Beiträge von Fiawin

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    "To good to go" ist bei uns nicht kostenlos, wenn auch unschlagbar günstig. Allerdings tut es schon ein bisschen weh, die Sachen zu bekommen, die andere nicht mehr wollen, gerade bei Brot und Grünzeug/Obst merkt man es doch, wenn man sich Frisches nicht leisten kann. Zudem sind bei einigen "to good to go" Sachen hier die Mengen so, dass sie vollkommen blödsinnig sind. Zwei Teilchen und 14 Brötchen, und alles so, dass es halt morgen dann wirklich zwar noch essbar ist, aber so richtig good dann auch nicht mehr.

    Und ja, Jammern auf hohem Niveau, woanders gibt es gar kein Brot, Geschenkter Gaul und so, sei dankbar, dingdong Schuldgefühle.


    Das ist alles vorne und hinten falsch.

    Ich finde das gar nicht inhaltsleer, sondern fühle die Situation und die Menschen in Armut gesehen. Und vielleicht geht es auch darum, überhaupt erstmal zu zeigen und zu sehen. Mich hat das sehr berührt und es gab auch einen Punkt, an dem ich erstmal anhalten musste, weil es mir ein bisschen viel war.

    Ich hör es mir aber gleich noch mal an, um zu gucken, ob ich das immer noch so finde.

    Vielleicht eine ungünstige Position, die Du beim Sitzen/Liegen/Stehen einnimmst? Psychosomatik?

    Ist ja doof, wenn sich da nichts rauskriegen lässt. Was hat der Orthopäde denn abgeklärt? Vermutlich Ischias und Fuß und Knie? Vielleicht mal einem Osteopathen zeigen?

    Wenn es so ist, dass insgesamt an Grundschulen besser durch extrinische Motivation gelernt ist, sollte das ein Alarmsignal dafür sein, was und wie gelehrt wird.

    Warum?

    Ich behaupte, dass wir ein recht trauriges bildungsniveau mit extrem vielen Lücken bei den allermeisten Kindern hätten, wenn wir uns rein auf intrinsische Motivation verliessen.

    Die Frage finde ich eher, wie die extrinsische Motivation aussieht, da kann man sicherlich viel verbessern.

    Weil ich denke, dass intrinsische Motivation durchaus nicht überall vorhanden ist, aber viel mehr als wir denken, und weil ich denke, dass es für die Kinder, die intrinsisch motiviert sind, besser ist. Grundsätzlcih denke ich, dass intrinsische Motivation beim Lernen freier macht. Nicht jedes Kind, aber es sollte für beides Raum sein. Gerade dei intrinsische Motivation sehe ich aber in unsrer Gesellschaft als wenig gefördert. Hab aber keine Ressourcen, das weiter aufzudröseln, kann gerade nur schwer denken,

    ainu Ich würde es anders verstehen, dass extrinsisch die gute Note ist. Intrinsisch wäre, wenn sie den Stoff, also das, was sie lernt, sich zu eigen machen will, verstehen will, erfassen will. Bei beidem geschieht das Motivationserleben zwar im Innen, aber der Trigger ist woanders. Ich lerne, weil ich lernen will - intrinsisch. Ich lerne, weil ich etwas im außen will - extrinsisch. Die Belohnung liegt im Außen, die Befriedigung wird durch das außen verliehen, nicht von innen. Erlebt wird die Befriedigung dann natürlich wieder innen.


    Aber ich weiß es nicht, wie das wirklich definiert ist.

    Wie es allgemein ist, kann ich nicht sagen. Ich denke, dass man das nicht pauschalisieren kann und es bei manchen so und bei anderen das Gegenteil ist und bei einem Teil egal.


    Meine Tochter hat von Beginn an besser intrinsisch motiviert gelernt, und zwar egal was und dann aber sehr erfolgreich und zügig, und das ist auch so geblieben und war manchmal schwierig. Aber sie ist ja nicht das Maß der Dinge (nur für mein ganz persönliches Mutterherz #love ), sondern nur ein Beispiel für eine vornehmlich intrinsisch motivierte Lernerin.

    Das hört sich spannend an. Beide Optionen: Da bleiben, wo Du Dich wohlfühlst. Und die nähere Stelle inkl. Ersparnis und Klimabonus.


    Du kannst nur gewinnen. #huepf


    Ich drück die Daumen.


    Ah, und übrigens kann ich Dich mir gut vorstellen in so einer Stelle. #ja

    Für mich in Frankreich Gorges du Tarn. Dort war ich zwei Male, einmal als kleines Mädchen und einmal mit 17. Ich weiß nicht, wie es heute dort ist. Damals gab es zwar viel Tourismus, aber man war dennoch für sich. Die Luft dort und das Wasser und der Ort selbst haben mich beide Male sehr beeindruckt und berührt. Ich hatte das Gefühl, dass es dort "rein", "heil" und "heilend" ist und sicher. Ich habe mich dort sehr verbunden mit dem Ort gefühlt. Beide Male. Was mich damals mit 17 sehr erstaunt hat, dass es sich so angefühlt hat wie vor rund 10 Jahren davor.


    Andere Orte dieser Art kenne ich aus Brasilien und aus dem Vorharz.