Beiträge von Ludowica

    Hier sind auch die ubahnfahrer, also die, die die Bahn fahren, nicht die die mitfahren, oft unterhaltsam.
    Achtung, ich versuche den originalen Slang wiederzugeben:
    "Mensch Lait, gehts halt iberoll nei, die annern Diarn senn a offen, die Bahn is doch inna hohl."


    Hier fahren nämlich noch ubahnen, wos keine automatische Ansage gibt, sondern die Fahrer selbst reden. Das find ich #super

    Ich hatte das so Ähnlichkeit, hatte bei beiden 20 std, und war so froh, als das "Doppelleben" zu Ende war. Fahrzeit hatte ich 30 min zur einen stelle, zur anderen 5min zu Fuß.
    Es war so anstrengend! Auserordentliche Sitzungen haben meine Zeitpläne durcheinander gebracht, die Krankheit von Kollegen, die ich dann vertreten musste auch. Jeder Chef hatte Angst, dass ich für ihn weniger arbeiten könnte als für den andern. Und ich mittendrin.

    Ich bin eine Zitierniete und antworte so.


    Die Wartemamas haben sich durchaus der Situation angenommen. Ich habe das Gastkind, als ich es von der Bühne holen musste wegen Schubsen und an den Haaren ziehen usw. neben einer Mama platziert, die in der ersten Reihe saß: "Frau X, darf L. neben Ihnen sitzen." Das ging aber nicht lange gut, weil dann ein Heulanfall erster Güte folgte. KEIN Weinen a la "meine Mama ist nicht da, ich will zu meiner Mama", sondern "ich will da aber jetzt mitmachen und deswegen brüll ich." Auch andere Mamas haben sich dann gekümmert. Ich habe versucht weiter zu proben.


    Kurze Zeit später die Bitte: Ich soll L. doch wieder mitmachen lassen, damit sie Ruhe gibt. Das finde ich an sich keine gute Idee. Ich meine, die anderen Kinder proben wochenlang und L. darf eben mal in der Hauptprobe auftauchen und mitmachen, weil sie heult und ihre Mutter gerade nicht da ist. :stupid: Dies auszusitzen hätte aber mit Sicherheit Energie gekostet und ich hab sie wieder mitmachen lassen.


    Wieder ging es nur kurz gut. Es geht einfach nicht, wenn sie ihre Nachbarn an den Haren zieht. Also wieder runter von der Bühne. L. ist dann in die vordere Ecke des Raumes gerannt und heulte. Sie ist schon anstrengend. Puh!


    @ Mutter per Handy erreichen: Eine Mutter hat angerufen. Ls Mutter war aber nicht um die Ecke einaufen, sondern weiter weg. Schnell kommen war also nicht.


    @ L.s Mutter hatte keine andere Mutter beauftragt auf L. eine Auge zu haben. Sie hat ihre Handynummer auf einen Zettel geschrieben und auf einen Stuhl gelegt. Es war also keiner wirklich zuständig.


    @ Nur ein Vater (ich hab nix gegen Väter, ich denke es war eher zufällig einer :D ) hat mir böse Blocke zugeworfen als ich nach dem zweiten Drama deutlich Stellung bezogen habe: "Ich kann die Aufsicht von Geschwisterkindern nicht leisten. Es geht nicht OHNE ABSPRACHE nichtangemeldete Kinder hier zu lassen!"


    Irgendwie hab ich halt das Gefühl, ich würde versagen, weil ich solche Situationen nicht eben mal so schaukele. Die Blicke des Vaters haben mich sehr verunsichert. Auf der einen Seite denke ich: So eine doofe Mutter (ich kenne sie ja und find sie eigentlich ganz nett. was sie heute geritten hat, weiß ich nicht) und auf der anderen Seite: Mensch, hab dich nicht so, ein richtiger Pädagoge/Leiter/Unterrichtender löst sowas elegant. Und dann wünsch ich mir, dass ich meinen Zauberstab rausziehe und schwupp die richtigen Worte finde und KEINE bösen Blicke ernte und jeder denkt, die Frau X. ist überfordert. Ich hasse das und deswegen beschäftigt das mich jetzt so.

