Beiträge von Fiawin

    Ich finde es übrigens sehr befremdlich Aoide , jemandem erstmal einen vor den Latz zu knallen und in dann zu blockieren, sodass derjenige gar nicht mehr anworten oder Kontakt per pn aufnehmen kann. :thumbdown: Und da es nicht per pn geht, schreibe ich es hier. Meta-Ebene, was den Umgang miteinander angeht.

    Aber worauf willst du hinaus, Fiawin ? Du hast nun deine Kritik rübergbracht, die meisten sich hier dazu Äußernden können das nicht ganz nachvollziehen (ich erlebe mein Umfeld schon ziemlich reflektiert und eben nicht so denkend, wie du es darstellts) und jetzt?

    *zuck zurück*


    Aoide Ich hatte nicht den Eindruck, dass verstanden wird, was ich sage.


    Ich hatte gefragt:

    Geht es nur mir so? Ich habe das Gefühl, dass der allgemeine Gedanke ist, man müsse nur genug Geld zahlen für den CO2-Ausstoß, dann wird das Klima gerettet. Dass es um Reduktion und Verzicht geht, das ist irgendwie so im Hintergrund, wenn es um CO2-Steuer und sowas geht.

    Ich bekam im Wesentlichen Antworten, die sich darauf bezogen, wie eine CO2 Steuer wirkt.

    Aber nicht darauf, ob die Menschen im privaten Umfeld sich bewusst machen, dass das zahlen von Geld keine Reduktion des Emission bewirkt und das Geld auch nicht für den Umgang mit den Folgen genutzt wird.


    Ich habe in diesem Zusammenhang gar keine Kritik geübt.

    Fia, der Gedanke hinter der CO2 Bepreisung ist aber ja, dass sie Menschen es eben nicht einfach bezahlen können und es daher weniger wird.

    Die, die es können, erreichen wir nie über Geld.

    Ja. Mir ist das schon klar.


    Ich rede über eine andere Ebene. Nicht über die Effektivität einer solchen Steuer, sondern über die Rezeption und die Selbstreflektion. Nach dem Motto: Wenn ich genug bezahle, dann entsteht ja auch kein Schaden mehr. So als wäre die Emission, die durch mich stattfunden hat, damit weg. Was nicht der Fall ist.

    Und ich rede dabei auch von solchen Leuten, die nicht total viel Geld haben (die kenn ich gar nicht).


    Das gibt es auch auf anderer Ebene. Gold oder Geld kann man auch nicht essen. Oder trinken. Oder atmen.


    Ich meine, dass viele Menschen in meinem Umfeld durchaus ein Bewusstsein für den Klimawandel haben, aber meinen, wenn sie genug bezahlen, also wenn der Preis gerechter wird, dann sei die Situation gelöst.


    Vielleicht stammt das auch noch aus der Fairtrade Idee. Wenn ich meinen Honig fair bezahle, bekommt der Imker in Chile einen Preis für seinen Honig, von dem er dann auch leben und seine Kinder zu Schule schicken kann.

    Sag ich ja. Der Ruf ändert sich. Und oft weiß man gar nicht, woran es liegt. Ich würde mir deswegen immer die Schulen, die LehrerInnen, und vor allem die SchülerInnen angucken.


    Meine Tochter ist auch auf einer Schule, der unglaublich interessante Sachen nachgesagt werden.


    Und das Hansa haben wir unter anderen im Hinterkopf für die Oberstufe.

    Ich weiß nicht, wie es bei anderen ist, ich selbst finde nichts unangenehmer, als wenn ein Beifahrer quasi "mitfährt".

    Ok, ich kenne es halt nur so, dass man als Beifahrerin halt mit auf den Verkehr geachtet hat und so. Damit meine ich nicht, dass man ständig: "Vorsicht Schatz, da kommt ne Kurve" ruft oder sowas.


    Dann ist das wohl nicht so üblich.

