Beiträge von Fiawin

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    Wenn Steuerhinterziehung (Stichwort Cum-Ex) und Korruption konsequent geahndet werden würden, und noch dazu legale Steuerschlupflöcher für Milliardäre geschlossen werden würden, wäre genug Geld in der Staatskasse, um die Krankenversicherung für Hausfrauen aus Steuermitteln zu finanzieren. Ich sehe überhaupt gar nicht ein, mich gegen vermeintlich faule Hausfrauen ausspielen zu lassen, nur weil deren Kind schon 10 ist.

    #top#herz

    Naja und? Es ist eine Vereinbarung, in der zwei Menschen sich gegenseitig zusichern, dass sie füreinander sorgen werden. Nicht dass sie sich zusammentun, um finanzielle Vorteile zu haben. In der Regel wird vorausgesetzt, zumindest hier in Deutschland, dass eine Eheschließung auf einer emotionalen Basis beruht, die romantische Gefühle oder Liebe füreinander einschließt.

    Wenn zwei Menschen heiraten "müssen", weil z. B. eine ungeplante Schwangerschaft ein Grund ist (gab und gibt es ja durchaus noch, zum Glück weniger), wird das oft als Tragödie oder zumindest als nicht optimal angesehen.

    Nicht ohne Grund wurde bei meinem Mann und mir mehrfach bei den Nachbarn nachgefragt, ob wir wirklich ein Paar sind oder ob es sich um eine Scheinehe handelt.

    Kulturell wird eine Ehe in Deutschland nicht als eine Zweckgemeinschaft verstanden. Komm, lass uns mal heiraten, obwohl wir eigentlich nur eine WG sind, aber das ist besser für Steuer und Krankenkasse? Hab ich noch nicht so oft gehört, es sei denn, es steckte irgendeine Not dahinter. Der Plan bei einer Ehe ist ja bislang doch eher, dass man für immer oder zumindest lange zusammen bleibt und miteinander das Leben gestaltet. Für eine rein geschäftliche oder freundschaftliche Partnerschaft ist das schon nahe und intensiv.

    Aber: Es sind bestehende Sportstätten - bis auf die beiden Bauten in Köln (das olympische Dorf und das temporäre Leichtathletikstafion). Ich hoffe, dass man in den ÖPNV massiv investieren wird.

    Ja, eben, hier bei uns wird gebaut werden. Und Köln kommt schon so mit seinem Kram nicht hinterher. Was ich ansich nicht schlimm finde, aber dann muss man sich nicht noch so ein riesiges Projekt drauftun.

    Und am allerwichtigsten: Ich glaube, wir können alle gute Laune und eine positive Perspektive vertragen. Wenn viele gemeinsam mithelfen und wenn es „unser Sportverein lädt einen befreundeten Verein aus dem Ausland ein und wir übernachten alle in der Schulturnhalle ist“, dann erzeugt das Zusammenhalt und ich glaube, davon können wir ganz viel gebrauchen.
    Dazu muss die Politik gemeinsam mit dem IOC natürlich Rahmenbedingungen schaffen, wie Ticketkontingente für solche Aktionen vor Ort.

    Ich glaube aber nicht, dass das so passieren wird, bzw. dass der Aufwand für das, was dann passiert, höher ist, also Input höher als Output sozusagen. Es fällt mir schwer zu glauben, dass es als etwas so Positives wahrgenommen werden wird, sondern es wird ein riesen Konsumevent, bei der die falschen das Geld einkassieren, nervig für die Leute, die hier wohnen, hinderlich für Schulwege und Arbeitswege. Wenn man hier in den ÖPNV investieren will, ich weiß nicht, was man da würde machen wollen, die Straßen sind eh voll, da können nicht viel mehr Busse fahren, die Stadt ist ohnehin voll, das mal Nebenbei, noch mehr Leute, und man kann sich nicht mehr umdrehen, man könnte die Stadtbahnen alle 5 Minuten fahren lassen, was aber schwierig wird, da auf den Gleisen der Haltestellen, an denen mehrere Linien zusammengeführt werden, dann an einem Gleis die Bahnen in extrem enger Taktung einfahren würden, was einen Stau ergeben würde, was wiederum den Straßenverkehr behindern würde, da Schiene und Straße teilweise zusammenliegen, zudem gibt es jetzt schon nicht genügend Fahrer*innen für Bus und Stadtbahn.