    Das Kind dürfte geschätzt sieben oder so sein. Ich kenne es ja nicht. Ich seh es nur beim Abholen seiner Schwester und weiß deswegen, dass die beiden Geschwister sind.


    Der Mutter die Meinung sagen ging ja nicht, weil sie nicht da war.


    Eine andere Mutter hat dann bei ihr angerufen und es hat sich rausgestellt, dass sie einkaufen ist bei einem Laden, der NICHT ums Eck ist. Sofort abholen war also keine Möglichkeit. Ich selber konnte auch nicht anrufen, denn anrufen und 40 Kinder, die alle aufgeregt sind, weil heute Bühnenprobe ist...Chaos pur. #kreischen


    Ich habe versucht Schadensbegrenzung zu betreiben, denn ich KANN mich nicht um das Gastkind kümmern. Die Probenzeit ist begrenzt und ich kann mich ja nächste Woche nicht hinstellen und sagen: "Liebes Publikum, leider können die Kinder ihre Sachen nicht so gut, weil unsere große Bühnenprobe gestört wurde. Manche Eltern missbrauchen uns hier als Kita." Naja, das ist jetzt schon sehr dramatisch formuliert, aber mich stört bei solchen Dingen immer, dass die es ausbaden müssen, die nichts, aber auch gar nicht dafür können. Die Kinder nämlich, die da sind, megagespannt und aufgeregt und einen Anspruch darauf haben, dass ich mich mit ihnen beschäftige.


    Puh! Merkt man, dass ich noch etwas angesäuert bin #angst ??
    Ihr habt Recht: Ich werde mit der Mutter reden. Überlege nur noch wie. Einfach eine Mail schreiben, ist auch doof. Das hat sowas Offizielles. Leider sehe ich sie fast nie, weil ihre Tochter von einer anderen Mutter gebracht und abgeholt wird.

    Ich bräuchte dringend die Einschätzung des Rabenrunds:


    Ich hatte heute Vormittag mit etwa 40 Kindern von 5 bis 11 Probe. Bühnenprobe, d.h. wer steht wo, wer macht wann was usw. Die Kinder haben sonst in drei einzelnen Gruppen Unterricht. Heute war die erste von zwei Gesamtproben vor der Aufführung. Tut mir leid, dass es etwas rästelhaft wirkt, ich kann aber nichts Konkretes schreiben, sonst sind wir ganz leicht zu ergooglen. Es ist mein Beruf, die Kinder sind angemeldet und haben wöchentlich Unterricht.


    Die Kinder sind um 10:30 Uhr eingetrudelt. Sie werden von Eltern gebracht. Manche Eltern gehen wieder, manche bleiben da und schauen zu. Mir wird nicht jedes Kind einzeln übergeben. Das wäre bei 40 nicht machbar. Ich prüfe nur anfangs die Anwesenheit.


    In der Probe fällt mir dann auf, dass in er ersten Reihe ein Kind "zu viel" ist, das Geschwisterkind zu einem angemeldeten Kind. Das fällt schnell auf: Erstens kenne ich "meine" Kinder, zweitens hat jeden Kind seinen festen Platz. Da fällt es natürlich auf!


    Das Gastkind hat nicht lange artig in der Reihe gestanden, sondern angefangen die Kinder rechts und links daneben an den Haaren zu ziehen und zu schubsen. Ermahnungen meinerseits fruchten nicht. Die anderen Kinder sind alle verunsichert bzw. sauer. Die Probe verzögert sich.


    Bei der ca. 5. Ermahnung hab ich das Gastkind rausgenommen und festgestellt, dass die Mutter nicht mehr da ist. So, was jetzt?
    Ich bin bis dahin davon ausgegangen, dass sie im Publikum sitzt. Kommentar der anderen: "Sie hat ihre Handynummer da gelassen." Aha. Ich hab das Kind gebeten auf einem Stuhl Platz zu nehmen und uns
    zuzuschauen. Das ging nicht lange gut und es gab einen riesen
    Trotzbrüllweinanfall. Die Probe wurde wieder gestört.


