allein nur deshalb ein erhöhtes Risiko haben zu erkranken, weil sie ihre Grenzen nicht gut wahren können?

    Nein, sicher nicht. Meine Aussage oben war zu isoliert. Natürlich gibt es einen Kontext, eine Vorgeschichte. Und es ist komplex: niemand achtet einfach so seine Grenzen nicht. Das hat immer einen Grund/Vorgeschichte. Niemand wird einfach so psychisch/körperlich krank. Das ist ein Zusammenwirken von verschiedenen Faktoren: Anlage, Umfeld, psychosoziale (In)Stabilität etc. Biografien können aber durchaus tragisch Verlaufen durch Aneinanderkettung ungünstiger Faktoren. Und oft ist es nicht einfach die überhaupt zu erkennen, geschweige denn daran zu arbeiten (an denen, die veränderbar wären). Um Schuld geht es hier nicht.

    Hast du das deiner Mutter so gesagt? Glaubst du wirklich, dass Menschen die ihre Grenzen nicht gut wahren können, nur allein deshalb ein erhöhtes Risiko haben zu erkranken?

    Nein, das glaube ich nicht und das habe ich auch nicht geschrieben und nicht gemeint.


    Happy mit tut es auch sehr leid

    Naja, aber das ist doch nichts neues, dass Körper und Seele eng mteinander verknüpft sind. Meine Mutter ist krank geworden, weil sie ihr Leben nicht gelebt hat und stets im Schatten meines Vaters stand/steht. Und ich glaube es geht nicht um "selber schuld" sondern eher darum, dass Menscehn achtsam und liebevoll mit sich umgehen, sich gut abgrenzen (lernen) können und gut auf sich acht geben, sich entwickeln und ihre Potentiale leben

    Man muss ja nicht in allen Thesen und Theorien mit ihm übereinstimmen. Und schwarz-weiß-Denken ist hier sowieso schwierig. Und ihn nur abzuverurteilen, weil er in einem Punkt anderer Meinung ist, fide ich sehr schade und kurzsichtig.

    Er hat ganz viele tolle Ansätze, die auf jeden Fall hören- und lesenwert sind. Da holt sich jeder was von raus. ADHS ist ja auch "nur" ein Teil seiner Forschung, Erfahrungen, Schwerpunte.


    Er hat einfach einen unglaublich menschlichen Blick auf Menschen mit Störungsbildern und sieht eben den Menschen und nicht bloß Symptome. Er geht da ganzheitlich ran. Und er scheut sich auch nicht davor, seine eigenen Schwächen zuzugeben und dazu zu stehen (Workaholic, CD-kaufsüchtig insb. klassischer Musik, Verlieren des guten Kontakts zu seinen eigenen Kindern). Er sieht seine Fehler und lernt daraus. Das macht ihn für mich authentisch und glaubwürdig im Sinne nicht der allwissende unantastbare Wissenschaftler und Arzt zu sein, der die Hoheit hat alles zu wissen und nichts in Frage zu stellen.

    Maté differenziert genetisch und biologisch. Er wehrt sich gegen eine Annahme die davon ausgeht, dass es im Menschen Gene/Erbgut gibt, die unweigerlich eine ADHS verursachen, sondern er spricht schon Dispositionen zu, die unter Umständen zu einer ADHS führen können, z.B. Traumatisierung, Vernachlässigung, Lieblosigkeit ... Besonders sind (hoch)sensible Kinder betroffen. Anlage und Umwelt - wie eben so oft


    F. Sie sagen, dass ADS nicht genetisch bedingt ist. Sie sagen, es ist nicht biologisch?

    A. Überhaupt nicht. Es ist ein häufiger Fehler zu glauben, dass alles, was biologisch ist, genetisch bedingt ist. Die Biologie wird stark von dem beeinflusst, was im Leben einer Person passiert, in ihrer Familie, in der Gesellschaft um sie herum und so weiter. Zum größten Teil bestimmen oder „verursachen“ Gene nichts, was passiert – sie legen nur eine Reihe von Möglichkeiten fest, die passieren könnten, wenn die richtigen (oder falschen) Umwelteinflüsse gegeben sind. Gerade in der frühen Kindheit wird unser Gehirn stark von sozialen und psychischen Beziehungen beeinflusst. Und tatsächlich steht das Gehirn sein ganzes Leben lang in ständiger Wechselwirkung mit der Umwelt. Etwas kann also durchaus biologisch sein, ohne dass es deshalb in genetischen Stein gemeißelt ist.

    AD(H)D - Dr. Gabor Maté