    Vielleicht sehe ich das auch schwarz.

    Ich fand die WM 2006 sehr toll, den Kirchentag sehr nervig, weil mitten in der Nacht Scharen von Laudatosi-Singenden unter unserem Fenster durchgezogen sind (was aber auch sehr lustig war), ich möchte das Ringfest, wenn Anwohnende sich vorher für die Tage mit allem, was man braucht, eingedeckt haben, weil man während des Fests teilweise nicht mehr gut zum Supermarkt kam, ich mag Karneval, obwohl sie da die Gruppen jahrelang unter unserem Fenster aufgestellt haben ab 7 Uhr morgens oder so, ab 5 Uhr wurden die Autos abgeschleppt, die da noch standen, es war einfach nur laut und voll und man bliebt besser drin, wenn man nicht feiern wollte oder es einfach ausgehalten hat, ich mochte das alles, aber ich glaube einfach nicht, dass Olympia so werden wird. Wenn doch, wäre es ja schön. Und ich lass mich lieber positiv überraschen (und hab dann auch gerne selbst Spaß), als am Ende miesepetraig Recht zu behalten.

    Das kann man individuell schon so sehen/fühlen.

    Aber nüchtern betrachtet ist die heirat ein Vertrag, der auf dem Standesamt unterschrieben wird. Und die Institution Ehe gibt es ja schon sehr viel länger als das romantische Märchen der liebesheirat und in anderen kulturen/Ländern ist diese auch nicht unbedingt die Regel.

    Ich denke doch, beide Sichtweisen sind gleichwertig, hm? Ich sehe es auch nicht als Märchen, dass es Liebesheiraten gibt. Ich habe aus Liebe geheiratet, und ich denke nicht, dass ich ein Exotikum bin. Es ist doch egal, was wo wie die Regel ist. Wenn es denn tatsächlich so sein sollte.

    Ich habe einfach bedenken, dass die Lebenshaltungskosten hochgehen, dass es viel mehr kostet, als es einbringt, dass es nur vorübergehend die Beschäftigungslage verbessert, dass unheimlich viel gebaut wird, und die Nord-Süd-Fahrt ist ja noch nicht mal fertig geworden, dass auch so gebaut wird, dass es nicht vorteilhaft ist, z. B. ökologisch oder für die Menschen, die drumherum wohnen, dass die Unterkünfte danach eben nicht zu erschwinglichen Wohnungen werden, sondern teurer Wohnraum usw. Es ist ein einmaliges, recht kurzes Ereignis, das aber doch großen Einfluss auf die Stadt und die Menschen hier haben wird, und ich befürchte, dass der nicht so positiv ist, wie es erwartet wird.

    Warum sollte jetzt der Krankenkassenbeitrag der Hausfrau über das Einkommen des Partners gehen? Muss dessen Arbeitgeber dann auch die Hälfte davon tragen?

    Keine Ahnung, wie das mit dem Arbeitgeber geht. Aber so nach dem Bedarfsgemeinschaftsprinzip. Warum nicht?

    Für mich war die Eheschließung ein Vertrag.

    Für mich irgendwie nicht. Für mich war es ein Symbol. Ein Bündnis, das ich mit meinem Mann eingegangen bin.

    Also, mich beschäftigt das... Der Gedanke, dass eine Ehe finanzielle Vorteile haben soll. Also, wenn das so ist, ist das ja schön. Aber für mich wäre das niemals der Grund gewesen zu heiraten. Wenn ich mit einem anderen Menschen so einen Bund eingehe, dann doch, weil ich eben mit ihm eine Art von Einheit bilden möchte, in der wir füreinander sorgen und uns unterstützen. Und das ist doch dann kein Nachteil, sondern ein Vorteil, wenn ich weiß, dass mein Partner gewillt ist, für mich da zu sein, sollte ich es brauchen. Halt "in guten wie in schlechten Zeiten".