    Die Situation wahr sehr unschön, denn ich habe in so einer Probe 40 quirlige und unsichere Kinder zu managen und hab keinerlei Kapazitäten übrig um Mütter anzurufen, Geschwisterkinder von Schubsen abzuhalten und Weinanfälle zu kurieren. Das ist nämlich in der Situation nicht mein Job! Bezahlt werde ich für die Probe.


    Ich finde, so etwas geht nicht, denn
    1. bezahlt werde ich nicht fürs Kinderhüten, sondern fürs Proben
    2. Verstehe ich, dass man einen Betreuungsengpass haben kann (ich wusste nicht, ob die Mutter einen hatte, sie hat ja nicht mit mir geredet), aber dann muss eine Ausnahme mit mir abgesprochen werden.
    3. Was ist, wenn mit dem Kind was gewesen wäre? Hab ich die Aufsicht auch dann, wenn sie mir nicht übertragen wurde?


    Jetzt seid ihr dran. Seh ich das zu eng? Kennt ihr so etwas? Was meint ihr? Ich bin gerade etwas überfragt, merke nur, dass ich sauer bin, dass meine Gutmütigkeit ausgenutzt wird.

    Ich gehör zur Steckn-Fraktion. :D Aber wenn ich hoch deutsch Rede heißt es: ein Stock, viele Stöcke.
    Bin gerade begeistert von dem Wort STOCK:D
    Es gibt den Spazierstock, die Spazierstöcke
    Genauso den Stockbrotstock, die Stockbrotstöcke
    Und den Bienenstock, die Bienenstöcke
    Den ersten Stock im Sinn von Etage, und viele Stockwerke
    Und dann gibts noch Kartoffelstock :D wie heißt da der Plural #gruebel

    Etwas schräg finde ich das Ansinnen der Schule das Entscheidungstempo. Ohne mal zumindest eine Probestunde beim künftigen Lehrer würde ich mich da gar nicht festlegen wollen.

    Ähm, das ist hier Usus. Wir reden nicht vom ausschließlichen Hobby, sondern von einem Unterrichtsfach bzw. Teilfach, in dem es Noten gibt, wie in jedem anderen Fach. Musisches Gymnasium halt :D Beim Mathelehrer hast du ja auch keine Probestunde, in der du mal schaust, ob er zusagt. Grundsätzlich bin ich dafür, den Instrumentallehrer erst kennen zu lernen. Ja. Andererseits machen Kinder die Instrumenenwahl auch oft am Lehrer fest, von daher ist es vielleicht nicht soooo schlecht.
    Und die Schule muss ja irgendwie planen. Instrumentalunterricht ist sowieso logistisch ein Riesenaufwand. Die müssen das jetzt wissen.

    Ich dachte unter anderem deshalb ans Horn, weil ihr die Oboe gefiel:
    Schön warme runde Klangfarbe
    Im Orchester einigermaßen prominent, schöne Soli
    Breite Auswahl an Konzertliteratur (da siehts bei der Bratsche schon knapper aus) und auch Kammermusik
    Man hat realistische Chancen, mit normalem Übeaufwand auf ein anständiges Niveau zu kommen.

    Noch was: Ich denke nicht, dass es leichtere und schwerere Instrumente gibt. Ich denke, es gibt Instrumente, die besser zu jemanden passen oder eben nicht. Auch Klavier ist nicht leicht, wenn man sich nicht damit begnügt einfach Tasten runter zu drücken. Und Blockflöte, das angeblich leichte Instrument auch nicht.

    Ich hab nicht alles gelesen und beziehe mich eher nur auf Kiras Posting.