    Aoide Ich glaube, Beifahren ist mehr als lotsen, oder? Der Navi achtet doch auch nicht darauf, ob der Fahrerende einschläft oder vorne plötzlich ein Stauende auftaucht. Und ich sprach doch von Schlafen nach Absprache. Und klar kann man nicht aktiv Beifahren, wenn man hinten bei den Kindern sitzt oder besonders kleine Kinder betreuen muss. Davon rede ich doch explizit auch gar nicht.#confused


    Ich wunderte mich mich mehr über Aktivitäten, die auf verfügbare Freizeit hindeuteten, also so das, was sozusagen die Kinder, die hinten sitzen, tun.


    Es war im übrigen eine FRAGE, keine Kritik.

    Ich bin schon lange nicht mehr mit dem Auto so weite Strecken gefahren, aber mich wundert es ein bisschen, denn ich kenne es nur so, dass die Beifahrerin/der Beifahrer mit auf den Verkehr achtet, ggf. dafür sorgt, dass der Fahrer nicht von den anderen Mitfahrern abgelenkt wird (dazu gehört durchaus auch singen von Liedern mit Kindern, aber dennoch immer mit Blick auf den Verkehr), dem Fahrer quasi zuarbeitet, wenn es sein muss und nur nach Absprache schläft.


    Ist aktives Beifahren nicht mehr üblich?

    Man hat mich nicht verstanden.:(


    Ich wollte sagen, dass die meisten Leute, die ich dazu höre, (außer denen in der Forumsblase) meinen, wenn man bezahle, sei dem Klima geholfen. Und mehr müsse man nicht tun.


    Aber nur, weil ich etwas bezahle, hat sich gar nichts getan. Ich hab nur mehr bezahlt.


    Also z.B.: Wieso soll ich nicht jedes Jahr in den Urlaub fliegen, wenn ich doch bereit bin, mehr dafür zu zahlen.


    Jetzt verständlicher?

    Ja, das ist klar.

    Aber ich finde es so auffällig, dass dieser Gedanke: Bezahlt-Klima gerettet so verbreitet ist. Umso mehr, wenn es dieses Modell der Rückzahlung geben würde und das Geld nicht für die Forschung an Alternativen und die Zwangsbegrünung anderer Länder (GOOOOOTtseidanknichbeiuns) einsetzt wird.

    Niemand denkt: Ja, das wird teuer, und vielleicht kann man das nicht mehr so oft machen, und DAMIT wird dann der CO2 Ausstoß reduziert.


    Ich halte aber auch nur begrenzt was von Handel mit Dingens... Worte kommt zu mir... äh.... Wenn man weniger ausgestoßen hat, als man darf und dafür von anderen Geld kassiert, die dafür dann mehr ausstoßen dürfen. Also, die Idee dahinter ist mir klar, ich finde es dennoch auf einer bestimmten Ebene bekloppt.

    Geht es nur mir so? Ich habe das Gefühl, dass der allgemeine Gedanke ist, man müsse nur genug Geld zahlen für den CO2-Ausstoß, dann wird das Klima gerettet. Dass es um Reduktion und Verzicht geht, das ist irgendwie so im Hintergrund, wenn es um CO2-Steuer und sowas geht.

    Also, in den Köpfen der Verbraucher.

    Oh, Du sprichst mir aus der Seele. Wir können endlich in unserem Rhythmus schlafen, also nicht früh-früh, sondern spät-spät, ganz viel lesen, wir werden in den Zoo gehen können, und in zweieinhalb Wochen fahren wir zu meinen Eltern, denke ich.


    Hier ist leider auch alles weg, bis auf eine Freundin, die fährt erst Mitte nächster Woche, und da ich die Mutter auch gerne mag, treffen wir uns am Montag.


    Ich bin auch froh, dass ich nicht so viel raus muss.


    Ich möchte/muss/sollte jeden Tag ein bisschen lernen, und heute habe ich das ganz entspannt gemacht, und es hat gut geklappt.


    Mein Mann hat in zwei Wochen dann auch für zwei Wochen Urlaub.


    Wir haben sooo auf die Ferien gewartet. Endlich.