    Edit: Das bezieht sich nicht auf Paare, die wegen Bürgergeld nicht zusammenziehen, sondern auf Äußerungen, die vorher gemacht wurden.

    Es gibt ja im Bürgergeldbezug die Bedarfsgemeinschaft. D. h. wenn einer verdient, wird sein Einkommen auf alle Mitglieder dieser Bedarfsgemeinschaft angerechnet, egal ob man verheiratet ist oder nicht. Die Gründe sind sicherlich nachvollziehbar. Die Sozialleistungen sinken dann entsprechend, mit einem Freibetrag.

    Ein Bedarfsgemeinschaftskonzept nicht nur nach unten im Einkommen, sondern auch nach oben, wäre dann vielleicht eine gerechte Lösung, d.h. wenn in einer Bedarfsgemeinschaft ausreichend Einkommen vorhanden ist (mit Vermögen kenne ich mich jetzt nicht so aus), dann macht es doch Sinn, wenn dieses Einkommen auch dazu verpflichtet, für die anderen Mitglieder der Gemeinschaft (Partner*in ohne eigenes Einkommen) die Krankenversicherung mitzufinanzieren. Das muss natürlich in einem angemessenen Rahmen passieren, es bringt nichts, die finanzielle Mitte so nach unten zu nivellieren, dass keine Mitte mehr da ist.

    Oder habe ich das falsch verstanden? Ich kenn mich echt nicht aus und komme mir vor wie ein Fünfjährige, aber ich denk mir das mal ganz naiv so.

    Sonst wäre es ja so, dass die, die viel haben, bevorzugt würden.

    Ich bin ja nun so ein Fall. Und mein alleinverdienender Mann finanziert mich eh schon mit. Aber noch ein paar hundert Euro für die KK sind da echt nicht drin. Wir gehören definitiv nicht in die Kategorie "viel haben"

    Eben. Du bist ja dann auch nicht gemeint.

    Edit: Ich meine es so, dass man eben nicht die, für die es einen nicht tragbaren Einschnitt mit allen in einen Topf wirft nach der Kategorie: Ehepartner*in, muss jetzt selbst zahlen, sondern dass man auf das Einkommen guckt und da ansetzt, wo es eben möglich ist, die Versicherung durch das Einkommen de* Partner*in zu finanzieren.

    Es gibt ja im Bürgergeldbezug die Bedarfsgemeinschaft. D. h. wenn einer verdient, wird sein Einkommen auf alle Mitglieder dieser Bedarfsgemeinschaft angerechnet, egal ob man verheiratet ist oder nicht. Die Gründe sind sicherlich nachvollziehbar. Die Sozialleistungen sinken dann entsprechend, mit einem Freibetrag.

    Ein Bedarfsgemeinschaftskonzept nicht nur nach unten im Einkommen, sondern auch nach oben, wäre dann vielleicht eine gerechte Lösung, d.h. wenn in einer Bedarfsgemeinschaft ausreichend Einkommen vorhanden ist (mit Vermögen kenne ich mich jetzt nicht so aus), dann macht es doch Sinn, wenn dieses Einkommen auch dazu verpflichtet, für die anderen Mitglieder der Gemeinschaft (Partner*in ohne eigenes Einkommen) die Krankenversicherung mitzufinanzieren. Das muss natürlich in einem angemessenen Rahmen passieren, es bringt nichts, die finanzielle Mitte so nach unten zu nivellieren, dass keine Mitte mehr da ist.

    Oder habe ich das falsch verstanden? Ich kenn mich echt nicht aus und komme mir vor wie ein Fünfjährige, aber ich denk mir das mal ganz naiv so.

    Sonst wäre es ja so, dass die, die viel haben, bevorzugt würden.