    Ich finde auch, dass Instrument schon auch Typsache ist. Bläser gegen Streicher. Das ist ein Unterschied. :D Son bisschen Gruppenbildung gibts ja doch im Orchester, gell :D
    Ich sehe auf eine "Karriere" mit Waldhorn im Orchester zurück und verstehe Deine Tochter sehr, sehr gut! Klavier ist toll! Jaaaa. ABer immer nur Klavier und immer nur begleiten ist auch nicht das Wahre. Ich hab genau deswegen mit Trompete angefangen. Ich wollte ein Orchesterinstrument und Trompete war praktisch (Unterricht in der Schule und Instrument war irgendwo noch eins). Das war aber nicht meins. Es war eine Quälerei. Ich kam nicht vorwärts und hab nicht gerne geübt. Erst im Studium hab ich dann zu Horn gewechselt, mein Trauminstrument und schnell große Fortschritte gemacht. Damit war ich dann auch schnell im Orchester und überdies sehr gesucht :D


    Lange Rede, Kurzer Sinn: Ich halte es für unabdingbar, dass das Instrument passt. Ich plädiere daher für ausprobieren! Jetzt. Und dann entscheiden. Und wenn es schief gehen sollte, (sollte, es wird nicht schief gehen) dann kann deine Tochter zu Klavier als Leistungsinstrument wechseln und das zweite Instrument nebenher spielen. Das haben bei uns viele gemacht.


    Stellt euch darauf ein, dass zum Schulwechsel auch noch ein neues Instrument kommt und Viola UND Oboe spielen sich nicht von selbst.
    Owei! Klingt das negativ #angst Ich hoffe, du weißt, wie ich das meine...


    Zu deiner Angst: Ich denke auch, dass jedes Instrument Schäden verursachen kann, WENN die Technik nicht stimmt. Ich hatte in 24 Jahren Klavierspielen nicht eine einzige Sehnenscheidenentzündung. Und ich hab teilweise 8 Stunden am Tag geübt. Bei den Blasinstrumenten kommt es auf den richtigen Ansatz an und gerade an einem musischen Gymnasium rechne ich mit guten Lehrern. Ich würde nicht so viel auf dieses Oboe-Druck-Problem geben #weissnicht Nebenbei kenne ich hochintelligente Berusfoboisten ohne Schaden :D


    Und noch was zu Bratsche: Ich hab vor einigen Jahren zum Geburtstag eine Probenbratschenstunde bekommen. Meine erste Begegnung mit einem Streichinstrument. Es war schwer und schön geklungen hats nicht. #angst Ich würde mir also keinen großen Kopf machen, wenn die Töne, die sie der Bratsche entlockt hat, nicht sooooo schön klangen. Wahrscheinlich bekommt sie aus der Oboe erstmal gar keinen Ton raus. Kann sein, wäre nicht ungewöhnlich. (Ich hatte viel Kontakt zu Bläserklassen, deswegen weiß ich dass, das nicht ungewöhnlich ist)


    Und ich würde Fagott nicht sofort ausschließen. Meinst du, es geht nicht wegen der Größe? Hier schrieb schon jemand, dass es Fagottinos gibt. Ich denke auch, dass sie bei Viola und Oboe nicht sofort die großen Instrumente hätte.

    Zwischen Viola und Cello habe ich damals sehr geschwankt und habe mich dann für Cello entschieden, weil ich diesen unsäglichen Bratschenschlüssel niemals lesen könnte. Ich habe sowieso noch nie verstanden wofür der gut sein soll...

    Fine, das hab ich auch nicht verstanden, musste aber im Studium in Partiturspiel 4 Schlüssel auf einmal lesen und wenn einer davon Bratschenschlüssel war und nicht noch was fieseres war ich schon froh. :D


    Ich hab Klavier und Orgel studiert und im Nebenfach Trompete und Waldhorn. Die fallen raus. Angekreuzt hab ich Viola. Ich liiiiieeeebbbee diesen Klang. Nicht so hoch wie Geige und viel weicher *find*. Außerdem hätte sich dann mein Problem mit dem Schlüssel gelöst. Siehe oben. :D


    Und Blockflöte. Richtige Blockflöte. Nicht missbraucht als Anfängerinstrument für Massenunterricht #kreischen . Dazu ist die Blockflöte niemals nicht geeignet!!!! Aber auf mich hört ja keiner #motz Ich rede von barocken Flötenkonzerten, von Bachkantaten mit Blockflöten. Hach, wenn ich das spielen könnte!!! Ich hab immer nur begleitet auf dem Cembalo, das ist aber auch schön!

    Hier keine Erfahrung mit eigenem Kind, aber im Job hab ich ein Mädchen mit wunderschönen roten Haaren.
    Wir singen immer ein Lied in dem es heißt "...schwarzes, rotes, blondes Haar, Gott mag alle, das ist wunderbar!" Da kam auch das Thema rote Haare, manche Kinder dachten eher an Pumuckl #angst Aber dann keine Spur von Hänseleien, eher im Gegenteil. Sie sind froh, wenn L. mit den roten Haaren da ist, denn mit roten Haaren haben wir nur sie und dann passt das Lied besser! (Mit schwarzen Haaren haben wir auch nur ein Kind)


    Wo bei dem Lied aber die Kinder mit braunen Haaren sind, kann ich nie beantworten. die werden diskriminiert #angst

    Wir haben nur PUL. 3 passende und 1, die noch zu groß ist und ziehen die immer im Wechsel an. Dazwschen auchm mal AIOs. Wir waschen nix aus und wenn ich das Gefühl habe, ne Wäsche wäre fällig, kommt eine in die Wäsche und wir ziehen die andern an. So ist bei jeder Wäsche eine ÜHise mitdabei. Also kommt jede Hose ca. einmal die Woche dran. Hier riecht nix. Mhm. Hängt das vielleicht damit zusammen, dass der Knabe nur Muttermilch bekommt. #weissnicht


    Nicht geholfen, aber mitgesenft #angst

    Laut unserer Physiotherapeutin heißt "Sitzen können", dass das Kind sich alleine hinsetzt, sitzen bleibt und wieder aus der Lage wegbewegen kann. Soweit die Theorie. Ach ja, und dieses Sitzen können kommt lehrbuchmäßig NACH dem Robben.


    Nur was mach ich, wenn das Kind babygerecht in meinem Arm liegt und sich nach zweieinhalb Sekunden zum Sitzen aufrichtet? Sitzen ist das nicht mit 4 Monaten, aber liegen findet er sooooo doof. Baby hinstellen machen wir hier auch #angst . So ist er zufrieden. Ja, ich weiß, das ist nicht gut. Aber ob es gut ist, wenn der kleine Mann brüllt, weil er nicht liegen will? Nicht auf dem Rücken, nicht auf der Seite, nicht auf dem Bauch. Gaaaarrr nicht. Ich bin da mittlerweile pragmatisch und denk mir, die Dosis macht das Gift.

    @ Ludovica
    Danke für die Aufklärung, das wusste ich nicht. Bin in HE zur Schule gegangen, da gab / gibt es sowas m. W. nicht. Das bayrische System erinnert mich ein bischen an die "Spezialschulen" in der Ex-DDR, wenn auch früher beginnend. In einem anderen Thread hatte jemand was dazu geschrieben.


    Gibt es denn dann den Instrumentalunterricht auch von der Schule? Ich kenne es nur so, dass man das komplett privat organisieren und auch bezahlen muss.


    Ja, auch der Instrumentalunterricht wird von der Schule gestellt, wobei man dazu sagen muss, dass man zu zweit 45 min hat. Das reicht in der Regel nicht und wird dann meist von den Eltern aufgestockt. Zumindest war das zu meiner Zeit so (1995-2004).


    Trotzdem ist der finanzielle Aspekt vielleicht wichtig. Meine beiden "Nebeninstrumente" waren Wahlkurse für die ich nie auch nur einen Cent bezahlt habe. Und eines davon hab ich schließlich studiert.

    'Musisches' Gymnasium heisst ja erst mal dass die Schule Wert auf ein entsprechendes Angebot (Orchester, Chöre, vermutlich mehrere, nach Jahrgangsstufen differenzierend) legt und das auch anbietet.

    Vermutlich wird das am Anfang auf Chorteilnahme hinauslaufen, denn ein ensemblefähiges Instrument spielt sie ja noch nicht.

    Vielleicht ist das woanders anders. Aber in Bayern heißt musischer Zweig: Mehr Musik, mehr Kunst, mehr Deutsch, und ein verpflichtendes Instrument, das auch benotet wird. Orchester, Chöre usw. Theatergruppen gibt es darüber hinaus.

    Ich war selbst auf einem musischen Gymnasium und für mich wars goldrichtig!


    Ja, dort MUSS man üben, aber für mich, die sowieso immer am Instrument war, was der musische Zweig eine prima Gelegenheit für das Üben auch noch leicht gute Noten einzufahren. Mhm, missverständlich: Ich versuchs nochmal: Ich meine, wer sowieso übt, kann auch gleich noch die Pflichtvorspiele absolvieren und bekommt so relativ leicht gute Noten.


    Andererseits muss klar sein, dass man unterm Strich ins Instrument wahrscheinlich mehr Zeit investiert als beispielsweise in die dritte Sprache.


    Ich hab auch mit Latein angefangen, das gibts in Bayern ja mit musischem Zweig nicht anders und ich fands super! Ich bin sprachlich völlig untalentiert und da man in Latein ja eher gut kombinieren können muss, gings super! Ich hatte dann Latein und Musik als Leistungskurs. Latein hat auch den Vorteil, dass man gut "Lernen lernt". Für mich als Einsergrundschüler sehr lehrreich und die Grammatik ist echt überschaubar, gerade wenn man schon in der 5. damit beginnt. Aber hubs, das sollte ja kein Post FÜR Latein werden. :)


    Was ich noch zu bedenken geben möchte: Je nach Gymnasium ziehen die Anforderungen am Instrument schnell an. Für mich wäre es wichtig, dass man Kind einen gewissen "Vorsprung" hat und so auch mal ein paar Wochen nicht so konsequent üben muss. Man weiß ja nie. Wir hatten auch Leute in der Klasse, die in der 5. mit dem Instrument begonnen haben. Das war teils haarig. Ist aber machbar.


    Da würde ich nochmal drauf schauen...


    Ein zweites Instrument ist soweit ich weiß, kein MUSS. Aber ich hab die Angebote ausgenutzt #angst Bei mir sinds dann drei Instrumente geworden, diverse Kammermusiksachen, Musicals, Konzerte, Orchester usw.


    Ach, war das schön!


    Ich kenne mich ein bisschen in der bayerischen Musikgymnasiumslandschaft aus. Ein bisschen, kommt drauf an, wo ihr wohnt. Wenn Du möchtest schreib mir ne PN.

    Vermelde: Knabe ist 14 Wochen und endlich passen auch unsere Aios. Juhu!
    Papa ist ganz glücklich: "Das geht ja schnell!" Er hat aber tapfer die letzen Wochen WIndelorigami betrieben und Überhosen ans Kind gefummelt.


    Fazit: Man muss nur lang genug warten, irgendwann passen alle Windeln mal. Auf unsere Bamboozles warten wir noch. #trommel Die passen noch nicht...

    Danke für den Thread.
    Wir waren bisher nur übers lange Wochenende weg und ich hab mir genau diese Frage gestellt. Schlussendlich haben wir www mitgenommen. Alles andere wäre organisatorisch nicht zu machen gewesen (keine Waschmaschine ...)


    Aber: Aber ich hab immer den Plastikgeruch in der Nase. Und: Die wwws halten nicht so gut. Gerade unterwegs klappt das mit dem Abhalten nicht und das große Geschäft landet öfters in der Windel, und im Body, und in der Hose und... Oh mann, Spaß hat das keinen gemacht!


    Und das dritte "problem": www gibts irgendwie nur in Riesenpackungen. Was will ich mit 52 Windeln in derselben Größe?